Prof. Dr. Jürgen Wasim FrembgenNach unzähligen Versuchen der evangelischen Kirche, den Islam aufzuwerten, um höchstmöglichen Respekt zu zollen und sich billig den Islamverbänden anzubiedern, konnten am gestrigen Mittwoch einige Islamkritiker in München an einer weiteren dieser Lobhudeleien teilnehmen. Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen (Foto), Leiter der Orient-Abteilung am Staatlichen Museum für Völkerkunde München, referierte über die „Toleranz im Sufismus“ und versuchte, nicht ganz ohne Grund, diese „etwas hellere Seite des Islam“ (so seine eigene Wortwahl) darzustellen.

(Von Sebastian Nobile)

In der evangelischen Stadtakadamie, die auch Vortragsreihen mit dem äußerst fragwürdigen Iman Idriz als Veranstalter organisiert (Geplante Vortragsreihe dort am 29.+30.11.2013: „Islamische Studien in pluraler Gesellschaft – Perspektiven einer Theologie im Dialog“), fanden sich rund 50 Interessierte ein, die aufmerksam den romantischen Schilderungen Frembgens lauschten, die mit farbenprächtigen Bildern tanzender Derwische und Textbeispielen sufistischer Philosophie und Poesie durchsetzt waren.

Frembgen schilderte eindrücklich diese sufistische Poesie aus verschiedenen islamischen Ländern und die Betonung, die der Sufismus auf das Spirituelle, die Beziehung zu Gott (oder besser gesagt der Vorstellung von Gott, die Allah darstellt) und die Wichtigkeit, die etwa Toleranz und Glaubensfreiheit, Liebe und Gleichberechtigung in der sufistischen Denkweise spielen sollen. Die persönlichen Bekanntschaften des Islamwissenschaftlers und Ethnologen mit Sufis und seine Bewunderung für deren Kunst und Denkart kamen gut zur Geltung und bezauberten den ein oder anderen Gutmenschen im Saal, waren aber auch allgemein von Interesse.

Bei mir hinterließen sie den Eindruck, als seien die Sufis so eine Art verzweifelter Islam-Hippies, die die mangelnde Liebe und Menschlichkeit im Islam mit einer geduldeten Ausschweifung zu Haschisch, ekstatischem Tanz, aber auch mit spirituell motivierten oder philosophischen Ansätzen und auch Askese kompensieren wollen. Auf mich wirkte die Darstellung der Sufis, als wäre diese Lebensart eine Flucht aus einer unbarmherzigen Realität, in deren Glaubensgefängnis Islam kein Platz für die genannten Werte existiert und die es erlaubt, eine Parallelwelt aufzubauen, in der die Berdüfnisse der Seele einen Raum finden dürfen.

Immer wieder betonte er auch den Gegensatz, den die sufistische Tradition gegenüber den islamischen Hardlinern wie den Salafisten darstelle und somit beschäftigten sich auch mehrere der Fragen, die aus dem Publikum in der anschließenden Diskussion gestellt werden konnten, mit genau diesem Gegensatz.

So fragte einer der Anwesenden nach der Vereinbarkeit von Schariarecht mit dem Sufismus, worauf Frembgen bejahte, dass diese gegeben sei und die Sufis der Scharia sehr wohl folgen würden und man bei uns auch einfach falsche Vorstellungen über die Scharia hege. Er konnte allerdings nicht schlüssig darlegen, inwiefern die von ihm genannten Werte der Sufis mit dem grausamen Schariarecht korrespondieren und so blieb die Frage aus meiner Sicht unbeantwortet.

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Haltung der evangelischen Kirche, die dem gemäßigt islamkritischen Bischof Huber entgegengebracht worden war, dessen Abgrenzung zum Islam (Papier der EKD aus dem Jahr 2006: „Klarheit und gute Nachbarschaft. Christen und Muslime in Deutschland“) damals scharf nicht nur von den Islamverbänden, sondern auch von vielen Kirchenoberen aus den eigenen Reihen niedergeredet wurde. Ebenso reagierte auch die evangelische Pfarrerin vor Ort auf diese Anmerkung und die darauffolgende Frage, auf welcher Seite sich die Sufis wohl gestellt hätten in der Diskussion, die Bischof Huber damals losgetreten hat. Frembgen erging sich daraufhin routiniert in der üblichen Tirade der „Islamophobie“ und dem „Hass gegen die Muslime“.

