Papst Franziskus hat diversen Jesuiten-Zeitschriften ein langes, umfassendes Interview gegeben, das für alle Gläubigen, aber auch für professionelle Vatikan-Beobachter einen tiefen Einblick in sein Denken gibt. Gelesen hat es in Ausschnitten anscheinend auch der New Yorker SPIEGEL-Hohlkopf Marc Pitzke (kl. Foto), und er ist tief beeindruckt, ja beinahe zu Tränen gerührt. Zumindest seien jetzt viele Schwule und Frauen, die abgetrieben haben, zu Tränen gerührt. Wenn man das Interview nüchtern liest, fragt man sich, warum der SPIEGEL-Ochse Pitzke so begeistert tut.

Natürlich interessiert Pitzke das Ganze nicht so sehr, sondern nur der Schwulenteil. Bringen wir ihn also:

„Wir müssen das Evangelium auf allen Straßen verkünden, die frohe Nachricht vom Reich Gottes verkünden und – auch mit unserer Verkündigung – jede Form der Krankheit und Wunde pflegen. In Buenos Aires habe ich Briefe von homosexuellen Personen erhalten, die ‚soziale Wunden‘ sind, denn sie fühlten sich immer von der Kirche verurteilt. Aber das will die Kirche nicht. Auf dem Rückflug von Rio de Janeiro habe ich gesagt, wenn eine homosexuelle Person guten Willen hat und Gott sucht, dann bin ich keiner, der sie verurteilt. Ich habe das gesagt, was der Katechismus erklärt. Die Religion hat das Recht, die eigene Überzeugung im Dienst am Menschen auszudrücken, aber Gott hat sie in der Schöpfung frei gemacht: Es darf keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben geben. Einmal hat mich jemand provozierend gefragt, ob ich Homosexualität billige. Ich habe ihm mit einer anderen Frage geantwortet: ‚Sag mir: Wenn Gott eine homosexuelle Person sieht, schaut er die Tatsache mit Liebe an oder verurteilt er sie und weist sie zurück?‘ Man muss immer die Person anschauen. Wir treten hier in das Geheimnis der Person ein. Gott begleitet die Menschen durch das Leben und wir müssen sie begleiten und ausgehen von ihrer Situation. Wir müssen sie mit Barmherzigkeit begleiten. Wenn das geschieht, gibt der heilige Geist dem Priester ein, das Richtige zu sagen.“

Pitzke interessiert sich aber eigentlich auch nicht für Schwule, sondern für die kirchliche Schwulenehe, die der Papst jetzt anordnen und genehmigen soll, um die Konservativen in der Kirche zu ärgern. Nun frage ich jeden Leser hier, der das Obige liest, ob da irgendetwas von Schwulenhochzeit mit kirchlichem Segen steht. Da steht nichts davon. Sondern es ist die uralte, immer gültige, katholische Lehre von der Barmherzigkeit und daß man jedem Sünder vergibt und ihn nicht verurteilt. Sonst nichts! Ähnlich redet Franziskus über die Abtreibung:

Ich denke auch an die Situation einer Frau, deren Ehe gescheitert ist, in der sie auch abgetrieben hat. Jetzt ist sie wieder verheiratet, ist zufrieden und hat fünf Kinder. Die Abtreibung belastet sie und sie bereut wirklich. Sie will als Christin weiter gehen. Was macht der Beichtvater?“

Natürlich soll der Beichtvater auch hier gnädig sein, und auch das ist alter Kaffee. Und direkt daran schließt Franziskus das an:

„Wir können uns nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit der Verhütungsmethoden. Das geht nicht. Ich habe nicht viel über diese Sachen gesprochen. Das wurde mir vorgeworfen. Aber wenn man davon spricht, muss man den Kontext beachten. Man kennt ja übrigens die Ansichten der Kirche, und ich bin ein Sohn der Kirche. Aber man muss nicht endlos davon sprechen.“

