korchideProfessor Mouhanad Khorchide (Foto), die Westfälischen Nachrichten nennen ihn einen „international bekannten islamischen Theologen aus Münster“, weil er schon mal in der Tagesschau und im Heute-Journal war, hat es nicht leicht. Moslemische Vereine kritisieren ihn, weil er nicht haarscharf auf Linie bleibe, denn sie betrachten die reihenweise in Deutschland eingeführten Lehrstühle für Islamlehrer selbstverständlich als Einfallstore für den orthodoxen Scharia-Islam. Der Österreicher Khorchide kommt aber noch anders unter Druck. Hans-Thomas Tillschneider bescheinigt Professor Khorchides Buch „Islam ist Barmherzigkeit“ Proseminar-Niveau.

„Islam ist Barmherzigkeit“ besteht aus biographischen Anekdoten, etwas Proseminarwissen zur islamischen Theologie und Geschichte, Versatzstücken aus der Tradition des Reformislam, einem guten Schuss Esoterik und einem bunten Strauß Allerweltsansichten über Gott und die Religion. Spuren eines profilierten theologischen Denkens sind nicht erkennbar. Das Ganze ist eine Laienpredigt auf gut zweihundert nicht sehr dicht bedruckten Seiten. Wir erfahren beispielsweise, dass Khorchide seinen Kindern verbietet, am PC zu spielen, wenn sie ihre Schulaufgaben nicht gemacht haben, nicht etwa weil es ihm darum ginge, seine hausväterliche Gewalt zu demonstrieren, sondern weil er doch nur das Beste für seine Kinder will. Und genauso sei es mit Gott und mit uns.

Khorchide belehrt uns darüber, dass „die Idee des Teufels metaphorisch für das Böse“ stehe, und führt uns vor Augen, dass es immer noch einen Grad kitschiger geht, bis er schließlich bei der Erkenntnis ankommt: „Einen Menschen anzulächeln ist ebenso Gottesdienst, wie eine Pflanze zu gießen.“ Zwischendurch wiederholt er regelmäßig sein Mantra, der Mensch sei ein Medium von Gottes Liebe und Barmherzigkeit.

Seine These, dass ausnahmslos alle Menschen ins Paradies kommen und auch im Koran die Barmherzigkeit Gottes über allem steht, begründet Khorchide, indem er freundlich klingende Koranverse aus ihrem Zusammenhang reißt, unfreundliche übergeht und die Auslegungsgeschichte des Korans als eitel Menschenwerk ignoriert – im Prinzip keine andere Methode als die der vielgescholtenen Islamkritik, nur eben unter umgekehrtem Vorzeichen.

Der Artikel mit dem kleinen Seitenhieb auf die Islamkritik von Hans-Thomas Tillschneider ist am 7. Juni 2013 in der FAZ erschienen, war aber damals nicht online. Hier ist er nachgedruckt! Die Diskussion um die Fakultäten zur Ausbildung von Islam-Lehrern an den Unis geht unterdessen weiter. Wir werden darüber extra berichten.

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39 KOMMENTARE

  1. Der Begriff „Barmherzigkeit“ ist relativ auslegbar. Für ein strenggläubigen Moslem bedeutet Barmherzigkeit vielleicht Kopfabschneiden oder Kopftreten?! Es wird ja auch behauptet das „Islam Frieden “ sei.

  2. Die Verkitschung ist ja auch das Erfolgskonzept Tariq Ramadans – theologisches Denken verbietet sich in moslemischen Texten, die Westler als Adressaten haben ohnehin – man möchte ja nicht, dass die Leserinnern reihenwiese in Ohnmacht fallen und Phobien entwickeln.

    Das akademische Niveau muss wenn es um Werbung für eine Ideologie geht und darum geht es ja zunehmend, zurück bleiben, man könnte dadurch nur in Schwierigkeiten kommen – eine Tendenz, die ja an unseren Universitäten in den feministischen und anderen istischen Studien längst zur Gewohnheit und richtungweisend für die beliebten „Querschnittsthemen“ geworden ist.

    Was die „Sache“ voranbringt zählt – Wahrheit ist was nützlich ist und so lange man die Macht hat andere Auffassungen unter Quarantäne zu stellen und zu verteufeln, ist alles gut .

