Berlin: „Bezness“ mit behinderten Frauen

Bezness – diese Bezeichnung ist abgeleitet von dem englischen Wort Business und steht in vielen, hauptsächlich orientalischen Urlaubsländern für das brutale Geschäft mit den Gefühlen und dem Vertrauen europäischer Frauen und Männer. Inzwischen gibt es die fiese Masche mit der vorgeheuchelten Liebe auch mitten in Deutschland. Opfer sind immer öfters auch behinderte Frauen.

Der Berliner Kurier berichtet:

Sie heucheln Liebe. Das einzige jedoch, was sie interessiert, ist ein deutscher Pass. Heiratsschwindler machen sich gezielt an behinderte Frauen ran. Unglaublich perfide diese Masche. Auch Yassine B. (29) aus Agadir steht unter dem Verdacht. Er ist der nach Paris geflüchtete Marokkaner, der vergangene Woche die körperlich behinderte Sandra A. (34) aus Spandau im Bett erwürgt und ausgeraubt hat.

Vom Leben benachteiligt und von der Liebe auch. Frauen mit einem körperlichen oder geistigen Makel sind ideale Ziele für diese skrupellosen Gigolos. Ihre Opfer suchen sich die Typen im Internet oder sie lungern gleich in der Nähe von Behinderten-Einrichtungen rum. „Das geht zum Teil wie in einem Taubenschlag zu“, sagt ein Ermittler. In der Szene werden die Adressen einschlägiger Treffpunkte sogar ausgetauscht. „Hat einer eine behinderte Frau kennengelernt, verkuppelt er deren Freundinnen mit seinen Kumpels.“ Gegen die Scheinehen ist die Justiz machtlos. „Da wird eine Weile zusammengelebt, da werden Kinder geboren. Denen ist nichts zu beweisen.“

Die Seite 1001 Geschichte, die wir hier auf PI schon des öfteren verlinkt haben, dokumentiert seit Jahren hunderte von „Bezness“-Verbrechen.