Nach Meinung vieler Cannabis-Apologeten dürfte es den vorliegenden Fall eigentlich gar nicht geben. Denn Marihuana und Haschisch, so beeilen sich deren Verfechter regelmäßig zu versichern, würden im Gegensatz zu Alkohol nicht aggressiv machen. Doch da Cannabis-Produkte lediglich die vorhandene Grundstimmung steigern, können sie dies in Wirklichkeit natürlich durchaus. Eine pharmakologische Wirkung, die einer 51-jährigen Hamburgerin jüngst zum Verhängnis wurde. Im Marihuanarausch schlachtete ihr Sohn die Frau mit 18 Stichen regelrecht ab.

Die „Welt“ schreibt:

Benjamin H. ist ein empfindsamer junger Mann. Er studiert nach Angaben seines Verteidigers „etwas Künstlerisches“ und führt ein Tagebuch, in das er seine Träume notiert. Dieser junge Mann – emotional und empathisch – hat im Cannabis-Rausch seine eigene Mutter getötet. Fühlte sich der 30-Jährige gekränkt, weil Petra H. seine Selbstmordabsichten nicht ernst nahm?

Benjamin H. selbst verständigte nach der Bluttat die Polizei: Er habe seine Mutter getötet, die Tatwaffe liege im Badezimmer. Seit Dienstag steht er vor dem Landgericht. Der groß gewachsene Mann wirkt auf der Anklagebank ganz klein. Er hält sich die gefalteten Hände vor den Mund und lässt seine Augen in der Ferne schweifen. Äußern will er sich am Freitag, wenn auch der psychiatrische Sachverständige zur Begutachtung im Gerichtssaal ist. Sein Verteidiger geht indes nicht von einer chronischen psychischen Störung seines Mandanten aus. Die Steuerungsfähigkeit von Benjamin H. sei nur in jenem Moment eingeschränkt gewesen, als er auf seine Mutter einstach. Eine Einweisung in die Psychiatrie sei daher nicht erforderlich.

Gegenüber der Polizei hatte Benjamin H. die Bluttat eingeräumt, die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen Totschlags angeklagt. Demnach hatte der junge Mann aus Wilhelmsburg den Entschluss gefasst, erst seine Mutter zu töten, die er für seine als unerträglich empfundene psychische Situation verantwortlich machte – und dann sich selbst umzubringen. Offenbar litt Benjamin H. unter starken Depressionen. Er wartete am 10. Februar in der Wohnung seiner Mutter am Hansaplatz. Als sie am späten Nachmittag dort eintraf, stellte er sie zur Rede und zeigte ihr seinen fünfseitigen Abschiedsbrief. Offenbar fühlte er sich von Petra H. verspottet und stach mit einem Taschenmesser wie von Sinnen auf Hals und Oberkörper der 52-Jährigen ein, die vergebens versuchte, die Attacke mit einem Griff ins Messer abzuwehren.

Benjamin H. streckte sie schließlich mit Faustschlägen ins Gesicht nieder. Seine Mutter verblutete noch in ihrer Wohnung. „Die Frau lag auf dem Rücken im Flur, überall war Blut, Spritz- und Tropfspuren zogen sich bis ins die Küche und das Bad“, sagt ein Kriminalbeamter im Zeugenstand. Ein Bluttest ergab, dass Benjamin H. während der Tat berauscht war. Petra H. hinterlässt mehrere Kinder. Einer ihrer Söhne soll einen Nachbarn gefragt haben: „Könnt ihr den Hund übernehmen? Mein Halbbruder hat meine Mutter umgebracht.“

Sicherlich nur ein bedauerlicher Einzelfall…

(Zeichnung oben: Benjamin H. vor Gericht)

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101 KOMMENTARE

  1. Ich bin überzeugt, das lag an der Person und nicht an der Droge. Mehr fundiertes Wissen, weniger subjektive Meinung.

  2. #1 Peter Freiheit (03. Aug 2013 21:56)

    Wie kommen Sie zu der Überzeugung? Passt doch alles bestens zusammen.

  3. Also, die Schlagzeile könnte glatt aus den `70ern stammen.

    Der Typ hatte warscheinlich vorher schon ne kleine Meise.

    Meine Meinung: Ich treffe abends im dunklen Park lieber drei Raucher als drei Besoffene. 😉

  4. Also, aus diesem doch etwas sensationell aufgemachten Zeitungsbericht heraus zu konstruieren dass Cannabiskonsum für diesen tragischen Vorfall verantwortlich ist, das scheint mir doch etwas abenteuerlich.

    Dass Cannabis nicht aggressiv macht, das würde ich auch weiterhin unterschreiben. Und auch für die Freigabe und den Verkauf durch staatliche Stellen würde ich mit „ja“ stimmen. Die volkswirtschaftlichen Schäden durch Alkohol sind um ein Vielfaches höher als durch Cannabis. Und dabei wird es auch nach einer Freigabe bleiben.

  5. #3 defense (03. Aug 2013 22:06)

    Der Typ hatte warscheinlich vorher schon ne kleine Meise.

    Mag sein. Aber das Cannabis hat offenkundig seine Wut gesteigert – und ihm den nötigen Rest gegeben.

    Meine Meinung: Ich treffe abends im dunklen Park lieber drei Raucher als drei Besoffene.

    Und vom wem werden Sie lieber überfahren? Von einem Bekifften oder einem Besoffenen?

  6. Ich schliesse mich Nummero 1 an, da war entweder noch etwas anderes mit im Spiel,
    das ganze ist eine Presseente oder es lag an einer die Person betreffenden Psychischen Störung.

  7. Für mich liegt der springende Punkt darin, daß Cannabis-Konsum auf Dauer drastische kognitive Störungen verursacht. Was die Aggressivität anbelangt, gibt es da mit absoluter Sicherheit schlimmere Drogen als Cannabis. Nicht wenige Menschen werden gar unter dem Einfluß von Alkohol sehr aggressiv.

  8. Wow, ein stark depressiver Mensch tötet seine Mutter, zu der er scheinbar ein sehr angespanntes Verhältnis hatte. Weil er vorher irgendwann gekifft hat, ist natürlich der Marihuanakonsum schuld. Glückwunsch PI, ihr habt euch in eurer Anti-Cannabis-Propaganda mal wieder selber übertroffen.

  9. Cannabis kann schwere Psychosen auslösen…
    Jedem der Kiffen verharmlost, sei ein Praktikum in einer Psychiatrie wärmstens empfohlen:-(

  10. @#5 Rosinenbomber

    Ich möchte am liebsten garnicht überfahren werden.

    Aber Cannabis ist nun wirklich eines der unwichtigsten Themen, und die obige Schlagzeile finde ich halt übertrieben.

  11. Wenn Kanabis total super und ungefährlich ist, dann keine Strafmilderung!

    Gilt auch für Alkohol oder Tabakkonsum!

    Keine Strafmilderung unter Rausch!

    Auch keine Entschuldigung oder Krankheitsgequatsche!

  12. #9 defense (03. Aug 2013 22:22)

    Aber Cannabis ist nun wirklich eines der unwichtigsten Themen, und die obige Schlagzeile finde ich halt übertrieben.

    Das denke ich nicht. Die Ursache dafür, dass der Islam in Deutschland so ungehindert erstarken kann, liegt am fehlendem Selbstbehauptungswillen der Deutschen. Ein klares Zeichen für den galloppierenden Werteverfall, der durch Drogen noch beschleunigt wird. Ich kämpfe für Volk und Vaterland – und nicht für eine liberalistische Alles-Geht-Gesellschaft. Weniger Hedonismus wagen!

  13. Es gibt sicher auch Mörder, die vor ihrer Tat ein Joghurt verspeist haben. Was soll dieser Beitrag???
    Im Blut dieses Täters findet sich neben THC sicher noch andere Substanzen. Etwas Alkohol, ein wenig „Schnelles“ und noch Cannabis? Aber nur Cannabis? Na ja? Glaubt es, wenn ihr wollt.

  14. Der junge Mann hat jeden Morgen zum Frühstück Brötchen gegessen. Verbietet Brötchen, denn sie machen aggressiv und haben dazu geführt, dass….

  15. Jedwede Disskusion darüber entbehrt jeglicher Grundlage!
    Da man über die „Aktenlage“ nur von einem Zeitungsartikel (auch noch von der WELT) kennt, ist jede Form von Disskusion reine Spekulation – oder besser eine Scheindebatte über das Scheinthema „Seht ihr Leute? Cannabis macht dumm u. Verrückt“

    Typisch Sommerloch…

    Obwohl, einen Disskusionsansatz hätte ich zum Vorschlag:

    Wieso bläst PI gerade bei dem Thema Cannabis immer wieder ins selbe Horn wie die sonst so von PI angeprangerte heuchlerisch lügend manipulierende linke Schmierenzeitung der Welt oder SZ?
    Das sind doch die ganz bösen wenns um die Verschleierung der „wirklich wichtigen Themen“ in Deutschland geht. Nur beim Thema Cannabis sind sich PI u. die Schmierenpresse nahe 😕

    #12 Rosinenbomber

    Ein klares Zeichen für den galloppierenden Werteverfall, der durch Drogen noch beschleunigt wird.

