Essen: Schüler sticht 12-Jährigem ins Herz

In der nordrhein-westfälischen Stadt Essen hat heute auf einem Schulhof im Stadtteil Altenessen ein 12-Jähriger einem Gleichaltrigen ein Messer ins Herz gerammt. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr. Der 12-jährige Mussa sagte nach seiner Tat: „Ich habe nicht zugestochen, der andere Junge ist in das Messer geschubst worden.“

Die BILD berichtet:

Ein Blutfleck auf dem Schulhof, daneben eine blutverschmierte Jacke. Wenig entfernt sitzt auf der Schulmauer ein weinender Junge, bewacht von Polizisten. Der Junge ist erst 12 Jahre alt. Er soll einem Gleichaltrigen ein Messer in die Brust gestoßen haben. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr.

Eine große Schüler-Gruppe war am Feiertag über den Zaun aufs Gelände der Neuessener Schule geklettert. Ein Augenzeuge (14) zu BILD: „Es ging um einen Streit zwischen zwei Banden. Die wollten da was klären.“

Als sich die gegnerischen Grüppchen gegenüber stehen, zieht der 12-jährige Mussa plötzlich ein Küchenmesser. Später beteuert der Schüler: „Ich habe nicht zugestochen, der andere Junge ist in das Messer geschubst worden.“ Angeblich von einem weiteren Jungen, gerade mal 13 Jahre alt.

Zeuge Steven Graf (34) wohnt neben der Schule. „Ich habe Geschrei gehört, sah dann den Jungen zu Boden sacken. Ich habe gesehen, dass er eine Stichverletzung am Herzen hatte. Auf einmal lief das Kind blau an, atmete nicht mehr.“

Das Opfer wird mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum geflogen. Am Abend schwebte der Junge weiter in Lebensgefahr.

Eine Mordkommission soll nun den genauen Tathergang rekonstruieren.

Auch die Aktuelle Stunde des WDR berichtet:




Hilferuf aus Pforzheim

Hilferuf aus PforzheimWie man einem sehr aktuellen Artikel aus der Online Zeitung für Pforzheim „Stadtblatt“ entnehmen kann, steht es nicht gut um die frühere Goldstadt am Rande des Schwarzwaldes.

(Von cantaloop)

In dem Artikel heißt es:

Arbeitslosigkeit und Migration – sitzt Pforzheim auf einem Pulverfass?

Pforzheim hat mit derzeit 46,6 Prozent den größten Migrantenanteil in Baden-Württemberg und gleichzeitig die höchste Arbeitslosigkeit, vor allem auch unter den Jugendlichen. Soziale und kulturelle Spannungen sind vorprogrammiert. Ganze Stadtteile scheinen sich schon jetzt in Gettos zu verwandeln, der Wohnwert in manchen Vierteln sinkt rapide, viele Straßen und Häuser verkommen.

Der Text, in dem auch mehrfach aus PI zitiert wird, mutet schon fast wie ein Hilferuf an:

Die weitere ungebremste Zuwanderung in die Ex-Goldstadt muss gestoppt werden. Nicht aus populistischen oder gar nationalistischen Gründen, sondern aus reiner Logik. Pforzheim befindet sich in einer finanziell extrem angespannten Lage – noch mehr neue Einwohner in meist präkärer Situation werden sich weiter zu politischem und sozialem Sprengstoff entwickeln.

Natürlich nicht aus nationalistischen Gründen – nein, nein, natürlich nicht. Sondern nur der Logistik halber. Schon klar.

Selbst im Zustand der Agonie und Fast-Auflösung der bürgerlichen Ordnung wird noch darauf hingewiesen, dass natürlich niemand in Pforzheim national denkt – oder gar populistisch, also im Sinne des Volkes. Was für eine elende Heuchelei…

Vor diesem Hintergrund klingt es (zumindest für Pforzheim) fast schon zynisch, dass die bisherigen Ausländerbehörden in “Willkommensbehörden” umbenannt werden sollen, wie es das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vor hat.

Genau – anstatt zu handeln, werden Behörden umbenannt. Das trägt sicher zur Entschärfung der Probleme bei. Angesichts dieser Tatsachen kann man sich nur noch an den Kopf greifen – ob der Handlungsweise der politisch Verantwortlichen in Pforzheim.

Diese Stadt scheint wirklich verloren zu sein – sollte sich jetzt nicht sofort etwas ändern.




Dachbodenfund zum Straßendschihad

Seit wann gibt es eigentlich schon die Übergriffe muslimischer Jugendbanden auf autochthone Deutsche, die immer nach ähnlichem Muster ablaufen und somit unter dem Sammelbegriff Straßendschihad eingeordnet werden können? Vermutlich noch nicht mit dem Eintreffen der ersten türkischen Gastarbeiter vor 50 Jahren. Begann es also in den 70ern, den 80ern oder den 90ern? Wer weiß etwas, wer kann etwas hierzu berichten? Die PI-Leser sind aufgefordert, ein wenig Licht in ein verdunkeltes Kapitel deutscher Geschichte zu bringen. Denn kein Historiker wird diesem Thema eine Masterarbeit oder gar eine Doktorarbeit widmen. Ihm würde es genauso ergehen, wie zu DDR-Zeiten mit dem Thema Repression der Meinungsfreiheit und dem Wunsch hierzu Stasi-Akten einsehen zu dürfen. Mit einem wortwörtlichen Dachbodenfund mache ich nachfolgend den Anfang, auch wenn dieser lediglich aus dem Jahr 2001 datiert.

