Wahlverbot im „Demokratiemuster Malediven“

In bekannt verwirrter Manier nannte FAZ-Schirrmacher im November 2011 in einem Interview mit dem Vizepräsidenten der Malediven, Mohammed Wahid, die Malediven ein Muster an Demokratie und ernannte Wahid selber zu einem wahren Ausbund von Demokraten, der Tradition und Moderne in einzigartiger Weise verbinden könne (PI berichtete). Einfaltspinsel Schirrmacher begriff nicht, dass Wahid mit Tradition nicht nur Islamismus meinte, sondern sich offensichtlich in die ausnahmslos diktatorische Tradition der Malediven (Kalife, Sultane, Diktatoren) einzuordnen gedachte.

(Von Atollman)

2008 war der Dauerdespot Abdul Gayum in den ersten freien Wahlen der maledivischen Geschichte völlig überraschend, quasi durch einen Regiefehler, abgewählt und Mohammed „Anni“ Nashid zum Präsidenten gewählt worden. Dieser hatte auf Grund einer Regierungskoalition Mohammed Wahid zum Vizepräsidenten ernannt.

Genau ein Jahr nach dem Interview, im Februar 2012 putschte Schirrmachers Demokratiewunder unter der Regieführung des abgehalfterten Gayum-Clans den ersten gewählten Präsidenten Anni weg und verweigerte in der Folge Neuwahlen – es sollte erst die Macht des Gayums wieder gefestigt werden (PI berichtete auch darüber). Diese Wahlen kamen erst am 7. September dieses Jahres zustande und Anni gewann sie unangefochten mit 45%, ohne allerdings die absolute Mehrheit zu erreichen. Zweiter wurde der Bruder des Ex-Diktators Gayum, Yamin, und Dritter der Multiunternehmer Ibrahim Gasim.

Yamin ist der Repräsentant der Gayum-Diktatur. Mit Drogen, Öl und Waffen machte er ein Riesenvermögen, er ist im Verbund mit dem Gayum-Clan wahrscheinlich einer der reichsten Männer Asiens. Einen zweifelhaften Namen machte er sich erstmals dadurch, dass er das billige Ölkontingent, das Saudi-Arabien Hardline-Genossen wie den Malediven zukommen lässt, über die Militärjunta in Burma in Asien zu Marktpreisen in den Verkauf brachte. Die offiziellen Malediven aber mussten dieses Öl teuer zu Marktpreisen einkaufen. Diesen Teil des „business“ wickelt Ibrahim Gasim ab, der seine Karriere als Volksschulabbrecher im frühen Stadium und „houseboy“ der Gayums begann. Seine Rolle war zunächst die einer Scheinadresse für Gayum- Deals, aber seine Loyalität brachte ihm mit der Zeit ein eigenes Imperium (Mehrere Touristenresorts, die Inlandfluglinie, die beiden Airtaxi-Unternehmen „Maldivian Airtaxi“ und „TMA“, eine Vielzahl anderer Firmen und Beteiligungen). Durch die offizielle Übernahme des Bereicherungsministeriums der Gayums, genannt „Ministry of Finance“, stieß er in die Politik vor. Er wurde in den Wahlen vom September Dritter und war damit aus dem Rennen, obwohl er Millionen in den Wahlkampf gesteckt und Stimmen zu durchschnittlich 40 USD pro Kopf ganz offen aufgekauft hatte. Auf seinen Touristenresorts (unter anderem Sun-Fun-Holiday-Royal Island) hat er sämtliche Angestellte gefeuert, von denen bekannt wurde, dass sie nicht für ihn gestimmt hatten.

Verfassungsgemäß wäre nun eine Stichwahl zwischen dem Erstplazierten Nashid und dem Zweitplazierten Yamin am 28. September fällig gewesen. Obwohl die Wahl ganz genau von ausländischen Wahlbeobachtern überwacht wurde und diese einen sauberen Ablauf attestierten, warf Gasim dem Wahlsieger Stimmenfälschung vor. Yamin brachte als Flankenschutz zusammen mit dem Islamistenführer Imran eine Klage ein, wonach Wahlsieger Nashid eine Bedrohung für den Islam darstelle – ein Kapitalverbrechen in einem Land, wo als einzige Religion der Islam zugelassen ist. Sich darauf beziehend annulierte das Oberste Gericht der Malediven ohne Untersuchung kurzerhand diese Wahl, setzte auch die Stichwahl ab und dafür Neuwahlen an.

