Ich habe mich von Beginn an, also seit dem Beginn meiner Wissbegierde für Politik und Geschichte, immer wieder und wieder gefragt, warum zwei politisch unterschiedlich denkende Menschen so grundsätzlich und fundamental unvereinbar übereinander denken. Ich machte mir Gedanken über die unzähligen Meinungsverschiedenheiten. Meinungsverschiedenheiten bedeuten auch immer einen gewissen Grad Konfliktpotential, also die Unvereinbarkeit individueller Ansichten mit anderen.

(Von Rechtskonservativer Denker)

Dabei stellte sich mir eine weitere Frage: Warum denken manche Menschen in eine Richtung, obwohl sie genau wissen, dass die anders argumentierende Gegenseite in diesem Thema (vielleicht erfahrungsgemäß) Recht hat?

Was treibt einen Menschen dazu, sich trotz eigener Erfahrung gegen offensichtliche Wahrheiten aufzulehnen? Der Mensch neigt dazu, an seinen Träumen und Sehnsüchten festzuhalten, auch wenn sie zuvor viele Male unersetzlich zerstört wurden. Er weiß, er wird dieses herbeigesehnte Ziel niemals erreichen und doch läuft er wie ein stures und unzufriedenes Kind unaufhörlich gegen die Wand. Warum sind Menschen so lernfähig und doch so stur mit ihren Erfahrungen?

Genau diese Frage stellt sich mir, wenn ich an den Sozialismus denke; und das tue ich viel.

Es ist, wenn ich mir die Bilanzen des Sozialismus so auf der Zunge zergehen lasse, eine scheinbar unlösbare Aufgabe, sich die Frage zu beantworten, warum so viele Menschen dieser gestörten Ideologie anhängen. Der Sozialismus macht soviel zunichte. Aber warum ist der Sozialismus so ein Problem?

Zunächst einmal ist der Sozialismus keine lose Haltung, die Entfaltung ermöglicht, sondern eine geschlossene Ideologie, die ein klares Denkkonstrukt als Basis definiert. Wenn den Teilnehmern einer sozialistischen Gesellschaft die Basis nicht fest und ohne Hinterfragung eingehämmert wurde, kann auf dem sozialistischen Denkgerüst nicht gebaut werden. Wer beispielsweise nicht akzeptiert, dass der Staat die freie ökonomische Entfaltung beeinflusst, um ihre Früchte der Produktivität im Sinne „des Kollektivs“ zu verteilen, wird auch nicht bereit sein, der staatlich-autoritären Anordnung der relativen sozialen Gleichheit als Endergebnis zu akzeptieren. Sozialismus beschränkt die persönliche Entfaltung der Produktivität und kann diesen Ausfall mit der undynamischen Idee der zentralen Planwirtschaft nicht ersetzen. Warum bremst man einander trotzdem immer noch so unnötig aus?

Nicht nur eine freie Entfaltung, sondern auch die freie Meinungsbildung ist im Sozialismus unerwünscht, da sie genau diese „natürlich gewachsenen“ Erkenntnisse, die die widersprüchliche Ordnung des Sozialismus bedrohen, fördert und verbreitet.

Im Sozialismus wird eine breite Masse in der Bevölkerung rekrutiert, die, sofern selbst erfolgreich indoktriniert, darauf abzielt, ihre ideologischen Denkmuster zu verbreiten oder (wie im SED-Staat DDR) beim Staat zur Aufrechterhaltung des Ganzen beschäftigt ist. Eine Ideologie bildet also praktisch eine Front zwischen zwei Blöcken: Staatsvertretende und Indoktrinierte gegen nicht sozialistische, freidenkende Personen.

Im Sozialismus findet sozusagen eine Vereinfachung der gesellschaftlichen (politischen) Vielfalt statt. Sozialisten brauchen Feindbilder, um ihre selbsterklärte Staatsautorität gegen „Staatsfeinde“ durchzusetzen, deswegen sind sozialistische Regime fast durchgängig nicht in der Lage, politische und juristische Neutralität für alle Gruppen gleichermaßen zu wahren.

Dementsprechend war es sogar möglich, viele Bürger mit persönlicher Privilegierung durch den Staat für die übergeordnete Ideologie zu gewinnen, so geschehen beim Ministerium für Staatssicherheit, ebenfalls in der DDR.

Sozialismus sichert sich stets den geglaubten, totalen Wahrheitsanspruch und vereinfacht die Artikulation politischer Gegner, um eine Art Oberflächlichkeit zu erreichen und sich selbst als besonders gebildet und überlegen darzustellen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall, denn auf der einen Seite verbietet eine Doktrin, die nur in sich geschlossen betrachtet funktioniert (oder auch nicht funktioniert), eine abweichende Denkweise und auf der anderen Seite muss man die Waffe der vermeintlichen moralischen Überlegenheit zu Rate ziehen, um eigene Unzulänglichkeiten zu tarnen, indem man das Augenmerk auf den politisch negativ gebrandmarkten Gegner lenkt. Der Dieb schreit „haltet den Dieb“.

Wenn sich Bürger gegen starke Ausländerprobleme auflehnen, gibt es immer eine rote Stammkundschaft, die wie ferngesteuert zum Kampf der anderen aufruft und selbst daran teilnimmt. Dabei ist die Legitimation der Proteste der anderen unwichtig; die Aussagen der anderen weichen von der festen sozialistischen Denkspur ab und die Feindbild-Mechanik rastet ein.

Auch wenn gegen Mörder demonstriert wird, werden sämtliche beklagte Gräueltaten verschwiegen und die benennende Gruppierung angegriffen.

Meistens weiß der Sozialist selbst nicht einmal, wen er genau vor sich hat. Solange er auf der anderen Seite der Absperrung steht und somit nicht zum sozialistischen Block gehört, handelt es sich um eigenhändig erklärtes Freiwild.

Es wird verfolgt und bedroht, geschlagen und gemordet; und das alles im Sinne der Doktrin. Problematisch wird es für den Sozialisten, wenn eigene Anhänger aus der Reihe tanzen.

Wird Kritik an der eigenen Sache laut, muss sofort mit Gewalt alles von vornherein im Keim erstickt werden, etwa wenn Sozialdemokraten zu Ausländergewalt kritisch Stellung nehmen. Meistens sind lediglich Sozialdemokraten zur Selbstkritik fähig, nur in seltensten Fällen regt sich Selbstkritik im riefroten Block.

Spätestens wenn die Träger des Sozialismus in der Chefetage den Kapitalismus zur Ursache aller Armut erklären, schaltet jede vernünftige Beschäftigung mit geschichtlichen Fakten ab. Denn der Kapitalismus hat den Wohlstand gebracht, in dem der Sozialist leben darf. Denn dieser sitzt ja gerade vor dem Flachbildschirm seines neuen Computers, während das High-End-Smartphone klingelt und lässt sich auf „indymedia“ oder den Internetauftritten der SED ein sozialistisches Hirngespinst von Armut in den Kopf pflanzen.

