afdAlexander Dilger (Foto), Landesvorsitzender der AfD in Nordrhein-Westfalen, hat der WELT gestern ein interessantes Interview gegeben. Islamkritik ist aus seiner Sicht keinesfalls tabu, er lehnt aber „Islamfeindlichkeit“ ab, da diese mit dem Recht auf Religionsfreiheit „nicht zu vereinbaren“ sei.

(Von Michael Stürzenberger)

Auszug aus dem WELT-Interview mit Alexander Dilger:

Immer wieder versuchen Personen aus dem rechten Spektrum in die AfD eintreten. Wie groß ist die Gefahr?

Wenn jemand rechts oder links ist, finde ich das nicht schlimm. Problematisch ist aber jemand, der radikal oder extrem ist. Da gab es einzelne Eintrittsversuche, die wir zum größten Teil erkannt und dann auch abgewehrt haben. Einzelne sind schon da, aber die haben in der Partei keine Chance.

Was halten Sie in diesem Zusammenhang von der Partei „Die Freiheit“?

Man muss da unterscheiden. „Die Freiheit“ war schon vom Namen her ein liberales Projekt, aber in der Folgezeit wurde sie sehr islamkritisch und auch islamfeindlich. Das heißt, die Leute, die am Anfang dabei waren, sind nicht schlechter als andere Mitglieder. Aber die Personen, die zum harten Kern und bis zum Schluss dazugehörten, sind wahrscheinlich doch problematisch, vor allem wenn sie als geschlossene Gruppe versuchen einzutreten.

Sieht man in der AfD eine islamkritische Haltung als Problem?

Wenn jemand islamkritisch ist, findet er Platz bei uns. Aber nicht, wenn jemand islamfeindlich ist. Man muss unterscheiden, worum es geht. Wenn man beispielsweise keine Scharia oder keine extremistischen islamischen Gruppen haben will, finde ich das völlig in Ordnung, das möchte ich auch nicht. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

Dilger ist wie sein Chef Lucke Wirtschaftsprofessor und gilt als dessen Vertrauter. Beiden ist eine intensive Unterhaltung mit dem Staatsrechtler Prof. Albrecht Schachtschneider anzuraten, der zu dem Berater-Umfeld der AfD gehören soll. Sein Urteil ist klar: Der Islam ist verfassungswidrig!

Lehrreich könnte auch diese hochinteressante Denkschrift der in Köln lebenden türkischstämmigen Schriftstellerin und Journalistin Arzu Toker sein: „16 Gründe, aus dem Islam auszutreten„. Hier ein kurzer Auszug der äußerst lesenswerten Beweisführung:

1. Der Islam als totalitäres, patriarchalisches Rechtssystem

Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch ein totalitäres, von Männern beherrschtes gewalttätiges Rechtssystem (s. Sure 5, Vers 33). Der Islam ist darüber hinaus eine politische Anschauung, die aus Versen des Koran, aus dem Leben des Propheten und aus anderen Überlieferungen abgeleitet wird. Dem stelle ich die demokratische Verfassung (Deutschlands) und die Zivilordnung entgegen. Die Demokratie ist ein großes Geschenk sowohl in Deutschland als auch in meinem Herkunftsland, der Türkei. In beiden Ländern, so scheint es mir, wird nicht ausreichend erkannt, wie kostbar dieses Geschenk ist.

Die AfD hat spannende Richtungsentscheidungen vor sich. Sollte sie beispielsweise in München bei der Kommunalwahl antreten, muss sie sich zu dem geplanten Bau des Europäischen Islamzentrums äußern. Wird sie sich in die Phalanx der politisch korrekten Appeaser einreihen oder Mut zum Widerstand zeigen?

Wenn die AfD bei der Europawahl im nächsten Jahr Erfolg haben sollte, dürfte sie sich auch mit dem Bündnis beschäftigen, das der islamkritischste Politiker Europas Geert Wilders gerade zimmert. Der Führungsriege der AfD ist anzuraten, dessen Aufklärungsfilm „Fitna“ anzusehen. Er ist zwar schon fünf Jahre alt, aber zeitlos gültig und enorm wichtig. Hier die deutsche Fassung:

2014 wird, politisch gesehen, ein sehr interessantes Jahr..

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156 KOMMENTARE

  1. Das ist natürlich ein Streit um Worte, bzw. selbstwidersprüchlich, bzw. unauflösbar. Natürlich muß man Feindschaft offiziell ablehnen. Nur ist der Islam eben so beschaffen, dass man ihn, wie ich immer feststelle, nicht kritisieren kann, sondern dass jede „Kritik“ letztlich Feindschaft sein muß. Das ist übrigens bei jeder Ideologie so. Ich habe das im Studium mit den Kommunisten so erlebt.
    Daran führt kein Weg vorbei.
    Auch die Islamkririk auf PI versucht diesen Spagat, der aber natürlich mißlingen muß. Insofern ist man auch hier in dieser Hinsicht zur Gutmenschlichkeit gezwungen. Das ist aber nicht schlimm (auch wenn ich das ablehne, aber ich vertrete das ja nur privat), denn sonst ist man zu stark angreifbar, da der Gutmensch ´hier prinzipiell justitiabel totalitär Gut und Böse setzt. Also mit dem Widerspruch den Islam zu „kritisieren“ ohne islamfeindlich zu sein muß man irgendwie leben. Logisch auflösbar ist das nicht weil es ja ein Widerspruch ist.

  2. Dilger: Wenn jemand islamkritisch ist, findet er Platz bei uns. Aber nicht, wenn jemand islamfeindlich ist. Man muss unterscheiden, worum es geht. Wenn man beispielsweise keine Scharia oder keine extremistischen islamischen Gruppen haben will, finde ich das völlig in Ordnung, das möchte ich auch nicht. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    ,

    Ich würde sagen, der Herr Dilger hat das Problem offensichtlich noch nicht richtig verstanden, er ist hoffentlich „lernfähig“ (Wie ich dieses Wort hasse!)

  3. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse

    Das ist natürlich Banane, denn was kann böser sein, als eine Ideologie, die regelt, wem man den Kopf abschneidet und wem nicht. Usw,. usf. Aber wir haben nur die AfD. PRO und Freiheit usw. sind halt keine politischen Parteien.

  4. Wenn das in Zukunft wirklich die offizielle Meinung der AfD und nicht nur Herrn Dilgers eigene Sichtweise ist, dann wäre das sehr erfreulich.

    Allerdings sollten dann den Worten auch Taten folgen. Vor allem, was die teils völlig übertriebene „Abgrenzeritis“ der AfD betrifft.

  5. Dilgers Ansagen sind doch nichts neues. Das alte, auch schon von Prof. Dr. Lucke geäußerte „Rumgeeiere“. Islamkritk…ja, Islamfeindlichkeit…nein, Religionsfreiheit unbedingt (obwohl es im Grundgesetz nur Glaubenfreiheit gibt, Herr Dilgers!)…usw!

    Man hat doch bei der AfD wohl gesehen, daß der Partei die Mitglieder langsam wieder weglaufen. Solche halbehrlichen Versuche, es allen, vor allem dem Vorsitzenden Lucke recht zu machen, werden nicht reichen.

    Was mich am meisten ankoXXX:
    Mutige Männer wie Herr Stürzenberger würden von der AfD abgewiesen werden.

    Aber eine Hoffnung habe ich noch: Die Eurokrise könnte eventl. ja doch langsam „einschlafen“ oder „abebben“. Die Wirtschaft in Deutschland wächst und die Leute verlieren ihre Angst vor Eurocrash und Geldverlust. Dann muss die AfD sich ein neues Thema suchen und die Islamisierung wird dann dankbar angenommen oder sie verschwindet in der Versenkung!

  6. Ich habe da Probleme mit den Begrifflichkeiten.

    Wenn ich sage:
    Der Nationalsozialismus ist eine menschenverachtende, totalitäre Ideologie und ich werde alles tun, damit sie sich nicht wieder ausbreitet.
    Bin ich dann ein Nationalsozialismuskritiker oder ein Nationalsozialismusfeind?

    Wenn ich sage:
    Ich halte Sex mit Kindern für ein Verbrechen und werde alles tun, damit dies nicht mehr geschieht.
    Bin ich dann ein Päderastenkritiker oder ein Päderastenfeind?

    Wenn ich sage:
    Der Islam ist eine menschenverachtende, totalitäre Ideologie und ich werde alles tun, damit sie sich nicht ausbreitet.
    Bin ich dann ein Islamkritiker oder ein Islamfeind?

  7. Die Triebfeder für das Entstehen der neuen Parteien ist doch das Erleben der Bürger, daß die Systemclubs CDSUPDGrün inzwischen anderen Herren dienen als der eigenen Bevölkerung.

    Die „Demokratie“ ist in ganz Europa inzwischen dahingehend entartet, daß vom Nordkap bis Sizilien, von Irland bis Polen die etablierten Parteien nur noch dem Zweck folgen, als Umsetzungsbeauftragte der EU-Diktatur zu wirken.

    In keiner Verfassung auch nur eines Landes Europas ist ein Rätesystem legitimiert und dennoch glucken die Regierungschefs Europas in einem weder durch eine Verfassung, noch durch einn Volk legitimierten EU-Rat zusammen, beshließen außerhalb jeder demokratischer Legitimation irgendwelchen Unfug und setzen diesen dann gegen den Willen der heimischen Bevölkerung mit ihrer Mehrheit im nationalen PArlament um. Das ist keien Demokratie mehr! Eine Willensbildung kommt schon lange nicht mehr im Parlament zustande.

    Die Folgen dieses Demokratiedefizits erlebt der Bürger täglich. Im demokratisch nicht legitimierten EU-Rat kamen die Beschlüsse zustande über:

    1. den Euro

    2. den Putsch gegen den Lissabonvertrag (Art. 125 No-Bail out)

    3. Den Ökofaschismus (Glühbirnenverbot, Staubsaugerverbot…)

    4. die Islamisierung Europas

    Eine Politik, die diesen Salamiputsch etwas entgegtensetzen kann muss daher alle Felder abdecken.
    Ziel der Blockparteien ist es natürlich diese Gegenbewegung in Interessengebiete zu spalten. Das Mittel diese Spaltung zu erreichen ist, weil Argumente fehlen, das Schwingen der Nazikeule und das obwohl Hitler 1919 eigentlich durch die SPD zum Politiker ausgebildet wurde.

    „Ein Gefangener erzählt mir, er sei dem österreichischen Anstreicher Adolf Hitler in den ersten Monaten der Republik in einer Münchener Kaserne begegnet. Damals hätte Hitler erklärt, er sei Sozialdemokrat. Der Mann sei ihm aufgefallen, weil er »so gebildet und geschwollen« dahergeredet hätte, wie einer, der viel Bücher liest und sie nicht verdaut. „

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/3538/17 und das sagt nicht irgend einer, sondern der ehemalige Oberkommandierende der Roten Armee Bayerns, Ernst Toller http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Toller und kann ein Kommunist ein Lügner sein? 😉

    Aber die Linke und inzwischen auch die CDSU tut ja alles, um die roten Wurzeln des sozialistischen Soldatenrats Adolf Hitler zu verschmnieren und zu verwischen und bezeichnet diesen Sozialisten als „Rechts“…

  8. Inoffiziell ist die Welt doch selbst Islm kritisch. Nur versteckt sie sich immer noch hinter ihren Kolumnen. Doch bald muss sie Farbe bekennen oder wohl oder Islam übel ihre Produktion ins Exil verlegen ❗

    Auszug Welt:

    Geert Wilders verdient Applaus, man sollte ihn als Helden feiern, nicht nur dafür, dass er die richtigen Schritte unternimmt, um Muslimen zu helfen, eine eigene Aufklärung zu schaffen, sondern auch für seinen mutigen Kampf zur Verteidigung der westlichen Werte.

    http://www.welt.de/welt_print/debatte/article6777055/Lust-auf-Scharia.html

    Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

    Oscar Wilde

  9. Mich überrascht das überhaupt nicht. Die AFD ist für die Islamkritik der Schlüssel um erfolgreich in die bürgerliche Mitte vorzustossen.

    Der Grund liegt auf der Hand: Islamkritik, wenn sie ohne Hetze und Diffamierungen abläuft ist Teil unseres Grundrechtes verankert in der freien Meinungsäusserung.

    Die AFD will alte verkrustete Tabus aufbrechen und neue Wege gehen ohne jemals den bürgerlichen Pfad zu verlassen.

    Das Gute an der AFD ist, daß sie tatsächlich eine breite Masse von Menschen mit verschiedenen Ägsten, Nöten aber auch Interessen und Ideologien anspricht, da sie stets sachlich den Finger in die Wunden der etablierten Parteien legt.

    Die AFD macht unter anderen eine Sache besser , als Pro oder die Freiheit: Sie zitiert nicht ständig Zeilen aus dem Koran um die Bevölkerung von der islamischen Bedrohung zu warnen. Nein sie macht es hingegen ganz pragmatisch und schlägt ein Einwanderungsgesetz ala Kanada vor, da ganz von selbst moslemische Einwanderung drosseln würde, weil diese dann nicht mehr so attraktiv wäre für nicht arbeitswillige Integrationsverweigerer. Ziel erreicht und dabei niemanden offen in seinem Stolz verletzt : Also eine Win Win Situation für alle.

  10. Jede neue Partei muss sich zu vielen Themen, auch außerhalb ihrer Kernkompetenz, erst einmal „finden“.
    Wenn dieser „Findungsprozess“ darauf hinausliefe, dass die AfD zum Thema Zuwanderung und Islam den gleichen Scheiß vertritt, wie die Blockparteien, dann würde ich diese Partei nicht mehr wählen!

  11. Der Islam teilt in all seinen Schriften bis heute die Menschheit in 2 Teile: den „wahrhaft Gläubigen“, also den Moslems – und den „Ungläubigen“, ist alle anderen. Sowohl in der „religiösen“ Theorie wie auch in der islamischen Realität bleibt den „Ungläubigen“ bestenfalls der Status des „Untermenschen“.
    Da bin ich als „Ungläubiger“ aber ungemein erleichtert, dass ich nach Willen der AfD diesen Islam wenigstens kritisch betrachten darf. Es fehlt mir allerdings eine eindeutige Präzisierung, was die AfD unter „Islamfeindlichkeit“ versteht. Es wird suggeriert, dass GG verlange im Rahmen der Religionsfreiheit ein Wohlwollen aller Bürger gegenüber (eingeschleppten) „Religionen“ – egal wie menschenverachtend ihre Irrlehren sind. Das ist aber schlicht und einfach falsch.
    Sollte die AfD hier auf den Spuren der etablierten Blockparteien wandeln, dann kann sie für mich keine Alternative für Deutschland sein.

  12. • Bevorzugen Sie gleiche Rechte für und gleiche Behandlung von Frauen und Männern?
    • Lehnen Sie das Steinigen von Frauen ab, die des Ehebruchs bezichtigt werden?

    • Befürworten Sie verpflichtende Bildung von Mädchen auf der ganzen Welt?

    • Lehnen Sie Sklaverei und Kinderprostitution ab?

    • Unterstützen Sie die völlige Meinungs- und Pressefreiheit?

    • Unterstützen Sie das Recht des Individuums, einen selbstgewählten Glauben zu praktizieren?

    • Sind Sie gegen regierungs- und moscheengestützte antisemitische Publikationen, Radio, TV und Lehrbücher?

    • Lehnen Sie das Tragen von Burkas in öffentlichen Räumen, Schulen und Gerichten ab?

    • Sind Sie gegen Geschlechtertrennung im öffentlichen Raum und in Gebetshäusern?

    • Lehnen Sie die Todesstrafe für Nichtmuslime und für Muslime, die zu einer anderen Religion konvertieren, ab?

    • Sind Sie gegen „Ehrenmorde”?

    • Sind Sie gegen weibliche Genitalverstümmelung?

    • Sind Sie gegen erzwungene sexuelle Beziehungen?

    • Sind Sie gegen die Diskriminierung von Homosexuellen?

    • Unterstützen Sie das Recht, Religion zu kritisieren?

    • Sind Sie gegen Polygamie?

    • Stellen Sie sich gegen Kinderehen, erzwungen oder nicht?

    • Stellen Sie sich gegen die Anweisung des Korans, Nichtmuslime und Abtrünnige zu töten?

    • Lehnen Sie die Installation von Schariagerichten zusätzlich zum Rechtssystem Ihres Landes ab?

    • Verabscheuen Sie den Überlegenheitsanspruch des Islam gegenüber allen anderen Religionen?

    Wenn ich alle Fragen mit JA beantworte, was bin ich dann?
    Islamkritiker oder Islamfeindl?

    http://europenews.dk/de/node/25856

  13. Herrn Dilgers Vorstellung von zulässiger_Islamkritik® entspricht in etwa der Vorstellung eines Egon Krenz‘ von zulässiger_Sozialismuskritik® !

  14. Es geht darum, unser Land vor der faschistischen Ideologie des Islams zu schützen. Es gibt keinen guten oder bösen Islam. Islam ist Islam, basta, sagt Erdogan.

    Jeder Korangläubige ist auf immer und ewig der Scharia verpflichtet, ob er will oder nicht. In dem Maße, in dem die islamische Bevölkerung wächst, wächst auch deren Machtübernahme. Die „Scharia-Zonen“ (Sharia Controlled Zone) in GB sind das beste Beispiel. Wenn wir verhindern wollen, dass wir Verhältnisse wie in den 57 Ländern bekommen, in denen der „friedliche“ Islam bereits herrscht, müssen wir politisch gegensteuern.

    Der Islam ist keine Religion (aus der man auch wieder austreten könnte), sondern eine kranke, hasserfüllte Sekte, deren Aufgabe es ist, die Welt zu erobern.

    Jeder, der sich intensiv mit dieser „Religion/Ideologie“ beschäftigt hat, muss zu dem Ergebnis kommen, dass der Islam nicht kompatibel mit unserem GG ist und es niemals sein wird.

    Korangläubige hassen „Ungläubige“ (Juden und Christen). Für uns kann und darf es keine Toleranz der Intoleranz geben.

    Weitere Folgen der Islamisierung sind die rasant ansteigende Kriminalität (Deutschenhass und Neid), die Ausnutzung und der Missbrauch unserer Sozialsysteme, Parallelgesellschaften, Rückgang der Bildung usw.

    Die PRO-Bewegung hat als einzige bisher mutig alle diese Punkte thematisiert. Uns deswegen zu stigmatisieren heißt, auf dem rechten Auge blind zu sein. National zu denken heißt nicht, ausländerfeindlich zu sein!

    Wenn die AfD das als „islamfeindlich“ bezeichnet, dann ist das ihre Sache. Ich bezeichne es als „deutschfeindlich“, wenn man diese Fakten verharmlost oder nicht zur Kenntnis nehmen will.

  15. Ich verstehe ohnehin nicht den Unterschied zwischen Necla Kelek,Arzu Toker, Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates, Serap Cileli, Ismael Tipi……
    Allesamt treten für einen gemäßigten Islam ein, der säkularisiert ist.
    Nichts anderes wollen Islamkritiker erreichen.

    Doch oben Genannte, da politisch Korrekt, nicht von den Linken diffamiert, würden ohne zu zögern in der AFD aufgenommen.

  16. Ich bin hier, in unserem Abendland ein absoluter Islamgegner!
    Der Islam hat hier nichts zu suchen, passt absolut nicht in unsere jahrtausend alte, wunderschöne Kultur!
    Der Islam macht mir Angst, sowie die Menschen, die mich ständig mit bösen und bedrohlichen Blicken anstieren!

  17. #14 Eurabier (30. Okt 2013 07:52)
    OT

    Jetzt ist auch Heinz Rühmann mit der Feuerzangenbowle voll krass Nazi:

    _______________________

    Dann dürfen wir auch nicht mehr ins Kino gehen ❗

    MGM, Paramount und 20th-Century Fox sprachen Filme vor der Veröffentlichung vorher mit Hitler ab ❗

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2382161/How-Hollywood-bowed-wishes-Hitler-1930s-studio-bosses-censored-films-whim-Nazis–MGM-exec-agreed-divorce-Jewish-wife.html

    „Geschichte ist eine Folge von Anpassungen an eine Welt, die uns immer wieder vor neue Probleme stellt.“

    Ian Morris (*1960), engl. Althistoriker & Archäologe –

  18. OT

    Wiederholt sich Geschichte?
    Am Ende des Vietnamkrieges erreichten die amerikanischen Linken ihr Ziel: Die USA ließen Vietnam im Stich und die Kommunisten siegten:

    Es war ein beeindruckender Augenblick der moralischen Klarheit. Als die südvietnamesischen Flüchtlinge im Südchinesischen Meer auf klapprige Boot kletterten, um den siegreichen Kommunisten zu entgehen, stand die amerikanische Linke, die die Niederlage der USA durch eine nachhaltige Propagandakampagne und gefälschte Friedensaufrufe inszenierte, geräuschlos da.

    Wird sich das wiederholen?

    Der Stellvertreterkrieg des Westens gegen die Juden

    http://haolam.de/artikel_15311.html

  19. Natürlich ist es absolut legitim islamkritisch zu sein, genauso wie gesellschaftskritisch oder politikkritisch.

    Was macht denn eine Demokratie aus ? Die Herrschaft des Volkes. Und dies bedingt natürlich auch kritisch alle Themen zu diskutieren die das Volk betreffen.

    Problematisch wird es wenn bestimmte Personen oder Personengruppen für bestimmte gesellschaftliche Missstände ungerechtfertigt als ursächlich bezichtigt werden.

    Bei Islamkritik geht es aber zunächst um den Islam und sekundär nur dann um Muslime, wenn diese den Islam verfassungswidrig und als Gefahr für unsere Gesellschaft ausleben. Diesen Zustand haben wir weltweit bei einem Teil der Muslime ebenso wie ganz viele Muslime dies eben nicht tun.

    Hierin liegt die Brisanz der Islamkritik. Es ist als sehr genau zu differenzieren wer wie mit dem Islam umgeht. Tatsache ist aber dass der Islam das unbestreitbare Potenzial für Gewalt, Rassismus, Intoleranz und andere Themen hat, die unsere Wertegesellschaft ablehnt. Dass dies so bleibt dafür üben wir Islamkritik. Diese darf auch nicht enden. So bald der kritische Diskurs in dieser Gesellschaft zum Stillstand kommt, wird dies allen Menschen und der Demokratie schaden.