    Einen größeren Blödsinn hab‘ ich schon lange nicht gehört. Deinem Urteil nach sind ergo nur die Unter-/und Mittelschicht mit ihren Kindern (da diese Eltern garantiert Drogen in der Jugend nahmen und ihre Kinder auch) für den Werteverfall in diesem Land verantwortlich sind???

    Ich denke mal das dafür gerade die Oberschicht u. die Eliten verantwortlich sind, da sie der gesamten Bevölkerung keinerlei Vorbild geben!
    Es sind gerade die Eliten (Weltweit), die z.B. ihre Leistungsfähigkeit durch legale Mittel steigeern (Xanax u.a) und bei Reizüberflutung gehen sie zum Therapeuten und kommen mit der Diagnose „Burn Out“ nach Hause.
    Dann sollte man auch all diese Mittelchen, die in der Werbung (aller Medien) als „neuestes und bestes Gute-Laune-Mittel ohne Nebenwirkungen“ genauso Verbieten.

    Weniger Hedonismus wagen

    Und mehr was?
    Glaubst du ernsthaft, dass es überhaupt möglich ist wie im 19.Jahrhundert zu leben? Also im Bezug auf Familie, gemeinsamen Spieleabenden und Sing-Sang?
    Aber nur wenns kein Internet, TV u. andere Möglichkeiten zum Vergnügen (auch für Erwachsene) gibt.

    Der größte Verrat ist der Verrat der Eliten!

  16. #16 Hildesheimer (03. Aug 2013 22:51)

    Der junge Mann hat jeden Morgen zum Frühstück Brötchen gegessen. Verbietet Brötchen, denn sie machen aggressiv und haben dazu geführt, dass….

    Sind Brötchen eine psychotrope Substanz? Manche Kommentare hier sind so dumm, dass es weh tut.

  17. Ich persönlich kann mich in Bezug auf alle Kanabis-Konsumenten und -Versteher, sowie noch drüber hinaus Gehende, nur auf einen absoluten Kompromiss einigen:

    Freigabe aller Drogen und keine Strafmilderung im Rausch!

    Keine Unzurechnungsfähigkeit, keine Krankheit, kein übergeortnetes Verständnis oder sonstige obskure Esoterik!

    Seid ihr Kanabis- und Drogen-Verkünder bereit dazu? Auch für Alle in Verantwortung…

    Keine Ausreden mehr?

  18. Na dann bin ich mal auf die wütenden Artikel gespannt, wenn jemand unter Alkoholeinfluss einen Menschen tötet [wobei der Artikel die Verbindung Gras-Gewalt auch gar nicht hergibt)

  19. Ich kenne recht viele Kiffer und ich kann schon sagen das die meisten von denen nicht entspanntere Menschen sind weil sie kiffen.

    Viele von denen haben starke psychische Probleme. Angefangen von Depressionen, Frustrationen bis hin zur unter der Oberfläche schwelender Aggression. Von Entspanntsein keine Spur.

    Es wird zwar gerne und viel gelacht aber unter der Oberfläche und gerade vor und nach dem Rausch steckt meist ein trauriger, zutiefst unzufriedener Mensch der starke Stimmungsschwankungen ausgesetzt ist.

    Mariuhana ist eine Droge wie Alkohol. Nur sie ist in der Bevölkerung anerkannt weil man nach dem Konsum nicht so sehr aus dem mund stinkt wie nach dem Alkoholkonsum.

  20. Und falls einer „JA“ sagt zum #19 WSD Vorschlag, dann lasst uns erst die Strafgesetze vor Freigabe ändern!

    Nur so wird ein Ding draus!

    Auch kein Alkoholiker oder Raucher bekommt Strafmilderung für seine Verbrechen! Für nichts und niemals!

    Bevor das nicht durchgesetzt ist, braucht man über weitere Legalisierungen noch nicht mal im Ansatz drüber nachdenken!

    Jeder der es trotzdem tut, ist ein Gesellschafts-Irrer, vereinfacht als Linker bezeichnet!

  21. Dass Haschisch Menschen benebelt bezweifele ich nicht, aber das tut Alkohol ja auch. Warum ist eins erlaubt und das andere nicht? Nur eine Frage der Mode?

    Es wäre ja interessant eine objektive Parallelstatistik beider Drogen zu sehen, bez. der sozialen Effekte, bes. Autounfälle. Warum sieht man so wenig davon? Mir ist es gleich wie sich einer benebelt, aber bei Autofahren gilt bei mir NULL Toleranz.

    Übrigens, nicht vergessen: Ist der Islam nicht auch eine Droge? Nicht im materiellen Sinne, aber im Endeffekt gleich. Was tötet statistisch mehr Menschen: Alkohol, Haschisch, oder der Islam? Kann das jemand beantworten?

  22. @19WSD

    Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, dass Sie eine Krankheit nicht als Strafmilderungs- oder – ausschlussgrund gelten lassen wollen ?

  23. Die Grünen wollen das Hanf freigeben, damit noch mehr Junkies herumlaufen. An jeder Ecke werden sie dann lungern. Zig Dealer in Berlin dealen mit diesem Zeug und raffen das Geld. Und viele Moslims nehmen Drogen (Alkohol ist ja verboten) – als wären Drogen besser, „schöne“ Moral ! Schlimm, was Leute im Drogenrausch anrichten können. Und wie sagen soviele Hanf ist ja so harmlos, so eine „leichte“ Droge. Ich würde eher sagen, was für eine unterschätzte Droge.

  24. Dass Haschisch Menschen benebelt bezweifele ich nicht, aber das tut Alkohol ja auch. Warum ist eins erlaubt und das andere nicht?

    Es gibt sehr viele Unterschiede. Zum Beispiel weiß man nie, wie ein Joint konkret wirkt. Auch ist man nach einem Bier nicht berauscht – nach einem Joint schon. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.

    Wir haben in Deutschland schon genug Probleme mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin – da brauchen wir nicht noch mehr durch die Legalisierung einer Weiteren.

  25. #19 WahrerSozialDemokrat
    Großer Denkfehler, lieber WSD!

    keine Strafmilderung im Rausch!

    Ein berauschter Verstand ist, das sagt der Begriff ja schon von selbst, im Vergleich zu einem nicht berauschten Verstand nicht in der Lage sein Handeln in vollem Umfang richtig einzuschätzen u. beurteilen zu können.
    Ergo kann es in Justizfragen keinerlei Gleichbehandlung geben.

    Die Beurteilung über eine Bestrafung müßte darin liegen, in welchem Umfang eine Person vor dem Konsum von Rauschmitteln (es muß ja nicht immer „der dreckelige Drogendreck“ sein – Alkohol u. Medikamente [ja auch die sind Drogen] macht ja auch Unzurechnungsfähig)in der Lage ist sein zukünfiges Verhalten im Rausch einschätz u. beurteilen zu können. Da dies unmöglich ist (da man dazu die Situation, eigene geistige Verfassung sowie die Tageszeit berücksichtigen müßte), bzw. reine Spekulation.
    Daher ist Ihr „Kompromiss“ in die Ablage „P“ zu legen. „P“ für Papierkorb.

    Wenn ich schon Höre/Lese „Drogenbefürworter“…
    Sind Sie etwa ein Mensch der nicht die natürliche Endocannabinol Produktion im Körper hat?
    Wenn Drogen-/Rauschmittelkonsum sooo unnatürlich ist, warum Produziert der menschl. Körper sein eigenes Dope (Dopamin u. Endocannabinol) – selbstverständlich in einem Umfang von dem man keinen spürbaren Rausch empfindet (jedenfalls nicht so einen wie durch Alkohol u. anderer Mittel).

    Der eine holt sich seine Zufriedenheit beim Shoppen, der andere beim Sex. Andere wiederum gehen in die Kirche, Beten u. leben nach allen Geboten der Religion, andere Trinken oder oder oder oder oder oder oder….

