lau 445Im Mai sind in Syrien drei deutsche Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Grünhelme“ entführt worden. Seitdem das Bundeskriminalamt ermittelt, ob ein Unterstützer des islamischen Vereins „Helfen in Not“ mit Sitz in Neuss in diese Entführung verwickelt ist und der SWR darüber berichtet hat, machen die Medien jede Menge Wirbel um diesen Vorgang. Auch ist plötzlich von einem Vereinsverbot die Rede. Davon jedoch, dass der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) seit Jahren nichts gegen den dahinterstehenden salafistischen „Kulturverein“ unternommen hat, schreiben unsere braven Journalisten natürlich nichts. Und davon, dass dem Mönchengladbacher Salafisten Sven Lau (Foto), der ebenfalls für diesen Verein tätig ist, seit Jahren von einer Mönchengladbacher Staatsanwältin großzügig jede Anklage erspart wird, schon mal gar nichts.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Ganz besonders unschuldig und nichtwissend gibt sich wieder einmal die Rheinische Post:

„Die islamische Organisation „Helfen in Not“ mit Sitz in Neuss muss möglicherweise mit einem Vereinsverbot rechnen. Ein Sprecher von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagte gestern, der Verein sei im Visier des Verfassungsschutzes. Es lägen Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich bei dem Verein um eine „extremistische salafistische Bestrebung“ handele.“

Mit diesen Worten beschreibt die Rheinische Post heute die aktuellen Vorgänge. Viel interessanter ist jedoch, was die Zeitung verschweigt: Dass es sich bei dem hinter „Helfen in Not“ stehenden „Kulturverein“ einer Moschee-Gemeinde in Neuss-Weckhoven in Wahrheit um ein nicht ungefährliches Salafisten-Nest handelt, ist seit mehreren Jahren bekannt. Auch den Redakteuren der Rheinischen Post ist das bekannt. Und die Phrase, man habe „die Salafisten im Visier“, ist nichts anderes als die seit 2010 ewig gleiche Phrase aus dem Hause Jäger, die frei übersetzt nur „wir schauen zu, tun aber nichts“ bedeutet.

Und damit wären wir bei der zutiefst fragwürdigen Rolle, die die Rheinische Post seit nunmehr drei Jahren in Sachen Salafisten spielt. Davon, dass die Redakteure der Rheinischen Post zu jedem Zeitpunkt genau gewusst haben, dass Ralf Jäger nicht gegen nordrhein-westfälische Salafisten-Vereine vorgeht, darf getrost ausgegangen werden. Stattdessen haben die Redakteure dieser Zeitung vom Bundesinnenministerium in Berlin angeordnete Razzien und Verbote gegen nordrhein-westfälische Salafisten-Vereine geschickt so dargestellt, als wäre Landesinnenminister Jäger für diese Maßnahmen verantwortlich gewesen (Beispiele hier und hier). Mit dieser Form der Leser-Täuschung hat man die Untätigkeit Jägers gegenüber den nordrhein-westfälischen Salafisten faktisch unterstützt. Schön für die Salafisten, aber schlecht für die Sicherheit der Menschen in diesem Bundesland.

Kein Wort der RP zu einem handfesten Justiz-Skandal

Noch spannender wird es, wenn wir uns einmal anschauen, dass auch der Mönchengladbacher Salafisten-Chef Sven Lau für den Verein „Helfen in Not“ tätig ist. Zuletzt fiel Lau dadurch auf, dass er für diesen Verein Krankenwagen nach Syrien geschafft hat. Und dass Krankenwagen in Syrien für Anschläge gegen die syrische Armee missbraucht werden, ist ebenfalls seit langem bekannt.

Lau ist nur deshalb bis heute auf freiem Fuß, weil eine Mönchengladbacher Staatsanwältin seit Jahren systematisch Strafverfahren gegen ihn einstellt. Oder bei den Straftaten, deren Verfahren man nicht so einfach einstellen kann, bis heute keine Anklage erhebt. Und wer nie angeklagt wird, der kann auch nicht verurteilt werden und statt ins Gefängnis nach Syrien gehen. Ein handfester Justiz-Skandal, über den der Autor auf seinem früheren Blog unzählige Male berichtet hat, über den die Mönchengladbacher Lokalredaktion der Rheinischen Post aber bis zum heutigen Tage konsequent schweigt. Denn die Rheinische Post berichtet im Zusammenhang mit den Salafisten immer nur das Allernotwendigste, aber niemals darüber, wie die Herren Salafisten von den nordrhein-westfälischen Behörden gepampert werden.