  20. Da hat Ingres schon recht. Den Widerspruch zwischen I.-feindlichkeit und I.-kritiker kann man nicht auflösen. Ich bezeichne mich als Islamablehner (hört sich besser an;-) bezogen auf mein Land. Will sagen, hier soll die kulturelle Prägung die uns ausmacht nicht von zugewanderten Menschen und deren (Wahn)Ideen mein Land unterminieren und ebebenso darf es nicht hingenommen werden, solche Bestrebungen zuzulassen oder gar noch zu fördern, wie dies die Kirche und die Politik betreiben. Außerdem verweigern sich Kirche und Politik der Einsicht, dass der Islam keine Religion in dem von uns verstandenen Sinne ist, sondern eben ein allumfassendes Gesellschaftsmodell zu deren Anerkennung alle Menschen zwangsläufig (und wenn nötig mit Gewalt) bekehrt werden müssen.

  21. Herr Dilger ist bereits am 21.10.2013 als
    Landessprecher zurück getreten!!!!!

    http://alexanderdilger.wordpress.com/2013/10/21/mein-rucktritt/

    Alexander Dilger: Mein Rücktritt
    Posted on 21/10/2013

    Heute habe ich in einer E-Mail an alle Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland NRW meinen Rücktritt als Landessprecher zum nächsten Landesparteitag erklärt. Dieser wird am 30. November und 1. Dezember 2013 in Arnsberg stattfinden. Hintergrund sind Rücktrittsforderungen von anderen Vorstandsmitgliedern. Aber auch ich will nicht für immer mehr Vorstandsentscheidungen den Kopf hinhalten, denen ich selbst begründet nicht zustimmen konnte.

    Um diese Querelen nicht in die Öffentlichkeit zu tragen, hatte ich einen gemeinsamen Rücktritt des gesamten Vorstandes vorgeschlagen. Die Mehrheit hätte sich damit sogar anfreunden können, doch nicht alle. Eigentlich halte ich es für ein Unding, meinen Rücktritt zu fordern, für sich selbst aber darauf zu verweisen, dass man vom Parteitag gewählt wurde, weshalb man nicht zurücktreten könne und wolle. Letztlich wird wohl der nächste Landesparteitag darüber entscheiden müssen.

    Wenn die Partei es möchte, werde ich mein eigener Nachfolger in einem neuen, echten Team. Ansonsten wünsche ich meinem Nachfolger gutes Gelingen. Ich möchte vor allem, dass sich die große Politik ändert und bessert. Wenn andere mehr dazu beitragen wollen und können als ich, ist das umso besser. Insbesondere Bernd Lucke wünsche ich ganz viel Erfolg und weniger innerparteiliche Querelen.

  22. Wenn ich sage
    Der Islam muß aus Europa vertrieben werden!,
    bin ich dann islamkritisch oder islamfeindlich? Das hätte ich gern gewußt.
    Ich bilde mir ein, daß ich ein Gegner des Islams bin.

  23. Vertritt Dilger nicht Stürzenberges Position, den Islam in all seinen verfassungs- und menschenfeindlichen Inhalten zu kritisieren, den Mohammedanern aber ihre Glaubensfreiheit zuzugestehen?

  24. #20 Jean_Bodin

    hm, das ist ja ein Ding. Hoffentlich teilen die anderen Vorstandsmitglieder mit ihm diese Einstellung, dann würde es ja trotzdem (fast) aktuell bleiben. Ich denke auch, dass das nur Wortspielerei ist, und das kann man der AfD nicht übel nehmen.

    #12 Puseratze

    Danke für die tollen Fragen. Hab ich mir gleich mal kopiert…. brauche ich, heute abend schon. 🙂

    Ich bin mehr als ein Islamkritiker, dass würde bedeuten, dass ich die „Vorteile“ überdenke. Da ich kaum welche sehe, gibt es nur Ablehnung. Jemand, der mich als unwert empfindet, dem kann ich nur ablehnend und ängstlich gegenüberstehen, bzw. mich distanzieren.
    Und so hätte man das Wort „Feindlichkeit“ vermieden.
    🙁 Kinderkram, diese Wortklaubereien. Islam ist schlimm, that’s it.

  25. #21 Abu Sheitan (30. Okt 2013 08:28)

    Der Lackmustest hierfür wäre die Frage gewesen:

    „Würden Sie eine AfD-Mitgliedschaft von Michael Stürzenberger befürworten oder ablehnen?“

  26. Es lebe der „feine“ Unterschied: Ich bin Kommunismuskritisch, was wäre, wenn ich Kommunismusfeindlich wäre, zumal der Kommunismus ebenfalls eine religionsähnliche Ideologie ist, ich weiß das, ich bin in dem entsprechend klerikalen Landesteil Deutschlands aufgewachsen.

  27. Wenn innerhalb der AfD Querelen auftreten, wie wir sie von den LINKEN kennen, dann wird die politische Einflussnahme fraglich. Personen die bereits zu Beginn lieber innerparteiliche Machtkämpfe anregen statt Politik zu machen, sollten sich einmal überlegen wem dies nützt. Dem Bürger und unserem Land jedenfalls nicht.

    Zum Islam. Zur Religionsfreiheit gehört auch die sogenannte negative Religionsausübung, als die Freiheit keiner Religion zu folgen oder konfessionsfrei zu sein. Insofern ist es völlig legitim den Islam weder zu akzeptieren oder ihm anzugehören. Wenn ein Bundespräsident Wulff populistische Binsenweisheiten wie „Der Islam gehört zu Deutschland“ verkündet und damit seine persönliche Meinung zu einer öffentlichen Meinung zu machen versucht, dann ist dies ein verbaler Angriff gegen die Religionsfreiheit. Zu Deutschland gehören auch die „Atheisten“ oder „Satanisten“ ohne dass dies dem Bundespräsident auch nur ein Wort Wert gewesen wäre.

    Der Islam hat keinen Beitrag zur Aufklärung und Demokratieentwicklung Deutschlands beigetragen. Tatsächlich erleben wir heute einen Angriff des Islam auf die Wertegemeinschaften der westlichen Gesellschaften während sich die islamischen Gesellschaften selbst zerstören.

    Es geht also auch um den Fortbestand einer zivilisierten westeuropäischen Wertegemeinschaft die vom Islam bedroht wird. Wir wollen nicht in das dunkle Mittelalter einer gottgefälligen Gesellschaftsordnung.Dann hätten sich unsere Vorfahren die Aufklärung und Kriege sparen können.

  28. einfach michael mannheimer lesen:
    „das abrogationsprinzip“ – da heißt es unter punkt 17:

    „17.Der als „gemäßigt“ bezeichnete Islam unterscheidet sich vom „fundamentaliastisch“ bezeichneten Islam (fälschlicherweise „Islamismus“ genannt“) nur in der Geschwindigkeit der Realisierung seiner Ziele.
    Während der „gemäßigte Islam“ auf Zeit setzt wollen die „Islamisten“ die Errichtung der islamischen Weltherrschaft so schnell wie möglich und mit allen Mitteln erreichen. Diese Mittel sind im Koran explizit genannt: Ermordung von Kritikern des Islam – Täuschung der „Ungläubigen“ über die wahren Ziele des Islam (Taqiya) – Kampf gegen und Vernichtung alle(r) „Ungläubigen“.“

    da stellt sich nun wirklich die frage, was bloße islamkritik bewirken soll. wichtig ist, dass wir bei uns selbst beginnen und klare ziele setzen und klares denken unsere eigene kultur betreffend beginnen (und sie wieder selber leben). und allen aufweichungstendenzen – sh. hambach – widerstehen. da sollten auch unsere arabisten u.a. endlich mit dem märchen aufhören, der koran sei n i c h t als gesetzbuch des islam zu lesen…

  29. Immer dieses vorsichtige Gerede der AfD .
    Immer das Abtasten hier bei PI über die AfD.

    Ganz einfach:
    Der Islam gehört nicht nach Deutschland und Europa, schon gar nicht die Islamisierung, die in vollem Gange ist.

    Von mir aus können die Anhänger des Islam ihre Religion ausleben, wo sie herkommen- dafür aber wieder dahin zurückkehren.

    Mir ist es auch egal, dass in Saudi-Arabien die Frauen nicht Autofahren dürfen.
    Es zeigt mir nur, dass ich deren Anhänger n i c h t in Deutschland haben will-bis auf wenige, die es sich nicht anmerken lassen.
    Trotzdem: Einmal Moslem, immer und überall Moslem !!Da lasse ich mir nichts vormachen.

  30. @ #8 Esper Media Analysis (30. Okt 2013 07:36)

    Inoffiziell ist die Welt doch selbst Islm kritisch. Nur versteckt sie sich immer noch hinter ihren Kolumnen. Doch bald muss sie Farbe bekennen oder wohl oder Islam übel ihre Produktion ins Exil verlegen ❗

    Auszug Welt:

    Geert Wilders verdient Applaus, man sollte ihn als Helden feiern, nicht nur dafür, dass er die richtigen Schritte unternimmt, um Muslimen zu helfen, eine eigene Aufklärung zu schaffen, sondern auch für seinen mutigen Kampf zur Verteidigung der westlichen Werte.

    http://www.welt.de/welt_print/debatte/article6777055/Lust-auf-Scharia.html

    Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

    Oscar Wilde

    Stimmt, der Artikel ist gut, aber so weit, dass sie Farbe bekennt ist „Die Welt“ noch nicht!

    Die Kommentarfunktion ist ohne Kommentar und gesperrt!

  31. Man muß ja froh sein islamkritisch sein zu dürfen, was für ein Erbarmen von der AFD.
    Leider ist es nicht wirklich nützlich, sich auf Scharia und Islamisten zu beschränken, die Islamisierung läuft auf allen Ebenen.
    Die gesamte Gesellschaft wird unentwegt unter Druck gesetzt sich religiösen Regeln anzupassen
    und dieser Druck wird NIE enden.
    Wenn man hier nicht entschlossen die Grenze zieht geht man unter, das ist keine grundsätzliche Islamfeindlichkeit,
    sondern Fakten mit denen man offen umgehen muss, was nicht geschieht.

  32. Auch so, viele scheinen zu vergessen das es gar nicht wichtig ist welche Partei auch sich mit der Islamisierung egal wie auseinandersetzt weil die Islamisierung trotzdem tagtäglich fortschreitet meistens in kleinen Schritten. Wenn also meinen Kollegen genervt sind und Angst haben das ihre Kinder in den Kindergärten von Klein ALI und CO. abgezogen werden dann können sie das ändern zb. PI. lesen .– PI. Leser werden auch immer mehr
    Zur leben die meisten allerdings nach dem Florianprinzip: Oh heiliger Sankt Florian
    Verschon unser Haus,
    steck‘ andere an!
    Nur werden in der Zukunft nicht mehr einzelne Häuser brennen (bedauerliche Einzelfälle) sondern ganze Straßenzüge. Das lässt gut beobachten England, Frankreich .

  33. Leute, die AfD ist doch bisher sehr erfolgreich gewesen, und zwar weil sie das Rezept hat. Machen wir ihr doch nicht das Leben schwer mit Forderungen nach mehr Berücksichtigung unserer Themen. Die letzten Wochen haben ja gezeigt wie sehr sie sich immer wieder in einem medialen Minenfeld bewegt. Und ihre Feinde sind rabiat. Da heißt es erstmal überleben. Wünschen wir ihr das Beste! Und beschäftigen wir uns weiter mit UNSEREN Themen!

  34. Diese ideologischen Diskussionen, ob der Islam nun von sich aus gefährlich ist oder nur heute von 90% der Muslime auf der Welt falsch verstanden wird, bringen uns nicht weiter.

    Entscheidend in der Frage, ob Deutschland islamisiert wird oder nicht, sind zwei Sachen:

    1. Der Anteil der Muslime in Deutschland an der Bevölkerung. Wir können nicht den Muslimen die Anzahl Kinder vorschreiben, aber wir können bestimmen, wer einwandern darf und wer auswandern muss. Hier braucht es strenge Bestimmungen beim Familiennachzug, bei gleichzeitig klaren Bestimmungen, wer ausgewiesen wird. Sozialschmarotzer, Kriminelle und Terroristen gehören abgeschoben.

    2. Der Einfluss des Islamismus auf den Staat. Aber hier ist es nicht wichtig, ob ich darauf bestehe, dass Mädchen in den Schwimmunterricht gehen, weil ich den Islam für gefährlich halte oder ob ich aus staatspolitischen oder feministischen Gründen darauf poche.

    Mir ist unwichtig, ob sich die AfD islamkritisch oder islamfeindlich bezeichnet oder was auch immer. Wir sollten sie an den Taten messen!

  35. Ich bin bekennender ISLAMFEIND weil ich mit ihm beschäftigt habe und ich die unerträglichen Zustände in diesen kenne und ich dies hier nicht haben will. Und nun, Herr Lucke ?

  36. Im Deutschen Fernsehen diskutieren politsch Verantwortliche über das Kitaproblem.
    Seit 1990 sind vor allem junge Deutsche durch Koranhörige, ca. 6300 ermordet worden.
    Welche Aufklärungspflicht hierüber hat die Deutsche Regierung? Wann hätte die Aufklärung erfolgen müssen? Reicht eine gefälschte Statistik für die Bürger dieses Landes?
    Es wird durch die Deutsche Regierung totgeschwiegen.

    Leben wir mittlerweile im Schweinestall, wo es nur noch um Ferkelproduktion geht, weil die Schweinepest ausgebrochen ist?

    Wer die Fakten nicht mehr benennt, betreibt eine Menschenverachtung, die nur noch die Täter schützt. Es ist mir nicht mehr vorstellbar, dass die jahrelang unvermindert anhaltende Einschleusung koranischer Hörigkeit den Vorstellungen einer friedenserhaltenden Gesellschaftsförderung gerecht werden.

    Das Grinsen der Politiker ist eine einzige Heuchelei.

  37. Neeeein, der Islam ist nicht böse. Böse ist ein Moralbegriff, den es in der Natur nicht gibt.
    Wer sich die Zeit nimmt und 5x am Tag den Fahrradständer gibt, für den ist der Islam gut, zumindest wenn er Mann ist.
    Für Frauen ist er auch gut, wenn sie nicht denken wollen.

    Wir westlichen Länder haben aus islamischer Sicht den Nachteil, daß wir über Jahrhunderte einen hohen Bluzoll gezahlt haben, um uns weiterzuentwickeln. Und nun sollen wir akzeptieren, daß das alles unnütz war und eine Religion, die mindestens 200 Jahre zurück ist, gleichwertig oder aus ihrer Sicht gar besser ist.
    Wenn das wirklich so ist, dann sollen die Mohammedaner aber auch nicht die Errungenschaften des Westens die ihnen Freude machen nutzen, während sie die Basis dafür gleichzeitig ablehnen. dann sollen sie zurückgehen in ihre Lehmhütten und sich bei Ölfunzellicht die Geschichten aus 1001 Nacht erzählen und uns in Ruhe lassen.
    Oder sie schwören ihren Götzen ab und werden Ungläubige unter Ungläubigen und ziehen mit uns an einem Strang.
    So einfach ist das!

  38. Es stellt sich die Frage, wessen Position Alexander Dilger in dem Interview mit der „Welt“ eigentlich vertritt: Die der AfD als Gesamtpartei bzw. des Bundesvorstands? Die des Landesverbandes NRW? Oder nur seine eigene? Das ist völlig unklar.

    Die Äußerungen Dilgers stehen jedenfalls im Widerspruch zur Auffassung von Parteichef Lucke, der Anfang Oktober einen rigorosen Aufnahmestop für „Überläufer“ der „rechtspopulistischen“ (sic!) FREIHEIT angekündigt hat. Diese Haltung wurde vom Bundesvorstand wenige Tage später bestätigt.

    Die Frage ist auch, was Dilger überhaupt noch in der AfD zu melden hat. Wie @#20 Jean_Bodin richtig schreibt, hat Dilger gerade seinen Rücktritt als Landessprecher zum nächsten Parteitag am 30.11. erklärt. Dilger ist also zur Zeit nur eine „lame duck“ in der AfD.

  39. Ich denke, wir sollten hier das Wort „Opposition“ verwenden. Es geht also in diesem Fall über „Islam-Kritik“ hinaus um „Islam-Opposition“. Das „Recht auf Opposition“ ist -laut Bundesverfassungsgericht – der Kern der freiheitlichen Demokratie.

  40. „Wenn jemand islamkritisch ist, findet er Platz bei uns. Aber nicht, wenn jemand islamfeindlich ist.

    „Kritisch“ ist man, wenn man im Grunde wohlwollend-konstruktive Hinweise auf, aus eigener Sicht, Fehlverhalten von Mitmenschen oder Schieflagen von Zuständen, abgibt.
    Deshalb gibt es den vielbenutzten Begriff „konstruktive Kritik“, unter welchem man auch Ratschläge versteht, wie man es besser machen könnte.

    „Feindlich“ verhalte ich mich dann, wenn z. B. jemand mein Leben, bzw. meine Freiheit, oder das, bzw. die eines Familienmitgliedes bedroht. Konkret heisst das, dass ich z.B. die Chance suchen würde, zuerst zuzuschlagen. Dieses Recht am eigenen Leben lasse ich mir nicht nehmen.

    Der Islam bedroht konkret und für jedermann nachlesbar mit seinen für alle Zeiten fixierten Glaubenssätze im Koran das Leben und die Freiheit aller Menschen, welche nicht diesem Glauben angehören. Die täglichen Erfahrungen und Berichte beweisen, dass diese Glaubensätze konsequent gelebt werden und nicht etwa lediglich Greuelgeschichten aus archayischer Zeit darstellen. Deshalb ist es legitim, „Feindlichkeit“ gegenüber dieser Bedrohung und den damit operierenden Menschen zu empfinden.
    Ja, unter diesen Umständen zur „Gegnerschaft“, ja, zur präventiven Feindlichckeit.

    Dass die FREIHEIT von „islamkritisch“ spricht, ist ein verständliches, kluges Zugeständnis an das verbal Machbare und bedingt Akzeptable. In Wahrheit lebt die FREIHEIT mit einer eindeutigen Islam-Gegnerschaft und das entspricht der Logik aus dem tiefen Wissen um diese Religion/Ideologie.

    Ein vorsichtiger, tastender Schritt der AfD ist getan. Die brauchen noch etwas Zeit um sich das fehlende Wissen zu beschaffen. Sie sind halt an der Spitze immer noch Volkswirtschafts-Spezialisten. Man wünscht sich Prof. Schachtschneider neben Bernd Lucke.

  41. Islamkritik oder Islamfeindschaft?

    Wer bestimmt wer was ist? Die AfD? Darf ich jemandem, der mir den Kopf abschneiden will nur „kritisch“ gegenübertreten, aber keinesfalls feindschaftlich?

    Das erinnert mich ganz stark an den Herrn Göring

    „Wer bei mir Jude ist, bestimme ich!“

    Ob die AfD wirklich im islamkritischen Spektrum ankommt ist derzeit nicht abzusehen. Ich tendiere schwer zu „nein, wird sie nie“.
    Derzeit wird sich möglichst ausgiebig und von allem und jedem der islamkritisch ist distanziert.

    Eine Zusammenarbeit mit der UKIP aus England, sowie mit der PVV aus Holland, der FPÖ, Flaams Belang und auch mit FN aus Frankreich lehnt die AfD ab.

    Die AfD hat keine zukunftsweisenden Verbindungen zu europäischen Parteien die WIRKLICH islamkritisch und freiheitlich sind.

    Ganz im Gegenteil die AfD wird, sofern sie denn irgendwo reingewählt werden, eine weitere Blockpartei sein, die sehr gerne mit den Linken koaliert, aber keinesfalls irgendetwas mit Pro zu tun haben will..

  42. „,Die Freiheit‘ war schon vom Namen her ein liberales Projekt, aber in der Folgezeit wurde sie sehr islamkritisch und auch islamfeindlich. Das heißt, die Leute, die am Anfang dabei waren, sind nicht schlechter als andere Mitglieder. Aber die Personen, die zum harten Kern und bis zum Schluss dazugehörten, sind wahrscheinlich doch problematisch …“

    Liberal und islamkritisch war die Partei von Anfang an und ist es bis heute. Und wer aufgrund von Fakten den Islam als demokratiefeindlich und menschenrechtswidrig definiert, ist der kritisch oder schon feindlich? Ist Michael Stürzenberger, weil er gegen das ZIEM arbeitet, Islamfeind oder aktiver Islamkritiker? – Ach, wie schön wäre es, wenn die Menschen die Begriffe, die sie benutzen, doch definieren würden!

  43. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    Solange dies eine Meinung ist, die jemand vertritt, und dies nicht mit Gewaltakten „bekräftigt“ wird, steht diese Ansicht sehr wohl unter dem Verdikt legitimer Meinungsfreiheit und damit unter dem Schutz des Grundgesetzes; das Mittel der Wahl wäre also nicht Ausschluß und Stigmatisierung, sondern argumentative Auseinandersetzung.

    Verbal geäußerte „Islamfeindschaft“ ist also durchaus legitim, was nicht legitim ist, sind gegen Menschen an sich gerichteter Haß und die damit verbundene Gewalt gegen Menschen oder Sachen.

    Insbesondere kann der Islam nicht pauschal unter den Begriff „Religionsfreiheit“ fallen, weil dieselbe immer relativ zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu sehen ist; der Islam negiert wegen des ihm zwangsläufig innewohnenden Totalitarismus wesentliche Teile unserer Rechtsordnung und Freiheit, um eine andere Ordnung (Scharia) an deren Stelle zu setzen.

    Wenn die AfD eine ernstzunehmende Alternative im Sinne des Wortes werden will, kann sie, neben anderen wesentlichen Programmpunkten, diese Erkenntnisse nicht weiter ausklammern.

  44. Ist heute PI-Bekenntnistag?

    Ich will den Islam nicht in Europa, keine Moscheen, keine Islamanhänger, am besten nichts was auf diesen Mist hinweist. Türken, Araber, Arikanwer, Chinesen, Bosnier usw. können in .de bleiben oder nach .de kommen, solange sie nicht diesem Drecksglauben anhängen.

    Was bin ich? 😀

  45. Ich denke man sollte nicht zu kritisch und puristisch sein.

    Häufig sind es doch nur ein unterschiedliches Verständnis von Begrifflichkeiten. Ich persönlich halte dieses Interview für sehr positiv, da ich Dilger eher als einen Menschen einschätzte der das Problem Islam völlig verkennt. So zeigt sich aber, dass er „nur“ die Tiefe und die Bedeutung noch nicht erfasst hat. Für mich eine sehr positive Erkenntnis.

    Wir dürfen das Unmögliche fordern und uns als Ziel setzen – aber auch ein weiter Weg beginnt mit kleinen ersten Schritten.

