Russlands Präsident Wladimir Putin wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Die Blödzeitung tut blöd. Aber in der Tat, wenn man Obama und Putin vergleicht, dann spricht alles für Putin. Gerade die Lage in Syrien wurde durch ihn deeskaliert. Obama dagegen, der den Preis 2009 für nichts erhielt, ist in den letzten Wochen ein Kriegstreiber par excellence gewesen, vom Irak oder Afghanistan ganz abgesehen. Putin wäre mit Sicherheit ein würdigerer Preisträger – wenn schon! Und nebenbei gesagt, die BILD zählte auch zu den hirnlosen Kriegstreibern!

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28 KOMMENTARE

  1. Vor Jahren wäre mir unvorstellbar gewesen, diesen Mann zu protegieren.
    Heute kann ich sagen, ich würde ihn zu gern wählen. Man kann die Russen um diesen Mann nur beneiden.

  2. die bild hat als einzige zeitung ueber den feigen mord an daniel k. berichtet, also so bloed sind die gar nicht und ja , putin sollte den nobelpreis erhalten , denn in seinem land halten die moslems die fuesse still..und wenn es passiert , dann spueren die verbrecher die ganze haerte der regierung.

  3. „Und nebenbei gesagt, die BILD zählte auch zu den hirnlosen Kriegstreibern!“
    …allen hirnlosen voran der unsäglich dämliche F.J. Wagner.

  4. Vor allem: Auf Putin kann man sich verlassen. Er steht zu seinen Freunden. Dass dies gleichzeitig im langfristigen strategischen Interesse Russlands steht, entwertet das nicht, sondern ist ein weiterer Pluspunkt für Putin.

    Und: Deutschland wäre klug beraten, eine langfristige strategische Partnerschaft mit Russland anzustreben. Das ist nicht gegen die Amis gerichtet. Aber die Russen sind in Wahrheit verlässlicher.

  5. #4 Sir Wilfrid (03. Okt 2013 07:35)

    Und: Deutschland wäre klug beraten, eine langfristige strategische Partnerschaft mit Russland anzustreben. …
    ——————
    Darauf wartet Russland schon ein paar hundert Jahre. Dass Deutschland nie darauf eingegangen ist gehört zu den Tragödien dieses Kontinents!

  6. Ich möchte auch einen Friedensnobelpreis. Neulich hat mir ein Unbekannter eins auf Maul gegeben und ich habe mich freundlich bedankt und bin weitergegangen. :mrgreen:
    Friedensnobelpreise sind so ziemlich das albernste, was dem Gedanken des Stifters bestimmt nicht entspricht. Immer öfter ist man mit der Wahl der Preisträger nicht einverstanden und das liegt in der Natur der Sache.
    Gedacht ist der Preis meiner meiner Meinung nach für herausragende Leistungen in der Naturwissenschaft – also da – wo die Menschheit wirklich auf Dauer etwas von hat und sie voranbringt.
    Selbst Literaturnobelpreise halte ich für überzogen, denke da nur an Figuren wie Günter Grass.

  7. Es ist schon etwas komisch für mich. Lange Zeit galt Russland für mich immer noch als der Hort des Bösen, in der letzten Zeit hat sich aber meine Einschätzung drastisch geändert. Russland hat sich zu einem Verfechter der Freiheit gemausert. Dazu gehört auch eine an Werten orientierte Intoleranz. Die USA unter Obama und die EUdSSR sind zu Orten der Unfreiheit verkommen.

  8. Da „ISLAM“ Frieden bedeutet, schlage ich ihn für den Friedensnobelpreis vor.
    Das wäre ein verdienter Preisträger und der Laudator könnte der Papst sein, weil er sagt, dass Moslems unsere Brüder sind.
    Das Bewerbungsvideo kann man bei LiveLeak sehen.
    Lasst Euch nicht vom zuviel labernden Moderator abhalten das Video ganz anzuschauen.

    http://www.liveleak.com/view?i=1b3_1380477675

  9. Wieder mal ein Artikel, der mir sehr gut gefällt.
    Weniger wegen seiner Kürze als vielmehr wegen der korrekt gesetzten faktischen Pointen.
    Besonders die Tatsache, dass auch die BILD-Zeitung hier einmal in den Fokus genommen wurde ist sehr passend.
    Zahlreiche Artikel der BILD-Zeitung aus den letzten 20 Jahren beweisen die unerträglich hetzerische Philosophie dieses Blattes.
    Ob Leute wie Hr. Diekmann und Fr. Springer wissen, dass Julius Streicher am Galgen endete, weil seine „B…-Zeitung“ als Instrument der Rechtfertigung von Massenmorden gedient hatte?
    Die BILD-Zeitung hat in den letzten 20 Jahren wirklich jeden Krieg der Amerikaner gutgeheißen und unterstützt.

  10. Die Nobelpreise kann man doch schon lange nicht mehr ernstnehmen, allen voran die für „Frieden“ und „Literatur“ (ich sage nur Elfriede Jelinek).
    Sie sind eine Farce, Zeugnis eines politisch hyperkorrekten Gutmenschentums.