  3. Ich habe bei vielen durchaus intelligenten Muslimen die Feststellung gemacht, dass sie die für uns etwas unangenehmen Suren/Verse gar nicht kennen. Wie geht das: Sie lesen den Koran (wovon man ja wohl ausgehen darf, wenn sie sich als gläubige Muslime bezeichnen) und kennen diese Aussagen nicht?

    Offenbar sind nicht sie die „Fachleute“, sondern wir!

  4. Ist das Bild oben eine Fotomontage?
    Wie kommt der Taqiyya-Meister vor das Bücherregal? Sieht bearbeitet aus!

  5. international bekannten islamischen Theologen aus Münster”, weil er schon mal in der Tagesschau und im Heute-Journal war

    LOL

  6. „Islam ist Barmherzigkeit“???

    Na ich weiß nicht! Wenn ich die Bilder der durch Selbstmordattentäter zerfetzten Menschen so ansehe bekomme ich da meine Zweifel.

    Und wenn man dann Bilder wie aus London sieht, wo ein geköpfter Körber eines Ungläubigen auf der Straße liegt und ein Moslem mit blutverschmierten Händen und einem Hackebeil in der Hand stolz in die Kamera grinst, dann kommen da mehr als Zweifel.

    Oder wenn man Bilder sieht, wo Moslems den getöteten Soldaten das Herz vor laufender Kamera raus schneiden und genüsslich roh verspeisen darf an der Barmherzigkeit gezweifelt werden. Wenn die Moslems dann affenartig mit Holzlatten auf den Boden schlagen und inbrünstig “Tod allen Ungläubigen” schreien, darf auch über das rotgrüne Dogma vom “friedlichen” Islam nachgedacht werden.

    Aber jeder der schon mal in die hasserfüllten Augen eines Moslems geschaut hat und die ganze Verachtung des menschlichen Lebens und die extreme Gewaltbereitschaft gesehen hat kommt zu dem Schluss, dass Islam absolut nichts mit Barmherzigkeit zu tun hat.

    Der Islam ist die irre Religionsideologie eines blutgeilen und machthungrigen Pseudo- und Möchtegern-Propheten, der im Namen eines steinzeitlichen Mondgottes die Menschen in den Tod schickt. Der Islam ist wahrhaftig die Ausgeburt der Hölle und die Verkörperung des Bösen und der Teufelsanbetung.

  7. Jedenfalls ist Khorchides Theologie die spirituell Richtige.

    Sie entspricht in den wesentlichen Zügen der Bergpredigt.

    Das kann so falsch nicht sein, denn es ist derselbe Gott, der durch seine Propheten spricht.

    Und der alle Menschen aufruft, einander nicht zu richten, nicht zu verspotten, sondern zu lieben, damit sie sich retten vor dem Schlechten in ihnen selbst.

  8. #2 Milli Gyros (04. Aug 2013 10:05)

    Ich habe bei vielen durchaus intelligenten Muslimen die Feststellung gemacht, dass sie die für uns etwas unangenehmen Suren/Verse gar nicht kennen. Wie geht das: Sie lesen den Koran (wovon man ja wohl ausgehen darf, wenn sie sich als gläubige Muslime bezeichnen) und kennen diese Aussagen nicht?

    Ja das stimmt.

    Bei einer PI-Veranstaltung in einer Fußgängerzone ist ein junger und sehr netter Moslem auf mich zugekommen und hat gesagt, dass wir nur Lügen über den Islam verbreiten würden. Die von uns zitierten Suren gäbe es so gar nicht, seien falsch übersetzt oder aus dem Zusammenhang gerissen.

    Zuerst dachte ich das ist die übliche Taqqiyya (=religiöses Recht eines jeden rechtgläubigen Moslem Ungläubige zu belügen, zu hintergehen und zu täuschen). Dann aber sah ich dass dieser moderate Moslem es ernst meinte.

    Und wie es der Zufall wollte hatte er die absolut gleiche Koranausgabe auf deutsch wie ich in der Hand. Ich zeigte ihm die Tötungsbefehle und die diskriminierenden Aussagen im Koran und er stellte fest dass in seinem Koran wortwörtlich das Gleiche stand.