Sozialisten hingegen zerstören sich mit ihrer wirtschaftlichen Unfähigkeit selbst und schaffen damit genau die Art von Zuständen, die sie als beklagenswert empfinden.

Sozialisten widersprechen sich so häufig selbst wie kaum eine andere politische Gruppierung, sie wollen nichts anderes als ihr fest verschraubtes Weltbild hören.

Wenn man dann mit Erfahrungen und gesundem Menschenverstand argumentiert, wird mit Stigmata um sich geworfen, weil die eigene Hilflosigkeit bewusst wird.

In Deutschland sind es zumeist die nationalsozialistischen Verbrechen. Dass nur ein geringer Teil von heutiger Einwanderungskritik auf NS-Gedanken (die auch indoktrinatives Gut sind) fußt, wird fast in allen Fällen vernachlässigt. Der politische Gegner muss mundtot gemacht werden, daher müssen auch die härtesten Verbrechen als Skandalstempel herhalten.

Der Sozialist muss immer Schwarz-Weiß-Szenarien herstellen, damit der naiv und gutgläubig Indoktrinierte dem allgegenwärtigen und bösen Feindbild gegenübersteht. So verlangt es die sozialistische Denkfalle und zielt darauf ab, selbige durch bereits manipulierte Menschen weiterzuleiten. Wie eine Seuche vergiftet der Sozialismus die Gehirne.

Ist die Infektion geglückt, werden Selbstkritik und Selbsthinterfragung aufgrund des eigenen, unanfechtbaren Wahrheitsanspruches abgeschaltet. Sobald Sozialisten ihre programmierten Roboter herangezüchtet haben, kann die Machtübernahme nur noch von jenen verhindert oder rückgängig gemacht werden, die nicht der sozialistischen Denkweise zum Opfer gefallen sind. Das Problem ist, dass im Sozialismus alle Fäden der Macht, also sämtliche Kompetenzen für Wirtschaft, Gesellschaft, innere und äußere Sicherheit sowie Medien und somit die Meinungsbildung, an einem Punkt zusammenlaufen.

Deshalb ist diese Ordnung so gefährlich. Man vereint sämtliche Staatsgewalten an einem Punkt und lässt nachhaltig jede Kritik daran nicht mehr nach außen dringen und erstickt sie, indem man das freie Denken durch eine Doktrin ersetzt und Andersdenkende verfolgt.

Eine stabile Ordnung sollte einen Großteil wirtschaftlicher und anderer Kompetenzen auf den Markt auslagern, um Macht auf eine breite, schwer organisierbare Masse zu verteilen, nur so kann ein Gleichgewicht gewährleistet werden. In sozialistischen Staaten war das nie der Fall und das ging bekanntlich bisher noch nie lange gut.

Das Problem heißt Sozialismus.

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56 KOMMENTARE

  1. Die Sozialist_innen Stalin, Hitler, Mao, Kim-Il-Sung, Pol Pot, Lenin, Ulbricht, Honecker, sie alle waren brutale VerbrecherInnen!

    Sozialismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

    Sozialismus verarmt bis zur Hungersnot!

    Sozialismus tötet!

    Aber warum ist Deutschland ein grün-sozialistisches Land?

    Weil Sozialismus „gut“ ist und gegen ein gutes Gefühl kommt die Vernunft nicht an, erst dann, wenn das Geld knapp wird und der Magen knurrt oder die Nachbarn im Gulag sind oder an der Mauer erschossen wurden!

    Kein Fußbreit den Sozialisten!

  2. Einfach nur Schmarrn
    Mit einer solchen Scheiße – und ich will dabei nicht einmal den Sozialismus verteidigen – wirklich nicht-, kleistert man die wahren Ursachen nur zu.
    Wer will heute noch mit Stalin jemand hinter dem Ofen vorlocken?????
    Marx liest keine Sau mehr, Engels schon gar nicht, obwohl der es verdienen würde. Die Lektüre der „Pariser Manuskripte“von Marx würde einigen hier gut tun.
    Schießt Euch ruhig weiter auf die alten Feindbilder ein, die Gutmenschen werden es euch danken, sie sind keine Sozialisten. Die Ideologie der Gutmenschen dankt euch insgeheim diese irrsinnigen Artikel, denn sie lenken ab von dem eigentlichen Übel, dem totalitären Gutmenschentum.
    Der real existierende Sozialismus der DDR ist vollkommen abgestunken, vergesst den Mist.
    Die „Front“ liegt ganz woanders, im Gutmenschentum.
    Keine Partei mehr ist hier sozialistisch. Das ist alles vergangen.

  3. #3 FrankfurterSchueler (31. Aug 2013 23:16)

    Gutmenschen verorten sich aber eher sozialistisch als konservativ.

  4. Sozialismus ist die Ideologie des Neides. Er ist die Rechtfertigung der Dummen und Faulen die Fleißigen und Schlauen, kurz die Erfolgreichen auszurauben.
    Und die Dummen und Faulen werden nie aussterben. Darum kommt der Sozialismus immer wieder und wieder und wieder. Wie die GEZ Rechnung.

  5. @2 Eurabier

    „Sozialismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

    Sozialismus verarmt bis zur Hungersnot!

    Sozialismus tötet!“

    ———————————————–
    Ohne jetzt den Sozialismus schönreden zu wöllen aber der Kapitalismus ist auch nicht besser.

    -die Kapitalisten führen kriege, der Wirtschaft wegen, Merkel verkauft Waffen an die Rebellen in Syrien, an die Saudis, Katar und Indonesien

    -der Kapitalismus verarmt bis zur Hungersnot. siehe Hartz 4, Pfandflaschensammler, Tafeln, 1 Euro-Jobber, Leiharbeiter, Altersarmut, Obdachlosigkeit

    -Kapitalismus tötet: siehe Italien, Griechenland, Spanien. Massenarbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Selbstmord, „Fachkraftmangel“ trotz 5 Mio Arbeitslosen, Zuwanderung unintregierbarer Kopftreter, Unrechtsprechung durch die Justiz an der Urbevölkerung

    in Deutschland findet ein Völkermord an den Deutschen statt. mehr als 7000 Deutsche wurden seit der Wende durch Ausländer getötet, die freie und unabhänige Presse verschweigt Gewalt an Deutschen,
    die deutsche Kultur wird abgeschafft und unser Bundespräsident sorgt sich um Dunkelhaarige in U-Bahnen obwohl die Tatsachen das Gegenteil aufzeigen.