  11. Ich traue Herrn Putin zu abzuwinken, wenn ihm jemand diesen, mittlerweile verlausten, Preis andienen würde. Seit der Herr Obama als Friedensengel die Welt unsicher macht, könnte man ihm dazu sogar gratulieren.

  12. Absolut korrekt, die BILD Zeitung hat viel zu offensichtlich für den Krieg plädiert. Die BILD, nur ein Zahnrad in unserem Moloch.

  13. Putin gehört der Friedensnobelpreis verliehen. Ich empfehle den Lesern auch öftere die staatliche russische Nachrichtenagenur RIA-Novosti zu lesen, die äußert oft Kritik an ihrem Chef Putin, denn in Russland herrscht Pressefreiheit im krassen Gegensatz zur gleichgeschalteten BRD.

    So steht zu diesem Artikel welcher nicht den Segen der Redaktionsleitung erhielt folgendes:
    http://de.rian.ru/opinion/20130925/266949068.html
    Meinung der Verfasserin ist unabhängig vom Standpunkt der deutschen Redaktion von RIA Novosti.

    Undenkbar bei uns dass solche eine der Redaktionsleitung gegenteilige Meinung veröffentlicht wird. Offenbar ist die Demokratie in Russland besser aufgehoben als in der BRD.

  14. @KEWIL
    Hallo Kewil,
    seit drei Tagen mache ich auf diese Nachricht aufmerksam auch als E-Mail an PI. Warum werden nur bestimmte USER als Spürnase genannt?

  15. Nun ja… Wäre ich Putin wäre ich beleidigt für diesen Dreckspreis nominiert und damit in eine Reihe mit Kissinger, Obama, Arafat etc gestellt zu werden…

  16. „…Gerade die Lage in Syrien wurde durch ihn deeskaliert…“ Mir kommt gleich die Kotze hoch hier…

  17. #19 Manuhiri (03. Okt 2013 10:22)

    “…Gerade die Lage in Syrien wurde durch ihn deeskaliert…” Mir kommt gleich die Kotze hoch hier…

    – – – – –

    Besser als gar nichts!

  18. Ganz so war es nicht.
    Es gab eine lange Periode der Geschichte, als Preußen,aus dem das Deutsche Reich im 19. Jahrhundert hervorging) eng mit Rußland verbunden und auch verbündet war.
    An „Deutschland“ hat damals noch keiner gedacht.
    Letzendlich kann man sagen, daß die deutsche Kultur mit der slawischen enger verwandt ist als mit der angloamerikanischen. (Egal, was einige Irre in den 30er und 40er Jahren glaubten.)
    ——————-
    #7 PSI (03. Okt 2013 07:42)

    #4 Sir Wilfrid (03. Okt 2013 07:35)

    Und: Deutschland wäre klug beraten, eine langfristige strategische Partnerschaft mit Russland anzustreben. …
    ——————
    Darauf wartet Russland schon ein paar hundert Jahre. Dass Deutschland nie darauf eingegangen ist gehört zu den Tragödien dieses Kontinents!

  19. Wie auch immer man zu Herrn Putin steht und wie auch immer man über seine Politik denken mag.
    Man sollte niemals vergessen, daß dieser Mann einmal Chef des FSB war.
    Das bedeutet er denkt, plant und handelt in einer völlig anderen Liga als ein Obama oder gar ein WDR-Chefredakteurchen, daß versucht ihn in einem Interview vorzuführen. (Eines der lustigsten Interviews, daß ich jemals gesehen habe. Es war deutlich zu merken, daß Herr Putin Herrn Schönenborn so ernst nahm wie den Vertreter einer Grundschülerzeitung.)

    Man wird nicht Chef des sowjetischen Geheimdienstes mit eine Sprüchlein wie „Ja, wir schaffen das.“

  20. #19 Manuhiri (03. Okt 2013 10:22)

    “…Gerade die Lage in Syrien wurde durch ihn deeskaliert…” Mir kommt gleich die Kotze hoch hier…

    —> mein tip: schwächere Drinks mixen am morgen!

  21. Bin gespannt wie Putin sich dazu äußert…

    Allein Frieden in dem Kaukasus zu gewährleisten, ist schon ein Akt gewesen. Was nicht einfach ist, wenn man weiß wie die Tschetschenen oder ihre Blutskollegen gesinnt sind…

  22. Putin hat einen tollen Job gemacht. Danke! Den Friedens-Nobelpreis sollte er, so dieser angeboten wird, ablehnen. Will er sich denn in ein Boot setzen mit dem Kriegstreiber und Muslim Obama, oder mit dem korrupten Verbrecher und Muslim Arafat?
    Doch hoffentlich, NEIN?
    Der Friedens-Nobelpreis ist zu einer perversen Groteske entartet. Wegen entartet bin ich jetzt auch ein Nazi?

  23. Sobald man sich gegen Vorhaben der USA und Israel stellt, bekommt man fast automatisch den Friedensnobelpreis.

  24. Eingedenk dessen, daß Obama schon im voraus für bloße Versprechungen dieser Preis zuerkannt worden ist, und angesichts dessen, wie sich beide Staatschefs in der Syrienfrage tatsächlich verhalten (haben), ist diese Zuerkennung für Putin fast schon als überfällig zu betrachten.

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