Diese Neuwahlen sollten am Samstag, den 19. Oktober stattfinden. Tags zuvor gab die Maldives National Defense Force (MNDF) bekannt, ihr Oberkommandierender Mohamed Nazim habe den Vorsitz über die Elections Commission (EC) übernommen – und gewählt werde „bis zur Klärung der Vorwürfe“ nicht. Das Militär besetzte am Samstag in aller Frühe die vorgesehenen Wahllokale und „stellte die Wahlunterlagen sicher“. PI-Leser werden schon ahnen, wer Dienstherr des MNDF-Kommandanten ist: Schirrmachers Wunderdemokrat Wahid. Er hatte als Amtsinhaber übrigens auch kandidiert und ganze 5% der Stimmen erhalten. Dies braucht ihn aber nicht weiter anfechten, denn im Namen der Gayum-Gang kann er ruhig als präsidialer Vorwandlieferant das Demokratietheater weiterspielen.

Inzwischen sind zahlreiche Streiks in der Hauptstadt Male und vielen Inseln ausgebrochen. Auf den Touristeninseln ist es bislang ruhig, obwohl es dort auch schon zu vereinzelten Warnstreiks gekommen ist. Auf alle Fälle gehen die Malediven einer unruhigen Zukunft entgegen. Nach Meinung von Schirrmachers Darling kann erst wieder Ruhe nach der Eliminierung des Störenfrieds eintreten – gemeint ist der Wahlsieger Mohammed Nashid, erster demokratisch gewählter und erster demokratisch handelnder Präsident der Malediven. Mehrere Anschläge auf sein Leben hat es bereits gegeben, zeitweise wohnte er in der Indischen Botschaft.




Opferfest: Binger OB Feser (CDU) ist erschüttert

Der Oberbürgermeister des rheinland-pfälzischen Stadtchens Bingen am Rhein, Thomas Feser (Foto), ist erschüttert. Nein, nicht etwa wegen des massenhaften betäubungslosen Schächtens von wehrlosen Tieren, das während des diesjährigen Opferfestes in seiner Stadt veranstaltet wurden. Nein, der CDU-Politiker ist erschüttert, weil er aufgrund dieses PI-Beitrags jede Menge E-mails von Menschen bekommen hat, die kritisieren, dass in Bingen für dieses grausame islamische Ritual sogar noch Verkehrsführungen geändert werden. Ihnen wirft er in einem Bericht der SWR-Landesschau vom 17.10. Antisemitismus(!?) und Ausländerhass vor.

Wörtlich äußert sich Feser zu Beginn des Beitrags:

„Da bin ich nicht nur erschüttert, sondern es macht mir ein Stück weit Angst, welche Szene oder welche Menschen hier in unserer Gesellschaft sich überhaupt so öffentlich outen mit einer Wortwahl, die ja doch bekanntermaßen eine gewisse Zeit, die ja wir alle hofften, dass sie vorbei ist, doch widerspiegeln. Und der Antisemitismus und auch der Ausländerhass drückt sich da mehr als deutlich aus.“

Und später dann:

„Es wird dieser Vorgang missbraucht, um eigene Meinungsbildung zu betreiben gegen Ausländer und das ist das, wo ich auch für momentan sensibilisieren will, dass solche Weblogs im Internet kursieren und solche Anlässe missbraucht werden um gegen Ausländer zu hetzen und dementsprechend Parolen zu verbreiten.“

Ja, Herr Feser, wir bilden uns in der Tat unsere eigene Meinung und wir werden auch weiterhin derart perfide Entscheidungen wie von Ihnen öffentlich brandmarken – und das hat rein gar nichts mit „Antisemitismus“ und „Ausländerhass“ zu tun!

