„Wir sind das reichste Land…

linsensuppe-und-nudeln… und deshalb müssen wir selbstverständlich alle Wirtschafts- Flüchtlinge und Schein- Asylanten dieser Welt im Namen der Menschenrechte bei uns aufnehmen“, so wird es uns in den staatlich verordneten Dummquassel-Talkshows von „Experten“ gebetsmühlenartig immer wieder eingehämmert, was zur Folge hat, dass wirklich politisch verfolgte Menschen aus den islamischen Kriegsschauplätzen unter unzumutbaren Umständen bei uns leben müssen, da ihnen Nichberechtigte den Platz wegnehmen.

(Von Verena B., Bonn)

Unterdessen kommt das Statistische Bundesamt bezüglich des angeblichen Reichtums unseres Landes zu einer ganz anderen Einschätzung, wie dpa und Focus verlauten lassen.

Millionen Deutschen droht Armut

Viele Bundesbürger leben in prekären finanziellen Verhältnissen, 15,6 Prozent der deutschen Bevölkerung sind laut Statistischem Bundesamt armutsgefährdet gewesen. Besonders hoch war die Quote bei Arbeitslosen und Alleinerziehenden.

„In Großstädten wächst das Armutsrisiko“ heißt es da schon im Jahr 2009. Hohe Arbeitslosigkeit und anhaltender Strukturwandel führen dazu, dass die Kommunen hoffnungslos überfordert sind und nicht mehr wissen, wie sie der eskalierenden Lage Herr werden können. Die Situation dürfte sich aktuell noch dramatisch verschärft haben.

So führt hohe Arbeitslosigkeit und anhaltender Strukturwandel dazu, dass Dortmund inzwischen Leipzig überholt hat und die Liste der 15 größten Städte mit dem höchsten Armutsrisiko in Deutschland anführt. Mehr als jeder Vierte ist dort laut Statistischem Bundesamt von Armut bedroht, fast genauso viele sind es in Leipzig und Duisburg. In zwölf der 15 größten Städte hat die relative Armut von 2005 bis 2012 zugenommen – am stärksten in vier nordrhein-westfälischen Kommunen.

Der FOCUS schreibt weiter:

„Das Ruhrgebiet hat mehrere Wellen der De-Industrialisierung hinter sich“, sagt Gesundheits- und Armutsforscher Rolf Rosenbrock, der auch Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrt-Gesamtverbands ist. „Trotz der fantasievollen Ansiedlungen neuer Technologien ist die Masse der weniger qualifizierten Menschen nicht erreicht worden.“ Und: „Die große Last der Armut kommt immer auf die Kommunen zu.“ Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbunds, Kommunalpolitiker Heinz Hilgers, fordert: „Die Gemeindefinanzierung muss auf eine neue Basis gestellt werden.“ Städte, die große soziale Probleme hätten, bräuchten eigentlich mehr Geld, hätten aber weniger.

Dortmund habe die niedrigste Industrialisierungsquote aller großen Städte, sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD). Daher sei es besonders schwer, Niedrigqualifizierten Arbeitsplätze zu bieten. „Was ganz dringend notwendig ist, um die Lebenslage vieler Menschen nachhaltig zu ändern, ist der flächendeckende Mindestlohn.“ Belastend hätten sich zudem die Mittelkürzungen des Bundes für Arbeitsmaßnahmen in den Jobcentern ausgewirkt.

„Das Wohlstandsgefälle zwischen den Großstädten wird durch die Armutszuwanderung noch potenziert“, sagt Armutsforscher Stefan Sell von der Fachhochschule Koblenz. Viele arme Zuwanderer gingen in arme Städte, weil dort der Wohnraum preiswerter sei. „Die Kommunen sind immer die letzten Hunde an der Kette und schlichtweg überfordert mit dem Problem.“

Unabhängig von der Region sind vor allem Alleinerziehende, Kinder und Alte von Armut betroffen. Alleinerziehende mit Kindern hätten seit Jahren das höchste Risiko, sagt die Geschäftsführerin des Bundesverbands alleinerziehender Mütter und Väter, Miriam Hoheisel. „Das ist ein gesellschaftlicher Skandal, kein privates Schicksal, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Benachteiligung.“

Großstädte mit der höchsten Armutsgefährdung im Jahr 2012, Veränderung gegenüber 2005:

Dortmund 26,4 % + 7,8 %
Leipzig 25,9 % + 2,0 %
Duisburg 25,1 % + 8,1 %
Hannover 22,4 % + 1,4 %
Bremen 22,3 % + 0,9 %
Berlin 21,2 % + 1,5 %
Köln 20,5 % + 2,5 %
Dresden 20,2 % – 0,5 %
Essen 20,0 % + 2,3 %
Düsseldorf 17,6 % + 3,8 %

(Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zum Leben hat.)

Quelle: Destatis

Aber wir wissen auch schon, wie wir das Problem lösen werden: durch die seinerzeit schon einmal von den Grünen ins Spiel gebrachte Integrationssteuer für Zugewanderte! Da man aber einem nackten Mann nichts mehr aus der Tasche ziehen kann, bleibt dies wohl auch nur ein Wunschtraum der grünen Forderungs-Partei!