(Von Jerry Blackwater)

Im Januar 2001 stieß in einem Kampfkunst-Forum, das heute längst nicht mehr existiert, ein gewisser „Malte“ eine Diskussion unter dem Titel „Bin ich ein Feigling?“ an. Von der Diskussion mit gut Hundert Beiträgen sind heute nur noch Maltes Thread-Eröffnung, ein paar Kommentare und die Gliederung des Threads erhalten, eben auf den vier Seiten, die ich auf dem Dachboden ausgedruckt fand, mit Texterkennung eingescannt habe und hier widergebe. Malte beschreibt sich als „21 Jahre jung, ca. 188cm, knappe 85kg. Trainiere seit 8 Jahren Kickboxen und auch ab und zu mit einem Freund Thaiboxen.“ Am Tag zuvor hat er vor einer Auseinandersetzung gekniffen und wollte nun die Meinung der anderen Kampfkünstler einholen. Hier sein, wie ich finde, bemerkenswerter Bericht (orthographisch und Kommasetzung zur besseren Lesbarkeit ein wenig ausgebügelt):

Gestern auf dem Weg zu meinem Training wurde ich in der U-Bahn von jungen Ausländern (es waren Türken) sechs an der Zahl angemacht. Ich habe eigentlich keine Angst zu kämpfen, trainiere ja eh Vollkontakt, nur ist mir gestern etwas passiert, was ich von mir sonst nie kenne oder kennen gelernt habe. Ich hatte Schiss, wußte nicht, soll ich nun zuschlagen oder nicht, soll ich so tun, als ob die nicht da wären oder sollte ich wegschauen auf den Boden? Ich wußte in diesem Moment gar nichts mehr so richtig.

Ich geh mal genauer ins Detail, damit ihr mir folgen könnt, wie es mir erging. Als ich in der U-Bahn saß, kamen an der nächsten Station die jungen Türken (so etwa 17-22 Jahre alt), sechs Stück an der Zahl, herein. Sie unterhielten sich schon lautstark, na gut, das störte mich ja nicht, einige der Fahrgäste, die auch in dem Abteil saßen, schon. Auf einmal machten sie zwei Mädchen an mit Sprüchen wie: „ey Baby willste ficken“ und „du Hure brauchst mal einen richtigen Mann“ und so weiter. Das kotzte mich echt an. Sagte aber bis dahin noch nichts. Ein anderer junger Mann (etwa 30-35 Jahre) meinte darauf, „Mensch Jungs lasst doch die Mädels in Ruhe“ und dann ging es ab. Von einer Sekunde zur nächsten waren die auf einmal voll auf Aggression. Einer sagte darauf gleich, „willste was in die Fresse du Scheiss Deutscher“, ein anderer spuckte ihn an und meinte „du Mistgeburt halt deine Fresse“. Andere Leute schauten sofort weg oder auf den Boden als ob nichts wäre. Die Spannung merkte man sofort. Ich wußte nicht, was ich machen sollte. Gegen einen oder zwei hätte ich 100% was gesagt und wenn es sein müßte, auch was getan. Kein Problem. Aber es waren sechs Leute. Ich schaute anscheinend nicht so feige weg, denn einer, der mir gegenüber saß, meinte „was los du Arsch, willste was?“

Ich meinte „nein ich will nichts“. Darauf kam ein anderer, der an der Tür lungerte, zu mir ran und schubste meinen Rucksack runter (also zu Boden) und meinte, „komm doch mach was, komm schon du Hurensohn, kämpf mit mir“.

In dem Moment, Leute, hatte ich Riesenschiss. Ich hob meinen Rucksack auf. lnzwischen waren wir schon an der nächsten U-Bahnstation. Die Leute wollten raus und die jungen Türken meinten, nehmt doch die andere Tür. Keiner, aber auch keiner, sagte was.

Kein Zusammenhalt war da. Und das gegen sechs junge Leute wie ich einer bin. Aber ich alleine hätte die niemals geschafft. Nun gut, ich dachte mir, an der nächsten Station steige ich einfach aus. Schon traurig genug, daß ich dieser Situation so aus dem Weg gehen mußte. Einfach irgendwo aussteigen, wo ich eigentlich noch gar nicht raus müßte. Erst bei der Abfahrt vom Bahnhof merkte ich, wie leer der Wagon geworden ist. Zufall oder hatten die genau denselben Gedanken wie ich gefasst.

Die jungen Türken interessierte es gar nicht, wer da alles saß. Die sprangen auf den Sitzen herum, schmierten mit ihren Eddings auf die Türen und Scheiben rum, als ob die alleine wären. Ich stand schon mal auf und ging an die Tür. Der eine, der mich die ganze Zeit so starr angeschaut hatte, kam wieder auf mich zu und meinte nur ob ich Lust hätte, gegen ihn zu kämpfen und ich brauche keine Angst haben. Seine Kumpels greifen schon nicht ein. Hahahaha dachte ich mir und verneinte dies. Darauf er „Ihr Scheiss Deutschen habt immer eine Angst und lachte mich aus. lnnerlich überlegte ich schon, wenn die Tür gleich aufgeht, ob ich den Idioten voll einen Ellenbogen auf seine Nase gebe, aber wiederum dachte ich mir, wenn ich das tue, habe ich die ganze Bande gegen mich.