Im Klartext heißt dies, es gibt Wichtigeres als diese hochgepuschten Themen, und eine katholische, kirchlich geweihte Homoehe wird es nicht geben. Genauso wenig wie Frauen als Priesterinnen, Bischöfinnen oder gar Päpstin. Und noch was, Pitzke! Der neue Papst wendet sich keineswegs gegen seinen Vorgänger, den sie so gerne in den Dreck ziehen möchten, denn nur um diesen Gesichtspunkt dreht es sich beim Schundblatt SPIEGEL und bei Ihnen, wenn von Rom die Rede ist:

„Papst Benedikt hat einen Akt der Heiligkeit vollbracht, einen Akt der Größe, der Demut. Er ist ein Mann Gottes.“

Und Sie, Pitzke, ein Idiot! Franziskus ist vielleicht – ganz im Einklang mit den Fundamenten des Christentums – ein Papst der Armen, der Besitzlosen, der Bedürftigen, der Sünder, derjenigen, die mühselig und beladen sind, aber absolut sicher kein Papst, der die Bibel auf den Kopf stellt. Da können Sie lange warten!

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34 KOMMENTARE

  1. Gysi soll ja so etwas wie der Papst der Linken sein. Warum klammern sich ***** an Aussagen vom christlichen Papst, wenn sie doch nicht Mitglied der Kirche sind?

    Für manch einem Homosexuellen und Kinderfreund in Köln war (und ist?) Volker Beck ein kleiner Papst.
    Würden die Grünen es ernst meinen mit der Aufarbeitung von Pädophilie, dann würden sie Cohn-Bendit, Beck und Trittin hochkant aus der Partei werfen. Da sich die Grünen aber dafür nicht entscheiden, muss man davon ausgehen, dass der Wunsch nach Sex mit Kindern noch immer besteht, aber nicht ausgesprochen wird, oder?

  2. Offenbar hat Pitzke keine Ahnung davon, dass Barmherzigkeit ein stehender Begriff des Katholizismus ist und fehlinterpretiert hinein, was er will.

  3. Es ist ja wurscht, was Pitzke glaubt.
    Es ist auch wurscht, ob Pitzke den Papst richtig verstanden hat.

    Es ist aber ganz und garnicht egal, was Pitzke seinen Lesern vermittelt, was die glauben sollen, was der Papst angeblich gesagt hat.

    Die Jünger Pitzkes glauben das, was Pitzke gesagt hat und die Jünger Pitzkes werden Druck auf „ihre“ Kirchenvertreter ausüben, das zu befürworten, was Pitzke befürwortet und durchgesetzt haben will.

    Und das sind Schwule in Brautkleid, Schleppe und Pfarrers Segen.

  4. Na ja, irgenwie erscheint mit die Berichterstattung, ebenso wie die Kommentare auf PI-News immer etwas homophob, radikal christlich und oftmals auch einfach dumm. Seriöser Journalismus sieht anders aus. Mit dieser Art schadet man eher den Islamkritikern und denen, die endlich wollen, dass auch in Deutschland und auch von Ausländern Gesetze nicht verhandelbar sind. Das ausländische Straftäter sofort abgeschoben werden. Das illegale Asylanten, seien es nun die angeblichen Libyenflüchtlinge oder arbeitsunwillige Auszubildende aus Tunesien, ebenfalls sofort abgeschoben werden. Das unsere liberale und freiheitliche Gesellschaft das Rechtssystem verteidigt und nicht vor Moslems, Illegalen und Kriminellen einknickt. Ich lese gerne http://www.plp-news.org. Dort berichtet man offen, aber ohne dumme Zusätze wie „Hohlkopf“.

  5. Also kurz und bündig: laut Franziskus ist Schwulsein ok, schwul leben aber ist Sünde.
    Der verstorbene Papst JPII hatte noch was Besseres anzubieten: Homosexuelle sollten auf ihre Sexualität verzichten und grosse Heilige werden.Viele Homosexuelle seien grosse Heilige geworden, meinte JPII. Wer damit etwas anfangen kann, bitte schön……

