Etwa 60 Teilnehmer konnte die Veranstaltung am Samstag in Köln (PI berichtete bereits gestern kurz), die von einem überparteilichen Bündnis gegen Christenverfolgung organisiert worden war, für sich verbuchen. Die Gegenseite vereinte SPD-Bezirksbürgermeister Josef Wirges mit dem DITIB-Pressesprecher Bekir Alboga und dem Vater zweier Mitglieder der bekannten Kölner Band „Brings“, der lautstark mit einem Spottlied und anderen, anbiedernd-schmalzigen Liedern an der Gitarre  versuchte, unsere Beiträge zu übertönen, was aber die geringe Anzahl und die Qualität der Gegendemonstranten nicht zum Besseren beeinflussen konnte.

(Von Sebastian Nobile)

Die Beiträge auf der Seite gegen Christenverfolgung waren durchweg interessant und sorgten für offene Ohren, auch bei zufällig vorbeikommenden Passanten, trotz der gegnerischen Stinkefinger, der Hasstiraden und des Lärms, der aus ihrer Musikanlage dröhnte, um unsere Beiträge zu stören.

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Eine Gruppe von Kopten, die erst vor einigen Monaten aus Ägypten geflohen waren, Mitglieder verschiedenster Vereinigungen, Christen, Atheisten, Migranten fanden sich aufseiten der Mahner ein, um ein Zeichen zu setzen gegen die weltweiten Verfolgung von Christen und anderen Gruppierungen, maßgeblich durch Muslime. Einige waren von ziemlich weit angereist.

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Gespannt lauschte man dem Verlesen der Resolution durch Dr. Christoph Heger, die anlässlich dieser Veranstaltung verfasst worden war, und den Beiträgen des Menschenrechtlers Michael Mannheimer („Die weiße Rose“), des Kölner Ratsherrn Jörg Uckermann, den Reden eines muslimischen Autors namens Karim Izadi und auch meinen Beiträgen.

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Video: Rede von Michael Mannheimer

Hier noch zwei weitere Videos:

Karim Izadi                                      Sebastian Nobile

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Während man also wie üblich auf der Gegenseite versuchte, mit Lärm und Hetzbeiträgen á la „Ignorieren wir die Rassisten dort drüben jetzt mal“ jegliches Nachdenken über die Wirklichkeit erfolgreich zu vermeiden, hörten wir auf unserer Seite, wie das Leben von Millionen Christen in aller Welt wirklich aussieht:

Die Wirklichkeit von geschätzten aktuell 100 Millionen Christen ist mehr oder weniger  geprägt von Verfolgung, die aus schrecklichster Folter, Mord, Vergewaltigung, Entführungen, Zwangskonvertierungen und brutalen Überfällen besteht und oft in der Flucht in ein hoffentlich sicheres Land endet. Die koptischen Teilnehmer äußerten auch am Ende der Veranstaltung in einigen Ansprachen in Richtung der Passanten, dass sie dankbar seien für die Anteilnahme und zeigten sich gerührt, was auch für uns ein Ansporn war und uns sogleich für die nächste Veranstaltung motivierte.

Der Ort der Kundgebung vor der DITIB-Moschee war unter anderem deswegen so gewählt, weil auch sich islamisch gemäßigt gebende Länder, wie die Türkei Christen benachteiligt und Ministerpräsident Erdogan seine Zuneigung zu den Muslimbrüdern und zu jenen, die in Ägypten maßgeblich für das Morden an den Christen verantwortlich ist,  offen zeigt.

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Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg, der auch nicht durch die Niederträchtigkeit der Gegendemonstranten verhindert werden konnte. Im Gedächtnis geblieben ist mir eine Mutter, die ihre beiden etwa sieben Jahre alten Töchter dazu animiert hatte, lauthals „Nazis raus, Nazis raus“ zu schreien.