Die Tür ging auf und als ich gerade rausging spuckte er mir noch auf meine Lederjacke und meinte „ja hau ruhig ab du Scheiss Nazi“. Ich und Nazi? Hmm, habe keine Glatze oder kurz geschorene Haare, wie kam er nur darauf, dass ich ein Nazi sein sollte.

Nun gut, wollte euch einfach mal diesen Zwischenfall, den ich gestern erlebt habe, erzählen und euch fragen, hat jemand schon sowas ähnliches erlebt? Und vor allem, wie hättet ihr reagiert? Ich hatte auch Schiss, dass die ein Butterfly oder ähnliches bei sich haben.

Hoffe auf ein paar Meinungen von euch und keine Verarsche bitte, fühle mich eh schon als Feigling und Versager.

Hier noch eine erhaltene Antwort auf Maltes Frage:

Also, wenn in der Situation nicht klar ist, daß es nur Aufschneider sind, die nicht mal fremdes Blut sehen wollen, dann ist es besser, sich in die Hose zu machen und lebend darüber nachdenken zu können, als irgendwann vielleicht von kranken Schwachköpfen erstochen zu werden. Allerdings würde ich mir die Berserkergefühle offen halten, wenn es dann nicht mehr bei Pöbeln bleibt, sondern die Hand und Fuß an deinen Kopf anlegen wollen, da ist die Sache nicht mehr friedlich beendbar; entweder wegrennen so schnell wie möglich und wenn es geht nicht in unbewohnte dunkle Gassen, sondern dahin wo es Zeugen gibt oder man sich einschließen kann. Oder die archaische Lösung, diesen Gefühlen, die man mit dem Urinieren eigentlich unterdrückt hat, nämlich dem Wunsch lieber nicht zu sterben, egal wie es läuft, und so brutal wie es geht und so schnell wie Du kannst möglichst viele zu erledigen. Und das ist kein Boxkampf. Das kann man nur nicht als die bevorzugte Lösung aller Gewaltprobleme benutzen, sonst landet man entweder im Knast oder irgendwann verliert man auch mal. Ich würde, wenn sowas häufiger passiert, mir ZWEI gute Kampfmesser zulegen, die wenigsten wollen wissen, ob sie gut genug sind, wenn Du sie erst mal in den Händen hast. Das Problem ist nur, sowas ist gefährlich, wenn man nur bluffen will. Es wirkt wesentlich besser, wenn man erst mal friedlich ist und sich arrangieren will, und wenn man Dich halt nicht läßt, dann erst zu gröberen Mitteln greift. Und denke daran, sowas ist kein Boxkampf, sondern ein Krieg, da gibt es nie Gewinner, sondern nur Überlebende, sowas ist nicht am nächsten Tag vorbei, sondern nach Jahren. Immerhin, wenn die das Gefühl haben, gewonnen zu haben, und Du bist nicht verletzt worden, dann sind alle zufrieden. Manchmal meine ich, man kann irgendwie lernen, manches als Spiel zu verstehen und darüber wieder Lachen zu lernen. Oder man fährt nicht mehr U-Bahn.




Linksextremisten verwüsten „DDR“-Ausstellung

Eine kritische Ausstellung über die sogenannte DDR sollte es werden. Pünktlich zum heutigen 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Doch daraus wurde nichts: Rund zwei Dutzend maskierte Linksextremisten sind am Dienstagabend in die Ausstellungsräume im Stuttgarter Jugendhaus Mitte eingedrungen, haben 14 der 20 Informationstafeln von den Wänden gerissen und anschließend mit diesen unerkannt die Flucht ergriffen.

Die „Badische Zeitung“ schreibt:

Eine 20-köpfige Gruppe hat mit einem Überfall die Ausstellung „Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Stuttgarter Jugendhaus Mitte verhindert. Etwa 20 vermummte und faschingsähnlich kostümierte Täter drangen am späten Dienstagabend in das Jugendhaus Mitte in Stuttgart ein. Sie rissen 14 der 20 Ausstellungstafeln von den Wänden und nahmen diese mit. Eine Mitarbeiterin und Besucher des Jugendhauses versuchten vergebens, die Personen an der Flucht zu hindern

Die Täter hinterließen Flyer, aus denen hervorgeht, dass es sich um eine Protestaktion anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit handelt. Die „Revolutionäre Aktion Stuttgart“ äußerte in einer öffentlichen Erklärung am Mittwoch, ihre Aktion richte sich gegen die „geschichtsrevisionistische Darstellung der DDR und das nationalistische Spektakel, das der Legitimierung der herrschenden Politik dienen soll“. Die Polizei will das Bekennerschreiben überprüfen.

Es gebe für die Ausstellung keinen Ersatz, sagte Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die ebenfalls im Jugendhaus Mitte installierte Ausstellung zum 17. Juni 1953 sei jedoch unbeschädigt und könne am Donnerstag noch besichtigt werden.