    Er konnte es kaum fassen. Für diesen Moslem ist eine ganze Welt kollabiert. Sein Islam war anscheinend doch nicht so friedlich wie er es gemeint hätte. Blöderweise bereue ich es von ganzen Herzen den Moslems über seinen Islam aufgeklärt zu haben. Jetzt hatte ich doch aus einem friedlichen und toleranten Moslem einen Menschenleben verachtenden Moslem gemacht, wenn er die vielen Tötungsbefehle und die vielen Schmähsuren gegen Menschen mit einem anderen Glauben ernst nimmt.

    Offenbar sind nicht sie die “Fachleute”, sondern wir!

  9. ….und führt uns vor Augen, dass es immer noch einen Grad kitschiger geht, bis er schließlich bei der Erkenntnis ankommt:

    „Einen Menschen anzulächeln ist ebenso Gottesdienst, wie eine Pflanze zu gießen.“

    So Kitschig ist dieser Satz garnicht wenn man berücksichtigt das Religion eine Suche ist, und man durch Gott sich auf der Spur befindet des Wohlbefindens, der Herzensruhe und Liebe.

  10. Solche Bücher ( ? ) schreibt er doch nur für

    die Moslems.

    Es gilt nur innerbetrieblich.

    Ansonsten wäre die Veröffentlichung ja ein

    Hohn. Eine handschriftlich signierte und

    nummerierte Erstausgabe hat er doch dann

    sicherlich der Schwester von Jonny K.

    überreicht.

    Lügenweltmeisterschaften. Hier wären die

    Moslems mehrfacher Weltmeister.

  11. Und der Mann ist PROFESSOR, im übrigen Nachfolger von Sven Kalisch, der den Islam seinem Auftrag gemäß wissenschaftlich anging (und damit der Existenz Mohammeds kritisch gegenüber steht /Siehe auch das rechts nebenan beworbene Buch „Good Bye Mohammed“).
    Natürlich wurde er abgelöst.
    Nichts sagt mehr aus über das gegenwärtige akademische Niveau als die Besetzung universitärer Lehrstühle mit den Korchides (allerdings ist er noch einer der harmlosen).
    Und das Ganze fügt sich nahtlos ein in den Totalcrash der Geisteswissenschaften im Gefolge der 1968er.

  12. Vielleicht bekommen die richtigen Leute in Ägypten , Pakistan, Afghanistan von seinem Buch spitz und schicken ihm wegen Blasphemie einen Attentäter.

    Dann wäre der Autor von „Islam ist Barmherzigkeit“ einen Kopf kürzer.

    Das wäre aber Dialektik und zum schreien komisch!

  13. Barmherzig? Weder barm noch herzig – im Gegenteil
    “Tötet alle Ungläubigen!” war schon vor 1400 (622) Jahren, welteit, bekannt!
    Wer sich allerdings nur für Pimmel, Punz und Portemonnaie ( 3 P) interessiert, kann das natürlich nicht wissen!

    Und, was die “Alternative für Deutschland” (AfD) anbetrifft, so gilt für mich – ich probier´s einfach mal!
    Sollte es nichts bringen, probier ich nächstes mal was anderes – falls es noch ein Nächstes Mal gibt; denn die Drahtzieher sind, inzwischen, natürlich, ungeduldig!

    http://wahl-o-meter.com/Willkommen.html

  14. #5 Confluctor

    Das kann so falsch nicht sein, denn es ist derselbe Gott, der durch seine Propheten spricht.

    Ach, würde er doch nur selbst zu uns sprechen, dann müssten wir nicht der Verdacht haben, dass die Propheten etwas ganz falsch verstanden haben und ihr eigenes Süppchen kochen. Mohammed war ja Meister in der Fähigkeit, sein Wunschdenken (z. B. mit der Schwiegertochter zu schlafen)als göttlichen Willen zu erträumen.

  15. Barmherzigkeit!

    Es gab Zeiten, da hat man Behinderte aus Barmherzigkeit das Leben genommen.
    War es Barmherzigkeit gegenüber den armen Menschen oder gegenüber der beanspruchten Gesellschaft, die Zeit, Kraft und Geld investieren musste, ohne Gegenleistung?

    Ist die Barmherzigkeit im Islam auf alle Menschen gemünzt oder auf die Moslems,
    die dann aus Barmherzigkeit alle Gefahren für den Islam und seine Jünger beseitigen, weil nur der wahre Islam Lebensrecht hat?

    Nimmt man die allbekannten Suren, dann kann nur letztere Deutung richtig sein.