Hier der SWR-Bericht (Achtung: bitte Brechbeutel bereit halten):

» Stellungnahme von Oberbürgermeister Feser auf bingen.de




Asylgrund Klimaschwindel

KiribatiDa kommt was auf uns zu! Ein Mann aus dem pazifischen Inselreich Kiribati [Foto] hat wegen des Klimawandels bei einem Gericht in Neuseeland um Asyl gebeten. Steigende Meere und Umweltrisiken durch die globale Erwärmung in seiner Heimat seien der Grund, erklärte der 37-jährige Ioane Teitiota. Er bittet darum, als Klimaflüchtling anerkannt zu werden. Der neue UN-Klimabericht hat einen Anstieg des Meeresspiegels um 3 Millimeter pro Jahr vorausgesagt. Tja, da bleibt nur Asyl. Aber warum in Neuseeland? Warum nicht gleich in Germany?




Frederick Forsyth: Der islamistische Terrorismus ist die größte Bedrohung für die westliche Welt

Der britische Schriftsteller Frederick Forsyth (Foto) hat in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger den islamistischen Terrorismus als die größte Bedrohung für die westliche Welt dargestellt. Der Westen sei viel zu spät aufgewacht und gerade Deutschland mache es sich einfach, nachsichtig mit Terroristen zu sein und eine hohe moralische Position einzunehmen. „Wenn 2010 1000 Deutsche an zehn verschiedenen Orten auf dieser Welt in die Luft gesprengt worden wären, dann sähe die Diskussion vermutlich auch bei Ihnen etwas anders aus“, so Forsyth.

Hier ein Auszug des Gesprächs von Forsyth mit KStA-Chefreporterin Petra Pluwatsch, die sich gewiss ganz andere Antworten auf ihre gewohnt linkslastigen Fragen erhofft hatte:

[…]
Forsyth: Der islamistische Terrorismus stellt die derzeit größte Bedrohung für die westliche Welt dar. Diese Leute wollen uns töten. Und das Schlimme ist: Mit denen können Sie nicht diskutieren, sie sind für keinerlei Argumente zugänglich. Die sagen: „Das und das hat der erste Kalif gesagt, und sein Wort gilt auch heute noch.“ Dann antworten Sie: „Der ist seit 1300 Jahren tot“, aber das ist denen egal. Oder sie fordern: „Die ganze Welt soll zum Islam konvertieren.“ Nun, das wird niemals geschehen. Doch wenn Sie das sagen, sind Sie tot. Sie haben also gar keine andere Chance, als zurückzuschlagen und zu töten, ehe Sie selber getötet werden.

KStA: Was ist Ihrer Meinung nach der Nährboden für diesen religiösen Fanatismus in der islamischen Welt?

Schwer zu sagen. Es gibt innerhalb des Islam keine richtungsweisende Instanz wie den Papst oder den Dalai Lama. Jeder kann sich selbst zum Imam ernennen und eine Moschee bauen. Außerdem gibt es innerhalb des Islam seit Jahrzehnten Krieg zwischen Sunniten und Schiiten und zwischen Ultrafanatikern und moderaten Muslims. Sie hassen sich untereinander, und sie hassen uns.

Warum hassen sie uns?

Für das, was wir sind. Wir sind keine Muslims, also sind wir Feinde Allahs. Wir können noch so oft beteuern, dass wir das nicht sind. Es wird uns nicht helfen. Sie hassen uns trotzdem. Religiöse Fanatiker sind nicht zugänglich für Logik, sonst wären sie keine Fanatiker.

In Ihrem neuen Roman schreiben Sie, der Westen sei zu spät aufgewacht. Er hätte früher merken müssen, welche Bedrohung von Al-Kaida ausgeht. Wann hätten wir hellhörig werden müssen?

Ich denke, Mitte der 90er-Jahre. 1993 gab es bereits einen ersten Anschlag auf das World Trade Center. Er misslang, weil die Bombe unter dem Nordturm nicht stark genug war, um großen Sachschaden anzurichten. Einer der Täter sagte nach seiner Verurteilung, er sei ein Vorreiter im Krieg der islamischen Welt gegen die USA. Und – was ist passiert? Nichts ist passiert. Keiner hat sich dafür interessiert.