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, verurteilte den Anschlag. Kontroversen seien in der historisch-politischen Bildungsarbeit notwendig und erwünscht, aber die Debatten könnten nur demokratisch geführt werden. Niemand dürfe daran gehindert werden, sich ein selbstständiges Urteil zu bilden, schon gar nicht mit Gewalt.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wurde 1998 vom Deutschen Bundestag gegründet. Sie soll Ursachen, Geschichte und Folgen kommunistischer Gewaltherrschaft in Erinnerung halten, besonders in Bezug auf die Sowjetische Besatzungszone und spätere DDR. Außerdem soll die Stiftung an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitwirken. Vorsitzender ist der Theologe Rainer Eppelmann.

Womit einmal mehr bewiesen wäre, dass es kaum einen größeren Gegensatz als zwischen einer freien Gesellschaft mit offener Diskussion und kommunistischen Zwangsbeglückungsfantasien gibt…

» Achgut: „Dumm, dümmer, SAntifa




Schneider: Wir brauchen mehr Einbürgerungen

NRW-Integrationsminister Guntram SchneiderAnlässlich des „Tags der offenen Moschee“ und des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2013 ruft NRW-Integrationsminister Guntram Schneider die Migrantinnen und Migranten im Land auf, sich verstärkt einzubürgern. „Wir sind ein Land der Vielfalt. Die Muslime gehören zu uns und deshalb lade ich Sie ein, mit zu bestimmen und mit zu entscheiden. Das geht nur mit dem deutschen Pass.“

An die neue Bundesregierung richtete Minister Schneider den Appell, endlich die Mehrstaatigkeit zuzulassen: „Wir brauchen die doppelte Staatsbürgerschaft, wenn wir wollen, dass Migrantinnen und Migranten in ihrer großen Mehrheit Deutsche werden“, so Minister Schneider.

Schon jetzt würden über 50 Prozent der Migrantinnen und Migranten unter Hinnahme des Doppelpasses eingebürgert, vor allem EU-Bürger. „Es ist aber nicht einzusehen, warum Italiener dies dürfen, aber Türken nicht. Es darf keine Zwei-Klassen-Einbürgerung in Deutschland geben. Deshalb brauchen wir die doppelte Staatsbürgerschaft.“

Schneider wies auf eine NRW-Studie hin, wonach 60 Prozent der türkisch-stämmigen Migrantinnen und Migranten noch keinen Einbürgerungsantrag gestellt haben. Als Haupthinderungsgrund werde die fehlende Doppelstaatsangehörigkeit angegeben. Das Land wirbt seit dem Frühjahr mit seiner Einbürgerungsoffensive „Ja, ich will!“ für mehr Einbürgerungen in NRW. Die Landesregierung begreift die Vielfalt im Land als Chance.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

» guntram.schneider@landtag.nrw.de

(Pressemitteilung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales)




„Muezzinruf steht auch für Toleranz“

Wie PI vor kurzem berichtete gibt es in Würselen bei Aachen seit kurzem freitags einen Muezzinruf. Die Partei Pro NRW hat beim ersten Muezzinruf am Freitag, den 13. September 2013, deshalb eine Kundgebung gegen den Muezzinruf veranstaltet, woraufhin die Kirchenzeitung des Bistums Aachen eine Woche später eine „Erklärung gegen Pro NRW“ abgegeben hat. Aber darum geht es nicht. In ihrer Druckausgabe veröffentlicht diese Kirchenzeitung am 29. September einen Artikel von Andrea Thomas (Foto), der es in sich hat.

Darin heißt es:

Muezzinruf steht auch für Toleranz – Würselener setzen Zeichen gegen rechte Polemik

Der Klang von Kirchenglocken gehört in unseren Breiten zum vertrauten Klangbild. In Würselen gesellt sich dazu seit Mitte September der Ruf des Muezzins zum Freitagsgebet. Für „Pro NRW“ ein Problem, für die Würselener nicht.

Die rechtsgerichtete sogenannte „Bürgerbewegung“ war zu einer Wahlkampfkundgebung in Würselen angereist, als Protest gegen den Ruf des Muezzins über Lautsprecher in der Moschee an der Schweilbacher Straße. Damit sei die Mittagsruhe der Anwohner gefährdet. Das ging den im Rat der Stadt vertretenen Parteien, vielen Bürgern und den Vertretern der christlichen Kirchen zu weit. Sie schlossen sich zu einem Bündnis gegen Rechts zusammen, das mit einer gut besuchten Gegenveranstaltung ein klares Zeichen für Toleranz setzte.