    Das in der BRD immer der Kosten/Nutzen-Faktor ins Spiel gebracht wird. Ziemlich sozialistisch, nicht wahr.
    Muß das eine Demokratie nicht dulden? Wo Licht ist, ist auch Schatten. Aber das darf es in der BRD nicht geben. Da müssen ja alle das gleiche machen u. die gleiche Meinung haben, nicht wahr.
    Entschuldigung, aber so versteh‘ ich Ihre Ansicht zu dem Punkt „Kanabis- und Drogen-Verkünder“

    Und bitte für die Zukunft.
    Cannabis. Mit C und doppel N

  26. #12 Rosinenbomber: Lange Zeit vor der Massenzuwanderung und dem Hedonismus, dem Sie offenbar dem linken Zeitgeist zuordnen, und vor allem zu Beginn der Industriealisierung war Cannabiskonsum in Deutschland stark verbreitet und beliebt und auch tatsächlich ein Teil der (freien) deutschen Kultur. Belegt u.a. durch besonders kunstvolle Holzpfeifen aus dem Harz(Gebirge). Dann kamen die Amis mit ihrer Baumwollindustrie und starteten die bis heute anhaltende Lügenkampagne gegen das Konkurrenzprodukt „Hanf“. Es werden jährlich ca. drei bis vier Milliarden € für repressive
    Maßnahmen die ‚Drogenproblematik‘ betreffend ausgegeben, dieses Geld wäre besser in soziale Programme investiert. Zudem werden dadurch Polizeikräfte und Ressourcen ohne Ende gebunden, die dann für die Bekämpfung von Gewaltkriminalität fehlen. Die Lösung: Der Staat verkauft selbst, mit 2 Euro Steuer pro Gramm und hält damit das Land noch eine Weile länger über Wasser 😀

  27. Sicher ist der -übermäßige- Alkoholgenuss schädlich. Aber etwas Alkohol schadet nicht. Ein Sekt, ein Bier. Drogen wie Hasch oder neuerdings Chrystal führen aber viel schneller in eine Abhängigkeit. Ich bin auch kein Freund des Rauchens, weil der Rauch in der Luft liegt. Damit stören sie ja noch andere. Wer trinkt, trinkt für sich oder in der Gruppe – aber Außenstehende werden nicht belästigt. (vielleicht von Betrunkenden, aber das ist was anderes) Jedenfalls sieht man an diesem bestialischen Mord, was die Einnahme bzw. das Rauchen von Haschisch anrichten kann : Mord !

  28. #19 WahrerSozialDemokrat: Ein vollkommen vernünftiger Vorschlag, da bedingt doch das eine das andere und kein Konsument könnte dagegen sein, nehme ich an, denn es ist ja logisch zwingend so, dass etwas, was legal gemacht wird, nicht mehr als Entschuldigung für etwas herhalten kann, was auch unter Einfluss des Konsummittels getan wird.

  29. #25 ridgleylisp
    Wieso nur der Islam??? Jede Religion, auch das Christentum u. alle anderen!

  30. #30 HendriK.
    Mord? 😆 .lol: 😆

    Höchstens Totschlag (bei einem aggresiven Urteil)
    Aber ich bin kein Richter.

  31. #22 der dude: Ganz davon abgesehen, dass es für alle Beteiligten ziemlich dankbar ist, die geschilderten Probleme dem Cannabiskonsum geschuldet zu sehen, schonmal von der anderen Seite her gedacht? Nämlich: Vielleicht ist der Cannabis-Konsum Ihrer Bekannten ja das einzigste, was sie bisher noch davon abgehalten hat, der Depression zu verfallen oder aggressiv zu werden.

  32. Weil hier wiederholt auch das Rauchen angeführt wird: Kann mir einer von Ihnen einen Fall nennen, wo jemand unter dem Einfluss von Nikotin delinquent wurde ?

  33. #24 WahrerSozialDemokrat: Ich habe die Strafmilderung unter Alk-Einfluss noch nie wirklich begriffen. Ich hätte naiv eher angenommen, die Strafe würde dadurch HÄRTER ausfallen, wenn die Tat im Zusammenhang mit dem Konsum steht, nach dem Motto: Wer sich berauschen kann, der kann auch erst recht für seine Taten gerade stehen. Wer saufen kann, kann auch arbeiten 🙂

  34. #28 Rosinenbomber:

    Das ist von Person zu Person unterschiedlich.

    „Es gibt sehr viele Unterschiede. Zum Beispiel weiß man nie, wie ein Joint konkret wirkt.“

    Tendenziell wird beim Cannabiskonsum eine stimmungsverstärkende, meist jedoch „beruhigende“ Wirkung beobachtet. Das geht MIR nach einem Bier so.

    „Auch ist man nach einem Bier nicht berauscht – nach einem Joint schon.“

    Pfft, verallgemeinern Sie das nicht, ich vertrage nur wenig Alkohol und bin oft auch nach einem Bier schon „berauscht“, zumindest nach meiner Auffassung von „Rausch“

    „Wir haben in Deutschland schon genug Probleme mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin – da brauchen wir nicht noch mehr durch die Legalisierung einer Weiteren.“

    Zäumen Sie das Pferd doch von der anderen Seite auf, ich behaupte, durch die Legalisierung von Cannabis würden wesentlich(!) weniger Leute zu Alkohol und anderen harten Drogen greifen.

  35. #31 Guitarman: Sehe ich anders. Wer saufen kann, kann auch arbeiten. Ich begreife nicht, wie man sich bewusst zum Konsum einer Droge entscheiden kann, dabei weiss, dass man unter Drogen steht, dann im Besitz der geistigen Kräfte eine Straftat begeht und dann den Drogenkonsum als Entschuldigung nehmen kann. Das ist einfach nur schäbig und unredlich. Wer saufen kann, kann auch arbeiten. Wer sich berauscht, muss auch für die Folgen geradestehen!

  36. #37 Guitarman: Wenn jemand mit 18 Messerstichen auf seine Mutter ist das für mich Mord ! Aber klar in der kruden Ansicht von Richtern ist das höchstens Totschlag. Wahrscheinlich kommt noch eine schwere Kindheit hinzu und sowieso war er ja durch Hanf nicht zurechnungsfähig. Wahrscheinlich reicht auch eine Schmuse-Therapie, bei der der Angeklagte gestreichelt wird und ihm gut zugeredet wird, auch aus. Wie auch bei all den anderen Mörder oder Totschlägern.
    Im Ernst: So lasch wie die deutsche Kuscheljustiz urteilt, da lachen sich die Gewalttäter doch ins Fäustchen. „Nimm ruhig Hanf und stech dann zu – dann kommst du gleich wieder frei“

  37. Depressiv und Selbstmordabsichten….

    … na wenn der junge Mann mal nicht schon in psychotherapeutischer Behandlung war und ein Stimmungsaufhellercocktail aus Psychomarka bekommen hat. Prozac hilft vielen Jugendlichen in den USA Amok zu laufen. Aber angeblich sind solche Medikamente hilfreich, genau wie Ritalin.

    Canabis ist gefährlich wenn man es als Mittel einsetzt um vor der Realität zu fliehen, es ist aber auch ein Mittel was ein großes Potential zur persönlichen geistigen und spirituellen Entwicklung inne hat.

    So, ich mag grünes Samt,… los basht mich weg…

  38. # Alle

    speziell:
    #Hildesheimer und besonders #Guitarman

    …die auf mich geantwortet haben!

    Drogen und verbundene Sucht und auch verstärktes Verhalten darauf sind Fakt!

    Und es gibt ein Bewusstsein diese Drogen zu nehmen! Ja sogar diese über sich und alles zu stellen, darüber werden wir uns nicht streiten!

    Im heilenden wie im verwirrenden Sinn!

    Bewusstsein ist aber das worauf es ankommt!

    Drogen-, Idologie-, Religions- Anwender sind keine bewusstlosen Menschen! Also stets verantwortlich, selbst im jeweiligen Rausch für ihre Taten!

    Jeder Mensch ist persönlich und immer verantwortlich!

    Keine Ausreden!

    Alle Freigaben nur in Bezug auf persönlicher Verantwortung und auch für dessen Folgen gerade stehen! Dann kommen wir von Droge aber auch schnell auf Sex… dafür will auch keiner und besonders keine mehr Verantwortung tragen…

  39. Wollen die Grünen mehr solcher Tötungsdelikte ?
    Sie waren uns sind es, die Hanf frei geben wollen. Am besten gleich im Supermarkt im Wühltisch zum mitnehmen. Vielleicht sogar kostenlos ? Das kann nicht das Ziel sein. Ich bin dafür, dass es mehr Razzien gibt und die Drogendealer weggesperrt werden bzw. abgeschoben werden !

  40. #26 noblesse oblige (03. Aug 2013 23:46)

    @19WSD

    Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, dass Sie eine Krankheit nicht als Strafmilderungs- oder – ausschlussgrund gelten lassen wollen ?

