Was manche Münchner SPD-Mitglieder so alles auf der Straße treiben

spd-4Am Samstag, den 27. Juli veranstalteten diverse Münchner Linke, darunter vor allem Mitglieder der SPD, auf dem Rotkreuzplatz ein „Kulturfest für Toleranz und ein friedliches Miteinander“. In einem Artikel des Stadtteil-Blättchens „Neuhauser Werbe-Spiegel“ wurde dargestellt, dass man „ein Zeichen gegen Rassismus“ setzen und auf den zunehmenden „Rechtsextremismus“ sowie die „Islamophobie“ aufmerksam machen wolle. Dazu hatte man eine große Bühne mit Lautsprechern und Lichtanlage aufgebaut, denn es wurden nicht nur Reden gehalten, sondern auch live Musik aufgeführt. Als dann zwei Besucher Filmaufnahmen des Geschehens machten, wurden sie von einigen der Organisatoren heftig bedrängt, die sie auch noch allen Ernstes von dem öffentlichen Platz vertreiben wollten.

(Von Michael Stürzenberger)

In der Vorankündigung der Veranstaltung aus dem Neuhauser Werbe-Spiegels sieht man die Organisatoren stolz in Gruppenaufnahme:

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Willi Wermelt (links) beispielsweise ist uns als äußerst unangenehmer Gegendemonstrant bekannt. Er findet es besonders lustig, Teilnehmer unserer Kundgebungen mit einem großen Fernglas aus nächster Nähe anzuglotzen. Damit will er uns wohl Angst einjagen und implizieren, dass uns der Verfassungsschutz beobachte. Von ihm war in den knapp zwei Jahren unseres Bürgerbegehrens noch nie etwas Substantielles zum Thema ZIEM, Imam Idriz, Islam oder Islamisierung zu hören.

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Er stört ganz einfach nur, wie alle anderen der lästigen, beleidigenden und brüllenden Dauergegendemonstranten. Wermelt hielt in der Vergangenheit auch immer wieder gerne ein Schild mit der Aufschrift

„Is scho recht, Michael, is scho recht“

hoch und plapperte dies dann auch unaufhörlich wie ein Papagei, um meine Konzentration bei den Reden zu stören.

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Der Mann links neben ihm am Absperrgitter ist Dauer-Gegendemonstrant Andreas Schwarz, der auch schon bei einer linken Gegenkundgebung auf dem Leonrodplatz als Redner am Megaphon auftrat und uns als „Rechtsextremisten“ diffamierte. Als die SPD am 28. Dezember 2012 eine Gegenkundgebung zu unserem Infostand auf dem Münchner Romanplatz veranstaltete und dabei per Megaphon

Hier spricht die SPD! Nicht unterschreiben!

geplärrt wurde, stand dieser Willi Wermelt auch in der Gruppe. Es ist gut möglich, dass er die Durchsagen machte, die in ihrem Befehlston an Anweisungen der Polizei erinnerten.

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Bei der Linken-Kundgebung auf dem Rotkreuzplatz am vorletzten Samstag bedrängte er die Frau, die von den Münchner Grünen auch schon völlig unbegründet aus einer von ihnen öffentlichen beworbenen Kinovorführung hinausgeworfen wurde. Willi Wermelt ist der aufdringliche Herr im hellen Hemd, der ihr sein Smart Phone vors Gesicht hält:

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Nach Aussage der von ihm belästigten Frau redete er wie folgt auf sie ein:

„Sie wissen, dass Sie hier nicht sein dürfen, Sie haben hier kein Platzrecht. Wenn Sie nicht gehen, dann mache ich von meinem Platzrecht Gebrauch und lasse Sie von der Polizei entfernen!“

Sie habe entgegnet, dass dies ein öffentlicher Platz sei. Daraufhin habe er behauptet, sie hätte Portraitaufnahmen seiner Frau gemacht. Dies stimme nicht, sagte sie, und im Übrigen kenne sie seine Frau gar nicht. Dann sei Wermelt ganz nahe an sie herangegangen und habe gesagt:

„Ich weiß, wo Sie wohnen und wo Sie arbeiten. Da werde ich mal vorbeikommen und mit Ihrem Arbeitgeber reden.“

Daraufhin holte die Frau die Polizei. Es kamen zwei Beamte, von denen die Weibliche nach Aussage der Frau gesagt habe:

„Sie sollten nicht direkt auf dem Platz hier sein, denn Sie provozieren.“

Die völlig überraschte Frau habe entgegnet:

„Aber das ist doch ein öffentlicher Platz! Und ich fühle mich im Übrigen von diesem Mann bedrängt und genötigt“

Die Polizistin habe gefragt:

„Arbeiten Sie da, wo er gesagt hat?“

Als die Frau dies verneinte, soll von der Polizistin allen Ernstes gekommen sein:

„Ja was wollen Sie denn dann, dann ist ja alles in Ordnung.“

Die völlig konsternierte Frau meinte, dass es sich hier doch um eine Nötigung handele. Die Polizistin habe dies aber offensichtlich anders gesehen, sich geweigert, eine Anzeige aufzunehmen und soll zum Schluss empfohlen haben:

„Provozieren Sie hier nicht“

Der Polizist fügte noch hinzu, dass sie privat durchaus Fotos machen dürfe. Aber wenn etwas davon im Internet auftauche, dann bräuchte er jetzt ihre Adresse, die er auch postwendend aufgenommen habe.

In diesem Video ist zu sehen, wie erst die Frau angegangen wird und zwei Ordner anschließend auf einen zweiten Bürger losgehen:

Es ist gut zu sehen, wie einer den anderen auf den filmenden Bürger aufmerksam macht und regelrecht hinschiebt. Hier handelt es sich um Nima Lirawi, der in dem Artikel des Neuhausener Stadtteilmagazins als Mitglied des Bezirksausschusses Neuhausen-Nymphenburg, Vorstand des „Vereins zur politischen Jugendpartizipation e.V.“ (VPJ) sowie Initiator und Organisator des Kulturfestes bezeichnet wird.

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Die Schirmherrschaft der von ihm organisierten Veranstaltung hatte übrigens Münchens Oberbürgermeister Christian Ude übernommen. Für seinen Vater Karl, der die Bücherverbrennung der National-Sozialisten am 10. Mai 1933 auf dem Münchner Königsplatz als „Fest“ gefeiert hatte und offensichtlich ein Fan der Nazis war, kann Sohnemann Christian zwar nicht in Verantwortung gezogen werden. Aber Ude darf sehr in Verantwortung für das Verhalten von SPD-Bezirksausschuss-Mitgliedern und Organisatoren von Veranstaltungen gezogen werden, die er als Schirmherr betreut. Es ist zu vermuten, dass er dieses Verhalten durchaus billigt. In München, das seit knapp 30 Jahren von linksrotgrün regiert wird, stinkt der Fisch vom Kopfe her. Karl Ude heuerte nach der Nazi-Zeit übrigens als Journalist bei der Süddeutschen Zeitung an – wie sich die Kreise schließen..

In dem Artikel des Neuhauser Werbe-Spiegels ist auch zu lesen, dass Parteien wie DIE FREIHEIT in dem Viertel durch Infoveranstaltungen „eine immer größere Aufmerksamkeit“ erhielten. Um dies weiter zu intensivieren, führt DIE FREIHEIT genau an diesem Ort des skandalösen Geschehens, dem Rotkreuzplatz, heute von 14-20 Uhr in München eine Kundgebung durch.

(Fotos: Roland Heinrich)