Hier ein Video, das nicht nur die Aussage der Resolution wiedergibt, sondern auch den politischen „Kindesmissbrauch“ dokumentiert:

Als der „Brings“-Vater seine unangenehmen Lieder zum Besten gab, gesellte sich der muslimische Autor Karim Izadi aus unseren Reihen zu mir und sagte: „Das sollte der Mann mal in einem islamischen Land vor einer Moschee machen. Sie würden ihm wohl den Kopf abschneiden!“.

Während DITIB-Sprecher Alboga beruhigend und beschwichtigend die Menschenrechte beschwor, hielt man ihm von unserer Seite laut rufend „Taksim! Taksim! Taksim!“ entgegen, womit man sich auf die gewaltsame Niederschlagung von Protesten auf dem Istanbuler Taksim-Platz bezog.

Hier ein Video der Gegendemo:

Inwiefern aber die Ziele dieser und vieler anderer Kundgebungen erreicht werden, die in der Beendigung der medialen Schweigespirale und einer veränderten Politik im Umgang mit islamischen Schurkenstaaten und der entsprechenden Verfolgung von Andersdenkenden liegen, lässt sich erst auf lange Sicht sagen und hängt nicht zuletzt davon ab, ob in Deutschland entsprechend viele Menschen sich dafür einsetzen.

Weitere Fotos:

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33 KOMMENTARE

  1. Die Linken Volldeppen, welche dort im Umkehrschluss für den Mord an Christen in islamischen Ländern demonstrieren ist der tiefste Abschaum den diese Gesellschaft zu bieten.

  2. Wann gibt es ähnliches in München? Welche Partei würde das organisieren? Möchte mitmachen, egal wer´s organisiert!

  3. Islam ist und bleibt KEINE Rasse.

    Wer sich hinter dem Begriff „Rassismus“ versteckt und WISSENTLICH Menschen durch die Behauptung der Islam sei eine Rasse täuscht, hat sein vorgeheucheltes Ansinnen verwirkt, er wolle „Versöhnen statt spalten“.

    Die allermeisten Islamkritiker wissen genau, das sie den Islam kritisieren, nicht den Menschen der diesem Zwangs- und Regelkollektiv angehört.

    Die Behauptung wer den Islam kritisiert wäre ein Rassist oder würde ALLE Moslems kritisieren oder beleidigen wird auch durch ständiges wiederholen NICHT WAHR!!!

  4. Hier ein Video vom aktuellen Schlachtfest der Islamofaschisten in PAkistan

    EIn muslimischer Held bombte sich inmitten betender Christen im Gottesdienst in die Luft

    https://www.youtube.com/watch?v=sVji65jP_bg

    https://www.youtube.com/watch?v=8jG_n9CmctY

    eion Augenzeuge

    https://www.youtube.com/watch?v=MtsHKBQAc_Y

    Das sind die Freunde der Linken und Grünen und der EKD, die Freunde Obamas und Barosos, die von diesen unterstützt werden, statt die revolutionäre Opposition

  5. „Die Gegenseite vereinte SPD-Bezirksbürgermeister Josef Wirges mit …“

    Ein Skandal ist das!
    Es geht um Glaubens-Verfolgte und es wird von Angehörigen einer vermeintlich demokratischen Partei eine „Gegenseite“ organisiert. – Wie kommen solche Faschisten blos in Amt und Würden, wer wählt denn solchen Abschaum !

  6. Ich finde diese Demonstration gut. Man muss auf die Situation der verfolgten Christen hinweisen, auch wenn es da Querköpfe gibt. Aber gab es die unter Jesus und in der Apostelgeschichte etwa nicht? Doch die gab es!

    Ich hoffe, dass dieser SPD-Politiker einmal aufwacht.

  7. #4 Elli Phant

    wie ich schon immer sagte, den durchweg linken BRD-Blockparteieliten geht es um die Beseitigung des Christentums und der ethnisch-kulturellen Identität der Deutschen. Deshalb diese Reaktionen von seiten der BRD-Eliten. Die SPDisten werden niemals einsichtig sein, auch nicht wenn hier die Bomben hochgehen und Massaker wie in Nairobi angerichtet werden. Die kann man nur aus allen Ämtern rauswählen, und deren Partei SPD in die 3,5%-Bedeutungslosigkeit abwählen.