    Ich glaube nicht, dass die DDR unintegrierbare Moslems in ihr Land gelassen hätte, die mit Hartz IV und Kindergeld durchgefüttert hätte, während die Urbevölkerung zur Tafel gehen muß. Die DDR hätte keine Kopftreter freigesprochen, wenn sie Moslems sind.

    Wie geschrieben: Ich bin kein Sozialist. Und ich bin nicht in der DDR aufgewachsen.

  6. Nachwort:

    Nicht zu vergessen, dass unter Helmut Kohl/Schäuble der Niedergang Deutschlands begann.
    Er wurde fortgeführt durch den Genossen der Bosse G. Schröder und findet seinen Höhepunkt bei Angela Merkel.

    Claudia Roth, Trittin, RAF-Ströbele, Wagenknecht, Lafontaine sitzen seit 8 Jahren in der Opposition.

    Und selbst der Steinbrück ist ein Ur-Kapitalist, sonst würde der wohl kaum Berateraufträge für Spitzenkonzerne übertragen bekommen.

  7. Das Problem heißt Sozialismus.

    Und Islam ist der „göttliche Sozialismus“!

    Eins ist klar, alle Linksradikale und Antifas werden in Deutschland zum „Islamismus“ (Ich meine nun wirklich Islamismus und nicht „Sing-sang-Islam“) konvertieren!

    Ganz freiwillig!

    Unsere Rechte (also die überlieferten und hart mit blutzoll erkämpften Gesetze) sind denen dabei egal, übergeordnetes Ziel bzgl. „Weltfrieden“ und „Herrenmenschen“ nur einer „Rasse“ und einer „Logik“ und nur eines „Verstandes“ und nur eines „Willens“ und nur…!

    Dafür dürfen dann auch Köpfe rollen…

    Und alle Humanisten und Liberale sind dabei nur noch Abnicker…

  8. Bei dem Bild fehlt ein Kopf und des wäre den von Hitler. Alle sind Massenmörder und haben selbst keinen einzigen umgebracht. So kann man das auch bei Jonny K. und diesen Politikern hier anwenden.

  9. Eines haben Sozialismus und der Islam gemeinsam, nämlich sie haben nur das als richtig empfunden was sie selbst als richtig ansehen und andere Meinungen und anderes Denken als Verbrechen betrachten. So wird es auch sein, das diese Stalinisten den Islam verteidigen.

  10. #3 Tritt-Ihn
    Keine Gute Bilanz, denn der Sozialismus unter Stalin hat schon vor dem Krieg über 100 Millionen Tote bzw. Ermordete gefordert, da stimmt nämlich diese Statistik gar nicht.

  11. #7 MadMurdock (31. Aug 2013 23:26)

    Ohne jetzt den Sozialismus schönreden zu wöllen aber der Kapitalismus ist auch nicht besser.

    Gerade dieser Standard-Irrtum hilft dem menschenverachtenden Sozialismus beim Überleben!

    Leseempfehlung:

    Oswald Metzger: Die Systemkritik und ihre Mythen

    Kapitalismuskritik ist en vogue in unserer Gesellschaft. Um die Gerechtigkeitsdefizite zu skandalisieren, werden seit vielen Jahren immer gleiche Stereotypien benutzt. „Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer!“ gehört zum Standardrepertoire der Systemkritik.

    Weiter auf der „Achse“:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/0031899

  12. Der rechtskonservative Denker bohrt ganz dünne Bretter, stellt den Bohrer aber immer auf höchste Drehzahl. Hauptsache, es macht ordentlich Krach.

    Ganz im Ernst – ich kann diese möchtegernintellektuelle Scheiße einfach nicht mehr lesen. Gruselig.

  13. @11 le waldsterben

    Aber so ist es doch.
    Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer.
    Vor 20 Jahren gab es kein Hartz IV, keine Tafeln, keine Rentner die Pfandflschen aufsammeln müssen.
    Es gab keine Leiharbeiter, Minijobber, Aufstocker und 5 Mio Arbeitslose.

    Gleichzeitig ruft die Wirtschaft nach „Fachkräften“. Wenn die Wirtschaft Fachkräfte wirklich bräuchte, dann würden die welche ausbilden.
    Das wollen die aber gar nicht.
    Die wollen die Ausbildungskosten einsparen und hätten am liebsten, wenn ein Inder aus dem Flugzeug steigt und sofort anfängt.

    Die Schulen zerfallen, Schwimmbäder werden geschlossen und die Kommunen gehen pleite.
    Es ist kein Geld da. Angeblich.
    Doch um Banken zu retten und damit den Kapitalanlegern die Profite zu retten werden Milliardenbeträge locker gemacht.

    http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/08/31/bankpleite/#comments

  14. Nochmal zwei Links als Ergänzung zu meinem Posting oben – denn m.E. ist die Aussage, wonach der Kapitalismus ähnlich schlimm wie der Sozialismus sein soll, ähnlich grotesk verkehrt wie die Aussage, der Islam sei eine ganz ähnliche Religion wie das Judentum oder das Christentum.
    Und kommen noch beide Behauptungen gemeinsam als Mehrheitsmeinung zusammen, haben sie mehr Potential, ein Land zu vernichten, als jede beliebige Armee.
    Aufklärung zu beidem ist also überlebenswichtig:

    1) Recht lang, aber auch sehr gut zu lesen:

    Michael Miersch: Verteidigung des Kapitalismus. Zehn Argumente zur Beibehaltung einer ungeliebten Wirtschaftsweise – und eines dagegen
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/verteidigung_des_kapitalismus1/

    2) Oder mit einer gehörigen Portion Humor:

    Vince Ebert: Wer hat Angst vor’m freien Markt?
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wer_hat_angst_vorm_freien_markt/

  15. Auch die EU ist sozialistisch orientiert, genau wie die meissten Regierungen, es wird zentralistisch-dikatorisch geplant in Bruessel, wie man ein homogenes Gebilde erzeugt, ohne eigene Kultur, Traditionen, Geschichtsbewusstsein, bereit die am Gruenen Tisch gefundenen Loesungen der Kommissare widerstandslos umzusetzen, sie sind von diesem Punkt nicht mehr weit entfernt, dank dem Verrat der einzelnen Laenderchefs.

    was man anders machen sollte:

    GB und D koennten Europa reformieren an Haupt und Gliedern, ev. incl. des Euro.

    Das zentralistisch diktatorische Monstergebilde, was sich EU nennt, gehoert zerschlagen und durch ein System ersetzt, was DeGaulle und Adenauer mit „Europa der Vaterlaender“ bezeichneten.