    Warum sollen „Alkoholismus“ und „Drogenkonsum“ eine Krankheit sein? Klar, daß diese Substanzen auf Dauer krank machen, aber wenn ich mir mit Vorsatz die Birne zuknalle und dann ebenfalls mit Vorsatz jemanden absteche, bekomme ich „milderne“ Umstände, ohne die zugeknallte Birne ist es einfach Mord.
    Tut mir leid, da steckt keine Logik drin. Alkohol und ein weites Feld an Medikamenten sind vollkommen legal, warum soll dann die Nutzung legaler Substanzen plötzlich „krank“ sein?
    Klar, „Sucht“ und „Mißbrauch“, aber das ist nicht unabwendbar wie z.B. eine Infektion, vor der ich mich kaum schützen kann, sondern die Entscheidung des Konsumenten.
    Die Betonung liegt seit den 1968ern auf dem „Selbst“. Daraus kann man aber auch Begriffe machen wie „Selbstkontrolle“ und „Selbstbeherrschung“, was über hunderte von Jahren als erstrebenswerte Tugend galt, weil der Mensch eben kein Tier ist!!!
    Auch kein „höherentwickeltes Tier“, sondern eine eigene Spezies.
    Es ist halt heutzutage so bequem, erst zu saufen und dann dem Alkohol die Schuld an dem Elend zu geben. Jeder trägt für seine Taten die volle Verantwortung!!!
    Das mag heute unpopulär sein, aber die Wahrheit ist nie sonderlich populär; trotzdem unveränderlich!
    Deswegen stimme ich WSD´s Vorchlag zu.

  41. #29 HendriK.
    #33 HendriK.
    „Die Grünen wollen das Hanf freigeben, damit noch mehr Junkies herumlaufen. An jeder Ecke werden sie dann lungern. Zig Dealer in Berlin dealen mit diesem Zeug und raffen das Geld.“

    Tja, die wären alle auf einen Schlag verschwunden, wenn der Staat das Zeug kontrolliert und besteuert verkaufen würde. Die Polizei könnte sich endlich wieder der Bekämpfung der Gewaltkriminalität durch austickende Alkoholiker kümmern.

    „Sicher ist der -übermäßige- Alkoholgenuss schädlich. Aber etwas Alkohol schadet nicht. Ein Sekt, ein Bier.“

    Jaja, so fängts an. … Warum gilt die Regel des „Maßhaltens“ für Sie eigentlich nur fürs Alkoholtrinken ? Ich bin was das betrifft ziemlich vorbelastet, da mein Onkel letztes Jahr vor „seiner“ Zeit u.a. an Leberkrebs gestorben ist, regelmäßig Alkohol konsumiert hatte.

    „Drogen wie Hasch oder neuerdings Chrystal führen aber viel schneller in eine Abhängigkeit.“

    Cannabis und Chrystal in einem Satz zu nennen ist schon eine starke Leistung…. Chrystal ist mit Cannabis nicht zu vergleichen und wesentlich gefährlicher, sowieso sofort süchtig-machend.

    „Wer trinkt, trinkt für sich oder in der Gruppe – aber Außenstehende werden nicht belästigt. (vielleicht von Betrunkenden, aber das ist was anderes)“

    Das ist nichts „anderes“, sondern ein ganz wichtiger Punkte auf den es ankommt.

    Eine vernunftgeleitete, freiheitliche, politisch-inkorrekte Szene müsste aus vielen Gründen für die Freigabe aller Drogen sein, und diese nicht nur deswegen ablehnen, weil der politische Gegner dafür ist.

  42. Gras wirkt im Normalfall betäubend und entspannend, richtig.

    Aber über längeren Gebrauch ruft das Zeug gerne Psychosen -Wahnvorstellungen, Verfolger, Angstzustände- hervor, das dürfte hier der Fall gewesen sein.

    Sich das Zeug schönlügen bringt nichts, setzt Euch mit den Zeug auseinander.

  43. #27 ridgleylisp (03. Aug 2013 23:34)
    #35 Guitarman (04. Aug 2013 00:02)

    Blödsinn, es sind weder Mohammedanismus noch Christentum, weder Alkohol noch Drogen, die Menschen töten.
    Es sind immer MENSCHEN, die sich in irgendeiner Form beeinflussen lassen oder sich selbst das Hirn vernebeln.

    Guitarman, der christliche Glaube wurde und wird nicht mit Feuer und Schwert verbreitet. Nur der antichristliche Katholizismus, der auf „Ketzerei“ die Todesstrafe legte.
    Das NT kennt solche Methoden auf Seiten der Gläubigen nicht!

  44. PS: Wer von den Kiffern mal nen Vorgeschmack auf sowas möchte, der dröhne sich zu und lasse einen Spezi oder den/die Partnerin mit der flachen Hand langsame Schläge auf die Matratze ausführen.
    😈

  45. #44 HendriK.: Zustimmung. Drogeneinnahme darf kein Freibrief mehr für irgendetwas sein !

    Jedoch macht man es sich sehr einfach, wenn man diesen verqueren, zynischen Rechts-Umstand in Deutschland als Argument gegen den Konsum einer Droge an sich anführt. So ist man bei der grundsätzliche Überlegung „aus dem Schneider“ und kann schon alle Argumente frühzeitig wegschieben.

  46. #51 nicht die mama (04. Aug 2013 00:42)

    …in langsamer Folge Schläge auf die Matratze ausführen…

    😈

  47. @42 HenriK.

    Kurze Frage: Wo sehen Sie im geschilderten Sachverhalt ein Tatbestandsmerkmal für einen Mord ?

    Und nur zur Klarstellung: die Frage , ob ein Täter während der Tatbegehung schuldunfähig oder vermindert schuldfähig war, hat (i.d.R.) nichts mit der Tatbestandsmässigkeit – sprich: der rechtlichen Bewertung, ob es Mord oder Totschlag war – zu tun.

  48. #52 nicht die mama (04. Aug 2013 00:44)
    Sorry, habe keine Ambitionen, mich zuzudröhnen, ich trinke am WE ein Bier oder ein Glas Wein und das wars für mich.

    Was passiert denn dann? Klären Sie bitte einen vollkommen Ahnungslosen auf…

  49. #46 WahrerSozialDemokrat: Sehen Sie, trotz meiner von Ihnen attestierten Logikschwächen sind wir vollkommen einer Meinung. Dass ich das noch erleben darf…:D

  50. #56 Aktivposten (04. Aug 2013 00:47)

    Bei Einigen rufen die dumpfen, monotonen Geräusche einen kleinen, noch harmlosen, Vorgeschmack auf einen Angst- oder Bedrohungszustand hervor.

    Das kann ganz heilsam sein. 😉

  51. Ich bin ganz unabhängig von welcher Droge, für die persönliche und bewusste Verantwortung! Und da ich Anti-Rassist bin, lehne ich jegliche Verantwortungslosigkeit ab!

    Jede Droge die jemand verkündet als egal, muss er gegenüber den Opfern (direkte oder indirekte) dieser Drogen verantworten! Ggf. als Kollataralschaden zum Wohlfühlen für alle Begründen und es als tatsächlich gemeinschaftlich wie gesellschaftlich für alle als normal jederzeit als praktikabel halten.

    Ich gehöre als Raucher und Alkoholiker (beides also anwendent) bestimmt nicht zu den Drogen-Eunuchen!

    Im öffentlichen Raum bin ich sogar für ein striktes Verbot! Aber halt nicht auf Einladung oder in Gaststätten bzw. gekennzeichnenden Bereichen…

    Ich halte sogar den Verkauf von Tabak und Alkohol neben Lebensmittel im Supermarkt für falsch und plädiere für Drogengeschäfte (Alkohol und Tabak)!

    Ich bin aber gegen Rauchverbot in Kneipen! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun…

    Es geht um Verantwortung und Bewusstsein! Und gegen Diktion!

    Ich halte Porno-Läden für absurd und falsch und sogar schädlich für Angestellte, aber käme nicht auf die Idee sie zu verbieten, weil es sich einfach wegguckt. Aber mir das Rauchen in meiner Kneipe wo alle weit über 18 sind zu verbieten ist schlichter Faschismus!

    Verzeihung bin gerade abgedriftet… 🙁 ist spät, ärgert mich aber wirklich!

  52. @ 49 nicht die mama

    Richtig ist, dass Cannabis der Auslöser für Psychosen sein kann. Fraglich (und umstritten) ist allerdings, ob es auch der Grund hierfür ist.

    ( Zur Klarstellung: ich habe in meinem ganzen Leben außer Nikotin noch keine Droge probiert und trinke auch keinen Alkohol )

  53. #58 nicht die mama (04. Aug 2013 00:54)

    Danke für die Erklärung!!!