  8. Wissen die linken Sonderschüler eigentlich, wogegen sie da gerade demonstrieren?
    Und dann noch Kinder instrumentalisieren – was für ein widerliches Lumpenpack.

  9. Ganz einfach: Die Idioten,die sich von diesen Politikshows beeinflussen lassen und dann freiwillig diese Typen wählen.Nehmen wir zum Beispiel Merkel: Diese Hackfresse tut sich keinen Zwang an,das Blaue vom Himmel zu lügen und noch mehr Geld in die Islamischen Länder pumpt,unter dem Vorwand,es sei Entwicklungshilfe,aber die tut schon total unterwürfig das,was das Arabische Emirat befiehlt.Die Konsequenzen sind uns dann alle wohlbekannt und das geht mir gehöhrig auf den Senkel!!
    PS: Ich hoffe imständig,dass die AfD sich von den Blockparteien aufhalten oder mundtot machen lässt!!!

  10. Der Gutmensch spricht: „Musliminnen und Muslime haben ein Recht auf Christenmord. Wir als Sozialdemokraten und gewählte Volksentsorger kämpfen für das Recht der Jihadisten auf Genozid und andere kleine Freuden des Alltags.“

  11. „Mutter, die ihre beiden etwa sieben Jahre alten Töchter dazu animiert hatte, lauthals „Nazis raus, Nazis raus“ zu schreien.“
    In München steckte eine Mutter ihrem Dreieinhalb-Jährigen eine Pfeife ins M…l, damit der unsere Verbreitung von Fakten niedertrillerte…

  12. Mannheimer „…die auf der gegenüberliegenden Seite sind selbst Faschisten“

    also die auf der anderen Seite sind Fußvolk, kleine Ameisen. Sie sind daher keine Faschisten, sondern nichts als Dummköpfe.
    Sie wissen tatsächlich nicht, worum es geht. Ahnungslos bis zum Abwinken.

  13. Die Leichen des Islams werden unter dem Teppich gekehrt,und wer das nicht tut ist ein Nazi.Alles was den von den roten und Grünen Politiker an gesinnungsdiktatorisch an Imagepflege dem Islam aufgebaut wurde,darf doch nun nicht zerstört werden durch so eine Demo.Dann holt man eben die Nazikeule raus,und jeder der sich stark für die ermordeten Christen macht ist wahnwitzigerweise ein Nazi.Sowas ist psychologisch Behandlungsbedürftig.

  14. Erst Nigeria mit 145 getöteten „Ungläubigen“, dann Kenia mit bis jetzt 59 toten Kuffar und dann Pakistan mit bis jetzt 70 Toten. Alles an einem einzigen Wochenende. Es scheint eine koordinierte Aktion zu sein.

    Wir sollten der NSA dankbar sein, dass diese Bastarde mittlerweile nur noch in Islamien zuschlagen können. Ohne Überwachung wären solche Anschläge im Westen an der Tagesordnung.

  15. Sehr fraglich auch, warum denn eigentlich keine Kontroverse stattfindet?

    Normalerweise wäre das nun wirklich ein Thema, bei dem man sich eine Position zunächst einmal unvoreingenommen erarbeitet. Hinter dem geschlossenen, unreflektierten Konsens der linksgrünen Masse kann von daher nur indoktrinierte Gehirnwäsche stehen.
    Sie sind Betrogene.
    Anders kann diese abgrundtiefe Verirrung nicht erklärt werden.