Hätten Sie dem Mann damals Glauben geschenkt?

Wahrscheinlich nicht. 1998 folgten die Al-Kaida-Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Dabei starben mehr als 200 Menschen, darunter zwölf Amerikaner. Wieder passierte nichts. Bill Clinton war wahrscheinlich zu sehr mit Monica Lewinsky beschäftigt. Was scherten ihn da ein paar tote Amerikaner in Afrika. Dann im Jahr 2000 dieser Selbstmordanschlag von Al-Kaida auf den Zerstörer USS Cole im Hafen von Aden. 17 amerikanische Matrosen kamen dabei ums Leben. Und noch immer sind sie nicht aufgewacht!

Die USA haben unter dem Mäntelchen der Terrorismusbekämpfung einen gewaltigen Überwachungsapparat aufgebaut und weltweit Millionen von Daten gesammelt. Sie checken unsere Emails, unsere Handydaten und, und, und. Geht das nicht ein bisschen zu weit?

Selbstverteidigung hat eben ihren Preis. Sie kostet Geld. Sie kostet Menschenleben. Und sie geht auf Kosten der Menschenrechte, über die man in Deutschland ja so gern diskutiert.

Tut man das in Großbritannien nicht?

Nein, eigentlich interessieren sich bei uns nur diese linken Pseudo-Intellektuellen dafür, die ohnehin ständig glauben, uns sagen zu müssen, was wir zu tun und zu lassen haben. Jedes Mal, wenn ein Terrorist getötet wird, steigen sie auf die Barrikaden, und das Geschrei ist groß.

Was ist falsch daran, auf Einhaltung der Menschenrechte zu pochen?

Nichts. Doch wenn ein Terrorist die Absicht hat, eine Bombe in eine vollbetzten Fußballstadion hochgehen zu lassen, und wir können das verhindern, indem wir im Vorfeld sein Handy und seinen E-mail-Verkehr überwachen, dann werden wir das tun. Unsere Selbstverteidigung steht absolut an erster Stelle. Erst dann kommen die Menschenrechte.

Haben Sie dennoch Verständnis für die Angst der Deutschen vor zu viel Überwachung durch den Staat?

Durchaus. Aber ich bin anderer Meinung. Deutschland ist in einer sehr luxuriösen Lage, es kann sich eine solche Diskussion leisten: Es ist reich, es ist sicher, und es gehört nicht zu den Hauptangriffszielen von Al-Kaida. Da ist es einfach, nachsichtig mit Terroristen zu sein und eine hohe moralische Position einzunehmen. Wenn 2010 1000 Deutsche an zehn verschiedenen Orten auf dieser Welt in die Luft gesprengt worden wären, dann sähe die Diskussion vermutlich auch bei Ihnen etwas anders aus.

Was halten Sie von Edward Snowden, der das Ausmaß der Bespitzelung durch US-Nachrichtendienste öffentlich gemacht hat?

Verräter!

Das ist ein klares Wort.

Als was soll man diesen Mann denn sonst bezeichnen? Snowden hat sein eigenes Land verraten, weil ihm seine persönliche Weltanschuung wichtiger war als das Land, dem er Treue geschworen hat. Das ist für mich Landesverrat.

Von Julian Assange haben Sie wahrscheinlich keine bessere Meinung.

Der Kerl ist doch komplett verrückt. Haus in der Botschaft von Ecuador in einem Keller! Außerdem soll er in Schweden zwei Frauen vergewaltigt haben.

Und darüber hinaus?

Darüber hinaus ist er genau so ein Typ wie Snowden: Er ist so überzeugt von seiner eigenen Bedeutung, dass er glaubt, er könne machen, was er will. Es ist diese Attitüde: „Ich bin wichtiger als alles andere auf der Welt“, die mich so wütend macht.

Für wie gefährlich halten Sie die Enthüllungen der beiden?

Ich halte sie für enorm wichtig. Vom britischen Security Service, dem MI5, habe ich erfahren, dass Snowdens Verrat viele Menschenleben in Gefahr gebracht hat. Warum hat er etwas so Idiotisches getan? Der Westen wird von muslimischen Terroristen bedroht, und er pustet in die Welt hinaus, wie wir uns gegen sie verteidigen. Das ist bescheuert.

