Marc Doll (l.) und Bernd Lucke.Sehr geehrter Herr Lucke, wie viele in meiner Partei habe auch ich die AfD gewählt, in meinem Bekanntenkreis dafür geworben und die unsäglichen Angriffe gegen die Alternative von linker und medialer Seite öffentlich gemacht. Ich bereue dies auch heute nicht, weil ich weiß, dass die allermeisten Mitglieder der AfD die Nase gestrichen voll haben von den haltlosen und inhaltslosen Diffamierungen, wie sie in unserem Land gang und gäbe sind und sie auch die AfD getroffen haben; dass es nicht mehr um den Wettbewerb der besseren Argumente geht, sondern nur noch darum, den politischen Gegner mit Beleidigungen und Unterstellungen zu überziehen, in der Hoffnung, dass davon etwas hängen bleibt bzw. mit dem Ziel, sich auf Kosten anderer zu profilieren – eine charakterlose Art und Weise mit seinen Mitmenschen umzugehen.

(Von Marc Doll, DIE FREIHEIT)

Es ist eine Sache, wenn dies von den pöbelnden Linksextremisten oder gekauften „Journalisten“ so gehalten wird. Aber von einem honorigen Professor kann man wohl ein anderes Niveau erwarten, zumal er immerhin auch der „Sprecher“ einer Bewegung ist, die genau dieses Vorgehen kritisiert.

Wie oft wurden Sie und ihre Partei in den Medien falsch dargestellt? Ich erinnere mich, wie sich sogar Frank Plasberg nicht zu schade war, mit der NPD anzurücken und Sie haben richtig gekontert, indem Sie dieses Verhalten als erklärungsbedürftig hinstellten. Ich denke, Ihr Verhalten in Bezug auf meine Partei ist nun mindestens ebenso erklärungsbedürftig.

Sie haben uns schon zuvor zumindest implizit als „dumpfe Islamfeinde“ diffamiert. In ihrer kürzlichen, laut ihrer eigenen Aussage von Ihnen selbst verfassten Pressemitteilung holten Sie dann nochmals weit aus, indem Sie die Keulen „Islamophobie“ und „Fremdenfeindlichkeit“ schwingen (freilich wieder ohne Belege), um dann nochmals zu implizieren, Mitglieder der Freiheit hätten ausländerfeindliche, rassistische oder islamfeindliche Gesinnungen. Ich frage Sie nun: Kennen Sie auch nur eines unserer Mitglieder persönlich? Haben Sie sich mit einem mal genauer unterhalten und festgestellt, dass der Gegenüber ein „Rassist“ ist, also so Dinge glaubt, wie dass seine Rasse besser ist als eine andere? Oder Symptome eines Krankheitsbildes in Bezug auf den Islam aufweist (ich wusste nicht, dass Sie auch Professor für Psychologie sind)? Sie können dies nicht, wie auch.

Aber ich kann dies tun, da ich meine Leute besser kenne als Sie und ich kann Ihnen sagen, dass es niemanden gibt, auf den auch nur eine Ihrer Unterstellungen zutrifft. Ich selbst habe höchst liberale Ansichten auf allen Gebieten, wirtschaftlich bis gesellschaftlich. Ich bin mit Muslimen befreundet, arbeite mit Muslimen zusammen und kaufe bei Muslimen ein. Ich glaube nicht, dass Ihre und meine Ansichten weit auseinander liegen, wenn überhaupt. Und immerhin wurde ich von einer großen Mehrheit der Partei zum Stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

Bei unzähligen Gelegenheiten haben wir klar gemacht, dass wir zwischen den Menschen und der Ideologie differenzieren. Wir differenzieren sogar zwischen dem Islam als Religion und dem Islam als Ideologie: wer an Allah glaubt und zu diesem beten möchte, der soll dies tun; es ist sein grundgesetzlich verbrieftes Recht, das wir verteidigen würden. Wir stellen uns nur gegen politische Forderungen und den gesellschaftlichen Druck, den der Islam als Ideologie auf die Menschen (weltweit) ausübt und ihnen damit einen Teil ihrer Freiheit nimmt. Wenn Ihnen das nicht einleuchtet und Sie hier überhaupt keine Probleme erkennen können, dann sind Ihre analytischen Fähigkeiten nicht ausreichend für einen Spitzenpolitiker.

Wenn es Ihnen einleuchtet, Sie aber aus Angst, dies nicht nur nicht ansprechen, sondern aus Opportunismus die diffamieren, die dies im Gegensatz zu Ihnen tun, dann sind Sie moralisch nicht geeignet, dieses Land zu verändern (weil Sie dann keine Veränderung bewirken werden).

Entweder Sie haben absolut keine Ahnung, um was es sich beim Islam handelt, bekommen nicht mit, was sich weltweit in den letzten 12 Jahren abgespielt hat und täglich an Leid verursacht wird, dann sind Sie über essentielle Dinge völlig unzureichend informiert, was Sie freilich nicht davon abhält, sich ohne fundiertes Wissen zu Personen und Dingen zu äußern, die Sie nicht kennen. Also quasi wie, als wenn sich ein völliger Laie auf dem Gebiet der Wirtschaft anmaßt, ihre professionellen Aussagen dort in Frage zu stellen (und dann davon noch auf Ihren Charakter schließt).

Oder Sie wissen sehr wohl Bescheid, sind aber aus Angst vor den Anfeindungen aus Medien und Politik völlig systemkonform (also alternativlos) über deren Stöckchen gesprungen und singen im großen Chor der antidemokratischen Political Correctness mit, also eben jener Chor, der sofort gegen jede abweichende Meinung eine Maschinerie der Repression in Gang setzt, die mit der Diffamierung eben jenes Chors beginnt und oftmals bei der Straßen-SA, dem Verlust des Arbeitsplatzes, zumindest aber in der nachhaltigen Schädigung des Rufs endet. In keinem der beiden Szenarien machen Sie eine gute Figur.

Es ist in einer Demokratie das verbriefte Recht eines jeden Bürgers, seine Meinung frei zu äußern. Diese freie Meinungsäußerung bedingt, dass es eben keine Konsequenzen hat, wenn man diese Meinung äußert. Wenn ich nämlich meine Meinung äußere, danach aber um mein Leben, meinen Job oder meinen Ruf fürchten muss, dann ist diese freie Meinungsäußerung eben nicht existent.

Wenn Ihnen nun bewusst ist, dass sich in Deutschland ein Repressionssystem aufgebaut hat, das über viele Zahnräder an allen Säulen unserer Gesellschaft dafür arbeitet, dass bestimmte Meinungen abgestraft werden, zum Beispiel indem ein Professor morgens auf offener Bühne angegriffen wird und abends in den Medien als sonst was hingestellt wird, dann ist es ein Widerspruch, wenn Sie diese Mechanismen mit nutzen und sich gleichzeitig Sprecher einer „Alternative“ nennen.

Und selbst wenn es Ihnen nicht bewusst ist: Sie können sich nicht (zurecht!) beschweren, dass Sie von allen Seiten mit Dreck beworfen werden, wenn sie zu den gleichen Methoden greifen, sobald es für Sie opportun ist. Das ist, als würde man sich öffentlich als der große Zampano im Kampf gegen Frauengewalt aussprechen, aber jeder Frau, mit der man nichts zu tun haben möchte, erst mal eine Backpfeife verpassen.

Es geht im heutigen Deutschland neben politischen Inhalten auch darum, wieder Anstand und Moral in die Politik zu bringen. Es geht darum, dieses antidemokratische Klima aus Angst und Repression, das jede kritische öffentliche Diskussion beherrscht, zu beenden und wieder eine lebhafte Republik zu schaffen, die den freien Austausch der Gedanken zulässt. Nur das wäre eine wahre Alternative. An einer weiteren Partei, die den politischen Gegner lieber persönlich diffamiert, anstatt sich inhaltlich mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen und beides voneinander trennt, hat dieses Land sicherlich keinen Bedarf.

Das dürften wohl auch die meisten Mitglieder der AfD so sehen und es ist vielleicht gut, dass durch Ihre Äußerungen diese Diskussion jetzt, zu einem frühen Zeitpunkt, in Ihrer Partei geführt wird, wo geklärt wird: Dürfen die Mitglieder der Alternative für Deutschland alle Themen tabulos ansprechen, ohne geächtet zu werden oder soll die AfD dann doch zur Enttäuschung aller in einen billigen alternativlosen Aufguss mit eurokritischer Glasur verwandelt werden, in dem bestimmte Themen verboten sind. Nur daran wird sich messen, ob der Parteiname und das Vertrauen vieler Wähler und Mitglieder wirklich gerechtfertigt sind.

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214 KOMMENTARE

  1. Wie viele Andere vor mir, bereue auch ich mein Kreuz bei der AfD gemacht zu haben. Die ganze Distanziererei von Lucke und der AfD und dieses gekriche vor den ganzen Linksversifften Buntland-Gutmenschen ist einfach nur schwach. Zu jedem Furz (uhh er hat „entartet“ gesagt) meint die AfD sich rechtfertigen zu müssen, was soll das denn bitte für Taktik und Strategie sein ? Da hab ich lieber ehrliche Leute von FREIHEIT und PRO die einen scheiß auf diese ganzen PolitischKorrekten Vorwürfe und Anschuldigungen geben.

  2. Die Freiheit hat sich leider zu sehr auf das Thema Islam eingeschossen, logischerweise verbindet deswegen jeder die Partei mit „islamophoben“ Leuten. Auch Lucke.

    Oder würdet ihr es etwa zulassen, dass eure halbwegs erfolgreiche Partei auf einmal von themenfremden Leuten unterwandert wird und in ein schlechtes Licht rückt?

  3. Bitte gebt der Alternative für Deutschland, unserem von uns allen hier geliebten Vaterland, eine realistische Chance, um in diesem Alligatorentümpel des politischen Geschäftes die nächsten Schritte zu tun. Sicherlich sind die Mitwirkenden der FREIHEIT hier zu recht enttäuscht, daß sie von der AfD jetzt nicht mit Feuerwerk begrüßt werden.
    Und der eine oder andere vom revolutionären Furor durchglühte Kommentator sollte sich fragen, ob weniger nicht manchmal mehr sein könnte. Die Lage ist so weit verfahren, daß es vieler kleiner Schritte und sicherlich auch der einen oder anderen „Kriegs“list bedarf, um lange verloren geglaubtes Terrain wiederzugewinnen!
    Und nachträglich hier noch allen Mitlesern und Schreibern einen freudvollen Nationalfeiertag!

  4. #5 meinst du den Tag der offenen Moschee? Wie ich mitbekommen habe hat der ja den Tag der deutschen Einheit abgelöst 😉

  5. Als Lucke angefangen hat, konnte er sich garantiert nicht vorstellen was für eine Viperngrube unsere so genannten Demokratieabgabemedien sind. Er ist ins schlittern geraten und wenn die Entscheider des Gutdünkel-Blocks die Kommentare hier lesen, hauen die sich vor Freude auf die Schenkel.

  6. Die AfD muss sich jetzt sehr vorsichtig verhalten, und allen Bestrebungen, die Partei in die rechte Schmuddelecke zu schieben, wiederstehen. Auch befindet sich die AfD noch immer in einem Selbstfindungsprozess, der am Ende Antworten auf alle relevanten Politikfelder erteilen muss. Der Umgang mit Medien, Blockparteien, NGOs etc. muss mühsam erarbeitet werden. Wir haben doch erfahren, wie sich unsere hysterische Journaille aufführt, nur weil Prof. Lucke einmal das schöne deutsche Wort „Entartung“ geäußert hat, und wie ein Standbild mit seiner erhobenen rechten Hand – vollständig aus dem Zusammenhang gerissen -, für mediales Stöhnen führte. Wer in dieser perfiden, unsachlichen und diffamierenden Art und Weise behandelt wird, kann nur sehr vorsichtig agieren – weil sie die Partei sonst zerlegen würden, die moralinsauren Deutschlandhasser!
    ———————————————
    Er darf nicht nach Deutschland einreisen:

    http://www.welt.de/regionales/muenchen/article120640601/Mehmet-darf-nicht-zur-Frankfurter-Buchmesse.html

  7. Ich halte diesen Angriff auf Lucke für politisch inbstinktlos und komplett unproduktiv und hoffe dass er an Lucke abperlt. Denn was macht man wenn man angegriffen wird? Man schaltet zunächst auf Abwehr (jeder macht das) und dann vermutlich auf stur. So wird man Lucke und die AfD sicher nicht für eigene Ziele gewinnen. Und dann noch die einzige Hoffnung öffentlich angreifen! Letztlich steht dahinter die Charakterlosigkeit vom Glanz der AfD ein Stück ab haben zu wollen.

  8. Aufrichtigkeit, Zivilcourage und Solidarität sollten der Maßstab unseres Handelns sein, und das gilt auch für die hochbrisanten Themen Islam, Islamisierung sowie Zuwanderungs-/Asylpolitik und Ausländerkriminalität, Tabuthemen, die jedem Bürger auf den Nägeln brennen!

    Was wird Lucke antworten? Ich bin sehr gespannt!

  9. Die klaren Worte und Fragen von Marc Doll erfordern Antworten. Eine Alternative für Euro-kritisch eingefärbtes Kriechen braucht niemand so recht in Deutschland. Wobei Taktik anfangs zugegebenermaßen auch Ihren Stellenwert hat, aber nicht den gesellschaftlichen Freiheitskern opfern darf. @AfD: wir hören nun gespannt und freuen uns auf einen meinungsfreiheitlichen Diskurs. @Marc Doll: well done & danke!

  10. Noch nicht gelesen.

    Monatelang höre ich nix von Rene und Marc, auch sind mir keine Aktionen oder sonstige Stellungnahmen bekannt. Der Ausstiegsdrang der Freiheits-Mitglieder ist auf Grund der Passivität des Bundesvorstandes enorm. Die Zahlungsmoral der noch verbliebenen Mitglieder gering. Re-Organisationen der Freiheit gleich null. Landesverbände werden im Regen stehen gelassen. Einzig aktiv nur der Michael in München.

    Und nun hat die AfD sich tapfer die Aufmerksamkeit über Thema „Euro“ erkämpft, die man gerne selber mit dem Zauberwort „Islamkritik“ gern geschenkt bekommen hätte…

    Mir gefällt dieses Sandkasten-Theater überhaupt nicht!

  11. Das wichtigste für mich ist: Setzt die AfD Volksbefragungen durch oder nicht!
    Wenn ja, ist doch für uns Islamkritiker alles in Butter!
    Also, nicht so schwarzsehen!

  12. Aus Luckes Erklaerung zur Presseerklaerung:

    Die AfD wird, wenn es nach mir geht, immer eine Partei bleiben, die sich einer schematischen rechts-links Etikettierung entzieht, sondern sich am abendländischen Wertekanon, am Grundgesetz und am gesunden Menschenverstand orientiert.

    Das hoert sich doch gut an: abendlaendischer Wertekanon, Grundgesetz und gesunder Menschenverstand. Im Ergebnis ist das doch das, was wir auch wollen und der Islam eben nicht. Gebt der AfD doch auch die Chance, mit dem zur Zeit Machbaren wenigstens etwas zu erreichen.

  13. #14 WahrerSozialDemokrat

    Also von meiner Seite mal einen dicken Respekt-Knopf.

    Nach all Ihrer Euphorie für die AfD bis zur BTW finde ich es bemerkenswert, dass Sie kritisch geblieben sind und diese fragwürdigen Äußerungen der AfD-Spitzen so realistisch würdigen.

  14. Und wenn die AfD-Mitglieder Ex-Freiheits-Mitglieder nach dem beurteilen was der dF-Bundesvorstand nun so plötzlich unnötig in deren Richtung verlautbart, anstatt eigene Themen zu besetzen, kann man es nicht verübeln, wenn sie dort potentielle Unruhestifter vermuten…

    Vermutlich kommt bald noch die Erklärung man würde alle enttäuschten AfD-Mitglieder in die Freiheit uneingeschränkt (wieder) aufnehmen…

  15. Es ist jetzt das im Gange was mir immer klar war. Es menschelt (im Negativen). Zum ersten mal gibt es die Gelegenheit etwas zu verändern und jetzt will man alles und Dinge die diejenigen, die was verändern wollen, überhaupt nicht so auf der Agenda haben. Die Beiträge von Marc Doll waren bisher´hervorragend. Aber jetzt kommen die Eitelkeiten. Aber das ist die Realität, das überrascht nicht. Wußte das schon als kleiner Junge und Habe das nun alles auch schon oft erlebt.

  16. Diese Stellungnahme Dolls ist verständlich, seine Fragen nachvollziehbar. Leider ist dies aber auch ein Beispiel dafür, warum „Alternativen“ in Deutschland fast keine Chance haben, die undemokratische 5%-Hürde zu schaffen. Denn hier läuft genau das ab, was die politisch korrekten vereinigten Blockparteien sich wünschen: die mögliche Opposition, die möglichen Alternativen zerstreiten und zerfleischen sich, lange bevor sie mit vereinten Kräften die Etablierten auch nur erschrecken könnten. Von einer parlamentarischen Mitsprache ganz zu schweigen…
    Liebe Leute, wenn Ihr es nicht schafft im Interesse Deutschlands und dessen Bürger eine bürgerliche, politisch inkorrekte Einheit gegen die Alternativlosigkeit der etablierten Volksverräter zu schmieden, seid Ihr es nicht wert, dass wir Bürger Euch vertrauen!
    So klar und so einfach!!!

  17. Solche Diskussionen schaffen aber unnötige Reibungsverluste. Jeder der rechts von der Union eingeordnet wird, der wird bekämpft und diffamiert. Aber jeder, der sich als rechts empfindet, der ist noch froh auf einem anderen herumtrampeln zu können. Und alle trampeln sie gemeinsam auf den Nationaldemokaten herum. Das ist irgendwie auch abstoßend. Das ist eben eine „Entartung“ der Diskussionskultur, auch unter den Patrioten, wenn sie denn welche sein wollen.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/10/01/plasbergs-hart-aber-fair-als-entartung-einer-fairen-diskussionskultur/

  18. Ein Artikel, den ich in in allen Punkten unterschreiben würde und der mit konstruktiver Kritik und höflicher, (verdientermaßen) respektvoller, aber dennoch klarer Anfrage aufwartet. Prof. Lucke, für den ich gestimmt habe und von dem ich hoffe, daß er von dem offenen Brief Kenntnis erlangt, ist am Zuge, sich erstens zu erklären, und zweitens die unhaltbaren Zustände zu ändern. Das hat nichts damit zu tun, daß der AfD keine Chance mehr eingeräumt würde; noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen und es ist alles möglich, also auch eine Korrektur.

  19. Oh, wann habe ich hier zum letzten Mal von Marc Doll was gelesen? Wusste gar nicht, dass es den noch gibt!

  20. Man sollte endlich mal die Klappe halten über die miese und berechnete Aktion von Stadtkewitz.
    Die Sache war nun zu durchsichtig, Nach dem Motto, wenn ich schon bei Wahlen kein Chance habe muss ich wenigstens andere noch schädigen.
    Kein Wunder das Herr Lucke mit so einen Typen nicht in der AfD sehen möchte

  21. Fast hätte es geklappt, fast! Beinahe hätten die MSM die AfD und Lucke klein gekriegt. Er konnte es gerade so verhindern. Sehr zum Verdruss der dabei so erfolglos gebliebenen erfolgverwöhnten Kumpane aus Politik und Medienschaffenden. Viele Wähler haben ihre Resentiments beiseite geschoben und AfD gewählt, obwohl sie nicht in allen Punkten mit deren Aussagen übereinstimmten. Es war die AfD eben eine seit Jahrzehnten einmalige Chance, eine winzig kleine, die doch zur Wahl so groß wurde, dass die verhassten MSM auf sie eingehen mussten und schon begannen das Fürchten zu lernen.

    Was aber Antifaschiss-chen und Medienschaffende, Religionstucken und Feministengekröse nicht schaffen, das schaffen wir nun selber.
    Applaus, Applaus, Applaus! Bravo! Wie der Elektriker im Porzellanladen!
    Auch noch „Stellungnahmen verlangen auf diesen hirnverschissenen Blödsinn, ihr habt das politische Kalkül eines Türpfostens.

    SO WAS BESCHEUERTES HABE ICH LANGE NICHT ZU LESEN BEKOMMEN!

  22. Die Freiheit ist gescheitert und will jetzt noch die AfD in den Abgrund stürzen. Ich bin tief beeindruckt.

  23. Herr Professor Lucke,

    Sie müssen sich irgendwann mal entscheiden was Sie eigentlich wollen. Soll Ihre Partei eine Partei mit Profil sein? Viele Deutsche dachten dies als sie ihr Kreuz bei der AfD machten und wurden aufgrund Ihrer ständigen Abgrenzugen gegen wen auch immer schlichtweg enttäuscht. Wenn Sie so weitermachen wird eines Tages auch die AfD eine 0,… % Partei sein. Enttäuschen Sie Ihre Wähler nicht! Es gibt auch Alternativen zur Alternative…

  24. Ehrlich gesagt verstehe ich ganze Aufregung nicht. So wie die AfD sich heute von DF distanziert, so hatte sich DF auch von PRO distanziert. Es gab doch genügend Annäherungsversuche von PRO, auf die Stadtkewitz & Co. nicht eingegangen sind.

  25. Sie haben uns schon zuvor zumindest implizit als „dumpfe Islamfeinde“ diffamiert.
    —————————-

    Warum fühlen sich so viele hier betroffen? Wir wissen doch dass wir keine „dumpfen Islamfeinde“ sind- auch die FREIHEIT nicht! „Islamkritiker“ ja – aber davon sprach Lucke ja gar nicht. Also ist doch fast niemand hier von der Aussage wirklich betroffen.

    Weil das Wort „Islamkritiker“ aber von den Mainstream-Medien nicht anerkannt wird, hat Lucke sich eben des einzigen Wortes bedient das die Medien bekanntlich verstehen: „Islamfeinde“. Eigentlich ganz schlau – denn damit zeigt er dass für ihn das Thema vom Tisch ist, und er kann immer darauf hinweisen dass er es gesagt hat.

    Also, an alle „Islamkritiker“ hier würde ich sagen: „Relax!“

  26. eine diskussionswürdige Darstellung der Freiheit.
    Wenn die AfD sich weiterhin den „politically corectness“ Gutmenschen anpasst, die sich freiwillig dem Islam und deren sichtlichen Islamisierungsversuchen unterwerfen, dann ist sie keine Alternative.

