Polizei wirbt bei Milli Görüs für Nachwuchs

PolizeiDie Polizei sucht Nachwuchs. Das ist, in Anbetracht der steigenden Kriminalität, eine gute Idee. Vermutlich besteht aber auch schon allein deshalb immer mehr Personalbedarf bei der Polizei, weil Einsätze bei denen oft weit mehr als zwei Einsatzteams benötigt werden zunehmend an der Tagesordnung sind, im bunt-toleranten Deutschland, mit seiner selbstzerstörerischen Willkommensdiktatur. Nun werden aber bei der Suche nach Polizeianwärtern Wege beschritten, die in letzter Konsequenz wohl mehr schaden, als helfen werden.

(Von L.S.Gabriel)

Randalierende Araberclans, gewalttätige Migrantengangs, hysterische Zigeunerhorden und organisierte linksradikale Deutschlandhasser sind Alltag auf unseren Straßen und einmal in Fahrt nicht mit zwei Polizisten vor Ort zu bändigen. Zumal die Polizei bei solchen Einsätzen auch selber immer öfter ins Visier der Aggressoren gerät und so auch der Eigenschutz zunehmend und richtigerweise in den Vordergrund rückt.

Die Polizeidirektion Braunschweig lädt nun zur Berufsinformationsveranstaltung und fischt dabei, vermutlich auf Geheiß ihres Chefs, Innenminister Boris Pistorius (SPD), in fragwürdigen Teichen. Ausgerechnet in einer Moschee will man den Polizeinachwuchs rekrutieren und das nicht in irgendeiner, nein gleich richtig: in der Moschee in der Braunschweiger Varrentrappstraße Nr. 21 und die gehört zur IGMG Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs.

Wir wollen so einen Beitrag zur Integration und zur beruflichen Eingliederung junger Menschen in die deutsche Gesellschaft leisten; die Braunschweiger Arbeitgeber wollen hierbei behilflich sein, erklärt die Polizeidirektion Braunschweig.

Das Baden-Württemberigsche Landesamt für Verfassungsschutz schreibt über Milli Görüs:

Zu den Merkmalen der „Milli Görüs“-Bewegung gehört das unter den Anhängern verbreitete Bewusstsein, Angehörige einer auserwählten Gemeinschaft zu sein, denen die Aufgabe zukomme, die eigene „Mission“ – erforderlichenfalls unter Einsatz des eigenen Lebens – weiterzuverbreiten. Diese Zielsetzung formulierte ein SP-Politiker wie folgt:

„Die Milli Görüs-Bewegung ist aufgrund ihres Anspruchs eine sehr große und fundierte Bewegung. Ihr anzugehören heißt, bereit zu sein, sein Leben für ein hohes Ziel zu opfern. Es heißt, die Tugend zu besitzen, das Diesseits und die darin befindlichen Wohltaten mit einer Handbewegung wegfegen zu können (…)“ [„Milli Gazete“ vom 28. Juni 2008].

Menschen heranzubilden, die diesem Ideal eines „Milli Görüs“-Muslims entsprechen und die ihr Leben an den Richtlinien von Koran und Sunna ausrichten, ist oberstes Ziel der seitens der IGMG betriebenen intensiven Bildungs- und Jugendarbeit. (..) Ein wesentliches Ziel besteht auch darin, die Anhänger von der Vorrangstellung der Gemeinschaft vor individuellen Belangen zu überzeugen. (..) Das „Bewusstsein der Dienerschaft des Muslims gegenüber Allah“ war Thema eines Seminars für angehende Funktionäre im Herbst 2008. Bei dieser Veranstaltung sei über die Großartigkeit der Wohltat des Glaubens“ gesprochen worden sowie davon, dass „die Jugendlichen, die Träger dieses Glaubens sind, nicht gelenkt werden, sondern selbst Lenkende sein sollen.“ Diesen Leitgedanken der den Muslimen zugedachten Führungsrolle einschließlich der Verwirklichung der islamischen Herrschaft formulierte auch ein Kolumnist der „Milli Gazete“ mit folgenden Worten:

„Ein Muslim muss unbedingt eine Führungsposition einnehmen. Das ist sowohl seine Aufgabe als Staatsbürger als auch eine religiöse Pflicht.“..