„Es geht hier eindeutig um mehr als den Ruf des Muezzin zum Freitagsgebet. Es geht darum, dass einer Religionsgemeinschaft in unserem Land die freie Ausübung ihrer Religion untersagt und verhindert werden soll. Dies geschieht mit fadenscheinigen Argumenten wie unter anderem der Störung der Mittagsruhe, als wenn die ein von der Verfassung garantiertes Grundrecht wäre …“, heißt es in einer von Pfarrer Rainer Gattys und seinen evangelischen Kollegen Pfarrerin Dorothea Alders und Pfarrer Halder stellvertretend für ihre Gemeinden unterzeichneten Erklärung. Und weiter: „Als christliche Kirchen begrüßen wir ausdrücklich, dass unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu ihrem wichtigsten Gottesdienst im Wochenverlauf in der ihrer Tradition entsprechenden Form am diesem Freitag eingeladen werden, wie auch unsere christlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger durch das Geläut der Glocken zum Gottesdienst gerufen werden.“

Die Türkisch-Islamischen DITIB-Gemeinde nahm diese Unterstützung ebenso dankbar zur Kenntnis, wie die Tatsache, dass einige der Teilnehmer der Gegenkundgebung noch zur Moschee gekommen waren, um dort dem ersten Ruf von Muezzin Imam Ziyadtin Ciplak beizuwohnen. Dies sei für sie ein wichtiges Zeichen gegenseitigen Respekts, so die muslimische Gemeinde.

Diese Kirchenleute tun alles, um die Christen aus der Kirche hinauszutreiben, die die andauernde Vorantreibung der Islamisierung durch ihre Seelsorger nicht mehr länger mit ansehen möchten. Der Artikel ist nicht nur anmaßend, sondern auch naiv und verbreitet darüber hinaus Verleumdungen.

Wissen die Leute, die solche Erklärungen verbreiten, nicht die einfachsten Tatsachen über den Islam, die heute schon zum Allgemeinwissen gehören sollten? Dass Mohammed einer der größten Kriegsherren aller Zeiten war und der Islam sein Herrschaftsgebiet auch heute noch mit Gewalt, Krieg und Terror ausbreitet? Dass die Christen in islamischen Ländern schlimmste Verfolgungen bis hin zur Tötung erleiden müssen? Aktuelle Beispiele haben wir in der Gegenwart genug, man braucht nur nach Ägypten, Syrien oder Nigeria zu schauen. Warum erheben sie nicht laut und vernehmbar ihre Stimme gegen das Unrecht, das laufend an Christen durch Mohammedaner in islamischen Ländern begangen wird – durch alle Zeit und über alle Länder hinweg?

„Aber wie könnten wir nicht erkennen, dass in den von Christen und Muslimen besiedelten Regionen niemals die Christen diejenigen sind, die verfolgen? Wie könnten wir die Tatsache nicht bemerken, dass in unseren westlichen Ländern Moscheen gebaut und Kirchen zerstört werden?“ (entnommen aus pius.info)

Noch am 30. September hat der Kölner Kardinal Meisner dazu aufgefordert,

„heute alles einzusetzen, um Europa christlich zu erhalten und zu druchdringen, alles von unseren Familien, Gemeinden, von den Menschen insgesamt fernzuhalten, was einer Entchristlichung weiterhin Vorschub leisten kann.“

Und im September 2013 warnte Meisner vor einer Parallelgesellschaft an der Kölner Moschee. Dies trifft selbstverständlich für jede Moschee zu. Der Islam benötigt zur Ausübung seiner Religion nicht zwangsläufig eine Moschee. „Es gibt kein Grundrecht auf den Bau einer Moschee“, und ebenso gibt es kein Grundrecht für den Muezzinruf in einem traditionell christlich geprägten Land.

Pfarrer Rainer Gettys erweist sich als Förderer der Islamisierung und kommt seiner Pflicht als katholischer Priester nicht nach. Es kann keine Toleranz für die Intoleranten geben!

Kontakt:

» Andrea Thomas: thomas@kirchenzeitung-aachen.de




Ev. Kirche im Bett mit dem Islam, Teil 374.945

Prof. Dr. Jürgen Wasim FrembgenNach unzähligen Versuchen der evangelischen Kirche, den Islam aufzuwerten, um höchstmöglichen Respekt zu zollen und sich billig den Islamverbänden anzubiedern, konnten am gestrigen Mittwoch einige Islamkritiker in München an einer weiteren dieser Lobhudeleien teilnehmen. Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen (Foto), Leiter der Orient-Abteilung am Staatlichen Museum für Völkerkunde München, referierte über die „Toleranz im Sufismus“ und versuchte, nicht ganz ohne Grund, diese „etwas hellere Seite des Islam“ (so seine eigene Wortwahl) darzustellen.

(Von Sebastian Nobile)

In der evangelischen Stadtakadamie, die auch Vortragsreihen mit dem äußerst fragwürdigen Iman Idriz als Veranstalter organisiert (Geplante Vortragsreihe dort am 29.+30.11.2013: „Islamische Studien in pluraler Gesellschaft – Perspektiven einer Theologie im Dialog“), fanden sich rund 50 Interessierte ein, die aufmerksam den romantischen Schilderungen Frembgens lauschten, die mit farbenprächtigen Bildern tanzender Derwische und Textbeispielen sufistischer Philosophie und Poesie durchsetzt waren.

Frembgen schilderte eindrücklich diese sufistische Poesie aus verschiedenen islamischen Ländern und die Betonung, die der Sufismus auf das Spirituelle, die Beziehung zu Gott (oder besser gesagt der Vorstellung von Gott, die Allah darstellt) und die Wichtigkeit, die etwa Toleranz und Glaubensfreiheit, Liebe und Gleichberechtigung in der sufistischen Denkweise spielen sollen. Die persönlichen Bekanntschaften des Islamwissenschaftlers und Ethnologen mit Sufis und seine Bewunderung für deren Kunst und Denkart kamen gut zur Geltung und bezauberten den ein oder anderen Gutmenschen im Saal, waren aber auch allgemein von Interesse.