Der Autor könnte auch noch viele andere Beispiele anführen, beispielsweise, dass die Rheinische Post nach dem Attentat Arid Ukas am 2. März 2011 am Frankfurter Flughafen, bei dem zwei US-Soldaten ermordet und ein weiterer schwer verletzt wurde, ihren Lesern die Bezüge Ukas zum damaligen Mönchengladbacher Salafisten-Verein „Einladung zum Paradies e.V.“ komplett verschwiegen hat. Aber die aktuellen Beispiele müssten eigentlich reichen, um zu verdeutlichen, welche fragwürdige Rolle die Rheinische Post beim Erstarken der nordrhein-westfälischen Salafisten-Szene gespielt hat. Der Autor erlaubt sich, die Salafisten-Berichterstattung der Rheinischen Post als verlogen und ganz im Sinne der Salafisten zu bezeichnen. Denn wer seinen Lesern systematisch verschweigt, wie Salafisten von den Innen- und Justizbehörden eines Bundeslandes gehätschelt werden, der macht in Wahrheit nichts anderes, als den Salafisten zu helfen.

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15 KOMMENTARE

  1. Wir waren dieses Jahr mehrfach vor dem Landtag. Einmal wollten wir Innenminister Ralf Jäger aus dem Amt jagen, doch er blieb. Seine Freunde im Landtag wollten ihn auch nicht loswerden. Auch nicht, als wir am 12. September erneut seinen Rücktritt forderten. Hauptsächlich haben wir gegen Rot-Grün gewettert unter dem Thema „NRW schafft sich ab“.

    Unter Rot-Grün bekommen die Salafisten mit hoher Wahrscheinlichkeit Hartz IV + Kindergeld + Miete + Trennungszuschlag (Mekka). Hinzu kommen Bildungsreisen nach Syrien und Arabische Welt. NRW schafft sich ab, und Herr Jäger macht dafür vermutlich Überstunden.

  2. Die RP/NGZ ist ein verlogenes Blatt.
    Die halten mit ihrer Berichterstattung und Zensur die Hand über die Salafisten.
    Die Weckhovener sind derart gebeutelt, obendrauf gibts jetzt auch noch ein Asylheim in einem Abrisshaus, da möchte die NGZ aber nicht, dass sich der Bürger äussert ( Kommentarfunktion aus). Neusser Frauen die grundlos zusammengeschlagen werden (von Südländern) sind der RP/NGZ auch keine Meldung wert…… aber die grösste Sonnenblume im Kreis!

    Ergänzend noch ein Link:
    http://www.ngz-online.de/neuss/nachrichten/neusser-verein-steht-unter-verdacht-1.3685087

  3. „RHEINISCHE POST – ZEITUNG FÜR POLITIK UND CHRISTLICHE KULTUR“ steht auf dieser Zeitung.

    Wann wird der Passus „christlich“ – ob in vorauseilendem Gehorsam oder in Folge einer Klage durch einen, sich diskriminiert fühlenden, „muslimischen Mitbürger“ – politkorrekt ausgemerzt?

  4. Davon jedoch, dass der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) seit Jahren nichts gegen den dahinterstehenden salafistischen “Kulturverein” unternommen hat, schreiben unsere braven Journalisten natürlich nichts. Und davon, dass dem Mönchengladbacher Salafisten Sven Lau (Foto), der ebenfalls für diesen Verein tätig ist, seit Jahren von einer Mönchengladbacher Staatsanwältin großzügig jede Anklage erspart wird, schon mal gar nichts.

    Ja da helfen halt alle mit:
    http://themuslimissue.files.wordpress.com/2012/08/muslim-issue-trojan-pig-of-islam.jpg%3Fw%3D610

  5. Hier handelt es sich ja um das KALIFAT NRW – da ist Obiges ja kaum noch verwunderlich. Alle Medien sind gleichgeschaltet und auf pro-Islam-Linie getrimmt. Bis sich die Polit-Paschas wie Jäger öfffentlich in Kopfwindeln und Nachthemd präsentieren, ist nur noch eine Frage der Zeit.

  6. „…Und davon, dass dem Mönchengladbacher Salafisten Sven Lau (Foto), der ebenfalls für diesen Verein tätig ist, seit Jahren von einer Mönchengladbacher Staatsanwältin großzügig jede Anklage erspart wird, schon mal gar nichts…“
    ———————————————————–

    Und der aus Solingen ebenfalls von einer Richter_in mit Samthandschuhen angefasste Mohammedaner- Terrorist, hat sich wahrscheinlich da verschont, klammheimlich aus dem Staub gemacht. 😆

    Jetzt geht die Solinger Justiz-Schmonzette in die zweite Runde.