    Deshalb lasst uns versuchen nicht die Konfrontation zu suchen, alles besser zu wissen (was bzgl. des Islams sicher der Fall ist) sondern lasst uns diese Leute mitnehmen, sie informieren, sie aufklären und nicht vor den Kopf zu stoßen.

    Das ist auch der Weg, den Lucke und Dilger möglicherweise gehen. Helfen wir ihnen dabei. Lucke ist sicher ein sehr intelligenter und integrer Mensch. Das ist das was wir wollen und auch brauche. Und Lucke – und wie es scheint auch Dilger – sind lernfähig. Das Thema Islam kann in der AfD sehr gut aufgehoben sein.

    Denkt aber auch daran – die fortschreitende Islamisierung, so sehr sie auch vom Islam vorangetrieben wird, die eigentlichen Schuldigen sind die Grün-Linken Ideologen in den Parteien, der „Wissenschaft“ (was für ein Unwort in dem Zusammenhang) und den Medien, und nicht zuletzt die Zeitgeistopportunisten und Karrieristen in den anderen Parteien.

    Deren Macht und Einfluss muss zuerst bekämpft und geschwächt werden, bevor wir uns überhaupt gegen die Islamisierung wehren können.

    Und dafür ist die AfD die richtige Partei. Das haben die Grün-Linken auch schon erkennt. Deswegen die ganzen Attacken und Verleumdungskampagnen. Man muss diesen Verbrechern und Lügnern keine offenen Flanken bieten. Und es bringt auch nichts wenn man sich außenanderdividieren läßt.
    Also kämpft gegen die eigentlichen Feinde der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte – und die Schlimmsten und Gefährlichsten sind (nocheinmal !) die grün getarnten Linken.

    Sucht wo diese Linksextremen (typischerweise alles im Umfeld der AntiFa) gemässigten (CDU, FDP, SPD oder z.B. kirchlichen) Gruppe diese als bürgerliche Tarnung um über Lügen und Diffamierung ersthafte Verteidiger der Demokratie und Freiheit versuchen in die „rechte Ecke“ zu stellen. Geht hierbei diese gemässigten Gruppen an, klärt sie auf, geht an die Presse, macht Flugblätter um auf die Zusammenarbeit dieser gemässigten Gruppen mit den linken Verfassungsfeinden hinzuweisen. Ist nicht wer Verfassungsfeinde unterstütz selbst ein Verfassungsfeind. Vielleicht nicht immer – aber doch häufiger als diejenigen die es nicht tun.

    Nimmt dies als Aufgaben.

  46. #15 Eurabier (30. Okt 2013 07:52)
    In dem Fall verhält es sich aber etwas anders, um nicht zu sagen völlig umgekehrt.

    Die Rechte-Inhaberin an der Feuerzangen-bowle wehrt sich gegen den politisch korrekte und manipulativen Ankündingungstext des DHM zum Film. Dass der WELT-Autor der Frau dann „kommerzielle Zwecke“ unterstellt, zeigt nur dessen Verbitterung und hat mit dem tatsächlichen Motiv von „Goldie“ nichts zu tun.

    „In meinem Ein-Mann-Betrieb entscheide ich das kraft souveräner Willkür“, schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Anfrage der „Welt“ und fügt am Telefon hinzu, sie wolle ihren Schatz nicht verschleißen und zeige ihn deshalb pro Stadt nur einmal im Jahr; kommenden Januar sei in Berlin zum 70. Jahrestag der Uraufführung ein „Feuerzangenbowle“-Event geplant.

    Zeughaus-Chef Jörg Frieß, der mit Meyer zur Heyde verhandelte, berichtet von anderen Begründungen: Goldie bevorzuge eine Präsentation ohne Einführung und Publikumsgespräch und halte gerade die Kontextualisierung im Ankündigungstext für unangebracht. „Nur wenige Wochen nach der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad begannen die Dreharbeiten für ,Die Feuerzangenbowle'“, heißt es darin. „Während immer neue Jahrgänge von Schülern zur Armee mussten, die Juden Europas deportiert und ermordet wurden und Bomben auf deutsche Städte fielen, flüchtete der Film aus der Gegenwart.“

    „Schuld wird verdrängt, während sie geschieht“

    Die Ankündigung zitiert auch Seeßlen, für den das Nostalgiebündel „zu jenen schizophrenen Filmen aus der Spätzeit des Nationalsozialismus (zählt), die zugleich dem Regime dienen und über sein Ende hinausblicken wollen, die voller offener oder unterschwelliger Nazi-Ideologeme sind und zugleich von einer Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung zeugen, die sozusagen schon mit der Verdrängung der Schuld beginnt, während sie noch geschieht.“

  47. #49 Agnostix

    Das ist das Problem bei dieser Argumentation. Nicht jeder Moslem wird oder will jemandem den Kopf abschneiden im Namen seiner Religion; nicht jeder Moslem ist auch tatsächlich zu 100% indoktriniert mit seinem Glauben und würde stets alles befolgen, was der Koran ihm vorschreibt.

    Natürlich fällt einem (und mir teilweise auch) schwer so etwas nachzuvollziehen. Wir kennen den Koran, wir kennen die ganzen ANschläge und die Christenverfolgung; und wir wissen, dass der Islam auch eine politische, totalitäre Ideologie ist. Dennoch ist die Argzumentation seitens der AfD völlig richtig. Sie kann es sich nicht leisten aus der bürgerlichen Ecke gedrängt zu werden. Die Medien nehmen jede schmierige Möglichkeit wahr zu hetzen.
    Nur so kann sie sich etablieren.

    Im übrigen wird die AfD wahrscheinlich so oder so eine eine nächste „Volks“partei werden (wie CDU usw.) 🙂 und dazu vl. noch eine zweite FDP. DIe Gefahr ist sicherlich da.

  48. „Kritik“ beinhaltet das NachDenken bzw. das VorausDenken über den Islam.

    „Feindschaft“ hat eher etwas zu tun mit Emotionalität. Da besteht die Gefahr des feindlichen Übergriffs aus Ärger, Wut und Hass in Form einer Selbstjustiz nach dem Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Und das hört dann niemals auf, wie wir es ja in arabischen Ländern erleben.

    Ich denke, dass es in der AfD immer nur um islamkritisches Denken gehen kann und nicht um Islamfeindlichkeit.

    Michael Stürzenberger ist m. E. ebenso nur islamkritisch und nicht islamfeindlich. Er hasst nicht die Muslime und will sie nicht in ihrer Würde angreifen, da ja die meisten Muslime selber Opfer der islamischen Gewaltideologie sind, sondern er will die (gewaltbereiten) Muslime lediglich auffordern, sich von den Gewalt- und Tötungsbefehlen im Koran endgültig, for ever, pour toujours zu distanzieren.

  49. Wenn man beispielsweise keine Scharia oder keine extremistischen islamischen Gruppen haben will, finde ich das völlig in Ordnung, das möchte ich auch nicht. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    Offensichtlich hat dieser Herr Dilger noch immer nicht begriffen worum es geht. Erstens redet er noch immer von einer Religion .Da wird schon deutlich das der Herr Dilger keine Ahnung von der Materie hat. Der Islam ist keine Religion sondern eine gemeingefährliche Ideologie.Dann redet er von einer Weltreligion die unantastbar ist. Damit verschließt er völlig die Augen vor dem was der Islam in der Welt an Wahnsinn hervorbringt. Damit stellt sich Herr Dilger auf die selbe Stufe wie jeder x beliebig Politiker in Deutschland. Nichts sehen-Nichts hören und nur nicht die Wahrheit sagen. Der letzte Satz müsste eigentlich heißen: „Eine Ideologie die böse ist und sich gegen das Grundgesetz stellt muss mir allen zu verfügbaren Mitteln bekämpft werden“.

  50. Dilger scheint auch den Koran nicht zu kennen, sonst würde er nicht behaupten, Islamfeindlichkeit wäre mit dem Grundgesetz nicht vereinbar und verstösse gegen die „Religions“-Freiheit. Ob sich Nazis und andere Rassisten auch auf „Religions“-Freiheit berufen können? Da braucht nicht nur Dilger noch viel Nachhilfeunterricht von Prof. Schachtschneider. Der Islam ist verfassungsfeindlich und ruft zu schweren Straftaten auf. Das soll im Rahmen der „Religions“-Freiheit sein?

  51. „Türke“ neues Schimpfwort?

    Ein Focus-Leser berichtet ein kurioses Erlebnis, das leicht hätte gefährlich werden können:

    In Deutschland darf man nichts sagen!

    von Dominik Gambino vor 20 Minuten

    Jetzt kommt eine wahre Geschichte. Ich war mit meiner Freundin unterwegs und standen an der Bushaltestelle. Dann meinte ich zu meiner Freundin: Wir müssen noch zum Türken.(Das sage ich immer wenn, ich den Obsthändler meine der ein Türke ist). Da machen mich 3 Jugendliche an und meinten ob ich ein Nazi bin? Darauf ich: Wie kommt ihr da drauf? Weil du Türke gesagt hast! Da habe ich sie höflichst gefragt: Wie man Menschen aus der Türkei nennt? Da wurde ich nur beleidigt, naja kennt man nicht anders. Ich sage auch wenn ich ins Restaurant gehe. ich gehe zum Italiener oder Griechen. Aber Türke ist anscheinend ein Schimpfwort. Hier in Deutschland muss man nur Ja und Amen sagen.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-34215/armutszuwanderung-im-ruhrgebiet-fluechtlingswelle-laesst-kommunen-einknicken_aid_1135030.html

  52. Also Stürzenberger soll ruhig in München so weiter machen. Außer taktischen Fragen, habe ich keine Kritik mehr. Aber in der AfD sollte man es mit dem Thema Islam zunächst nicht überstürzen.

  53. Michael Stürzenberger ist m. E. ebenso nur islamkritisch und nicht islamfeindlich.

    ———————————–
    Um dem Vorwurf der Islamfeindlichkeit zu entgehen ist sogar M. Stürzenberger partiell politisch korrekt. Wenn er also immer betont, dass es nicht gegen die Moslems gehe. Aber wer macht denn da vor Ort, Trouble. Die Träger des Islam, die Moslems. Dass es nur gegen die Moslems geht, die Moslems sind (aber das sind sie dann ja eigentlich) ist klar, aber gegen die muß es gehen.

  54. Islamkritik ist aus seiner Sicht keinesfalls tabu, er lehnt aber “Islamfeindlichkeit” ab.

    Wenn das nun schon ein mutiges Statement innerhalb der AfD ist, dann herzlichen Glückwunsch!

    Diesen Sprechblasen-Satz finde ich in jeder anderen Dummschwätzer-Partei auch. Und die AfD ist jetzt der Held?

    Das ist ja wohl lächerlich.

    Es muss sich vieles tun, damit ich wieder AfD wähle. Ich glaube nicht, dass diese noch passiert…

  55. Es ist ein riesiger Unterschied zwischen der gutsituierten Partei von Professoren, die vor allem ihre seit Generationen angesammelten Privatgüter vor dem Euroverfall schützen will und einer FREIHEIT, die sich für die eigene Kultur, für Menschenrechte und für Israel einsetzt…

  56. #56 Dietbert (30. Okt 2013 10:38)
    #49 Agnostix

    Das ist das Problem bei dieser Argumentation. Nicht jeder Moslem wird oder will jemandem den Kopf abschneiden im Namen seiner Religion;

    Deswegen bin ich ja Islamfeind und kein Moslemfeind.

    Es ist aber nunmal so, dass diese Ideologie es den Koranhörigen vorschreibt eben genau dieses zu tun. Was sie ja auch machen. Täglich. Wer an Steinigungen, Handabhacken, Frauenunterdrückung bis hin zum kaltblütigen Mord nichts weiter als „Kritik“ anbringt ist ein angsterfüllter politisch korrekter Freak mit dem ich keine Gemeinsamkeiten aufweise.

    Meine Feindschaft gegenüber dem Islam ist keine andere Feindschaft als die gegenüber dem Marxismus, dem Nationalsozialismus oder anderer totalitärer Ideologien.

    Und genau so äussere ich mich darüber. Damit bin ich in den Augen der AfD nicht tragbar, weswegen sie keine politische Heimat für mich sein kann.

  57. #43 Tolkewitzer (30. Okt 2013 09:31)

    Ich seh das ähnlich. wäre ich Opportunist hätte ich als Moslem ja keine Probleme. Ich bin groß und sehr kräftig. Ich bin für Männlichkeit, wobei die natürlich im natürlichen Rahmen bleibt und gegenüber Frauen Gentlemanlike eingesetzt werden soll. Ich bin mit wenig zufrieden, könnte also wie Pierre Vogel leben, aber nicht im Nachthemd rum laufen.

    Nur
    1. kann ich nicht glauben, an nichts
    2. akzeptiere ich nicht, dass Andersdenkende geköpft werden,
    3. akzeptiere ich nicht, dass Frauen keine Freiheiten haben (bei allen Problemen die eine lockere Hand für Frauen anscheinend mit sich bringt)
    4. stehe ich auf Technik und Wissenschaft, statt Allah
    5. will ich keinen Djihad führen, ich mag überhaupt keine Gewalt, höchstens gegen Materie als Kraftübung.

    Deshalb will ich eine von Autorität gelenkte Demokratie.

  58. Es ist keineswegs so, daß nur Heiden wie z.B, Platon oder Aristoteles hassen dürfen. Nein! Auch Christen sollen böse Werke hassen, denn selbst „der Erste und der Letzte und der Lebendige, der in alle Ewigkeit lebt und die Schlüssel des Todes und der Unterwelt hat“, also der Christus spricht durch den Apostel Johannes zum Engel der Gemeinde in Ephesus, weil er umgekehrt ist und die ersten Werke getan hat: „Du hassest die Werke des Nikolaiten, die auch ich hasse“. Offenbarung, 1,17f; 2,6. Die Nikolaiten waren eine Sekte deren Lebenshaltung der christlichen Lehre widersprach.
    Wenn nun die Kritik am Islam ergibt, daß dessen Werke schlecht sind, dann soll selbst der Christ, trotz aller Feindesliebe, diese Werke hassen, ihnen feindlich gesinnt sein.

  59. Herr Dilger scheint den Artikel 1 GG nicht zu glauben. Wo im Koran steht etwas von Würde des un- oder andersgläubigen Menschen?
    Den Koran als Religionsfreiheit, als Bekenntnisfreiheit zu beurteilen ist der Tritt gegen die Menschenwürde, den Deutschland kennt und trotzdem wieder die Existenz sichert.
    Die Deutschen sind unbelehrbar. Natürlich kann ein Einwanderer seine Bekenntnisfreiheit zur Koranlehre mitbringen wollen, aber diese Bekenntnisfreiheit hat an der Grenze des Landes ein Ende. Die Grenze der Bekenntnisfreiheit hat dort zu enden, wo der Koraninhalt Menschen zu Statisten menschenfeindlicher Strategien erpresst – und dies ist die Gesamtaussage des Korans.

    Der Koraninhalt verletzt die Grundrechte der Menschen des Aufnahmelandes, die das Grundgesetz für die Deutschen anerkennen.

    Die nicht erfolgende staatlich durch Eid abgelegte Verpflichtung Gefahr vom Deutschen Volk abzuwenden, also die Koranlehre in ihrer politisch-religiösen zerstörerischen Eindeutigkeit nicht zu beurteilen, ist die Nichtanwendung des Untermaßverbotes, d.h. die bewusst herbeigeführte und geförderte eindeutig gewaltpredigende Koranaussage
    das bewusste Verschweigen der durch diese Koranlehre zu Tode gekommenen Deutschen.

    D.h.:
    DAS ÜBERMAßVERBOT WIRD ÜBERALL DORT ANGEWENDET, WO STAATLICHE EINGRIFFE, INSBESONDERE IN DEN SCHUTZBEREICH VON GRUNDRECHTEN, ABGEWEHRT WERDEN SOLLEN. DAS UNTERMAßVERBOT WIRD HINGEGEN DORT RELEVANT, WO DER STAAT GERADE ZUR LEISTUNG VERPFLICHTET IST. HIER DARF ER DAS MINDESMAß DER GEBOTENEN LEISTUNG NICHT UNTERSCHREITEN. SO ERWÄCHST AUS DEM GRUNDRECHT AUF LEBEN GEMÄß ARTIKEL 2 ABS. 2 ART. 1 GG NICHT NUR EIN ABWEHRRECHT GEGEN LEBENSGEFÄHRDENDE STAATLICHE MAßNAHMEN, SONDERN AUCH EIN LEISTUNGSRECHT AUF LEBENSSCHUTZ GEGEN ANGRIFFE PRIVATER DRITTER. UM ZU PRÜFEN, OB DIESER SCHUTZ ( Z.B. DURCH STRAFGESETZE WIE § 212 ABS. StGB ) AUSREICHEND GEWÄHRLEISTER IST, WIRD DAS UNTERMAßVERBOT ANGEWENDET.!!!FÄLLT DER SCHUTZ ZU WEIT AB, IST DER BÜRGER IN SEINEM GRUNDRECHT AUF LEBEN VERLETZT!!!.

    Eindeutig und belegbar ist der Deutsche Staat nicht in der Lage die Koranaussage und seine für viele Deutsche verheerenden Folgen abzuwenden, fördert die verheerende Entwicklung bewusst. Unterlässt jegliche Zurechtweisung einer pathologischen Bekenntnisfreiheit durch die Nichtbeachtung des Untermaßverbotes.

    Wir werden vom eigenen Staat einer Koranaussage ausgeliefert, die vielen Deutschen mittlerweile Leben und Gesundheit gekostet hat – durch Psychopathen, deren politisch-religiöse Gehirnwäsche ihnen auch noch die Anerkennung durch deutsche staatliche Gewalt zukommen lässt.

    Man kann im Alltag zu der Überzeugung kommen, dass es sich nicht mehr lohnt hierüber noch nachzudenken. Eine Religionsfreiheit die zudem noch politisch bekenntnisorientiert mittlerweile Deutschland besetzt, gefördert durch Deutsche – was soll man dazu noch sagen?
    Eine Wiederholung, die uns unsere Freiheit und unser Leben kosten wird.

  60. Danke AfD das man sich endlich dazu durchgerungen hat, sich der Realität zu stellen.

    Das wir in Deutschland bzw. in ganz Europa oder wenn man es genau sieht, in der ganzen Welt, Probleme mit dem Islam hat, dürfte auch der AfD nicht entgangen sein wenn man nicht mit Scheuklappen durch die Welt geht.

    Jetzt ist die Frage, ob man den Islam tatsächlich als eine Religion bezeichnen sollte oder ob es nicht richtiger wäre, den Islam als Ideologie und autoritäres Rechtssystem und in sich Intolerant gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen, überhaupt, Menschen die anders sind, wie sich Muslime angeblich Menschen vorstellen, die zu ihnen passen müssen.

    Laut Koran sind beide genennten Gruppen, nach islamischen Gedankengut, für Muslime keine Menschen in dem Sinne, sondern schlimmer noch als Tiere und sie müssen verfolgt, gedemüdigt und dann getötet werden.

    Wenn man ein humanistisches Weltbild für sich beansprucht, muss man zu dem Entschluss kommen, dass solch einen Ideologie, nach unserem moralischen Verständnis und auch nach den moralischen Werten nach unserem Grundgesetz, keine Berechtigung haben, sich als eine Religion zu bezeichnen.

    Das Problem ist, dass Muslime sich als friedlich bezeichen:

    „Islam heißt Frieden“
    ( Das ist eine Schutzbehauptung für aussenstehende),

    wenn man aber den Alltag weltweit betrachtet, ist es sehr auffällig, überall wo Muslime in der Mehrheit sich befinden, gibt es Gewalt, Mord und Intoleranz, was in diesen Ländern gang und gäbe ist.

    Woran liegt das eigentlich?

    Die Frage läßt sich ganz schnell beantworten:

    Muslime nehmen den Koran wortwörtlich, so dass die fürchterlichen Handlungen die tagtäglich geschehen, als Anleitung in ihrem sogenannten Heiligen Buch als Auftrag gegenüber den Ungläubigen gesehen werden muss.
    Sie führen praktisch das aus, was der Koran ihnen vorschreibt.

    Muslime werden sagen, dass man dieses alles fehlinterprediert, obwohl die Realität eine andere ist.

    Muslime werden alle negativen Auftragssuren die gegen Ungläubigen, dass heißt: alle die nicht Muslime sind, und das sind die meisten Bewohner der westlichen Bevölkerung ja überwiegend, die sie ja verachten, solange abstreiten, was in ihrem Koran an Gewaltsuren steht, solange sie in der Minderheit sind.

    Aber wehe, sie erlangen in einer Gesellschaft die Mehrheit, dann werden sie ihr wahres Gesicht zeigen und das wortwörtlich ausführen was im Koran bzw. ihre Scharia ihnen vorschreiben.

    Teilweise kann man das ja heutzutageschon in bestimmten Ländern feststellen, so dass dieses keine neue Erkenntnis ist, nur Muslime belügen und betrügen die Ungläubigen und Unwissenden bewußt um diese in die irre zu führen. Was unter anderem der Koran auch vorschreibt.

    Also ich hätte große Bedenken den Islam als eine Religion zu bezeichen.

    Gerade deshalb auch muß man diese Ideologie in unserer Demokratie genauestens beobachten und vor allem muss diese Gruppe in unserer Gesellschaft auch kritisieren müssen.

    Wer unsere Gesellschaft aus ideologischen und kulturellen Gründen verachtet und damit droht, „wenn wir in der Mehrheit sind, werden wir Deutschland übernehmen“, dem sollte man normalerweise, sowieso die Rote Karte zeigen und nicht noch dafür Verständnis haben.

    Das nennt man dann, derjenige hat die Rote Linie überschritten!

  61. Angesichts dessen, wie sich der Islam in Wort, Schrift und Handlungen tagtäglich weltweit darstellt, finde ich die Differenzierung, wie sie hierzulande betrieben wird, schwierig und realitätsfern.
    Zumal auch die Betreffenden selbst dies gar nicht kennen.
    Aktuelle Eigenerfahrung: gut 50jähr. Türke, seit den 70ern in Deutschland, (türk.) Abitur, fast einwandfreie deutsche Sprachkenntnisse. Wir hatten eine anregende Konversation über Ost und West, Geschichte und Gegenwart. Am Ende und wenn es zum Knackpunkt kam bzw. er in Bedrängnis, zog er sich immer wieder auf die alten Argumentationen zurück (Kreuzzüge, Bibel …). Meine Erfahrung immer wieder: Mohammedaner bleibt Mohammedaner, und jedwede Differenzierung bzgl. Salafist, Islamist, gemäßigter Moslem, säkularer Moslem etc.pp. ist für die Katz‘.
    Mit anderen Worten: Der Chip ist drin.
    Wir hingegen arbeiten uns an möglichst fairen Differenzierungen ab.
    Wir könnten in der Zeit genauso gut Kaffee trinken und das Gesicht in die Sonne halten.