    Ich nehme für mich in Anspruch, daß ich solche Schocktherapien nicht brauche. 😉

    (Ich habe mit 6 einmal an einer Zigarette gezogen – die auch noch in einer Zigarettenspitze steckte – und daraufhin den Rest meines Geburtstag über der Schüssel verbracht und den schönen Kuchen wieder ausgek…
    Einen Vollrausch mit Filmriss hatte ich auf der Abifeier und war danach etliche Zeit abstinent, habe dann das Maßhalten gelernt.
    Cannabis & Co. oder Stärkeres habe ich gar nicht erst probiert…)

  54. #59 WahrerSozialDemokrat (04. Aug 2013 00:58)
    Volle Zustimmung. Konsum ja, aber eben nicht ohne Konsequenzen und auch nicht verantwortungs-los (bewußte Schreibweise).
    Erwachsene, die eine halbwegs normale Sozialisation genossen haben, brauchen keine Vorschriften oder Verbote.
    (Ob allerdings alle >25 auch wirklich erwachsen sind, steht auf einem anderen Blatt.)

  55. Alle Monate wieder das Gleiche – die einen scharen sich um das Fähnlein „Hanf freigeben“, und die anderen entgegnen: „Kiffen ist des Teufels“.

    Nein, so einfach ist das nicht.
    Es entspringen der Kifferei regelmässig und nachweisbar weder Mörder, Vergewaltiger, und andere Verbrecher.

    Andererseits: Vorhandene Anlagen für Psychosen werden unter Umständen aktiviert, mit dauernden Folgen (hab ich in meiner Familie – dieser Fall ist NICHT ALLEINE LEBENSFÄHIG!). Soll man das ignorieren?

  56. Drogen sind für mich OK.
    Man muss sich informieren was sie können und was die Nebenwirkungen sind.
    Man muss ggf. bereit sein daran zu verecken.
    In jedem Fall halte ich nichts von mildernen Umständen wegen Drogen. Wer auf Droge hinlangt soll auch die Konsequenzen tragen.

    Und noch eine von meinen verschrobenen Theorien: Eltern bekommen die Kinder die sie groß gezogen und verdient haben.

  57. #62 Aktivposten (04. Aug 2013 01:14)

    Klare Antwort zu:

    Ob allerdings alle >25 auch wirklich erwachsen sind, steht auf einem anderen Blatt.

    Kinder! Kinder!

    Selbst auf PI!

    Das ist nicht überheblich, sondern selbstktitisch zu verstehen!

    🙁

  58. #60 noblesse oblige (04. Aug 2013 01:05)

    Naja, wissen tu ich es natürlich auch nicht, ich war nicht dabei, ich kenn den Jungen nicht und bin auch kein ausgebildeter Psycho.

    Es passt nur absolut ins Bild und deckt sich mit gewissen Erfahrungen im Umgang mit langjährigen Intensivkiffern.

    ——————
    #61 Aktivposten (04. Aug 2013 01:06)

    😀

    Kenn ich, hat nur nichts genutzt, ich rauche und find auch Adrenalin -körpereigenes, selbstverständlich- nicht schlecht, Letzteres ist wenigstens harmlos.

    Das Kiffen hab ich natürlich in jungen Jahren probieren müssen.
    Probiert, geko… und das Zeug in die Ablage „Dinge, die der Bub nicht braucht“ abgelegt.
    😀

    Einige Freunde allerdings fanden das Kiffen und andere Drogen leider lustig, eine gewisse Zeit zumindest.

  59. #43 Hildesheimer

    dabei weiss, dass man unter Drogen steht, dann im Besitz der geistigen Kräfte eine Straftat begeht

    Psychoaktive Substanzen bewirken, dass man eben nicht im Besitz seiner geistigen Kräfte ist. Ist das so unverständlich. Der Mensch handelt in diesem Zustand impulsiver als nüchtern. Hochkochende Emotionen lassen den Menschen dann noch impulsiver Reagieren – er wird nur noch davon gelenkt.
    Der Leitspruch „Wer Saufen kann, kann auch Arbeiten“ ist da zu Oberflächlich.

    #44 HendriK.
    Sicherlich ist nicht alles Unwahr was du angibst und kann deine Ansicht nachvollziehen. Aber “Nimm ruhig Hanf und stech dann zu – dann kommst du gleich wieder frei” ist doch etwas Oberflächlich.
    Es liegt doch auf der Hand, dass auch dieser Täter eine Strafe bekommen wird. Und seien wir mal objektiv.

    So oder so wird er ins Gefängnis o.a. gehen. Mehr kann die Öffentlichkeit nicht verlangen. Es steht ihr einfach nicht zu, zu beurteilen wie lange u. in was für eine Art von Strafvollzug er einfahren sollte (JVA, Einrichtung nach § 63 StGB (Unterbringung in eine Einrichtung für psychisch Kranke Straftäter) oder § 66, § 66a und/oder § 66b StGB (Maßregelvollzug).

    #50 Aktivposten
    Willst du mir erzählen, dass es keine christl. Fanatiker gibt?
    Mein Post den ich schrieb bezog sich lediglich auf den Satz
    Übrigens, nicht vergessen: Ist der Islam nicht auch eine Droge?
    Meine Antwort darauf war womöglich nicht genau genug. Ich versuchs nochmal

    Jede Religion kann zu einer Droge werden, wenn ein Anhänger einer Religion sich in sie fanatisch hineinsteigert.

    #49 nicht die mama
    Endlich mal eine Meinung, die unumstößlich (und vor allem in kurzer Präzision – mir gelingt das leider nicht) ist, chapeau!
    😉

  60. ´ #11 WahrerSozialDemokrat (03. Aug 2013 22:26)

    keine Strafmilderung!

    Gilt auch für Alkohol oder Tabakkonsum!

    Keine Strafmilderung unter Rausch!

    Genau, dafür war ich immer schon. Diese Entschuldigungen sind lächerlich.
    Gerade unter Cannabiseinfluss, das die Sinneswahrnehmung etwas anreichert, wird jede Handlung im vollen Bewusstsein getätigt. Es kommt in erster Linie immer auf den Menschen an. Ein Verbrecher bleibt ein Verbrecher, mit oder ohne.
    Eine Enthemmung findet in der Regel durch aufputschende Mittel und/oder Alkohol statt.

    Und bitte, was hat Cannabis mit Sucht zu tun?
    Man kann doch jederzeit damit aufhören. Das geht ganz ohne Entzugserscheinungen. Wenn einige Leute nicht damit klarkommen, liegt das an ihrer individuellen Konstitution. Durch die Prohibition gelangen Jugendliche viel zu früh an das Zeug, und das sollten sie nicht. Erst eine ausgereifte Persönlichkeit kann einen Nutzen daraus ziehen. Und im Übrigen:

    Derjenige, dem das Zeug nicht bekommt, wird es nicht konsumieren, auch nicht wenn es legal ist.

    Derjenige,der es gerne privat zuhause nutzen möchte, wird es auch nutzen, trotz Verbot.

    Ich halte den Artikel ohnehin für einen dämlichen Witz. Der Mann gehört in eine Anstalt, wo er seine Probleme aufarbeiten kann, mehr gibts dazu nicht zu sagen..

  61. #67 Guitarman (04. Aug 2013 01:25)

    Reden Sie sich nicht und andere, besonders Islam-Drogis heraus!

    Zwischen Droge und Droge, ist jeder frei!

    Kein Mensch ist unverantwortlich!

    Es gibt Schuld!

  62. Nachtrag an Rauschmitteldämonisierer

    Ohne Psychoaktive Substanzen hätte die Menschheit Spiritualität womöglich niemals entwickeln können.

    Ohne Psychoaktive Substanzen – keine Weltliteratur wie Jim Carroll u.v.m.

    Ohne Psychaktive Substanzen wäre so manche(s) Komposition/Lied nie entstanden. Von Amadeus Mozart bis zu den Musikern heute! Über jede Musik u. Stilrichtungen hinweg waren Psychoaktive Substanzen für die Entstehung vieler zeitloser Welthits verantwortlich.

    Psychoaktive Substanzen öffnen geistige Blockaden u. können dadurch der Kreativität einen größeren Raum eröffnen als das sie die im nüchternen hat.

    Wie alles andere im Leben auch, haben psychoaktive Substanzen auch negative Eigenschaften.

    Wo Licht ist, ist auch Schatten.
    Jede Medaille hat zwei Seiten.

    Alles folgt dem unsiversellen Gesetz actio > reactio (im Übertragenen Sinn)

  63. #69 WahrerSozialDemokrat
    Hääh? Is scho recht…
    …und spät. Da passiert das schon mal, das man etwas verwechselt.