  6. Marc Pitzke ist nur einer von vielen. Das Interview ist ellenlang (achtzig Minuten) und daraus klauben sich alle nur die drei Standardthemen Schwule, Frauen, Abtreibung raus, loben Papst Franz und konstruieren einen Gegensatz zu seinem angeblich stockkonservativen Vorgänger. Einen kleinen Satz verschweigen sie indes: „By saying this, I said what the catechism says“, sagte der Papst. Franz hat nur – genauso wie Benedikt – den katholischen Katechismus zitiert, in dem es über Homosexuelle heißt (2357): „Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen.“ Weiß nur niemand. Das Interview, zuerst erschienen in „La Civiltà Cattolica“, in englischer Übersetzung:

    http://www.americamagazine.org/pope-interview

  7. Schon vor Wochen wollte die berufslose Spitzenfrau der GRÜNEN, Göring-Eckardt, über das Bestreben ihrer Genossen, die entkriminalisierte Pädophilie zum Allgemeingut werden zu lassen, aufklären – eventuell aber auch in dieser Angelegenheit zurückzurudern. Nichts ist jedoch vor der Wahl geschehen! Hat sie etwa mit ihrem neuen „Lebenspartner“ Probleme?

  8. Die katholische Kirche macht doch eh was sie will.
    Erst zündet sie Menschen an, foltert sie, stranguliert sie, weil sie sie für Hexen, vom teufel besessene und ähnliches hält.
    Dann löst sie mehrere Kriege aus worin der 30- jährige Krieg an Kriegsverbrechen so ungefähr alles topt was in den letzten Jahrhunderten zu toppen ist.
    Die Kreuzzüge waren von politischer Notwendigkeit, hatten aber mit Jesus Lehre herzlich wenig zu tun.

    Nun will sie Schwule, Abtreibung und Verhütung tolerieren.

    Wenn jetzt noch so inkompetenter, unfähiger und kommunistischer (Religionsfeindlich) Autor da sein Quark noch obendrauf geben möchte, dann hat der Schwachsinn seine höchste Vollendung erreicht und sollte für den Bambi nominiert werden.

    Das sagt die Bibel dazu:

    „Eine Frau soll nicht Männersachen tragen, und ein Mann soll nicht Frauenkleidung antun; denn wer solches tut, ist dem Herrn, deinem Gott ein Greuel“ (5. MOSE 22:5).

    „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel“ (3. MOSE 18:22).

    „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen“ (3. MOSE 20:13).

    Das Neue Testament äußert sich sehr hart gegenüber dieser Sünde:

    „Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten werden das Reich Gottes nicht ererben? Lasset euch nicht irreführen! Weder die Unzüchtigen, noch die Götzendiener, noch die Ehebrecher, noch die Lustknaben, noch die Knabenschänder , Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben“ (1. KORINTHER 6:9-10).

    „Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht braucht und weiß, daß den Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern … den Vatermördern … denen, die sich mit anderen Männern schänden, den Menschenhändlern, den Lügnern.“
    (1. TIMOTHEUS 1:8-10).

    „Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben, und fremdem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt sind und leiden des ewigen Feuers Pein“ (JUDAS 7).

    Alles andere ist politisches Geschachere und basiert darauf, das die wenigsten Katholiken die Bibel kennen, genauso wie unsere derzeitige Islampolitik darauf basiert das die wenigsten Leute den Koran nicht kennen.
    Man kann doch nicht so schwer sein als gläubiger Katholik die Bibel zu lesen und diese dann mit dem Taten und Worten des Papstes zu vergleichen. Da würde dem ein oder anderen dann schon die ersten Zweifel kommen.

  9. “Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten werden das Reich Gottes nicht ererben? Lasset euch nicht irreführen! Weder die Unzüchtigen, noch die Götzendiener, noch die Ehebrecher, noch die Lustknaben, noch die Knabenschänder , Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben” (1. KORINTHER 6:9-10).

    Es sollte heissen: nicht ererben.

  10. #10 john

    Göhring- Eckard hat sich gestern auf ARD auch für die Schwulenehe eingesetzt. Sie sitzt im Präsidium der EKD.
    Das muss man sich mal vorstellen. Und die evangelikalen Blindkirchengänger die eigentlich die Bibel kennen sollten, schweigen dazu.