Das ganze Interview gibts hier…




Warum Assad den Krieg gewinnen wird

Als der syrische Bürgerkrieg im Jahr 2011 begonnen hatte, erschienen die Vorgänge als ein weiteres Beispiel des Arabischen Frühlings, den wir schon bald nach den Ereignissen, die zum Sturz von Oberst Muammar Gaddafi in Libyen und zum Sturz von Hosni Mubarak in Ägypten geführt hatten, als Arabischen Winter bezeichneten. Islamistische Terrororganisationen übernahmen von nun an die Herrschaft zur Re-islamisierung Ägyptens, bis das Militär die Ordnung wieder herstellte. In Libyen herrschen Stammesführer im Chaos und Niedergang des von der NATO zerbombten Landes. Das Ende der Herrschaft der Assads schien ebenso wahrscheinlich und einige Syrier, die weiterhin optimistisch waren, sahen dies als Chance für ein demokratisches säkulares Regime in Syrien, während westliche Staaten, Saudi Arabien und Katar die Islamisten und Terrorbanden weiter bewaffneten.

Jetzt, nach mehr als 100.000 Toten und Hunderttausenden, die aus ihrer Heimat vertrieben und entwurzelt wurden, und Zuflucht in der Türkei und Jordanien suchten, wird die verworrene Situation immer deutlicher. Mehrere Faktoren sorgen dafür, dass Bashar Al Assad nicht nur überleben wird, sondern weiterhin Syrien regieren wird.

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Bonner Bomber endlich überführt?

Nach Pleiten, Pech und Pannen haben die Ermittlungen im Fall des wegen des versuchten Bombenanschlags am Bonner Hauptbahnhof in Untersuchungshaft sitzenden Bonner Islamisten Marco André Gäbel einen weiteren Höhepunkt erreicht und den Tatverdacht gegen ihn bestätigt. Der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum (kl. Foto) sagte in einem Gespräch mit dem SWR, die Bundesanwaltschaft habe „aufgrund von kriminaltechnischen Erkenntnissen und Durchsuchungsergebnissen“ den Verdacht, dass der 26-Jährige den Anschlag in Bonn begehen wollte und nunmehr identifiziert sei.

(Von Verena B., Bonn)

Im Dezember 2012 hatte ein bislang Unbekannter auf einem Bahnsteig in Bonn eine Sporttasche mit einer Sprengvorrichtung abgestellt. Der „Spiegel“ hatte bereits im August berichtet, dass sich der Verdacht gegen Marco André Gäbel erhärtet habe. Der mutmaßliche Islamist wird auch verdächtigt, an der Planung eines Anschlags auf den Vorsitzenden von PRO NRW, Markus Beisicht, beteiligt gewesen zu sein. Gäbel und drei weitere Verdächtige waren deshalb im März festgenommen worden. Der Sprengsatz war laut Griesbaum grundsätzlich zündfähig, detonierte aber nicht.

Der Bonner General-Anzeiger berichtet:

Hat Marco G. am 10. Dezember 2012 die Tasche mit dem Sprengsatz am Gleis 1 am Hauptbahnhof abgestellt? Auch gegenüber dem GA bestätigte gestern ein Sprecher, dass sich aus Sicht der Behörde die Hinweise darauf verdichteten – wenngleich es in dem Fall keine neuen Indizien gebe. „Nach intensiven Ermittlungen haben sich die Verdachtsmomente gegen Marco G. erhärtet“, bringt Pressesprecher Markus Köhler die aktuelle Bewertung auf den Punkt. Allerdings seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. So könne insbesondere die Frage der möglichen Tatbeteiligung weiterer Personen aus dem militant-salafistischen Umfeld noch nicht abschließend beurteilt werden, unterstreicht Köhler.