    Wenn Lucke meint, nur der Euro steht auf dem Spiel bei uns, dann hat er offensichtlich nicht die Dimensionen der Bedrohung Deutschlands und Europas durch den Islam erfasst.
    Das als Petitesse und Marginalität hinzustellen, zeugt von Realitätsverlust bei der AfD.

  27. Ich empfehle die dänische Serie „Borgen“ bei ARTE, Ex-Premierministerin Birgitte Nyborg gründet eine neue Partei, die „Neuen Demokraten“, die FAZ weiß schon mehr:

    „..eine Partei der Mitte, die rasch erfolgreich ist. Allerdings könnte Birgitte Nyborg auf manchen Zuspruch verzichten, alle möglichen Splittergruppen von radikalen Tierschützern bis zu christlich Strenggläubigen suchen Unterschlupf unter dem Dach der Neuen Demokraten. Wie muslimisch muss ein Intergrationsbeauftragter sein, und darf die neue Bewegung die Millionenspende einer Bank annehmen? Die Pioniere rund um Birgitte Nyborg, denen sich nach anfänglichem Widerstand auch ihr alter Parteifreund Bent Sejro anschließt, müssen lernen, aller Anfangseuphorie zum Trotz Position zu beziehen.“

    Das ist die Situation, in der sich die AfD aktuell befindet. Jetzt sollen noch die PRO-Leute ihren Senf dazugeben und gut ist.

  28. #28 Antifo (04. Okt 2013 21:20)

    Ehrlich gesagt verstehe ich ganze Aufregung nicht. So wie die AfD sich heute von DF distanziert, so hatte sich DF auch von PRO distanziert. Es gab doch genügend Annäherungsversuche von PRO, auf die Stadtkewitz & Co. nicht eingegangen sind.

    Da besteht aber schon ein großer Unterschied! Pro wollte immer das dF unter deren Decke huscht!!!

    Der dF-Vorstand hat seine Arbeit oder so eingestellt und seinen Mitglieder die AfD nahe gelegt oder Verständnis für deren Wechsel angedeutet.

    Das kann man nicht vergleichen!

  29. #29 ridgleylisp (04. Okt 2013 21:21)

    Wir wissen doch dass wir keine “dumpfen Islamfeinde” sind

    Es mag „dumpfe“ Islamfeinde geben. Das bedeutet jedoch nicht, daß Islamfeindschaft an sich „dumpf“ wäre. Die allermeisten haben sachliche Gründe, weswegen sie den Islam kritisieren. Überdies ist eine Feindschaft zum Islam, die wie vieles andere ein legitimer Ausdruck von Meinungsfreiheit ist, nicht gleichbedeutend mit einer Feindschaft gegen Menschen an sich. Ich bin ebenso ein Feind des Nationalsozialismus.

  30. off topic:

    Michael Stürzenberger hat bereits mehrmals darüber berichtet, dass Münchner Banken ihm und Christian Holz die Konten gekündigt haben. Islamische Extremisten kennen in diesem Land solche Probleme, wie sie Michael Stürzenberger und seine Mitstreiter haben, nicht.

    So bittet die salafistische Webseite „MUSLIMTUBE“ um Spenden für sich selbst und gibt hierfür ein Konto bei der Sparda-Bank an.

    Eine sehr große Zahl von unterschiedlichsten Spendenaufrufen findet man bei „DAWA-NEWS“. Hier wird unter anderem um Geld für die Errichtung eines Gebetsraumes am Düsseldorfer Flughafen, für die Förderung von islamischer Erziehung in Syrien und für Islam-Infostände gebeten. In den meisten Fällen werden Spendenkonten bei der Postbank Dortmund angegeben. (Dass es sich um die Postbank Dortmund handelt, erkennt man an folgender BLZ: 44010046) Zusätzlich werden auch noch Konten bei der Postbank Stuttgart, bei der Sparkasse Krefeld und bei der Sparkasse Neuss genannt. (Dass es sich um die Sparkasse Krefeld handelt, erkennt man an folgender BLZ: 32050000)

    Der Verein „Helfen in Not“ wird – wie PI vor kurzem berichtet hat – von Salafisten betrieben und ist möglicherweise in dieEntführung dreier humanitärer Helfer in Syrien verwickelt. „Helfen in Not“ besitzt ein Spendenkonto bei der Sparkasse Neuss.

    Pierre Vogel behauptet auf seiner Webseite, dass die Spende auch eine Art von Reinigung ist, die dazu führt, sich von Sünden zu befreien. Und er bittet um Überweisungen an den „Islamischen humanitären Entwicklungsdienst“. Hierbei gibt er ein Konto bei der Postbank Mannheim an.

  31. #32 WahrerSozialDemokrat

    Da besteht aber schon ein großer Unterschied! Pro wollte immer das dF unter deren Decke huscht!!!

    Durchaus nachvollziehbar. Immerhin hatten die PRO-Leute schon mehr als einen Wahlkampf erfolgreich hinter sich gebracht. Von dF ist mir nicht bekannt, daß die jemals irgendwo ein Mandat gewonnen hätten.

  32. #29 ridgleylisp

    Nönö, so einfach sehe ich das nicht. Luckes Äußerungen bedeuten für mich nur, daß er sich noch nie ernsthaft mit dem Thema „Islam“ befaßt hat, und es ihn auch nicht großartig interessiert.

    „Sein“ Thema ist der Euro -völlig gut und richtig- er hat aber nie daran gedacht daß Menschen aufgrund seiner Haltung zum Euro auch anderweitige Hoffnungen in ihn setzen.

  33. Welch armseliges Palaver. Da krebst man jahrelang am Rande des Scheintod, sieht nicht über seine Hutkrempe hinaus, aber wehe jemand anders besetzt ein Thema und hat Erfolg. Da blüht sofort des Deutschen primäre Charaktereigenschaft – der Neid – auf. Weshalb sollte Prof. Lucke ein totes Pferd vor den Karren spannen?

  34. Ich kann den Ausführungen von Marc Doll voll zustimmen. Aber dennoch kann ich die Vorgehensweise der AfD vollkommen nachvollziehen (ich hätte es an Luckes Stelle wahrscheinlich genauso gemacht). Es ist in diesem unseren Lande eben so, dass die linken Medien bestimmen, was gesagt werden darf. Und wer sich nicht daran hält, wird abgeschossen! Das ist äußerst erschreckend, aber leider derzeit nicht zu ändern. D.h. eine Weiterentwicklung, sprich dem Ausstieg aus der geistigen Lähmung des Landes geht nur in kleinen Schritten. Das ist zu bedauern, aber man muss das beste draus machen!

    Und nebenbei: Wie WSD bereits oben angedeutet hat: Wo waren Rene und Marc die letzten Monate???!!! Jetzt auf einmal wagen sie sich aus der Deckung (oder deftiger: … kommen sie aus ihren Löchern gekrochen).

  35. # 24 November

    SO WAS BESCHEUERTES HABE ICH LANGE NICHT ZU LESEN BEKOMMEN!

    Dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen!!!

    Schade, das dies meine allererster Kommentar hier ist, denn viele Dinge, die hier zur Sprache kommen, sprechen mir uas der Seele!

  36. Wenn Lucke dieses Schreiben nicht verfasst hätte, wären er und die AfD sofort medial zerissen worden, sie würden nie wieder in den GEZ-Quasselrunden einen Platz bekommen und die MSM würden die AfD systematisch vernichten. Dieser Weg war der enzig Richtige, denn ausschließlich mit den Islamkritikern kommt man nicht mal auf 2% der Stimmen. Die AfD muss breit aufgestellt sein, um Erfolg zu haben, und da nimmt explizite Islamkritik nun mal keinen Platz ein, da es eher um übergeordnete Lösungen geht.

  37. Das sich aufzwingen lassen einer Abgrenzung von rechts und von Islamkritikern etc. ist das Anfang vom Ende der AfD – da hilft auch kein Hoffen auf die weisen Worte des „Führers“ oder auf eine Armee Wenk …

    Liebe AfDler:

    Was glaubt ihr denn, wie viele hunderte, wenn nicht sogar tausende Menschen bei Euch Parteimitglieder sind, die man nach den Maßstäben, die ihr selber jetzt kampflos akzeptiert habt und auch praktiziert, als pöhse Rechte, Nahtziehs oder Islamfeinde piesacken kann?

    Ich seh es schon kommen, die „Aufklärungsberichte“ nach der Art, „der war doch mal bei der Viking Jugend oder beim NHB vor 40 Jahren“, der war „Rep“, der bei der „Freiheit“ und die womöglich gar bei der „NPD“. Jener hatte ein Abbo bei der „Jungen Freiheit“ und diese eines von der „Sezession“ und der da, der hat doch regelmäßig bei pi kommentiert – Pfui Teufel etc. …

    Und so ploppt es bald dutzendfach hoch, wie beim Spam-Befall des Rechners vor 10 bis 15 Jahren …

    und das nur, weil ihr nicht von Anfang an gesagt habe, Fu… you, wer bei uns ist, bestimmen WIR, Nicht IHR …

    Jetzt habt ihr den Salat – Selber Schuld. Ach ja: Es gibt keine „rechte Schmuddel-Ecke“ – merkt Euch dass, ihr Stöckchenspringer!

  38. Die Freiheit ist ja nur neidisch und will der AfD schaden weil sie so erfolgreich innerhalb eines halben Jahres von Null auf fast 5% gekommen ist.

    Armseliges Nachkarten von Marco wer?

  39. Eine ganz neue Partei muss endlich her.
    Aber allein welcher Name:

    DFP: Deutsche Freiheitspartei
    Oje, kommen Deutsche drin vor.

    FD: Freies Deutschland
    Oje, kommt Deutschland und so etwas wie „Frei“ drin vor.

    ND: Neues Deutschland
    Oje, kommt schon wieder Deutschland drin vor.

    Die Rechten: Gibt es schon
    Oje, kommen „Rechte“ drin vor.

    DFD: Die Freien Deutschen
    Oje, kommen schon wieder Deutsche drin vor.

    NG: New Germany
    Schon besser, kommt das Wort „Deutsch“ nicht drin vor.

    Wer hat endlich Ideen dazu?

    Eine neue Partei muss alle Probleme der Deutschen abdecken können (Geld, Rente, Werterhaltung, Sparguthaben, Sicherheit, Banken, Umweltschutz, Verkehr, Waffengesetze, Familie, Bildung, Bauen und Wohnen, sowie maßvolle, aber fest bestimmte, humane Regelungen zur Erhaltung des „Eigenen“ für die nächsten Jahre sind gestalterisch darstellen.

    Fette Postwurfsendung dazu und ab damit.

  40. Könnte es sein, dass Lucke und sein Stab derzeit noch etwas überfordert sind? Es sind keine geborenen Berufspolitiker, die auf alles die richtige Antwort parat haben.
    Gebt ihnen noch etwas Zeit!

    Diese ständig voreiligen Reaktionen wie Austreten, Bedauern und Herumhetzen finde ich zum Kotzen.

  41. Es gibt wesentlich wichtigeres…

    EU: Armutseinwanderer tragen zum deutschen Wachstum bei 🙄
    Brüssel: Keine übermäßige Belastung der Sozialsysteme

    Im Streit zwischen Berlin und Brüssel um mutmaßliche Armutseinwanderer aus Rumänien und Bulgarien hat die EU-Kommission eine übermäßige Belastung der deutschen Sozialsysteme infrage gestellt. „Die große Mehrheit der Rumänen und Bulgaren arbeitet und trägt stark zum Wachstum Deutschlands bei, denn sie zahlt Steuern und Sozialversicherungsbeiträge und gibt in Deutschland Geld aus“, sagte EU-Sozialkommissar Laszlo Andor „Spiegel Online“. „Die gezahlten Sozialleistungen fallen im Vergleich viel kleiner aus.“ Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will das Problem nun mit Zahlen belegen.

    Auslöser der Debatte sind Klagen deutscher Gemeinden über zunehmende Fälle von Einwanderern besonders aus Rumänien sowie Bulgarien – meist Angehörige der Roma-Minderheit – die demnach offenbar gezielt nach Deutschland kommen, um Sozialleistungen zu beantragen. Friedrich (CSU) hatte daraufhin mehrfach die EU-Kommission aufgefordert, sich mit der Entwicklung zu beschäftigen. Diese zweifelte jedoch an, ob es den beklagten bedeutenden Anstieg von Armutsmigration überhaupt gibt…

    http://de.nachrichten.yahoo.com/eu-armutseinwanderer-tragen-deutschen-wachstum-141242215.html

  42. #38 KDL

    Es ist in diesem unseren Lande eben so, dass die linken Medien bestimmen, was gesagt werden darf.

    Wer nach den Regeln des Gegners spielt, verliert.
    Denn die sind so gemacht, daß der Gegner gewinnt.

    Man kann nur gewinnen, wenn man diese Regeln bricht.

  43. Die Haltung der AfD war nur konsequent. Man sollte halt als DF-ler dafür sorgen, dass interne Abmachungen nicht an die Öffentlichkeit kommen (Auflösung zugunsten der AFD). Außerdem sollte man seinen eigenen Kurs überdenken, wenn man in der Öffentlichkeit als Rassist gebrandmarkt wird und trotzdem nur 0,1 % der Stimmen bekommt. Da bleibt einem ganz einfach nur ein vollkommener Neustart oder die Auflösung übrig. So Leid es mir ja tut um politisch Engagierte Menschen.

  44. Klingt alles eher nach Neid seitens der Freiheit, die sich mit einem komplett falschen Weg der höchst aggressiven Islamkritk für die Mittelschicht unwählbar gemacht hat. Noch betrifft die Islamisierung nur einen sehr kleinen Teil der deutschen Bevölkerung und ist schlicht kein interessantes Thema in den Schankstuben.

  45. So sehr ich Marc Doll schätze, so sehr muß man doch eindeutig feststellen, dass der Idealzustand einer lebendigen Demokratie incl. einer aktiven Islamkritik sich nicht mit einem einzigen Schritt und/oder einem einzigen Parteiprogramm herstellen lässt. Es ist unter heutigen Bedinungen in Deutschland ein großer Erfolg, dass das sog. kanadische Einwanderungsmodell akzeptiert wurde ohne große Nazikeule. Es ist auch ein Erfolg das sich z.B. das AfD-Plakat mit dem Textinhalt „Wir wollen Einwanderung – aber nicht in die Sozialsystheme“ kaum angegriffen worden ist. – Dieser Absurde Zustand in der sich die deutsche Gesellschaft heute befindet ist noch lange nicht reif für eine Kehrtwende wie Sie die FREIHEIT wollte. Es gibt Zeiten des Kräftesammelns und Zeiten der Offensive. Um eine Islamkritik zu kommunizieren ohne selbst dabei drauf zu gehen bedarf einer rational logischen und operativ vorausschauenden Handlungsweise. Und das bedeutet für den Moment: warten, sowie Kräfte und Akzeptanz sammeln um stark genug zu sein. Genauso so sicher wie uns der Islam gefährlicher wird – genauso sicher wird auch die Islamkritik wachsen. Islamkritik in ähnlicher Form wie die Freiheit – und die AfD ist weg vom Fenster. Macht euch das klar.
    Zu einem anderen Zeitpunkt kann das ganz anders aussehen.
    Das Geschick von Otto Fürst von Bismark z.B. hatte viel mit dem Gespür für den richtigen Zeitpunkt zu tun. Auch er mußte häufig warten..

  46. Irgendwie nimmt sich diese Splittergruppe „Die Freiheit“ einfach zu wichtig. Ja, stellenweise(München) leisten sie wichtige Arbeit. Nur können sie wohl kaum Anspruch darauf erheben, von Leuten mit primär anderer Thematik mit offenen Armen empfangen zu werden. Die AfD muss sich nunmal an die Spielregeln halten und wenn sie auch außerhalb der Taktik aus prinzipiellen Gründen nichts mit euch zu tun haben wollen, ist das ihr gutes Recht.

  47. Muss man denn jetzt den angeblich so Nahestehenden die Pistole auf die Brust setzen und sie zwingen, sich zu outen? Gerade als Projektionsfläche der Hoffnung hat die AfD ihre Stimmen bekommen, von linker und rechter Seite.
    Muss das erwiesenermaßen gescheiterte Projekt „Die Freiheit“ jetzt die AfD dazu drängen, eine besser organisierte Partei mit den identischen Inhalten zu werden? Eine (weitere) Partei, die immer nur die ideologische Schiene bedient, braucht es nicht.
    Die AfD ist mit dem Euro-Thema doch deshalb erfolgreich, weil gerade in diesem Bereich sichtbar wurde, dass Ideologie und Kompetenz extrem weit auseinandergefallen sind – zu Ungunsten der deutschen Bevölkerung.
    Also wünsche ich mir für die AfD, was ich schon vorher schrieb: Politisch inkorrekt, ohne radikal zu werden. Kompetent statt ideologisch.

  48. Währungen entstehen und vergehen auch wieder – im letzten Jahrhundert hat Deutschland diverse erlebt.

    Der Islam kommt und geht aber nicht wieder.

    Die aus dem Euro resultierenden Probleme können – wenn auch mit den einen oder anderen schmerzhaften Begleitumständen – in relativ kurzer Zeit leicht gelöst werden.

    Die mit der Ausbreitung des Islam in Deutschland und Europa bereits hervor gerufenen und künftig noch immensere Ausmaße annehmenden gesellschaftlichen Verwerfungen stellen demgegenüber ein sehr viel größeres Problem dar.

    Deutschlands und Europas Schicksalfrage ist nicht der Euro, sondern der Islam.

    Was soll man sich schon groß von einer Partei erhoffen, welche dies ganz offenkundig übersieht.

    Bei den Überlegungen, daß dies doch vermutlich nur den gegenwärtigen Umständen geschuldete Taktik sei, scheint mir der Wunsch der Vater des Gedankens zu sein.

  49. Ich verstehe nicht, dass man nicht zur Kenntnis nimmt (was die eitlen rechten Parteien machen ist noch eine andere Sache), dass die AfD etwas Unbglaubliches geschafft hat und praktiziert. Sie widerspricht teilweise öffentlich der bunten Staatsideologie. Das ist unglaublich und wäre natürlich für einen Professorenanwärter in diesem totalitären Staat auch bereits unmöglich. Ich hätte nie gedacht, dass es Professoren gibt die nicht komplett korrumpiert sind (weil ja aus den Unis nie Widerspruch kam). Was jetzt draus wird muß man abwarten. Aber je mehr man die AfD angreift, desto negativer werden die Folgen sein. Wobei ich allerdings vermute, dass Lucke die Freiheit etc. politisch kaum auf Augenhöhe wahrnehmen dürfte.

  50. Ich will nochmals auf die Erklaerung Luckes verweisen. Es ist vielleicht sehr viel hilfreicher, auf eine Orientierung am abendlaendischen Wertekanon zu verweisen, als ausdruecklich „den Islam“ zu kritisieren. Von Fall zu Fall wird man islamische Forderungen mit Bezug auf diesen Wertekanon abweisen koennen. Ohne sich angreifbar zumachen. Denkt taktisch und strategisch, Leute. Der abendlaendische Wertekanon muss als Begriff fest in den oeffentlichen Diskurs verankert werden.

  51. Marc Doll soll nicht so scheinheilig tun: „Die Freiheit“ wird nur noch von einer Handvoll Leute um Stürzenberger am Leben erhalten. Der seit Monaten jede Woche auf öffentlichen Plätzen steht und sechs Stunden lang am Stück gegen den Islam und sein heiliges Buch mobil macht. Der ist zwar nicht „dumpf“, aber ein Islamfeind – was denn sonst?

  52. #32 Heta (04. Okt 2013 21:24)

    Aus Belletristik und dem filmischen Gegenstück kann man für die gesellschaftliche Realität viel lernen. Mehr als aus gesellschaftstheoretischen Betrachtungen. Diese Schriftsteller und Produzenten stehen voll im Leben und sind beileibe keine Dummköpfe. Die haben das Leben intensiv aufgenommen und geben es besser wieder als jede gesellschaftstheoretische Analyse und sogar besser als die Realität.

  53. Ich denke, Marc Doll hat den Ton sehr gut und konstruktiv getroffen. Um in eine Diskussion zu kommen die für das Thema Islamisierung Europas und Islamkritik konstruktiv ist.

  54. Eine AfD wird sich nicht zu einer bundespolitischen FREIHEIT transformieren.
    Die Positionierung ist anders. Islamkritik ist nicht das zentrale Thema, mit dem sich auch keine Veränderung der Politik herbeiführen
    lässt. Bei der Kommunikation besteht Entwicklungspotenzial.

    Die AfD ist nun so ziemlich jedem auf die Füße getreten, was diese Partei auszeichnet. Der Anfang ist gemacht und ich denke diese Alternative für Deutschland braucht Unterstützung, Stabilität und nicht Angriff.

    Die FREIHEIT hat sich auf Bundes- und Landesebene zurück gezogen auf die Kommunalpolitik. Hiervon können andere Kräfte profitieren.

    Lassen wir das noch junge, politisch unkorrekte Alternativpflänzchen wachsen. Es ist derzeit die einzige Alternative zu diesem politischen Stillstand.

    Gleich welche Koalition gebildet werden wird. Es wird noch schlimmer werden.

  55. Eine gute und überzeugende Darstellung von Herrn Doll. Der Lucke sollte sich jetzt laut und deutlich zwischen einer FDP 2.0 und „Der Alternative“ entscheiden.

  56. Who is Marc Doll? Ist das einer von denen, von welchen man selten etwas gehört hat und deren Namen, im Gegensatz zu Stürzenberger, deshalb weitgehend unbekannt geblieben sind?
    Sieht der jetzt die Chance auf Kosten von Bernd Lucke bekannt zu werden, nachdem er, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen DIE FREIHEIT mit Untätigkeit erfolgreich ruiniert hat?

    Zweifellos war Bernd Luckes Vorgehen Ergebnis einer Überreaktion, an welcher die über ihn herabprasselnden Gemeinheiten, zuletzt von Anne Will und Frank Plasberg, ihren Anteil hatten. Es scheint auch, dass Lucke weder das Parteiprogramm der FREIHEIT gelesen hat, noch den Koran, noch sonstige seriöse Literatur zu den Zielen des politischen Islam.