Das tolerante Klima war nun also sowieso schon im Eimer und so fragte ich selber auch noch, wie denn die Sufis den Gegensatz zwischen dem grausamen Vorbild Mohammeds auf der einen Seite, der den Tod eines Apostaten fordere und etliche Male zum Kampf gegen „Ungläubige“ aufrufe und den Ansprüchen des Sufismus an Gleichberechtigung der Glaubensrichtungen, Toleranz und Liebe auf der anderen Seite aufzulösen vermögen. Ich stellte die Frage nach der Relevanz einer solchen Minderheit im Islam, deren sicher löbliche Denkansätze von den gewalttätigen Ambitionen ihrer weniger sensiblen Glaubensbrüder buchstäblich niedergeknüppelt werden. Ich wollte wissen, inwiefern sich die Sufis denn gegen diesen „anderen Islam“, der doch immer der Gleiche ist, durchzusetzen vermögen, worauf Frembgen eingestehen musste, dass es hier sehr düster aussehe.

Am aktuellen Beispiel Ägyptens, wo immerhin etwa 10 Millionen Sufis leben und anhand der politischen Verwerfungen in Ägypten, kann man auch gut erkennen, dass wegen ihrer relativ unpolitischen Haltung und ihrer Unorganisiertheit ihre wohl gemäßigte Einstellung keine nennenswerte Rolle spielt. Das Dilemma der Sufis ist also das Dilemma der meisten anderen moderaten Muslime: Sie werden schlicht und einfach gekapert und spielen, wenn man den außerordentlichen politischen Anspruch des Islam betrachtet, keine Rolle. Das Problem ist und bleibt der Ur-Islam, dessen schreckliches Vorbild und dessen grausame Lehren nur reformierbar wären, wenn ebendieses Vorbild und ebendiese Lehren ausgetilgt würden, weil über jeder Reformbemühung das scharfe Schwert der Gewaltausübung schwingt, bereit, jeden zum Apostaten zu erklären, der sich nicht entsprechend den rigiden islamischen Vorstellungen äußert. Doch wie auch der Professer es anlässlich der Frage über die Scharia betonte, sei ein Islam ohne Scharia eben nicht denkbar. Wie soll ein Islam auch ohne einen Mohammed und ohne seine maßgeschneiderten Verse über Raub, Mord und „Ungläubige“ noch ein Islam sein?

Die Pfarrerin wollte dann auch nur noch Fragen zum Sufismus hören und so gab es hier noch einige erbauliche Meldungen, in denen die sicher angenehmen Ähnlichkeiten zwischen Sufismus, Christentum und Buddhismus angesprochen wurden oder die Tatsache, dass Frauen in dieser islamischen Spielart einen wichtigen Platz einnehmen würden. So bekam das Publikum im Altersdurchschnitt von etwa 50-60 Jahren doch noch ihre Dosis Wohlfühlklima gespritzt.

Am Ende der Veranstaltung dann sprach mich am Ausgang noch eine aufgeheizte Dame an mit den Worten: „Der Abend ging um Toleranz! Und was ist in der Diskussion nun daraus geworden!?“

Verärgert war sie offenbar darüber, dass diese DiaLÜG-Veranstaltung nicht reibungslos verlaufen war und wir nicht ebenso tolerant waren wie die im Vortrag so wunderbar und farbenfroh gezeichneten Sufis. Das mag vielleicht daran liegen, dass unser Toleranzverständnis nichts mit einem Nischendasein in der Unterwerfung zu einem mächtigen totalitären Islam zu tun hat, sondern dass Toleranz ein universelles Konzept ist, das wir nicht krampfhaft suchen müssen bei einer islamischen Minderheit, die praktisch nicht in Erscheinung tritt, sondern das eine Begegnung auf Augenhöhe erfordert. Diese Ausgangslage ist beim Islam nicht gegeben, weswegen es für uns keinen Grund gibt, angesichts der schönen Darbietungen einer folkloristischen islamischen Tanzgruppe Toleranz zu üben für das tatsächliche Problem, das der Islam nun einmal ist und das auch durch jene „Mystiker“ nicht gelöst wird.

Und so war der Abend insgesamt für viele der Teilnehmer sicherlich informativ und interessant, was die Kultur der Sufis, aber vor allem auch was den Realitätsbezug angeht, der so eine Islamkuschelveranstaltung begleiten sollte, will man sich nicht in der romantischen Verklärung orientalischer Kultur verlieren, sondern etwas Sinnvolles zur Islamdiskussion beitragen.

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39 KOMMENTARE

  1. So fragte einer der Anwesenden nach der Vereinbarkeit von Schariarecht mit dem Sufismus, worauf Frembgen bejahte, dass diese gegeben sei und die Sufis der Scharia sehr wohl folgen würden und man bei uns auch einfach falsche Vorstellungen über die Scharia hege.

    Ich wäre vermutlich aufgestanden und hätte – als Opponierender (und somit kein Störer) – „Du sollst nicht Lügen“ gerufen.