    Die gleiche Barmherzigkeit erfahren auch die jährlichen Hunderttausend, die zur Entlastung ihrer Zeuger , medizinisch korrekt, im Mutterleib beseitigt werden.

    Und aus Barmherzigkeit müssen auch die vielen Nazis verschwinden, die den Gutmenschen im europäischen Friedensreich seelisch und moralisch gefährden.

    Barmherzigkeit kann man dehnen wie das Grundgesetz,
    welches durch meterdicke Einzelgesetze beschränkt, aufgehoben und umgedeutet werden kann.

  16. Wenn man die Evangelien ließt,
    dann erfährt man ,
    was Barmherzigkeit ist.

    Jeder Narr für alte Traktoren empfindet „Barmherzigkeit“
    wenn er irgendwo einen vergammelten, schrottreifen und zugestaubten, alten Traktor sieht, ihn „Liebe“-voll restauriert und nur bei Sonnenschein ausführt, ohne ihm die alten Quälereien seiner Dienstzeit jemals wieder zu zu muten.

    So geht es auch dem Erbauer des Menschen, der keine Last und Mühe scheute, um verlorene Geschöpfe wieder in ihre ehemalige Bestimmung einzuführen.
    D A S ist für mich Barmherzigkeit!!!!!!

  17. Auch der süßeste Honig macht uraltes Brot darunter nicht besser!
    Der giftige Schimmelpilz darin ist durch Schönreden oder Übersehen nicht zu beseitigen. Auch nicht mit „pädagogischer Vermittlung” oder „Theologie“ oder gar „Wissenschaft“.

    Was man schmeckt, ist eine unerträglich empfundene Verarschung!

  18. Bei „Madrasa of Time“ fehlt ein Leserbrief, den der Saarbrücker Islamforscher Gerd-R. Puin eine Woche später, am 18. Juni, in der FAZ hatte, Puin schrieb:

    Zum Beitrag von Hans-Joachim Tillschneider „Fragwürdiges Plädoyer für eine infantile Theologie“ (F.A.Z. vom 7. Juni): Diese Fundamentalkritik an islamischer „Theologie“ in Ihrer Zeitung verschlägt mir die Sprache! Der Islam gehört wohl zu Deutschland – aber doch nicht so, dass man ihn kritisieren dürfte wie – sagen wir – die christlichen Konfessionen.

    Wenn Sie sich der Schwere Ihrer Veröffentlichung bewusst gewesen sind, kann ich – als Islamwissenschaftler und langjähriger Resident in muslimischen Ländern – Sie nur beglückwünschen, dass Sie die Büchse der Islamkritik in dieser seriösen Weise geöffnet haben! Den Muslimen in der deutschen beziehungsweise europäischen Diaspora wird es am Ende guttun, wenn Sie auf diesem Wege fortfahren würden, und womöglich ist das ein Weg, wie ein echter Dialog eingeleitet werden kann.

  19. Unsere eigenen “Eliten” sind doch die Schuldigen an den Zuständen in Deutschland. Die Muslime, besonders auch die Konvertiten, nutzen nur die ihnen in Europa gebotenen Chancen. Sven Muhammad Kalisch war ein Rechtsanwalt, gehörte einer Minderheit in der Minderheit der Schiiten an, war Zaidit. Seine “islamische Ausbildung” erhielt er nicht an einer Universität. Als er mit dem Lehrstuhl endlich materiell versorgt war, leugnete er die Existenz Muhammads. Das wäre so, als wenn ein Rabbiner oder Priester die Existenz Gottes leugnete und Rabbiner bzw. Pfarrer/Religionslehrer ausbilden sollte. Mouhanad Khorchide ist Soziologe in seiner neuen Heimat Wien geworden, wurde per Fernkurs im Libanon dann “Islamgelehrter”, nicht etwa an der Universität Wien. Leute wie z.B. Rita Süssmuth, Armin Laschet und Dr. ex. Schavan wissen genau um ihr Tun, keiner kann sich mehr auf Unwissenheit berufen. Und wenn man die präzis belegte Chronik von Bat Ye’or “Europa und das kommende Kalifat” zur Islamisierung des Westens gelesen hat, zu dem es gestern ein Interview im Deutschlandradio gegeben hat, dann wundert man sich über das Tun unserer Politiker, Stiftungen, Kirchen und Universitäten nicht mehr.