    Wo red‘ ich mich raus. Lesen Sie auch die Posts, auf die ich Gegenposte???

    Aber zu Ihren Worten Zwischen Droge und Droge, ist jeder frei! stimme ich Ihnen vollends zu.
    Den Rest, na ja. Das ist eben Ihre Meinung. Ich seh‘ solche Fragen Schuld/Unschuld, Verantwortung/Unverantwortung aus meiner berufl. Sicht. Und da ich meinen Beruf bewußt gewählt habe deckt sich meine Meinung aus berufl. Sicht mit meiner privaten.
    Über solche Themen kann man stundenlang ein geistiges Ping-Pong halten ohne wirklich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
    Und zu dem Thema Rauschmittel, mit Verlaub, werden wir beide wohl nie vollständig auf einer Seite stehen.

    Ich betone vollständig. Das heißt nicht überhaupt nicht. Wer mit Rauschmitteln nicht umgehen kann, Finger weg!

  64. #67 Guitarman: Die gefahrene Linie, Tätern mildernde Umstände durch den Drogenrausch zuzusprechen, ist Wasser auf die Mühlen jener, die gegen eine Freigabe von psychoaktiven Substanzen sind.

  65. @#9 GoWest (03. Aug 2013 22:18) Cannabis kann schwere Psychosen auslösen…
    Jedem der Kiffen verharmlost, sei ein Praktikum in einer Psychiatrie wärmstens empfohlen:-(
    ——
    100% Zustimmung!!

  66. Ja, da muss man sich auch sofort auf diese Fälle stürzen und, nachdem sie doch recht selten sind, entsprechend aufblasen. Das macht ähnlich viel Sinn, wie wenn man die paar rechtsradikalen Gewalttaten der alltäglichen Verarbeitung von Deutschen zu Kartoffelbrei – in diesem Vergleich: der gesellschaftsschädliche Effekt des Alkoholgebrauchs – gegenüberstellen möchte.

  67. #38 Hildesheimer

    Vielleicht ist der Cannabis-Konsum Ihrer Bekannten ja das einzigste, was sie bisher noch davon abgehalten hat, der Depression zu verfallen oder aggressiv zu werden.

    Den Gedanken hatte ich auch schon. Aber ich halte ihn für unwahrscheinlich. Ich kann mir nicht vorstellen das so viele Leute Depressionen haben. Es ist wahrscheinlicher das sie mit dem Konsum einen Charakterwandel vollzogen haben.

    #19 WSD

    Freigabe aller Drogen und keine Strafmilderung im Rausch!

    Ich bin absolut gegen die Strafmilderung im Rausch. Dabei spielt es keine Rolle ob Alkohol oder Drogen. Kann dir da nur Zustimmen.

    Mit der Freigabe von Drogen bin ich nicht einverstanden.

    Einerseits könnten die Drogen so billig in
    Apotheken verkauft werden das die Strassenkriminalität verringert werden könnte, andererseits würde das nicht gerade zur Förderung nach kompetenten Eliten in diesem Land beitragen. Wir würden zudem noch vielleicht ein ähnliches Problem wie die Russen mit dem alkohol bekommen.

    Würde der Staat hingegen die Preise für Cannabis so weit hinaufsetzen das er selber gute Einnahmen dadurch hätte (ähnlich wie beim Benzin oder Zigaretten), dann würde der Kunde wieder illegal kaufen und die Strassenkriminalität würde wieder steigen.

    Am besten ist wenn das Zeug verboten bleibt und auch gesellschaftlich keinerlei Anerkennung bekommt.
    Es laufen schon genügend Idioten in diesem Land herum, da muss man dann nicht noch welche zusätzlich schaffen.

  68. Ziemlich alberner artikel. Abgesehen davon, dass dies wirklich selten vorkommt, also ein sogenannter „Einzelfall“ ist, was soll denn die Logik hier sein?
    Ein Mann berauscht sich und bringt „deshalb“ jemanden um, deshalb muss das „sich berauschen“ verboten werden? Dann müsste Alkohol schon lange verboten sein! Und Rauchen (besonders am Steuer) auch. Hunde sollten verboten sein, Messer, Rasierklingen, sogar das Internet! Alles verbieten, was man irgendwie dazu nutzen könnte böse Dinge zu tun.
    Cannabis ist nicht völlig harmlos, besonders wenn man nicht psychisch stabil ist. Aber zu behaupten, dass man davon zum massenmordenden Monstermörder wird ist lächerlich.
    Ich stimme mit denen überein, die hier die Verantwortung ansprechen: Eine Gesellschaft kann nur dann frei sein, wenn Menschen Verantwortung übernehmen. Dazu gehört Aufklärung statt Verbot!

  69. Cannabis wird immer häufiger zum Problem, da es nichts mehr zu tun hat mit dem Gras aus den 70ern.
    Mittlerweile wird oft hochgezüchtetes Cannabis verkauft, was einen viel höheren THC-Gehalt hat, als noch vor Jahren.
    Drogen-Experten warnen davor. Auch die Psychiatrien sind immer häufiger voll von gescheiterten Cannabis-Existenzen.

    Auch sollte man nicht verharmlosen, dass über die selben Routen und Vertriebswege nicht nur Cannabis kommt, sondern auch Heroin.

    Nicht jeder Kiffer wird Junkie. Aber nahezu jeder Junkie, jeder Herointote hat mal mit Kiffen angefangen.

    Jeder von uns wird einen aus seiner Schulzeit kennen, der hängengeblieben ist und dem das Kiffen das Leben versaut hat.
    Gerade für anfällige Menschen ist Cannabis gift.

  70. In den frühen 70-er Jahren war ich noch naiv, systemgläubig, absolut gutmenschlich und sehr experimentierfreudig.

    Ich habe zu dieser Zeit viele Joints geraucht und auch etliche andere Rauschmittel „erprobt“.

    Aggressiv gemacht hat mich Dope nie. Auch nicht in Kombination mit Alkohol, etc..

    Allerdings war das Material, das damals auf dem Markt war vom Wirkstoffgehalt her sicher ganz anders als die „optimierten“ Neuzüchtungen, die heute angebaut werden.

    Mittlerweile bin ich cleaner als clean, bürgerlicher als bürgerlich und trinke nur 1 bis 2-mal jährlich ein Glas Sekt (Geburtstag, Jahreswechsel).

    Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit dem links-rot-grün-guten Milieu bin ich heute immun gegen alle Verdummungspropaganda und falle auf keinen der Manipulations-Tricks des Systems mehr herein.

  71. als „harmlos“ kann man Dope wahrlich nicht bezeichnen.
    Ich kenne einige langjährige Kiffer, welche mit Mitte/Ende 50 an Krebs erkrannkten.
    Dazu gibt es ja auch allseits bekannte Studien, welche einen Zusammenhang sehen.
    Bekannteste Figur zu dem Thema Kiffen/ Krebs war Bob Marley.

    Ein anderer brach seine berufliche Karriere durch Marihuana Dauerkonsum ab, ein anderer fing gar nicht erst richtig an zu arbeiten und gammelt heute irgendwo im Wendland rum.

  72. hier einige Profiteure des Kiffens:

    25.07.2013 | 13:46 Uhr
    POL-HH: 130725-3. Drogenfahnder beschlagnahmen Cannabis-Plantage

    Hamburg (ots) – Tatzeit: 24.07.2013, 07:05 Uhr Tatort: Hamburg-Steilshoop, Borchertring

    Kriminalbeamte des Fachkommissariates Straßendeal, ZD 62, haben gestern eine Cannabisindoorplantage mit insgesamt 240 Pflanzen sichergestellt. Gegen zwei Tatverdächtige wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    Die Beamten erhielten Hinweise auf zwei 23 und 26 Jahre alte Türken, die gemeinsam eine Wohnung im Borchertring angemietet haben sollten, allein um hier Cannabis anzubauen.

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin über das Amtsgericht Hamburg für diese sowie für die Wohnung der beiden Tatverdächtigen Durchsuchungsbeschlüsse, die gestern Morgen vollstreckt wurden.

    Die Tatverdächtigen konnten in ihrer Wohnung am Edwin-Scharff-Ring angetroffen werden. Sie gaben an, die Wohnung im Borchertring an Bulgaren untervermietet zu haben. Weitere Angaben hierzu konnten sie nicht machen.

    In der Wohnung am Borchertring konnte eine professionell betriebene Cannabisindoorplantage mit 240 Pflanzen unterschiedlicher Wachstumshöhen vorgefunden werden, die kurz vor der Erntereife standen. Bei dieser dürfte ein Reinertrag von mindestens sechs Kilogramm Blütenmaterial zu erwarten gewesen sein. Die gesamte Wohnung war mit Folie ausgekleidet, die Fenster mit Spanplatten verbaut. Gegen Geruchsemissionen waren Zusatzwände eingezogen worden.