    Die einenzelnen Nationalstaaten holen alle nationalen Rechte, die sie sich von der sozialistischen EU entziehen liessen zurueck, der erste Schritt duerfte in Bruessel sein, ueber die Haelfte weniger Abgeordnete und Buerokraten mit geringeren Dotierungen, Wanderzirkus Bruessel-Strassburg wird sofort beendet.
    Natuerlich Widereinfuehrung der kompletten Grenzkontrollen jedes Landes um die Stroeme der Wirtschaftsfluechtlinge und Illegalen zu kontrollieren d.h. 95% abweisen, garnicht erst hereinlassen, dies duerfte diejenigen die sich bekanntlich nicht integrieren, Analphabeten etc. natuerlich bes. treffen, da fuer high tech Laender ungeeignet und unser Land aus seinen Naehten platzt von integrationsresistenden Sozialempfaengern.

    Der Euro falls der Waehler weiter dies will, gehoert in der urspruenglichen Form u.U. fortgefuehrt, d.h. jedes Land ist voll verantwortlich fuer seine finanziellen Entscheidungen oder Misswirtschaft badet jede Gesellschaft SELBST ohne jede fin. Hilfe von anderen Laendern aus. Transfer oder Garantieleistungen sind ab sofort einzustellen.

    Mitglied in der Waehrungsunion koennen nur noch Laender warden, die auf intern. Maerkten wettbewerbsfaehig sind, ein funktionierendes Verwaltungssystem besitzt(Griechenland, Portugal, Spanien ev. andere scheiden dabei aus)
    Etwas Weinanbei, Tourismus und Olivenoel genuegen nicht mehr um Mitglied zu werden.

    Die EZB verliert natuerlich das Recht, wertlose Staatsanleihen mit dem Geld und Garantien anderer Mitgliedslaender anzukaufen und den grossen Retter zu spielen, wie es sich Draghi angemasst hat.

    Fuer Banken gilt das Gleiche,. der Steuerzahler bez. die Laender stuetzen kuenftig keine Banken mehr, die sich in Pleiteschieflage manoevriert haben.

    GB hat immer noch ein gesundes Gespuer fuer Eigenverantwortung, Wettbewerb usw. was F total als sozialistisches Land verloren hat, je mehr der Staat in die wirtschaft eingreift umso schneller geht es den Berg ab.

    Allerdings ist die Situation mit Migranten bes. aus Pakistan in GB ebenso unertraeglich wie in anderen EU Staaten mit ihren Schaetzchen aus anderen isls. Staaten, hier muss umgesteuert werden, Europa kann nicht laenger die Muellkippe fuer alle gescheiterten, verarmten Massen sein, sie gehoeren an Ort und Stelle unterstuetzt, mehr nicht.

  16. Sozialismus ist für mich wie der Witz mit der Haarschneidemaschine:
    „Ich habe eine Haarschneidemaschine erfunden. Du steckst einfach den Kopf rein und ratsch, ratsch sind die Haare geschnitten!“
    „Ja, aber die Köpfe sind doch alle unterschiedlich in Form und Größe!“
    „Vorher – hinterher nicht mehr…“

  17. Eigentlich gibt es nur Monarchie, Diktatur oder Demokratie.
    Der Sozialismus gehört zur Kategorie Diktatur, ebenso wie der Nationalsozialismus und der Islam.

  18. was hat SOZIALISMUS UND ISLAM gemeinsam?

    als minderheit .:

    jammern sie über ungerechtigkeit und pochen auf minderheitenrechte und menschenrechte.

    als merheit .:

    gibt es bei ihnen weder gerechtigkeit, minderheiten noch menschenrechte.

    (… und alsbald auch keine minderheiten.)
    🙁

  19. Meine Fresse, dieses Essay legt den Finger punktgenau auf alle Probleme und argumentiert außerordentlich logisch und exakt.
    Glückwunsch an den Rechtkonservativen Denker.

  20. #4 FrankfurterSchueler (31. Aug 2013 23:16)

    Einfach nur Schmarrn
    Mit einer solchen Scheiße – und ich will dabei nicht einmal den Sozialismus verteidigen – wirklich nicht-, kleistert man die wahren Ursachen nur zu.
    Wer will heute noch mit Stalin jemand hinter dem Ofen vorlocken?????
    Marx liest keine Sau mehr, Engels schon gar nicht, obwohl der es verdienen würde.
    —————————————–

    Nanu, als „Frankfurter Schüler“ wissen Sie doch wohl wie sehr die „Frankfurter Schule“ auf allen diesen Typen basiert. Und wie sehr die Lehren dieser „F.S“ mittels der 68er Revoluzzer all die Bildungsinstitutionen durchziehen, die dann ihrerseits all die links-bekloppten Medien und Politiker produzieren. DE ist heutzutage ein perfektioniertes Produkt der „F.S.“

  21. @FrankfurterSchueler
    Nomen est Omen.
    Ja, sicher ist der Marxismus durch – deswegen brauchte man ja die Frankfurter Schule – das Institut für Sozialforschung oder wie es sich eigentlich nennen wollte das „Institut für marxistische Studien“.
    Können Sie eigentlich definieren, was die Theorie an der „kritischen Theorie“ ist?.
    Eben …
    Marx mit Freud zu paaren, um den unwilligen Arbeitern einzureden, dass sie alle „krank“, sexuell gehemmt und und schrecklich unterdrückt sind (die Medizin: Sozialismus)… der Marsch durch die Institutionen, war sehr erfolgreich. Dass Lehrer, Medien und Öffentlichkeit diese ausgewiesene Propaganda nun wie wissenschaftliche Wahrheiten wiedergibt, ist der besondere Verdienst der Frankfurter Schule. Schön, dass sie diesen Erfolg in ihrem Namen ehren.
    Aber was um Himmels Willen machen Sie auf dieser Seite?
    Gibt es keine andere Strömung, die auch gegen den Islam ist, der Sie sich nahe fühlen? REPs vielleicht? Andere Sozialismus Jünger?