    Jetzt werden „gemäßigte Moslems“ als Beispiel rangezogen, um sämtlichen islamischen Terroristen das Gleichgewicht in der Waagschale zu ermöglichen. Es mag ja sein, dass Sufis friedlicher sind, als Salafisten, aber sie beten beide den selben Propheten an!

  2. „Toleranz im Sufismus“???

    Da erinnert ein wenig nach der Suche nach Eiswürfeln in einem Backofen!

    Wieso so abgedrehte und abgehobene gute Gutmenschen nicht mal auf die Idee kommen z.B. Toleranz im Nationalsozialismus zu suchen ist ja wegen dem beschränkten Weltbild eines rotgrünen Realitätsverweigerers ganz verständlich und nachvollziehbar.

    Dabei ist ja der Nationalsozialismus im Vergleich zum Islamo-Faschismus gerade zu ein harmloses Kindergartenspiel. Wieso ausgerechnet so edle und auf Menschenrechte bedachte Gutmenschen die faschistoiden und Menschen verachtende Seiten des Islams und hier insbesondere des Sufismus ausblenden, wird wohl immer eins der größten Mysterien rotgrüner Multi-Kulti-Idelogie sein!

  3. Die Sufis sind sozusagen der spirituelle Kopf der Schlange. Richtig ist allerdings, dass die Ursprünge der Sufis wesentlich älter als der Islam sind. Richtig ist auch, das Sufis in der Geschichte regelmässig gegen das Dogma des Islams angegangen sind und dann meist geköpft wurden.

    Kurz zur Verknüpfung von Islam und Sufismus. Es gibt im Islam vier spirituelle Stufen, die man erreichen kann:

    1. Schari’a („islamisches Gesetz“)
    2. Tariqa („der mystische Weg“)
    3. Haqiqa („Wahrheit“)
    4. Ma’rifa („Erkenntnis“)

    Wobei die Scharia die explizit weltliche, gesetzgebende Stufe (Dein und Mein) darstellt und gleichzeitig die einzige Stufe ist, die man aus Koran oder Hadith ableiten kann.
    Alle anderen drei Stufen sind die Stufen des Sufismus und werden i.d.R. mündlich überliefert. Die Scharia gilt für jeden Moslem, auch für die Sufis. (Es gibt keine Stufe unter oder neben der Sharia). Da Sufis aber traditionell in Einsiedelei leben, sind sie sozusagen fein raus.

    In den Anfängen gab es auch das sprachliche Bild: „Wie ein schützendes Glas, dass eine helle Flamme umschliesst“. Wobei das Konzept des Gesellschaftssystems (Islam), welches auch eine Religion (Sufismus) umfasst, sehr deutlich wird.

    Entsprechend unserer Werte- und Rechtsnormen wäre also der Sufismus, ohne Islam, in Deutschland als Religion (spiritueller Weg) problemlos anzuerkennen.
    Da sich der Sufismus aber fest an das islamische Gesellschaftssystem gebunden hat, ist auch dieser in Deutschland als illegal zu betrachten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sufismus

  4. Der Autor hat im 7. Abschnitt ein paar Fragen beschrieben, die er gestellt hat (z.B. „so fragte ich selber auch noch, wie denn die Sufis den Gegensatz zwischen dem grausamen Vorbild Mohammeds auf der einen Seite, der den Tod eines Apostaten fordere und etliche Male zum Kampf gegen „Ungläubige“ aufrufe und den Ansprüchen des Sufismus an Gleichberechtigung der Glaubensrichtungen, Toleranz und Liebe auf der anderen Seite aufzulösen vermögen“). Aber leider hat er nicht die Antworten auf diese sehr interessanten Fragen wiedergegeben. Oder wurden diese Fragen einfach nicht beantwortet?

  5. Nur hat der Sufismus nichts mit dem Islam zu tun. Sufigruppen gabs schon lange vor dem Kinderverehrer „Mohamed“ und haben ihre Praktiken völlig unabhängig vom Koran beibehalten.

    Oder steht dieser Tanz etwa im Koran:

    http://www.youtube.com/watch?v=cGfDcsrFOE8

    Die Tänzer würden im Iran geschlachtet werden!