    Es ist bedauerlich, dass er, der sonst so ehrlich und wissenschaftlich an die Dinge herangeht, die infamen Begriffe der linken und muslimischen Meute so ungeprüft übernommen und veröffentlicht hat. Er wurde vom Zusammenbruch der FREIHEIT überrascht und fand bei all der gegenwärtigen Hysterie nicht die Gelegenheit sich mit deren wahrem Gedankengut und deren Kampf für Demokratie und Grundgesetz auseinander zu setzen.
    Man mag ihn deshalb zu Recht kritisieren.

    Andererseits, ausser der AfD existiert keine Partei, welche gegen das gegenwärtige Politkartell (kann es sein, dass jeder mit jedem ein Koalition bilden kann, wo bleiben die Weltanschauungen?) eine einigermaßen chancenreiche Alternative bilden könnte. Alle anderen konservativ-rechten Gruppierungen sind Mini-Organisationen, welche zum größeren Teil Respekt verdienen, aber politisch nicht ernsthaft wirksam werden können.

    Deshalb sollte jetzt Ruhe einkehren, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Bernd Lucke soll die Gelegenheit gegeben werden, bisher versäumtes nachzuholen, u. A. zur Kernbotschaft der Partei DIE FREIHEIT, zum Status ihrer Mitglieder, zur Bedrohung Deutschlands durch unqualifizierte Zuwanderung und zur Bedrohung Europas durch den politischen Islam.

    Die klaren Aussagen der AfD zum geforderten „kanadischem Modell“ und ihr NEIN (Gauland) zur EU-Mitgliedschaft der Türkei sollten Hinweis genug sein, um der AfD weiterhin das Vertrauen zu schenken. Die Enttäuschten sollten vor ihren eigenen Überreaktionen gut überlegen, ob sie ihre Stimmen lieber verschenken wollen, als sie einer Partei zu geben welche bereits an der 5%-Marke gekratzt hat und zu welcher es, trotz allem Trara und trotz aller Dementis, weltanschauliche Übereinstimmungen gibt.

  57. Zweierlei passiert jetzt:

    1. Wie in vielen Kommentaren auch hier nachlesbar, ziehen sich etliche Sympathisanten / Wähler von der AfD zurück.

    2. Die Medien werden mit hohem Interesse wahrnehmen, dass entweder Lucke bezüglich der Abgrenzung zum verminten Gebiet „Islamkritik“ einen Rückzieher macht ODER es wird zu Richtungsstreiten innerhalb der Mitglieder kommen, was ebenfalls von interessierter Seite genüsslich ausgeschlachtet werden wird.

    Summiert ergibt sich: Schaden allerorten für die AfD. Ausgelöst durch die Aufforderung Stadtkewitz‘, massiv in die AfD einzutreten – anstatt DF wegen erkennbarer Aussichtslosigkeit einfach zu schließen und den Rest den ehemaligen Mitgliedern zu überlassen, die darauf höchstwahrscheinlich doch von ganz alleine gekommen wären.

    Und nun dürft ihr alle mal die Frage überlegen:

    Wem nützt diese Beschädigung?

  58. Da redest du gegn ’ne Wand, bei den AfD-Dödeln.

    Die meinen, sie könnten es halten wie die drei Tempelaffen, nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, alle nur ruhig sein und Füße stillhalten und dann kommen sie ins PArlament und kriegen schöne gutbezahlte Pöstchen oder endlich die politische Erlösung. Die „Rechten“ sind nur gut genug als Stimmvieh und Fußabtreter, aber wehe, man widerspricht, dann ist man gleich Hochverräter, der Schuld ist, wenn es mit dem geplanten Wahlerfolg nicht klappt.

    Was wollen die AfD-dödel überhaupt auf diesem Blog? Also ich würde ja als AfD-Jünger nicht hier kommentieren. Nachher heißt es noch, haufenweise AfDler seien beim „Islamhasser“-Blog Stammleser!

  59. #65 Silvester42:

    Alexander Gauland und seine „Thesen zur Außenpolitik“ etwas ausführlicher:

    Nach Auffassung der AfD endet Europa am Bosporus. Das Gebiet der Türkei gehört seit 1453, dem Fall Konstantinopels, spätestens aber seit der Austreibung der Griechen 1920 nicht mehr zu Europa. Aber auch die Türkei bzw. das Osmanische Reich davor hatte sich nicht dem Abendland zugerechnet – unter kulturellen, religiösen und auch geografischen Aspekten. Und die Politik Erdogans bestätigt, dass die oberflächliche ,Modernisierung‘ durch Kemal Atatürk eben nicht aus dem ,Geist der Gesetze‘ (Montesquieu), sondern als Nachahmung vermeintlichen europäischen Fortschritts erfolgt ist. Mit der Aufnahme der Türkei verlöre Europa seine abendländische Identität. Für eine Aufnahme sprechen allein die Zusagen aus den Jahren 1963 und nochmals 1999. Das war schon damals pure Heuchelei und es ist deshalb geboten, die sich hinschleppenden ,Kapitelverhandlungen‘ zu beenden und gegenüber der Türkei zu diplomatischer Ehrlichkeit zurückzukehren. Dennoch können die europäischen Länder und die Türkei freundschaftliche und weiter vertiefende Beziehungen im Rahmen von Staatsverträgen pflegen und fördern.“

    https://www.alternativefuer.de/2013/09/11/thesenpapier-aussenpolitik/

  60. #65 Silvester42 (04. Okt 2013 22:18)

    Die klaren Aussagen der AfD zum geforderten “kanadischem Modell” und ihr NEIN (Gauland) zur EU-Mitgliedschaft der Türkei sollten Hinweis genug sein, um der AfD weiterhin das Vertrauen zu schenken.

    Ich wusste schon, warum ich Babieca darum bat, einige Fakten zum „kanadischen Modell“ und zum Stand der Islamisierung in Kanada zusammenzutragen. Hier sind sie:

    An dieser Stelle ist vielleicht mal ein Blick auf Kanadas Einwanderungsgesetze und -praxis nützlich, die ja immer von der AfD als Vorbild gepriesen werden. Um es vorweg zu sagen: Dem ist überhaupt nicht so, sie sind verheerend, haben Kanada ein gigantisches Islamproblem eingebrockt und halten sich nur so hartnäckig am Leben, weil unter den fleißigen Europäern tatsächlich stark gesiebt wird. Jede einzelne der folgenden Aussagen ist üppig mit Quellen belegbar. Um nicht in der Moderation zu landen, verzichte ich aber auf Links – bis auf die erlaubten zwei.

    Das kanadische Einwanderungsrecht kennt grob drei Kategorien, die wieder diverse Unterkategorien haben:

    1. Wirtschaftseinwanderer (hierzu gehören unter anderem “Fachkräfte” (skilled worker applicants), Geschäftsleute/Firmenbesitzer und Investoren.

    2. Familienzusammenführung.

    3. Flüchtlinge/Schutzbedürftige, die höchst flexibel und in großen Kontingenten ohne weitere Prüfung aufgenommen werden: Afghanen, Somalis, Ägypter, Iraker etc.

    Man ahnt es schon: Die Flüchtlinge und die Familienzusammenführungen haben den Grundstein für die rasant wachsende Umma in Kanada gelegt, die sich seit 9/11 auf 3,2 % der Bev. verdoppelt hat. Klingt wenig, reicht aber in Kanada vollkommen aus, das Leben in islamischen “Bezirken” auf den Kopf zu stellen.

    Dazu kommen sehr viele “Investoren” und “Geschäftsleute” der Kategorie 1. aus Islamien, v.a. Libanon, Golfstaaten, Pakistan und dem mohammedanischen Indien.

    Sowie diese alle in Kanada sind, sind es “permanent residents, die
    1. Familiennachzug beantragen können und
    2. nach drei Jahren als permanent residents die Staatsbürgerschaft beantragen dürfen.

    So, nun ist die Umma schon riesig. Dazu kommt der Polygamie-Trick: Nach kanadischem Recht darf ein Mann zwar nur mit einer Frau verheiratet sein, aber eine islamische Ehe wird anerkannt und das Problem wird spielend umgangen: Frau eins wird aus islamischem Land importiert, Ehe in Kanada geschieden. Dann wird Frau zwei (islamisch im Herkunftsland angetraut) importiert, geschieden usw., bis der ganze Harem beisammen ist.

    Das führt in Kanada zu Sharia-Zonen, Ehrenmorden, Massenmord-Planungen, Vollverschleierung, Haßpredigern, machtvollen islamischen Verbänden, Moscheen, Betrug, Halal, Extrawürste.

    Die bekanntesten Fälle:

    1. Ungehindertes Jihad- und Koranpredigen (“Hände abhacken spart Gefängniskosten”, “Steinigung ist gut für die Seele”) von Subjekten wie Sheik Shaban Sherif Mady, Sayed Khalil Tabatabai oder Faisal Hamid Abdur-Razak.

    2. Ehrenmorde (13 bisher bekannt): Spektakulärster Fall: Die afghanische Familie Muhammad Shafia, 58; seine Zweitfrau Tooba Yahya, 42; und Sohn Hamed, 21 ermordeten und versenkten die Erstfrau und ihre drei Töchter im SUV im See. Ebenfalls tot: Aqsa Parvez, von Vater und Bruder aus Pakistan in Kanada gemeuchelt.

    3. Massenmord-Pläne: Gerade wurde Chiheb Esseghaier festgesetzt, der plante, den VIA-RAIL nach Toronto entgleisen zu lassen. Unvergessen: Die Toronto 18, eine Moslem-Gruppe, die 2006 u.a. die Toronto Stock Exchange sprengen und Premier Harper köpfen wollte.

    5. Islamverbände: u.a. CAIR-CAN (neuer Name National Council of Canadian Muslims (NCCM)), Islamic Forum of Canada, Islamic Council of Imams of Canada, ISNA Canada (das ist die Moslembruderschaft. ISNA wurde gerade die Steuerbefreiung entzogen, weil der Laden in Jihad-Finanzierung über Spenden verwickelt ist).

    6. Allgemeines Elend: Wüste Al Quds Demos (“Tod Israel!”), pausenloses Gequgel nach mehr Islam, mißachtung aller Gesetze zu Schleier- und Schächtverbot, so die unterschiedlichen Gemeinden sie haben, Forderung nach Muezzingejaule, Moscheebau überall als Duftmarke, u.a. die “nördlichste Moschee Kanadas” im Eskimodorf Inuvik, die auf den Namen “Moschee der Mitternachtssonne” getauft wurde und als Komplettbau per Truck und Schiff 4000 Meilen nach Norden gekarrt wurde.

    – Diese islamische Massenplage in Kanada hat zu einem großen Schrei nach Reform der Einwanderungsgesetze geführt.

    http://canadianimmigrationreform.blogspot.de/

    Selbst Einwanderungsbeamte äußern sich äußerst kritisch:

    Unser System soll angeblich nach Erfolg selektieren. Aber lediglich 17 Prozent der Neuankömmlinge werden gründlich auf der Grundlage ihrer Sprach- und Fachkenntnisse überprüft. Die Hälfte hat niemals einen Einwanderungsbeamten zu Gesicht bekommen. Die meisten derjenigen, die wir ins Land lassen, fallen in die Kategorie Familienzusammenführung, was auch Eltern und Großeltern einschließt. Das Zentrum für Einwanderungsreform schätzt, daß kürzlich eingewanderte Menschen Milliarden Dollar pro Jahr mehr erhalten, als sie an Steuern zahlen. „Wir schaffen uns da gerade ein Riesenproblem. so Mr. Burney.

    Text gugeln unter
    Globeandmail a-few-frank-words-about-immigration

    – Vor der Islamisierung Kanadas warnt pausenlos der sehr gute TV-Sender Sun-TV, hier vor allem Michael Coren.

    – Das Top-Blog zur Islamisierung Kanadas ist

    http://blazingcatfur.blogspot.de/

  61. Durchaus nachvollziehbar, dass sich aktive oder ehemalige DF Mitglieder von der AfD verraten fühlen. Selbiges dürfte für manche Sympathisanten der DF gelten, zu denen auch ich mich zähle.

    Doch auch wenn manche gerne eine gerade Linie haben, das offene Wort lieben und extreme Ansichten wegen ihrer Eindeutigkeit bevorzugen, so handelt es sich im Raubtierkäfig der Politik eben nicht um einen Kindergeburtstag, bei dem man zur Mama oder Erzieherin laufen kann, wenn einem nicht erlaubt wird mitzuspielen.

    Herr Lucke hat in kürzester Zeit eine bundesweit agierende Partei aufgebaut und auch noch einen absoluten Achtungserfolg erzielt. Dieses Tempo verursacht nicht nur einfach Neid. Es verursacht Ungläubigkeit, weil nicht sein kann, was nicht sein darf und schon gar nicht mit einem solchen Hauptthema.

    Nun werden dem Herrn Lucke ganz persönlich eine Tretmine nach der anderen vor die Füße geworfen. Kann er diesen Tretminen nicht ausweichen oder kommt er diesen auch nur zu nahe, war aller Aufwand für die Katz.

    Es werden hier viele Leute sein, die von ihm verlangen, dass er gefälligst trotzdem geradeaus gehen soll, selbst wenn er damit von einer Mine auf die nächste tritt. Aber haben wir nicht schon genügend Beispiele in der Politik, dass ein solches Verhalten mit Bedeutungslosigkeit (= politischer Tod) „belohnt“ wird?

    Wegen dieses enormen Erfolges kann ich Herrn Lucke nur wünschen, dass er es auch weiterhin schafft jegliche Extremismusvorwürfe im Keim zu ersticken. Das kann bedeuten, dass manche hier dadurch verprellt werden. Kann er dadurch die Politik mittelfristig beeinflussen, war es das aus meiner Sicht dann auch wert.

  62. Was wollen die Herren Stadtkewitz und Doll? Ewig nichts von ihnen gehört, dann beerdigt der Gutsherr Stadtkewitz Die FREIHEIT ohne Mitgliederabstimmung.

    Und nun kommt Doll auch noch dazu?

    Könnten beide Herren nicht in Erwägung ziehen, aus der Partei auszutreten, und Michael Stürzenberger die Partei überlassen?

    Die Freiheit steht und fällt mit Stürzenberger. Und er sollte an der Spitze stehen.

    Es gibt sicher kritikwürdige Punkte bei der AFD.

    Aber die beiden Berliner Herren sollten sich da zurückhalten. Sie haben in den vergangenen Jahren nichts zustandegebracht, außer eine hoffnungsvolle Partei zu zerstören.

    Und nun wollen sie noch die AFD ruinieren?

  63. Die AfD wird auch noch bei der nächsten Wahl die einzige Alternative sein. Der Bekanntheitsgrad steigt täglich.
    Zum Glück bilden die Menschen, die sich nicht ständig im digitalen zänkischen Kleinkrieg befinden, das größere Wählerpotential.

    Wenn die Kruste der unterdrückten Meinungsfreiheit in Deutschland irgendwann spürbar aufgerissen ist, dann wird auch die Islamkritik Wurzeln schlagen können. Derzeit wird sie leider vom medialen Wind der Moralapostel und Rassistenjäger unbarmherzig und erfolgreich weggefegt.

    Man schickt Infanterie und Spezialtruppen nicht ungeschützt und ohne Vorbereitung in die Materialschlacht.

  64. #70 le waldsterben

    Summiert ergibt sich: Schaden allerorten für die AfD. Ausgelöst durch die Aufforderung Stadtkewitz’, massiv in die AfD einzutreten

    Nein!
    Ausgelöst wurde es durch die übereilte Presseerklärung von Lucke.

    Das hätte er anders machen müssen, zum Beispiel sagen, daß generell Mitglieder aus anderen Parteien besonders kritisch überprüft werden, wie es jede vernünftige Partei tut.

    Der gezielte Angriff auf die Freiheit war eine Anbiederung an das System, die ihm Wählerstimmen kosten wird.

  65. Bravo! Ich hoffe für die AfD und die Demokratie dass Lucke zu einer sachlichen und fairen Diskussion bereit ist! Man muss auch Fehler eingestehen und dazulernen. In Sachen Islam ist das leider wichtig.

  66. Wichtiger Brief, Marc Doll! Es war nötig, dass das ausgesprochen wurde. Man muss Leute wie diese Metzger in der AfD loswerden-schlicht und einfach! Wenn die sogenannten Alternative für Deutschland die Interessen der meisten Deutschen, nämlich auch eine kritische Haltung zu Islam und Masseneinwanderung, wieder nur mit der Nazikeule zu behandeln weiß, dann ist das ein weiteres Verbrechen am deutschen Volk und wird dazu beitragen, dass WIEDER UND WIEDER keine politische Lösung für das Problem Islam und eingewanderte Kriminalität in Deutschland gefunden wird. Je länger man das rauszögert und je mehr man diese Lösung verhindert, desto schlimmer werden die Folgen für den Einzelnen in diesem Land und für das gesamte Volk. Ich bin persönlich enttäuscht von diesen Schritten und Aussagen der AfD bezüglich Islamkritik und „Fremdenfeindlichkeit“. Ich habe eigentlich gedacht, dass diese Partei geistig wach ist. Ich habe mich wohl getäuscht oder aber der Umschwung kommt noch und die Clique, die um Frau Metzger herum gegen die islamkritische Mehrheit in der AfD agiert, wird schön sauber erledigt im Sinne von Einfluss und Macht! Das MUSS passieren! Sonst ist die AfD eben doch das, was mir ein Bekannter spöttisch neulich vor der Wahl an den Kopf warf: „Du wählst die Alten Naiven für Deutschland???“ Liebe AfD-Mitglieder: An der Islam-und Einwanderungsfrage brechen die grundlegendsten Fragen auf, die die Zukunft unseres Landes bestimmen werden, neben den Finanzen natürlich. Wenn Ihr zulasst, dass diese Metzger und ihre paar Nachfolger diese Chance auf eine islamkritische Vertretung in den Regierungen Deutschlands zunichte machen, dann ist das ein VERBRECHEN AM GESAMTEN VOLK! Wenn Ihr jetzt nicht vehement Einsatz zeigt und mit Engagement diese schädliche Clique entfernt, dann wird sich das rächen.

  67. #74 TheNormalbuerger

    Man schickt Infanterie und Spezialtruppen nicht ungeschützt und ohne Vorbereitung in die Materialschlacht.

    Einen Schutzwall überwindet man nicht, indem man dumm davor stehenbleibt. Man muß ihn sprengen.

    So ist es hier: Der Schutzwall der Systemparteien ist das Lügengebäude der political-correctness. Das muß man zu Fall bringen!

  68. #77 Ferrari (04. Okt 2013 22:57)

    Einen Schutzwall überwindet man nicht, indem man dumm davor stehenbleibt. Man muß ihn sprengen.

    Genau. Erst kommt die grobe Sprengarbeit. Die „Feinheiten“ wie u.a. Islamkritik rücken nach. Das wollte ich damit ausdrücken.

  69. #70 le waldsterben (04. Okt 2013 22:26)

    Und nun dürft ihr alle mal die Frage überlegen:

    Wem nützt diese Beschädigung?

    Klare Frage, klare Antwort: sie nützt uns!

    UNS – den Islamkritikern!
    UNS – den Wählern!
    UNS – den Deutschen!

    Lucke und die AfD werden sich positionieren müssen – das Modell „Wundertüte“ lässt sich nicht weiter aufrechterhalten.

    Wie auch immer diese Positionierung ausfällt – ich bin nicht gerade optimistisch, zumal, wenn ich hier einige stereotype Formulierungen* wieder und wieder nachgekäut vorfinden muss -, sie wird uns Klarheit verschaffen:

    UNS – den Islamkritikern!
    UNS – den Wählern!
    UNS – den Deutschen!

    * Die formelhafte Wiederholung des „kanadischen Vorbilds“ erinnert mich zunehmend an die mantra-artigen Worthülsen, wie sie in der bunten Republik üblich geworden sind.

    Ich kündige hiermit jedem AfD-Fanboy an: bei jedem Erwähnen des „kanadischen Vorbilds“ wird er – oder sie – künftig die obige Analyse Babiecas um die Ohren geknallt bekommen.

    Wenn ich mantraartige Sprüche hören will, kann ich mir gleich die MSM-Talkshows reinziehen!

  70. Bedaure, diese Diskussion ist grauenhaft.

    Die AfD befindet sich in der Schlangengrube und das weiß doch jeder hier.

    Ob die Wahl korrekt ausgezählt wurde, weiß auch niemand, der nicht an den Knöpfen manipulieren konnte.

    Sich von der AfD abzuwenden wegen der Differenzen mit DF ist doch völlig irrational.

    Ja, die AfD ist rechts der UNION, aber dessen bedarf es eigentlich nichts angesichts der Vermerkelisierung der UNION.

    Die AfD muss sich einfach wegducken, weil sie Medial zerfleischt werden soll.

    Merkel/Schäuble müssen weg und nicht deren Kritiker.

  71. #70 le waldsterben (04. Okt 2013 22:26)

    exakt so ist es!

    #37 WahrerSozialDemokrat (04. Okt 2013 21:25)

    Der dF-Vorstand hat seine Arbeit oder so eingestellt und seinen Mitglieder die AfD nahe gelegt oder Verständnis für deren Wechsel angedeutet.

    Ich versuch mir jetzt grad mal vorzustellen, wie Hr. Schlecker die Pleite seiner Firma verkündet und dabei „seinen“ Schleckerfrauen™ „nahe legt“, sich doch mal bei Rossmann zu bewerben und „Verständnis für deren Wechsel andeutet“… und das wohlgemerkt nicht intern, sondern öffentlich!

    …nein, es gelingt mir beim besten Willen nicht, mir so etwas total Bescheuertes vorzustellen!

    So durchgeknallt kann es wohl nur in einer total bescheuerten Partei zugehen, die offenbar schon immer krank war.

  72. Nun, immer noch lieber das „Modell Kanada“ als das, was bei uns abgeht, oder?

    Nun also auch noch Herr Doll. Clever war weder RS noch er jetzt, aber gut: es ist passiert. Ich sage es mal boshaft – eine Partei mit einem Stimmenanteil von 0,1% schafft es gezielt und von der Presse gierig gefressen, die langsam sich reduzierende Berichterstattung über die „rechte AfD“ wieder kräftig zu befeuern. Manchmal frage ich mich, wie dumm die beiden eigentlich sind, wenn sie wirklich in der AfD eine Partei sehen, die viele ihrer Standpunkte teilt. Dass sich die Medien brüllend darauf stürzen werden und Lucky Lucke von daher keine Verbeugung zeigen wird war klarer als klar. Vielleicht hätte man sich als Freiheit hier mal nicht so wichtig nehmen müssen, wie es wohl denkt: die Einladung zu einem Vier- oder Sechs-Augen-Gespräch, keine Vermeldung in die Presse – das hätte schon helfen können. Wäre ich Lucke – ich wäre sauer. Richtig sauer.