Marco G. war im März dieses Jahres zunächst wegen einer ganz anderen Tat ins Visier der Ermittler geraten. Festgenommen wurde er seinerzeit, weil der deutsche Konvertit, wohnhaft in Tannenbusch, gemeinsam mit drei weiteren muslimischen Extremisten Mordanschläge auf Politiker der Partei Pro NRW vorbereitet hatte. Das war auch verdeckten Ermittlern der Polizei nicht entgangen. Als ein Mordanschlag auf den Parteivorsitzenden Markus Beisicht am 12. März an dessen Leverkusener Wohnort unmittelbar vor der Ausführung stand, griffen die Beamten zu. Festgenommen wurden in Leverkusen Marco G. – Berichten zufolge mit Schusswaffe und Sprengstoff bewaffnet – sowie ein mutmaßlicher Komplize. Zwei weitere Verdächtigte wurden in Essen und Bonn festgenommen, einer von ihnen hielt sich gerade in der Wohnung von Marco G. in Tannenbusch auf. In dem Hochhaus an der Memelstraße fand die Polizei dann außerdem eine Pistole und rund 600 Gramm sprengfähiges Ammoniumnitrat, wie es auch die Bombe am Bahnhof enthalten hatte. Diese war zwar gezündet worden, detonierte aber nicht. Später tauchten dann im Kühlschrank der Wohnung weiteres sprengfähiges Material sowie, verdeckt im Staubsauger, eine zweite Pistole auf.

Hatten Ermittler im Hintergrund auch bereits zuvor einen Zusammenhang zwischen Attentaten und Bombenanschlag geprüft, so war dies das erste größere und greifbare Stück jenes Indizienpuzzles. Hinzu kam schon damals, dass Marco G. in einem Telefonat geäußert haben soll, er müsse bei der Aktion gegen Pro NRW aufpassen. Wenn man auch nur ein Haar von ihm da fände, ginge er fünf Jahre in den Bau wegen Bonn. Interessant wurde für die Ermittler auch die Aussage eines Nachbarn aus der Memelstraße. Dieser hatte zuvor eine blaue Sporttasche in einem Sammelmüllcontainer geworfen ähnlich derjenigen, in welcher sich am Bahnhof der Sprengsatz befunden hatte. Eine andere Spur führte zu einem Versandhändler in Hamburg, der eine solche Tasche zusammen mit einer Laptoptasche verkauft habe, wie sie ebenfalls in G.s Wohnung gefunden worden war.
Zwei Monate vergingen, bis im Mai weitere Ermittlungsergebnisse bekannt wurden. An dem Sprengsatz vom Bahnhof – und zwar sowohl auf dem Metallrohr als auch auf dem Wecker des Zeitzünders – fanden die Ermittler DNA-Spuren von der Frau und dem dreijährigen Sohn von Marco G. Bereits damals äußerte sich die Bundesanwaltschaft für ihre Verhältnisse verbindlich: Die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den beiden versuchten Attentaten, hieß es, hätten sich „verdichtet“. Auch die Körpergröße des wegen verschiedener Delikte vorbestraften Marco G. passt zu jenem Mann, den Überwachungskameras gefilmt hatten. Nun scheinen ihm die Ermittler auch die Jacke des Mannes mit der blauen Tasche zuzuordnen. Es ist ein weiteres Stück, das in das Puzzle zu passen scheint.

In der „Erklärung des Rates der Muslime in Bonn zum Extremismus und Gewalt“ vom 3. Februar 2013 heißt es hierzu:

Der Islam verurteilt strikt religiösen Extremismus und Gewaltausübung gegenüber unschuldigem Leben.

Der Islam liefert keinerlei Rechtfertigung für Extremismus und wahllose Gewalt. Dies ist eindeutig ein Missbrauch unserer gerechten und auf Frieden ausgerichteten Religion des Islam und ist eine Übertreibung und Übertretung darin.

„Dies sind Allahs Grenzen, so übertretet sie nicht! Wer aber Allahs Grenzen übertritt, diejenigen sind die Ungerechten.“ (Surah Al-Baqarah, 2:229)

„O ihr, die ihr glaubt! Setzt euch für Allah ein und seid Zeugen der Gerechtigkeit. Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht näher. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist eures Tuns kundig.“ (Surah Al-Maida, 5:8)

„Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (dass es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte.“ (Surah Al- Ma’ida, 5:32)
„Und keine lasttragende Seele trägt die Last einer anderen.“ (Surah AlFatir, 35:18)

Die in Deutschland lebenden Muslime sind als Opfer wahlloser und verabscheuungswürdiger Gewalt nicht ausgenommen. Zugleich aber werden wir allzu leicht unter Generalverdacht gestellt und als potentielle Täter betrachtet. Dagegen wehren wir uns mit Nachdruck, denn unser Anliegen ist das friedliche Zusammenleben ungeachtet der Nationalität und der Religionszugehörigkeit.

