EUdSSR-Funktionär Martin Schulz in NRW

Das Politbüro-Mitglied der Europäischen Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, Martin Schulz, kommt ins Ruhrgebiet. Er wird bei einer Diskussionsveranstaltung an der Universität Duisburg-Essen am Campus Duisburg am Donnerstag 29. August zugegen sein.

Von 15 bis 16.30 Uhr wird er sich dann im Duisburger Gerhard-Mercator-Haus, Lotharstr. 57, auch den Fragen des Publikums stellen. Eine Anmeldung wäre bis zum 15. August erforderlich gewesen unter der Adresse: Andrea Licht, NRW School of Governance, andrea.licht@uni-due.de, Fax 0203/379-4765. Da der Anmeldetermin schon verstrichen ist, können sich Interessenten auf die zweite Veranstaltung freuen.

Am 30. August ist Funktionär Schulz zu Gast in Essen. Geplant sind eine Buchvorstellung und ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Klaus Leggewie. Thema: Europa im 21. Jahrhundert. Schulz spricht mit Leggewie über Europas Weg aus der Krise. Ort: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen. Auch hierzu ist eine Voranmeldung bis spätestens zum 26. August erforderlich: Maria Klauwer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), maria.klauwer@kwi-nrw.de.

Vielsagend ist dieser Ankündigungstext:

Die Europäische Union wankt in ihren Grundfesten. Vielen EU-Gegnern gilt sie als Auslaufmodell, als Inbegriff ausufernder Bürokratie, als Wohlstandsgrab. Dagegen setzt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der mehr Anstrengung zur Überwindung der Krise von den Mitgliedsstaaten fordert und für ein gemeinschaftsorientiertes, demokratisches Europa wirbt. Was passiert, wenn das Projekt Europa scheitert, debattiert der EU-Politiker in seiner aktuellen Streitschrift „Der gefesselte Riese“. In einem realistischen Szenario zeigt er die Folgen auf, die mit einem Ende des Euro oder gar der Union einhergehen könnten: Der europäische Binnenmarkt könnte zerfallen, die Arbeitslosigkeit weiter steigen, Europas Staaten wären den USA oder Schwellenländern wie China hoffnungslos unterlegen, während von innen ein neuer Rechtspopulismus drohen könnte. In seinem Buch verteidigt der Politiker leidenschaftlich die europäische Idee und verlangt zugleich tiefgreifende Reformen im System, damit die EU die globalen ökonomischen, politischen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen kann.