  22. Sozialismus hatte mal einen Sinn, seitdem alle Vorkehrungen getroffen wurden, damit Kinder nicht nach einer 12Stunden schicht erschöpft umfallen und von einer Dampfmaschine zerquetscht werden oder aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit einer Familie das letzte Einkommen unter den Füßen weggerissen wird, seit dem es Renten und so weiter ja jetzt bereits gibt, diese Dinge entstammen einer richtigen Fürsorge, Sollte mann sich jetzt wieder dem Wesentlichen widmen. Deutschlands Gloria

  23. Bravo! Endlich wieder ein Artikel, der das eigentliche Übel unserer Zeit zu erkennen gibt, den Sozialismus. Der Autor schreibt:

    „Wie eine Seuche vergiftet der Sozialismus die Gehirne. Ist die Infektion geglückt, werden Selbstkritik und Selbsthinterfragung aufgrund des eigenen, unanfechtbaren Wahrheitsanspruches abgeschaltet.“

    Sehr richtig. Dabei vergisst er aber leider den noch tieferen Kern des Sozialismus zu benennen. Es ist die RELIGION! Sozialismus ist nichts anderes als ein Glaubenssystem, ein Glaube. Daher dürfen die Glaubenssätze auch nicht hinterfragt werden und Abgefallene werden demonisiert. Neben allen anderen Merkmalen des Religiösen, die der Autor ebenfalls treffend wiedergibt, findet man auch das Element der sog. Immunisierung, die der Gedankenkontrolle dient. Der Gläubige wird mittels Indoktrination darauf konditioniert, Widersprüche und Selbstkritik sofort „nicht zu denken“ und als „böse/sündig“ zu empfinden. Der Glaube wird damit gegen den Gebrauch des gesunden menschlichen Verstandes immun, der unweigerlich seinen „Tod“ bedeuten würde. Stellen sie sich z.B. vor, ein Moslem würde in der Moschee nachbohren, ob Mohamed die Lehren wirklich direkt von Gott (über den Engel) erhalten hat und wissenschaftliche Belege verlangen. Er würde (neben anderen unangenehmen Erfahrungen) gegen eine Wand laufen und man würde ihm sagen, dies müsse man eben so glauben und sowas dürfe man vor allem nicht denken, es sei Sünde. Genau das werden sie auch als Christ in ihrer Kirche erleben, versuchen sie es doch einmal. Den Christen hier auf PI wird es nicht gefallen, dass ich dies sage. So ist es aber bei Glaubenssysemen.

    Und auch sehr richtig beschreibt der Autor die Wirkung des Glaubens (hier des Sozialismus)als „Seuche“. Glaube wirkt wie eine Seuche, eine Gehirnseuche, mit der man sich infizieren kann und die auch durch Ansteckung weiter verbreitet wird. Dies hat Richard Dawkins sehr schön gezeigt und verdeutlicht.

    Ein wichtiger Aspekt der Erkrankung ist auch der, dass diese dem Träger nicht bewusst ist, was auch ein wichtiger Faktor für den „Erfolg“ des Sozialismus ist.

    Was mich aber schockiert sind verschiedene obige Kommentare von PI-Lesern, die aufzeigen, wie auch bei manchen hier das sozialistische Glaubensgift sich schon in den Gehirnen festgesetzt hat und sie z.B. den Glaubenssatz vom „ausbeuterischen Kapitalismus“ weiter transportieren.

    Das Fazit von alle dem kann nur lauten, gegen das religiöse Denken an sich anzukämpfen. Zuerst aber müssen wir gegen den Sozialismus vorgehen, dieser schlimmsten, bösartigsten und verheerendsten religiösen Seuche aller Zeiten. Sie ist noch schlimmer als der Islam, den sie kämpft sogar mit diesem, um uns zu vernichten. Dazu hilft nur schonungslose und eindeutige Benennung der Tatsachen in der Aufklärung. Wer dies nicht versteht ist Teil des Problems und leider nicht Teil der Lösung.

  24. Die 6 Wunder des Sozialismus

    1. Es gibt keine Arbeitslosen, aber keiner arbeitet.

    2. Obwohl keiner arbeitet, bekommt jeder Geld.
    3. Obwohl jeder Geld hat gibt es nichts zu kaufen.
    4. Obwohl es nichts zu kaufen gibt, besitzt jeder alles.

    5. Obwohl jeder alles hat, sind alle unzufrieden.
    6. Obwohl alle unzufrieden sind, wählen 99,9% die Sozialisten

    Und am Wahlabend schreien und fordern sie ganz dreist: “Sozialismus, für Meer Geh-rechtigkeit”

    Zitat

    Der gesunde Verstand

    Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, dass selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.

    René Descartes

  25. Mir war sofort klar, dass der Beitrag daneben gehen würde. Was der Beitrag beschriebt ist der vergangene Sozialismus, wie er einmal war und wie er wäre, wenn er och existieren würde oder wiederkehren würde.
    Das aktuelle Problem heißt auf jeden Fall nicht Sozialismus, denn es gibt ja überhaupt keinen Sozialismus mehr, außer vielleicht auf Kuba. Auch in der BRD hängt niemand einer sozialistischen Ideologie an. Wenn überhaupt, dann die Partei die Linke, aber die hat keinen Einfluß. Vielleicht träumen noch einige Blogs im Internet vom Sozialismus und haben dann sogar einen relativ gesitteten, wenn auch realitätsfremdem Inhalt. Aber auf die hat sich hier noch nie jemand bezogen, denn mit denen könnte man im Prinzip inhaltlioch diskutieren. Indymedia und Antifanten haben auch nichts mit Sozialismus zu tun. Das sind gescheiterte, kriminelle primitive Existenmzen.
    Das aktuelle Problem ist auch nicht nur der Gutmensch, sondern allgemein der Mensch unter den herrschenden Bedingungen. Die Humanisten sind z. B. keine Sozialisten und auch nicht in jeder Hinsicht Gutmenschen. Aber sind ebenfalls in vielen Berichen politisch korrekt (Anti-Rassismus, Fremdenfeundlichkeit, pro Minderheiten, pro Individuum, ohne die Erfordernisse der Gesellschaft zu beachten, usw. Das sind die Probleme. Der Sozialismus ist Vergangenheit. Einige Utopien des Sozialismus mögen geblieben sein, manifestiern sich aber in einem ganz eigenen neuen utopischen nihilistischen Totalitarismus. Die heutige Ideologie (und damit das heutige Problem) liegt ganz allgemein darin, dass man das leugnet was ist. Dass man die Welt nicht so darstellt wie sie ist, sondern wie sie sein soll. Bis zur Katastrophe des Nationalsozialismus konnte man die Welt so darstellen wie sie ist. Seitdem muß man sie so darstellen, wie sie sein soll. Das ist kein Sozialismus, sondern nach der Interpretation von Nietzsche durch Camus, Nihilismus. Ich füge hinzu utopischer Nihilismus.
    Man siehe dazu:
    http://www.pi-news.net/2012/06/oko-nihilismus-selbstmord-in-grun-neuauflage/

  26. „Sozialismus vs Kapitalismus“ ist eine Denkfalle. Genau so wie „Rechts vs Links“.

    Was Rechtskonservativer Denker da beschreibt kann man doch genau so in den USA sehen. Da ist auch alles gleichgeschaltet. Die Wirtschaft funktioniert ebenfalls nicht. Privatisierte Gefängnisse werden im moment überall gebaut und nehmen die Rolle der Gulags ein.
    Es macht keinen Unterschied ob alles der Regierung gehört oder ob alles ein par Banken und Konzernen gehört und denen die Regierung gehört.
    Die „Sozialisten“ heissen jetzt nicht mehr „Sozialisten“ sondern nennen sich „Neokonservativ“.