  11. #15 HaGanah (20. Sep 2013 17:00)

    … und so wird das gemacht, wo eine rechtskonservative (nicht zu verwechseln mit rechtsextreme) Regierung ist:

    Israel setzt Zeichen:
    Staat erkennt zwei biologische Väter an

    http://haolam.de/Israel-Nahost/artikel_14812.html

    Tja Israel hat ja auch das Glück, das es von Juden regiert und besiedelt wird.

    Tja wäre das Judentum 1000 Jahren lang in Europa die vorherrschende Kultur/Religion gewesen, ich denke wir wären schon Jahrzehnte weiter.

    Wenn man sieht, wie sie Israel in gerade mal 60 Jahren hochgezogen haben.

  12. Danke Kewil,
    dass Du hier uns hier hilfst den Papst Franziskus außerhalb der gelichgeschalteten Medien zu sehen!

    Weitere Möglichkeiten dazu gibt es auf katholisch Info!
    Und ich wiederhole wo ich nur kann: Lest das Buch „Glaubenszeugen oder Versager“ und Googelt: Lutherinterview, Projektwerkstatt!
    An beidem werdet ihr sehen: Wenn es heute auch nicht immer so scheint, der Katholizismus und der Protestantismus sind miteinander unvereinbar, und ein politisch inkorrekter Artikel über Luther wäre mehr als überfällig!

  13. #12 der dude (20. Sep 2013 16:30)
    Ganz dringend empfehle ich Dir katholisch Info und den Michael Mannheimer Blog zu diesen Themen, wenn Du denn wirklich daran interessiert bist politisch inkorrekt um der Wahrheit Willen informiert zu werden!
    Und das Buch „Glaubenszeugen oder Versager?“ von Gerhardt Senninger!
    Und sei Dir sicher: Krieg führen aus Notwehr war für Jesus, den Sohn des Adonai (SO nennen die Israeliten im AT den EINEN Gott und Vater Jesu) und der Jungfrau Maria kein Tabu! Das AT wimmelt nur so von großen Schlachten und auch Helden, und Jesus sagt: Ich bin nicht gekommen um das Gesetz der Propheten (also das was im AT für gut befunden wurde) aufzuheben sondern zu erfüllen!

  14. absolut sicher kein Papst, der die Bibel auf den Kopf stellt. Da können Sie lange warten!

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Was der Papst hier zum Thema Homosexualität sagt klingt für mich nach demselben liberaltheologischen Gewäsch, das man von evangelischen Kirchenvertretern gewohnt ist. Leider kennt offenbar auch der Papst den biblischen Unterschied zwischen der Sünde und dem Sünder nicht, denn erstes gilt es als Christ abzulehnen, zweiteres aber zu lieben. Das heißt, sowohl „jeder Schwule ist von Gott geliebt, deshalb ist Homosexualität okay“ als auch „Homosexualität ist Sünde, also lasst uns Schwule diskriminieren“ sind unbiblische und damit unchristliche Positionen. Die einzig christliche Haltung ist: Homosexualität ist Sünde, d.h. gegen Gottes Willen (und nebenbei bemerkt nachweislich eine seelische Fehlentwicklung), was nichts daran ändert, das selbstverständlich jeder Homosexuelle nicht minder von Gott geliebt wird und auch nicht minder von Christen zu lieben und zu respektieren ist.

    Und was soll dieses Gerede von wegen die „Grenze des persönlichen Lebens nicht überschreiten“? Richtig, die Bibel kennt nirgends eine tyrannische Kontrolle über das Leben von Gläubigen, aber sehr wohl die aus Sorge und Liebe gespeiste Korrektur, wenn ein Christ falsche Wege geht – immer mit dem Ziel, jemanden zurückzugewinnen. Von daher ist in der Bibel sehr wohl von Anteilnahme bzw. Teilgeben am Leben anderer Christen vorgesehen, die auch einschließt, dass einem Christen, der gegen Gottes Willen verstößt, das gesagt werden muss. Aber in biblischen Zeiten bestand die christliche Kirche/Gemeinde auch noch aus wahren, entschiedenen Christen mit einer persönlichen Beziehung zu Jesus. Die heutigen Volkskirchen, die durch massenhafte Kleinkindertaufen scharenweise mit Nichtchristen bevölkert sind, sind von diesem Vorbild leider Lichtjahre entfernt.