    Und wie ich schon in meinem letzten Kommentar erwähnt habe: was soll Lucke denn auch machen? Die an den Haaren herbeigezogenen letzten Diskussionen und der teilweise mit Gewalt geführte Wahlkampf gerade hinter sich gebracht – und beides wirklich mit einem sehr guten Ergebnis! – und schon bauen die, die einem helfen wollen, die nächste Blockade auf. „D´OH!“ möchte man da rufen.

    Wer nun meint, dass die Startansätze der AfD nicht ausreichen, um wieder mehr Wert auf konservative Grundsätze, wertfreie Justiz und ein wenn auch zunächst erstmal langsam verändertes Migrationssystem zu legen – bitte. Dann weiß ich aber immer noch nicht, was ihr eigentlich wollt.

    Keine reine Anti-Islam-Partei wird in Deutschland irgendwo mehr als 0,5% holen. Das ist dann verschwendete Energie (zumindest in Bezug auf politische Einflussnahme). Sicherlich hatte die Freiheit mehr im Programm stehen als nur diesen einen Punkte, aber auch durch die (aufopferungsvolle!) Arbeit von MS wurde halt nur der eine Punkt transportiert. Selbst die Tatsache, dass es um ein Bürgerbegehren ging, wurde nie progressiv nach vorne gestellt.

    Ich bleibe bei meiner Meinung: es gibt zu unserem Politkblock nach wie vor nur eine Alternative, die Chancen hat, frischen Wind reinzubringen. Ob sie das dann wirklich macht wissen wir nicht. Außer wenn man sich aktiv beteiligt – und dabei die eigenen Maximalziele auch mal nach hinten stellt und sich über kleine Fortschritte führt (ich hätte z.B. am liebsten auch die soziale Grundversorgung der Piratenpartei, wähle die aber trotzdem nicht). Es geht um das Gesamtpaket.

    Es ist für mich unverständlich, dass hier gejault wird, weil Lucke diesen absolut verständlichen Schritt machen musste. Und wenn ihr deswegen meint, dass ihr nun die Wahlmöglichkeit nicht mehr habt – dann ist das die Sache von jedem einzelnen. Jeder für sich ist frei zu wählen, was seinen Vorstellungen in der Summe am besten entspricht.

    Auch schon kleinste Veränderungen im Sinne der gerechten Justiz, der Migration, der Sicherung von Arbeitsplätzen und in Bezug auf Bürgerentscheide wird es durch die momentane Parteistrukur im BT und BR nicht geben.

    Eine Alternative scheint eine Chance zu haben, die vieles davon durchsetzen will, aber nicht die starke Islamkritik (ich sage bewußt nicht Feindlichkeit) beinhaltet, die viele hier gerne sehen würden.

    It´s your choice, ob es davon abhängt, dass dann halt die NPD beim nächsten Mal keine zielführenden 1,2% sondern 1,3% bekommt.

    Es ist Mut zum Risiko – das weiß ich auch. Aber das einzige Risiko, das ich gewillt bin einzugehen.

  73. #70 le waldsterben (04. Okt 2013 22:26):
    „Schaden allerorten für die AfD. Ausgelöst durch die Aufforderung Stadtkewitz’, massiv in die AfD einzutreten.“

    Was ist denn das für ein Blödsinn?

    Stadtkewitz hat niemanden aufgefordert, die Freiheit zu verlassen und in die AfD einzutreten.

    Er hat den Mitgliedern seiner Partei geraten, bei der Europawahl sowie kommenden Landtagswahlen AfD zu wählen.

    Das haben dann Spiegel und Konsorten dahingehend verdreht, dass sich die Freiheit der AfD anschließen wolle.

    Sind hier halbe Analphabeten unterwegs, die lediglich nachplappern, was sie in solchen Medien aufgeschnappt haben, um dann darauf irgendwelche absurden Gedankengebäude zu errichten?

  74. Korrektur (neben einigen Tippfehlern, kommt vor wenn ich mich in Rage schreibe ;-)):

    statt: „Manchmal frage ich mich, wie dumm die beiden eigentlich sind, wenn sie wirklich in der AfD eine Partei sehen, die viele ihrer Standpunkte teilt.“

    müsste es heißen:

    „Manchmal frage ich mich, wie dumm die beiden eigentlich sind, wenn sich zwar wirklich in der AfD eine Partei sehen, die viele ihrer Standpunkte teilt aber dann genau den Punkt bei den Medien ins Leben rufen, der der brisanteste und dazu noch einzige ist, der noch nicht geteilt wird.“

  75. Hätte Lucke nicht sagen können: Die Mitglieder der Freiheit sind in ihrer Mehrheit Patrioten, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Warum sollten wir diese nicht aufnehmen? Soweit es doch Mitglieder gab, die in ihrer Grundhaltung ausländerfeindlich, rassistisch oder sonst rechtsextrem sind, haben sie bei uns keinen Platz.

    Damit hätte Lucke Rückgrat bewiesen und hätte sich doch von rechtsextrem abgegrenzt. Das hätte etwas mit Mut zur Wahrheit und mit einem logischen Menschenverstand zu tun gehabt und hätte ihm sicher Respekt auch von Menschen gebracht, die ihn bisher noch nicht gewählt haben.

  76. #61 ingres (04. Okt 2013 21:54)
    Ich verstehe nicht, dass man nicht zur Kenntnis nimmt (was die eitlen rechten Parteien machen ist noch eine andere Sache), dass die AfD etwas Unbglaubliches geschafft hat und praktiziert. Sie widerspricht teilweise öffentlich der bunten Staatsideologie. Das ist unglaublich und wäre natürlich für einen Professorenanwärter in diesem totalitären Staat auch bereits unmöglich. Ich hätte nie gedacht, dass es Professoren gibt die nicht komplett korrumpiert sind (weil ja aus den Unis nie Widerspruch kam). Was jetzt draus wird muß man abwarten. Aber je mehr man die AfD angreift, desto negativer werden die Folgen sein.

    Sehr treffend! Und im Gegensatz zur Meinung mancher hier möchte ich betonen, dass der Euro schon ein ganz wichtiger Ansatzpunkt ist. Der Mut der AfD nämlich, sich gegen die bedingungslose Euro- und Eurokratie-Ideologie des Parteienblocks zu exponieren, ist ein erster wichtiger Ansatz gegen die Denk- und Sprechverbote der Political Correctness und die rote Meinungsführerschaft, die von Merkel bis Trittin reicht, aufzubegehren. Das ist der Punkt, an dem man dieses in der Tat schon ins Totalitäre spielende System treffen kann, zu dessen Grundprinzipien das Nicht-Infragestellen von Euro, Rettungspolitik und der Angabe von immer mehr Kompetenzen an Brüssel zählt. Wer dagenen opponiert, ist quasi Staatsfeind und politisch inkorrekt per se. Also lasst Lucke & Co. doch einfach mal machen. Bis jetzt haben sie so vieles gut und richtig gemacht. Wir dürfen nicht meinen, dass wir Islamkritiker der Nabel der Welt seien. Wir haben hier sicher einen Wissensvorsprung gegenüber Ökonomieprofessoren, die auf ganz anderen Gebieten versiert sind. Aber das wird schon, auch in der AfD haben viele begriffen, dass unkontrollierte Massenzuwanderung von Drittweltlern unsere Probleme nur verschärft. Bitte zwingt Lucke & Co. nicht ständig zu irgendwelch Positionierungen oder Erklärungen, habt mal etwas Geduld und lasst die Sache weiter reifen.

  77. Hätte RS vor seiner Presseveröffentlichung mal kurz den Hörer in die Hand genommen hätte man solche Sachen sicherlich auch vorher abstimmen können.

    Ich bin sicher, dann wäre einiges anders gelaufen.

    Aber so – selbst versemmelt sage ich mal.

  78. #85 Tiefseetaucher (04. Okt 2013 23:38)

    Sorry, zuviele Flüchtigkeitsfehler! Dieser Abschnitt sollte so lauten:

    Das ist der Punkt, an dem man dieses in der Tat schon ins Totalitäre spielende System treffen kann, zu dessen Grundprinzipien das Nicht-Infragestellen des Euro, die Rettungspolitik „koste es was es wolle“ und die Abgabe von immer mehr Kompetenzen an Brüssel zählen. Wer dagegen opponiert, ist quasi Staatsfeind und politisch inkorrekt per se.

  79. #78 TheNormalbuerger

    Genau. Erst kommt die grobe Sprengarbeit. Die “Feinheiten” wie u.a. Islamkritik rücken nach. Das wollte ich damit ausdrücken.

    Was die aber machen, ist keine Sprengarbeit, sondern ein nettes Anklopfen, um sich dann ins gemachte Nest zu setzen.

  80. #68 WieDu (04. Okt 2013 22:14)
    Eine gute und überzeugende Darstellung von Herrn Doll. Der Lucke sollte sich jetzt laut und deutlich zwischen einer FDP 2.0 und “Der Alternative” entscheiden.

    Nein, das sehe ich anders. Der Lucke muss sich eben gar nicht für irgendetwas entscheiden. Die AfD hat eine riesige Zugkraft, über 800 freigeschaltete Leserkommentare gab es in der FAZ zu dem Affront Plasbergs ihm gegenüber, davon vielleicht 760 in seinem Sinne. Eine solche Resonanz gab es in der FAZ noch nie. Letztlich kann ihm egal sein, was ein paar tausend hin- und hergerissene Islamkritiker machen. Je weniger man ihn unter Druck setzt und zu irgendwelchen Erklärungen nötigt, desto größer die Chancen, dass einiges von dem vernünftigen Gedankengut von uns Islamkritikern eben auch in der AfD zum Tragen kommt. Es war schon auf einem ganz guten Weg. Hätten die Herren Stadtkewitz und Doll einfach geschwiegen, wären wir einen Schritt weiter.

  81. Doll, wer ist Doll? Hätte man mich vor zwei Wochen gefragt, „nenne Menschen aus der Partei die Freiheit“ – außer Stürtzi wäre mir keiner spontan mehr eingefallen. Mit großem Nachdenken vielleicht noch Rene. Normalbürgern nicht mal letzterer, und ersterer wohl auch nicht.

    So, nun mal an die „die AfD ist für mich gestorben“ – Fraktion:

    Ja, die AfD ist nicht der Retter der BRD in strahlender Rüstung. Aber hey, man kann nicht mit „der Islam gehört nicht zu Deutschland“ auf Stimmen hoffen.
    Auch nicht generell mit Anti-Islam. Bsp. meine Mutter, die sagt bei so was immer „das ist nicht der Islam, das sind nur Individuuen“, „die haben den falsch verstanden“ oder „ja und? Der Rechtsstaat übernimmt das“… Dass überhaupt die AfD so „gut“ darsteht ist ein guter Erfolg, der aber – mMn – am Ende nichts bringen wird, die werden in der Bedeutungslosigkeit versinken, Chance vertan. Aber sich jetzt abzusichern ist weise. Würde man jeden DF’ler aufnehmen…man würde medial zerfleischt werden und wäre noch schneller Nazi(tm) und am Ende.

  82. Dass Lucke das unsägliche Wort Islamophobie verwendet, macht ihn für mich fast unwählbar. Marc Doll hat völlig recht. Ein anständiger Demokrat lässt sich nicht von den Medien zu Diffamierungen Andersdenkender zwingen.

    Ich halte René Stadtkewitz und Marc Doll für weit anständigere Menschen als Bernd Lucke. Und noch was: ich bin der Letzte, der mit irgendeiner Nazikeule kommt, aber wer bestimmte Migranten als Bodensatz bezeichnet … Das ist schon NPD-Sprech, da hatte Claudia Roth nicht ganz unrecht. Und Lucke will nicht klar gewesen sein, dass das ein herabwürdigender Begriff ist? Hat der noch alle Latten am Zaun?

  83. Ich bin mit Muslimen befreundet, arbeite mit Muslimen zusammen und kaufe bei Muslimen ein.

    Ich nicht. Gut, die Zusammenarbeit ist nicht immer vermeidbar.

    Aber ich sehe keinen Grund die moslemische Parallelwirtschaft durch Einkäufe zu unterstützen, und schon gar nicht lege ich Wert darauf mit solchen Leuten „befreundet“ zu sein.

    Und ich nehme auch nicht die Gutmensch-Schreibweise „Muslim“ an sondern ich bleibe beim Moslem.

  84. #91:

    „Lucke erklärt, dass es Menschen gebe, die ins Land kämen, ohne Deutsch zu können, überhaupt ohne Bildung. Sie kämen voller Hoffnung und Naivität. Doch wegen ihrer schlechten Voraussetzungen könnten diese Menschen gar nicht zurechtkommen. Für sie bliebe nur ein Leben in Hartz IV. „Dann bilden sie eine Art sozialen Bodensatz – einen Bodensatz, der lebenslang in unseren Sozialsystemen verharrt.“ Ein dauerhaftes Leben in Hartz IV aber wäre nicht menschenwürdig. Man solle sie aus Verantwortungsgefühl auch für sie nicht ins Land lassen. Um sie zu schützen.“

    (Originalzitat aus der SZ).

    Sorry, aber ich sehe an dem Satz nach wie vor nix schlimmes. Aber klar – wenn man sich nur rausziehen will, dass Lucke „bestimmte Migranten als Bodensatz bezeichnet“ hört sich das schon sehr böse an. Im Kontext ist diese Formulierung absolut richtig und korrekt.

  85. #70 le waldsterben (04. Okt 2013 22:26)
    Zweierlei passiert jetzt:

    1. Wie in vielen Kommentaren auch hier nachlesbar, ziehen sich etliche Sympathisanten / Wähler von der AfD zurück.

    2. Die Medien werden mit hohem Interesse wahrnehmen, dass entweder Lucke bezüglich der Abgrenzung zum verminten Gebiet “Islamkritik” einen Rückzieher macht ODER es wird zu Richtungsstreiten innerhalb der Mitglieder kommen, was ebenfalls von interessierter Seite genüsslich ausgeschlachtet werden wird.

    Summiert ergibt sich: Schaden allerorten für die AfD. Ausgelöst durch die Aufforderung Stadtkewitz’, massiv in die AfD einzutreten – anstatt DF wegen erkennbarer Aussichtslosigkeit einfach zu schließen und den Rest den ehemaligen Mitgliedern zu überlassen, die darauf höchstwahrscheinlich doch von ganz alleine gekommen wären.

    Und nun dürft ihr alle mal die Frage überlegen:

    Wem nützt diese Beschädigung?

    Bei allem Verständnis:
    Der Vorstand der Freiheit hat in einem Brief an alle Mitglieder erklärt, dass er in Anerkennung des Erfolges der AfD alle „bundes- und landespolitischen Vorhaben“ einstellt. Gleichzeitig hat er die AfD als neue Hoffnung für die Politik in Deutschland beschrieben. Dieser Brief war geradezu ein Loblied auf die AfD. Von einer Aufforderung an die Mitglieder, nun zur AfD zu wechseln, war in diesem Brief nicht die Rede.

    Vielmehr davon, dass andere Kleinparteien diesem Beispiel folgen sollen. Ich fand die Überlegung verständlich und folgerichtig.

    Ihren letzten großen Streit erlebte die Freiheit, als Stadtkewitz sich gegen einen Bundesparteitagsbeschluss stellte und am Ende durchsetzte, dass die Freiheit flächendeckend auf einen eigenen Wahlantritt zur BTW verzichtet. Schon damals war die Erfolgsaussicht der neuen AfD ein wichtiger Grund.

    Dass nun nicht wenige Mitglieder der Freiheit die AfD im Wahlkampf unterstützten, ist auch kein Geheimnis.

    Wenn sich die Freiheit nun nach diesem Erfolg der AfD zurückzieht, finde ich die logisch. Wie auch die Tatsache, dies nach der Wahl bekannt zu geben.

    Die AfD hätte nach diesem Mitgliederbrief wesentlich gelassener reagieren sollen. Durch ihre Einlassung hat sie diesen Schritt der Freiheit, der meines Wissens nur auf PI veröffentlicht wurde, doch erst zu dieser medialen Aufmerksamkeit verholfen. Ich teile die Auffassung nicht, dass der Schritt der AfD zwingend war. Die AfD hat den Mitgliederbrief der Freiheit bewußt zum Anlass genommen, Grenzen aufzuzeigen. Gezwungen, wurden sie nicht. Ob dies gut war, wird sich zeigen. Allerdings dürfte eines feststehen, Sieger dieser sinnlosen Auseinandersetzung sind die Medien, die sich die Hände reiben, weil die AfD gesprungen ist.

    Dennoch, jetzt sollten alle mal wieder zur Ruhe kommen. Der AfD stand und steht auch ohne diesen Zwischenfall ein herber Richtungsstreit bevor. Das war und allen klar. Und egal wie, die AfD wird, wenn sie nicht alles falsch macht, im nächsten Jahr große Erfolge einfahren können.

  86. Nachtrag: Marx nannte diese Gruppe übrigens „Proletariat“, welches von den Erträgen anderer leben müsse, was nicht gerecht sein.

  87. Verstehe ich nicht ganz, Lucke hat sich doch nicht über pi-news geäussert, als er über „dumpfe Islamfeinde“ gesprochen hat. Er meint wohl eher das er mit NPD-Leuten oder Rassisten nichts zu tun haben will, was verständlich ist, er muss vorsichtig sein, ansonsten zerreissen ihn die Medien.

  88. ’n Abend,

    hab nicht alles genau gelesen, aber der Doll Brief ist doll!
    Ich meine toll, Was Lucke an Logik für den Euro hat, hat Doll für die Islamkritik an Erfahrung. Man möge der AfD Zeit geben, sich zu setzen. Nach dem Wahlkampf müssen sie sich treffen. Auch kann Lucke nicht alles allein tun… etc. Vielleicht muss er auch mal zum Frisör oder zum Zahnarzt, zum Elternabend, zu einer Familienangelegenheit…

    Ich bete, dass diese Worte fruchten und werde meinen klitzekleinen Beitrag leisten. Ich würde den Doll zu gern umarmen! – rein platonisch (Anm. f. d. Moderator 😉

  89. @ tommihart

    Man kann sich auch anders ausdrücken, um den Medien keine Angriffsfläche zu bieten. Das war saudämlich von Lucke. Und mal ehrlich: er will nicht, dass die Leute kommen und Hartz IV beziehen, um sie zu schützen?! Verlogener geht es ja wohl nicht mehr. Die „leiden“ nämlich bestimmt nicht darunter. Ehrlich wäre: wir wollen keinen Wohlstand verschenken. Es so hinzustellen, als sei man besorgt über die Würde der Leistungsbezieher, naja …

  90. Mir graust es vor dieser sogenannten Demokratie.

    Merkel hat bei allen wichtigen Problemen versagt (Euro, Einwanderung, Islamisierung usw.).
    Trotzdem bekommt sie fast die absolute Mehrheit im Bundestag.

    Alle anderen Parteien haben sich entweder selbst demontiert oder, wie die AfD, ohne Not den Medien ausgeliefert.

    Jeder in Deutschland, der Merkels Politik kritisiert und damit den denkfaulen Deutschen stört, ist verdächtig.

    Und so läßt sich Lucke brav von Friedmann, Barre und Plasberg als Rechtspopulist beschimpfen und hat nichts besseres zu tun, als sich zu distanzieren.

    Wenn er sich über den Islam nicht informiert hat, soll er das sagen, aber sich nicht von „Islamophoben“ abgrenzen.
    Wenn er die Masseneinwanderung in das deutsche Sozialsystem für problematisch hält, soll er das sagen, aber nichts von „kanadischen Modellen“ erzählen.

    Ein Anbiedern an die Hohlköpfe in den MSM ist lächerlich und wird verachtet.

    Wer den Sprachgebrauch, den allgemeinen Konsens und die Tabus der etablierten Politik übernimmt, wird ein Teil davon.

    Spätestens nach diesem Wahlergebnis habe ich keine Illusionen mehr.

    Der Euro-Zug wird in den Abgrund rasen, die Völkerwanderung wird uns niederwalzen und das Abendland wird untergehen wie das antike Rom.

  91. Die Verblödung in Deutschland, geht scheinbar mit der Verschuldung von Griechenland einher.

  92. #90 Nordischemeinung

    Aber hey, man kann nicht mit “der Islam gehört nicht zu Deutschland” auf Stimmen hoffen.

    Doch, damit würde sie einiges an Stimmen bekommen.

    Man kann es auch anders formulieren, zum Beispiel: Kulturen, die unseren Grundwerten zuwiderlaufen, gehören nicht in unser Land.

    Aber mal was grundsätzliches:
    Sowohl Euro als auch Islam sind Einzelthemen, mit denen man alleine noch keine Politik machen kann.
    Für mich ist das entscheidende, ob die Partei sich wirklich von allem linken lossagt, oder sich dem linken Mainstream anpaßt.

    Ich wähle nur eine Partei, die klipp und klar mit der ganzen linken Ideologie aufräumt.

  93. Ich fand die ganze BT-Wahl ziemlich spannend, und habe tatsächlich den ganzen Sonntag vorm Fernseher gesessen.

    So wurde ich Zeuge einiger seltsamer Begebenheiten. Grüne Politiker
    die erklärten, wir reden mit jeder demokratischen Partei, aber nicht mit
    der Alternative. Weiterhin bestaunte ich Jauch und Schäuble im Fernsehen, die Lucke und die AFD durch eine seltsame Konversation in die direkte Nähe zum Rechtsextremismus rückten. Lucke konnte sich derartiger Anfeindungen geschickt erwehren, gestand man ihm doch zu als
    Besucher der Talkshow in direkter Rede fast 20 Sek. zu antworten.

    Vertreter der FDP wurden gleichmal von der Elefantenrunde ausgeladen.