    Der sogenannte „kapitalismus“ ist in seiner langzeitwirkung sogar noch viel fataler als die Sovietunion weil unter ihm die politische umerziehung noch viel effizienter ist. Weil die menschen die illusion der freiheit haben.
    In Polen leben immernoch Polen, in London aber keine Engländer mehr.

  27. @#4 FrankfurterSchueler

    Wagenknecht relativiert noch immer ihr Verhältnis zum Stalinismus, die 68er sitzen überall in Lehr- und Verwaltungspositionen, Linksextremisten berufen sich auf leninistische und maoistische (Mao-Bibel) Werke und die für viele Tote verantwortliche SED sitzt im höchsten nationalen Parlament.

  28. H 7
    Die DDR hätte keine kopftreter ins land gelassen.
    Aber das 3. Reich, selbst wenn es da gewisse übereinstimmungen mit dem islam gegeben haben soll, hätte das auch nicht – aus rassischen (nicht rassistischen) gründen. Oder wäre es möglich gewesen, daß frauenankrabscher und -vergewaltiger sich damals in einem solchen ausmaß hätten ausbreiten können?
    Wenn sie überhaupt hier reingelassen worden wären, dann nur hinter doppelten stacheldraht und mit maschinengewehren besetzte wachttürme.

  29. Sozialismus/Kommunismus (unterscheiden sich letztlich nur im Enteignungsgrad) kann flächendeckend auf der ganzen Erde aus den nachstehende Gründen nicht funktionieren:

    1.
    Weil die fähigeren Menschen sich nicht selbstlos (ohne nennenswerten Besitz zu erlangen) für andere Unfähige anstrengen wollen.

    2.
    Weil mit Sozialismus/Kommunismus nur weniger als ca. 1 Milliarde Menschen auf der Erde leben könnten.
    Der Rest (ca. 6 Milliarden) müsste verhungern. Das liegt daran, dass eine leistungsstarke Landwirtschaft (mit Maschinen und Kunstdünger) nur zusammen mit einer starken, kapitalistisch orientierten Industriegesellschaft (mit der Möglichkeit Besitz zu erlangen) funktionieren kann.

    So einfach ist das!

  30. @ #15 Kulturalist

    Dann lassen Sie es bleiben und sparen Sie sich ihre anmaßende und arrogante Art. Ich zeige einige historisch korrekte Konstruktionsfehler des Sozialismus auf, ohne ausfallend zu werden. Ihnen weht schon länger der Wind bei PI ins Gesicht. Wenn Ihnen dies alles hier zu „pseudointellektuell“ ist, dann wechsel Sie zur rotgrünen Wohlfühlgesellschaft und mokieren sich über andere, die aufklären wollen, während man selbst nur faul rumsitzt und sich pseudointellektuell gibt. Lassen Sie uns doch mal an Ihrem gewaltigen Intellekt teilhaben…

  31. Es gibt unterschiedliche Arten von persoenlichem Politikverstaendnis. Die einen, urspruenglich die buergerliche 2/3 Gesellschaft, leben in der Realitaet und wuenschen sich eine Beibehaltung des Bestehenden. Eine Verbesserung ihrer eigenen Verhaeltnisse streben sie durch Leistung mit einer Laufbahn innerhalb der vorgegebenen Normen ab, ohne diese Normen in Frage zu stellen. Diese Personen sind meist mehr oder weniger zufrieden, arbeitsam, loyal zu den Institutionen, naiv und an sich unpolitisch. Frueher haben sie die Monarchie getragen, heute ist es ein Glaube an die Demokratie mit der Vorgabe der Political Correctnis. Es sind die durchschnittlichen CDU-Waehler. Solange ein CDU-Politiker oder CDU-Waehler mit guten Einkommensverhaeltnissen und Karriereerfolgen relativ gut dasteht, akzeptiert er die Verhaeltnisse so wie sie sind und stellt sie nicht in Frage. Jemand mit Erfolg und Aufstieg im Arbeitsleben, das ihn ausfuellt, wird Islamisierung, Globalismus, NATO-Kriege u.v.m. fuer richtig halten solange er selbst in diesem System am Fresstopf bleibt und er der Auffassung ist, dass die CDU in der Kontinuitaet von Adenauer, dem Christentum, Europa u.s.w. steht, was schliesslich ja einmal gut war. Der Linke hingegen steht ausserhalb der „Gesellschaft“. Es ist unzufrieden mit seiner Stellung innerhalb der „Gesellschaft“ und des „Systems“, er strebt keine Besserung seiner Position durch Karrierestreben an sondern traeumt von der Revolution nach sozialistischen Vorstellungen. Er ist auf eine Ideologie fixiert, so wie die Muslime auf den Glauben. Sowohl die Marxisten und die Muslime hassen die jeweilige etablierte Gesellschaft die sie bekaempfen. Ihr Selbstwertgefuehl schoepfen sie aus der Linientreue, entweder sozialistisches Gedankengut mit destruktiven Handeln oder Gebets- und Religionsausuebung. Die Ideologien schaffen ein wir und ihr, einen Klassenkampf. Die Linken hassen die Buergerlichen, die Muslime die Nichtmuslime und die eigenen Landsleute die vom Glauben innerlich abgefallen sind. Das Heil sehen sie in der wahren Lehre, sowohl die Sozialisten und Muslime wollen eine zentrale alles einbindende zentrale Macht. Nur so koennen sich ihre Vorstellungen umsetzen lassen, d.h. jedoch, totale Zerstoerung der bestehenden Verhaeltnisse.

  32. Alle kollektivistisch organisierten Herrschaftssysteme sind das Problem. Solche Herrschaftssysteme lehnen den Individualismus grundsätzlich ab. M.E. müssen sie ihn sogar ablehnen, da solche System ansonsten gar nicht funktionieren würden. Zu diesen Systemen kann man dann neben Kommunismus, Sozialismus, Nationalsozialismus eben auch die kollektivistisch organisierte Ummah zählen. Kollektive Systeme stehen auch im Widerspruch zur menschlichen Natur, dessen Antrieb aus dem ständigem Streben nach Weiterentwicklung erwächst. Dies ist nur über individuelles Denken möglich. Kollektiv organisierte Menschen sind gleichgeschaltet und damit statisch.