  62. #1 ingres (30. Okt 2013 07:17)
    Nur ist der Islam eben so beschaffen, dass man ihn, wie ich immer feststelle, nicht kritisieren kann, sondern dass jede “Kritik” letztlich Feindschaft sein muß.
    – – –
    Genauso sehe ich das auch.

  63. #67 ingres (30. Okt 2013 11:29)

    100% Übereinstimmung!
    (Im Laufe der letzten Zeit habe ich bemerkt, daß wir ähnlich „ticken“!)
    Gruß!

  64. #51 Tom62 (30. Okt 2013 10:17)

    Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    Solange dies eine Meinung ist, die jemand vertritt, und dies nicht mit Gewaltakten “bekräftigt” wird, steht diese Ansicht sehr wohl unter dem Verdikt legitimer Meinungsfreiheit und damit unter dem Schutz des Grundgesetzes; das Mittel der Wahl wäre also nicht Ausschluß und Stigmatisierung, sondern argumentative Auseinandersetzung.
    ——————-
    „Argumentative Auseinandersetzung“: Dass ich nicht lache! Dann gehen Sie doch mal bitte auf eine der hunderttausend „Dialogveranstaltungen“ und versuchen Sie, sich „argumentativ“ mit Mohammedanern oder deutschen IslamverherrlicherInnen auseinanderzusetzen – dann werden Sie nämlich à la longue als „unerwünschte Person“ offiziell von diesen Veranstaltungen ausgeschlossen, rausgeschmissen und erhalten Hausverbot! So sieht das aus!

  65. Wie der heilige Augustinus schon sagte:

    Liebet den Menschen aber hasst die Lüge!

    Der Begriff „Islamfeind“ ist wieder ein Türchen, was man künstlich eingebaut hat, um andere zu denunzieren – je nach Windrichtung.

    Es ist (noch) nicht verboten und schon gar nicht moralisch verwerflich, Herrenmenschenideologien feindlich gegenüber zu stehen.

  66. JA – es gibt in Deutschland Religionsfreiheit

    Nein – der ISLAM ist eine grundgesetz-feindliche IDEOLOGIE

    . . . und für grundgesetzfeindliche Ideologien gibt es keine Freiheit, dagegen gibt es nur den Verfassungsschutz !

    Herr Dilger, Sie dürfen noch dazu lernen . . . aber mir scheint ja, Sie sind auf der richten Fährte.

    Informieren Sie sich doch mal in München am Stachus – Michal Stürzenberger gibt sicher gern Nachhilfe 😉

  67. #45 Jackson (30. Okt 2013 09:40)

    Es stellt sich die Frage, wessen Position Alexander Dilger in dem Interview mit der “Welt” eigentlich vertritt: Die der AfD als Gesamtpartei bzw. des Bundesvorstands? Die des Landesverbandes NRW? Oder nur seine eigene? Das ist völlig unklar.

    Es ist nicht gerade redlich, daß Sie diese Fragen dann nicht stellen, wenn ein AfD-Funktionär, alle voran Bernd Lucke, sich von den sog. „Neuen Rechten“ abgrenzt. Dann pauschalisieren Sie hemmungslos. Ihr Problem ist, daß Sie ihr Ergebnis gefällt haben, bevor Sie sich an die Analyse gemacht haben. Und Ihr Ergebnis ist recht einfach: AfD = Systempartei. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Diese Auffassung von Dilger ist die Auffassung der eindeutigen Mehrheit der AfD-Mitglieder und somit der Gesamtpartei. Wenn Sie diese Fakten nicht zur Kenntnis nehmen wollen, ist das Ihr Problem. Wem diese Islamkritik nicht weit genug reicht, möge bitte die Pro-Bewegung unterstützen.

    Die Äußerungen Dilgers stehen jedenfalls im Widerspruch zur Auffassung von Parteichef Lucke, der Anfang Oktober einen rigorosen Aufnahmestop für “Überläufer” der “rechtspopulistischen” (sic!) FREIHEIT angekündigt hat. Diese Haltung wurde vom Bundesvorstand wenige Tage später bestätigt.

    Bernd Lucke ist nicht der „Parteichef“ der AfD, sondern nur einer von drei Parteivorsitzenden der AfD. Daß Sie diese Fehlinformation ständig wiederholen, macht sie auch nicht richtig.

    Wieso sollten diese Äußerungen von Dilger im Widerspruch zu Luckes Aussagen stehen? Lucke akzeptiert ebenso Islamkritik in seinen Reihen, selbst wenn er öffentlich selbst keine formuliert, weil Europa sein Themenschwerpunkt ist. Lucke bekennt sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zum christlich-abendländischen Wertenkanon. Damit erteilt er bspw. Sonderrechten von Muslimen eine klare Absage.

    Es war zum einen Lucke gewesen, der zunächst alle ehemaligen Mitglieder von Die Freiheit ohne jegliche Beschränkung in die AfD eintreten ließ. Auf Druck der öffentlichen Medien nach der unglücklichen Aktion von Stadtkewitz hat er zudem keinen „Aufnahmestopp“ verhängt, sondern lediglich befürwortet, daß die Aufnahme von ehemaligen DF-Mitgliedern nicht mehr die Regel, sondern nur noch die Ausnahme sein sollte. Dagegen stellte sich wiederum die zweite Parteivorsitzende Frauke Petry, nach der die alte Aufnahmepraxis weiterbestehen sollte. Die Landessprecher im Osten folgen nach wie vor der Auffassung von Petry. Und diejenigen Landessprecher aus dem Westen, mit denen ich mich kürzlich unterhalten habe, ebenso.

    Von einem „Aufnahmestopp“ hatten lediglich die Medien berichtet. Die Medien, denen Sie doch ansonsten allzu gerne unredliche Methoden andichten. Aber den Medien glauben Sie wohl dann erst gerne, wenn Sie Ihre vorgefertigten Sichtweisen bestätigen. Nein, es gibt nie einen „Aufnahmestopp“ und gab auch nie einen für ehemalige DF’ler. Das können Sie auch nicht beurteilen anhand von einigen wenigen Fernsehauftritten und zusammengeschnittenen Interviews mit Lucke in der Presse. Sie kennen nicht das Innenleben der AfD. Ihr Argumentationsfundament ist recht dünn und basiert größtenteils auf Vorurteilen und Spekulationen.

    Die Frage ist auch, was Dilger überhaupt noch in der AfD zu melden hat. Wie @#20 Jean_Bodin richtig schreibt, hat Dilger gerade seinen Rücktritt als Landessprecher zum nächsten Parteitag am 30.11. erklärt. Dilger ist also zur Zeit nur eine “lame duck” in der AfD.

    Dilger war von Anfang an Landessprecher von NRW und nach Luckes neueren Aussagen noch Landessprecher von NRW gewesen. Und darauf kommt es an. Die Richtung der AfD in NRW wird sich nach seinem Rücktritt kaum ändern. Daran ändert auch Ihre Anti-AfD-Propaganda nichts.

    Erfreulich ist zumindest, daß Sie endlich in Bezug auf den konkreten Artikel kommentieren und nicht schon wieder Ihre sich ewig wiederholenden drei oder vier allgemeinen Aussagen zur AfD vortragen. Tun Sie das nur weiter.

  68. Herr Dilger zeigt mit seinen Äußerungen, dass er sich überhaupt nicht mit dem Islam beschäftigt hat, wie wahrscheinlich 99,9% aller Politiker in Deutschland, sich aber anmaßt festlegen zu können, wo die Grenzen legitimer Islamkritik liegen.

    Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    Das ist freilich ein Stuss, der aus dem Mund eines x-beliebigen Mainstream-Politikers gequollen sein könnte! Der Islam ist genau so Menschenfeindlich wie der Nationalsozialismus.
    „Islamismus“ und „radikaler Islamismus“ sind leider nichts anderes als authentischer Islam!
    Die Wahrheit ist bitter und sehr unbequem: In Wirklichkeit ist es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, so eine Ideologie ungehindert gewähren zu lassen! Der Islam ist die einzige Gefahr, dass sich der Holocaust auf deutschem Boden wiederholen könnte. Gerade wir Deutschen hätten eine besondere Pflicht, den Anfängen zu wehren und die Ausbreitung auf unserem Territorium zu verhindern. Das erfordert Mut, der heutigen Politikern, diesen opportinistischen Weicheiern, völlig fremd ist. Ersatzweise rottet dieses Pack sich „couragiert gegen Rechts“ zusammen und opfert regelmäßig die Überbringer unangenehmer Wahrheiten als angebliche „politische (Rechts-)Extremisten“!

  69. Die AfD muss anfangen, anzugreifen. Solange sie sich damit beschäftigen lässt, wie sie den linksradikalen Journalisten am besten gefällt, solange wird sie schwach bleiben.
    Ich erinnere an die enormen Zustimmungswerte Sarrazins in den „seinerzeitigen“ Umfragen (ja, es ist schon wieder drei Jahre her, und die Medienmafia hat mit unverdrossener, mechanisierter Diffamierung die Diskussion wieder unterdrückt).

    Rückgrat imponiert, Anbiederung widert an. Die Themen liegen auf der Straße.

  70. Im Grunde ist Herrn Dilgers Meinung über den Islam wesentlich identisch mit den unserer Meinungsindustrie: wenn nur die Auswüchse genügend bekämpft werden, wird sich auch ein Mittelweg finden lassen, der dem Islam friedlich und freiheitlich machen wird. Ein Islam z.B. ohne Scharia ist einfach nicht möglich, weil das gesamte System darauf beruht und gänzlich den ganzen Alltag bestimmt und auch kein weltliches Gericht oder Verfassung anerkennt, was über Allah steht. Somit ist das Ganze eine Farce, anzunehmen, wenn man diese Teile entfernt, ist alles gut.

  71. Was der Herr Dilger nicht weiss: Er ist selber Islamfeind, ebenso wie Lucke und den wohl meisten Mitgliedern der AfD (Appeasement für Dhimmis).

    Laut Koran sind Ungläubige Feinde des Islam. Somit ist auch Dilger ein Feind des Islam, ohne es zu wollen und zu wissen. Der Islam hat sich seine Feinde selbst gewählt: Ungläubige.

  72. #79 Schmied von Kochel (30. Okt 2013 12:27)

    Rückgrat imponiert, Anbiederung widert an. Die Themen liegen auf der Straße.

    sehr schönes Statement, ganz genau aus diesem Grunde hatte die AfD einen tollen Start. Sie tat so als ob sie ein Rückgrat wie einst Arnold hat.
    Aber schon ein paar Tage nach der Wahl stellte sich zu meinem entsetzen heraus, dass es so etwas wie ein Rückgrat auch bei der AfD nicht gibt. Es ist die alte Leier mit dem Fähnchen im Wind.

    Da rotzt ein linksextremer A. Häusler nen paar Zeilen Sondermüll in die MSM und schon knicken alle führenden AfDler ein und distanzieren sich genau von den Menschen, die sich mit dem Islam wohl am meisten beschäftigt haben.

    Wer ein Demokrat ist und sich intensiv mit dem Islam auseinandergesetzt hat kann nicht anders als zum Islamfeind werden.

  73. Besteht die Regierung Kasachstans, die Stürzenbergers Forderungen in ihrem Land seit Jahren umgesetzt hat, nun aus Islamkritikern, Islamfeinden, oder gar nur aus Politikern, die im Interesse ihres Volkes handeln?

  74. Ich denke, der Islam gehört dringend vor Gericht, und das Gericht sollte entscheiden, ob der Islam eine Religion ist oder eine Ideologie.
    Dann käme allerdings wieder das Problem, wer die Richter sind, und inwiefern Erpressung, Korruption und Einschüchterung eine Rolle spielen.
    Am Ende wird aber rauskommen: Islam ist eine Friedensreligion. Oder etwa nicht?

    Falls rauskommt, Islam ist eine Ideologie. Lassen die Muslime sich das dann gefallen? Merkel und Co wissen genau, dass Islam immer „Frieden“ sein MUSS, auch wenn noch so viele Christen in Deutschland und in der Welt von Muslimen gejagt oder getötet werden. Denn Muslime könnten leicht durchdrehen, wenn man ihnen sagen würde, dass der Islam gar keine Religion ist, sondern nur ein schäbige Ideologie, und es bestünde die Gefahr, dass es allüberall weltweit zu Mord und Totschlag käme.

    Aber ganz egal, ob Ideologie oder Friedensreligion, wie wir an den flüchtenden Polizisten in Aachen gesehen haben, ist unser Land bald sowieso nicht mehr in der Lage, Kriminelle (Muslime) zu verfolgen und den Rechtsstaat zu verteidigen. Ob der Euro dann noch so wichtig ist, wie er uns jetzt noch wichtig erscheint?

  75. @ #8 Esper Media Analysis (30. Okt 2013 07:36)

    Inoffiziell ist die Welt doch selbst Islm kritisch. Nur versteckt sie sich immer noch hinter ihren Kolumnen.

    http://www.welt.de/welt_print/debatte/article6777055/Lust-auf-Scharia.html

    Der verlinkte Artikel ist drei Jahre alt. Und die WELT ist alles andere als islamkritisch. Sie ist das Haus- und Hoforgan der Merkel-CDU und die will Millionen und Abermillionen Mohammedaner in Deutschland haben, ganz im Sinne der sogenannten neuen Weltordnung.

  76. Ein Thema der AfD ist die Zuwanderungspolitik. Hier neue Meldungen zur bereichernden Zuwanderung durch Fachkräfte. Kinder, die mit Müll spielen. Frauen, die ihren Körper verkaufen. Und Männer, die sich auf der Straße als billige Arbeitskraft anbieten.
    :http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-34215/armutszuwanderung-im-ruhrgebiet-fluechtlingswelle-laesst-kommunen-einknicken_aid_1135030.html

    Auch die FAZ berichtet. Roma fliehen vor der Armut aus Rumänien und Bulgarien ins Ruhrgebiet. Dort wachsen regelrechte Elendsquartiere heran. Mit Straßenzügen voller Armut, Kriminalität und Gewalt. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armutseinwanderung-alarm-im-getto-dortmund-nord-12615332.html#mmo_1_2615394Id

    Und das ist erst der Anfang. Ab 1.1.2014 volle Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren.Britische, französische und deutsche Politiker schlagen Alarm: Ab 2014 genießen Rumänen und Bulgaren freien Zugang zum EU-weiten Arbeitsmarkt.

  77. Die AfD ist für mich so langsam aber sicher eine „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“-Partei, was aber symptomatisch für unsere gesamte Gesellschaft gilt:

    Viele werden erst noch lernen müssen, dass der Islam unserer Gesellschaft gegenüber feindlich gesinnt ist, sie abschaffen und islamisieren will und ihre Mitglieder entweder zur Konversion zwingen oder Verweigerern die Rübe abhacken will.

    Uns bleibt nichts anderes als islamfeindlich zu sein, denn unser Freund kann er ja nicht sein.

    Reformierbar ist diese Vollpfosten-Ideologie auch nicht.

    Dennoch hat diese Beduinenlehre ein Gutes: sie zwingt uns, konsequent und ohne „wenn und aber“, zu einer konkreten, kompromisslosen Positionierung!

  78. Bevor wir hier auf Herrn Dilger „einprügeln“, möchte ich kurz feststellen, dass gewisse Fakten für uns als Islamkritiker sonnenklar sind, die aber „draußen“, außerhalb unseres ein wenig elitären Kreises, ganz viele noch nicht annähernd begreifen.
    Viele denken eben immer noch, das wäre bloß eine Religion wie Christentum oder Buddhismus auch. Dass es gleichermaßen eine komplette Ideologie mit dem Auftrag der Weltbeherrschung ist und dass an allen Ecken und Enden darauf hingearbeitet wird, angefangen im Kleinen beim getrennten Schwimmunterricht und der Ächtung von Schweinefleisch im Kindergarten, ist sehr vielen noch überhaupt nicht klar.
    Für viele sind Moslems immer noch die Armen, Schwachen, denen man doch tolerant entgegenkommen müsse.
    Dass, was wir klar sehen, verbuchen viele Bundesbürger eben noch gar nicht als typisch Islam. Und wenn der dreißigste Moslem in diesem Quartal seiner Gattin den Kopf vom Rumpf trennt unter fanatischen Allahu Akbar-Schreien, registrieren die meisten das – gefördert natürlich durch die verschleiernde Aufbereitung in ganz vielen Medien – unter ehelicher Gewalt, nicht unter klassischem Islam. Da kommt dann immer wieder: „Schrecklich, die Leute werden immer brutaler!“. Sie reagieren im Übrigen genau so, wie unsere etablierten Parteien und der mediale Mainstream sie reagieren sehen wollen.
    Deshalb müssen wir da eben etwas geduldiger sein und immer wieder Aufklärungsarbeit betreiben. Und es ist doch tausendmal besser, Menschen wie Dilger regieren uns, der wenigstens klar äußert, dass er keine Scharia will und den Islam durchaus skeptisch sieht, als eine Merkel oder ein Trittin, die die Arme ausbreiten und möglichst viel weiteren Islam hier möglichst schnell etabliert sehen möchten.
    Verlangt doch bitte nicht immer gleich die totale Lösung und seid doch mal mit Kompromissen zufrieden. Da Letzteres zumindest meinen Grundprinzipien entspricht, kann ich mit der AfD recht gut leben, auch wenn ich finde, dass gar zu viel „Distanzeritis“ am Ende nichts bringt und nur kontraproduktiv ist.

  79. Zu dieser Positionierung gehört auch die Abschaffung der apologetischen Befrifflichkeiten von „Islamismus“(=böse) und „Islam“ (=gut).

    Das ist reine Augenwischerei, denn es gibt nur einen Propheten und einen Koran!

  80. Worte, die 1:1 auf Michael Stürzenberger zutreffen!

    Geert Wilders (Stürzenberger) verdient Applaus, man sollte ihn als Helden feiern, nicht nur dafür, dass er die richtigen Schritte unternimmt, um Muslimen zu helfen, eine eigene Aufklärung zu schaffen, sondern auch für seinen mutigen Kampf zur Verteidigung der westlichen Werte. In den Worten von John Stuart Mill: „Ein Mensch, der nichts hat, für das er bereit wäre zu kämpfen, und dem nichts wichtiger ist als seine persönliche Sicherheit, ist eine armselige Kreatur ohne die Chance, frei zu sein; außer er wird es und bleibt es durch die Anstrengung jener, die größer sind als er selbst.“ Wilders (Stürzenberger) ist weitaus größer als (Uden und Hermann) diejenigen, die ihn vor Gericht brachten und die kollektiv entschlossen zu sein scheinen, einen Selbstmord an ihrer Zivilisation zu verüben.

  81. #57 menschenfreund 10 (30. Okt 2013 10:50)

    Ich denke, dass es in der AfD immer nur um islamkritisches Denken gehen kann und nicht um Islamfeindlichkeit….
    Michael Stürzenberger ist m. E. ebenso nur islamkritisch und nicht islamfeindlich

    Als Stürzenberger die Faust ins Gesicht bekommen hat, hat er sicher mit konstruktiver Islamkritik reagiert und ein sachliches Kritikgespräch geführt, wie sich das gehört.
    Natürlich lag ihm der Gedanke fern, ordentlich „feindselig“ zurückzuhauen. Ausserdem hat er selbstverständlich wohlwollend differenziert zwischen der Religion und dem armen, fehlgeleiteten Schläger.

    Wie ein Kommentar hier beschreibt, der Koran sagt, dass Juden und Christen die Feinde der wahren Religionen wären.
    Also tun wir denen doch den Gefallen und nehmen das auf uns, was im heiligen Buch steht. Niemand kann uns daran hindern, endlich mal etwas daraus zu glauben, auch die uns aufgedrängte Feindschaft.

  82. Wenn ich immer wieder lese, der und jener ist Berater dieser Gruppe, und dann immer wieder erleben muss, daß die Hauptpersonen dieser Gruppe im Problemfall ahnungslos sind, wie wenn diese Hauptpersonen diese Berater nie gesprochen oder gehört haben, kann ich mir des Eindrucks nicht erwehren, daß diese Berater nur eine Alibifunktion haben.

  83. #88 Anthropos (30. Okt 2013 13:30)

    Hier kann dann jeder Mitbürger am eigenen Leibe erfahren, was die EU uns „gönnt“.

    Wer nicht hören will, muß fühlen.

  84. An PI, die Ex- und Restmitglieder der „Freiheit“, lieber Michael Stürzenberger,

    Fehler zu machen ist okay, allerdings sollte man aus Fehlern lernen und nicht die selben Fehler der Vergangenheit wiederholen, das ist dumm und schadet der Entwicklung.
    Der Kasus knaxus der Diskussion war damals, daß das wichtige Gutachten des Herrn Prof. Schachtschneider zu dem Thema, wie mit dem Islam aus westlicher und staatsrechtlicher Sicht umzugehen ist von vielen, wohl auch von dem sehr verdienten Streiter Michael Stürzenberger NICHT RICHTIG VERSTANDEN wurde:
    Ich fasse zusammen:
    1. Man sollte das, was aktuell als gesamter komplex unter die „Religionsfreiheit“ gefasst wird in 3 (!) Bereiche aufteilen:
    1. Glaubensfreiheit
    2.Bekenntnisfreiheit
    3. Religionsausübungsfreiheit.
    Punkt 1 und 2 sind absolute(!) Menschenrechte. Jeder muß sich in einem westlichen Land auch offen zum Islam bekennen dürfen und darf deswegen keine Nachteile erfahren(!!!!!)
    Schon aus diesem Grunde ist das Motte „Abschwören oder Ausreisen“ mit dem Grundgesetz nicht vereinbar und dies hat wohl damals auch den Verfassungsschutz alarmiert
    Punkt 3 hingegen ist kein Menschen/Grundrecht und muß und kann jederzeit neu politisch von der Mehrheit der Bevölkerung klar geregelt werden.
    Dazu gehören beispielsweise Moscheebauten, Muezzinrufe, „Allahu Akbar“ Rufe, Sonderrechte beim Schulessen, Schwimmunterricht, Koranverteilaktionen usw. und dergleichen.
    Ich denke, jedem, dem diese Unterscheidung völlig klar ist sollte die AFD eigentlich nicht die Mitgliedschaft verweigern dürfen/sollen.
    Ich denke dies stellt eindeutig eine „Rote Linie“ der Islamkritik dar und das sollte allen klar sein. Erst jenseits dieser Linie kann man mit Recht zum „Islamfeind“ benannt werden.
    Diesen Punkt müssen wir auch dem Normalbürger Michel immer wieder klar machen, jeder sollte sich mit dem Schachtschneidergutachten möglichst ausführlich auseinandersetzen!