    Wie sagte Liuther: „Im Kampf gegen den Islam wird Deine Faust zu Gottes FAust und Dein Spieß zu Gottes Spieß“ (Quelle: „Luther Türken Islam“ von Prof. Ehmann http://www.amazon.de/Luther-T%C3%BCrken-Islam-Untersuchung-Reformationsgeschichte/dp/357905371X ) Das ist der echte Luther im Gegensatz zu seinen verlogenen „Anhängern“

  6. Danke für den Text. In der Praxis sind Sufis genauso islamisch wie alle anderen Mohammedaner. Ihre Überhöhung als „mystische Tanzfuzzies“ ist eine Maske. Sie stellen weder den Koran noch den Jihad noch den Islam in Frage. Islam über alles, Tod den Kuffar, Dhimma einführen, Scharia kann nur durch das Schwert erreicht werden, alle Welt muß sich dem islam unterwerfen, Islam, Islam, Islam ist für sie selbstverständlich. Daß einige Co-Mohammedaner sie nicht mögen, weil sie z.B. gewisse „Heilige“ haben, ist ein innerislamischer Zoff und für uns moderne Menschen völlig irrelevant.

    Überall, wo es im Islam um Macht und Mord und Totschlag geht, mischen Sufis ganz oben und an vorderster Front mit – ungeachtet dessen, daß sie – wie jede Islamströmung – im Islam in heftige interne Kämpfe um den „wahren Islam“ verwickelt ist.

    Ganz kurz zum merken: Ursprünglich konzentrierten sich die Sufis in der islamischen Lehre voll und ganz auf das im Islam ganz groß herausgestellte Jenseits, das ganz islamkonform der einzige Zweck des irdischen Daseins ist (also das islamische Paradies, in das man bekanntlich am schnellsten einfährt, wenn man im Jihad beim Metzeln der Ungläubigen stirbt). Das Metzeln ist voll und ganz Sufikonform, genau so, wie das Paradies und die Sufi-Verklärung desselben voll und ganz Islamkonform sind.

    Sufis beschrieben nicht so sehr das Gemetzel vor dem Paradies, sondern das Leben im Paradies. Das brachte sie in den (westlichen) Ruf der Mystiker.

    Wo turnen Sufis aktuell rum und führen die gerne kolportierte Lüge von den Sufis als „spirituelle, friedliche Hoffnung im Islam“ ad absurdum?

    Bei den türkischen Naqshbandi, einer Sufi-Organisation, die sich selber auch gerne „Sufi-Orden“ nennt. Das ist die türkische Islamorganisation, aus der die Gülen-Bewegung, Erbakan, die AKP und auch Milli Görüs hervorgingen.

    Bei Imam Faisal Rauf, ein Sufi, der Typ, der die 9/11-Moschee bauen will und es immer noch versucht.

    Die Assassinen, die Attentäter des „Alten vom Berge“, waren allesamt Sufis – auf das höchste Ziel des islams fokussiert, das Paradies. Übliche Methode bei Rekruten: Sie wurden mit Drogen abgefüllt und dann in einen extra nach koranischen Beschreibungen angelegten wundervollen „Paradiesgarten“ samt verlockender Jungfrauen und Springbrunnen und Kissen und Plüsch und Obst und Vögel und Alk geführt, um ihnen die Verheißungen und die Belohnung für den Jihad zu zeigen. Und wenn den Jungs vor Gier die Hose platzte und die Zunge raushing, wurden sie wieder in ihre Kaserne gebracht und ihnen mitgeteilt: Jetzt nicht. Erst, wenn du die Kuffar in Selbstmord-Aktion („Märtyrer“) umgebracht hast, kommst du wieder dahin.

    Soviel zum „mystischen Jenseits“. Sufis sind ganz normale Mohammedaner. Das maßgebliche Stück zu Sufis hat Andrew Bostom (Autor von „The Legacy of Jihad“ und „The Legacy of Islamic Antisemitism“) geschrieben – wie von Bostom gewohnt quellensatt mit Massen von Zitaten aus islamischen Quellen, die genau dieselben sind, die für alle anderen Moslems relevant sind: Al Ghazali, Tabandeh, Sirhindi, Shah Wali-Allah. Es ist ein grundlegender Text über den Mythos der „friedlichen Sufis“:

    http://www.jihadwatch.org/2005/02/bostom-sufism-without-camouflage-beyond-stephen-schwartz.html

    Der Brite Martin Lings, Islamkonvertit und Sufi, stellte übrigens 2004 im Alter von 96 Jahren die steile These auf, daß Shakespeare Moslem und Sufi war…

  7. Auch bei den Sufi-Sekten sind die Frauen mit zig Lappen vollverhüllt, wird der Koran bis zum Abwinken von Kindesbeinen an gelesen, Massenmörder Mohammed und Koran als edel hingestellt, Tiere grausam geschächtet(mit allerlei Geschwafel vernebelt) und deutsche Denker und Dichter dem Islam zugeschlagen.

