Erdogans neue Kopftuch-Reformen

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan [Foto: mit seiner Ehefrau Ermine] hat am Montag in Ankara das seit Monaten erwartete „demokratische Reformpaket“ seiner Regierung vorgestellt. Zu den wichtigsten Änderungen gehören eine partielle Aufhebung des Kopftuchverbots für Beschäftigte im Staatsdienst sowie die Erlaubnis, die kurdische Sprache, die seit 2012 schon als Wahlfach an staatlichen Schulen angeboten werden darf, auch an privaten Bildungseinrichtungen zu lehren. Verboten ist das Tragen eines Kopftuchs allerdings weiterhin jenen Beamtinnen, die im Dienst Roben oder Uniformen tragen müssen, zum Beispiel Richterinnen, Staatsanwältinnen oder Polizistinnen. Männern im Staatsdienst ist es künftig erlaubt, sich Bärte wachsen zu lassen.

(Nur die FAZ weiterlesen! Im übernächsten Artikel bezeichnet sie dann jeden, der gegen den EU-Beitritt der Türkei ist, als „Rechtspopulisten“! Ich hasse diese inkonsequente Haltung!)