Syrien: Militärschlag soll schwächelnden „Rebellen“ helfen – Saudi-Arabien schickt Kriminelle

Wer nach dem Grund sucht, warum Obama unbedingt Syrien bombardieren will, könnte jetzt mit einer Meldung von Rianovosti fündig geworden sein. Die russische Nachrichtenseite meldet heute interessantes:

(Von Marsianer)

Die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA), die mehr als zwei Jahre gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpft, steht vor dem Auseinanderfallen – dies behauptet der belgische Politologe und Historiker Pierre Piccinin, der mehrere Monate in der Gewalt der syrischen Regimegegner verbracht hat. Mit Ausnahme von Aleppo fallen die FSA-Kampfverbände, die ursprünglich um die Demokratie kämpften, jetzt überall auseinander, sagte Piccinin, der am Sonntag freigekommen war, zur Zeitung Libre Belgique. „Die Kämpfer kehren nach Hause zurück. Sie sind entmutigt. Jene, die geblieben sind, sind richtige Banditen.“ Der Belgier behauptet, dass hinter dem Giftgas-Einsatz nahe Damaskus weder die Regierungsarmee noch mit ihr verbundene Gruppen stünden.

Hier könnte der Grund für Obamas zwanghafte Versuche, einen Militärschlag gegen Syrien zu führen und dafür Verbündete zu finden, liegen. Die Freie Syrische Armee war immer das Feigenblatt der Kriegstreiber im Westen. Hier seien die ehrlichen Widerstandskämpfer gegen Assad und der Garant für ein friedliches Syrien nach Assad zu finden, wurde gerne behauptet. Wenn die FSA schwächelt und versagt, sind die Pläne der Kriegstreiber endgültig dahin. Deshalb muss jetzt mit einem massiven Schlag gegen die Truppen Assads, die Kampfmoral der „Rebellen“ wieder hergestellt werden, so das Kalkül der Falken in Washington und Paris.

Hilfe für die „Rebellen“ naht nun auch in Form von Schwerkriminellen aus Saudi-Arabien, meldet die Radio-Stimme Russlands:

Saudi-Arabien hat mehr als 1.000 zu Tode verurteilte Häftlinge zum Kampf gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad nach Syrien entsendet, teilt die Zeitung „USA Today“ mit. Nach Angaben der Zeitung hätte das saudi-arabische Innenministerium noch im April 2013 1239 zu Tode verurteilten Häftlingen Begnadigung und monatliche Auszahlungen an ihre Familie im Austausch gegen Teilnahme an Kampfhandlungen gegen Syrien vorgeschlagen. Unter den Häftlingen, die zum Kampf gegen Assads Regime entsendet wurden, gibt es afghanische, ägyptische, irakische, jordanische, pakistanische, somalische, sudanesische, syrische, kuwaitische und jemenitische Bürger.

Das sind ja tolle Verbündete, die da mit dem Westen gegen Assad kämpfen…