    Unsere Medien spielen kräftig mit, in ihnen kommen vor allem Nichtorientalisten und/oder Vorteilsnehmer des Systems zu Wort, möglichst aus jenen Ländern, in denen es noch nie eine Demokratie gab. Leute, die hier auf Steuerzahlerkosten studiert haben, die keine Asylanten sind, kehren nicht etwa in ihre Länder zurück, um dort eine Demokratie aufzubauen, sondern belehren uns noch über unsere eigene Kultur und Religion, von der sie stets nur ein defizitäres Wissen haben. Der letzte Fall ist der des Hamed Abdel-Samed. Man denke nur an seine “Expertenauftritte”, als der Soziologe den sogenannten arabischen Frühling völlig falsch interpretierte, da war der Wunsch Vater des Gedankens und der Mangel einer wurzelhaften Kenntnis bzw. Kritik der Ideologie des Islam. Und nun sehen wir auch, dass er einer koptischen Christin, also einer Nachfahrin der alten Ägypter, weniger Glauben schenkt, als dem durch Titelanmaßung aufgefallenen Gebetsleiter (= Imam) mit dem nicht muslimischen, aber jüdisch/biblisch angemaßten Vornamen Benjamin (eigentlich korrekt Bajrambejamin) Idriz.

    Ein weiteres Beispiel für die Desinformation in unserer Presse kann man z.B. im CICERO nachlesen, wo Khorchide sein eigenes Buch besprechen durfte, uns in diesem Tagen der Soziologe Wolfgang Sofsky darüber belehren durfte, dass der islamische Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun hat.

  20. Auffällig ist, daß diese bei der linken Journaille gefragten „Professoren“ extrem jung sind. Ich würde sie als besonders raffinierte Takiyya-„Vertreter“ bezeichnen.

  21. Das sind Islamkritiker mal ausnahmsweise mit Milli Görüs einer Meinung, Milli-Görüs-Mann Ramazan Ucar stellte über Khorchide fest:

    „Seine Unkenntnis über die islamischen Glaubensgrundsätze lassen die Diskussion entfachen, wo er promoviert hat und wie er zum Professor wurde. Schließlich zeigt dies nur das Gesinnungschaos in Münster.“

    Die Frage ist berechtigt, „wie er zum Professor wurde“, Khorchide ist Soziologe und hat keinen ordentlichen Theologie-Abschluss, sitzt aber auf einem gut dotierten Lehrstuhl für Islamischen Religionspädagogik. Wie übrigens auch Vorgänger Kalisch: Eben noch Rechtsanwalt hat er beim Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) im Handumdrehen Islamwissen erworben und wurde ein Jahr später von der Uni Hamburg im Fach Islamwissenschaft habilitiert. Und seitdem fragen sich Experten, ob womöglich die „Idschasa“, die islamische Lehrberechtigung, reicht, die Kalisch bei seinem IZH-Lehrer Mehdi Razvi erworben hat, um an einer deutschen Universität in den Lehrbetrieb einsteigen zu können.

  22. Seine These, dass ausnahmslos alle Menschen ins Paradies kommen und auch im Koran die Barmherzigkeit Gottes über allem steht, begründet Khorchide, indem er freundlich klingende Koranverse aus ihrem Zusammenhang reißt, unfreundliche übergeht und die Auslegungsgeschichte des Korans als eitel Menschenwerk ignoriert – im Prinzip keine andere Methode als die der vielgescholtenen Islamkritik, nur eben unter umgekehrtem Vorzeichen.

    Eines nur hat Tillschneider, der ansonsten sehr zu schätzen ist, dabei vergessen: Den Unterschied zwischen dem, was unterstellt, und dem, was in der Tat stattfindet. Seriöse Islamkritik kommt gerade deshalb, weil sie, anders als der wahrlich laienhaft agierende Khorchide und andere seiner Couleur, die Aussagen des Koran nicht aus historischem und geistigem Kontext reißt, sondern in demselben beläßt und daher auch korrekt zu werten überhaupt erst imstande ist.

    Der Schönwetter-Friede-Freude-Eierkuchen-Islam, den Khorchide uns verkaufen will, existiert allenfalls in der Phantasie; hier werden diejenigen, die ein bestimmtes Vokabular hören wollen, lediglich bedient, damit sie hören (sollen), was sie hören wollen. Es greift also ganz offensichtlich das System der Täuschung der Ungläubigen nach mohammedanischer Diktion.