    Zahlreiche Sufizirkel und Vereine herrschen bereits seit Jahrzehnten tricky in Deutschland und kämpfen um die Einfallstraßen für den „wahren“ Islam.
    Der Sufismus(islamische Sekte) blendet Deutsche. Sufismus ist Blendwerk des Islams. Er ködert gerne Softies, Hippies, Intellektuelle, Journalisten. Die Taqiyya des Sufismus ist besonders hinterlistig und schlau eingefädelt.
    Es gibt aber nur einen Islam!!!

    Besonders tricky, Sufis empfehlen, den Koran nicht zu übersetzen oder wenn man kein Arabisch kann, sondern einfach die, ach so schönen, Suren zu betrachten und die reine Strahlkraft der Zeilen einfach auf sich wirken zu lassen.
    Sufische Einlullungsmagie, äh Ratschläge online zu finden!

  8. Zur Kompatibilität von Sufismus und Sharia bzw. Islam brauchen die beiden evangelischen Lügenbolde doch eigentlich nur Wikipedia aufrufen und dort lernen sie, daß die Sufi im Islam einer verfolgte Minderheit sind. Diese als „Vorbilder für den Islam“ herauszsutellen ist schichltweg grotesk.

    Lügenbande traurige!!!

    Die iranischen Basiji-Milizen werden von der iranischen Regierung gegen die schiitischen Derwische in Stellung gebracht. Im April 2006 setzte die Miliz Gebets- und Wohnhäuser von rund 1.200 Derwischen in der Stadt Qom in Brand.[12] Die Derwische sehen im Dschihad allein einen Kampf eines jeden Einzelnen um sein eigenes Seelenheil und keine Aufforderung zum Krieg.[12] Am 10. und 11. November 2007 räumte die Basiji Sufi-Gotteshäuser in der südwestiranischen Stadt Borudscherd. Dabei wurden 80 Personen verletzt. Bei der Räumung kamen Molotowcocktails und Bulldozer zum Einsatz. Nach Meinung des Sufi-Meisters Seyed Mostafa Azmayesh gehe es darum, die Derwisch-Bewegung auszulöschen.[12] Seit Monaten sei eine Kampagne in Zeitungen und von Predigern in Moscheen im Gange. Azmayesh befürchtet eine Wiederholung der Borudscherd-Vorfälle in der Stadt Karadsch. Obwohl der Nematollah-Derwisch-Orden zur Schia zählt, wird die Tariqa im Iran als unislamisch verfolgt.[12] Kommentatoren sehen als Grund die Furcht des iranischen Ajatollah-Regimes um seinen Anspruch auf Meinungsführerschaft in der Umma. Die weltoffene Auslegung des Korans durch die Derwische, verbunden mit Tanz und Musik, lässt die Bewegung unter jungen Leuten im Iran zunehmend Anhänger finden.[12]

    Auch in Pakistan sind die Mystiker zunehmend ins Visier von Fundamentalisten, die den Taliban bzw. Al Qaida nahe stehen, geraten. In den Jahren 2005 bis 2009 gab es neun Anschläge auf sufistische Schreine mit insgesamt 81 Toten.[13] Im Jahre 2010 gab es fünf Anschläge auf Schreine der Sufis, darunter einen Selbstmordanschlag auf das größte Heiligtum Pakistans, den Schrein des Data Gandsch Bakhsch im Zentrum Lahores, bei dem 45 Menschen starben sowie zwei weitere Selbstmordanschläge auf den Schrein des Abdullah Shah Ghazis in Karachi, bei denen neun Personen getötet und 75 verletzt wurden.[14] Die ablehnende Haltung gegenüber dem Sufismus in Pakistan geht vor allem von den Deobandi und den Ahl-i Hadîth aus.[15]

    In wahhabitisch beherrschten Saudi-Arabien wurde die Lehre von Sufismus als „Schirk“ (Götzendienst, Polytheismus) deklariert. Niederlassungen von Sufi-Bruderschaften sind in Saudi Arabien verboten. Insbesondere der Besuch von Schreinen, sowie der Tanz und die Musik stoßen auf Ablehnung der wahhabitischen Fundamentalisten[16]. Die Wahhabiten zerstörten bereits vor Jahrzehnten konsequent alle Schreine, sogar die Schreine von Gefährten und Verwandten des Propheten, um die mystischen Kulte zu unterbinden.[17]

    Die Musik war und ist oftmals ein Kritikpunkt der orthodoxen Gelehrten gegenüber der Sufis, weil sie nicht mit der koranischen Offenbarung vereinbar sei. Sie vertreten die Meinung, Musik, vor allem auch Tanz – und dadurch auch dem Tanz ähnliche Formen des Dhikr – sei heidnischen Ursprungs und daher unislamisch. Aus sufistischer Sicht stellt sich dies jedoch anders dar, denn es heißt, dass der Prophet Mohammed bei dem Einzug in Medina mit Musik vom Volk empfangen wurde. Auf die Frage, ob die Musik beendet werden solle, antwortete der Prophet, dass die Menschen auch Zeiten der Fröhlichkeit mit Musik feiern sollen. Für die Sufis ist die Musik Ausdruck der Freude in der Gegenwart Gottes.