  16. #13 FreeSpeech   (22. Sep 2013 15:33)

    Als Ergänzung:

    Doch bereits zwei erfreuliche Resultate aus den Kantonen Zürich und Tessin:

    ZH: Kein Stimmrecht für Ausländer (in Gemeindefragen): mit 75 % abgelehnt!

    http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/uebersicht/auslaenderstimmrecht-kanton-zuerich-abstimmung-resultat-resultate-1.18154609#gallery:zoom_1-18154609

    TI: Nach ersten Hochrechnungen: 65 % Ja zum Burka-Verbot.

    http://www.blick.ch/news/schweiz/tessin/burka-verbot-im-tessin-id2450704.html

  17. nochmals zu #16 : http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/gsoa-wehrpflicht-abschaffung-1.18154664

    Da wird jetzt rot-grün gejammert:

    «Es gehört anscheinend zum Selbstverständnis der Schweiz, dass die Wehrpflicht bestehen bleibt»

    «Wir haben es nicht geschafft, die Jungen an die Urne zu bringen»

    «Es ist ein Niederlage für die Jugend»

    Leider hätten die Initianten zu wenig aufgezeigt, wie wichtig das Anliegen für die jüngere Generation sei.

    Wie diese Wirrköpfe doch wissen, was gut ist für die Schweizer Jugend!

  18. Schöne Aktion! Aber bitte keine Rechtfertigungen!
    Wer nicht zuhört und kapiert, was unser Anliegen ist, ist selber schuld.

  19. Gerade in der Tagesschau, über zwei „Terroranschläge“ wo mal wieder von Muslime weit über 100 Christen ermordet wurden! Die kleineren Anschäge gegen Christen werden ja nicht erwähnt!

    Und die Gegendemonstranten sind mitschuldig!!!

  20. Die Terroristen von Obama und Merkel greifen gerade wieder Christen an:

    OBAMA JIHADIST TERRORISTS OPENED MORTAR FIRE ON THE LAURELED QUARTER OF BAAB TOOMAA IN DAMASCUS WHERE THOUSANDS OF CHRISTIANS LIVE AND WORK. THEY ALSO OPENED FIRE ON JARAMAANA, A MIXED CHRISTIAN AND MUWAHHID (DRUZE) QUARTER WELL KNOWN FOR ITS SPIRIT OF TOLERANCE AND PLURALISM.

  21. DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER.

    Normalerweise hätte der Erzbischof von Köln in der ersten Reihe der Demonstanten stehen müssen.
    Stattdessen schweigen die Kirchen über die Ausrottung der Christen weltweit !

    Und wenn die bildungsfernen Global-Faschismus-Unterstützer „Die Linken“ die Christen als Faschisten titulieren bezeugt dies ihre geistige Armut – bundesweit.

    Wofür eigentlich noch Kirchentage zur Selbstbeweihräucherung? – anstatt auf die Straßen zu gehen.

    Rot-rot-grüne Maffia hat sich doch den Global-Faschismus nach Europa gekarrt.

    „Nur das dumme Schwein wählt sich seinen Sch(l)ächter selber!“

  22. Der Beitrag von Karim Izadi, der sich mehrfach als Muslim bekannte, war allein schon deshalb wertvoll, weil er die linke Verdrehung widerlegte, wenn man den (traditionellen) Islam bloßstellt, sei man ein Feind der Muslime, ein „Rassist“.

    Darüber hinaus war sein Beitrag auch insofern interessant, als er einen spezifisch persischen Widerspruch gegen den (traditionellen) Islam vortrug. Sein „Islam“ ist ein ethischer („Kein Mensch darf einen Menschen töten oder verletzen!“) und nicht auf den Koran gegründet, den er als unheilvoll verwarf. Das entspricht dem alten Vorwurf der schiitischen Muslime, daß der von ihrem Feind, dem Kalifen Osman herausgegebene Koran verfälscht sei. Tatsächlich bestätigt die neuere Forschung, daß der überlieferte Korantext weitgehend verderbt ist.

    Izadis Vortrag erinnerte mich an eine von auf ihre alte Kultur stolzen Iranern gelegentlich zu hörende Meinung, daß der Islam eigentlich eine persische Sache war und nur die unverständigen Araber ihn ganz verdorben hätten.

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