  33. Den real existierenden Sozialismus kann jeder Interessierte in Nordkorea besichtigen. Gehirwäsche von Anfang an, toleranzlose eiserne Disziplin, Personenkult übelster Sorte, Diktatur bis ins Privatleben hinein. Hungersnot, Verfolgung von Religionen (hier werden Christen weltweit am brutalsten verfolgt)und Meinungen, die nicht der totalitären Parteilinie entsprechen. In einer bisher abgemilderten Form kann der aufmerksame Beobachter auch schon in Europa feststellen. Die grünen Kommunisten haben diesen Totalitarismus sogar im Parteiprogramm…

  34. @ #38 spiderPig

    Genau so ist es gemeint. Es geht nicht nur um den Sozialismus von damals, sondern generell um Systemideen, die seine Strukturen aufgreifen oder sich ähnlich organisieren und sich somit die gleichen Konstruktionsfehler einverleiben.

  35. Noch mal prägnanter: Die heute herrschende Ideologie ist keinesfalls sozalistisch. Dazu würde nämlich der „Free Lunch“ gehören. Der wird aber nur von einigen Randgruppen und Kriminellen Linken propagiert. Es ist lediglich so, dass einige sozialisttische Ideologien in die Gutmenschenideologie Eingang gefunden haben. Aber in dem daraus resultiernden Totalitarismus wird es natürlich keinen „Free Lunch“ geben. Herrschen werden Finanzoligarchen und ihre Schergen, aber keineswegs die heutigen linken Kleinkriminellen. Die haben überhaupt nicht das Format dazu. Ob sich dieser Totalitarismus dann z. B. eine Claudia Roth hält, bleibt abzuwarten. Ich denke, dass die Schergen erheblich mehr Format haben werden als die linksgrünen Scheißer von heute.

    Das Finaznkapital wird freilich die Gutmenschenideologie nicht teilen, sondern lediglich benutzen und sich selbst als Philanthrophen hinstellen, zumindest in der Übergangszeit. Ein Beispiel dafür ist George Soros. Ein Gegenbeispiel könnte (noch) Warren Buffet sein Aber die Buffets werden wohl untergebuttert werden und setzen sich auch nicht mit dem nötigen Engagement ein.
    Die Basis der Gutmenschenideologie ist: alle Menschen sind gleich und die Welt kann dem angepaßt werden. Insofern sind z. B. der Feminismus und Genderismus Ausdruck dieser Ideologie. Aber weder Feminismus noch Genderismus haben etwas mit Sozialismus zu tun, außer dass sie vielleicht mal vom Gleichheitsgedanken des Sozialimus beeinflußt wurden. Aber ansonsten haben sie sich längst verselbstständigt.
    Und wenn man das Prinzip der Gleicheit nimmt, dann steht eben eine andere Ideologie, das Christentum (als Ideologie) auch nicht zurück. Das hat Nietzsche in einer genialen Analyse behauptet. Er meinte, dass das Christentum einen Paradigmenwechsel in der bis dahin gültigen Ethik bewirkt habe: Bis zu Jesus galt im wesentlichen die Unterscheidung: Gut und Schlecht. Jemand der eine hohe Stellung hatte war gut, der Sklave´oder Fellache war schlecht. Jesus und das Christentum haben das dann abgewandelt in die Unterscheidung von Gut und Böse. So konnte der gute Arme auch seine Rechte geltend machen. Das ist ja auch unsere heutige ethische und auch grundgesetzlich vewrbriefte Haltung und (in Gegensatz zu Nietzsche) will ja niemand wirklich dahinter zurück. Aber in der Gutmenschenideologie ist das „Alle sind gleich“ (Egalitarismus, Feminismus, Genderismus, Intelligenz ist nicht angeboren, Ethnien haben keine (negativen) Spezifika usw.) zum Prinzip geworden. Klar hat es auch was mit Sozialismus zu tun, aber all das hat sich in der Gutmenschenideologie verselbstständigt, so dass der Sozialismus dahinter nicht mehr zu erkennen ist. Und so glauebn und wollen (oder müssen es glauben oder wollen) die Gutmenschen, dass die Welt nicht so ist, wie sie wirklich ist (nämlich total ungleich), sondern dass sie so ist wie sie sein soll und dann auch so gemacht werden kann wie sie sein soll. Den Widerspruch der darin liegt bemerken sie nicht einmal. Das ist das Problem und das liegt viel tiefer als sozialistische Spinnereien, die innerhalb dieser Ideologie dann auch vorkómmen.

  36. @#40 ingres (01. Sep 2013 10:18)

    Ps: Die Buffets werden einfach aussterben und damit haben die Sorosse dann leichtes Spiel, wenn wir (oder die AfD) nichts mehr daran ändern können.

  37. Eine ausgezeichnete Analyse des Problemes allen linkslastigen Denkens findet man in dem kleinen Büchlein von Mandred KLEINE-HARTLAGE: WARUM ICH KEIN LINKER MEHR BIN – Edition Antaios Kaplaken 33 – 2012 – ISBN 978-3-935063-69-2
    M:E. gibt es kaum eine trefflichere Darstellung und Erklärung des (Un-)Wesens aller sozialistischen Ideologie-Varianten und
    für die Bereitschaft der hirn-gewaschenen, unmündig gemachten Massen, sich in des Schwarmes Mitte zu halten.

  38. Drei Tatsachen im Leben sind unumstößlich:

    > Die Steuern

    > Der Tod

    und

    > Sozialismus ist „Shice“

  39. Leider ist sich der Mensch seiner Stärke = Fähigkeit zum Denken nicht bewusst und lässt sich aus Trägheit oder Bequemlichkeit gleichschalten und lenken. Würde er seinen Verstand gebrauchen, hätten es die Gleichschalter, die ihren Verstand nutzen, nicht so einfach. Dieser Mechanismus zieht sich leider durch alle Facetten einer Gesellschaft durch.

  40. #40 ingres (01. Sep 2013 10:18)

    Übrigens auch Nietzsche hat sich zur Ethik nicht eindeutig geäußert. Er hielt zwar irgendwie eine Rückkehr zur Ethik von Gut und Schlecht für geboten (er sah halt den Zerfall der aus dem Paragigmenwechsel zu Gut und Böse resultierte). Aber ér hat festgestellt, dass es in den meisten Gesellschaften zu seiner Zeit und vielleicht auch historisch immer eine hybride Ethik gab. Wie er das privat für sich aufgelöst hat, weiß ich nicht.