Bei Marco André Gäbel kann es sich nach Ansicht des Muslimrats also nicht um eine religiös bedingte Tat handeln, da der Koran das Töten anderer Menschen verbietet. Der Täter ist demnach das Opfer ungerechtfertigter Verdächtigungen und rassistischer Diskriminierungen. Verurteilen kann ihn gegebenenfalls ohnehin nur Allah und nicht die deutsche Justiz, denn Gäbel ist ein streng gläubiger Moslem.




Hagia Sophia soll wieder Moschee werden

Die mohammedanischen Türken probieren es immer wieder. Neuester Anlauf: Der Chef-Kleriker der historischen Sultanahmet Moschee in Istanbul fordert die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee. Öffentlich zur Sprache kam sein Wunsch während der Eid-Gebete am 15. Oktober. Die ganz pragmatische Intention: Sein eigenes Gotteshaus leide unter Überfüllung. „Die Sultanahmet Moschee ist heute überfüllt mit Menschen, doch die Hagia Sophia steht der Gemeinde nicht zur Verfügung. Es sollte gestattet werden, die Hagia Sophia als Moschee zu nutzen. Hiermit tue ich unseren Wunsch in eurem Namen in Richtung Regierung kund“, zitiert die türkische Zeitung Hürriyet Mustafa Akgül [kl. Foto] nach dem Eid-Gebet. Sie werden es dank Erdogan und Konsorten schon schaffen. Wenn nicht mit diesem Trick, dann mit dem nächsten.




Tumbe ZEIT zu Roma-Abschiebung

Die politisch völlig tumbe ZEIT glaubt, sie habe den Zeitgeist gepachtet. Nachdem in Frankreich eine Romafamilie (Foto: Leonarda Dibrani) in den Kosovo abgeschoben wurde, prophezeite sie der dortigen linken Regierung linke Schwierigkeiten wegen linken Krawalldemos. Einen Tag später merkte der Hamburger Generalanzeiger für Politkorrektes dann doch noch, daß die Franzosen ihren Innenminister Manuel Valls (kl. Foto r.) geradezu dafür ins Herz geschlossen haben, weil er Zigeuner abschieben läßt: 93 Prozent der Franzosen sind der Ansicht, Roma würden sich schlecht in die französische Gesellschaft integrieren. 77 Prozent sprachen sich dafür aus, die bisherige Politik genauso strikt fortzuführen. Es ist immer dasselbe: Öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung!

Unsere durchweg linke Politik von den Mauermördern bis zur CDU kriecht täglich unseren durchweg linken Propagandamedien samt deren manipulierten Studien und Umfragen in den Hintern. Daß die Bevölkerung auch hier in Deutschland anders denkt, kommt diesen Knallköpfen nicht in den Sinn! Dementsprechend werden wir regiert.




Nairobi-Terrorist soll Norweger sein

nairobi-killerEiner der islamischen Terroristen aus dem Einkaufszentrum in Nairobi, wo mindestens 67 Menschen ermordet wurden, soll ein Norweger sein. Das berichtet der SPIEGEL einfach mal so. Zum Beweis dient das obige eindeutige Foto. Als ich es sah, dachte ich auch gleich, daß der schwarze Killer Hassan Abdi Dhuhulow oder wie er heißt Erik dem Roten verdammt ähnlich sieht und bestimmt von den Wikingern abstammt. So einfach ist es. Man kommt illegal als hochqualifizierte Fachkraft über Lampedusa in irgendein europäisches Sozialamt, kriegt den Pass nachgeschmissen, und schon ist man laut SPIEGEL politkorrekt Franzose, Deutscher oder Norweger. Bereicherung an allen Fronten!