  23. „Islam ist Barmherzigkeit“, „Islam ist Frieden“… – Diese ‚Sprüche‘ sind längst enttarnt: Islam heisst UNTERWERFUNG; Unterwerfung unter den Willen Allahs! Wobei ich noch betonen möchte, dass Allah nichts, aber auch gar nichts mit dem Gott des AT und NT zu tun hat, d.h. selbstverständlich nicht identisch mit dem Gott des AT und NT ist.

  24. Das uralte, 1400 Jahre alte islamische Dilemma: Sie selber finden ihren Mordkult Klasse. Der Rest der Welt aber nicht. Also müssen sie ständig im Spagat die Sehnen überdehnen: Einerseits den Islam verteidigen (von Mohammedaner zu Mohammedaner), anderseits das komplette Gegenteil des Islams behaupten (von Mohammedaner zu Kuffar).

    Was Tilman Nagel so schön sagte (sinngemäß): „Die Geschichte des Islams besteht seit seiner Gründung einzig und allein daraus, ein Hirngespinnst mit allen denkbaren Mitteln gegen die Realität zu verteidigen.“

  25. Doch, Allah ist durchaus barmherzig.
    Seine Forderung, Diebe nicht zu töten, sondern stattdessen nur die Hand abzuschneiden bedeutet im Islam Barmherzigkeit.

  26. #6 Confluctor (04. Aug 2013 10:30)
    …..ja, ja, und die Erde ist eine Scheibe! Alles klar! Der Gott der Moslems ist nicht identisch mit dem Gott des AT und NT. Dazu könnte man jetzt ein ganzes Buch schreiben, ist aber OT unf hehört nicht hierher.

  27. Khorchide belehrt uns darüber, dass „die Idee des Teufels metaphorisch für das Böse“ stehe

    ach ja?
    demnach kann der Teufel ja nun wirklich rein gar nichts mit dem Islam zu tun haben……

    Gut, dass wir das nun wissen, wie beruhigend…

  28. Seine These, dass ausnahmslos alle Menschen ins Paradies kommen…

    Für das Versprechen von 72 Jungfrauen ohne sich sprengen zu müssen sind Buntmenschen bereit, den Minderbegabten üppig zu bezahlen.

    So wird man in der Bunten Republik Professor mit entsprechendem Gehalt.
    Es reicht schon, dass man das sagt, was Buntenbürger hören wollen.

    IM BUNTEN SYSTEM VERKOMMT ALLES, VON STAAT BIS WISSENSCHAFT.

  29. #7 Confluctor

    Sie wissen aber hoffentlich, dass die Bergpredigt im Neuen Testament steht, von Jesus gehalten wurde und ihre inhaltlichen Aussagen nirgendwo im Koran einen Widerhall finden (ebenso wenig wie die zehn Gebote oder andere fundamentale christliche Lehren).

    Und wo der Gott des Islam „alle Menschen aufruft, einander nicht zu richten, nicht zu verspotten, sondern zu lieben, damit sie sich retten vor dem Schlechten in ihnen selbst“, müssen Sie uns bitte noch sagen. Ich habe weder im Koran noch in den Ahadith dergleichen gefunden.

  30. Herr Korchide versucht aus dem Islam ein Christentum zu zaubern. Das Buch hätt er sich sparen können. Er müsste nur alle Muslime auffordern zum Christentum zu konvertieren.

    Er ist ein Traumtänzer, der wie Idriz, mit der EURO-Islam-Utopie als Reformator des Islam Karriere machen möchten. Dabei Gerät er aber in den Konflikt mit seinen Glaubensbrüdern und wird in unserer Gesellschaft niemals ankommen.
    Irgendwann wird er sich entscheiden müssen in welcher Welt er leben und wirken möchte. Ich empfehle Ihm die Rückkehr in seine Heimat. Die brauchen einen islamsichen Reformator, nicht wir. Aber den Mut hat er nicht, denn er weiß was Ihm dort blühen wird.

    Seine absurdeste Handlung ist allerdings die Initiierung des Projektes ZIT 2015. Ein Moscheebau an der Uni Münster um Wissenschaft und Glaube unter einem Dach zu vereinen.