    Noch etwas: Wenn man etwas sehr stark bekämpft muß man aus psychologischen Gründen sehr aufpassen daß man nicht genauso wird wie das, was man bekämpft!

    Bin sehr froh, daß das Thema wieder aufgewärmt worden ist!

  85. Islamkritik und Islamkritiker werden oft als Islamfeinde, Islamhasser oder sogar krankhaft Islamophobe diffamiert.
    Am Kern der Kritik, an den gewalttätigen, rassistischen und grundgesetz- und menschenrechtsfeindlichen Inhalten des Islam ändert das nichts. Der Koran und die Sunna sind für ALLE Mohammedaner verpflichtend. Ohne Ausnahme. Nur wer sich vom Islam umfassend distanziert, kann seinen Platz in einer bunten, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft finden. Die zu Hunderttausenden verweigerte oder missglückte Integration von Mitbürgern aus diesem „Kulturkreis“ ist Beweis genug.

  86. #96 Holger Danske Frankfurt (30. Okt 2013 14:34)

    Du magst ja recht haben, trotzdem ist es einfach idiotisch massenhaft fremde Menschen ins Land zu holen, von denen man sicher weiß, daß sie eine problematische Überzeugung haben.
    Und noch idiotischer ist es, wenn man dieses Reinholen mit Milliardenbeträgen finanziert.

  87. selten so gelacht:

    „Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.“

    Da hat sich wieder einer mit seiner Seele dem linken mainstream angepasst. Und jetzt beten wir und singen unisono im Tenor: „Islam heißt Frieden – Allahu Akbar“. Jetzt ist es politically correct und damit ist er und die AFD weder rechts, rechtspopulistisch noch rassistisch.

    Brav auswendig gelernt, Herr Dilger und anpassungsfähig an den linken mainstream, wie ein Chamäleon.

  88. Der Spagat wird interessant.
    Religionsfreiheit bedeutet ebenso wie Meinungsfreiheit, daß der Staat die Menschen nicht an der Ausübung ihrer Religion wie an der Äusserung ihrer Meinung hindern darf.
    Beides hat nichts mit der Position der Menschen selber zu tun. Religions und Meinungsfreiheit dienen der Einschränkung staatlicher Macht, weil der Staat das Gewaltmonopol für sich beansprucht. Sie schränken nicht die Freiheit der Bürger ein, eine kritische oder auch feindliche Haltung zu haben, solange sie sich selber an die Gesetze halten und diese Meinung gewaltfrei vertreten. Und natürlich darf auch jeder Moslem seine Religion privat ausüben, solange er die Freiheit anderer nicht beeinträchtigt. Die Ausübung der Religionsfreiheit schließt aber nicht unbedingt den Bau von repräsentativen Protzmoscheen ein, sondern das Recht die Religion im privaten Rahmen auszuüben. Protzmoscheen sind ein öffentliches politisches Statement, was deren Unterstützung durch deutsche Politiker ja auch beweist. Das ist ebensowenig von der Religionsfreiheit gedeckt, wie öffentliche religiöse Kundgebungen, wenn diese den öffentlichen Frieden gefährden.

  89. PI:

    In die AfD kommt offensichtlich Bewegung

    Wieso kommt in die AfD Bewegung? Lucke hat nie was anderes gesagt, Dilger auch nicht, Islamkritik ja, Islamfeindschaft nein. Was ist also neu an dem Dilger-Interview? Lucke am 13. Oktober:

    „Auch wenn es der verbreiteten Neigung zum Schubladendenken widerspricht: Wir müssen immer unterscheiden zwischen denen, die die ,Freiheit‘ aus Protest verließen und denen, die diese Partei bis zu ihrem Ende unterstützt und sie der AfD vorgezogen haben. Wir müssen auch unterscheiden zwischen denen, die legitime, sachliche Kritik an politischen und gesellschaftlichen Forderungen bestimmter Strömungen des Islam üben und jenen, die den Respekt vor der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit missen lassen und durch pauschale und verletzende Äußerungen die religiösen Gefühle Andersgläubiger missachten.“

    Und was Lucke & Co. ganz bestimmt nicht brauchen, sind gute Ratschläge aus Oberbayern. – Oder, #96 Holger Danske, schöner formuliert:

    „Wer mit den Waffen seines Feindes kämpft,
    nimmt das Gesicht seines Feindes an.“

    Lao-Tse

  90. Die Nazikeule rotiert weiterhin:

    Die umstrittene Burschenschaft „Gothia“ wirbt offensiv für die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD), die bei der Bundestagswahl knapp scheiterte. Eine äußerst kritische Liaison am ultra-rechten Rand.

    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/-gothia–hoechst-umstritten-die-anti-euro-burschen-von-berlin,7169128,24800958.html

    Was kann die AfD wenn andere Werbung für sie veranstalten. Aber soweit kann ein „Journalist“ beim „Berliner Kurier“ nicht denken. Hauptsache er schleudert von seinem Schreibtisch die Nazikeule.

  91. #96 Holger Danske Frankfurt

    Schon aus diesem Grunde ist das Motte “Abschwören oder Ausreisen” mit dem Grundgesetz nicht vereinbar

    Ich glaube, da haben Sie Herrn Stürzenberger NICHT RICHTIG VERSTANDEN.

    Es geht nicht um „Abschwören“, wie es Ex-Muslime getan haben. Es geht darum, die verfassungsfeindlichen und zu Gewalt aufrufenden Bestandteile aus dem Koran und folgerichtig aus dem Islam zu entfernen. Ansonsten ist und bleibt der Islam eine verfassungsfeindliche, menschenrechtsverachtende Ideologie, die in einer zivilisierten Gesellschaft freilich nichts zu suchen hat, solange sich die Gesellschaft noch als zivilisiert betrachten will.

  92. @ #77 Santana (30. Okt 2013 12:11)

    Es ist nicht gerade redlich, daß Sie diese Fragen dann nicht stellen, wenn ein AfD-Funktionär, alle voran Bernd Lucke, sich von den sog. “Neuen Rechten” abgrenzt. Dann pauschalisieren Sie hemmungslos.

    Es ist en Unterschied, ob sich ein Bernd Lucke als Sprecher und Leitfigur der Partei äußert, oder ein Regionalfunktionär wie Herr Dilger, der bereits seinen Rücktritt als NRW-Landesvorsitzender erklärt hat. Lucke repräsentiert den Bundesvorstand und damit die Partei zwischen den Parteitagen, Dilger tut das nicht. Deshalb sind die Aussagen beider Herren unterschiedlich zu gewichten und zu bewerten.

    Ihr Problem ist, daß Sie ihr Ergebnis gefällt haben, bevor Sie sich an die Analyse gemacht haben. Und Ihr Ergebnis ist recht einfach: AfD = Systempartei. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Ihr Problem ist, daß Sie offenbar meine Postings nicht richtig lesen, Ich habe die Lage sehr genau analysiert und daraus meine Schlußfolgerungen abgeleitet. Meine Argumente habe ich bei PI ausführlich dargelegt. Ich bin weder von Ihnen noch von anderen AfD-Anhängern widerlegt worden. Außerdem habe ich nicht geschrieben, die AfD sei eine „Systempartei“, sondern eine vom Establishment gewollte Inszenierung, mit der bestimmte Zielsetzungen verfolgt werden.

    Das wichtigste Ziel ist bereits erreicht worden: Schwarz-gelb ist dank AfD Geschichte, an ihre Stelle wird die Große Koalition treten. Genau das hatte ich vorausgesagt. Und ich hatte prognostiziert, daß die Euro-Rettung mit der großen schwarz-roten Mehrheit im Deutschen Bundestag in der neuen Legislaturperiode erst so richtig losgehen wird – mit allen Nachteilen, die das für die steuerzahlenden Bürger haben wird. Auch das wird eintreten, verlassen Sie sich darauf.

    Diese Auffassung von Dilger ist die Auffassung der eindeutigen Mehrheit der AfD-Mitglieder und somit der Gesamtpartei. Wenn Sie diese Fakten nicht zur Kenntnis nehmen wollen, ist das Ihr Problem.

    Von welchen „Fakten“ reden Sie eigentlich? Woher wissen Sie denn, daß die Meinung von Dilger die der „eindeutigen Mehrheit der AfD-Mitglieder und somit der Gesamtpartei“ ist? Gibt es dazu eine parteinterne Umfrage oder einen Beschluß? Ist mir nicht bekannt. Oder ist das nur Ihr persönliches Bauchgefühl? Hat dann aber mit „Fakten“ nichts zu tun!

    Bernd Lucke ist nicht der “Parteichef” der AfD, sondern nur einer von drei Parteivorsitzenden der AfD. Daß Sie diese Fehlinformation ständig wiederholen, macht sie auch nicht richtig.

    Wie ich oben schon schrieb, ist Bernd Lucke das Gesicht der AfD und ihr wichtigstes Zugpferd. Deshalb hat das Wort von Lucke selbstverständlich stärkeres Gewicht als das anderer Parteifunktionäre. Außerdem hatte ich bereits darauf hingewiesen, daß die Haltung Luckes zur Aufnahme von Ex-Mitgliedern der FREIHEIT und anderer Kleinparteien vom restlichen Parteivorstand im Nachhinein ausdrücklich bestätigt wurde, siehe hier: https://www.alternativefuer.de/2013/10/08/afd-bekraeftigt-restriktive-aufnahmepolitik/

    Wieso sollten diese Äußerungen von Dilger im Widerspruch zu Luckes Aussagen stehen? Lucke akzeptiert ebenso Islamkritik in seinen Reihen, selbst wenn er öffentlich selbst keine formuliert, weil Europa sein Themenschwerpunkt ist. Lucke bekennt sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zum christlich-abendländischen Wertenkanon. Damit erteilt er bspw. Sonderrechten von Muslimen eine klare Absage.

    Bernd Lucke ist bislang nicht mit dezidiert islamkritischen Äußerungen aufgefallen, wohl aber damit, daß er die islamkritische FREIHEIT als „rechtspopulistisch“ bezeichnet und eine pauschales Aufnahmeverbot für „Überläufer“ aus der Partei verhängte – und das offenbar zunächst im Alleingang, wie der Text der Pressemitteilung vom 01.10. verrät (https://www.alternativefuer.de/2013/10/01/aufnahmestopp-fuer-ueberlaeufer-der-partei-die-freiheit/)
    Soviel zu ihrer Behauptung, Lucke sei ja nur einer von drei Parteisprechern und nicht etwa primus inter pares.

    Auf Druck der öffentlichen Medien nach der unglücklichen Aktion von Stadtkewitz hat er zudem keinen “Aufnahmestopp” verhängt, sondern lediglich befürwortet, daß die Aufnahme von ehemaligen DF-Mitgliedern nicht mehr die Regel, sondern nur noch die Ausnahme sein sollte.

    Sie räumen also selbst ein, daß sich Lucke dem „Druck der öffentlichen Medien“ gebeugt und vom bisherigen Parteikurs noch dazu ohne ein entsprechendes Votum der Basis abgewichen ist. Das zeugt nicht gerade von politischem Rückgrat, das man vom „Hoffnungsträger“ und Mitvorsitzenden einer neuen parteipolitischen „Alternative“ eigentlich erwartet.

    Außerdem sollten Sie die von mir bereits verlinkte Pressemitteilung genau lesen. Die Überschrift dieser Pressemitteilung lautet: „Aufnahmestopp für Überläufer der Partei ‚Die Freiheit’“. Im Text heißt es dann: „Lediglich in gut begründeten Ausnahmesituationen, etwa wenn die Mitgliedschaft schon längere Zeit zurückliege, soll eine Aufnahme künftig noch möglich sein.“ Bedeutet also: Für Mitglieder, die aktuell noch der FREIHEIT angehören oder erst vor kurzem ausgetreten sind, gilt de facto ein Aufnahmestop – wie es schon der Titel der Pressemitteilung sagt.

    Dagegen stellte sich wiederum die zweite Parteivorsitzende Frauke Petry, nach der die alte Aufnahmepraxis weiterbestehen sollte. Die Landessprecher im Osten folgen nach wie vor der Auffassung von Petry. Und diejenigen Landessprecher aus dem Westen, mit denen ich mich kürzlich unterhalten habe, ebenso.

    Komisch nur, daß sich der Bundesvorstand der AfD, dem auch Frau Petry angehört, wenige Tage nach der Presseerklärung von Lucke einhellig hinter dessen Position in Sachen Aufnahmestop gestellt hat. Wörtlich heißt es in einer weiteren AfD-Pressemitteilung: „Die Sprecher der Alternative für Deutschland, Konrad Adam, Bernd Lucke und Frauke Petry betonen, dass es in der Parteiführung völlige Übereinstimmung über die jüngst verhängte restriktive Aufnahmepolitik gebe. (…) Frühere Mitglieder von Kleinparteien an den politischen Rändern oder mit sektiererischen Ansichten sind uns nicht willkommen.“ (Hervorhebung durch mich).

    Offenbar scheint Frau Petry als sächsische Landesvorsitzende in Sachen Aufnahmestop eine andere Auffassung zu vertreten als in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Bundesvorstands. Das zeigt einmal mehr, daß es in der AfD einigermaßen chaotisch zugeht und nicht einmal die Führungsspitze so recht weiß, was man denn eigentlich will.

    Das können Sie auch nicht beurteilen anhand von einigen wenigen Fernsehauftritten und zusammengeschnittenen Interviews mit Lucke in der Presse.

    Meine Urteile beruhen auf offiziellen Verlautbarungen der AfD, die ich oben zitiert habe. Die sollten Sie sich vielleicht auch mal zu Gemüte führen, bevor Sie anderen Diskussionsteilnehmern „Vorurteile und Spekulationen“ vorwerfen (die übliche Masche, wenn man selbst keine Argumente hat).

    Dilger war von Anfang an Landessprecher von NRW und nach Luckes neueren Aussagen noch Landessprecher von NRW gewesen. Und darauf kommt es an. Die Richtung der AfD in NRW wird sich nach seinem Rücktritt kaum ändern. Daran ändert auch Ihre Anti-AfD-Propaganda nichts.

    Ach ja, woher wissen Sie denn das schon wieder? Gibt es irgendwelche konkreten Fakten, die den Schluß zulassen, daß die AfD NRW ihren politischen Kurs nach dem Rücktritt Dilgers nicht ändern wird? Das dürfte sich doch wohl erst auf dem Landesparteitag zeigen, der am 30.11. und am 01.12. stattfinden wird.

    Außerdem: Wenn sich im Landesverband NRW der AfD alle Funktionäre so einig sind und voll hinter dem Kurs von Dilger stehen, warum ist der dann zurückgetreten? Laut Begründung in der Rücktrittserklärung deshalb, weil es im Landesvorstand erhebliche Querelen gegeben hat. Politische Einigkeit, die Kontinuität auch nach dem anstehenden Parteitag erwarten läßt, sieht anders aus.

    Erfreulich ist zumindest, daß Sie endlich in Bezug auf den konkreten Artikel kommentieren und nicht schon wieder Ihre sich ewig wiederholenden drei oder vier allgemeinen Aussagen zur AfD vortragen. Tun Sie das nur weiter.

    Seien Sie gewiß, daß ich mich auch weiterhin kritisch zur AfD äußern werde, die ich nach wie vor für eine Mogelpackung halte. Auch wenn Sie das sicherlich nicht gerne lesen!

  93. In keiner Verfassung auch nur eines Landes Europas ist ein Rätesystem legitimiert und dennoch glucken die Regierungschefs Europas in einem weder durch eine Verfassung, noch durch einn Volk legitimierten EU-Rat zusammen, beshließen außerhalb jeder demokratischer Legitimation irgendwelchen Unfug und setzen diesen dann gegen den Willen der heimischen Bevölkerung mit ihrer Mehrheit im nationalen PArlament um.

    ,

    Wie bitte? Sowohl im Europäischen Rat, als auch in den Ministerräten sind NUR demokratisch gewählte und legitimierte Politiker der Mitgliedstaaten vertreten. Keine EU-Richtlinie kann ohne Genehmigung der Räte umgesetzt werden. Mit ein Grund, warum das ganze „Eudssr“ Gezeter so absurd ist. Im BundesRAT verhandeln ja auch die gewählten Ministerpräsidenten und treffen Entscheidungen, für die ganze BRD, ohne dass dies jemand als „undemokratisch“ bezeichnen würde. Manchmal macht mich das Unwissen über die EU sprachlos – es erklärt aber den Erfolg der Populisten. Sie schaffen es Menschen dazu zu bringen, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln, ohne es zu merken. Dies verfehlte Kommunikations- und Aufklärungspolitik muss man der Politik national wie international vorhalten. Sonntagsreden allen oder das Vertrauen in das historische Gedächtnis der Nationen Europas reicht selbst kurz vor dem 100. Jahrestag des Ausbruchs des Weltkrieges I. nicht mehr! Man muss klarstellen, was Europa für die Bürger tut und wie ein Europa ohne europäische Integration aussehen würde!

    PS: In unserem GG ( also der Verfassung ) steht sehr wohl, dass die BRD einen Beitrag zur europäischen Einheit leisten soll!! Auch hier ist die Unkenntnis des eigenen Grundgesetzes erschütternd!

    Bitte LESEN bevor weiter so unerträglichen Anti-EU Stimmung betrieben wird….

    Artikel 23
    (1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte übertragen. Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.

  94. #70 Lawrence von Arabien (30. Okt 2013 11:47)

    Das Problem ist, dass Muslime sich als friedlich bezeichen:

    “Islam heißt Frieden”
    ( Das ist eine Schutzbehauptung für aussenstehende)
    ———————-
    Falsch!

    Islam heißt Frieden, ist richtig.
    Frieden aber nur für die Korangläubigen und überhaupt nicht für die Ungläubigen.

    Den feinen Unterschied muss man verstehen!

  95. Islamkritisch oder Islamhasser, das ist hier die Frage. Also, ich stehe dazu, ich bin Islamhasser, alles andere wäre Weicheierei.

    Das ist ja verrückt, man darf sagen, man hasse den Nationalsozialismus oder Nazis – und niemand hat ein Problem damit. Im Gegenteil, man bekommt sogar anerkennenden Beifall. Man darf auch (mit leichten Einschränkungen) sagen, man hasse den Kommunismus. Und man darf manchmal auch sagen, man hasse den Katholizismus oder gar den Papst oder diverse Kirchenfüsten. Alles kein Problem. Aber wehe, man äußert dergleichen gegen den Islam, dann ist aber Land untern. Warum nur genießt ausgerechnet der totalitäre Islam überall Artenschutz???

    Ja, ich stehe dazu, ich hasse den Islam, genau wie den Kommunismus, das sind alles Gruppierungen die mein Lebensumfeld oder mich selbst auch vernichten wollen – und umgekehrt hassen diese Leute unsereinen genauso (ich müsste in dem Zusammenhanng jetzt auch die Rechtsextemen aufführen, aber die sind – entgegengesetzt zu dem, wie sie in den Medien dargestellt werden – völlig unbedeutend und ungefährlich). Ich halte nichts vom christlichen Ideal „wenn dir einer auf die linke Backe haut, dann halte ihm auch die rechte hin“ – das verstehen solche Leute nicht.

    Jetzt habe ich nur das Problem, dass ich in der AfD bin und diese Meinung nicht allzu laut sagen sollte.

  96. #63 ingres,
    Michael Stürzenberger ist m. E. ebenso nur islamkritisch und nicht islamfeindlich.
    ———————————–

    Kritik gegenüber dem Islam ist immer gleich eine Islam Feindlichkeit, daß schon deshalb weil der Koran vorgibt jeden Andersdenkenden, jeden Ungläubigen zu töten!

    Wenn ich diese schriftliche Befehlsausgabe kritisiere, kritisiere ich meine Todfeinde!

    ES kann man nicht trennen, dabei kommt nur eine primitive Wortklauberei heraus!

  97. #96 Holger Danske
    Daß Glaubens-und Bekenntnisfreiheit im Gegensatz zur Religionsfreiheit unverletzliche Rechte sind, ist bei PI schon öfters dargelegt worden. D.h. in der Praxis, daß ein gläubiger Moslem alle 5 Minuten laut bekennen kann und es dabei offen lassen, ob er es tun wird, daß er, wenn er jetzt hier bei uns einen Ungläubigen tötet, eigentlich Allah die Tat begeht und daß alles mit rechten Dingen zugeht, da es im Koran befohlen wird, wir uns ja hier im Haus des Krieges befinden etc. Aber dergleichen Tun ist schlichtweg eine strafbare Handlung, eine Drohung, denn es kommt dabei nicht darauf an, daß sie auch verwiklicht werden soll. Die Bekenntfreiheit erlaubt also eine Drohung? Wenn er die Drohung wahr macht, dann fällt das natürlich nicht mehr unter Bekenntnisfreiheit und auch nicht unter die Religionsfreiheit, da diese beschränkt werden kann und keine Handlungsfreiheit ist.
    Die Unverletzbarkeit des Bekenntnisses ist gegeben, weil es sich dabei um ein Menschenrecht handelt, so haben es uns die Herren Jefferson, Franklin etc. hinterlassen. Die Legitimität dieser Rechte soll nach Thomas Jefferson darauf beruhen, daß sie evident seien. Aber dummerweise gibt es keine objektive Evidenz. K-A. Schachtschneider versucht sie mit Kant und Rousseau zu begründen. Aber das ist ein anderes Problem. Jedenfalls ist das mit dem Abschwören so dumm wieder nicht.

  98. #
    verstehe den Zusammenhang des Kommentares nicht, sehe auch überhaupt keinen Widerspruch zu dem von mir gepostetem: überhaupt keinen Zusammenhang!
    Bitte liebe sog. Kritiker, strengt Euer Hirn manchmal mehr an! Ohne Hirn erreichen wir nichts!

  99. #106 Euro-Vison (30. Okt 2013 18:13)

    Wie bitte? Sowohl im Europäischen Rat, als auch in den Ministerräten sind NUR demokratisch gewählte und legitimierte Politiker der Mitgliedstaaten vertreten.

    Dies zu behaupten ist letztlich genau so lächerlich wie die Feststellung, die Errichtung der Euroktratie-Instanzen heutigen Zuschnitts, zu deren Legitimierung man nachträglich so etwas wie „Wahlen“ abhalten läßt, sei in Übereinstimmung mit dem erklärten Willen der Völker Europas gewesen, die man zuvor nach ihrem Willen dazu befragt habe.