Da wäre dann doch so ein Polizeikommando genau das Richtige, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfahlen schreibt über diese Organisation:

Einzelne Mitgliedsvereine (..) werden dagegen sehr wohl als extremistisch eingestuft und beobachtet. Im Islamrat ist dies die ‘Islamische Gemeinschaft Milli Görüs’ (IGMG), die dort sowohl bezüglich der Mitgliederzahl als auch beim Vorsitz dominiert.

5.2 Legalistischer Islamismus: Islamische Gemeinschaft Milli Görüs

Die IGMG ist ein Teil der ‘Milli Görüs’-Bewegung, die in der Türkei durch den ehemaligen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan und seine unter wechselnden Namen agierende islamistische Partei, zur Zeit die ‘Saadet Partisi’ (SP), repräsentiert wird. Die ‘Milli Görüs’-Bewegung strebt in der Türkei die Überwindung des Laizismus (Laizismus = Trennung von Staat und Religion) an. Nach ihrer Vorstellung soll das demokratische Staatswesen der Türkei durch eine „gerechte“ Ordnung im religiösen Sinne ersetzt werden. Das Fernziel der Bewegung ist die Errichtung einer weltweiten islamischen Herrschaft.

5.2.1 „Gerechte Ordnung“ – „Nichtige Ordnung“

Die Ideologie von „Milli Görüs“ (Nationale Weltsicht) legte Erbakan in seiner programmatischen Schrift „Adil Düzen“ („Gerechte Ordnung“) nieder. „National“ bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf die Türkei, sondern auf die „Nation der Muslime“. Demnach stehen seit Beginn der Geschichte zwei Arten von Zivilisationen miteinander in Konkurrenz (..) Ein Zivilisationstyp ist Menschenwerk und basiert auf der Herrschaft der Starken und der Unterdrückung der Schwachen. Die politischen Systeme solcher Zivilisationen werden als „nichtige Ordnung“ (batil düzen) bezeichnet. Hierzu gehört die zur Zeit dominierende westliche Zivilisation, also auch die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Der andere Zivilisationstyp beruht auf göttlicher Offenbarung. Eine politische Ordnung, die auf der letztgültigen Offenbarung basiert, wird als „gerechte Ordnung“ (adil düzen) betrachtet. In der Auseinandersetzung zwischen diesen Ordnungsmodellen tritt die ‘Milli-Görüs’-Bewegung für die von Necmettin Erbakan entwickelte, am Islam orientierte „gerechte Ordnung“ ein und strebt die Überwindung der „nichtigen Ordnung“ an. Hierin ist der eigentliche Zweck von ‘Milli Görüs’ zu sehen. Diesem Ziel dient der Versuch, sich in der deutschen Öffentlichkeit als Ansprechpartner für Fragen des Islams und der Muslime zu etablieren. Hierbei wäre ein offenes Bekenntnis zur verfassungsfeindlichen Ideologie und zu dem in „Adil Düzen“ deutlich gezeigten Antisemitismus der Erbakan-Bewegung vollkommen kontraproduktiv. Deshalb bekennt sich die IGMG vordergründig zum Grundgesetz und spricht sich gegen Antisemitismus aus. Sie distanziert sich jedoch nicht von den verfassungsfeindlichen Inhalten der von Erbakan vorgetragenen Ideologie.

Die Errichtung einer islamischen Ordnung in Deutschland ist sicherlich unrealistisch. Den Einfluss von Milli Görüs unter den Muslimen in Deutschland zu erweitern und sich als von Behörden und Staat anerkannte Organisation in der Verbandslandschaft zu etablieren ist dagegen offensichtliches Ziel der IGMG. Solange die Organisation jedoch an der Ideologie des unumstrittenen Milli-Görüs-Führers, Necmettin Erbakan, festhält, würde eine solche Stärkung und Etablierung der IGMG einer Aushöhlung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung Vorschub leisten.

Für Milli Görüs ist die Einladung der Polizei, ihre Mitglieder doch dort zu „integrieren“ ein Etappensieg auf ganzer Linie. Bestimmt werden die zukünftigen Polizisten von der Islamorganisation schon gebrieft, damit sie auch ja keine Fehler machen, bei den Aufnahmegesprächen. Sie sollten wohl Taqiyya in reinster Form beherrschen und nur nicht zu erkennen geben, wie sehr sie sich darauf freuen, künftig endlich im Sinne der Scharia für Sicherheit auf Deutschlands Straßen sorgen zu können.

Der Innenminister steht sicher gerne Rede und Antwort:
» Email-Kontakt Boris Pistorius: pressestelle@mi.niedersachsen.de