    Kritik am Sufismus existiert auch aus westlicher Sicht, denn der Sufismus sei mancherorts keineswegs toleranter als der Islam der schiitischen oder sunnitischen Rechtsschulen. Beispielsweise schreibt der deutsche Orientalist Tilman Nagel: „Die Annahme, einem rigiden, unduldsamen ‚Gesetzesislam‘ stehe eine ‚tolerante‘ sufistische Strömung entgegen, gehört zu den Fiktionen der europäischen Islamschwärmerei und wird durch die historischen Fakten tausendfach widerlegt.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sufismus#Verfolgung_im_Iran.2C_in_Saudi-Arabien_und_Pakistan

  9. Der berüchtigte „Mahdi“ war ebenfalls Sufi und rief 1881 den Djihad gegen die ägyptisch-britische Regierung des Sudan aus. Dieser Djihad wurde auf die wohl einzige Art und Weise beendet: Nicht durch Dialog, nicht durch Appeasement und auch nicht durch gemeinsames Beten, sondern durch einen militärischen Sieg der Briten.

  10. Hier kann sich jeder Mal Sufis in Pakistan ansehen (z.B. Min 9) und selbst darüber entscheiden, ob das „Islam“ ist;

    https://www.youtube.com/watch?v=N24YE0Fadu8

    Sufis sind die Hippies des Orients. Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Daß der Orient vom Islam terrorisiert wird, dafür können die Sufis nix.

    Den islamischen Terror durch die Sufiriten retten zu wollen ist schlichtweg abwegig und die Sufi in Pakistan bezahlan ihre Ferne zum Islam mit Verfolgung

  11. Jede Diskussion über den Islam, egal mit welchem Ziel, bestärkt die Extremisten in ihrem Missionierungseifer. „Seht her, sie beschäftigen sich mit unserer Religion ! “ Das Wort „Nein“ muss öfter benutzt werden.

  12. #10 Bernhard von Clairveaux (03. Okt 2013 14:44)

    Manche Sufis mögen anderen Mohammedanern als Hippies erscheinen. Per se sind Sufis für „Ungläubige“ genauso tödlich wie jede andere Islamströmung.

  13. Frembgen schilderte eindrücklich … und die Wichtigkeit, die etwa Toleranz und Glaubensfreiheit, Liebe und Gleichberechtigung in der sufistischen Denkweise spielen sollen.

    Hat Frembgen nicht erzählt, wie Shams al-Din, der Lehrer des Gründers des Sufismus Rumi umgebracht wurde?
    Soviel zu Liebe und Toleranz.

    http://www.ayasofya-zeitschrift.de/?p=1070

    Die Trennung von Shams

    Als Rumi und Shams eines Nachts zusammen saßen und sich unterhielten, klopfte es lautstark an der Tür. Eine Horde von Menschen schrie “Shaaaams, komm heraus!” …
    Shams ging hinaus. Man konnte nur hören, wie er “Allah” schrie. Im Licht des Mondes konnte man auf dem Boden nur einige Tropfen Blut ersehen, aber es waren weder sein Körper, noch seine Mörder zu sehen. Ihre Liebe wurde zu einem Geheimnis. Jene, die Rumi für sich einnahmen und ihn mit niemandem teilen wollten, ermordeten Shams.

  14. Der Sufismus hat mit dem Islam auch nicht viel zu tun. Der Sufismus ist viel älter und hat sich beim aufkoemmen des Islam in diesen eingegliedert, vermutlich, um mit dem Leben davonzukommen.

  15. OT: Eine Stadt wird bunt!

    Pforzheim war mal eine reiche „Goldstadt“ bis die rotgrüne Multi-Kulti-Ideologie wegen der Bereicherung und Vielfalt durch Moslems, Kriminelle, Schwerverbrecher, Totschläger, Türken, Asylbetrügern, Asozialen, usw. den Zuzug von so genannten “Plus-Deutschen” massiv förderte.

    Jetzt hat die „bunte“ Stadt Pforzheim einen kulturell bereicherten Migrationsanteil von sage und schreibe 47 Prozent und unter dieser tollen Vielfalt und Buntheit explodiert gerade die Kriminalität in Pforzheim.