  100. #105 Jackson

    Ich frage mich, was du mit dieser Anti-AfD-Propaganda erreichen willst. Oder anders ausgedrückt, welche Partei favorisierst du denn, vielleicht eine dieser 0,3%-Parteien?

    Wie auch immer, spätestens mit dieser Aussage hast du dich disqualifiziert:

    Außerdem habe ich nicht geschrieben, die AfD sei eine „Systempartei“, sondern eine vom Establishment gewollte Inszenierung, mit der bestimmte Zielsetzungen verfolgt werden. Das wichtigste Ziel ist bereits erreicht worden: Schwarz-gelb ist dank AfD Geschichte

    Das ist reine Verschwörungstheorie für die ich prinzipiell nichts, aber auch gar nichts übrig habe. Oder willst du allen Ernstes behaupten, das Establishment habe diese Partei inszeniert und es arbeiten dort quasi nur Schauspieler? Und das nur mit dem Ziel, um abzulenken oder die FDP rauszuhalten. Ein bisschen viel Aufwand für fast nichts. Und warum haben die Medien, die ja auch Teil des Establishments sind allesamt gegen die AfD gefeuert? Alles nur Ablenkungsmanöver? Sorry, ich traue dem Establishment ja auch viel Schlimmes zu, aber das geht doch zu weit!

  101. # 104
    Den Koran können wir genauso wenig verändern wie „Mein Kampf“ oder die Bibel usw.
    Glaubens- und Bekenntnisfreiheit heisst, daß man die Leute nicht dazu zwingen kann, etwas bestimmtes zu glauben/ nicht zu glauben , genauso wenig wie man sie zwingen kann, sich für oder gegen etwas zu bekennen.
    Auch Wilders ist von einer früheren Idee, betsimmte Teile des Korans zu verbieten ja wieder abgerückt. Bücher physisch oder geistig zu verbrennen oder umzuschreiben darf niemals unser Stil sein.
    Das machen die Israelis im Übrigen auch nicht.
    Innerhalb von Israel leben eine ganz Menge Mohammedaner ( Araber) , die sie für die Umstände insgesamt sehr gut im Griff haben.
    Es würde völlig ausreichen, eine klare Einschränkung der Religionsausübungsfreiheit durchzusetzen,
    wer das nicht kapiert hat m.E. in einer demokratischen Partei, die noch dazu den Anspruch erhebt über 5% zu bekommen, nichts verloren. Dann lieber in der „Freiheit“ bleiben und < 1% sammeln.

  102. #113 Tom62

    Völlig richtig! Und solange nicht zu wichtigen Themen, wie Neumitgliedschaften die Bürger befragt werden ist die EU undemokratisch. Daran ändern diese Scheinwahlen gar nichts.

    Da könnte man übrigens auch genauso sagen, Mursi wurde von den Ägyptern demokratisch gewählt. Also war er auch legitimiert, das Land vollkommen umzukrempeln…

  103. # 113
    alle Abgeordneten im EuropaPARLAMENT sind demokratisch gewählt. Die ebenfalls sämtlich demokratisch gewählten Regierungsvertreter der europäischen Nationen haben ebenso wie das Europaparlament sehr wohl einen gehörigen Einfluss auf die EU, nur sie machen davon keinen Gebrauch. Warum machen Sie keinen Gebrauch? – Weil Euro/islamkritische Parteien unter leider stets 50% haben!
    Was ist zu tun? – Die kritischen Parteien klug/geschickt und vor allem völlig demokratisch arbeiten zu lassen und zuzuwarten bis diese > 50% haben, dann kommt es zu Änderungen ( zugegeben, die Zeit läuft uns davon, aber es ändert nichts an dem Vorgehen)

  104. NNnaaaajjaaaaa, würde eher sagen, der versucht Wählerstimmen von den islamkritischen Parteien abzuziehen.

    Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    Ob er beim Katholizismus auch so fein differenziert? Katholikenhasser, sind Verfassungsfeinde oder ist das wieder das Recht auf Freie Meinungsäußerung.

    Und überhaupt, wer sich erklärt, hat schon verloren.

  105. Sollte sie beispielsweise in München bei der Kommunalwahl antreten, muss sie sich zu dem geplanten Bau des Europäischen Islamzentrums äußern.

    Jetzt tretet doch mal auf die Bremse, so erreicht ihr nichts! Ihr müsst das doch auch sehen das man in der Politik aufpassen muss was man sagt, macht und wofür man eintritt, dabei muss man vorgehen wie auf dem Schachbrett und nicht wie auf dem Footballfeld! Die AfD zeigt sich gegenüber Islamkritik tolerant, kritisiert aber ein stark verfestigtes Schwarz-Weiß-Denken, das vielleicht dazu taugt in den USA Tea Party Abgeordnete in den Kongress zu bringen aber nicht dazu in Deutschland die Menschen von seiner Politik zu überzeugen. Wenn ihr möchtet das die AfD Islamkritik nicht von sich weg stößt, müsst ihr einen sachlicheren und weniger polemischeren Eindruck erzeugen, weil zu starke Polemik wie ihr auch wissen müsstet ausgezeichnet als Munition für den Gegner taugt, um euch als Braun, Extremisten und Gefahr darzustellen, das diese Methode funktioniert könnt ihr an den 0,1% der Freiheit sehen. Wenn ihr im berserkermodus die AfD bedrängt, führt das nur dazu dass sie sich von der Islamkritik distanziert, um ihren und euren Gegnern keine Angriffsfläche zu liefern, was für sie und ihren Erfolg überlebenswichtig ist.

    Angriffslustige Rabulistik mag zwar in der Auseinandersetzung mit linksliberalen Moralaposteln und Zensoren eine befreiende Wirkung haben, aber man kann sich mit ihr auch verzetteln, aggressiv und unsympathisch wirken und wie ein Extremist ausschauen (beziehungsweise vom Gegner glaubhaft dazu erklärt werden) wenn man sie zum einzigen Prinzip seiner Kommunikation macht.

    Fragt euch nicht wie laut man den Menschen sagt das der Islam böse ist, sondern wie man ihn davon überzeugt das die Islamkritik in der Politik eine berechtigtes Anliegen vertritt, damit schadet ihr dem Gegner am meisten und übt einen größeren politischen Einfluss aus.

    Der Vorschlaghammer der Aufklärung ist hier eindeutig das falsche Werkzeug wenn er mit der Wut und dem Gut-Böse denken der Tea Party geschwungen wird, das erweckt kein Vertrauen.

  106. @#114 KDL

    Ob Sie etwas für meine Thesen übrig haben oder nicht, interessiert mich herzlich wenig. Ich halte mich an die Fakten und leite daraus meine Schlußfolgerungen ab. Denen können Sie folgen oder eben nicht, das bleibt Ihnen überlassen.

    Ich hatte es hier schon mehrfach ausgeführt und bleibe dabei: Die AfD ist von interessierten politischen Kreisen inszeniert und über die öffentlich-rechtlichen Medien massiv gepusht worden. Andernfalls wäre die Partei am 22.09. nicht einmal in die Nähe der 5%-Hürde gekommen.

    Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist der bis dahin praktisch unbekannte Vorsitzende einer gerade erst gegründeten Kleinpartei durch alle wichtigen Talkshows von ARD, ZDF und den Spartensendern (Phoenix) gereicht worden, um sich und die Positionen seiner Partei einem Millionenpublikum präsentieren zu können – und das wenige Monate vor einer Bundestagswahl!

    Es ist bekannt, daß die öffentlich-rechtlichen TV-Sender vom Establishment und hier vor allem den Altparteien kontrolliert werden. Die hätten die TV-Auftritte von Lucke leicht verhindern können. Das haben sie aber nicht.

    Normalerweise werden rechtsbürgerliche Kleinparteien von diesen Medien konsequent totgeschwiegen, um sie zu marginalisieren. Bei der AfD war genau das Gegenteil der Fall. Wem das nicht zumindest verdächtig vorkommt, der ist wirklich sehr leichtgläubig.

    Trotz der medialen Beachtung erreichte die AfD Mitte August in Umfragen nur etwa 2% der Stimmen. Schwarz-gelb hatte zu diesem Zeitpunkt noch eine knappe Mehrheit von den linken Parteien. Es war Bundesfinanzminister Schäuble, der am 20.08. und damit vier Wochen vor der Bundestagswahl völlig unvermittelt ein drittes Rettungspaket für Griechenland ankündigte. Dadurch erhielt die AfD wieder Oberwasser und Lucke war erneut in den Medien, u.a. bei Maybrit Illner (ZDF) am 05.09., zwei Wochen vor der Wahl. Infolgedessen stiegen die Zustimmungswerte der AfD in den Umfragen wieder an.

    Ist dem Politprofi Schäuble seine Äußerung zu Griechenland einfach nur „herausgerutscht“ (was der übrigens bestreitet)? Oder steckte nicht doch ein Kalkül dahinter? Klar ist, daß dieses völlig unnötige Statement allein der AfD genützt hat. Das haben auch Wahlforscher bestätigt.

    Zweck der Übung: Die AfD sollte als Konkurrenz zur FDP aufgebaut werden, um ihr Wähler abzunehmen und die Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung zugunsten einer Großen Koalition zu verhindern. In seinen Reden hat Lucke denn auch wiederholt die FDP als den Hauptgegner der AfD definiert.

    Merkel will die Große Koalition, um mit einer breiten Mehrheit im Bundestag und der Unterstützung durch den SPD-dominierten Bundesrat die weitreichenden Entscheidungen durchzudrücken, die im Rahmen der Euro-Rettung und zur Verwirklichung eines europäischen Zentralstaates in den nächsten Jahren anstehen. Mit einer knappen schwarz-gelben Mehrheit wäre das nicht möglich gewesen, auch weil in der FDP-Bundestagsfraktion eine wachsende eurokritische Gruppe um den Abgeordneten Schäffler Widerstand gegen den Euro-Kurs Merkels geleistet hätte. Das ist ja schon in der letzten Legislaturperiode geschehen. Merkel hätte dann keine eigene Kanzlermehrheit gehabt und wäre auf die Opposition angewiesen gewesen. Ein unhaltbarer Zustand. Deshalb mußte die FDP weg. Die AfD war das Vehikel, um dieses Ziel zu erreichen. Die Rechnung ist bekanntlich aufgegangen.

    Wie gesagt, in den nächsten Jahren stehen epochale Entscheidungen für die Zukunft Deutschlands und Europas an. Es ging also bei der Bundestagswahl um sehr viel. Deshalb war auch der Aufwand mit der Inszenierung AfD aus Sicht des Establishments absolut gerechtfertigt.

  107. *** Mod: Zitat Alexander Dilger: „Wenn jemand islamkritisch ist, findet er Platz bei uns. Aber nicht, wenn jemand islamfeindlich ist. Man muss unterscheiden, worum es geht.“***

    „Wenn jemand NS-feindlich ist und diese Ideologie bekämpft, der wird bei uns nicht aufgenommen.
    Wer aber ein bisschen Kritik übt, der darf bei uns mitmachen.“

    Wo sind die Unterschiede zwischen beiden Ideologien?

    Und:
    Herzlich willkommen im Klub der Schönredner und Relativierer, ihr habt es immer noch nicht begriffen.

  108. Es ist immer derselbe Ablauf, der gleiche Hoffnungsschimmer, der sich alsbald in Luft auflöst bzw. nachträglich als das entblößt, was man vermeiden wollte. Das ist mit der AfD der Fall, ebenso mit dem unseligen Gauck, in dem viele ihre Hoffnungen schnürten, weil es nach Wulff eigentlich nur besser werden konnte. Es ist wieder einmal die banale Tasache, dass im öffentlichen Politbetrieb keine Änderung zu erwarten ist und selbst eine Partei, die den Menschen Hoffnung machte, sich kleinlaut an den politisch korrekten Alltag anpaßt. Auseinanderzupuzzeln von Islamkritikern und sogenannten Islamfeinden ist dasselbe, wie es die Etablierten tun, die geflissentlich zwischen Islam und Islamismus unterscheiden, um den Kern, die menschenverachtende Ideologie des Islam, zu verwischen und schönredend weiter wuchern zu lassen.

  109. Zur These, dass die AfD eine Inszenierung des Establishments ist:
    Das ist m. E. Unfug. Man konnte die AfD nicht ignorieren, da ihr Rückhalt zu groß war. Freiheit PRO usw kann man ignorieren weil sie niemand kennt. D. h. die Medien pushen vielleicht Parteien wie es bei den Piraten der Fall war. Sie können aber Parteien nicht im selben Maße ignorieren, es sei denn diese Parteien sind wie Freiheit und PRO etc. nicht publikumswirksam. Dann würden sie ja durch die Medien erst publikumswirksam gemacht werden müssen. Aber das haben die Medien dann ja nicht nötig, weil kein initialer Bekanntheitsgrad besteht. Das Risiko, dass es aufgefallen wäre, wenn die AfD totgeschwiegen worden wäre, war zu groß, genau deshalb konnte man sie nicht totschweigen. Sonst wäre die bewußte Manipulation aufgefallen. Da wird eben das wirksam, was von Demokratie und Freiheit (auch im einzelnen Journalisten) noch übrig ist.

  110. #121 Jackson

    Respekt! Das hast du (die normle Anrede in sämtlichen Foren ist das „du“!) toll formuliert. Damit kannst du sicher manche Leute beeindrucken. Es gibt ja auch genug Leute, die vom gehobenen sprachlichen Stil der SZ, Zeit oder FAZ auf ein hohes inhaltliches Niveau schließen. Aber nicht jeder fällt darauf herein: Bullshit bleibt Bullshit!

  111. #124 ingres (30. Okt 2013 21:24)

    Die AfD ist doch erst durch die Fernsehauftritte von Bernd Lucke populär – oder wie Sie schreiben – „publikumswirksam“ gemacht worden, und das ohne jede Not!

    Die Partei wurde am 06.02.2013 gegründet. Die erste Talkshow, an der Bernd Lucke teilnehmen durfte, war Maybrit Illner im ZDF am 07.03.2013. Zu diesem Zeitpunkt kannte Bernd Lucke außerhalb des Wissenschaftsbetriebes praktisch niemand. Die Partei hatte auch sonst kein prominentes Gesicht vorzuweisen, saß in keinem Parlament und tauchte in keiner Meinungsumfrage auf. Die AfD hatte deshalb auch keinen Rückhalt in der Bevölkerung und hätte von den Medien problemlos ignoriert werden können. Statt dessen wurde Lucke von Frau Illner nur vier Wochen nach Gründung seiner Partei ins ZDF-Studio geladen und durfte sich einem Millionenpublikum präsentieren – übrigens genau vier Tage vor der ersten öffentlichen Veranstaltung der AfD in Oberursel!

    Nach dem Auftritt bei Maybrit Illner ging es Schlag auf Schlag: Bis zum 20.06.2013 absolvierte Lucke nach meiner Zählung noch zwölf weitere TV-Runden und Moderatorengespräche. Etwa 80 Prozent davon im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ungezählte Rundfunksendungen kamen noch hinzu. Die Fernsehpräsenz Luckes zog Berichte in der Presse nach sich. Das Medienkarussell lief auf Hochtouren. Eine perfekte Marketingkampagne, die einen Gegenwert von mehreren Millionen Euro hatte.

    Die große TV-Präsenz Luckes war in dieser Phase überaus wichtig. Denn es galt, in ganz Deutschland möglichst viele Mitglieder zum Aufbau von Landesverbänden und die Aufstellung der Listen für die Bundestagswahl zu gewinnen. Nur so konnte die AfD termingerecht die Voraussetzungen für ihre flächendeckende Teilnahme an der BTW erfüllen, um am 22.09. bundesweit auf dem Wahlzettel zu stehen.

    Zu den Piraten: Die wurden von den Medien erst beachtet, als sich die Partei im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl in Umfragen immer deutlich der 5%-Marke näherte und deshalb die Chance auf einen Parlamentseinzug bestand. Lucke und seine AfD wurden wie gesagt schon von den öffentlich-rechtlichen Sendern gepusht, als die Partei in keiner einzigen Umfrage auch nur erwähnt wurde.

  112. #125 KDL

    Kein Argument, nur Polemik, die mich allerdings nicht beeindruckt. Sie disqualifizieren sich damit nur selbst.

    Es ist übrigens keineswegs „normal“, wildfremde Menschen in Internetforen mit einem plump-vertraulichen „Du“ anzusprechen. Das ist eine Unsitte, die auf fehlende Kinderstube schließen läßt!

  113. #115 Holger Danske Frankfurt

    Ja Herr Danske, man könnte auch einfach fordern, die Menschen sollen sich an die herrschenden Gesetze halten. Aber genau das tun Moslems eben im schon grotesk überproportionalem Maße eben nicht. Warum? Der Koran befiehlt es. Moslems könnten sagen, wir distanzieren uns davon, aber genau das ist es, was Michael Stürzenberger fordert. Es gelten die hiesigen Gesetze und nichts anderes! Wer sich nicht daran hält oder halten will, hat in einer zivilisierten Gesellschaft nichts verloren! Nehmen Sie die Fakten zur Kenntnis, für die Moslems überall weltweit verantwortlich sind!

  114. Zweck der Übung: Die AfD sollte als Konkurrenz zur FDP aufgebaut werden, um ihr Wähler abzunehmen und die Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung zugunsten einer Großen Koalition zu verhindern. In seinen Reden hat Lucke denn auch wiederholt die FDP als den Hauptgegner der AfD definiert.

    Ooooch die arme FDP, ich weine bittere Tränen, der Guido darf nicht mehr warnen, schnüffff http://www.pi-news.net/wp/uploads/2010/11/Titel.jpg

    Bei diesen Verschwörungstheorien sollte man bedenken das die FDP eine Masseneinwanderungs-Partei ist, die während der Bundestagswahl ankündigte nach der Wahl allen „Flüchtlingen“ uneingeschränkt den Familiennachzug zu erlauben, so weit gingen nicht einmal die Grünen. Mein Gott dieser Gedächtnisverlust hier ist wirklich unglaublich! Die CDU hat die bisherige Masseneinwanderung übrigens überhaupt zu verantworten, unter kräftiger Lobbyarbeit der FDP.

    Diese völlig bescheuerte Philie für FDP und Schwarzgelb, die sich an den Rotgrünen als Feindbild festgebissen hat, ist hauptverantwortlich für Masseneinwanderung und Islamisierung. Gut so das die FDP raus ist, diese Islamisierungspartei soll auch draußen bleiben, die sind genau so schlimm wie die Grünen!

  115. #9
    Genau wegen dieser selbstverlogenen Politik des Appeasements bin ich als ehemaliger extrem aktiver Mitstreiter der Afd aus dieser ausgetreten.

  116. Wie war der Wahlkampfslogan der AfD ? Mut zur Wahrheit? oder Mut zum Appeasement?
    Heute kenne ich die Antwort, und sie trifft nicht auf den ersten Slogan zu.
    Hätte ich Idiot von den blöden Deutschen auch nicht anders erwarten sollen.
    Ein Volk schafft sich gerade selber ab.
    Rette sich, wer kann.

  117. Wenn man beispielsweise keine Scharia oder keine extremistischen islamischen Gruppen haben will, finde ich das völlig in Ordnung, das möchte ich auch nicht. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.

    Scharia gehört aber untrennbar zum Islam, das ist sein Rechtssystem.
    Wer gegen Scharia ist, ist automatisch gegen Islam.

    Dilger und Lucke sind Fachleute auf ihrem Gebiet (Wirtschaft), verstehen aber offensichtlich nichts von der Politik.
    Sie ruinieren gerade die neu entstandene Partei indem sie AfD-Elektorat (Protestwähler) verprellen.
    Sie müssen nicht Islam auf de Plätzen kritisieren wie es Michael Stürzenberger macht, aber solche blöden Bemerkungen sollen sie bitte unterlassen.

    Die Professoren sollen die politische Führung den Praktikern überlassen und der Partei als Experten dienen.

  118. Man kann hier oft lesen, AfD hält sich zurück solange sie nicht im Bundestag ist – kommen wir rein, werden wir anders agieren.

    DAS IST EINE ILLUSION.
    Wenn eine Partei im Bundestag ist, schmeckt sie erst Macht, Geld und Privilegien.
    Jeder Abgeordnete wird von Profi-Lobbyisten bearbeitet.
    Da bleibt von guten Absichten vielleicht ein Zehntel
    (siehe wie viel von den revolutionären Grünen / Die Linke geblieben ist).
    Wenn man aber schon von Anfang an keine guten Absichten hatte, dann bleibt gar nichts.

    Um in den Bundestag-Harem zu kommen, kastriert AfD sich selbst.
    Es kann aber Folgendes passieren:
    obwohl man sein abgeschnittenes Glied als Eintrittskarte zeigt (das tut AfD gerade), wird man nicht rein gelassen.
    (Da wollen nämlich ziemlich viele rein, z.B. diejenigen, die schon als drittes Geschlecht geboren sind (Piraten) – die haben natürlich Vortritt.)
    Das wäre dann ganz schön doof.

  119. Wer hat noch gesagt, das Gute an einer Demokratie wäre, dass ein Volk die Regierung bekommt, die es verdient ?
    Ich glaube, es war John Maynhard Kaynes, vor über 200 Jahren.
    Noch nie in allen Zeiten hatte dieser Spruch mehr Wahrheit in sich als heute.

  120. #131 Schüfeli (31. Okt 2013 01:06)

    Wenn eine Partei im Bundestag ist, schmeckt sie erst Macht, Geld und Privilegien.
    Jeder Abgeordnete wird von Profi-Lobbyisten bearbeitet.
    Da bleibt von guten Absichten vielleicht ein Zehntel
    (siehe wie viel von den revolutionären Grünen / Die Linke geblieben ist).

    Du willst damit also sagen das man überhaupt nichts unternehmen sollte oder sich mit 0,x % am Rand der Gesellschaft zufrieden geben sollte?

    Um in den Bundestag-Harem zu kommen, kastriert AfD sich selbst.

    Jaja, politische Macht und taktisches Vorgehen ist pfui, sich wählbar machen ebenso, nur der Machtlose und Unwählbare ist auf dem richtigen Weg zu weiterer Machtlosigkeit und sektenhaftem Dasein, ein wirklich tolles Denken das der Rechte Rand hier mal wieder zum besten gibt.

    Das zeigt mal wieder das man Personen mit so einem Denken zurecht isoliert und rausdrängt, wenn sie irgendwo beitreten und mit dieser Logik entsprechendem Verhalten auffallen.

    Wie wäre es für euch mit einer eigenen Partei? PdMRdRL – Partei der Machtlosen Retter der reinen Lehre

  121. Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, es genüge, eine neue Partei in den Bundestag zu wählen, und alle Probleme wären gelöst.