  15. Die global-verbindliche und totalitär installierte Homo-Agenda stellt sicher, dass sich alle Politiker der Sünde unterwerfen und ihr dienen. Kein Politiker kann sein Amt ausüben, wenn er nicht Satan dient.

  16. # 12 der dude

    Der Papst beruft sich nur auf Römer 2, 1:
    Darum bist du unentschuldbar, o Mensch, wer du auch bist, wenn du richtest; denn indem du den andern richtest, verurteilst du dich selbst, weil du dasselbe tust, der du richtest.
    D. h. der homosexuelle Mensch ist zu tolerieren, aber nicht die Homosexualität (sowohl bei Männern als auch bei Frauen), denn vorher , Römer 1, 1, 24ff. wird sie u. a. als etwas Schandbares und Abirrung an sich selbst ebenso eindeutig verurteilt; dann bei 32: obwohl sie die Rechtsordnung Gottes kennen, daß wer solches tut, des Todes schuldig ist, treiben sie es nicht nur selbst, sondern spenden auch noch Beifall denen, die solches tun.
    Die Worte des Papstes haben nichts, aber auch schon gar nichts mit Beifall zu tun.

  17. In der ARD-Tagesschau gerade dasselbe unsägliche Gequäke, der Papst könnte vielleicht die Homoehe anerkennen oder zumindest so ähnlich. Gleichzeitig hieß es, das Jesuitenblatt sei in kürzester Zeit ausverkauft gewesen.

  18. Gääähhhhn

    das Geqäke erübrigt sich eigentlich seit guten 27 Jahren:
    http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19861001_homosexual-persons_ge.html

    (Unten lesen, wer und wann das verfasst hat)

    3. Schon in der »Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik« vom 29. Dezember 1975 hat die Kongregation für die Glaubenslehre dieses Problem ausführlich behandelt. Dieses Dokument unterstrich die Aufgabe, ein Verstehen der homosexuellen Veranlagung zu suchen, und bemerkte, die Schuldhaftigkeit homosexueller Handlungen müsse mit Klugheit beurteilt werden. Gleichzeitig trug diese Kongregation der gemeinhin vorgenommenen Unterscheidung zwischen homosexueller Veranlagung bzw. Neigung und homosexuellen Handlungen selbst Rechnung. Letztere wurden als »ihrer wesentlichen und unerläßlichen Zielbestimmtheit beraubt« beschrieben, als »in sich nicht in Ordnung«, und von der Art, daß sie »keinesfalls in irgendeiner Weise gutgeheißen werden können« (vgl. Nr. 8, Abschnitt 4).

    In der Diskussion, die auf die Veröffentlichung der Erklärung folgte, erfuhr die homosexuelle Veranlagung jedoch eine über die Maßen wohlwollende Auslegung; manch einer ging dabei so weit, sie als indifferent oder sogar als gut hinzustellen. Demgegenüber muß folgende Präzisierung vorgenommen werden: Die spezifische Neigung der homosexuellen Person ist zwar in sich nicht sündhaft, begründet aber eine mehr oder weniger starke Tendenz, die auf ein sittlich betrachtet schlechtes Verhalten ausgerichtet ist. Aus diesem Grunde muß die Neigung selbst als objektiv ungeordnet angesehen werden.

    Deshalb muß man sich mit besonderem seelsorglichen Eifer der so veranlagten Menschen annehmen, damit sie nicht zu der Meinung verleitet werden, die Aktuierung einer solchen Neigung in homosexuellen Beziehungen sei eine moralisch annehmbare Entscheidung.

    wichtig finde ich den Abschnitt

    10. Es ist nachdrücklich zu bedauern, daß homosexuelle Personen Objekt übler Nachrede und gewalttätiger Aktionen waren und weiterhin noch sind. Solche Verhaltensweisen verdienen, von den Hirten der Kirche verurteilt zu werden, wo immer sie geschehen. Sie bekunden einen Mangel an Achtung gegenüber anderen Menschen, der die elementaren Grundsätze verletzt, auf denen ein gesundes staatliches Zusammenleben fußt. Die jeder Person eigene Würde muß nämlich immer respektiert werden, und zwar in Wort und Tat und Gesetzgebung.

