Falschmeldung AZ München: „FREIHEIT-Mitglied wegen Teppichmesser festgenommen“

festnahmeDas Kesseltreiben der Münchner Medien gegen DIE FREIHEIT geht munter weiter: DIE AZ berichtete über eine Kundgebung auf dem Odeonsplatz, packte gleich mal einen „Nazi“ mit hinein und unterstellte, dass „ein 62-Jähriger der Freiheit“ ein Teppichmesser dabei hatte. Fakt ist: Der „Nazi“ hat selbstverständlich absolut nichts mit unserer Partei zu tun, sondern hielt sich jenseits der Absperrung in der Nähe der Linksextremen auf. Der festgenommene Mann mit dem Teppichmesser gehört ebenfalls nicht zur FREIHEIT. Update: Jetzt mit Video der Szenerie!

(Von Michael Stürzenberger)

Aber so läuft das, wenn Medien einen verhetzen wollen: In der Überschrift vermittelt man, dass bei der FREIHEIT Personen festgenommen wurden und in der Unterzeile erwähnt man sogleich zusammenhanglos den „Neonazi“:

Demo am Odeonsplatz: Festnahme bei der „Freiheit“

Die Polizei nimmt bei einer Demo einen 62-Jährigen fest. Ein Neonazi ist auch bei der Veranstaltung.

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Schon ist der Leser darauf getrimmt, dass es sich bei der FREIHEIT um gefährliche Rechtsradikale handeln muss. Und weiter geht es mit der linken Hetzkampagne:

Wie so oft gab es dabei wieder Ärger – und dieses Mal sogar Waffen: Ein 62-Jähriger der „Freiheit“ hatte laut Polizei ein Teppichmesser dabei – was er damit auf einer Versammlung wollte, ist nicht bekannt. Klar ist aber: Er wurde gleich mal festgenommen.

Im Polizeibericht steht hingegen allgemein:

Zudem musste ein 62-jähriger Versammlungsteilnehmer festgenommen werden, da er ein Teppichmesser mit sich führte.

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Dieser „Versammlungsteilnehmer“ war lediglich ein unbeteiligter Beobachter. Bei der FREIHEIT-Kundgebung am darauffolgenden Dienstag in der Münchner Fußgängerzone gerieten linke Gegendemonstranten und ein vorbeigehender älterer Herr aneinander. Nach Aussage der Linken handelte es sich um den gleichen Mann wie vom Odeonsplatz. Der Herr ist äußerlich dem Stadtstreicher-Milieu zuzuordnen und definitiv kein Mitglied der FREIHEIT.

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Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das offensichtlich von einem Gegendemonstranten aufgenommen wurde. Dort ist der Teppichmesser-Mann zu sehen. Es ist auch dokumentiert, was für abartige Beleidigungen von Linken kommen. Beispielsweise wurde zu Wolfgang, einem Gründungsmitglied der Grünen aus dem Jahre 1979 und jetzigem Mitglied der FREIHEIT gesagt:

„Verreck, Du alter Sack“

Außerdem ist zu sehen, wie die Christin Nawal aus Ägypten als „Nazi“ diffamiert wird.

Weiter bei Grimms Märchen in der AZ:

Ganz in der Nähe des „Freiheit“-Standes entdeckte die Polizei laut Damian Kania auch einen „bekannten Rechtsextremisten“. Der 18-Jährige lungerte im „nahen Umfeld“ des Standes herum. Als die Beamten dem Neonazi einen Platzverweis aussprachen, weigerte er sich, zu gehen – und wurde in Gewahrsam genommen.

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Wie gesagt, dieser junge Mann befand sich jenseits des Absperrgitters, wo auch Linksextremisten rumstehen, aber das stört den AZ-Redakteur Thomas Gautier wohl weniger. Deren versuchte gefährliche Körperverletzung durch einen Bierdosenwurf verharmlost er als „Problem“. Indem er ab hier in seinem Artikel die „Gegenseite“ benennt, schreibt er den „Neonazi“ ganz selbstverständlich der FREIHEIT zu. Was die AZ in Bezug auf DIE FREIHEIT seit zwei Jahren betreibt, ist nur noch linksverdrehte Gesinnungspropaganda:

Auch auf der Gegenseite gab es Probleme: Laut Polizei musste man auch bei den Gegendemonstranten „einige Male eingreifen“: Beleidigungen flogen zwischen den Lagern hin und her. Ein „Freiheit“-Gegner warf eine halb volle Bierdose in Richtung der Einsatzkräfte und erhielt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der Bierdosenwurf ist hier im Video bei 5:10 festgehalten, bei 7’00 die Parole der aggressiven Linksfaschisten „Nie wieder Deutschland“ und bei 9:15 deren Wegschaffung durch die Polizei:

Morgen ist von 14-18 Uhr eine FREIHEIT-Kundgebung am Münchner Marienplatz, zu der übrigens auch eine Redakteurin des SPIEGEL eingeflogen kommt.

(Kamera: Libero; Fotos: Roland Heinrich)