    Erst, wenn die Mehrheit des Volkes die Verlogenheit des Parteienkartells erkannt hat, wird es wieder besser.

    In dieser Hinsicht sind wir bereits auf einem guten Weg, haben aber noch einen langen vor uns.

  122. Gemessen an den Irrungen und Wirrungen der deutschen Einheitspartei von Merkel, die Kostproben ihrer verheerenden Propaganda und Agitation allüberall bis hin in diesen Blog pi schickt, ist die AfD in meinen Augen wirklich spitzenmäßig!
    Ich hoffe, dass die Bürger die unheimlichen Machenschaften von Merkel wie die systematische Verdummung des Volkes erkennen und aufwachen und.. AfD wählen.
    (Ich hoffe, das Wort „aufwachen“ gehört noch nicht in die Entartetenliste. Mein Gott, man weiß manchmal ja nicht mehr, was man schreiben darf und was nicht. Was in unserem Land vorgeht, ist wirklich schlimm. Die Politik von Merkel ist entartet, wie ich es zuvor in meinem Leben nicht gekannt habe.)

  123. #138 menschenfreund 10

    Von Merkel kommt seit Jahren nur noch, dass es uns angeblich allen gut geht und dass es keinerlei Probleme gibt. Der Islam ist natürlich nach Merkels Meinung auch o. k.

    Lieber keine Regierung als eine, die alles schön redet.

  124. Habe der AFD -BW vor ca. 3Wochen eine Mail geschickt ob sie sich nicht an einer Petition gegen den ESM- Vertrag beteiligen möcht und ihre Wähler dazu aufrufen würde um die benötigten 400 000 Stimmen zu erreichen.

    Bis dato keine Reaktion.
    Meine Stimme und die meiner gesammten Familie bekommen die nicht mehr.

  125. #129 Aegon

    Ihre Analyse zur FDP in Sachen Zuwanderungspolitik teile ich weitestgehend. Aber das ist nicht der Punkt. Alle im Bundestag vertretenden Parteien verfolgen eine aus konservativer Sicht indiskutable Ausländerpolitik, wenn auch mit Abstufungen. Unter der jetzt drohenden Großen Koalition wird es sicherlich nicht besser werden als unter Schwarz-Gelb, sondern schlechter, weil die SPD noch sehr viel weitreichendere Forderungen stellt als die FDP (z.B. generelle Hinnahme der doppelten Staatsangehörigkeit, rascher Türkei-Beitritt) und diese Forderungen wegen ihres größeren Gewichts gegenüber der Union auch leichter durchsetzen kann.

    Das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag und das Ende von Schwarz-Gelb ist deshalb nachteilig, weil Merkel durch eine Große Koalition mit der SPD freie Bahn hat alle Entscheidungen zur Rettung des Euro und zur Abschaffung der letzten Reste nationalstaatlicher Souveränität durchzudrücken – bis hin zu Änderungen des Grundgesetzes. Schwarz-gelb wäre dazu wegen der fehlenden parlamentarischen Mehrheit sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat (SPD-dominiert) nicht in der Lage gewesen. Das hätte die Euro-Politik Merkels erheblich gebremst, die Regierung teilweise sogar handlungsunfähig gemacht. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Euro in den nächsten Jahren scheitert, wäre in dieser politischen Konstellation deutlich größer gewesen. Genau das aber muß aus konservativer Sicht das Ziel sein.

    Die Große Koalition wird dagegen eine schlagkräftige Regierung im negativen Sinne sein. Auch und gerade in Sachen Euro-Rettung. Das werden wir alle schon bald zu spüren bekommen!

  126. #74 Milli Gyros (30. Okt 2013 11:55) bzgl. #51 Tom62 (30. Okt 2013 10:17)

    hinsichtlich meiner o. a. Aussage:

    „Solange dies eine Meinung ist, die jemand vertritt, und dies nicht mit Gewaltakten “bekräftigt” wird, steht diese Ansicht sehr wohl unter dem Verdikt legitimer Meinungsfreiheit und damit unter dem Schutz des Grundgesetzes; das Mittel der Wahl wäre also nicht Ausschluß und Stigmatisierung, sondern argumentative Auseinandersetzung.“

    Dass ich nicht lache! Dann gehen Sie doch mal bitte auf eine der hunderttausend “Dialogveranstaltungen” und versuchen Sie, sich “argumentativ” mit Mohammedanern oder deutschen IslamverherrlicherInnen auseinanderzusetzen – dann werden Sie nämlich à la longue als “unerwünschte Person” offiziell von diesen Veranstaltungen ausgeschlossen, rausgeschmissen und erhalten Hausverbot! So sieht das aus!

    Wie der Zusammenhang meines o. a. Postings unschwer erkennen läßt, bezog sich dies nicht auf Streitgespräche mit Mohammedanern oder Islamprotagonisten (die in der Tat sinnlos sind), sondern allein auf die meiner Ansicht nach dringend notwendige Diskussion zum Thema innerhalb der AfD, und ich meine nicht, daß deren Vorstand es sich leisten könnte oder würde, jemanden hinauswerfen würde, weil er seine begründeten Argumente in der Sache vorbringt.

    Es geht in meine Einlassung unter anderem auch darum, das Verhalten der Islam-Lobbyisten entsprechend bloßzustellen, und nicht darum, um mit ihnen abermals diskutieren zu wollen. Es geht hier nur um Aufklärung und damit Bloßstellung, nicht um Diskussion; in der AfD aber wird das Thema diskutiert werden müssen. Wenn es Änderungen gibt und Grenzen gesetzt werden, dann müssen sie von der Politik kommen.

  127. “Wenn jemand islamkritisch ist, findet er Platz bei uns. Aber nicht, wenn jemand islamfeindlich ist. Man muss unterscheiden, worum es geht. Wenn man beispielsweise keine Scharia oder keine extremistischen islamischen Gruppen haben will, finde ich das völlig in Ordnung, das möchte ich auch nicht. Wenn es aber heißt, der Islam als Weltreligion ist böse und muss bekämpft werden, ist dies nicht mit dem Grundgesetz und dem Recht auf Religionsfreiheit zu vereinbaren.” (Alexander Dilger)

    Genau so ist es! Damit liegt die AfD auf einer Linie mit FPÖ-Chef Strache, der ebenfalls erklärte, dass keine Paralleljustiz in Österreich entstehen dürfe, aber den Islam als Weltreligion respektiere. Für Islamismus ist in Deutschland kein Platz, dafür reichen aber schon die konsequente Anwendung der Gesetze und ein restriktives Einwanderungsgesetz – wie von der AfD gefordert – völlig aus. Wer es anders sieht, der ist bei der Partei DIE FREIHEIT besser aufgehoben und kann sich dann über Wahlergebnisse im 0,1 %-Bereich freuen, wie die letzte Landtagswahl in Bayern eindrucksvoll gezeigt hat.

    Und noch etwas: jemand, der wie Michael Stürzenberger derartige Wahlergebnisse zu verantworten hat, sollte sich davor hüten, der AfD Ratschläge erteilen zu wollen.

  128. #142 Jackson (31. Okt 2013 09:35)

    Das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag und das Ende von Schwarz-Gelb ist deshalb nachteilig, weil Merkel durch eine Große Koalition mit der SPD freie Bahn hat alle Entscheidungen zur Rettung des Euro und zur Abschaffung der letzten Reste nationalstaatlicher Souveränität durchzudrücken (…).

    So ein Unsinn!

    Die SPD hat allen Euro-Rettungsmaßnahmen der CDU/CSU/FDP-Koalition zugestimmt. Da besteht überhaupt kein Unterschied!

    Verbreiten Sie Ihre Märchen daher woanders, aber bitte nicht hier auf diesem Blog, wo die Foristen sehr wohl noch 1+1 zusammenzählen können.

  129. #145 Freigeist

    Die SPD hat allen Euro-Rettungsmaßnahmen der CDU/CSU/FDP-Koalition zugestimmt. Da besteht überhaupt kein Unterschied!

    Da besteht sehr wohl ein Unterschied! In der letzten Legislaturperiode war die SPD in der Opposition. Merkel war mit Blick auf ihre Europolitik also permanent auf die Unterstützung der Opposition angewiesen, weil sie im Bundestag keine eigene Kanzlermehrheit mehr hatte und die Union im Bundesrat in der Minderheit war. Meinen Sie, das wollte Merkel noch einmal vier Jahre lang haben, zumal in nächster Zeit sehr viel schmerzhaftere bzw. weitreichendere Entscheidungen in der Euro-Rettungspolitik anstehen? Wohl kaum!

    Verbreiten Sie Ihre Märchen daher woanders, aber bitte nicht hier auf diesem Blog, wo die Foristen sehr wohl noch 1+1 zusammenzählen können.

    Sicher werden die meisten Foristen hier 1 und 1 zusammenzählen können. Ob das bei Ihnen auch der Fall ist, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Übrigens: Wo ich was poste, lasse ich mir von Ihnen garantiert nicht vorschreiben!

  130. #146 Jackson (31. Okt 2013 14:12)

    Mitnichten besteht da überhaupt ein Unterschied, weil die SPD alle Euro-Rettungsmaßnahmen der CDU/CSU/FDP-Koalition mitgetragen hat. Und auf das Ergebnis kommt es an! De facto hat damit die große Koaliton schon seit der rot-grünen Mehrheit im Bundesrat begonnen.

    Von mir aus können Sie hier soviel „posten“ (ich bevorzuge das deutsche Wort „schreiben“) wie Sie wollen, aber bleiben Sie bei der Wahrheit und „posten“ hier keinen so nachweislich falschen Unsinn.

  131. #147 Freigeist

    Mitnichten besteht da überhaupt ein Unterschied, weil die SPD alle Euro-Rettungsmaßnahmen der CDU/CSU/FDP-Koalition mitgetragen hat. Und auf das Ergebnis kommt es an!

    Nein, es kommt hier darauf an, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist! Glauben Sie ernsthaft, die SPD hat für ihre Zustimmung zu den Euro-Rettungsmaßnahmen Merkels keine Gegenleistungen verlangt? Was meinen Sie, warum Merkel der SPD vor der Bundestagswahl vorgeworfen hat, in der Europolitik „unzuverlässig“ zu sein? Weil die Sozis sehr viel umfangreichere Rettungsmaßnahmen für die Krisenländer wollten als Schwarz-Gelb und die Kanzlerin hinter den Kulissen unter Druck gesetzt hatten.

    Als Regierungspartner der Union ist die SPD künftig in die Koalitionsdisziplin eingebunden und kann so von Merkel kontrolliert werden. Das ist der entscheidende Unterschied! Und wie ich schon schrieb, in der kommenden Legislaturperiode werden noch sehr viel tiefgreifendere Entscheidungen auf der Agenda stehen, möglicherweise auch Grundgesetzänderungen. Dazu braucht Merkel eine eigene stabile (und zudem verfassungsändernde) Regierungsmehrheit, die sie mit der FDP eben nicht gehabt hätte. Deshalb wollte Merkel die Liberalen loswerden, was ihr dank AfD auch gelungen ist.

    Von mir aus können Sie hier soviel “posten” (ich bevorzuge das deutsche Wort “schreiben”) wie Sie wollen, aber bleiben Sie bei der Wahrheit und “posten” hier keinen so nachweislich falschen Unsinn.

    Wenn hier jemand Unsinn verbreitet, dann sind Sie das. Ich kann nichts dafür, daß Sie politische Zusammenhänge, die sich durch eine nüchternde Analyse jedem einigermaßen vernunftbegabten Menschen erschließen, nicht nachvollziehen können oder wollen. Fest steht: Durch die Bildung einer Großen Koalition, die durch das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag erst ermöglicht worden ist, werden die Dinge in Deutschland nicht besser, sondern schlechter. Und das nicht nur in der Europolitik. Die konkreten „Unterschiede“ in der Praxis werden auch Sie schon bald zur Kenntnis nehmen dürfen!

  132. #148 Jackson (31. Okt 2013 15:21)

    Sie sind offensichtlich auch einer jener – mit Verlaub – Verblendeten, die munter schwadronieren, dass die schwarz-gelbe Koalition das „kleinere Übel“ sei. Dies ist hinreichend durch die bereits faktisch existierende große Koalition VOR der Bundestagswahl widerlegt und insoweit kommt es nicht auf das „wie“, sondern lediglich auf das „ob“ an. In diesem Punkt halte ich es mit dem Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl, der einst sagte:“Entscheidend ist, was hinten rauskommt.“. Oder glauben Sie ernsthaft, dass die SPD nicht auch in einer offiziellen großen Koalition die Unionsparteien unter Druck setzt um, ihre Ziele zu erreichen? Wie politisch naiv sind Sie denn, so einen Blödsinn zu glauben, wo doch bereits jetzt bei den Koalitionsverhandlungen die SPD versucht, die CDU/CSU unter Druck zu setzen. Insofern besteht also überhaupt kein Unterschied!!!

    Nein, wenn hier jemand zur nüchternen politischen Analyse nicht fähig ist, dann sind das ganz offensichtlich Sie.

  133. #149 Freigeist

    Wenn hier jemand politisch naiv ist, dann sind Sie es!

    Ich versuche es noch einmal: Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob eine Partei aus der Opposition heraus die Regierung als Gegenleistung für ihre fortwährende Unterstützung bei wichtigen Gesetzesvorhaben unter Druck setzt oder ob diese Partei in die Koalitionsdisziplin eingebunden ist und deshalb eben nicht alles fordern kann, was ihr gerade einfällt. Was meinen Sie, warum ein Koalitionsvertrag und damit eine verbindliche Vereinbarung zwischen den Regierungspartnern geschlossen wird?

    Außerdem: Wer sagt Ihnen denn, daß die SPD auch in der kommenden Legislaturperiode Mehrheitsbeschafferin für Merkel gespielt hätte, wenn die – bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen – die Koalition mit der FDP fortsetzte, die Sozis also nicht an Posten und Pfründe gekommen wären?

    Für Merkel wäre das ein unkalkulierbares Risiko gewesen. Dieses Risiko konnte sie nur ausschließen, wenn sie die SPD in die Regierung einbindet. Das war aber nur ohne FDP möglich. Haben Sie es jetzt verstanden?

  134. „Wer sagt Ihnen denn, daß die SPD auch in der kommenden Legislaturperiode Mehrheitsbeschafferin für Merkel gespielt hätte, wenn die – bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen – die Koalition mit der FDP fortsetzte, die Sozis also nicht an Posten und Pfründe gekommen wären?“

    Sie können oder wollen es einfach nicht verstehen: egal ob es sich um CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne/Bündnis 90 handelt, in der für Deutschland so existenziell wichtigen Frage der Euro-Rettungspolitik besteht zwischen diesen Parteien überhaupt KEIN Unterschied! Nochmals: die SPD hat diese verfehlte Politik der schwarz-gelben Koalition bedingungslos mitgetragen und wird das auch weiterhin tun, da die Euro-Rettungspolitik quasi Staatsräson ist. Da ist es einerlei, wer mit wem regiert.

    Die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die das kritisch sieht, ist DIE LINKE. Und im kommenden Jahr im Europäischen Parlament noch die AfD.

  135. #151 Freigeist (31. Okt 2013 16:27)

    Sie können oder wollen es einfach nicht verstehen: egal ob es sich um CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne/Bündnis 90 handelt, in der für Deutschland so existenziell wichtigen Frage der Euro-Rettungspolitik besteht zwischen diesen Parteien überhaupt KEIN Unterschied!

    Ach so, und weil sich alle so einig sind, hatte die Regierung Merkel in den letzten Monaten bei den wichtigen Abstimmungen zur Euro-Rettungspolitik im Bundestag keine eigene Mehrheit mehr (Gegner in den eigenen Reihen, Gauweiler, Schäffler u.a.) und war deshalb auf die Stimmen der Opposition angewiesen?! Bereits diese Tatsache macht deutlich, daß Ihre schematische Sichtweise mit der Realität nichts gemein hat. Außerdem werden auch Sie nicht bestreiten können, daß die SPD noch sehr viel weitergehende Rettungsmaßmaßnahmen will als die Union (z.B. Eurobonds, Schuldentilgungsfonds).

    Nochmals: die SPD hat diese verfehlte Politik der schwarz-gelben Koalition bedingungslos mitgetragen und wird das auch weiterhin tun, da die Euro-Rettungspolitik quasi Staatsräson ist.

    Woher wissen Sie denn, daß die SPD die Euro-Rettungspolitik der schwarz-gelben Koalition „bedingungslos“ mitgetragen hat? Das hat sie sicherlich nicht, deshalb ja auch der von mir oben zitierte Vorwurf Merkels an die Adresse der SPD wegen ihrer angeblichen Unzuverlässigkeit. Es wäre jedenfalls das erste Mal in der politischen Geschichte, daß die größte Oppositionspartei im Parlament die Regierung bei wichtigen Abstimmungen aus reiner Menschenfreundlichkeit stützt, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. Wer das ernsthaft glaubt, ist wirklich selbst schuld!

    Wenn Sie im zweiten Halbsatz behaupten, die SPD werde die Europolitik Merkels auch in Zukunft „bedingungslos“ unterstützen, dann widersprechen Sie sich selbst. In Ihrem Posting 149 sind Sie noch davon ausgegangen, daß die SPD die Union in den Koalitionsverhandlungen unter Druck setzt, um ihre Vorstellungen in der Europolitik durchzusetzen, also sehr wohl Bedingungen stellt.

    Die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die das kritisch sieht, ist DIE LINKE. Und im kommenden Jahr im Europäischen Parlament noch die AfD.

    Die Linkspartei sieht die Rettungspolitik kritisch, weil aus Sicht von Gysi und Co. zu wenig „gerettet“ wird und nicht, weil man die damit verbundene Zielsetzung als solche ablehnt. Die Motivation der Linken in der Euro-Frage ist also eine andere als die der AfD.

    Ob die AfD im nächsten Jahr tatsächlich ins Europaparlament einzieht, werden wir sehen. Ich erinnere daran, daß uns die AfD-Anhänger hier bei PI vor dem 22.09. weismachen wollten, ihre Partei werde „sicher“ in den Bundestag kommen und alle gegenteiligen Umfragen der renommierten Meinungsforschungsinstitute seien manipuliert. Das Wahlergebnis ist bekannt.

    Selbst wenn die AfD den Sprung ins Europaparlament schaffen sollte, brächte das in der Sache nichts, weil über die deutsche Euro-Rettungspolitik nicht im EP, sondern im Deutschen Bundestag entschieden wird. Nachdem die FDP und damit auch die eurokritische Gruppe um Frank Schäffler dort nicht mehr vertreten sind, bleibt nur noch die Linkspartei als (fragwürdige) Opposition gegen die Euro-Rettungspolitik übrig. Die AfD wird auf die wichtigen Entscheidungen der nächsten Legislaturperiode dagegen keinen Einfluß nehmen können. Und bis zur nächsten BTW in vier Jahren ist das Thema Euro durch – so oder so!

  136. #152 Jackson (31. Okt 2013 17:27)

    „In Ihrem Posting 149 sind Sie noch davon ausgegangen, daß die SPD die Union in den Koalitionsverhandlungen unter Druck setzt, um ihre Vorstellungen in der Europolitik durchzusetzen, also sehr wohl Bedingungen stellt.“

    Bitte genau lesen. Das habe ich nicht geschrieben, sondern dass die SPD die Unionsparteien unter Druck setzt, um ihre Ziele zu erreichen. Von Euro-Rettungspolitik war insoweit nicht die Rede. Da sind sich CDUCSUSPDFDP ja ohnehin einig.

    Über die Zielsetzung der DIE LINKE habe ich mich überhaupt nicht ausgelassen. Aber in einem Punkt besteht Übereinstimmung mit der AfD: beide wollen defintiv nicht die Banken retten.

    Das Euro-Thema wird uns noch lange beschäftigen und daher ist das auch noch lange nicht durch.

    Das Europäische Parlament wird der AfD eine gute Bühne sein, um ihre Ziele einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren zu können. Den Sprung ins EP wird die AfD locker schaffen. Schon die 4,7 % waren ein sensationeller Erfolg und einzigartig in der Geschichte der Bundesrepublik. Inzwschen ist die AfD noch bekannter, bekommt Zuwendungen aus der staatlichen Parteienfianzierung in Millionenhöhe und liegt in Umfragen bereits bei 6 %. Die 3 %-Hürde dürfte daher kein Problem sein.

  137. #153 Freigeist

    Von Euro-Rettungspolitik war insoweit nicht die Rede. Da sind sich CDUCSUSPDFDP ja ohnehin einig.

    Einig sind sich Union und SPD in der Zielsetzung, den Euro zu retten, nicht aber über den Weg dorthin. Da gibt es durchaus Unterschiede. Wichtiger ist, daß innerhalb von Union und FDP keine Einigkeit in Sachen Euro-Rettung bestand. Die Zahl der Skeptiker und Verweigerer in den Bundestagsfraktionen der schwarz-gelben Koalition wurde immer größer. Deshalb hatte Merkel ja auch keine eigene Parlamentsmehrheit in den Abstimmungen zur Europolitik. Mit der Großen Koalition wird das zukünftig anders sein.

    Das Euro-Thema wird uns noch lange beschäftigen und daher ist das auch noch lange nicht durch.

    Die wegweisenden Entscheidungen werden in der kommenden Legislaturperiode getroffen. Man kann das Problem nicht unendlich auf die lange Bank schieben. Im Zeichen der Großen Koalition stehen für diese Entscheidungen endlich auch die erforderlichen Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat zur Verfügung. Diese historische Chance wird sich Merkel nicht entgehen lassen. Deshalb bleibe ich dabei: In vier Jahren wird das Thema Euro deutlich an Brisanz und damit Zugkraft verloren haben, wenn es denn überhaupt noch für öffentliche Diskussionen sorgt.

    Das Europäische Parlament wird der AfD eine gute Bühne sein, um ihre Ziele einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren zu können.

    Das Europäische Parlament interessiert hierzulande kaum jemanden, auch die Medien nicht. Im Gegensatz zu Bundestagsdebatten berichten die TV-Sender über Sitzungen des EP nur sporadisch und in kleinen Ausschnitten. Deshalb ist das EP als öffentlichkeitswirksame Bühne noch dazu für eine Kleinpartei wenig ergiebig. Das beste Instrument der AfD, sich und ihre Ziele einem breiteren Publikum bekannt zu machen, waren die zahlreichen Auftritte von Bernd Lucke im öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen vor der Bundestagswahl. Ob man Lucke auch nach dem verpaßten Einzug in den Bundestag weiter zu Talkrunden einladen wird, bleibt abzuwarten.

