Göttingen: Grüne Jugend macht mobil gegen AfD

Je näher die Bundestagswahl rückt und je grüßer die Chancen werden, dass die neue Partei „Alternative für Deutschland“ den Sprung über die Fünfprozenthürde schafft, umso drakonischer werden die Gegenmaßnahmen der anderen Parteien. Besonders undemokratisch tut sich da derzeit die Jugendorganisation der Grünen in Göttingen hervor, die auf ihrer Internetseite offen zur Zerstörung von Wahlplakaten und weiteren Aktionen gegen die von ihnen als „nationalistisch, rassistisch, antisemitisch und islamfeindlich“ eingestufte AfD aufruft.

Die Junge Freiheit berichtet:

Die Grüne Jugend in Göttingen hat zusammen mit anderen linksextremen Gruppierungen dazu aufgerufen, den Wahlkampf der Alternative für Deutschland (AfD) zu sabotieren. „Wir wollen nicht, daß solche und andere rechte Parteien ihr nationalistisches, rassistisches, antisemitisches und islamfeindliches Gedankengut verbreiten können, auch nicht im Wahlkampf“, teilte die Jugendorganisation mit.

Sie rief dazu auf, Wahlplakate und „rechte Propaganda“ in Göttingen zu „melden“. Die AfD sei „durchsetzt von einigen bekannten Neonazis“. Weiter heißt es: „Zusammen können wir dieses Gedankengut aus dem Alltag und dem Wahlkampf halten und rechten Populisten mehr als diesen versauen!“ Linksextremisten haben zudem einen Gasthof angeschrieben, in der die Partei einen Stammtisch abhält, und diesen aufgefordert, die Veranstaltung zu verhindern.

In den vergangenen Tagen waren in der Stadt reihenweise AfD-Plakate zerstört worden, berichtet die Hessische-Niedersächsische Allgemeine. „Wir erwarten zum Aufruf der Grünen eine Stellungnahme des Göttinger Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin“, sagte AfD-Kreisverbandschef Matthias Hans.

Da kann der AfD-Kreisverbandschef wohl lange drauf warten…