    Kein Tag ohne Raubüberfälle auf Einheimische, Spielsalons, Tankstellen, Schmuckfabirken und auf man höre und staune auf deutsche Metzgereien durch so genannte “südländische” Banden!

    Schläge angedroht: Vier Männer rauben 20-Jährigen aus

    Pforzheim. Wegen gerade einmal 30 Euro Bargeld und einer EC-Karte ist ein 20-Jähriger am Mittwochabend um 23.21 Uhr im Schlosspark Opfer eines Raubes gewonnen. Der junge Mann saß dort auf einer Mauer, als er plötzlich von vier jungen Männern überfallen wurde.

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Schlaege-angedroht-Vier-Maenner-rauben-20-Jaehrigen-aus-_arid,444144.html

  16. #17 johann

    Bin dafür! Warum? Deutschland muss finanziell ausbluten, die Kohle muss jährlich in zweistelligiger Milliardenhöhe in Richtung Ausland fließen, weil dann bleibt nichts mehr womit die durchgeknallten BlockparteienpolitikerInnen, Gutmenschen und der asylindustrielle Komplex Millionen Armutseinwanderer finanzieren könnten. Das Multikultiprojekt würde aus finanziellen Gründen zusammenbrechen.

  17. #4 funkenstein (03. Okt 2013 13:48)

    OT:
    http://is.gd/lsTE1s
    Türkei
    Die Polizei stellt 23 Tonnen Marihuana sicher

    So viel gärtnerischen Fleiß hätte ich den Jungs gar nichts zugetraut 😉

  18. „Wir suchen persönliche Beziehungen zu unseren Nachbarn“, sagte der Imam der Fazl-e-Omar-Moschee in Hamburg-Eimsbüttel, Laeeq Ahmad Munir.

    http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Aus-dem-Land/Hamburger-Moscheen-wollen-gute-Nachbarn-sein

    solange klar ist:
    wir sind die einzig rechtglaeubigen,
    ihr die unglaeubigen minderwertigen kuffar,
    wir fordern allerlei extrawuensche
    und ihr habt die zu erfuellen und zu zahlen.

    und damit das klappt wie in anderen islamischen kalifatehn (vulgo „staaten“),
    haben wir uns die linksgruenen medien,
    weite teile der politik und selbst eure kirchen mit ins islamische boots geholt.

    schuld ? ihr allein wollt es so.

  19. Toleranz, Liebe, Glaubensfreiheit, moderate Muslime gegen „Hardliner“ – alles Unfug.
    Wer die Forderungen des Koran ernst nimmt und die Grausamkeiten der Scharia bestätigt, ist ein Feind westlicher Werte und der Freiheit des Denkens und Glaubens.
    Ob diese Menschen sich Salafisten, Islamisten, gläubige Muslime oder Sufis nennen, ist sekundär. Akzeptabel wären diejenigen, welche den Koran in seinen menschenverachtenden und herabwürdigenden Teilen ablehnen und diesen entsprechend reformieren. Alles andere ist Geschwätz und Gehirnvernebelung.
    Forderung: Mit der Koran-Reform anfangen, um die behauptete Toleranz zu beweisen!

  20. @ #16 Babieca (03. Okt 2013 15:11)

    wir haben sonst eigentlich immer so ziemlich die selbe Meinung.

    In diesem Punkt Mal nicht. Ich kenne genügend Sufis auch intensiv persönlich und kann von denen, die ich kenne bestätigen:
    Die sind wirklich harmlos und zwar nicht weil sie keine Moslems sind, sondern weil sie den Koran lediglich dazu benutzen in der Selbsterkenntnis fortzuschreiten und ihn dann zerreißen und wegerfen. Hab ich selbst mit eigenen Augen gesehen.

    Mein Tip: Wenn sich die Gelegenheit ergibt einfach Mal Kontakt suchen und eine eigene Meinung bilden. Der Sufikult ist vorislamisch und hat sich durch eine gewisse Annäherung and en Koran (wo es dem eigenen Zweck diente) vor dem Untergang und der Vernichtung berwahrt.

    Echte Sufis sind daher zwangsweise immer Moslemgegner!

  21. Die EVK ist der Totengräber des Christentum in Deutschland. Götzenanbetung an Allah und seinen pädophilen „Propheten“ stehen ganz oben auf deren Agenda.

    »Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.« (Mt 7,15-20)

  22. @6 amselfeld

    Es gibt im Islam vier spirituelle Stufen, die man erreichen kann:

    1. Schari’a („islamisches Gesetz“)
    2. Tariqa („der mystische Weg“)
    3. Haqiqa („Wahrheit“)
    4. Ma’rifa („Erkenntnis“)

    Gilt diese Stufenlehre im Islam
    allgemein oder nur im Sufismus?
    Und wie können im nicht-Sufi-Islam
    die höheren Stufen erreicht werden?