    Ich habe mir nach diesem Fernsehabend doch etwas verwundert die Augen gerieben.
    Da gibt es fast 10 % liberal-konservative Stimmen bei einer Bundestagswahl,
    oder sogar noch mehr, wenn man weitere Kleinparteien hinzuzählt, also Millionen
    von Wählern die entsprechend gewählt haben. Nur leider wurden diese Wähler in der gesamten Medienberichterstattung insofern ignoriert, als das keine der von Ihnen gewählten in irgendeiner Weise adäquat zu Wort kommen dürfen. Ignoriert und obendrein noch
    als rechtsradikal beschimpft

    Wer kann angesichts dieses Desasters eigentlich böse sein über Bemühungen konservativ-
    liberale Kräfte zu sammeln und zu stärken. Zu sammeln und zu bündeln, und sei es auch durch Aufgabe. Der Artikel von Doll hat mir gefallen. Er hat diesen moderat-differenzierten
    Ton, der hier nicht oft zu hören ist. Lucke ist auf einer Gratwanderung. Er fürchtet
    die Medien und das Establishment, zurecht wie man nach dem Wahl-Fernsehsonntag gesehen hat. Dennoch sollte er nicht ausgrenzen sondern geschickt umarmen. Ich denke auch das er übers Ziel hinausgeschossen ist. Ich habe ihn nicht gewählt, weil ich diesen 4,8% Mist habe kommen sehen. Die Kräfte sollten gebündelt werden. Eine moderate islamkritische Haltung wird der AFD nicht schaden. Sie liebäugelt ja mit konservativenStandpunkten, bringt sogar Bismarck ins Spiel. Schaden wird der AFD aber der Vorwurf, eine Ein-Themen Partei zu sein.

  94. „Schaden wird der AFD aber der Vorwurf, eine Ein-Themen Partei zu sein.“

    Wie gut, dass Sie den Überblick behalten.

  95. #81 unrein (04. Okt 2013 23:27)
    ….
    #37 WahrerSozialDemokrat (04. Okt 2013 21:25)

    Der dF-Vorstand hat seine Arbeit oder so eingestellt und seinen Mitglieder die AfD nahe gelegt oder Verständnis für deren Wechsel angedeutet.

    Ich versuch mir jetzt grad mal vorzustellen, wie Hr. Schlecker die Pleite seiner Firma verkündet und dabei “seinen” Schleckerfrauen™ “nahe legt”, sich doch mal bei Rossmann zu bewerben und “Verständnis für deren Wechsel andeutet”… und das wohlgemerkt nicht intern, sondern öffentlich!

    …nein, es gelingt mir beim besten Willen nicht, mir so etwas total Bescheuertes vorzustellen!

    So durchgeknallt kann es wohl nur in einer total bescheuerten Partei zugehen, die offenbar schon immer krank war.

    Mit Verlaub, ein sehr dummer Vergleich.

    1. Der Mitgliederbrief war keine Pressemitteilung sondern eben ein Brief an die Mitglieder, der wohl hier gelandet ist. – Gut hätte man irgendwie ausschießen müssen.

    2. Um mal bei dem nicht so klugen Schleckerbeispiel zu bleiben: Wenn Schlecker vor seiner Pleite zu Gunsten von Rossmann auf eine eigene Kundenwerbung verzichtet hätte, dann wäre eine solch vorgeschlagene Empfehlung nach der Pleite sogar logisch. Nun ist aber Politik nicht so ohne Weiteres vergleichbar. Dort gibt es nämlich eine 5% Klausel. In der Wirtschaft belebt Konkurrenz das Geschäft und senkt die Preise, bis einer nicht mehr kann. In der Politik sichert Konkurrenz den etablierten die Macht.

    Die Freiheit hat sich am Ende entschieden, nicht zur Bundestagswahl anzutreten, um eben eine sinnlose Konkurrenz auszuschließen. Meiner Auffassung nach eine kluge Entscheidung. Hätten PRO und REP ebenfalls verzichtet, hätte die AfD die 5% Hürde bereits jetzt schon geschafft und wir würden völlig andere Dinge diskutieren.

    Ich denke wir sollten aufhören uns hier gegenseitig nieder zu machen. Es noch gar nicht so lange her, da wurde hier ein Doll oder ein Stadtkewitz in den Himmel gelobt, jetzt sind die alle dumm und es wird Lucke hoch gelobt. Die ersten beginnen auch den wieder für dumm zu erklären. Das hilft uns alle nicht. Am Ende ist es doch so, dass irgendwann als Fazit bleibt, jeder der sich für unsere Interessen stark macht, hat viel mehr erreicht, als viele, die hier nur schreiben. Denn es bleibt immer etwas zurück. Und wir sollten fair bleiben.

    Derzeit setzen wir alle unsere Hoffnung auf die AfD, weil es viele gute Ansätze gibt, die tatsächlich hoffen lassen. Schauen wir, wie es weiter geht und helfen wir, wo es geht.

  96. Wie krank ist das denn?

    In Katar wurde jetzt eine monumentale Skulptur zu Ehren des französichen Fußballers Zinedin Zidane fertiggestellt. Sie stellt den berüchtigten Kopfstoß Zidanes gegen die Brust des italienischen Fußballers Marco Materazzi im WM-Finale 2006 dar. Dafür bekam er bekanntlich einen Platzverweis.

    La statue immortalisant le «Coup de tête» de Zinedine Zidane à Marco Materazzi en finale de la Coupe du monde 2006 a été dévoilée ce vendredi au Qatar.

    http://www.lefigaro.fr/football/2013/10/04/02003-20131004ARTSPO00569-le-coup-de-tete-de-zidane-trone-a-doha.php?page=&pagination=2#nbcomments

  97. @ 94 tommihart

    So, so Marx hat also die Unternehmer ( sie verwenden die Bezeichnung Gruppe) welche von den Erträgen anderer leben als Poletariat bezeichnet? Ehrlich?, das ist mir neu. Aber sie werden doch sicherlich eine Quelle nennen.

  98. Ich verstehe die Angriffe auf Lucke nicht:
    Lucke kann sich öffentlich gar nicht anders verhalten. Wenn er DF öffentlich tolerieren würde, müsste er das in jedem Interview und in jeder Talk-Show begründen – ergo für DF eintreten. Dann wäre er sofort weg vom Fenster. Stadtkewitz und Doll haben Islamkritik nicht vermitteln können und wollen nun Lucke vor ihren Karren spannen. Wie doof ist das denn? Also Ball flach halten, Kräfte bündeln und Parlamente erobern. Dann kommt die Stunde der Wahrheit!

  99. #88 Ferrari (04. Okt 2013 23:44)

    Was die aber machen, ist keine Sprengarbeit, sondern ein nettes Anklopfen, um sich dann ins gemachte Nest zu setzen.

    Beim ersten Anlauf fast 5 Prozent zu erreichen und den aufgeregten Etablierten eine leichte Diarrhö zu verpassen, ist weit mehr als ein nettes Anklopfen.
    Die AfD ist nicht der Prinz auf dem weißen Pferd, aber sie ist ein Anfang.

    Mir scheint, Sie wollen mich nicht verstehen.

  100. Das ist an Frechheit nicht mehr zu überbieten! Was bildet sich diese Minipartei DF eigentlich ein? Mit welcher Unverfrorenheit versucht man anderen Leuten Themen aufdrücken und nach Aufmerksamkeit zu heischen?! Erbärmlich.

    Da oben steht gleich ihm ersten Absatz eine diffuse Anklage gegen Jedermann:
    „…mit dem Ziel, sich auf Kosten anderer zu profilieren – eine charakterlose Art und Weise mit seinen Mitmenschen umzugehen“
    Genau SO verhält sich die Partei DF!

    – charakterlos
    – profilierungssüchtig
    – auf Kosten anderer

    Ich war bisher gegen einen generellen Aufnahme-Stopp von DF-Mitgliedern. Jetzt bin ich dafür. Solche Heulsusen können wir in der AfD nicht gebrauchen! Zu faul, selber eine Partei vernünftig aufzubauen, was wir aber in wenigen Wochen geschafft haben. Zu blöd, zu Wahlen anzutreten, was wir aber direkt getan haben.

    Eure Frontleute können Lucke nicht das Wasser reichen. Sie wollten euch ungefragt weiterreichen an die AfD, weil sie selber nichts auf die Reihe kriegen. Jetzt tun sie so, als ob Lucke schuld an ihrer Misere sei.

    DF war zu blöd, die Sache mit dem Islam vernünftig aufzurollen. DF war sich zu fein, mit Pro zu kooperieren.

    Jetzt wollten die Loser mit aller Macht bei der AfD auf den Zug aufspringen. Der Lokführer hat NEIN gesagt und dabei bleibt es. Ihr seid draußen. Selber schuld. Bedankt euch bei eurer Parteileitung. Ich glaube nicht, dass nach diesem Schrieb noch irgendeine Einzelfallentscheidung positiv entschieden wird. Jedenfalls nicht da, wo ich Einfluss habe.

  101. #100 Ferrari (05. Okt 2013 00:37)

    #90 Nordischemeinung

    Aber hey, man kann nicht mit “der Islam gehört nicht zu Deutschland” auf Stimmen hoffen.

    Doch, damit würde sie einiges an Stimmen bekommen.

    Ich hatte schon vermutet, dass Sie nicht ganz auf dem Laufenden sind.
    Schauen Sie sich die Ergebnisse der FREIHEIT vom Berliner Wahlkampf 2011 und die von Pro Deutschland bei der Bundestagswahl an.
    In Berlin habe ich für die FREIHEIT beim Wahlkampf geholfen und mit vielen Menschen gesprochen. Beim Thema Islam sah ich fast nur in irritierte Gesichter. Für viele steht da nur Exotik, Orient und Ali Baba hinter. PI ist nicht überall.

  102. #109 Angela-Makel (05. Okt 2013 01:34)

    Sie sind scheinbar von dieser hochmütigen Fraktion, die u.a. auf Facebook Leute beleidigt und vergrault.
    Leider werden solche Stänkerer von Vielen als repräsentativ gesehen.

  103. Nur hat Doll ganz vergessen, daß die Medien politisch korrekt sind. Wer sich islamkritisch gibt, wird abgeschossen, das müsste er selbst am besten wissen.
    Darum müsste er Lucke auch gut verstehen.
    Warum tut ers aber nicht, was möchte Doll erreichen ?

  104. @ Angela Makel

    Wissen sie was ich erbärmlich finde?

    Ich finde es erbärmlich, dass hier VOR der Wahl, von den AfD Anhängern, um jede Stimme aus dem Lager der Islamkritiker gebuhlt wurde.
    Fast schon flehentlich wurde um die Stimmen der Pro und Reps geworben.
    NACH der Wahl leiden Islamkritiker an einer Phobie, sind also Krank.

    DAS IST ERBÄRMLICH!

    PFUI, PFUI und nochtmal PFUI AfD!!!

  105. Es ist zum Haare raufen….

    Und trotz allem schon da gewesenen; einer gewissen Tragik/Komik entbehrt das Ganze aber nicht. Großes Theater…..

    Erst sehen sich die Pro’s genötigt, sich von der NPD zu DISTANZIEREN, dann ergeht sich „die Freiheit“ in DISTANZIERUNGSORGIEN gegen die Pro’s, und finalmente ist es jetzt an der AfD, sich von „die Freiheit“ zu DISTANZIEREN.

    Who’s next ?

    Alla Fiera dell’Est

    http://www.youtube.com/watch?v=QRALyUMffa8

    😯

  106. #2 gamerlol
    Warum hat sich denn etwas an deiner Wahlentscheidung geändert?
    Hat sich die AfD geändert?
    Nein.
    Die Afd muss sich aber gegen der Presse absichern .Mehr nicht.
    Es geht doch darum das die AfD bei den EU-Wahlen gut abschneidet.
    Es hat aber auch niemand von der AfD gesagt:Kommt jetzt alle von der Freiheit und seit mit uns.
    Hier geht doch das gleiche Spiel von vorne Los:Seit vielen Jahren bin ich hier bei PI und immer wird hier rumgeredet-Pro -ja oder nein: Freiheit ja oder nein und jetzt wieder AfD ja oder nein,man wenn Ihr euch endlich mal einig sein würdet wäre es auch gegangen bei dieser Wahl.
    Es wird aber mit DIESEN PI-Lesern nichts werden.
    Traurig.
    Grüße aus Hamburg
    kla

  107. #109 Angela-Makel (05. Okt 2013 01:34)

    Der Lokführer hat NEIN gesagt und dabei bleibt es. Ihr seid draußen. Selber schuld.

    Das Geile ist: ist seid genauso draussen – aus dem Bundestag. Ihr habt genauso viel Sitze im Parlament wie DIE FREIHEIT – nämlich NULL.

    Im Gegensatz zur FREIHEIT hattet ihr erstaunlich viel erstaunlich positive Medienpräsenz (warum eigentlich?). Und ihr habt tierisch viel Geld verbrannt und damit herumgeprahlt ohne Ende (jeder zweite Beitrag in den entsprechenden Tagen in einem x-beliebigen Thread – „Stand AfD-Geldbombe: 432.389.945 Euro!“). Und DENNOCH seid ihr DRAUSSEN! Und womit? Mit Recht.

    Ganz so dumm, wie man den Wähler immer hinstellt, ist er eben dann doch nicht. Er kann einer Wundertüte etwas Vorab-Kredit geben – aber irgendwann möchte er dann eben doch wissen, was in der Wundertüte drin ist.

    Und was wissen wir ja jetzt.

    Bereits der Gründungsparteitag hätte den einen oder anderen hellhörig werde lassen sollen. Das Durchpeitschen eines nicht diskutierten Parteiprogramms – „dafür haben wir jetzt keine Zeit, das können wir nach den Wahlen noch“ – war etwas, das sich Stadtkewitz und Doll niemals erlaubt haben.

    Oder die Panikattacke, als eine Deurschlandfahne – „das kann nur ein Nazi sein!“ – im Publikum sichtbar wurde. Die Reaktion auf diese Flagge war ähnlich wie die Merkels nach dem Wahlsieg.

    Das wochenlange Geflenne nach der Wahl („Wahlbetrug!“) hat euch bereits als die schlechten Verlierer präsentiert, die ihr seid.

    Ja, IHR seid die LOSER!

    Und da ihr von den Europawahlen träumt, habe ich noch eine schlechte Nachricht für euch: eure Träume werden auch im nächsten Mai zerplatzen.

    Bis dahin ist die Wundertüte offen. Drin steckt nur – heisse Luft!

    Arrividerci! Oder, wie es der Terminator sagen würde: Hasta la Vista, Baby!

  108. #112 Antisozi (05. Okt 2013 01:43)

    Nur hat Doll ganz vergessen, daß die Medien politisch korrekt sind. Wer sich islamkritisch gibt, wird abgeschossen, das müsste er selbst am besten wissen.
    Darum müsste er Lucke auch gut verstehen.
    Warum tut ers aber nicht, was möchte Doll erreichen ?

    Könnte es unter Umständen, gegebenenfalls, vielleicht sein – ich frage ja nur -, dass es Leute gibt, die sich nicht nur „islamkritisch geben“, sondern tatsächlich islamkritisch sind?

    Ich weiss, für einen Politiker eine fast absurde Vorstellung…

  109. #106 Alphawolf

    Lucke kann sich öffentlich gar nicht anders verhalten. Wenn er DF öffentlich tolerieren würde, müsste er das in jedem Interview und in jeder Talk-Show begründen

    Er muß gar nichts.
    Bzw. er muß lernen, daß die Medien ihm nicht freundlich gesinnt sind, und ihn früher oder später fertigmachen werden.
    Er muß also zusehen, von den Medien unabhängig zu werden.

  110. Was mich an der AfD anekelt, so richtig anekelt ist folgendes;
    Viele, sehr viele Mitstreiter waren bisher noch nie politisch tätig. Wenn diese Mitstreiter nun merken, dass wie mal wieder verar… wurden, dann werden die nie wieder politisch tätig.
    Viele, sehr viele Mitstreiter kamen aus dem islamkritischen Lager. Das waren die, welche aktiv tätig waren. Die Phobieredner haben keine Plakate gehängt. Das waren die fleissigen Islamkritiker.
    Diese Leute werden nie wieder tätig werden.
    Das ist ein dauerhafter Schaden für die Islamkritik.

    Fazit:
    Die AfD hat die Islamkritiker benutzt um diese als Wähler und Helfer zu gewinnen. Nun werden diese Leute als geistig Krank gebranntmarkt.
    Diese Leute werden doch nicht mehr aktiv werden. Das ist ein herber Schlag für die Islamkritik in diesem Lande.
    Uns Islamkritikern werden diese Leute fehlen in Zukunft. Schade das die AfD ohne Not Leute verbrannt hat.

  111. #113 Midgaardschlange

    Ich finde es erbärmlich, dass hier VOR der Wahl, von den AfD Anhängern, um jede Stimme aus dem Lager der Islamkritiker gebuhlt wurde.

    Ach so, wenn man eine Partei wählt, dann erwirbt man neuerdings damit das Recht, auf das Programm Einfluss zu nehmen, dem Parteivorsitzenden Vorschriften zu machen, ihm seine Leute rüberzureichen – oder wie ist das? Wenn das so ist, warum habt ihr das nicht schon all die Jahre bei CDU oder sonstwem gemacht?

    Leute, bleibt mal auf dem Teppich! Wo bitteschön steht im AfD-Programm was von Islamkritik? Da steht was von geregelter Einwanderung. Wem das nicht reicht, der muss die AfD nicht wählen.

    Wann kapiert man hier eigentlich, dass man den Islam nicht einfach abschaffen kann? Weder per Parteitagsbeschluss noch mit einer Bundestagswahl. Man kann die Latte für die Einwanderung höher hängen, das ist aber auch alles. Wer den Islam abschaffen will, kann gerne weiter DF wählen.

  112. #110 TheNormalbuerger

    In Berlin habe ich für die FREIHEIT beim Wahlkampf geholfen und mit vielen Menschen gesprochen. Beim Thema Islam sah ich fast nur in irritierte Gesichter.

    Die Freiheit hat denselben Fehler gemacht, wie es die AfD jetzt tut:
    Sich von PRO distanziert, und ein links-weichgespültes Programm abgeliefert.

    Islam allein reicht nicht. Man muß über die gesamte Betrugspolitik und dessen Profiteure aufklären.
    Die Islamisierung ist nur ein kleiner Baustein bei der Massenzuwanderung von Billigarbeitern.
    Die Frauengleichberechtigung meint in Wirklichkeit die Ausbeutung der Arbeitskraft der Frau. Sie führt ebenfalls zur Arbeitsmarktverzerrung und weiterem Lohndumping.
    Die linke Ideologie führt zur Zerstörung von Ehe und Familie, und soll Menschen desorientieren und in Abhängigkeiten bringen.
    Das Bildungswesen wurde systematisch zersetzt, um das Volk dumm zu halten.

  113. #126 Ferrari (05. Okt 2013 02:49)

    D´accord.

    Mit der AfD wird alles das nicht zu machen sein.

  114. @ Angela Makel

    Wen wollen sie hier eigentlich weiterhin verar….?
    Das die AfD mit Islamkritik und vor allem mit Islamkritikern nicht am Hut haben möchte haben die Islamkritiker doch realisiert.
    Die Frage ist nur warum die AfD trotzdem derart massiv auf Stimmenfang bei den Islamkritikern unterwegs war, und wohl noch immer ist.
    Heucheln Sie hier nicht weiter rum. Geben sie Butter bei die Fische.
    Sagen sie doch wie es ist:
    Der Mohr( die Islamkritiker) hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

    Solche Opportunisten wie sie es sind, sind Schuld am Zustand dieser Republik.

    Einfach nur erbärmlich.

  115. @ Angela Makel

    Danke für die widerholten klaren Worte.
    Ich hoffe nur jeder hier liest sie auch.

    Klar im Programm der AfD steht nichts von Islamkritik.Warum sollte da auch diesbezüglich etwas stehen?

    Dir Frage ist warum die AfD dann in

    Die Führungsspitze der AfD hat doch vom Islam soviel Ahnung wie eine Kuh vom Sonntag. Die Ahnugslosigkeit werfe ich niemandem vor. Dann schon eher die Weigerung sich mit dem Thema Islam überhaupt zu befassen.

    Die Frage warum gerade auf PI von seiten dae AfD auf Stimmenfang gegangen wurde, darf ja wohl noch gestellt werden.

  116. Ich sage voraus, dass die AfD den selben Unsinn veranstaltet wie seinerzeit die Piraten. Die „Abgrenzung nach rechts“ zerrt schon jetzt an den Nerven der Führung, sie lassen sich auf dieses Spiel ein, anstatt sich klar zu Demokratie und Meinungsvielfalt zu bekennen und die Diskussion darüber, ob man Leute von der FREIHEIT oder den Republikanern aufnimmt, zu beenden.

    Zu bedenken ist aber auch, dass nach meinem Eindruck mehr als 90% der AfD-Wähler gar nicht wissen, um was es den Islam-Kritikern geht. Schon die feine Unterscheidung zwischen Islam als Religion und als Ideologie führt zu fragenden Blicken. Viele halten sich auch einfach die Ohren zu, wenn das Thema aufkommt. Es gibt genug andere Probleme, die die Menschen umtreibt.

    Der Kern der Auseinandersetzung ist denn auch nicht das fehlende Wissen über den Islam, sondern die Frage: Wie geht die AfD mit Andersdenkenden um? Grenzt sie sich „nach rechts“ ab, wie einst die Piraten, werden sie auch da landen, wo die Piraten jetzt sind, nämlich auf dem Meeresboden.

  117. Ich frage mich nur, warum die AfD diese deutliche Abgrenzung zu den Islamkritikern nicht VOR der BTW vorgenommen hat.

  118. 77 Ferrari
    Welche denn?
    die 0,2 die die AfD sowieso nicht gewählt haben? Ich bitte sie…

  119. Teile und herrsche!
    …und Ihr Trottel springt wiedermal drauf.
    …und Merkel & Co. schlafen vor Freude stehend im Bett.
    Macht also die AfD kaputt. Die einzige Partei seit 1949, die eine reale Chance hat, in den nächsten Jahrzehnten gegenzusteuern.
    Man muß nicht alles von Lucke beklatschen. Mich stört auch, daß er sich überhaupt in solche hohlen und durchschaubaren Diskussionen wie um den Begriff „Entartung“ ziehen lässt. Der Feind meines Feindes ist mein Freund!!!

  120. Marc Doll an Lucke

    Danke Marc Doll, für diesen treffenden Absatz

    Wenn es Ihnen einleuchtet, Sie aber aus Angst, dies nicht nur nicht ansprechen, sondern aus Opportunismus die diffamieren, die dies im Gegensatz zu Ihnen tun, dann sind Sie moralisch nicht geeignet, dieses Land zu verändern (weil Sie dann keine Veränderung bewirken werden.