Bei mir hinterließen sie den Eindruck, als seien die Sufis so eine Art verzweifelter Islam-Hippies, die die mangelnde Liebe und Menschlichkeit im Islam mit einer geduldeten Ausschweifung zu Haschisch, ekstatischem Tanz, aber auch mit spirituell motivierten oder philosophischen Ansätzen und auch Askese kompensieren wollen. Auf mich wirkte die Darstellung der Sufis, als wäre diese Lebensart eine Flucht aus einer unbarmherzigen Realität, in deren Glaubensgefängnis Islam kein Platz für die genannten Werte existiert und die es erlaubt, eine Parallelwelt aufzubauen, in der die Berdüfnisse der Seele einen Raum finden dürfen.

Immer wieder betonte er auch den Gegensatz, den die sufistische Tradition gegenüber den islamischen Hardlinern wie den Salafisten darstelle und somit beschäftigten sich auch mehrere der Fragen, die aus dem Publikum in der anschließenden Diskussion gestellt werden konnten, mit genau diesem Gegensatz.

So fragte einer der Anwesenden nach der Vereinbarkeit von Schariarecht mit dem Sufismus, worauf Frembgen bejahte, dass diese gegeben sei und die Sufis der Scharia sehr wohl folgen würden und man bei uns auch einfach falsche Vorstellungen über die Scharia hege. Er konnte allerdings nicht schlüssig darlegen, inwiefern die von ihm genannten Werte der Sufis mit dem grausamen Schariarecht korrespondieren und so blieb die Frage aus meiner Sicht unbeantwortet.

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Haltung der evangelischen Kirche, die dem gemäßigt islamkritischen Bischof Huber entgegengebracht worden war, dessen Abgrenzung zum Islam (Papier der EKD aus dem Jahr 2006: „Klarheit und gute Nachbarschaft. Christen und Muslime in Deutschland“) damals scharf nicht nur von den Islamverbänden, sondern auch von vielen Kirchenoberen aus den eigenen Reihen niedergeredet wurde. Ebenso reagierte auch die evangelische Pfarrerin vor Ort auf diese Anmerkung und die darauffolgende Frage, auf welcher Seite sich die Sufis wohl gestellt hätten in der Diskussion, die Bischof Huber damals losgetreten hat. Frembgen erging sich daraufhin routiniert in der üblichen Tirade der „Islamophobie“ und dem „Hass gegen die Muslime“.

Das tolerante Klima war nun also sowieso schon im Eimer und so fragte ich selber auch noch, wie denn die Sufis den Gegensatz zwischen dem grausamen Vorbild Mohammeds auf der einen Seite, der den Tod eines Apostaten fordere und etliche Male zum Kampf gegen „Ungläubige“ aufrufe und den Ansprüchen des Sufismus an Gleichberechtigung der Glaubensrichtungen, Toleranz und Liebe auf der anderen Seite aufzulösen vermögen. Ich stellte die Frage nach der Relevanz einer solchen Minderheit im Islam, deren sicher löbliche Denkansätze von den gewalttätigen Ambitionen ihrer weniger sensiblen Glaubensbrüder buchstäblich niedergeknüppelt werden. Ich wollte wissen, inwiefern sich die Sufis denn gegen diesen „anderen Islam“, der doch immer der Gleiche ist, durchzusetzen vermögen, worauf Frembgen eingestehen musste, dass es hier sehr düster aussehe.

Am aktuellen Beispiel Ägyptens, wo immerhin etwa 10 Millionen Sufis leben und anhand der politischen Verwerfungen in Ägypten, kann man auch gut erkennen, dass wegen ihrer relativ unpolitischen Haltung und ihrer Unorganisiertheit ihre wohl gemäßigte Einstellung keine nennenswerte Rolle spielt. Das Dilemma der Sufis ist also das Dilemma der meisten anderen moderaten Muslime: Sie werden schlicht und einfach gekapert und spielen, wenn man den außerordentlichen politischen Anspruch des Islam betrachtet, keine Rolle. Das Problem ist und bleibt der Ur-Islam, dessen schreckliches Vorbild und dessen grausame Lehren nur reformierbar wären, wenn ebendieses Vorbild und ebendiese Lehren ausgetilgt würden, weil über jeder Reformbemühung das scharfe Schwert der Gewaltausübung schwingt, bereit, jeden zum Apostaten zu erklären, der sich nicht entsprechend den rigiden islamischen Vorstellungen äußert. Doch wie auch der Professer es anlässlich der Frage über die Scharia betonte, sei ein Islam ohne Scharia eben nicht denkbar. Wie soll ein Islam auch ohne einen Mohammed und ohne seine maßgeschneiderten Verse über Raub, Mord und „Ungläubige“ noch ein Islam sein?

