Merkels Handy, die knallharten USA und unsere Blindgänger

Wir haben kürzlich bereits geschrieben, daß Merkels NSA-Handy total unwichtig ist. Daß sie noch mehr nach links rutscht und vergrünt, ist bekannt. Daß sie uns wirtschafts- und innenpolitisch in Berlin und in der EU weiter in den Untergang führt, ist glasklar. Wozu dieses völlig charakterlose Frauenzimmer abhören? Aber die allgemeine Aufregung in Presse und Politik zeigt etwas anderes, nämlich die erschreckende Ahnungslosigkeit heutiger deutscher Gutmenschen, was andere Staaten angeht. Offensichtlich waren diese Kümmerlinge in der Qualitätspresse bisher der Meinung, die ganze Welt sei so blöd wie sie selbst.

Bei uns ist es völlig normal, Lampedusa zu beweinen. Kein afrikanischer Staatschef weint – und wenn Hunderttausende im Mittelmeer ertrinken. Bei uns wird laufend nachgegeben, zurückgegeben, erstattet, gedacht, gespendet und gepredigt, noch mehr zu tun für die ganze Welt und allen alles zu geben, die etwas von uns wollen. Unsere Politiker sind dermaßen verblendet und vernebelt, daß sie meinen, Deutschland habe weltweit Dutzende von befreundeten Staaten. Sie wollen geliebt und umarmt werden, ja sie rutschen auf die Knie von Polen bis nach Namibia. Schon Churchill hat sich darüber negativ geäußert.

Besonders gern haben wir die EU, die OECD, die UNO und andere ausländisch besetzten Gremien. Geradezu abgöttisch liebt der Deutsche internationale und EU-Gerichtshöfe, wenn sie gegen ihn entscheiden. Besoffen von idiotischen Idealvorstellungen glaubt er, da werde neutral Recht gesprochen. Und gern beugt er sein Haupt und führt Urteile gegen sich masochistisch sofort aus. Nie kommt ein Wort der Kritik.

Tatsache ist: in der Politik gibt es keine Freunde! Und Deutschland hat keine Freunde auf der Welt. Weder in Paris, Prag oder Washington. Und das gilt auch für die Wirtschaft. Unsere ahnungslosen dummen Socken haben anscheinend auch noch nie etwas von Wirtschaftsspionage gehört. In der Welt herrscht gnadenlose Konkurrenz. Daß uns andere kaputtmachen möchten, zum Beispiel mit unmöglichen Abgasvorschriften für große Autos, auf die Idee kommt ein Qualitätsjournalist nicht. Warum soll GM oder Ford ein Freund von VW sein? Natürlich betreiben alle Unternehmen und Staaten Wirtschaftsspionage, wo sie nur können, eben auch die NSA. Und die Regierung Obama in Washington scheut keine Mittel und Wege, deutsche Firmen kaputtzumachen, wenn es geht. Andreas Unterberger schreibt an die Österreicher gerichtet:

Aber Freundschaft ist das alles nicht (mehr). Es ist schlicht Konkurrenz, in der man alle erlaubten Mittel – und etliche unerlaubte – einsetzt. Eben auch die USA. Man denke nur daran, wie sie immer wieder europäische Banken und Industrie-Unternehmen mit ihrer Strafjustiz erpressen, berauben und von Drittmärkten zu verdrängen versuchen. Die Liste der attackierten Unternehmen reicht von der UBS bis zu Siemens. Europäische Unternehmen werden für behauptete Delikte bestraft, die bei amerikanischen Unternehmen von der US-Justiz gerne übersehen werden. Wenn europäische Firmen Drittweltgauner bestechen, um an wichtige Aufträge heranzukommen, fliegt das auf geheimnisvollen Wegen in den letzten Jahren immer öfter auf, bei amerikanischen fast nie. Mich würde es jedenfalls nicht überraschen, wenn auch da meist abgehörte Telefone die Quelle gewesen sein sollten…

So ist es. Und daß unsere Journalisten und Politiker naive Blindgänger sind, das beweist das momentane Getöse, das die NSA-Abhörerei auslöst, überdeutlich!