    Natürlich werde ich Lucke, die AfD, nicht noch einmal wählen.

  121. Unglaublich, wie viele „nützliche Idioten“ sich hier das Maul zerreißen. Da erlebt man das erfreuliche Erscheinen einer neuen politischen Kraft und ausgerechnet ein Politiker einer gescheiterten Partei, welche einst sogar Raddatz und Schachtschneider als Sympathisanten gewinnen konnte, leistet der AfD einen Bärendienst.

  122. diese Dolls und Stadtkewitze sollten sich endlich eingestehen, dass sie politisch gescheitert sind und sie nicht nur bei der AfD vor verschlossenen Türen stehen. Rien ne vas plus.

  123. Alle, die jetzt eine „klare Stellungnahme“ von Lucke und der AfD fordern, sind einfach nur zu blöd oder zu verblendet, sonst hätten sie schon lange mitbekommen, dass die Partei bereits ganz klar Stellung bezogen hat. Und zwar gegen vieles, wofür PI steht. Anstatt die AfD zu hypen, müsste die Freiheit aufgebaut werden und in mehr Bundesländern vertreten sein!

  124. Hahaha, superlustig, hier die Kommentare zu lesen. Wie kleingeistig. Offenbar haben viele AfD-Hasser, aber auch manche Befürworter noch immer nicht erfaßt, daß wir es bei den Alternativen mit einer Bewegung zu tun haben, die Ketten sprengt und Grenzen überwindet. Fast scheint es, als habe sich Mancher recht idyllisch in seiner überschaubaren PI-Welt eingerichtet, frei nach dem Motto „Ändern können wir so zwar nix, aber immerhin pochen wir auf unser Exklusivrecht, das hier nach Kräften bejammern zu dürfen“. Die Zeiten, in denen nur Blogs wie Politically Incorrect über die Tauglichkeit neuer nichtlinker Bürgerbewegungen befinden durften, sind vorbei. Eigentlich ein Grund zur Freude. Überflüssig wird PI deswegen noch lange nicht.

  125. Ich habe auf dem Blog „Deutschland Woche“ am 15. Septenber 2013 den folgenden Kommentar, als Antwort auf einen vorangegangenen Kommentar von einem Prof. Hermanns, der die AfD zu wählen empfolen hatte, geschrieben.

    %%%%%%%%%%%%%

    @ Prof. Dr. Manfred Hermanns schreibt am 13. September 2013 – 19:02
    “Diese realistische und ehrliche Alternative zur bisher verlogenen Europolitik kann man nur begrüßen und unterstützen.”

    Meine Antwort:
    Sie haben mit Ihrer Aussage und der Gesamteinschätzung der Lage sicher Recht, ich sehe das auch so, aber ich vermisse in den oben angeführten Positionen der Partei die wichtige Stellungnahme zum Islam. Es ist gleichermaßen eine Existenzfrage Europas und Deutschlands, wie eine künftige Regierung sich zum Islam stellt. Ich kann im Folgenden nur skizzenhaft das Problem anreissen, das ich damit meine.
    Auf diesen Punkt habe ich Sie schon einmal an anderer Stelle angesprochen, ohne Reaktion ihrerseits. Um diese wichtige Frage der Einstellung zum Islam wird keine Partei herumkommen.

    Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, sollte man erkennen, dass sich ein neuer Totalitarismus im religiösen Gewande des Islams in Europa zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als der einstige Kommunismus und der braune Nationalsozialismus.

    Wir stehen heute im Jahre 2013 in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer kaum nachvollziehbaren Erkenntnisblindheit und einer ideologisch bedingten Erkenntnisverweigerung versagen Politik und die beiden großen christlichen Kirchen heute wieder und ermöglichen durch ihr Verhalten den Untergang der westeuropäischen Zivilisation.

    Für Deutschland ist das umso unverständlicher und erstaunlicher, weil doch gerade wir, auf Grund unserer jüngsten Vergangenheit, sensibilisiert und wachsam sein sollten gegenüber totalitären und faschistoiden Bestrebungen.

    „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen“ – das jedenfalls meint Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islams, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird“, wie Prof. Mark A. Gabriel in seinem Buch „Islam und Terrorismus“ auf Seite 105 schreibt.

    Und Scheich Said Schaaban belehrt uns Ungläubige mit den folgenden, sehr klaren Worten:
    „Wir müssen die Demokratie zugunsten des Islam, dem einzig vollkommenen, vom Allmächtigen ausgearbeiteten System, ablehnen… Unser Marsch hat gerade erst begonnen und der Islam wird zu guter Letzt Europa und Amerika erobern… Denn der Islam ist der einzige (Weg) zur Erlösung, der dieser verzweifelten Welt noch bleibt…. Unser Auftrag ist, der gesamten Welt Erlösung zu bringen. Und dass ja niemand glaube, wir seien nur utopische Träumer!“

    Es ist unverständlich und auch unverantwortlich, dass von den führenden Politiker und Kirchenoberen solche Aussprüche, die ja nicht vereinzelt und verborgen von führenden Muslimen gemacht werden, nicht zum Anlass genommen werden, den Koran, die Sunna und die Scharia zur Kenntnis zu nehmen und daraufhin diese Aussagen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.
    Islamkritiker, die die Propagandalüge „Islam ist Frieden“ durchschauen, die heraufziehende Gefahr erkennen und nicht schweigen, werden als Ausländerfeinde diffamiert und als Rechtsextreme bekämpft. Auch wird ihnen ein krankhaftes Verhalten in Form der so genannten „Islamophobie“ unterstellt. Angst vor dem Islam ist weder krankhaft noch unbegründet, sondern eine Folge der wahren Erkenntnis des Islams.

  126. Der Lügen-Lucke hat sich bei der Illner ja ganz schön demaskiert!

    Leute von der AfD die Arbeitslosen das Wahlrecht aberkennen wollen, diese zu Organverkäufen zwingen möchten und für mehr Zuwanderung sind… Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, wie es die AfD fordert, regelt ausschließlich den Zuzug von Arbeitskräften, die aktiv im Ausland angeworben werden.

    Bei der Zuwanderung in den deutschen Sozialstaat handelt es sich dagegen fast ausnahmslos um Ausländer, die als Asylbewerber, Familiennachzügler oder freizügigkeitsberechtigte EU-Bürger nach Deutschland kommen. Diese Formen der Zuwanderung basieren auf verfassungsrechtlichen bzw. völkerrechtlichen Vorschriften und können durch ein nationales Einwanderungsgesetz nicht eingeschränkt werden.

    Ein Einwanderungsgesetz öffnet somit das Tor für zusätzliche Zuwanderung, nämlich die von Arbeitskräften aus dem Nicht-EU-Ausland. Und gerade die machen jetzt einen auf linke Professoren-Partei, die diesen ganzen Ethno-Schwachsinn genau wie FDP, CDU (über die anderen noch linkeren braucht man nicht zu debattieren) mitspielt.

    Aber gerade auf Opportunisten und Kommerzritter wirkt diese Blendgranate (AfD) bis jetzt immer noch wie Opium auf die eigene fragwürdige politische Vita.

    Die Professoren-Partei ist eine Lobbyisten Partei, die Themen wie Überfremdung, Sozialabbau, Moscheebauten usw. überhaupt nicht interessiert.

    Die Leute können ja ihre Nieren verkaufen, wenn sie pleite sind.

  127. Zwei Dinge bedrohen unsere demokratisch-freiheitliche Grundordnung und unsere Kultur:
    Einmal die katastrophale Demographieentwicklung und zum zweiten die damit einhergehende Islamisierrung Europas.

    Beides wird ebenso wie von den anderen etablierten Parteien bewusst verharmlost bzw. das Thema als rechtsradikal tabuisiert.

    Entwder ist die AfD offen für Kritik an menschenverachtenden Ideologien wie die des Islams oder sie wird unsere Kultur an den Islam verkaufen, nur um der politischen Macht wegen.

    Und wie sie zu Menschen steht, die sehr mutig gegen die Bedrohungen dieser Herrenmenschenideologien sich einsetzen wissen wir zwischenzeitlich sehr exakt.

    Schade, auch ich habe die AfD gewählt.
    Aber die AfD wird sich nicht gegen die Islamisierung stellen sondern sie brandmarkt ganz offen diejenigen, die sich für die Menschenrechte und gegen den Islam einsetzen.

    So einfach sehen die Dinge bei der AfD jeztz aus – Punkt.

  128. Was ist dir denn über die Leber gelaufen, Wilhelmine? xD

    Tritt ein, bring Geld herein, mach’s besser! Oder stehst du eher auf 0,x-Splitterparteien?

  129. @schmibrn

    Hm. So einfach ist das also. Aha. Soweit ich weiß, möchte die AfD nur keine dumpfen Islamfeinde in den eigenen Reihen haben. Warum bellen Sie da? Sind Sie denn Einer?

  130. Manche Leute verstehen es offenbar nicht.
    Lucke / die AfD sind gezwungen, sich so zu verhalten, wenn sie nicht in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden wollen.
    Warum sollte die AfD sich verhalten, wie die FREIHEIT? Um am Ende mit 0,2% dazustehen?

    Als Islamkritiker jedoch ist man überhaupt nicht im Zwang sich zu distanzieren oder zum Gegenangriff überzugehen oder irgendwas zu fordern. Das ist so, als würden die Mitglieder der MLPD von der Partei die LINKE fordern, dass diese endlich die Forderung nach weltweitem Kommunismus ins Parteiprogramm aufnimmt.

    Dieser Artikel wirkt wie die Protesthaltung eines Kindes, das gegen seine Eltern rebelliert. „Ich will, ich will, ich will. Wenn ich das nicht bekomme, dann hab ich euch nicht mehr lieb!“

    Man sollte sich lieber überlegen, was man will. Noch eine 0,x% Partei, die den Islam kritisiert und das Spektrum der Konservativen noch ein bißchen mehr zersplittert. Oder eine 5+x% Partei, die zwar nicht den Islam thematisiert, aber dafür wenigestens einen Gegenpol zum Linken Mainstream bildet.

  131. @152 kolat

    Was ist denn ein „dumpfer Islamfeind“ ? Könnten Sie das vielleicht einmal konkretisieren ?

  132. @noblesse oblige

    Nach meinem Dafürhalten meinen die AfD-Verantwortlichen damit einen Menschen, der dem Islam kritisch gegenübersteht, aber dabei vorgeht wie ein Grobmotoriker.

  133. @ #151 kolat (05. Okt 2013 10:29)

    Hauen und stechen und kräftig austeilen gilt erst recht, wenn man in der Opposition ist. Demut in der Politik hat nie zu etwas gebracht.

    “Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.” Konrad Adenauer

  134. Ich fand es auch nicht so toll, als Lucke Mitglieder der Freiheit als „islamophob“ bezeichnete und damit beleidigte. Ich weiss nicht genau, was genau seine Intentionen dabei sind, könnte mir vorstellen, er will nicht einem Spießrutenlauf ausgesetzt sein, der ja jetzt schon zum Teil lief. Es ist erschreckend, wie Leute, die eine andere Meinung als der Mainstream haben, in Deutschland fertig gemacht werden. Und es ging ja erstmal um die Euro-Diskussion. Aber wenn man einen Standpunkt hat, sollte man fest dazu stehen und sich nicht weichkochen lassen. Mir persönlich, wäre eine Vereinigung von „Der Freiheit“ und der AFD lieb – als Bündelung der Kräfte. Wenn Herr Lucke seine Bedenken gegen die Mitglieder doch aufgeben würde. Hier geht es darum Stellung zu beziehen und sich nicht beirren zu lassen.

  135. #149 Wilhelmine (05. Okt 2013 10:18)

    Bei der Zuwanderung in den deutschen Sozialstaat handelt es sich dagegen fast ausnahmslos um Ausländer, die als Asylbewerber, Familiennachzügler oder freizügigkeitsberechtigte EU-Bürger nach Deutschland kommen. Diese Formen der Zuwanderung basieren auf verfassungsrechtlichen bzw. völkerrechtlichen Vorschriften und können durch ein nationales Einwanderungsgesetz nicht eingeschränkt werden.

    Yep. Worauf Sarrazin in seiner herrlich-knochentrockenen Art in allen Vorträgen hinweist.

    Die AfD ist weit mehr „Mainstream“ – ich will nicht direkt „links“ sagen, weil dies eine Beleidigung für die „Linke“ wäre – als Sarrazin jemals sein wird.

  136. #149 Wilhelmine:

    Leute von der AfD die Arbeitslosen das Wahlrecht aberkennen wollen,…

    Sie enttäuschen mich, Wilhelmine, sind doch sonst keine, die Linkspropaganda einfach nachplappert! Konrad Adam, AfD, hatte in der „Welt“ auf eine Polemik von André Lichtschlag geantwortet, Lichtschlag: „Entzieht den Nettostaatsprofiteuren das Wahlrecht!“:

    http://www.welt.de/print-welt/article153823/Entzieht-den-Nettostaatsprofiteuren-das-Wahlrecht.html

    Konrad Adam: Was passiert mit einem Gemeinwesen, wenn immer größere Teile der Bevölkerung „auch ohne den Willen zur Arbeit auf öffentliche Kosten ein auskömmliches Leben führen“:

    „Wo sich eine solche Mentalität durchsetzt, ist es mit Staat und Staatlichkeit nicht mehr weit her. Dann muss die Vorstellung vom gemeinen Wohl, ohne das eine Gesellschaft nicht auskommt, verkümmern und verfallen. Der Anspruch, hier und heute gut zu leben, untergräbt den Willen zur Zukunft und zwingt die Politik, dem aktiven, aber schrumpfenden Teil der Bevölkerung zugunsten eines beständig wachsenden, aber unproduktiven Teils immer größere Opfer abzuverlangen. Auf diesem Weg ist Deutschland ziemlich weit vorangekommen.“

    http://www.welt.de/print-welt/article159946/Wer-soll-waehlen.html

  137. Notfalls ist man eben bei den gleichgeschalteten Medienvertretern unbeliebt, doch im Volk gibt es doch viele Leute, die es honorieren, wenn man für seine Interessen eintritt, wenn man die Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt. Und die Sorgen sind eben auch und gerade in der Debatte um Einwanderung und Islam. Das kann man nicht wegdiskutieren. Wenn man wieder davon hört, dass Leute halb oder ganz totgeprügelt wurden, wenn es Anschläge auf Kirche gibt – darf man da schweigen ?

  138. Was will Herr Doll denn? Die DF hatte ja
    Ihre Chance im politischen Wechselspiel;
    nur die hat Sie vergeigt.
    Die AfD ist eben keine DF, sosehr sich das auch vielleicht Herr Doll wünscht; das
    erinnert mich an einen Trittbrettfahrer.

    Es geht immer um die Akzeptanz beim Wähler.

  139. #162 udosefiroth (05. Okt 2013 12:10)

    Es geht immer um die Akzeptanz beim Wähler.

    So denkt die Merkel auch.

  140. Warum hatte die Freiheit eigentlich nicht den Erfolg ? Sind die Leute denn so verblendet, dass sie alle wie die Lemminge hinter Merkel und Co. her rennen ? Ich weiss nicht, warum es nicht gelingt, eine starke Kraft rechts von der CDU zu positionieren, ohne dass sie gleich in die radikale Ecke gestellt wird. Die Linke hat sich doch auch positioniert. Ok, Lucke gehts um die verfehlte Europolitik – uns ja AUCH – aber man kann auch nicht drängende Frage der Immigration, der Fehl-Integration und der Kriminalität ausblenden. Da fehlt mir mehr Einsatz. Mit der CDU bin ich durch, die sind so austauschbar wie die SPD geworden. Lächerliche Unterschiede wie das Betreuungsgeld sind doch marginal und nicht der Rede wert.
    Und wenn die Afd noch nicht „fertig“ im positiven Sinne ist, sie kann es werden.
    Die herkömmlichen Parteien sind fertig und zwar fix und fertig im negativen Sinne.

  141. Warum hatte die Freiheit eigentlich nicht den Erfolg ? Sind die Leute denn so verblendet, dass sie alle wie die Lemminge hinter Merkel und Co. her rennen ? Ich weiss nicht, warum es nicht gelingt, eine starke Kraft rechts von der CDU zu positionieren, ohne dass sie gleich in die radikale Ecke gestellt wird. Die Linke hat sich doch auch positioniert. Ok, Lucke gehts um die verfehlte Europolitik – uns ja AUCH – aber man kann auch nicht drängende Frage der Immigration, der Fehl-Integration und der Kriminalität ausblenden. Da fehlt mir mehr Einsatz. Mit der CDU bin ich durch, die sind so austauschbar wie die SPD geworden. Lächerliche Unterschiede wie das Betreuungsgeld sind doch marginal und nicht der Rede wert.
    Und wenn die Afd noch nicht „fertig“ im positiven Sinne ist, sie kann es werden.
    Die herkömmlichen Parteien sind fertig und zwar fix und fertig im negativen Sinne.

  142. Noch mal zum Mitschreiben:

    „Islamkritik“ steht momentan nicht im Programm, wohl aber die Neuregelegung der Einwanderung nach ökonomischen Kriterien sowie der Abbau der EU-Bevormundung, eine Absage an die politische Korrektheit und die Einführung direkter Demokratie. Ergänzt wurde das durch Eckpunkte zur Außenpolitik mit einer klaren Absage der Türkei als EU-Mitglied und mit der Forderung, die innere Sicherheit zu verbessern. Es gibt keine andere Partei auf der Schwelle zum Bundestag, die sich so weit aus dem Fenster lehnt.

    Wir haben aber keine Lust, aus dem Fenster herauszufallen. Und daher gilt:

    – die AfD sucht sich ihre Themen selbst aus
    – die AfD schreibt ihr Programm selbst
    – die AfD sucht sich ihre Mitglieder selbst aus
    – die AfD legt ihre Strategie selbst fest

    Einmischung seitens DF nicht erwünscht!

    Zumal das Manöver von DF leicht durchschaubar ist. DF ist schon alleine aus organisatorischen Gründen kläglich gescheitert, hat nur an 2 Wahlen teilgenommen und sich durch einseitige Schwerpunktsetzung weit vom eigenen Programm entfernt. Die Zukunftschancen sind noch geringer als die von Pro, da Pro wenigstens sowas wie eine Organisation hat.

    Aus diesem Frust heraus eine andere Partei für die eigenen Zwecke kapern zu wollen ist nicht besser als der Versuch diverser Ex-FDP-ler, aus der AfD eine FDP 2.0 machen zu wollen.

    Die AfD ist aber jetzt schon resistent gegen solche Bestrebungen und wird sich von niemandem vor den Karren spannen lassen und sich von keiner anderen Partei unterwandern lassen.

    Die AfD dafür kritisieren zu wollen, dass sie ein eigenes Profil hat und nicht nach der Pfeife der Islamkritiker tanzt, ist ein reines Ablenkungsmanöver. Setzt euch lieber mit Stadtkewitz, Doll und Stürzenberger auseinander und übt dort Manöverkritik. Die AfD ist für deren politischen Bankrott nicht verantwortlich.

  143. Zitat…
    163 Stefan Cel Mare (05. Okt 2013 12:12) #162 udosefiroth (05. Okt 2013 12:10)

    Es geht immer um die Akzeptanz beim Wähler.

    So denkt die Merkel auch.
    ___________________________________________

    Das aber ist nicht das Falscheste. Jedenfalls
    war für den Wähler die DF keine Alternative
    und man sollte sich die Frage stellen…
    warum?
    Bevor Herr Doll lästert, sollte Er doch mal
    das Scheitern der DF analysieren!
    Ist die AfD eine Protest Partei? Ja, denn wie
    die Wahlanalysen gezeigt haben, kommt die Wählerschaft aus allen Gruppierungen, SPD, CDU, LINKE, GRÜNE und FDP, das verblüfft!

  144. #162 udosefiroth (05. Okt 2013 12:10)

    „Die AfD ist eben keine DF, sosehr sich das auch vielleicht Herr Doll wünscht; das
    erinnert mich an einen Trittbrettfahrer.“

    Die Trittbrettfahrer sind schon vor geraumer Zeit von der DF zur AfD übergetreten, viele in der Hoffnung auf Pöstchen in der dafür als aussichtsreicher erachteten neuen Partei.

    Bin ja mal gespannt, wie man jetzt in der AfD mit Schachtschneider umgeht, der ja nach neuerer Definition nun eigentlich auch zu den „Islamophoben“ zählen muss. Vor der Wahl hatte man ihn noch als Redner eingeladen und sich mit ihm geschmückt. Durfte wohl auch nur zeitweise die Rolle eines nützlichen Idioten übernehmen.

    Laut Umfragen können sich rund 25% der Wahlberechtigten vorstellen eine islamkritische oder eurokritische Partei zu wählen. Von diesen 25% sind aber die allerwenigsten bereit, ihre Stimme einer diesbezüglich ausgerichteten rechtsradikalen Partei zu geben. Die DF ist nicht wegen ihrer Islamkritik gescheitert, sondern weil sie von den Medien erfolgreich als rechtsradikal gebrandmarkt wurde.
    Bei der AfD ist das nur deshalb nicht in erwünschtem Maße gelungen, weil sie mit prominenterem Führungspersonal besetzt ist. Leute wie Lucke, Starbatty, Hankel und Gauland kann man eben nicht ganz so leicht mit der Nazikeule erschlagen.

    Da sich die AfD-Mitgliederschaft aus den unterschiedlichsten Richtungen zusammen gefunden hat, dürfte es in Kürze zu schweren Auseinandersetzungen über das Parteiprogramm kommen, wann dann auch wieder zu vielen Austritten führen wird.

    Am wahrscheinlichsten erscheint mir, dass dann eine Art neuer und bloß andersbenannter CDU/FDP übrig bleibt, die sich von ihren Originalen im wesentlichen lediglich in der Euro-Politik unterscheidet.

    Bei vielen, die hier mit großem Eifer das hohe Lied der AfD singen und hinter allem und jedem eher unangenehm daher kommenden bloß eine besonders geschickte Strategie deren kluger Köpfe vermuten, wird sich dann große Entäuschung breit machen und vermutlich wird dann in ähnlich großmäuliger Weise auf sie eingedroschen werden.