    Es darf gelacht werden !

    „Die Staatsanwaltschaft überlegt nun, erneut einen Antrag auf Haftbefehl zu stellen.“

    :mrgreen:

    Angeklagter Salafist bleibt verschwunden

    „SOLINGEN. Ein Salafist, der sich vor dem Solinger Amtsgericht wegen eines Überfalls auf Polizisten verantworten sollte, ist auch nach einer zweiten Vorladung nicht vor Gericht erschienen.
    „Er ist nicht auffindbar“, sagte der Direkter des Amtsgerichtes, Markus Asperger, dem Solinger Tageblatt. Die Staatsanwaltschaft hatte sich zuvor vergeblich um einen Haftbefehl bemüht. Die zuständige Richterin sah eine polizeiliche Vorführung aber als ausreichend an.
    Staatsanwaltschaft erwägt neuen Haftbefehl
    Der Prozeß ist damit vorerst zum zweiten Mal geplatzt. Dem 27 Jahre alten Mann aus Bonn-Meckenheim wird vorgeworfen, sich während einer Pro-NRW-Kundgebung am 1. Mai 2012 an Überfällen auf die Polizei beteiligt zu haben. Bei der Auseinandersetzung wurden drei Polizisten verletzt.
    Der mutmaßliche Anstifter Hasan K. wurde bereits im August zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft überlegt nun, erneut einen Antrag auf Haftbefehl zu stellen.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M541adb38714.0.html

  7. Verfassungsschutz warnt vor Verein „Helfen in Not“

    Der in Neuss ansässige Verein „Helfen in Not“ steht im Fokus des NRW-Verfassungsschutzes. Es lägen Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich bei dem Verein „um eine extremistisch-salafistische Bestrebung handelt“, teilte das Innenministerium am Mittwoch (18.09.2013) mit.

    In einem Beitrag des ARD-Magazins „Report Mainz“ über die Hintergründe der Entführung von drei deutschen Mitarbeitern der Hilfsorganisation „Grünhelme“ war ein möglicher Zusammenhang des Neusser Vereins mit der Entführung angedeutet worden.

    http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/nrwkompakt/nrwkompakt20562.html

    Verbieten statt zu beobachten!

  8. OT

    ganz hervorragender Artikel in der FAZ zum Thema Tritt-Ihn und seine Vergangenheit in Göttingen und wie die Behörden vor dem linken Terror kapitulieren:


    Jürgen Trittin Göttinger Verhältnisse

    18.09.2013 · Zu Jürgen Trittins Stärken zählte nie die Fähigkeit zur Selbstkritik. Fehler gestand er stets nur mit Verspätung ein. Seine Reaktion auf die Pädophilie-Vorwürfe sind nicht das einzige Beispiel.

    geht noch lang weiter, sehr lesenswert…..

    http://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/juergen-trittin-goettinger-verhaeltnisse-12580083.html

  9. Warum es keine Anklage gegen Lau oder Vodel gibt?
    Wer klagt schon V-Leute an. Sicherlich wäre es klüger auch mal eine Anklage zu starten damit die Tarnung nicht auffliegt, aber ein Ex-Feuerwehrmann im Nachthemd, der nicht angeklagt wird kann nur ein V-Mann sein. 😀
    Das ist auch die ganze Strategie hinter den anderen Salafisten-Kuschelurteilen, man will die in Sicherheit wiegen um sie auszuspionieren und später als Sündenböcke den vollen Zorn abbekommen zu lassen! 😀
    Sollte es nicht so sein dann ist der komische Vogel so geworden weil er als Boxer zu oft den Kopf hingehalten hat, was ja wegen der andauernden Kopfschmerzen auch für den Wunsch des Köpfens spricht. Bei Herrn Lau frage ich mich warum er Ex-Feuerwehrmann ist, hat es was mit giftigen Rauchgasen zu tun, denn dann wäre es ja wirklich eine Erklärung für sein Verhalten. 😀

  10. Die Rheinische Post ist Kuschel- und Wohlfühl-Parteizeitung der NRW-SPD; da muss man mit solchen Auswüchsen und Lobhudeleien für die Genossen rechnen.

  11. Ich gehe jede Wette ein, dass Typen wie S. Lau für den BND spionieren. Der Staat kann sich nicht erlauben, juristisch gegen seine eigenen Schnüffler vorzugehen, um sie dann wegen Gesetzesverstössen aus dem Verkehr zu ziehen. Lau ist der BND. Kein Deutscher würde freiwillig zu einenm so reaktionären Dreckshaufen wie den Salafisten konvertieren, wenn da nicht eine Belohnung bei heraus spränge.

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