Die Pfarrerin wollte dann auch nur noch Fragen zum Sufismus hören und so gab es hier noch einige erbauliche Meldungen, in denen die sicher angenehmen Ähnlichkeiten zwischen Sufismus, Christentum und Buddhismus angesprochen wurden oder die Tatsache, dass Frauen in dieser islamischen Spielart einen wichtigen Platz einnehmen würden. So bekam das Publikum im Altersdurchschnitt von etwa 50-60 Jahren doch noch ihre Dosis Wohlfühlklima gespritzt.

Am Ende der Veranstaltung dann sprach mich am Ausgang noch eine aufgeheizte Dame an mit den Worten: „Der Abend ging um Toleranz! Und was ist in der Diskussion nun daraus geworden!?“

Verärgert war sie offenbar darüber, dass diese DiaLÜG-Veranstaltung nicht reibungslos verlaufen war und wir nicht ebenso tolerant waren wie die im Vortrag so wunderbar und farbenfroh gezeichneten Sufis. Das mag vielleicht daran liegen, dass unser Toleranzverständnis nichts mit einem Nischendasein in der Unterwerfung zu einem mächtigen totalitären Islam zu tun hat, sondern dass Toleranz ein universelles Konzept ist, das wir nicht krampfhaft suchen müssen bei einer islamischen Minderheit, die praktisch nicht in Erscheinung tritt, sondern das eine Begegnung auf Augenhöhe erfordert. Diese Ausgangslage ist beim Islam nicht gegeben, weswegen es für uns keinen Grund gibt, angesichts der schönen Darbietungen einer folkloristischen islamischen Tanzgruppe Toleranz zu üben für das tatsächliche Problem, das der Islam nun einmal ist und das auch durch jene „Mystiker“ nicht gelöst wird.

Und so war der Abend insgesamt für viele der Teilnehmer sicherlich informativ und interessant, was die Kultur der Sufis, aber vor allem auch was den Realitätsbezug angeht, der so eine Islamkuschelveranstaltung begleiten sollte, will man sich nicht in der romantischen Verklärung orientalischer Kultur verlieren, sondern etwas Sinnvolles zur Islamdiskussion beitragen.




Wollt ihr die totale Toleranz?

Von der Business-Seite der sogenannten „Europäischen“ Union liest man täglich in den Zeitungen; weniger Aufmerksamkeit wird dagegen ihrem ideologischen Überbau gewidmet. Der an Orwell geschulte Leser wird aufhorchen, wenn er erfährt, daß es in Paris einen „Rat für Toleranz und Versöhnung“ gibt, der dem EU-Netzwerk angehört, und der genau das ist, wonach er klingt. Dieser „European Council for Tolerance and Reconciliaton“ (ECTR) hat einen Entwurf vorgelegt, dessen Richtlinien „in den europäischen Staaten gesetzlich verankert werden“ sollen. Es handelt sich dabei um ein weiteres „Antidiskriminierungs“-Programm, das „Toleranz“ mit intoleranten Mitteln fördern soll. (Fortsetzung des zweiseitigen Artikels von Martin Lichtmesz auf sezession.de)




LKW-Maut wird auf Bundesstraßen ausgeweitet

Die Speditionsbranche muss sich auf eine deutliche Ausweitung der LKW-Maut in Deutschland einstellen. Die Verkehrsminister der Länder sprachen sich am Mittwoch in Berlin einstimmig dafür aus, die Gebühr schrittweise auf alle rund 40.000 Kilometern Bundesstraßen zu erheben. Damit sollen rund 2,3 Milliarden Euro Mehreinnahmen für Straßen-Reparaturen hereinkommen, so schreiben heute dumme Blätter. Abgesehen davon, daß dieses Geld jederzeit auch zur Rettung Griechenlands oder Portugals benützt werden kann, ist es nichts anderes als die erste Steuererhöhung nach der Bundestagswahl. Denn die Maut zahlt nicht die Speditionsbranche, sondern der Verbraucher. Alles, was er in welchem Laden oder Geschäft auch immer kauft, kommt mit dem LKW – auch sein Müsli oder E-Bike!




So trauert ein Türke beim Zschäpe-Prozeß: „Halit-Straße oder ich will meinen Sohn zurück“

yozgat-plakatDas Foto zeigt Ismael Yozgat, den Vater des 2006 in Kassel ermordeten Halit Yozgat, im Gerichtssaal des OLG München beim Zschäpe-Prozess an einem Tisch, an dem ein Plakat seines Sohnes als Kind hängt, sowie die Forderung, die Holländische Straße in Halit-Straße umzubenennen oder den Sohn zurückzugeben. So trauern also Türken, indem sie während einer Gerichtsverhandlung unverschämte politische Forderungen stellen. Götzl hätte dieses Plakat unverzüglich abhängen lassen müssen.

Ansonsten kam in den letzten Sitzungen absolut nichts heraus, was die Zschäpe belastet hätte. Belastet ist aber der Staat, denn Andreas Temme, damals Verfassungsschützer, war im Kasseler Internetcafé, just als dort der Inhaber Yozgat erschossen wurde. Er habe dort während der Schwangerschaft seiner Frau im Internet nach Freundinnen gesucht und nichts gehört. Hmmh…!