    Die Drogenfahnder bauten die Indooranlage ab und stellten sie sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

  73. ein Opfer des Kiffens wurde auch der Schauspieler Dietmar Mues und seine Frau, der Fahrer tötete im Drogenrausch insgesamt vier Menschen.
    Zusätzlich litt er auch noch an Epilepsie, hatte vorher schon mehrere Unfälle verursacht, bekam seine Fahrerlaubnis aber immer wieder.
    Total Versagen der deutschen Justiz.


    Prozess um Hamburger Todesfahrer: Die Trauer der Söhne

    Von Jochen Brenner

    Vor einem Jahr verloren Wanja, Woody und Jona Mues ihre Eltern. Ein berauschter Fiat-Fahrer raste mit über hundert auf eine Hamburger Kreuzung, Sibylle und Dietmar Mues hatten keine Chance, zwei weitere Passanten starben. Vor Gericht trafen die Brüder nun auf den Fahrer.
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-unfall-eppendorf-a-823798.html

  74. Ich denke mal der gestörte Typ hat seine Mutter umgebracht nicht weil er Marihuana rauchte, sondern weil er seine Mutter schon lange umbringen wollte.

    Da war das Marihuana nur eine Rechtfertigung seiner Tat. So ähnlich wie wenn moslemische Kopf-Tot-Treter eine schlimme Kindheit hatten oder gar von der bösen deutschen Nazi-Gesellschaft keine Willkommens-Kultur erfahren haben.

    Marihuana gehört legalisiert und das sage ich als Nicht-Raucher, Anti-Alkoholiker und Vegetarier.

    Sonst müsste man auch Kaffee verbieten, wenn einer einen Kaffee trinkt und er danach ein Verbrechen verübt.

    Und das sage ich als überzeugter Nicht-Kaffee-Trinker! 🙂

  75. Also ich rauche Cannabis seit 15 Jahren gelegentlich. Mal mehr mal weniger. Dafür ist bei mir Alkohol Tabu (mal im Sommer ein Bier geht aber schon) Es ist schon richtig, daß Cannabis die Sinne und eben auch die Grundstimmung verstärkt. Bei Leuten die psychische Krankheiten haben kann es fatale Folgen haben, es deswegen zu verteufeln ist aber von Vorgestern. Mein Vater hat 40 Jahre auf einer geschlossenen psychatrischen Station für Drogenabhängige gearbeitet. (Entgiftung) Im Jahr 2005 wurden Alkohol- und Heroinabhängige zusammen gelegt! Die Mehrheit der Abhängigen ist in der Kindheit geschlagen und missbraucht worden (bei Frauen über 80% bei Männern etwas weniger) Die Ursachen liegen also nicht bei Einstiegsdrogen wie Cannabis, was bis heute dümmlicherweise behauptet wird,sondern sind fast immer sozialer Natur und liegen meist in der Kindheit.

  76. @83 Powerboy

    Kein Tabak, kein Alkohol, kein Kaffee und Vegetarier. Sie werden bestimmt älter als Jopi Heesters. Aber wozu ? 😉

  77. Ich glaube, dass die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ausschlaggebend für den Mord war und nicht der Canabiskonsum. Keiner raucht einen Joint und sticht dann seine Mutter ohne Vorgeschichte ab.

  78. Dabei spielt es keine Rolle ob Alkohol oder Drogen.

    allein an der unterschiedlichen Einstufung erkennt man schon, wie verbogen das ist: Als ob Alkohol keine Droge wäre…

    Ich kenne einige langjährige Kiffer, welche mit Mitte/Ende 50 an Krebs erkrannkten.
    Dazu gibt es ja auch allseits bekannte Studien, welche einen Zusammenhang sehen.

    Tabak erzeugt Krebs. Allseits bekannte Studien? Welche, wo, von wem? Sie zeigen allesamt, dass Cannabis Krebszellen angreift, nicht produziert.

    @#9 GoWest

    (03. Aug 2013 22:18) Cannabis kann schwere Psychosen auslösen…

    Nicht ganz, es kann Psychosen verstärken, wie vieles andere, etwa ein Horror Film oder ein traumatisches Erlebnis. Es wurde nie behauptet, dass Hanf für ALLE harmlos ist.

    Gerade für anfällige Menschen ist Cannabis gift.

    Richtig, genauso wie alles andere. Von Zucker, Fett, TV- und Computerspielen ganz zu schweigen.

    Cannabis wird immer häufiger zum Problem, da es nichts mehr zu tun hat mit dem Gras aus den 70ern.

    Der Einwand ist unsachlich. Auch Schnaps ist stärker als Sekt, wer den Unterschied nicht seinem Konsumverhalten anpasst, dem ist nicht zu helfen.
    Wer Hanf versehentlich überdosiert, wird in Zukunft diese Dosierung automatisch vermeiden, denn die Wirkung ist nicht etwa höher, sondern er wird sich stattdessen übergeben und ein kleines Kreislaufproblem haben, was für kaum jemand erstrebenswert ist.

    WSD hat recht: KEINE STRAFMINDERUNG

  79. „Demnach hatte der junge Mann aus Wilhelmsburg den Entschluss gefasst, erst seine Mutter zu töten, die er für seine als unerträglich empfundene psychische Situation verantwortlich machte – und dann sich selbst umzubringen.“

    Es ist sehr gut denkbar, daß die Mutter für „für seine als unerträglich empfundene psychische Situation verantwortlich“ war. Das Ausmaß an psychosozialer Schädigung, die viele Kinder, besonders Söhne, durch ihre Mütter erleiden, kann gar nicht überschätzt werden. Größer ist nur noch das Tabu, daß über diese Tatsache gelegt wird.

  80. “Demnach hatte der junge Mann aus Wilhelmsburg den Entschluss gefasst, erst seine Mutter zu töten, die er für seine als unerträglich empfundene psychische Situation verantwortlich machte – und dann sich selbst umzubringen.”

    Es ist sehr gut denkbar, daß die Mutter “für seine als unerträglich empfundene psychische Situation verantwortlich” war. Das Ausmaß an psychosozialer Schädigung, die viele Kinder, besonders Söhne, durch ihre Mütter erleiden, kann gar nicht überschätzt werden. Größer ist nur noch das Tabu, das über diese Tatsache gelegt wird.

  81. #1 Peter Freiheit (03. Aug 2013 21:56) und an einige andere hier im Strang. Meine Schwiegertochter hat schon mit vielen Patienten in der Psychiatrie zu tun gehabt. Es gibt tatsächlich viele Fälle von Cannabis-Induzierten-Psychosen. Der mit schlimmste Fall war ein Patient, der, tatsächlich wahr, Nägel und Schrauben „gefressen“ hat. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass es für Psychosen eine Prädisposition gibt. Nur wer kann so etwas im Voraus sehen. Ich denke dies ist in diesem hier dokumentiertem Fall passiert. Es ist in meinen Augen, äußerst gefährlich Cannabiskonsum, als harmlos anzusehen. Es ist nunmal eine psychoaktive Droge, die eine Psychose begünstigen kann, die sonst vielleicht nicht ausgebrochen wäre.

  82. #68 rene44 (04. Aug 2013 01:31)
    Und bitte, was hat Cannabis mit Sucht zu tun?
    Man kann doch jederzeit damit aufhören. Das geht ganz ohne Entzugserscheinungen.