    Das ist wirklich unglaublich und widerpricht der Freiheit von Lehre und Forschung. Glaubensausübung hat nichts an einer europäischen Uni verloren. Genau dies machen die islamischen Pseudouniversitäten, die den Wissenschaftsbetrieb stets dem Islam unterordnen. Der Koran hat immer recht. Deshalb leisten die islamischen Länder auch in Forschung und Wissenschaft absolut nchts.

    Link:
    http://www.uni-muenster.de/ZIT/ZIT2015/index.html

  31. Wieder so ein privat-interpretierter Selbstmach-Islam, der mit dem Islam des Korans und Mohammels ungefähr soviel zu tun hat, wie Zucker mit Salz.
    Beides ist körnig und das war es dann auch.

    Sollte es einen barmherzigen Islam geben, dann bezieht sich dieser barmherzige Islam ausschliesslich auf Barmherzigkeit von Mohammedanern gegenüber Mohammedanern, da in Mohammels Islam Nichtmoslems es bloss das Feindbild verkörpern, den zu vernichtenden Untermenschen, der nur dazu da ist, die Angehörigen der Hassideologie zu vereinen und sie davon abzuhalte, sich gegenseitig bei der Klärung des Problems, wer denn den Wahrsten aller wahren Islame besitzt, abzumetzeln.

    Ganz so, wie sie sich überall in Mohammedanistan gegenseitig bei der Klärung dieser Frage abmetzeln, wo sie keine Ungläubigen mehr finden, weil die Vorväter schon gemetzelt haben.

  32. #33 Guitarman (04. Aug 2013 20:32)

    Na ja, die Taliban brauchen eben schweres Gerät, um ihren wahren Islam einzuführen.

    Mursi bekam noch Geld, die Taliban müssen in Zeiten klammer Staatskassen mit Sachspenden klarkommen.

    Schei**diskriminierung 😉

  33. Ja, ja, Kopfabschneiden, Steinigen, Bombenlegen ist ja soooo „barmherzig“ von Euch, liebe Moslems!

  34. #33 Guitarman (04. Aug 2013 20:32)

    Abzug aus Afghanistan: Bundeswehr lässt Kriegsgerät im Wert von 150 Millionen Euro zurück

    Klingt für mich eher nach Flucht als an Abzug

    Wir verbuchen das dann unter „Entwicklungshilfe“ für die Taliban (=Koranschüler).
    😀

  35. #35 nicht die mama (04. Aug 2013 20:42)

    Mursi bekam noch Geld, die Taliban müssen in Zeiten klammer Staatskassen mit Sachspenden klarkommen.

    Schei**diskriminierung

    😀 😀

  36. Der Begriff der BARMHERZIGKEIT, welcher im Islam nur den Mohammedanern untereinander als wichtige Säule ihres „Glaubens“ vorbehalten bleibt, ist ein weiterer, auf uns Europäer schlicht frech wirkender Versuch den Islam, im Haus des Krieges, koste es was es wolle, schmackhaft zu machen.
    Nicht nur Herr Khorchides, auch Pierre Vogel etc. nutzt diesen positiv besetzten Begriff explizit („Verzweifle nicht an der BARMHERZIGKEIT Allahs!“) für seine Propaganda, so daß man hier wohl kaum von einem Zufall ausgehen kann. Der Wurm muß eben dem Fisch schmecken – nicht aber dem Fischer.

    Haben nun, nicht nur die weissen Mordopfer, Krüppel, Psychos und Enstellten des Islam ein Jota BARMHERZIGKEIT von den Dschihadisten des Wortes, wie Khorchide und Konsorten, erfahren!
    Betet etwa Herr Khorchide für diese Opfer?! Nein natürlich nicht.
    Selbst wenn er einen Drang christlicher BARMHERZIGKEIT hierzu empfinden würde. Alle Pfade/Worte sowie Möglichkeiten sind bereits vorgegeben! „Beten“ bedeutet im Islam stets das auswendig herunterzittieren arabischer Koranverse. Mehr eigene Persönlichkeit wird den „Gläubigen“ erst gar nicht zugestanden.
    Und dies ist gut so, sonst würden noch Einige, die eitel ihrer durch Expansion im christlichen Raum legitimierte Überlegenheit frönen, sich als blose Nehmer eben grad der, ach so hochgeschätzten BARMHERZIGKEIT erkennen.

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