    Den Sprung ins EP wird die AfD locker schaffen.

    Sicher ist gar nichts. Ob die AfD den Einzug ins EP schafft oder auch bei dieser Wahl scheitert, wird in erster Linie von der Partei selbst abhängen. Denn jetzt steht die politische Programmdebatte an, die von der AfD-Führung bislang mit viel Geschick unter der Decke gehalten werden konnte. Sollte hier ein öffentlich ausgetragener Richtungsstreit ausbrechen, der sich bereits abzeichnet, könnte das Ansehen der Partei bei den Bürgern beschädigt und damit auch die Chancen der AfD bei der Europawahl geschmälert werden. Nichts haßt der Wähler mehr als eine zerstrittene Partei. Also erst einmal abwarten, was die nächsten Wochen und Monate bis zum Mai 2014 bringen.

    Schon die 4,7 % waren ein sensationeller Erfolg und einzigartig in der Geschichte der Bundesrepublik.

    Nein, die 4,7% waren gemessen an den hohen Erwartungen, die von der AfD geschürt wurden, und der starken medialen Beachtung, die der Partei zuteil wurde, kein Erfolg. Lucke hatte vor der Wahl immer wieder getönt, die AfD werde sicher in den Bundestag einziehen, und das höchstwahrscheinlich mit zweistelligem Ergebnis. Nachdem diese ambitionierte Prognose nicht eintrat, ist die Euphorie in der Partei und ihrem Umfeld deutlich abgeebbt. Das entscheidende Ziel wurde verfehlt: Der Sprung in den Bundestag, damit die AfD-Abgeordneten dort ihre Stimme gegen die Euro-Rettungspolitik Merkels medienwirksam erheben und die Regierung mit diversen parlamentarischen Instrumenten in die Bredouille bringen können.

    Tatsächlich „einzigartig“ in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland war allein die ungeheure mediale Beachtung, die der bürgerlichen Neugründung AfD insbesondere im öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen zuteil wurde. Das hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Denn es gilt eigentlich der Grundsatz, daß „rechte“ Parteien totzuschweigen sind, um ihnen Wahlerfolge zu verwehren. Ganz anders verhielt es sich bei der AfD, die dadurch überhaupt erst in die Nähe der 5%-Marke gehievt wurde. Darauf fußt ja auch meine These.

    Inzwschen ist die AfD noch bekannter, bekommt Zuwendungen aus der staatlichen Parteienfianzierung in Millionenhöhe und liegt in Umfragen bereits bei 6 %. Die 3 %-Hürde dürfte daher kein Problem sein.

    Geld allein ist es nicht. Wäre das anders, hätten es schon längst auch andere bürgerliche Kleinparteien in die Parlamente geschafft. Und die Sympathie für eine Partei kann schnell verfliegen, wenn die nicht mehr in den Medien präsent ist oder sich durch parteinterne Querelen selbst zerfleischt – ein Schicksal, das auch der AfD drohen könnte!

  138. #137 Falcon3 (31. Okt 2013 03:14)

    Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, es genüge, eine neue Partei in den Bundestag zu wählen, und alle Probleme wären gelöst.

    Was schlagen sie vor, Sturm auf die Bastie? Wer soll da mitmachen? Welche anderen Optionen gibt es ihrer Meinung nach?

    Erst, wenn die Mehrheit des Volkes die Verlogenheit des Parteienkartells erkannt hat, wird es wieder besser.

    Das hat die Mehrheit des Volkes doch schon längst erkannt, aber die eine Hälfte dieser Mehrheit wählt garnicht mehr und die andere Hälfte wählt jeweils Schwarz-Gelb oder Rot-Grün oder Linkspartei, damit das jeweils andere Team nicht an die Macht kommt, dass das alles Gleichdenker mit der gleichen Politik sind, registrieren die Meisten doch garnicht, man denkt so primitiv das man das Politische Spektrum wie ein Endspiel zwischen Schalke 04 und Bayern München betrachtet, das man keine andere Politik wählt und damit immer schön seine Stimme für Masseneinwanderung und Islamisierung abgibt, schnallt der Michel nicht, und wenn doch, dann gibt er sich damit zufrieden die eigenen Islamisierer und nicht die Islamisierer des anderen Lagers zu unterstützen, deshalb bekommt man immer mehr Masseneinwanderung und Islamisierung, auch wenn der Michel das wie so vieles anderes nicht möchte. Auch hat der Michel ein extrem kurzes Gedächtnis und ist sehr dumm, so das man ihn leicht belügen kann, und wenn die Lüge raus kommt kann man darauf zählen, das er sie in einem Jahr wieder vergessen hat und spätenstens dann, wenn es wieder heist Schalke gegen Bayern oder Schwarz-Gelb gegen Rot-Grün oder Masseneinwanderung gegen Masseneinwanderung.

    In dieser Hinsicht sind wir bereits auf einem guten Weg, haben aber noch einen langen vor uns.

    Ich sehe nur dunkelste Finsternis, ein einheitliches Schwarz aus einem Gemisch aus Diktatur und selbst gewählter Dummheit. Eine tiefe Nacht in der die AfD zur Zeit das einzige sehr schwach leuchtende kleine Licht und etwas Hoffnung ist.

    #138 menschenfreund 10 (31. Okt 2013 07:04)

    Ich hoffe, das Wort “aufwachen” gehört noch nicht in die Entartetenliste.

    Autobahn ist ja auch schon ein verbotenes Wort, Volk steht ebenso auf der Abschussliste, ich erwische mich selbst immer wieder dabei wie ich „Bevölkerung“ sage, dann nehme ich mir vor ganz besonders oft das Wort „Volk“ zu verwenden, schließlich hießen es in der DDR ja auch nicht „Bevölkerungeigener Betrieb“ und in der BRD heist es auch „Volkspartei“ und nicht „Bevölkerungspartei“. 😀

    Asylant oder Asylbewerber zu sagen ist ja jetzt auch unartig und gemein, stattdessen sind wir ja nun verpflichtet Siedler, geldgierige Asylbetrüger und rassistische Kolonialisten unterschiedslos „Flüchtlinge“ zu nennen, ein Begriff der von den Kommunisten der „Antifa“ als „Refugee“ in die Propaganda eingeführt wurde. Wenn das so weiter geht, darf bald keine braune Schokolade, sondern nur noch bunte Smarties verkauft werden und die Zoo’s werden verpflichtet die Ziegen und Zebras zusammen mit Löwen und Tigern in Gehegen zu halten, wir sind ja bunt… 😉

    #141 Kupferkabel (31. Okt 2013 09:15)

    Habe der AFD -BW vor ca. 3Wochen eine Mail geschickt ob sie sich nicht an einer Petition gegen den ESM- Vertrag beteiligen möcht und ihre Wähler dazu aufrufen würde um die benötigten 400 000 Stimmen zu erreichen.

    Bis dato keine Reaktion.
    Meine Stimme und die meiner gesammten Familie bekommen die nicht mehr.

    Sie sind auch nicht der Nabel der Welt und diese Pedition wird nichts bewirken. Irgendwelche Leute die meinen fordern zu können das sich AfD unbedingt nach ihrem persönlichen Willen zu richten habe gibt es zuhauf, würde sich die AfD damit beschäftigen käme sie nicht mehr vom Fleck.

    #142 Jackson (31. Okt 2013 09:35)

    Ihre Analyse zur FDP in Sachen Zuwanderungspolitik teile ich weitestgehend. Aber das ist nicht der Punkt. Alle im Bundestag vertretenden Parteien verfolgen eine aus konservativer Sicht indiskutable Ausländerpolitik, wenn auch mit Abstufungen.

    Mag sein aber seit den 70er Jahren war es immer Schwarzgelb, das diese Zuwanderungspolitik auch tatsächlich umgesetzt hat (eben weil sie an der Macht waren), das die Wähler das nicht sehen wollen und dafür unzutreffender Weise Rot-Grün verantwortlich machen, ist einer der Hauptgründe, weshalb es diese Zuwanderungspolitik überhaupt gibt, wenn man daran etwas ändern will, muss man also zuerst einmal damit aufhören immer wieder Schwarz-Gelb zu wählen.

    Unter der jetzt drohenden Großen Koalition wird es sicherlich nicht besser werden als unter Schwarz-Gelb, sondern schlechter, weil die SPD noch sehr viel weitreichendere Forderungen stellt als die FDP (z.B. generelle Hinnahme der doppelten Staatsangehörigkeit, rascher Türkei-Beitritt) und diese Forderungen wegen ihres größeren Gewichts gegenüber der Union auch leichter durchsetzen kann.

    Es ist nicht so das die SPD gegenüber der CDU irgend etwas durchsetzt, was die CDU nicht von sich aus selbst genau so wollen würde. Die CDU ist eine hundertprozentige Islamisierungspartei und Masseneinwanderungspartei, da gibt es keinen unterschied zu Claudia Roth oder Jürgen Trittin, bisher hat die CDU die FDP oder grünen Aktivismus als Alibi benutzt und nun benutzt sie eben die SPD als Alibi, um dem Wähler der keine Masseneinwanderung möchte, weiter bei sich zu halten um mit seiner Stimme diese Politik weiter gegen seinen Willen durchzusetzen. Es ist eine Illusion zu glauben das es zwischen Armin Laschet, Claudia Roth, Sigmar Gabriel und Dirk Niebel irgendwelche politischen Unterschiede oder Lager gäbe, man überlegt sich nur wie man es dem Wähler verkauft und ihn da am besten hinters licht führt, so das er keine andere Partei aus der APO wählt. Der CDU und FDP Wähler, der keine Islamisierung und keine Masseneinwanderung will, ist damit einer der Hauptverantwortlichen dafür das es Masseneinwanderung und die Islamisierung gibt.

    Das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag und das Ende von Schwarz-Gelb ist deshalb nachteilig, weil Merkel durch eine Große Koalition mit der SPD freie Bahn hat alle Entscheidungen zur Rettung des Euro und zur Abschaffung der letzten Reste nationalstaatlicher Souveränität durchzudrücken – bis hin zu Änderungen des Grundgesetzes.

    In diesen Fragen haben die CDU und die SPD auch schon bisher im Bundestag Mehrheiten gebildet, einfach mal die Beschlüsse der letzten Jahre anschauen, es ändert sich da also nichts. Ich finde die große Koalition gut da so die Chance besteht das der Wähler deutlich sieht das es in Wirklichkeit keine Lager gibt und so die Chance hat den Fehler in seinem Wahlverhalten zu erkennen, deshalb wäre mir auch Schwar-Grün noch lieber gewesen, weil das dann noch deutlicher sichtbar wäre. Darin diese Farce und diese Illusion aufzuzeigen, liegt die Chance für eine politische Veränderung, die nur außerhalb der Bundestagsparteien und außerhalb des Lagerdenkens entstehen kann.

    Das hätte die Euro-Politik Merkels erheblich gebremst, die Regierung teilweise sogar handlungsunfähig gemacht.

    Es ist wie gesagt nicht die Europolitik Merkels, sondern die Europolitik von Schwarz-gelb und von allen anderen bisherigen Bundestagsparteien, die Mehrheiten für die Eurorettungspaketen kamen im Bundestag auch bisher nur durch Zustimmung der SPD durch. Die große Koalition gibt es also schon längst, nur das dem Wähler suggeriert wird, es gäbe sie nicht um den Anschein einen Dissens und die Illusion einer Wahlfreiheit zu erwecken. Ich finde es sehr gut das der Wähler die große Koalition nun bewusster wird und sie so die Lager ihre Wirkung als Scheinregierung udn als Scheinopposition erst einmal verlieren.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß der Euro in den nächsten Jahren scheitert, wäre in dieser politischen Konstellation deutlich größer gewesen. Genau das aber muß aus konservativer Sicht das Ziel sein.

    Es ist sehr viel wichtiger das der Euro unter der großen Koalition in die Krise rutscht als unter Schwarz-Gelb. Die Eurorettung wurde wie gesagt bisher auch schon im Bundestag mit SPD Stimmen abgenickt, der Euro hat dadurch also weder ein Vorteil noch ein Nachteil, es ist nur so das so dem Wähler bewusster wird was in unserem politischen System vorgeht und das ist etwas gutes.

    #143 Tom62 (31. Okt 2013 10:24)

    sondern allein auf die meiner Ansicht nach dringend notwendige Diskussion zum Thema innerhalb der AfD, und ich meine nicht, daß deren Vorstand es sich leisten könnte oder würde, jemanden hinauswerfen würde, weil er seine begründeten Argumente in der Sache vorbringt.

    Es geht bei der AfD nicht darum über politisch unerwünschte Dinge so zu diskutieren, das man der AfD damit Probleme macht und ihr Wählerstimmen kostet (die FREIHEIT ist nicht nur zufällig gescheitert, das Scheitern war so wie sie drauf ist wohl unabwendbar), sondern darum zu überlegen, wie man politisch unerwünschte Dinge als legitime demokratische Anliegen in politische Wirkung und Veränderung umwandelt. Dafür muss man aufpassen was man sagt und wie man es sagt, damit man nicht dem politischen Gegner hilft 1. der AfD zu schaden und 2. politisch unerwünschte Dinge noch restriktiver zu unterdrücken.

    Es geht in meine Einlassung unter anderem auch darum, das Verhalten der Islam-Lobbyisten entsprechend bloßzustellen, und nicht darum, um mit ihnen abermals diskutieren zu wollen. Es geht hier nur um Aufklärung und damit Bloßstellung, nicht um Diskussion

    Die Aufklärung der FREIHEIT führte bisher immer nur dazu das die FREIHEIT durch die Islamlobbyisten bloßgestellt wurde. Das liegt daran das man sich nicht darum scherte wie groß die Angriffsfläche war, die man dem Gegner bot und wie man auf den Wähler wirkt, mit dem Bild das in Konflikten erzeugt wird, in denen man sich einer Übermacht praktisch ausliefert. Das Rezept „Bloßstellung durch Aufklärung“ funktioniert also nicht und die Art das ohne Rücksicht auf die Außenwirkung zu tun, zeugt von strategischem Unvermögen, womit man letztendlich nur den Islamlobbyisten hilft.

    #144 Freigeist (31. Okt 2013 13:16)

    Genau so ist es! Damit liegt die AfD auf einer Linie mit FPÖ-Chef Strache, der ebenfalls erklärte, dass keine Paralleljustiz in Österreich entstehen dürfe, aber den Islam als Weltreligion respektiere. Für Islamismus ist in Deutschland kein Platz, dafür reichen aber schon die konsequente Anwendung der Gesetze und ein restriktives Einwanderungsgesetz – wie von der AfD gefordert – völlig aus. Wer es anders sieht, der ist bei der Partei DIE FREIHEIT besser aufgehoben und kann sich dann über Wahlergebnisse im 0,1 %-Bereich freuen, wie die letzte Landtagswahl in Bayern eindrucksvoll gezeigt hat.

    Und noch etwas: jemand, der wie Michael Stürzenberger derartige Wahlergebnisse zu verantworten hat, sollte sich davor hüten, der AfD Ratschläge erteilen zu wollen.

    Genau so ist es! 🙂 Eine kleine Ergänzung habe ich aber: Natürlich hat man das Recht eine Weltreligion nicht zu respektieren und respektlos ihre Lehre und das Verhalten ihrer Gläubigen zu kommentieren, genau so wie man die Angestellten der Deutschen Bahn oder das Konzept des Schienenverkehrs respektlos kommentieren darf. Aber das was die FREIHEIT macht ist ein politisch sehr unkluges Verhalten, woraus das politische Scheitern und die Isolation resultiert. Sie wirkt mit ihrer Verbissenheit auf den Wähler unseriös und unsympathisch, auch weil sie sich provozieren lässt, was es dem Gegner sehr leicht macht sie vorzuführen und sogar für die eigene Propaganda zu benutzen. Im übrigen stimme ich Ihnen 100%tig zu. 🙂

    #146 Jackson (31. Okt 2013 14:12)

    Da besteht sehr wohl ein Unterschied! In der letzten Legislaturperiode war die SPD in der Opposition. Merkel war mit Blick auf ihre Europolitik also permanent auf die Unterstützung der Opposition angewiesen, weil sie im Bundestag keine eigene Kanzlermehrheit mehr hatte und die Union im Bundesrat in der Minderheit war.

    Sie lassen sich durch Nebelkerzen wie „Veggie-Day“ und „Genderstudies“ einreden, das es so etwas wie eine Opposition gäbe, sie gehen dem politischen Apparat also voll auf den Leim. Es ist ein Märchen zu sagen das die SPD bisher in der Opposition gewesen wäre, sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat war sie als Teil der Regierung an allen Beschlüssen von Bedeutung beteiligt, die nur mit ihren Stimmen durchgewunken werden konnten, daran ändert sich jetzt nicht das Geringste. Wir hatte bis jetzt überhaupt keine Opposition im Bundestag, da ja alle in allen wichtigen Fragen einer Meinung waren, auch wenn das Volk eine andere Meinung hatte. Zu glauben Merkel könnte jetzt mehr als früher, stimmt also nicht, an den Machtverhältnissen ändert sich nichts.

    #150 Jackson (31. Okt 2013 16:13)

    Wenn hier jemand politisch naiv ist, dann sind Sie es!

    Sehe ich anders, Freigeist sieht die politischen verhätnisse so wie sie sind. Sie dagegen glauben das es richtig wäre und einen Unterschied machen würde, eine Politik zu wählen die man ablehnt, damit das was man nicht will das „eigene Lager“ dursetzt und nicht das „gegnerische Lager“ das macht was man nicht will, dieses Wahlverhalten ist aber der Grund dafür das es diese Politik die das Volk garnicht will überhaupt gibt. Auch glauben sie das es einen Dissens in den wichtigen Fragen unter den Bundestagsparteien gäbe, sie lassen sich vom „Veggie-Day“ und ähnlichem Quark hinters Licht führen und wollen die Wahrheit nicht sehen: Es gibt gar keine Opposition! Es ist so als gäbe es in der DDR zwei SED’s, bei denen man zwischen SED-1 unter Erich Honnecker und SED-2 unter Erich Mielke wählen kann, dann noch ein bisschen Theater um Bratwürste und Broccoli und schon glaubt der Wähler er hätte eine Wahl und würde nicht in einer Diktatur leben.

    #151 Freigeist (31. Okt 2013 16:27)

    Sie können oder wollen es einfach nicht verstehen: egal ob es sich um CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne/Bündnis 90 handelt, in der für Deutschland so existenziell wichtigen Frage der Euro-Rettungspolitik besteht zwischen diesen Parteien überhaupt KEIN Unterschied! Nochmals: die SPD hat diese verfehlte Politik der schwarz-gelben Koalition bedingungslos mitgetragen und wird das auch weiterhin tun, da die Euro-Rettungspolitik quasi Staatsräson ist. Da ist es einerlei, wer mit wem regiert.

    Die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die das kritisch sieht, ist DIE LINKE. Und im kommenden Jahr im Europäischen Parlament noch die AfD.

    Exakt! Ich habe es trotz Zustimmung zitiert, weil es jedes Wahlschaf das die FDP oder die CDU oder die SPD u.s.w. ankreuzt noch einmal lesen sollte: Es gibt derzeit und bisher keine Opposition im Parlament! Bei der Linken stimme ich eingeschränkt zu, es stimmt das die Linkspartei die Eurorettung kritisch sieht, aber für die Transfehrzahlungen nach Griechenland sind die leider auch.

    Aber in einem Punkt besteht Übereinstimmung mit der AfD: beide wollen defintiv nicht die Banken retten.

    Stimmt, aus diesem Grund bin ich auch gegen das Lagerdenken, eben weil die wirklich wichtigen ideologischen Grenzen eigentlich an ganz anderer Stelle verlaufen, um das zu vertuschen gibt man bei dem von Neoliberalen über PR-Agenturen bezahlten Teil des Netzwerks der Linksextremisten auch so derbe Anti-AfD Propaganda in Auftrag, damit auf Mitglieder und Wähler der Linkspartei und der SPD der Eindruck erzeugt wird, das die AfD böse wäre und in einem anderen Lager liege und es keine Zusammenarbeit gegen die herrschende Politik gibt.

    #154 Jackson (31. Okt 2013 19:13)

    Wichtiger ist, daß innerhalb von Union und FDP keine Einigkeit in Sachen Euro-Rettung bestand.

    Das ist nur Theater, die FDP hat in wichtigen Entscheidungen immer alles widerspruchslos mitgetragen was CDU, SPD und GRÜNE wollten.

    Es ist offensichtlich das sie entweder auf diese Scheindemokratie vollkommen hereingefallen sind, oder uns hier deswegen was vom Pferd erzählen, weil sie wollen das wir jetzt FDP wählen, damit es weiterhin ungehindert alternativlose Politik gibt. Die FDP ist einer der Hauptgründe für das Elend in unserer Gesellschaft, niemand der sie oder die CDU/CSU wählt, hat das Recht sich über Eurorettung, Masseneinwanderung, Migrantengewalt und Islamisierung zu beschweren, denn er hat diese Politik schließlich selbst gewählt, also verdient er auch was er wählt.

  139. #155 Aegon

    Das hat die Mehrheit des Volkes doch schon längst erkannt, aber die eine Hälfte dieser Mehrheit wählt garnicht mehr und die andere Hälfte wählt jeweils Schwarz-Gelb oder Rot-Grün oder Linkspartei, damit das jeweils andere Team nicht an die Macht kommt, dass das alles Gleichdenker mit der gleichen Politik sind, registrieren die Meisten doch garnicht

    Die Mehrheit hat vielleicht eine vage Ahnung davon, aber das wahre Ausmaß noch lange nicht erkannt.
    Sie wählt immer noch Systemparteien, hat also das Spiel als ganzes noch nicht durchschaut.

    Ich habe nicht gesagt, daß keine neue Partei in den Bundestag kommen soll, sondern nur, daß das nicht ausreicht. Eine 10%-Partei kann nämlich noch nicht viel ausrichten.

    Ich sehe das Problem darin, daß die Internet-Medien nur einen kleinen Teil des Volkes erreichen. Hier unter PI-Lesern sind wir uns einig, daß die Systemparteien nicht mehr wählbar sind. Aber die Mehrheit läßt sich immer noch von den Mainstream-Medien einlullen, und kann also das wahre Ausmaß nicht kennen.

    Hier ist also der Punkt, an dem was getan werden muß. Was über PI-News erfolgreich gelaufen ist, muß unter das breite Volk gebracht werden. Also Kundgebungen, Flugblattaktionen usw.
    Stürzenberger macht’s vor, und das muß jetzt bundesweit laufen. Nicht nur über den Islam, sondern über die gesamte linke Ideologie.

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