AngriffeVom Libanon aus sind heute vier Katjusha-Raketen auf den Norden Israels abgefeuert worden (Grafik). Eine davon wurde vom „Iron Dome“ abgefangen, der Luftraum über Haifa musste gesperrt werden. Verletzte gab es glücklicherweise keine, aber drei Schock-Opfer mussten im Krankenhaus von Naharija behandelt werden. Israel geht davon aus, dass die radikale Salafisten-Gruppe „Globaler Jihad“ für die Angriffe verantwortlich ist. Medien wie die Tagesschau verharmlosen diese Angriffe natürlich. (ph)

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17 KOMMENTARE

  1. Und der Rotfunk DFL berichtet immer konsequent so: Israelische Jets haben erneut Gaza angegriffen und … zerstört. Zuvor ware aus dem Gaza-Streifen auf israelisches Gebiet geschossen worden.

    Der unbedarfte Hörer glaubt natürlich, dass Israel schon wieder die armen „Palästinenser“ beschossen und vermutlich welche getötet habe. Die Ursache geht dabei meist unter.

    Aber so sind nun mal unsere Medien…

  2. Da staune ich eigentlich, solche Meldungen kommen doch erst von den MSM, wenn Israel zurückschlägt bzw. zurückgeschlagen hat.

  3. #1 john3.16 (22. Aug 2013 19:41)

    Genau so ist es. Mich überkommt wenn ich solcherlei aufbereitete Meldungen lese, die blanke Wut über diese verantwortungslosen Redakteure.
    Leider übernehmen die Zeitungen die von Reuters, DPA, AFP etc aufbereitete Textbausteine, ohne wie das einmal früher war und zum Berufsethos gehören sollte, selbst zu recherchieren.
    Das steht im krassen Gegensatz des Pressekodex. Aber, der gilt nicht mehr viel…

  4. So wie sich der Westen für die Verbrecherbande um Mursi einsetzt, kann man plötzlich verstehen, warum der Westen damals – gegen Hitler – zunächst auf Appeasement setzte. Die Erkenntnis müsste aber sein, es gibt Gruppierungen / Strömungen, die wollen keine Gespräche und erst recht keinen Frieden, es sei denn, sie dominieren absolut.Weder die Palästinenserführung noch die Moslembrüder wollen Frieden. Da helfen keine Engelszungen und keine Ermahnungen von Westerwelle.

  5. Wenn man im Westen so sehr darauf bedacht ist, Gewalttäter zu integrieren, warum will man dann auf der anderen Seite die NPD verbieten. Durch ein Parteiverbot sind die Anhänger ja nicht plötzlich verschwunden.

  6. Naja, „globaler Djihad“ hat aber doch nichts mit dem Islam zu tun.

    Islam ist Frieden und Djihad muss demnach sowas Niedliches wie Kitzeln oder Wattebäuschchenweitwurf sein.

  7. Ich sage dazu nur meinen üblichen Kommentar. Es gibt keine „Palestinenser“ nur Araber die auf dem Land der Philister leben. Es gibt auch keine Syrer oder Iraker, keine Libanesen oder Jordanier. Das sind alles nur Araber die sich nach Gebieten benannt haben, die bereits die Namen trugen. Einfach nur Araber.

  8. #7 Herodotchen (22. Aug 2013 20:25)

    Wenn man im Westen so sehr darauf bedacht ist, Gewalttäter zu integrieren, warum will man dann auf der anderen Seite die NPD verbieten.

    Verstehe ich schon seit Jahren nicht.
    Nach der Logik deutscher und europäischer Politiker müssten sie der NPD eigentlich Waffen und jede Menge Geld zukommen lassen. So wie sie es bei Hizb’allah, Fatah und Hamas und syrischen Terroristen machen.

  9. Der Spiegel veröffentlichte die Meldung unter der Überschrift „Israel bombardiert Palästinenser-Lager im Libanon“ – ein flüchtiges Lesen vermittelt den Eindruck, als ob ein „Flüchtlingslager“ und kein Militärlager angegriffen wurde.
    So wird heute Antisemitismus angeheizt…

  10. @ (#11) Sorgenvoll (23. Aug 2013 09:15)

    Durch das Aneinanderreihen mehrerer Information der letzten Tage versucht welt.de den Eindruck zu vermitteln, als ob Israel selber schuld wäre.

    Raketen vom Libanon aus auf Israel abgefeuert
    [….]
    Bombenanschlag in Beirut mit mehreren Toten

    Vor einer Woche waren bei einem Bombenanschlag in einem Vorort von Beirut, die als Hochburg der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt, 22 Menschen getötet worden. Libanons Präsident Michel Suleiman sagte, der Anschlag trage „die Handschrift von Terrorismus und Israel“. Der israelische Staatspräsident Schimon Peres wies diese Anschuldigung zurück. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah vermutete sunnitische Gruppen mit Al-Qaida-Kontakten als Drahtzieher.
    Eine Woche zuvor waren bei einer Explosion an der Grenze zum Libanon vier israelische Soldaten verletzt worden. Während des Libanonkriegs 2006 hatte die Hisbollah Israel mit Tausenden Raketen beschossen. Seit dem Ende der Kämpfe blieb es an der Grenze jedoch überwiegend ruhig.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article119291674/Raketen-vom-Libanon-aus-auf-Israel-abgefeuert.html

    MfG

  11. Ulrich W. Sahm berichtete am 22. August 2013 daß eine der Raketen, gefüllt mit Metallsplittern oder mit Kugeln aus Kugellagern, im Hof eines Erholungsheimes für Holocaustüberlebende explodiert (in den Hauswänden sind viele kleine „Einschusslöcher“ zu sehen) ist. Die Wirkung kennen wir aus Boston, hat den verheerenden Effekt von Streubomben die international geächtet werden. Der Name der Ortschaft ist durch den Militärzensor noch nicht zur Veröffentlichung frei gegeben. Die Menschen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

    [….] Eine der Raketen aus Libanon ist mitten in einer kleinen Ortschaft am Mittelmeer im Norden Israels eingeschlagen. Ihren Namen hat der Militärzensor noch nicht zur Veröffentlichung frei gegeben. Nach Augenzeugenberichten ist die 122-Millimeter Katjuscha-Rakete im Hof des eines Erholungsheimes für Holocaustüberlebende explodiert. Dabei wurden zwei Autos beschädigt. Außerdem entstand erheblicher Sachschaden an den umliegenden Gebäuden. In den Hauswänden sind viele kleine „Einschusslöcher“ zu sehen, was darauf hindeutet, dass der Sprengkopf der Rakete mit Metallsplittern oder mit Kugeln aus Kugellagern gefüllt war. Das hat eine Wirkung wie international geächtete Streubomben und soll die tödliche Wirkung der Raketen erhöhen.
    Zur Zeit des Raketeneinschlags befand sich eine Gruppe von 42 Holocaustüberlebenden in dem von deutschen Volontären betriebenen Erholungsheim. Die Arbeit in dem Heim, in dem Holocaustüberlebende oder Geschädigte einen kostenlosen zehntägigen Erholungsurlaub verbringen können, wird mit Spenden aus Deutschland finanziert. Alle Gäste und die Mitarbeiter des Heims waren dem Luftalarm gefolgt und hatten rechtzeitig in Schutzräumen Zuflucht gefunden. Niemand ist zu Schaden gekommen. [….]

    http://www.hagalil.com/archiv/2013/08/22/raketen-aus-libanon/

    MfG

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