    Für die heutige Situation Schlüsselwerke sind die gleich lautenden Titel von Nietzsche und Schmidt-Salomon: „Jenseits von Gur und Böse“.
    Nietzsche hat erkannt, dass die Abschaffung des „Schlechten“ zu bedrohlichen Problemen geführt hat.
    Durch die Philosophie von Schmidt-Salomons wird nicht nur das „Schlechte“ sondern sogar das „Böse“ abgeschafft. Das ist das Ende von Kultur und Zivilisation. Manche oder viele wollen ja hier von Philosophie nichts hören. Aber ich denke isch habe soeben dargelegt, dass Philosophie sehr entscheidend ist. Sie kann den entscheidenden positiven und negativen Einfluß ausüben. Es wäre entscheidend, dass die Philosophie Schmidt-Salomon wegwirft und bei Nietzsche, Kant, Schopenhauer und dem amerikanischen Pragmatismus usw. wieder einsetzt. Aber in der bunten Gutmenschenwelt ist natürlich auch die Philosophie bis aus weiteres erledigt.

  41. #31 Esper Media Analysis (01. Sep 2013 02:42)

    „Die 6 Wunder des Sozialismus

    1. Es gibt keine Arbeitslosen, aber keiner arbeitet.“

    Erinnert an das Märchen vom Jobwunder, das uns die Merkelregierung erzählt. Danach haben wir kaum Arbeitslose, aber trotzdem sind fast 10 Millionen Bürger, also mehr als jeder 8. Arbeitsfähige ohne Job oder stark unterbeschäftigt. Gelernt ist eben gelernt.

  42. Sepulkralkultur im Retrotrend

    Kassel: Bald sarglose Bestattung für alle?

    Ab 2014 neue Friedhofsordnung
    Muslime können sich ab 2014 ohne Sarg bestatten lassen

    Kassel. Ab Anfang nächsten Jahres können sich Kasseler aus religiösen Gründen ohne Sarg bestatten lassen. Allerdings ist dies nur für Muslime möglich, die in ein Tuch gehüllt auf dem Westfriedhof beigesetzt werden sollen
    Aus zwei Kasseler Fraktionen und der katholischen Kirche kommen jetzt aber Stimmen, die sarglose Bestattung für alle Religionen und Glaubensformen zu öffnen……

    http://www.hna.de/lokales/kassel/muslime-koennen-sich-2014-ohne-sarg-bestatten-lassen-3086596.html

  43. Der Sozialismus ist eine übergreifende Gedankeninfektion, wo er propagiert wird, dominiert die stagnierende Gleichheit, verflacht die Gehirne und verzerrt die Wirklichkeit in Schwarzweißmustern. Dynamkik ist ein Fremdwort geworden, und das auf ganzer Linie. Sozialismus artet immer in einer Diktatur aus, weil Menschen nunmal unterschiedlich sind und es auch bleiben. Der Nationalsozialismus ist ein beredtes Beispiel!

  44. #44 ingres (01. Sep 2013 10:18)

    Ein weiterer Punkt ist die anerzogene Unfähigkeit zum Kämpfen jeder Art. Pazifismus, Deeskalation und Wohlstandsdenken machen passiv und unendlich komprormissbereit. Aber Schutz und Wehrhaftigkeit, und sei es nur der Selbsterhaltung willen, gehört zum Weiterleben. Da haben es Kräfte leicht, die anderen Gesetzen folgen. Das ist die Prämisse des Gutmenschentums. Daran aber muß jede Gesellschaft scheitern!

  45. Ich denke, daß der Artikel in die richtige Richtung weist. Wir erleben heute einen Konflikt zwischen Menschen, die lieber im Kollektiv leben, sicher, planbar, ohne große Sprünge nach oben oder unten, und es akzeptieren, dabei gewisse Freiheiten einzuschränken (zum Beispiele gewisse Rechte der freien Marktwirtschaft, vielleicht auch hier und da die Pressefreiheit) und andererseits Menschen, denen das Individuum und dessen Entfaltungsmöglichkeiten wichtiger sind. Das ist der Graben zwischen rot-rot-grün-braun und schwarz-gelb-blau. Der Sozialismus hat durchaus das Kollektiv in die Mitte seines Denkens gerückt, die „Gleichheit“ der Menschen, eine Gleichheit, die auf die Freiheit des Einzelnen übergreift. Selbstverantwortung ist für diese Menschen eher eine Gefahr als eine Verheißung, ganz im Gegenteil zu den Menschen, die eine freie Marktwirtschaft als unerläßlich für den Fortschritt der Menschheit ansehen. Ich denke, wie der Autor, daß wir noch immer den alten Kampf Kapitalismus gegen Sozialismus führen, auch wenn beide Begriffe nicht mehr so scharf umrissen sind.

  46. @ #39 Rechtskonservativer Denker

    Ihnen weht schon länger der Wind bei PI ins Gesicht.

    Und was wollen Sie mir damit sagen? Bin ich Ihnen nicht konform genug? Nicht stramm auf Linie?

    Fakt ist, es gibt bei PI kluge und nicht ganz so kluge Köpfe. Sie gehören zu keiner der beiden Gruppen, möchten es aber ganz dringend. Nur, das macht es eben nicht besser – im Gegenteil.

    Das Problem, was ich mit Ihnen habe ist folgendes. Mit solch lahmen Gäulen wie Ihnen kriegen wir den Karren Deutschland nicht aus dem Dreck gezogen. Aber Sie beanspruchen durch ihr lautes Gewieher immer den Platz des starken Leitpferdes. Das nervt nicht nur, das behindert und bremst sogar. Also ab hinter den Karren, und schön brav hinterherlaufen.

    Haben Sie es jetzt verstanden?

  47. @ #55 Kulturalist

    Zur Information: Im Gegensatz zu Ihnen beteilige ich mich daran, den Ideologien und Denkweisen entgegenzuwirken, die die Umstände hauptsächlich verursacht haben, über die wir uns heute beklagen. Wenn Sie sich für so ungreifbar kultiviert halten, dann zeigen Sie doch mal, was Sie können und „ziehen den Karren aus dem Dreck“….mal sehen, ob wir Ihnen schon bald alle dankbar sein werden. Ich zweifel stark daran, dass Sie mit Nichtstun etwas zum Guten bewegen….denn mehr als nichts tun und andere an Ihrer Weinerlichkeit teilhaben zu lassen, tun Sie offenkundig nicht….

  48. @#56 Rechtskonservativer Denker (01. Sep 2013 23:12)

    Der Kulturalist scheint sich von dem Artikel angegriffen zu fühlen. Er ist wahrscheinlich auch so ein linker Neider wie die Sozialisten es sind.

    Auf den Punkt brachte es:

    #6 Freies Land ® (31. Aug 2013 23:24)

    Sozialismus ist die Ideologie des Neides. Er ist die Rechtfertigung der Dummen und Faulen die Fleißigen und Schlauen, kurz die Erfolgreichen auszurauben.
    Und die Dummen und Faulen werden nie aussterben. Darum kommt der Sozialismus immer wieder und wieder und wieder. Wie die GEZ Rechnung.

    Und darum kommen Kommentatoren wie „Kulturalist“ immer und immer wieder.

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