Bonn: PI-Reporterin aus Moschee gejagt

Der gestrige „Tag der offenen Moschee“, den ich dazu nutzen wollte, die 30 bis 40 Besucher der radikal-muslimischen Al-Ansar-Moschee in Bad Godesberg über den Islam aufzuklären, endete (nicht) überraschend mit einem Rausschmiss: Als ich ein Foto machen wollte, nahmen das die Herren des Moscheevorstands zum Anlass („Fotografieren verboten“), mich als „uns bekannte Dame von PRO NRW“ unter Androhung der Hinzuziehung der Polizei aus dem Gebetsraum zu entfernen.

(Von Verena B., Bonn)

Zunächst ließ sich noch alles gut an. Ein Vorstandsmitglied der Moscheegemeinde, das mich angeblich von einer „Veranstaltung“ (5. Mai 2012 in Lannesdorf?) kannte, begrüßte mich äußerst herzlich, Tee und Gebäck wurden angeboten. Der stellvertretende Moscheevorsitzende, Mustapha Cadi, berichtete über die Entstehungsgeschichte der Hinterhof-Versammlungsstätte für Nichtstuer, die fünf Mal am Tag zum Buckelbeten dort hineilen, um dann später bei Tee und Kuchen über Mohammed und die Welt zu plaudern und erwähnte, dass die Moschee Mitglied im Evangelischen KriechKirchenkreis rund um Elisabeth Thissen und seit 2007 Mitglied im Rat der Muslime in Bonn sei. Die Moschee habe 150 feste Mitglieder, und 300 bis 400 Muslime kämen regelmäßig zum Freitagsgebet.

In der als „gemütlich“ angekündigten Diskussionsrunde wollte eine Dame wissen, wie das denn mit dem täglichen, fünfmaligen Beten sei, wenn ein Moslem arbeiten müsse. Ich grummelte vor mich hin: „Die müssen nicht arbeiten, die werden vom Staat bezahlt.“ Herr Cadi, der zuvor von Ausnahmeregelungen beim Beten (Krankheit, wichtiger Termin, den Dschihad vergaß er) berichtet hatte, konnte diese Frage nicht beantworten.

Eine andere Teilnehmerin fragte, was Muslime essen dürfen und was nicht. Der Referent erwähnte lediglich, dass Muslime nur Fleisch von geschächteten Tieren und kein Schweinefleisch essen dürfen. Die Fragestellerin insistierte aber und sprach die sogenannten Halal-Produkte an. Darauf ging der Strenggläubige aber nicht näher ein.

Dann meldete sich der aus dem Iran geflüchtete Autor Karim Izadi zu Wort, der Fragen zur Entstehungsgeschichte des Korans stellte, die ihm auch nicht beantwortet werden konnten. Izadi setzt sich im Übrigen mit einer Unterschriftensammlung auf allen politischen Ebenen und bei den muslimischen Organisationen für eine Reform des Korans und der islamischen Gesetzgebung ein und findet bei den Deutschen große Zustimmung für sein Vorhaben. Maßgeblcher Inhalt dieses Projekts ist die Feststellung, dass kein Mensch berechtigt ist, einen anderen zu töten oder zu verletzen. Hierzu sollen sich die Muslime ganz klar bekennen. Die Korangläubigen wollen diese Erklärung aber nicht unterschreiben. In Köln, wo Izadi sein Projekt während der Demonstration gegen Christenverfolgung vorstellte, waren die Muslime um Bekir Alboga, Sprecher der DITIB-Moschee in Ehrenfeld, äußerst wütend und drohten, ihm den Kopf abzuschneiden.

Wie mir später von einigen Zuhörern berichtet wurde, stellte Izadi dieses Projekt leidenschaftlich in der Moschee vor und erntete dafür großen Beifall des Publikums. Die Strenggläubigen nahmen keine Stellung dazu und schwiegen.

Dann wurden im Vortrag: „Können Muslime und Nicht-Muslime zusammenleben?“ die üblichen Lügen über die Religion der Barmherzigkeit und des Friedens erzählt. Als ich fotografieren wollte, löste das die allgemeine Unruhe und Wut der Referenten aus. Ich rief noch laut: „Ja, ja, Islamkritik ist hier unerwünscht“ und wurde dann abgeführt.

Es folgten mir eine ganze Reihe neugieriger Rechtgläubiger und wilder, kleiner Moslem-Jungen sowie der mir sehr gut bekannte Vorsitzende der Moscheegemeinde, Moussa Acharki, der letztes Jahr für die blutigen Ausschreitungen der Korangläubigen (Salafisten) vor der König-Fahd-Akademie in Lannesdorf verantwortlich war. Acharki bedeutete mir sehr höflich, dass er mich ja kenne, ich aber vorher hätte fragen müssen, ob ich fotografieren dürfe. Auch mein Presseausweis, den ich zeigen musste, half nicht weiter. Acharki löschte dann alle Fotos aus meiner Kamera. Ein kleiner, wütender Moslem-Junge, der einwand, ich wolle doch auch nicht nackt fotografiert werden (!?), wurde von Acharki beiseite geschoben, dem das wohl etwas peinlich war.

In einem kurzen Gespräch wies ich Acharki darauf hin, dass der Al-Shabaab-Terrorist Ahmed Khaled Müller, der mutmaßlich am schrecklichen Massaker in Nairobi beteiligt war, zuvor wohl auch in der Al-Ansar-Moschee verkehrt habe. Acharki wußte nichts davon und fragte, woher ich das wüßte. Ich antwortete, da müsse er den israelischen Geheimdienst fragen. Acharki beteuerte, dass solche Menschen natürlich nicht in die Moschee kommen dürften. Ich erinnerte an Pierre Vogel, der ja auch häufig in der Moschee aufgetreten sei. Der käme nicht mehr, sagte Acharki. Klar, weil das derzeit zu brenzlich ist und er daher jetzt selbst in der Stadt rumrennen und dort lechzend nach jungen Gotteskriegern suchen muss.

Dann sprach ich die 150.000 Christen an, die jährlich von den friedfertigen Muslimen ermordet werden. Davon hatte Acharki auch noch nie etwas gehört. Woher ich das denn hätte? Das habe ich wohl geträumt, Maria und Josef. Die umstehenden Schwerstgläubigen wurden immer wütender. Acharki hatte dann auch die Nase voll und schob mich freundlich weiter in Richtung Straße. Ich verließ den Hof hoheitsvoll mit folgendem, lauten Ausspruch: „Allahu akbar, das brüllt ihr doch auch immer, wenn ihr den Christen die Köpfe abschlagt!“ Niemand widersprach, und ich ging unbehelligt nach Hause.

Vor Beginn der Veranstaltung sprach ich noch mit zwei verängstigten Bürgerinnen, die sehr unter der Situation in Bad Godesberg zu leiden schienen. Ich versorgte sie mit etwas Material. Eine Dame sagte mir verschreckt, das dürften die in der Moschee aber nicht mitbekommen. Das hatte sie schon sehr gut erkannt.

Diese Veranstaltung zeigte wieder einmal mehr, dass ein „Zusammenleben mit Muslimen“ nur möglich ist, wenn man sich den demokratiefeindlichen Forderungen der Herrenmenschen bedingungslos unterwirft.

» Bericht des Bonner General-Anzeigers zur Veranstaltung