    Na, ich weiß nicht. Manche langjährige Nutzer meinen das auch, trotzdem nutzen sie das Zeug immer weiter (täglich). Auch Alkoholiker, die noch nicht wissen, dass sie welche sind, sagen, sie könnten jederzeit aufhören, tun es aber trotzdem nicht, weil sie es eben gar nicht mehr können. Die meisten Kiffer, die ich kennengelernt habe, rauchen das Zeug täglich. Und bei manchen merkt man auch, was ein dauerhafter Konsum anrichtet. Nicht umsonst heißt es: Kiffen macht blöde.
    Ich hatte das Vergnügen jemanden kennenzulernen, der seit seinen Teenager-Jahren gekifft hatte, täglich. Dabei hat er ein Studium absolviert und eine tolle Karriere hingelegt. Immer und überall hatte er stets seinen „Bobbel“ dabei, wobei er auf dem Flughafen in London das Risiko einging, erwischt zu werden, da dort die Polizei mit Drogenhunden patroulliert. Das hätte ihn seine berufliche Zulassung gekostet. Nur mit viel Glück ist ihm das offenbar erspart geblieben. Nach dem 3. Kind hat seine Frau gesagt, entweder er hört auf mit dem Kiffen oder sie lässt sich scheiden. Da musste er dann wohl oder übel…
    Die Auswirkungen sind: totale Emphatielosigkeit (lacht sich immer, auch über erschreckende Dinge, kaputt, wie Kiffer das nun mal so tun), die Laune kann aber in einem Bruchteil von einer Sekunde ins vollkommene Gegenteil schwingen, dann wird er grundlos aggressiv, manchmal mit Anflügen von Paranoia. Er wirft seinen Mitmenschen die absurdesten Sachen an den Kopf, man bekommt vollkommen abstruse Antworten auf irgendwelche ganz normalen Dinge, so dass man sich total veräppelt vorkommt (ich kann nicht sagen, ob er einen tatsächlich veräppelt oder ob er es wirklich nicht schnallt). Er stiftet gerne Verwirrung und Chaos (ohne Chaos, tierischen Lärm um sich herum, ständige Diskussionen und Streitereien wird ihm offenbar schnell langweilig, dann fängt er an rumzunörgeln). Kritisiert und genörgelt wird den ganzen Tag. 🙄 Er kritisiert sogar das Essen, wenn er irgendwo zu Gast ist! 😆 Mit seiner Familie ist er in einen Vorort gezogen und hatte dabei die Hoffnung geäußert, dass seine Kinder dann wenigstens nicht schon in Teenager-Jahren mit dem Kiffen anfangen wie er, sondern erst, wenn sie etwas älter sind… es scheint, es ist ihm durchaus bewusst, dass das Zeug oder auch der Entzug davon, sein Wesen verändert hat und offenbar ist er damit nicht so zufrieden.

    Derjenige, dem das Zeug nicht bekommt, wird es nicht konsumieren, auch nicht wenn es legal ist.

    Derjenige,der es gerne privat zuhause nutzen möchte, wird es auch nutzen, trotz Verbot.

    Ich halte den Artikel ohnehin für einen dämlichen Witz. Der Mann gehört in eine Anstalt, wo er seine Probleme aufarbeiten kann, mehr gibts dazu nicht zu sagen..

    Da stimme ich Ihnen allerdings zu. Mit dem Konsum von Marihuana allein ist diese Tat nicht zu erklären. Sollte der Täter Langzeitkonsument sein, kann es aber durchaus sein, dass er eine Psychose entwickelt hat und die Tat deshalb geschah. Die hätte er aber auch ohne Marihuana-Konsum entwickeln können. Drogenkonsum kann bei vorbelasteten Menschen eine psychiatrische Erkrankung zu Tage fördern. Ob es die eigentliche Ursache für solche Erkrankung ist, ist aber umstritten.

  83. Es gibt Studien, die belegen, dass dauerhafte Marihuana-Konsum den Intellekt zerstört
    (ein Beispiel dafür sind ja die Grünen).

    Wenn das Hirn durch Drogen aufgeweicht ist, sind Kurzschlüsse (in welcher Form auch immer) jederzeit möglich.

  84. #92 Schüfeli (04. Aug 2013 15:21)

    Das ist vielleicht etwas heftig formuliert, trifft es aber auf den Punkt. Wie gesagt, der Marihuana Konsum ist nicht zu unterschätzen. Ist jemand Mental gesund, übersteht er diesen Konsum unbeschadet. Niemand kann aber davon ausgehen, das es so einfach an einem vorübergeht. Drogen sind nie die Lösung. Dieses Relativieren von Cannabis war bisher immer ein Trugschluss. Es kann nur in die Hose gehen…

  85. @ nicht die mutter:
    Bei dem Thema Cannabis ist Politically Incorrect sowas von „systemkonform“ und politisch korrekt wie man nur sein kann. Man könnte es beinah altbacken nennen, mit negativer Betonung. Ich will hier nichts verharmlosen, Äpfel und Birnen vergleichen -geschweige denn Alkohol oder Cannabis- oder über meine Erfahrungen berichten, aus denen durchaus pro Cannabis resultieren würde. Ich finde nur, dass es schade ist zu sehen, dass sonst so freidenkende und informierte Leute hier das Phrasenschwein ausschlachten mit asbachuralt Aussagen und auf einmal der öffentlichen Meinung aus der Hand fressen. Schade drum, aber trotzdem, wenn jemand neben einem Bekifften kontinuierlich aufs Bett schlägt, wird dieser sich doch wohl eher vor Lachen ablegen.

  86. #72 Hildesheimer

    Die gefahrene Linie, Tätern mildernde Umstände durch den Drogenrausch zuzusprechen

    Es ist die Gesellschaft, die ein Urteil über einen Straftäter der während der Tat unter dem Einfluß von Psychoaktiven Substanzen stand, das Rechtssystem nicht.

    Sie sieht es als Differenzierung an. Es macht einen Bedeutenden Unterschied ober ein Täter nüchtern war oder nicht.
    Ob diese Unterschiede nun richtig oder falsch sind? Darüber läßt sich Streiten.
    Natürlich ist es für die Opfer u. Hinterbliebenen absolut irrelevant ob der Täter nüchtern war oder nicht. Die Tat wurde verübt u. eine unschuldige Person wurde geschädigt (im schlimmsten Fall).
    Und ja, ein Täter entschuldigt seine Tat mit dem Argument das er unter Einfluß von … stand.

    Ich höre immer wieder von Psychiologen, dass die Justiz zu oberflächlich dem Ansatz nachgeht zu klären in welchem Maße ein Patient Rauschmittelmißbrauch betrieben hat. Gerade zum Thema Cannabis. Zu diesem Rauschmittel ist das besonders schwierig festzustellen, denn erst wenn man genau weiß wie stark dieses Rauschmittel den Patienten schädigte, ist eine tatsächlich individuelle Behandlung (mit dem Ziel der a)Entwöhnung, b)das dem Patienten die Schädigung in Fleisch u. Blut gegangen ist damit er weiterhin möglichst ohne Btm sein Leben bestreitet)
    Denn ein Mißbraucher von Rauschmitteln muß erkennen, daß er Süchtiger ist.
    Der nächste Schritt ist der, daß der Süchtige sich nicht als geheilt sondern als abstinenten Süchtigen wahrnimmt.
    Ich schweife schon wieder ab…

    Um ein mögliches Mißverständnis auszuräumen.
    Ich bin nicht für die Freigabe von Rauschmitteln. Egal welche Sozialromantiker tolle Modelle (staatl. Anbau, Kontrolle u. Abgabe) entwerfen. Die Kosten stehen in keiner Relation zum Nutzen. Und den Schwarzmarkt kann man damit nicht bekämpfen.

  87. Ich bin generell gegen Drogen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass einer wegen Ott durchdrehen kann.

  88. Ich habe einmal dieses Zeug in einer kleinen Runde „mit“-geraucht. Das ganze ist jetzt ungefähr schon ca 7 Jahre her. Damals war ich noch Jung und naiv. Gut,
    wobei ich anmerken muss, dass dies auch meine erste Erfahrung damit war. Nun, es war der schlimmste Aggressionen-Trip, den ich in meinem Leben jemals hatte. Dabei gingen sämtliche Dinge zu Bruch, darunter auch Freundschaften. Als die Wirkung dann abgelassen hatte wurde ich von sehr heftigen Angstattacken und Herzrasen überwältigt. Ich sage nur eins, es kann so oder so wirken, aber man kann es nicht im voraus abschätzen. Denn ich war zuvor auch ruhig und gelassen. Dabei habe ich mich wie ein „Monster“ gefühlt, nicht von dieser Welt.

    Diese Kräuter sollte man nur in medizinischen Aspekten handhaben, dazu streng kontrolliert. Wer so etwas dennoch – unbedingt – versuchen möchte, dem rate man davor ein Gespräch mit den Nachstehenden zu führen, dass sie im Fall des Falles eben einem auch festhalten oder überwältigen dürfen, gar ins Krankenhaus bringen können! Am besten ist es aber, gar nicht erst diesen Kram zu rauchen! Das haben diese Leute damals nicht gemacht, sondern noch zusätzlich schikaniert, wie das halt mal ist heute. Wer kennt den noch Respekt. Egal

    Fazit: Teufelszeug, Finger davon Weg! Es lohnt sich einfach nicht. Für mich, Nie wieder, mir wird schon vom Gedanken daran schlecht.

  89. Ein paar Artikel über diesem wird sich darüber beschwert, dass laut linken Jugendrichtern immer die Umstände an den Taten der Täter schuld seien, niemals die Täter selbst.

    Mit diesem Artikel bläst PI ins selbe Horn, inkonsistent und dogmatisch

  90. Unfassbar, wie viele Unbelehrbare hier dabei sind, die sich mit der 68er-Umerziehung eine fremde Meinung über Drogenkonsum zueigen machten.

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