    Dennoch sollte die gebotene Antwort auf die Ungerechtigkeiten an homosexuellen Personen in keiner Weise zu der Behauptung führen, die homosexuelle Veranlagung sei nicht ungeordnet. Wenn eine solche Behauptung aufgestellt und homosexuelles Tun folglich als gut akzeptiert wird oder wenn eine staatliche Gesetzgebung eingeführt wird, welche ein Verhalten schützt, für das niemand ein irgendwie geartetes Recht in Anspruch nehmen kann, dann sollten weder die Kirche noch die Gesellschaft als ganze überrascht sein, wenn andere verkehrte Vorstellungen und Praktiken an Boden gewinnen sowie irrationale und gewaltsame Verhaltensweisen zunehmen.

    Wenn euch Homo-Brüdern ein Kathotalib unterstützt und Respekt entgegenbringt, bedeutet das ÜBERHAUPT NICHT, dass er homosexuelle Handlungen gutheißt.

    Das schreibt die „Inkvisition“ – wenn ihr so wollt. PUNKT.

  19. Wenn man sagt, seid bahmherzig zum Mörder wenn er bereut (!!!) und umkehrt(!!!), bedeutet es ja nicht das man Mord befürwortet oder legalisieren will… es bedeutet noch nicht einmal eine Straffreiheit für den Mörder, denn zur Reue und Umkehr, gehört auch die innere und äussere Sühne!

  20. #27 WahrerSozialDemokrat

    Ein sehr biblisches Wort, vielen Dank.

    Auch nicht alles , was in der Natur vor kommt rechtfertigt den Menschen zur Nachahmung.
    Kannibalismus im Tierreich wollen wir doch auch nicht beim Menschen einführen und nicht jede Neigung sollte ausgelebt werden.
    Jähzorn, Langfingerei, Lügendrang möchte man auch nicht haben.

  21. Katechismus.
    Na also, geht doch.
    Danke für die Kommentare.
    Systemmedien: Einfach mal die Klappe halten.
    Nächster Punkt?

  22. “ Heta

    Das „n u r“ bezieht sich natürlich n u r auf die Argumente von „der dude“, denn dort geht es n u r um die Bibel. Dagegen kann man n u r wieder mit der Bibel argumentieren. Außerdem muß der Katechismus mit dieser übereinstimmen, deshalb ist es in Streitfragen immer besser n u r diese zu verwenden.

  23. Links-protestantische Allmacht- und Verschlingungsgier!

    „“Bielefeld. Am Karnevalssonntag 2011 wird ein deutschstämmiger Archäologe Zeuge eines unerhörten Vorfalls: Wenige Meter von ihm entfernt sitzt der deutschstämmige Papst Benedikt XVI schlicht gekleidet auf der Marmorbank einer evangelischen Kirche in Rom, erhebt sich, legt sich auf den Boden, küsst die in den Stein eingelassene Inschrift „Luther“, geht zur Kanzel, spricht dort die Luther-Komposition „Ein feste Burg ist unser Gott“ und verlässt anschließend das Haus des abtrünnigen Protestanten Richtung Vatikan.

    Das Ganze dauert wenige Minuten. Es bildet in Friedrich Christian Delius’ neuem Roman „Die linke Hand des Papstes“ den FIKTIVEN Rahmen für einen Gedanken- und Bilderstrom, der den verblüfften Augenzeugen zu beunruhigenden Fragen treibt…““
    http://www.nw-news.de/owl/kultur/9231477_Friedrich_Christian_Delius_legt_mit_Die_Linke_Hand_des_Papstes_ein_Meisterwerk_vor.html
    Hat der verleumderische Autor seinen Roman schon der Käßmann geschenkt, schließlich ist deren Traum, einmal im Petersdom zu predigen, dies, obwohl ihr neidischer Luther den Prunk in Rom geißelte und die Ablaßbriefe, mit denen der Dom erneuert werden sollte zum Versiegen brachte.

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