  145. #158 HendriK.:

    Ich fand es auch nicht so toll, als Lucke Mitglieder der Freiheit als “islamophob” bezeichnete und damit beleidigte.

    Es wäre nicht verkehrt, den Originaltext zu lesen, bevor man in die Tasten haut. Lucke hat an keiner Stelle „Mitglieder der Freiheit als ,islamophob‘ bezeichnet“, sondern gesagt: Wenn Mitglieder der „Freiheit“ eine „islamophobe und latent fremdenfeindliche Einstellung haben“, dann hätten sie bei der AfD „nichts verloren“.

    Im Übrigen war Luckes Stellungnahme nur die Reaktion auf Stadtkewitz‘ Brief an die Mitglieder seiner Partei, der durch die Veröffentlichung bei PI leider den Status eines Offenen Briefe erhalten hat. Der so zu verstehen war, dass die Reste der „Freiheit“ jetzt geschlossen zur AfD überwechseln sollen. Die hat mit den „Freien Wählern“, die gleiches getan haben, schon genug zu tun.

    Nebenbei: „Die Freiheit“ wird auch nicht bedeutender, wenn man sie ständig in Versalien schreibt. Mit dem falschen Namen fing die ganze Misere an.

  146. @154 kolat

    D.h. jemand, der gerade heraus sagt, was er denkt. Einer, der kein Heuchler, nicht hinterfotzig ist. Herr Lucke wäre dann das Gegenteil davon.

  147. @#8 Toni H.
    Ihre Rücksichtnahme in Ehren, aber ist es nicht langsam an der Zeit den Begriff „rechtes Gedankengut“ zu relativieren? Ist es hinzunehmen, dass einfach alles und jede Diskusion mit derlei billigen Parolen, ohne auch nur ein Beweisargument, abgwürgt wird?
    Vor Jahren war rechts wirklich rechts, es waren die ewig gestrigen, inzwischen ist rechts bereits in der Mitte und alles was nicht nach Gutmenschentum dufetet stinkt schon automatisch nach „rechter“, brauner Soße und alle machen mit.
    Haut den Meinungsmachern endlich ihre selbstgestrickten Tabus um die Ohren, damit sich dieser angeblich „rechte“ Quatsch von selbst erledigt.
    Alle die mit „rechts“ argumentieren muss man endlich mal festnageln, dass sie dies erklären müssen, was sie meist nie können. Sarazin wird als rechter Bezeichnet, auch Buschkowski und Ulfkotte, aber was ist an diesen Leuten rechts? Einfach nur die Puplikation tabuisierter Themen, oder gar die veröffentlichte Wahrheit?
    Die Eidesformeln unsere politischen Führung sind dann unbedingt auch als rechtes Gedankengut zu verstehen und ganz sicher nicht im Sinne vieler Linksgrüner.
    Wenn dem so ist, dann sind viele gerne RECHTS, denn „links“ müssen ja dann automatisch nur die Lügner, Duckmäuser und Schweiger zu finden sein!

  148. #167 udosefiroth (05. Okt 2013 12:41)

    Jedenfalls
    war für den Wähler die DF keine Alternative
    und man sollte sich die Frage stellen…
    warum?

    Vielleicht, weil sie zur Bundestagswahl gar nicht angetreten ist?

    Ist die AfD eine Protest Partei?

    Na klar. Was denn sonst. Ebenso wie zuvor die Piratenpartei. Nachdem diese dann durch Medien und Konkurrenten geschliffen und PC-mässig gleichgerichtet wurde, steht sie nun bei um die 3%. Also dort, wo die AfD ebenfalls stehen wird, nachdem sie diesen Prozess hinter sich gebracht hat.

    Die nächsten Schritte werden sein:

    – Teilnahme am Fstenbrechen (ist in Einzelfällen ja bereits erfolgt), um zu demonstrieren, dass man nichts gegen die „Muslime“ hat, und
    – Teilnahme am „Kampf gegen Rechts“ und an den verschiedenen Initiativen „XYZ ist bunt“

    Danach ist die AfD für alle Zeiten mausetot.

  149. #168 Heta: Ok, so hat er es gesagt. Ein großartiger Unterschied macht es nicht. Ich finds einfach nicht gut, wenn man den Begriff „islamophob“ verwendet. Das tun schon viele andere. Hier werden Islamkritiker stigmatisiert und in eine Ecke gedrängt. Ich habe beide Stimmen der AFD gegeben, weil hier zurecht die Hoffnung bestand, dass sie in den Bundestag einziehen konnte. Und es war ja auch knapp. Ich hätte auch eine andere Partei wählen können, doch die landeten alle unter „Sonstige“ . Was sollen jetzt „Versalien“ sein ? Ich fand den Namen „Die Freiheit“ gut.
    Ich würde dafür plädieren, dass Pro Deutschland, Die Freiheit und AFD eine Partei wären. So wie jetzt gehts nicht weiter, jeder belauert den Anderen und am Ende scheitern sie doch, weil die Aufsplitterung nichts bringt.

  150. Wie hat man eigentlich die beiden Fotos oben zu verstehen: Lucke, der im Dunkeln, Marc Doll, durch die Israelfahne zusätzlich veredelt, der im Licht?

    Was die Israelfahne betrifft, die gewisse Herrschaften in der Öffentlichkeit demonstrativ dabeihaben, so bin ich ausnahmsweise mit Herrn Butterwegge einer Meinung, der sagte:

    „Sich als Freund der Juden aufzuspielen, ist der Versuch, einen Blankoscheck zu erwerben, um nicht in die Schublade des Rechtsextremismus gesteckt zu werden.”

  151. Zitat…
    Hendrik 172
    „Ich würde dafür plädieren, dass Pro Deutschland, Die Freiheit und AFD eine Partei wären. So wie jetzt gehts nicht weiter, jeder belauert den Anderen und am Ende scheitern sie doch, weil die Aufsplitterung nichts bringt“.
    ______________________________________________

    Das sehe ich aber anders! Am Ende geht es um
    Glaubwürdigkeit! Gerade die PRO Ecke hat Ihre
    „Rechten“ Altlasten und die kann ich nicht ak-
    zeptieren.

  152. #14 Mosigohome (04. Okt 2013 20:53) Das wichtigste für mich ist: Setzt die AfD Volksbefragungen durch oder nicht!
    Wenn ja, ist doch für uns Islamkritiker alles in Butter!
    Also, nicht so schwarzsehen!

    Ja, wegen des Rufs nach Volksbefragung habe ich unter anderem die AfD gewählt. Wird Volksbefragung und Volksentscheid durchgesetzt, kann der Islamisierung Deutschlands ein Ende bereitet werden, auch wenn ein solches vielleicht nicht in Luckes Interesse liegt.

    Marc Dolls Einlassung unterschreibe ich in allen Teilen!

  153. Diese kleingeistigen Zwistigkeiten zeigen mal wieder, dass es kaum eine Chance gibt, irgendwas in Deutschland zu ändern.

    Manchmal muss man Bündnisse eingehen, auch wenn nicht alles passt. Wenn sich die Führungskader damit schwer tun, dann sollte wenigstens das Fußvolk einen klaren Blick behalten.

    Ich bin Mitglied der Freiheit, habe aber schon 2011 die vorrangige Islamkritik als taktisch unklug empfunden. Die Menschen sind noch nicht so weit.

    Manche Wähler der AfD fühlen sich ausgenutzt? Warum? Es ist doch eigentlich umgekehrt.
    Diese Partei ist die einzige, die derzeit Schranken durchbrechen und den Mainstream durchrütteln kann. Die Menschen wachen auf. Irgendwann wird der Weg auch für andere Kräfte frei sein. Vielleicht hat ja dann die Vorhut AfD ausgedient. Das wird die Zukunft zeigen.

    Hört endlich mit dem nervenden Kleinkrieg auf! Es gibt eine Menge Leute, die sich vor Freude die Hände reiben.

  154. #172 HendriK.:

    Was sollen jetzt “Versalien” sein? Ich fand den Namen “Die Freiheit” gut.

    Versalien sind Großbuchstaben. Der Name einer Partei kann nicht gut sein, wenn man sprachlich nicht damit umgehen kann. Wenn man betonen muss, dass es sich um die Partei und nicht um das Wort Freiheit handelt. Wenn man kein Adjektiv daraus bilden kann und auch keine Abkürzung, „DF“ ist nur ein Notbehelf. Während das Kürzel „AfD“ sich in nullkommanix durchgesetzt hat.

    jeder belauert den Anderen und am Ende scheitern sie doch,…

    Die AfD belauert niemanden, es sind die anderen, die die AfD belauern.

  155. Wenn doch alle diejenigen,die der AfD mangelnde Islamkritik vorwerfen, WARUM gründen jene welche nicht eine Anti Islam Partei und schauen
    mal (falls überhaupt zugelassen)wie viele Stimmprozente bei eine BT Wahl so für sie abfallen??? Eben,0,sonstwas oder nur heisse Luft,weil keiner davon seinen Ar*** vom Pc bewegen würde! Hier dumm rumlabern und zu meckern kann jeder.Aber was die AfD in so kurzer zeit
    bewirkt und an Stimmen bekommen hat ist doch wohl mehr als gelabere oder? Nebenbei sind die Mitglieder keine Berufspolitiker sondern machen das neben ihrer Arbeit! Bin ja mal gepannt auf eure Islamkritik ein Thema Partei.
    Hört doch mal zwischen den Zeilen von Lukes
    aussagen zur Einwanderung! Manche sind halt wohl nicht in der Lage taktisch zu denken.
    Und an alle die es verstanden haben,denkt dran
    das Kreuz für AfD bei der Europawahl!

  156. zu stefan Cel Mare 171
    ______________________

    Es geht am Ende um den Erfolg und den hat
    weder die DF noch PRO! Natürlich hat und hatte
    dies auch mit dem finanziellen Background der
    AfD zu tun; den hatten die Anderen eben nicht.
    Hier fällt es mit dann doch schwer die AfD als
    Protest Partei anzusehen, denn Sie wird ja aus
    dem System finanziert und unterstützt, folglich ist Sie ja dann ein Teil des Systems.

    Die AfD hat Ihr Programm und damit kommt Sie
    beim Bürger und beim Wähler an.

  157. #178 udosefiroth

    Die relative Erfolglosigkeit von DF und Pro hat ihre Ursache u.a. darin, dass viele Wähler von der AfD zunächst überzeugt waren, die sonst Pro oder DF gewählt hätten.

  158. #152 kolat (05. Okt 2013 10:35)

    Hm. So einfach ist das also. Aha. Soweit ich weiß, möchte die AfD nur keine dumpfen Islamfeinde in den eigenen Reihen haben. Warum bellen Sie da? Sind Sie denn Einer?

    Ach Kolat, Sie armer Willi!

  159. Wahnsinn, der Marc Doll, von dem man ja lange nichts mehr gehört hat, ebenso wenig vom Rene Stadtkewitz, der- oh Zufall- jetzt auch plötzlich auftauchte, ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Genauso kurios ist es, dass sich die FREIHEITler, die mit ihrer Partei total gescheitert sind, auch wegen der offensichtlichen Unfähigkeit des Herrn Doll und Herrn Stadtkewitz und dem einseitigen Festlegen auf die Islamkritik, jetzt offenbar in Rage befinden, weil sie von der AfD nicht mit offenen Armen empfangen werden. Dabei war es doch die FREIHEIT selbst, was sie ja bis heute beibehalten hat, die sich ebenfalls abgegrenzt hat, u.a. von PRO, allerdings- und das ist entscheidend- mit dem Unterschied, dass die AfD deutlich mehr Erfolg hat, während die FREIHEIT bis heute nichts erreicht hat und stattdessen bei 0,irgendwas rumkrebst, was auch daran liegt, dass man von Stadtkewitz, Doll und Co, mit Ausnahme von Herrn Stürzenberger, der wenigstens aktiv ist, in den letzten Monaten, ja sogar Jahren, nichts gehört hat und ausgerechnet ist wo die AfD was erreicht hat kommen diese Leute plötzlich wieder hervorgekrochen. Man könnte dabei echt meinen, was wahrscheinlich auch so ist, dass das Neid ist oder/und eitle Selbstdarstellung, um sich auf Kosten der AfD ins Rampenlicht zu stellen.
    Die AfD weiß es eben- etwas was auch sonst eigentlich jedem klar sein müsste- dass man allein mit Islamkritik, auf die sich PRO und FREIHEIT viel zu einseitig festgelegt haben, nicht erreichen kann in D und ihre Partei in nullkommanix erledigt wäre, wenn sie nicht nur jetzt auf Stadtkewitz erfreut zugegangen wäre, sondern das Thema Islamkritik zudem zu den wichtigsten Themen ihrer Partei erklärt hätten. Es bleibt auch festzuhalten, dass Stadtkewitz mit seinem dämlichen Vorstoß, den er besser per Telefon mit Lucke abgesprochen hätte statt das öffentlich hinauszuposaunen- das zeigt übrigens auch die organisatorische Unfähigkeit vom Stadtkewitz- der Islamkritik geschadet hat, denn ohne seinen Vorstoß hätte sich Lucke nicht zu distanzieren brauchen und hätte in Folge dessen keinen Aufnahmestopp verhängen brauchen. Man darf nämlich nicht vergessen, dass es ja bereits ehemalige FREIHEIT-Mitglieder in der AfD gibt und diejenigen, die ebenfalls zur AfD wollten können jetzt nicht, dank dem wahnsinnig gescheiten Vorstoß des Rene Stadtkewitz.

  160. #177 udosefiroth (05. Okt 2013 13:32)

    Es geht am Ende um den Erfolg…

    Ne Kumpel, es geht immer um die Wahrheit.
    Ansonsten werden Sie Mitglied bei C*-Parteien, SPD, Grüne und Linksfaschisten.

  161. Typisch deutsche konservative Debatte. Während die Linken zusammen marschieren, sitzen wir noch am Tisch und zanken uns mit der Frage wer nun neben wem gehen soll und darf. Die selbe Diskussion gab es hier doch nach der vergeigten Berlin Wahl zwischen Pro und DF. Also nix neues. Die Karawane zieht weiter. Wir kriegen echt nix gebacken, seit Jahrzehnten. Wir sind scheinbar echt zu blöd dafür. Selbst Lenin meinte, die Deutschen würden sich noch eine Fahrkarte kaufen bevor sie den Bahnhof stürmen.

    Mir ist die Meinung von einigen tausend Leuten sowas von egal. Die Leute sind mit keiner Partei zufrieden. Ich bin selber nicht zufrieden mit der Reaktion der AfD, aber wir müssen für die kommenden Landtagswahlen bereit stehen. Aktuell steht eine Programmdiskussion in der AfD an bei denen die Mitglieder gefragt sind. Es wäre wünschenswert wenn die AfD mehrere Flügel vereinen könnte.

  162. kolat zu Wilhelmine:

    „Was ist dir denn über die Leber gelaufen, Wilhelmine? xD

    Tritt ein, bring Geld herein, mach’s besser! Oder stehst du eher auf 0,x-Splitterparteien?“

    Mich würde auch mal interessieren, warum diejenigen, die sonst wie ich gern Eigeninitative hervorheben, selbst offenbar in dieser Hinsicht nichts selbst anpacken wollen, sondern- und das wohlwissend, dass von nichts, nichts kommt- lieber darauf hoffen, dass es andere für sie richten. Auf der andere Seite die Linken- ein gutes Beispiel sind die Grünen- wären nie so erfolgreich gewesen, wenn sie nur gemeckert hätten, immer nur die anderen vorgeschickt hätten und auch sonst nur geredet hätten- dann hätten sich entweder dort konservative Umweltschützer behaupten und durchsetzen können bzw. hätten dort einen starken Flügel bilden können. Manchmal kommt’s mir echt so vor, als wollten Wilhelmine und Co., die viel schimpfen und auf Parteien setzen die mit ihrer Vorgehensweise und ihrem Spitzenpersonal total gescheitert sind, nur ihren Frust ablassen.

  163. #180 schmibrn (05. Okt 2013 14:14)

    Ne Kumpel, es geht immer um die Wahrheit.

    Wahrheit, die unter 5 Prozent bleibt, die hört keiner.
    (Nein, ich animiere nicht zum Lügen. Nur zum Portionieren der Wahrheit.)

  164. Wenn Ihnen das nicht einleuchtet und Sie hier überhaupt keine Probleme erkennen können, dann sind Ihre analytischen Fähigkeiten nicht ausreichend für einen Spitzenpolitiker.
    Wenn es Ihnen einleuchtet, Sie aber aus Angst, dies nicht nur nicht ansprechen, sondern aus Opportunismus die diffamieren, die dies im Gegensatz zu Ihnen tun, dann sind Sie moralisch nicht geeignet, dieses Land zu verändern …

    Treffer.

  165. Ich finde es ein wenig seltsam, dass einige hier um einem AfD-Erfolgs-um-jeden-Preis willen verbieten wollen, Wahrheiten beim Namen zu nennen.

    Das ist doch auch eine Art politische Korrektheit.

  166. #189 Heta

    Lucke hätte sich weit zurückhaltender äußern können, auch mit einer Entscheidung für einen einstweiligen Aufnahmestopp für Mitglieder der FREIHEIT (was ich angesichts der unabgestimmten Vorgehensweise der Führung der FREIHEIT durchaus nachvollziehen kann).

    Er hätte nicht die „Islamophoben“ Keule auspacken müssen, hätte nicht „Dumpfe Islamfeinde“ sagen müssen. Das ist von ihm ohne Not gewählte Kampfrhetorik. Klar – er steht unter Druck. Aber das tun wir auch. Auch unter Druck kann man Maß halten in seiner Ausdrucksweise. Man muss nicht ohne Not Verbündete derart vor den Kopf stoßen. Lucke weiß noch nicht einmal, wie wertvoll die Multiplikatoren-Arbeit war, die viele von uns im Bekanntenkreis geleistet haben, und dass er auch dank dieser bei 4,7% gelandet ist. Es ist politisch unklug, dieses Kapital ohne Not zu vergräzen und die dahinter stehenden Menschen so vor den Kopf zu stoßen.

    Denn im Unterschied zu seiner sonstigen Vorgehensweise war das keine differenzierte Argumentation, sondern Gutmenschentum „Ich – die AfD – wir sind was Besseres!“. Ausgerechnet er, den viele als „Dumpfen Europafeind“ bezeichnen oder als „Europa-Hasser“ hätte es besser wissen müssen und besser wissen können.

    Aber was müsse wir uns allzu sehr an Lucke abarbeiten. Der Mann leistet seinen Beitrag, aber eine Partei besteht nicht nur aus einem Mann. Das ist was mich ehrlich gesagt an der AfD auch etwas stört, die Anhimmelung von einem Mann der – wie ich gerne zugebe ein fundiertes Wissen und auch eine gewisse rhetorische Gabe hat – aber deshalb nicht als Held überhöht werden sollte.

  167. @190 Theo

    Sie haben völlig Recht. Ich für meinen Teil werde im Gegensatz zur letzten BTW keine Werbung mehr FÜR, sondern im Gegenteil aktiven Wahlkampf GEGEN die AfD machen. Allein in meiner Familie sind schon acht Stimmen weg. Ich werde sicher auch noch viele Bekannte überzeugen können.

  168. Ich habe Herrn Lucke auch schon geschrieben. Ich muss ihm allerdings zu Gute halten, dass er sowohl in einem Interview als auch in seinem Schreiben erklärt, dass er die Mitglieder der DF nicht alle über einen Kamm schert, sondern sehr wohl weiß, dass wir nicht alle fremdenfeindlich oder rassistisch oder dergleichen sind.
    Nun ist es an ihm dies noch einmal zu betonen und richtig zu stellen. Ich bin gespannt wie das ausgeht. Klug war diese vermeintliche Abgrenzung gegen Rechts in dieser Form jedenfalls nicht.

  169. Zitat…
    192 M.Hofmann (05. Okt 2013 16:49)
    “ Klug war diese vermeintliche Abgrenzung gegen Rechts in dieser Form jedenfalls nicht“.
    ______________________________________________
    Nicht doch, diese Abgrenzung ist unverzicht –
    bar. Keinerlei Rassismus, keinerlei totali
    täres Gedankengut, genau das passt zu einer
    pluralistischen Demokratie.

    Das Problem liegt hier wohl eher an einigen
    Usern, die wollen eine andere Partei als es
    die AfD ist, das aber ist nicht das Problem
    der AfD.

  170. #194 udosefiroth

    Sie müssen hier vollkommen neu sein oder ich weiß auch nicht.

    Vielleicht merken Sie es irgendwann auch einmal, aber Kritik am Islam ist weder rassistisch noch totalitär. Genausogut könnte man Luthers 95 Thesen als Rassismus oder totalitär bezeichnen. Das ist einfach Lachhaft.

    Ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass der Islam die einzige Religion ist, die Kritik an seiner Lehre in seinem heiligen Buch verbietet – und das bei Todesstrafe? Darüber sollten sie einmal nachdenken. Dagegen war die Inquisition ein Ponyhof.

    Am 31. Oktober ist Reformationstag. Solche Leute braucht das Land! Nicht irgendwelche Angsthasen oder Bessermenschen, die beim ersten Gegenwind einknicken.

  171. Was heißt überhaupt immer „Abgrenzung gegen rechts“ ? Es scheint sich hier auch langsam einzuschleichen, dass man nicht mehr zwischen der demokratischen Rechten und Rechtsextremisten unterscheidet. Ich schere ja auch nicht die SPD mit der RAF über einen Kamm.

  172. #184 udosefiroth

    Es geht am Ende um den Erfolg und den hat
    weder die DF noch PRO!

    Es geht nicht darum, in den Bundestag zu ziehen, und abzuzocken.

    Es geht darum, eine andere Politik zu machen.

    Uns nützt es nichts, wenn eine neue Partei in den Bundestag zieht, aber aus „taktischen Gründen“ die Systeminteressen vertritt.

    Die AfD hat Ihr Programm und damit kommt Sie
    beim Bürger und beim Wähler an.

    Die hat noch kein Programm, sondern nur ein paar Absichtserklärungen.

    Bis zur nächsten Wahl hat sie hoffentlich eins, und nur davon wird es abhängen, ob ich ihr meine Stimme gebe.

  173. #204 noblesse oblige

    So ist es. Auf diese „Abgrenzung-gegen-rechts“-Spielchen hätte sich Lucke in den Talkshows nicht einlassen dürfen.