„Mehmet“ will in Frankfurt sein Buch anpreisen

mehmetMehmet, der eigentlich Muhlis A. heißt, war in München schon als „zarter“ Jugendlicher ein Hochkrimineller. Mit 14 hatte er schon 60 Straftaten wie Diebstahl, Erpressung und Körperverletzung auf seinem Kerbholz. Zu Beginn seiner Strafmündigkeit schoben die Münchner Behörden den Türken völlig zu Recht in sein Ursprungsland ab. Welche Fehler das Bundesverwaltungsgericht machen kann, zeigte sich 2002, als es den Kriminellen wieder zurück nach Deutschland ließ. Seine Eltern mussten die Suppe auslöffeln, denn er verprügelte, erpresste und bedrohte sie. Um der 18-monatigen Haftstrafe zu entgehen, floh er in die Türkei. Jetzt will er dreist auf die Frankfurter Buchmesse, um Kasse mit seiner Biografie machen zu können.

(Von Michael Stürzenberger)

Dazu müsste sein Haftbefehl ausgesetzt werden. Die Welt berichtet bereits über das kultursensible Entgegenkommen der Münchner Ausländerbehörde:

Aris Antrag liegt derzeit in der Ausländerbehörde München vor. Leiterin Franziska Döbrich sagte laut „Bild“, dass sie bereit sei, ihn für vier Tage einreisen zu lassen. „Danach muss er wieder ausreisen. Letzte Entscheidung hat die Ausländerbehörde Frankfurt, weil er dort ja einreisen will. Ob der Haftbefehl vollstreckt wird, wenn er einreist, muss die Justiz entscheiden.“

Wie tolerant und rücksichtsvoll von Franziska, deren Mutter eine in Syrien aufgewachsene gebürtige Palästinenserin ist. Muhlis A. hat schließlich in der Türkei ganz fleißig ein Buch über sein Leben geschrieben, und man will dessen neuer Karriere als Jung-Schriftsteller sicher nicht im Wege stehen. Für Franziska und ihre Ausländerbehörde scheint es auch kein Problem zu sein, dass er in seiner Biografie die deutsche Polizei und Justiz massiv angreift. Er sei „aufs Übelste verfolgt“ worden. Das Verhalten des früheren Bayerischen Innenministers beschreibt er laut AZ allen Ernstes so:

„Beckstein hat das Leben eines 14 Jahre alten Kindes absichtlich zerstört. Sein Verhalten war widerlich und krank.“

Eine absolute Frechheit. Der soll sich mal überlegen, wie die türkische Polizei mit einem solchen brutalen Dauerkriminellen wie ihm umgesprungen wäre. Da wurde er bei uns ja regelrecht bekuschelt, bis man ihn endlich abschob. Sich selbst als Opfer hinstellen, obwohl man selbst knallharter Täter ist, stellt in der türkisch-moslemischen Welt keinen Einzelfall dar, siehe Völkermord an den christlichen Armeniern. Die AZ erinnert, was dieser Muhlis A. als 14-jähriger beispielsweise in Überzahl mit einem Schüler angestellt hatte:

Ein Jahr ohne Bewährung hatte ihm 1998 das Jugendgericht aufgebrummt. Wegen der besonderen Schwere der Tat wurden drei Monate U-Haft nicht angerechnet. Der damals 14-Jährige hatte mit drei Spezln einen Schüler mit Fäusten, Tritten und einer Dachlatte bewusstlos geschlagen und ausgeraubt.

Beckstein hat in der Bild am Sonntag die richtige Antwort an diesen früheren Serienkriminellen gegeben:

„Er kann froh sein, dass wir damals so hart durchgegriffen haben. Sonst wäre er heute ein Berufskrimineller und würde womöglich im Gefängnis sitzen.“

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zeigt eine klare und konsequente Linie, indem er sich kompromisslos gegen eine Einreise von Muhlis A. ausspricht:

„Er hat wiederholt bewiesen, dass er keine Bereicherung für die deutsche Gesellschaft ist. Er hat anderen Menschen schweres Leid zugefügt und ist immer wieder rückfällig geworden. Auf solche Leute verzichten wir gerne in unserem Land.“

Der Rechtsanwalt des früheren Serienstraftäters drückt hingegen auf die Tränendrüse:

Sein Rechtsanwalt Burkhard Benecken sagte dem Magazin, dass Muhlis A. immer noch den Wunsch habe, in die Bundesrepublik zurückzukehren. „Mehmets Heimat ist und bleibt München. Er möchte zumindest zeitweise wieder dort leben“, sagte der Anwalt.

Bei BILD Online ist ein Foto vom stolzen Türken zu sehen. Kontakt zu den Ausländerbehörden von München und Frankfurt:

» auslaenderbehoerde.kvr@muenchen.de

» auslaenderbehoerde@stadt-frankfurt.de




Putin für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Russlands Präsident Wladimir Putin wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Die Blödzeitung tut blöd. Aber in der Tat, wenn man Obama und Putin vergleicht, dann spricht alles für Putin. Gerade die Lage in Syrien wurde durch ihn deeskaliert. Obama dagegen, der den Preis 2009 für nichts erhielt, ist in den letzten Wochen ein Kriegstreiber par excellence gewesen, vom Irak oder Afghanistan ganz abgesehen. Putin wäre mit Sicherheit ein würdigerer Preisträger – wenn schon! Und nebenbei gesagt, die BILD zählte auch zu den hirnlosen Kriegstreibern!