    Der orthodoxe Sunna-Islam kennt
    als Wahrheitsquellen nämlich nur
    Koran und Hadithe, nicht aber die
    Vernunft und schon gar nicht die
    ‚mystische Erkenntnis‘.

    Bei den Sufi gibt es nach Rumis
    Lehre noch das ‚Gesicht Mohammeds‘,
    das man in perfekter Versenkung als
    Sufi-Meister sehen kann und das
    eventuell zu einem spricht.
    Das vom Gesicht Mohammeds Gesagte
    gilt dann gleichwerig mit dem
    Koran als Wahrheit.

  23. P.S.:
    Gibt es überhaupt noch Mitglieder
    der protestantischen Kirche?

    Ich werde nach diesen Artikeln
    endlich ernsthaft den Übertritt
    zum Katholizismus angehen.

    Der neue Papst gefällt mir sowieso
    sehr, sehr gut, und wenn die deutsche
    protestantische Kirche zum zweiten
    mal dem Faschismus in den Arsch
    kriecht, dann soll sie das ohne
    meine Kirchensteuer tun.

    Ein Kirchenaustritt nur wegen dem
    Finanzamt kommt für mich als
    gläubigen Christen nicht in Frage.

  24. bitte nicht alle in einen Topf werfen…

    Wenn sich überall auf der Welt Gruppierungen gegenseitig bekriegen, warum stärkt ihr sie dann, indem ihr alle in einen Topf werft, von einer Bewegung redet?

    Damit wird nur ihr kaum vorhandenes Zusammengehörigkeitsgefühl wird und eine Solidarisierung erreicht,
    was die Bekämpfung erschwert.

    „Divide et impera“
    (lateinisch für teile und herrsche) ist eine Redewendung (im lateinischen Imperativ), welche bedeutet, man solle ein Volk oder eine Gruppierung in Untergruppen aufspalten, damit sie leichter zu beherrschen bzw. zu besiegen sei.
    Quelle: Wikipedia

  25. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an eine mehrtägige Islamtagung wo die verklärten Damen ein feuchtes Höschen bekamen als ihnen die Sufis erklärt wurden. Die sahen geistig in jedem Muslim einen verheimlichten Sufi. Im übrigen sind die Sufis gar nicht so fortschrittlich wie sie dargestellt werden in dem Artikel, sondern rückwärtsgewandt. Für einen diesbezüglichen Link dazu bin ich aber gerade einfach zu faul zum raussuchen.

  26. @#7 KDL :

    Er sagte im Großen und Ganzen, dass es schlecht stehe um positive Entwicklungen bezüglich dem Widerspruch zwischen islamischen Hardlinern und den Sufismus. Er verlor einige Sätze darüber,die aber nur bestätigten,was meine Frage impliziert hatte.

  27. Frembgen erging sich daraufhin routiniert in der üblichen Tirade der „Islamophobie“ und dem „Hass gegen die Muslime“.
    —————————-

    Wie langer werden wir uns noch über den störrischen Islamwahn der EKD wundern? Wer sich immer wieder zum Bettvorleger des Mörder-und Tierquälerkults macht, verdient doch kaum noch Beachtung. Oder doch? Wo ist Luther wenn wir ihn brauchen? Der wusste ja noch, wie der islam einzuschätzen war:

    „Denn ich widder den Tuercken nicht rate zu streiten seines falschen glaubens und lebens halben, sondern seines mordens und verstoren halben.“

  28. Diese ´helle Seite des Islam´ der Sufismus und die Derwische, sind dermaßen hell, daß der Islam auch sie als ´Ungläubige´ verfolgt.

    Um die Wahrheiten zu verdrehen benötigt man in Deutschland unbedingt einen akademischen Titel. Damit die maingestreamten Bürger auch glauben was des Glaubens nicht würdig ist.

  29. # kantholz: die Oberen der katholischen Kirche incl. Papst kriechen doch dem Islam spätestens seit dem II. Vaticanum ebenfalls in den Allerwertesten. Die ewige Lobhudelei zum Ramadan, wo das „Herabkommen des Koran“ gefeiert wird, ist doch ein klares Niederwerfen vor dieser Ideologie und deren Götzen Allah! Oder etwa nicht? Nur die wahren Christen können sich noch in Einheit gegen diesen Verfall der Kirche(n) stemmen!

  30. „Helle Seite des Islams“

    Selbst alle Sonnensysteme und deren Licht vereint würden von dem abgrundtiefen Hass der Lehre des Islams und dessen Menschenverachtung verschlungen.

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