    Er hätte klar auf den Unterschied zwischen rechts und rechtsextrem hinweisen müssen, und daran erinnern, daß „rechts“ den wirtschaftlichen Aufstieg in der Nachkriegszeit erst möglich machte.

    Zu „rechts“ kann man sich ohne weiteres bekennen, und genau das erwarten wir von einer Partei, die mit dem linken Unfug Schluß machen will.

  174. Alle Islamkritiker und Patrioten in die AfD, alle anderen Parteien auflösen und dann die Richtung der AfD mitbestimmen, notfalls muß man seine alte politische Heimat eben verschweigen!

  175. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier dieselben U-Boote Spaltminen verteilen, die auch auf Facebook ihr Unwesen treiben. Denn normalerweise kann man doch so engstirnig nicht sein.

  176. Bernd Lucke ist ein hervorragender Fachmann in seinem Bereich (Ökonomie), ist aber politisch ziemlich unerfahren.

    Er versucht mit strenger Selektion der Mitglieder und ständigen Bekenntnissen zu Political Correctness, AfD als „normale“ Partei darzustellen.

    Das ist absolut aussichtslos.
    Denn AfD-Kerninhalte (Euro-Kritik) widersprechen der Meinung, die heute in der Wirtschaft noch herrscht. Deshalb wird er von den Blockparteien und Medien, die der Wirtschaftslobby dienen, diffamiert und bekämpft, egal wie er sich anbiedert.
    Das muss Lucke endlich kapieren.

    Er soll seine Anbiederungsversuche sofort abstellen – sie bringen nichts, verprellen aber AfD-Elektorat (Protest-Wähler).

    Stattdessen soll AfD versuchen, die „Eliten“ (vor allem die Wirtschaft) auf seine Seite zu ziehen (das ist gar nicht aussichtslos, denn Euro bedroht auch das Vermögen der Reichen).

    Wird es gelingen, werden auch die Blockparteien-Politiker und MSM-Schmierfinken ganz anders reden und handeln.

    PS Die zwielichtigen PR-Agenten sollen entsorgt werden.
    http://www.pi-news.net/2013/10/die-seltsame-wandlung-der-dagmar-metzger/

  177. Man muss – selbst als AfD-Sympathisant – zunächst Verständnis für derartige Ausführungen von Mitgliedern von DF zeigen. Andererseits muss man aber auch die Position von der AfD und Herrn Lucke verstehen. Dieser hat selbst unlängst unter Mitgliedern von DF differenziert – zwischen gemäßigten Mitgliedern und „Islamfeinden“. Stürzenberger z.B. kann man – auch wenn man seinen Mut und seine Tatkraft bewundern darf – als „Islamfeind“ betrachten. Denn geht er insgesamt zu undifferenziert an die Sache heran und schießt deutlich über das Ziel seriöser Islamkritik hinaus, indem er suggeriert, daß jeder Muslim zumindest ein potentieller „Islamist“ bzw. sogar Terrorist ist, da jeder Muslim dem Koran in seinem Wortlaut unmittelbar verpflichtet sei und dieser – nach Auffassung Stürzenbergers – jeden Muslim zum Verfolgen jedes Nicht-Muslims verpflichte. Dies ist freilich nur meine persönliche Auffassung von Herrn Stürzenberger. Ob er dafür zurecht vom Verfassungsschutz des Landes Bayern beobachtet wird – darüber kann man trefflich streiten.

    Die Kurs-Änderung von Lucke bzgl. der Aufnahme von ehemaligen DF-Mitgliedern ist zum anderen u.a. auch der Aussage von Herrn Stadtkewitz geschuldet, der den DF-Mitgliedern eine Annäherung an die AfD nahegelegt hat. Damit liefert dieser den Medien eine weitere Möglichkeit, die AfD in die rechte Ecke zu drängen, gerade zu einer Zeit, in der die Medien (schon allein in Anbetracht des „Wahlerfolges“ der AfD) noch aggressiver und offensiver versuchen (mittlerweile in jeder Sendung, in der Lucke auftritt), die AfD zu diskreditieren mit obskuren Assoziationen zum NS-Regime. Den Spagat der AfD, es allen Recht zu machen (also den seriösen Islamkritikern sowie den links-grünen Medien), ist gewiß nicht einfach. Dafür sollte jedermann Verständnis aufbringen. Ich darf an dieser Stelle aktuelle Aussagen von Herrn Dilger vom AfD-Landesvorstand NRW zitieren:

    „(…)Mit Ausnahme der protokollierten Einzelgespräche verfahren wir in NRW schon längst so. Ehemalige Mitglieder dieser Partei (Anm.: DF) werden besonders genau angeschaut, aber nicht kategorisch abgelehnt. Liberale und libertäre Ex-Mitglieder werden aufgenommen, wobei auch die vernünftige Kritik an Islamisten, Scharia, Diskriminierung von Frauen etc. kein Hinderungsgrund ist. (…) Islamophob, mit der Religionsfreiheit des Grundgesetzes und damit auch einer AfD-Mitgliedschaft unvereinbar ist es hingegen, undifferenziert jeden Muslim als Islamisten oder gar Terroristen zu betrachten und zu bekämpfen.“

    Diese Sichtweise erachte zumindest ich in jeder Hinsicht als grundsätzlich in Ordnung (mit Ausnahme der Verwendung des Begriffes „islamophob“). Wer von den PI-Lesern/Kommentatoren ist da anderer Meinung?

    Davon abgesehen bin ich die ständige Kritik an der AfD Leid, die sich auf das Modell der kanadischen Integration bezieht. Es ist naiv, anzunehmen, daß das Modell der klassischen Einwanderungsländer USA, Kanada und Australien sowie deren Folgen 1:1 auf die deutsche Bundesrepublik übertragbar sind.

    An dieser Stelle wiederhole ich es noch einmal: Zum einen werden sich potentielle Zuwanderer von Drittstaaten vornehmlich diejenigen Staaten zur Einwanderung aussuchen, die die Weltsprache Englisch als Amtssprache innehaben. Zum anderen versteht sich die AfD nicht als Einwanderungsland. Dies sieht v.a. die Parteispitze so. Man möchte sich lediglich am Punktesystem Kanadas orientieren – jedoch nicht am gesamten Integrationskonzept Kanadas. Kein Staat der Welt übernimmt vorbehaltslos irgendwelche Systeme anderer Staaten, sondern passt diese an die eigene Gesellschaft an – „modifiziert“ also insoweit nur. Die AfD bekennt sich als Nicht-Einwanderungsland zu den abendländischen Werten und zum deutschen Grundgesetz; nach dem Tenor der AfD soll ebenso eine Einwanderung in die Sozialsysteme unterbunden werden – daraus ist zu schließen, daß der Nachzug von Familiennachzüglern sowie die Anerkennung von Asylbewerbern an strengere Anforderungen (verpflichtende Deutschkurse etc.) gekoppelt werden sollen. „Scharia-Gerichte“ sind zudem nach Ansicht der AfD gänzlich ausgeschlossen.

    An dieser Stelle möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, daß Pro Deutschland ausdrücklich selbst weniger Zuwanderung, aber zugleich die Änderung des Zuwanderungsrechts nach US-amerikanischem, kanadischem und australischem Vorbild fordert. Wie kann es dann sein, daß sog. „AfD-Kritiker“ diesbezüglich nur Kritik an der AfD üben, jedoch nicht an Pro Deutschland? Bei Pro-bezogenen PI-Artikeln sucht man solche Kritik vergeblich; bei AfD-bezogenen Artikeln bei P.I. findet man dagegen solche Kritik gebetsmühlenartig und oftmals sogar wortlautgetreu von denselben Kommentatoren wiederholt. Wie ist diese Inkonsequenz zu erklären?

    Ich bitte daher, von plumpen Diffamierungen der AfD und sonstigen (Verschwörungs-)Theorien abzusehen, die ähnlich der islamophilen Propaganda ein falsches Bild der AfD bei den Bürgern hervorrufen sollen. Aus welchen Intentionen auch immer diese erfolgen.

  178. #209 Schüfeli

    Bernd Lucke ist ein hervorragender Fachmann in seinem Bereich (Ökonomie), ist aber politisch ziemlich unerfahren.

    Er versucht mit strenger Selektion der Mitglieder und ständigen Bekenntnissen zu Political Correctness, AfD als „normale“ Partei darzustellen.

    So ist es. Er ist der Fachmann im Bereich Ökonomie.
    Er muß aber kapieren, daß das nicht das einzige Problem ist. Die Probleme liegen woanders, verursacht durch jahrzehntelange Gehirnwäsche der Linken.

    Er soll seine Anbiederungsversuche sofort abstellen – sie bringen nichts, verprellen aber AfD-Elektorat (Protest-Wähler).

    Sehr richtig!

    aber:

    Stattdessen soll AfD versuchen, die „Eliten“ (vor allem die Wirtschaft) auf seine Seite zu ziehen (das ist gar nicht aussichtslos, denn Euro bedroht auch das Vermögen der Reichen).

    Die globalen Konzerne können jederzeit in sichere Währungen umtauschen.

    Die wird er nicht auf seine Seite ziehen können. Das sind diejenigen, die hinter der Politik der Systemparteien stehen, die Drahtzieher!

    Die globalen Konzerne sind an einer Schwächung der Nationalstaaten interessiert, da sie so ihren eigenen Einfluß stärken.

    Die ganze Politik, die heute praktiziert wird, liegt im Interesse der Konzerne. Darüber muß das Volk aufgeklärt werden!

    Dem Volk müssen die Augen geöffnet werden, wem die ganze political-correctness, der Meinungsterror, dient.

    Wir dürfen nicht „rassistisch“ sein, weil die Konzerne Massenzuwanderung von billigen Arbeitskräften wollen.

    Wir dürfen nicht gegen die Frauenemanzipation sein, weil die Konzerne auch die Arbeitskraft der Frauen ausbeuten wollen.

    Wir dürfen nicht national denken, weil starke Nationalstaaten den Konzern-Interessen hinderlich sind.

    Wir müssen die sittliche Dekadenz „tolerieren“, weil stabile Familien nicht im Interesse der Konzerne liegen.

    Das müssen wir dem Volk klarmachen! Und nicht der political-correctness anpassen, sondern entgegenstellen.

  179. @#210 Ferrari

    Das ist richtig, was sie schreiben.
    Die heutige Globalisierungspolitik mit all ihren Schweinereien (Masseneinwanderung, Euro, EUdSSR usw.) dient den Interessen der Wirtschaft.

    Zwar beutet das Großkapital dadurch Europa aus, es ist aber nicht in seinem langfristigen Interesse, Europa vollständig zu ruinieren.
    Außer Barvermögen, das umgetauscht werden kann (im Falle des Euro-Zusammenbruches aber sehr ungünstig), gibt es noch Villen, Fabriken, teuere Maschinen usw., die dann verloren gehen.

    Sicher gibt es viele Reichen die nach Motto „Nach mir die Sintflut“ leben (obwohl die Sintflut auch sie erwischen wird, wenn sie jünger als 60 sind).
    Es gibt aber sicherlich auch vernünftige Leute, die an ihre Zukunft denken (mit Moral hat das alles gar nichts zu tun).
    Mit denen muss AfD reden.

    Das ist ein Teil der politischen Arbeit.
    Denn um „Eliten“ kommt man nicht herum.
    Selbst Bolschewiken in Russland sind an die Macht gekommen, erst nach dem sie Geld vom deutschen Generalstab bekommen haben (also von deutschen „Eliten“).

    Das schließt natürlich die Aufklärung der Massen nicht aus – das ist der andere Teil der politischen Arbeit.

    Der Erfolg von AfD zeigt, dass zumindest in Teilen der „Eliten“ Umdenken stattfindet.
    Denn ohne Unterstützung aus Freundeskreisen wäre der Aufstieg der AfD gar nicht möglich.

  180. #211 Schüfeli

    Zwar beutet das Großkapital dadurch Europa aus, es ist aber nicht in seinem langfristigen Interesse, Europa vollständig zu ruinieren.

    Das tut es auch nicht.
    Es ist aber drauf und dran, uns zu billigen Arbeitssklaven umzuerziehen.

    Siehe zum Beispiel den Bildungsabbau: Selbst am Gymnasium lernt man nur noch Handwerkszeug. Logisches Denken kommt so gut wie nicht mehr vor.

    Dann die Bachelorisierung der Studiengänge: Schon während des Studiums wird man auf funktionierender Roboter getrimmt.

    Der Erfolg von AfD zeigt, dass zumindest in Teilen der „Eliten“ Umdenken stattfindet.
    Denn ohne Unterstützung aus Freundeskreisen wäre der Aufstieg der AfD gar nicht möglich.

    Ein Protestwahlpotential ist da. Siehe Piraten, die haben es auf 10% geschafft, noch bevor sie in den Medien bekannt wurden. Aber nachdem sie sich den Medien angebiedert hatten, sind sie ihre Wähler wieder losgeworden. So wird es auch der AfD ergehen.

    Die Medien konnten die AfD nicht mehr totschweigen. Also kommt der nächste Versuch, man lädt einen Vertreter in Talkshows ein, mal gucken ob man ihn da fertigmachen kann.
    Wenn das nicht klappt, lädt man ihn irgendwann nicht mehr ein. Auf die Unterstützung durch die Systemmedien darf er auf keinen Fall setzen.

    Die AfD sollte eigene Medien aufbauen. Die Piraten haben es nur mit Internet-Arbeit auf 10% geschafft. Das sollte die AfD erst recht schaffen. Sie muß dem Volk die Verlogenheit der Systemmedien vor Augen führen.

  181. Hmm – Affentanz Teil 3 der selbstgenannten Freiheit:

    Erst der seit Jahren unsichtbare Vorsitzende aus dem Off mit „Tretet alle über“,

    dann der München-Einzelkämpfer und jetzt endlich

    der noch weiter untergetauchte aus F.a.M.

    Eine tote Partei kotzt also gegen eine mehr und mehr Lebende und hofft, die Lebende mit in den Orkus zu ziehen.

    Diese billige Nummer könnt Ihr „Freiheit“ler steichen. Leckt Eure eigenen Wunden, aber schiebt die nicht woanders hin. Eure Chance hattet Ihr.

  182. #206 Olafhempelmann:

    Alle Islamkritiker und Patrioten in die AfD, alle anderen Parteien auflösen und dann die Richtung der AfD mitbestimmen, notfalls muß man seine alte politische Heimat eben verschweigen!

    Auf hinterhältige Figuren, wie Sie eine zu scheinen, kann die AfD gut verzichten. Sie sind genauso schnell wieder draußen, wie sie sich reingeschmuggelt haben.

    #213 VoiVoD:

    Genauso ist es.

  183. #209 Santana (06. Okt 2013 00:03)

    Die AfD bekennt sich als Nicht-Einwanderungsland zu den abendländischen Werten und zum deutschen Grundgesetz; nach dem Tenor der AfD soll ebenso eine Einwanderung in die Sozialsysteme unterbunden werden – daraus ist zu schließen, daß der Nachzug von Familiennachzüglern sowie die Anerkennung von Asylbewerbern an strengere Anforderungen (verpflichtende Deutschkurse etc.) gekoppelt werden sollen. “Scharia-Gerichte” sind zudem nach Ansicht der AfD gänzlich ausgeschlossen.

    Das alles klingt sehr richtig, ich denke aber nicht, daß „Deutschkurse“ (nebst Bildung) zwingend „wohlintegrierte“, d. h. im Klartext sich in unser System ein- bzw. unterordnende Moslems zur Folge haben werden, wie dies Zahllose aus deren Zunft schon heute mit ihren – in durchaus akzeptablem Deutsch vorgetragenen – Forderungen nach mehr Islamisierung und damit Vorherrschaft immer wieder einmal vor Augen führen. So etwas anzunehmen wäre nichts als Augenwäscherei, wie dies unter anderem die „wohlintegrierten“ und durchaus hoch gebildeten Attentäter von 9/11 von deutschem Boden aus (!) bewiesen haben.

  184. Wenn man „Die Freiheit“ zum Vorwurf macht, dass sie sich auf das Thema Islam eingelassen hat und das mit recht, so kann und muss man auch sagen, dass „Die Alternative für Deutschland“ nichts anderes gemacht hat, sich auf den Euro speziel einzulassen.

    Das ist ja für beide Themen auch o.k.!

    Nur gibt es zu beiden Parteien zu diesem Themen einen großen Unterschied:
    Die Freiheit hat sich nie zu negativen Äußerungen gegenüber der Alternative für Deutschland hin reißen lassen.

    Was Prof. Lucke sich dabei gedacht hat, ehrbare Mitbürger der Freiheit öffentlich so darzustellen, als ob sie unberechtigte, dumpfe also dumme Islamkritiker seien, was man der Spitze und den Mitgliedern dieser Partei wirklich nicht unterstellen kann.

    Ich gehe davon aus, dass Prof. Lucke sich schon etwas dabei gedacht hat, wegen dieser Verbreitung und Äußerung gegenüber der Freiheit.

    Man will sich nicht das Image wegnehmen lassen, die Partei zu sein, die den Euro bzw. Europa retten will. Da ist das Thema Islam und alles was dazu gehört nicht besonders politikkonform in Verbindung mit dem Euro.

    Aber das Thema Euro alleine, wird für eine Partei die in der Politik erfolgreich sein will, zu wenig sein. Dafür bedrückt die Menschen einfach zu viele politische Themen. Das Hauptthema was die Bevölkerung tagtäglich merkt, ist, dass sich Deutschland tagtäglich rapide zum negativen verändert und niemand von der Politik etwas dagegen unternimmt.

    Im Gegenteil:
    es wird weiterhin von politischer Seite für noch mehr Chaos gesorgt.

    Die Identität, Werte, Kultur und Religion in Deutschland spielen keine übergordnete Rolle mehr, so dass eine politisch gewollte Desorientierung der Bevölkerung stattfindet. Viele aus meinem Bekanntenkreis sagen:
    das sie sich mittlerweile in Deutschland, wie Fremde im eigenen Land sind. Das sind die Probleme, die politisch akut sind, die auch durch politisch verantworliche Persönlichkeiten wahrgenommen und geklärt werden müssen und nicht die Menschen noch beschimpfenund beleidigen die sich darüber berechtigt besorgt äußern. Das sind keine Nazis oder Terroristen, dass sind besorgte Bürger, die sich Gedanken machen, dass es Deutschland wenn es so weiter geht, bald nicht mehr gibt.

    Darüber sollte und muß gesprochen werden, damit dort eine dringende Veränderung stattfindet. Das das Eurothema natürlich wichtig ist, leuchtet jedem normal denkenden Menschen ein aber man darf nicht so Betriebsblind sein, dass man dadurch alle anderen wichtigen Themen dabei vergisst oder bei Seite schiebt, wie es die Altparteien gemacht haben.

    Die Probleme erledigen sich nicht von alleine sondern wenn man sie nicht angeht, werden sie in ihrer Dimension immer schlimmr, was man ja jetzt schon fesstellen kann.

  185. #215 Tom62 (06. Okt 2013 09:42)

    Daß durch das von der AfD präferierte Punktesystem eine Zuwanderung von potentiellen Terroristen bzw. sog. „Islamisten“ nicht komplett verhindert wird, ist zunächst richtig.

    Allerdings wird die Zuwanderung dieser Muslime insbesondere erst durch das grundgesetzlich verankerte Asylrecht, das Völkerrecht (EMRK und IP) bzw. EU-Recht und Verfassungsrecht (Erwerbstätigkeit von EU-Ausländern in der BRD sowie der Familiennachzug) und das Aufenthaltsrecht (zum Zwecke des Studiums in der BRD) ermöglicht.

    Man müsste schon sämtliche Rechtsquellen, die Zuwanderung von Muslimen ermöglichen, quasi „auslöschen“, um eine Garantie dafür zu bekommen, daß Personen wie Mohammed Atta oder einfache Muslime, die Sonderrechte beanspruchen, von Deutschland konsequent ferngehalten werden. Doch dies ist nicht ohne Weiteres möglich.

    Hierbei kommt es also nicht auf das Punktesystem an, sondern darauf, daß die AfD das Augenmerk auf die Prävention und Repression im Rahmen der Innenpolitik setzen möchte: Die AfD gedenkt, wesentlich mehr finanzielle Mittel für die Aufstockung des Personals sowie des Materials der Ordnungs- und Polizeibehörden aufzuwenden.
    Dies betrifft nicht nur das Ziel der Zerschlagung krimineller Strukturen, die etwa von Familienclans aus dem Nahen/Mittleren Osten ausgehen, sondern auch das Ziel der Verhinderung von muslimischen rechtsfreien Zonen und der Überwachung sämtlicher Moscheen in Deutschland, die unter dem Verdacht stehen, verfassungsfeindliche Ziele zu verfolgen.

    An dieser Stelle zitiere ich aktuellste Aussagen von der AfD-Spitze:

    „Wir werden ehemalige Mitglieder der Freiheit nicht generell als rechtspopulistisch abqualifizieren“, sagt die sächsische AfD-Sprecherin Frauke Petry, die auch im Bundesvorstand sitzt, im Magazin „Der Spiegel“. „Ein pauschaler Aufnahmestopp kann nicht ohne parteiinterne Diskussion verhängt werden.“

    Der Brandenburger AfD-Vorstand Alexander Gauland und der thüringische Sprecher Matthias Wohlfarth kündigten an, dass ihre Landesverbände die Aufnahmeanträge von „Freiheit“-Überläufern weiter prüfen. Das Programm der „Freiheit“ stimme „in vielen Punkten mit dem der AfD überein“, sagte Wohlfarth. Speziell beim Thema Islamkritik dürfe es „keine Denkverbote“ geben.

    Spätestens jetzt sollte jedem Islamkritiker klar sein, daß Islamkritik zwar nicht zum inhaltlichen Schwerpunkt der AfD (etwa wie bei Pro Deutschland oder Die Freiheit) gehört, ihr dennoch ein beachtlicher Bedeutung innerhalb der AfD beigemessen wird.

    Dies bestätigt meine Einschätzung, daß Herr Lucke sich (leider) etwas dem gegenwärtigen enormen Druck der Medien gebeugt hat; allerdings ist Herr Lucke nur einer der drei Bundessprecher – neben etwa Frau Petry. Daran ändert auch nichts, daß Herr Lucke als einziger AfD-Sprecher durch die TV-Sendungen tingelt und daher von einigen (auch P.I.-Kommentatoren) als vermeintlicher „alleiniger Parteichef“ wahrgenommen wird.

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