Und wieder ein „verdammter Schwede“ tot!

bjoerkmanErik Björkman (Foto), 22, sah aus wie ein Schwede, sprach wie ein Schwede, liebte Schweden und war Mitglied der Schwedendemokraten. Erik Björkmann ist tot, vermutlich ist er das genau aus diesen Gründen. Er wurde solange gegen den Kopf getreten, bis er besinnungslos war. Noch aus dem Krankenhaus, nur scheinbar auf dem Weg der Besserung, wandte er sich via Facebook an die Welt.

(Von L.S.Gabriel)

Am 24. August veröffentlichte er ein Foto seines schlimm zugerichteten Gesichts und berichtet davon, wie er nachts in der schwedischen Stadt Uppsala, auf dem Weg zu einem Taxi brutal überfallen, niedergeschlagen und noch am Boden liegend gegen seinen Kopf eingetreten wurde.

Er schrieb:

Was mich wundert – wie das jeden wundern sollte – was passiert ist, in den vergangen Jahren. Wieso sind alle so brutal geworden?

Ich weiß, dass ich misshandelt wurde, weil ich typisch schwedisch aussehe. Es ist peinlich, das zu schreiben, aber manchmal muss man ehrlich sein. Ich kann nicht die ganze Geschichte schreiben, weil ich eine Gehirnerschütterung habe. Das einzige, was ich hörte war, wie  jemand schreit „verdammter Schwede“. Ich nahm keine Notiz davon, sondern setzte meinen Weg Richtung Taxi fort und als ich dann auf dem Boden lag, war ich völlig unvorbereitet auf das, was noch passierte. Dann bekam ich sieben Schläge direkt in mein Gesicht.

Denken Sie bitte darüber nach, warum geschehen diese Dinge? War das immer so? Hat Uppsala sich an diesem Donnerstag plötzlich so verändert? Warum wurde gerade ich angegriffen und warum schrie er, was er schrie? War das ein Zufall? Ich glaube das nicht. Ich hatte Glück, meine Zähne sind noch heil, aber es war eine sehr beängstigende Erfahrung.

Dispatch International vereinbarte einen Interviewtermin mit Erik Björkman. Er dachte, die Polizei würde den Bericht ernst nehmen und ihr Bestes tun, um die Täter festzunehmen.

Einige Tage später schrieb er der Redaktion bestürzt:

Ich rief die Polizei, um sie zu ersuchen, meinen Bericht zu vervollständigen und hatte ein langes Gespräch mit einer ungewöhnlich ehrlichen Frau. Sie räumte ein, dass dies eindeutig ein Verbrechen aus Hass gewesen wäre. Leider sei unsere Gesetzgebung so schlecht, dass Hassverbrechen nur bei Angriffen auf Minderheiten auch als solche klassifiziert werden. Und wäre es als solches anzusehen, hätte die Polizei sehr große Ressourcen, um die Täter dingfest zu machen, aber da es sich hier ja nun nur um eine Art Belästigung handelt, gibt es nicht einmal eine Randnotiz in einer Lokalzeitung.

Sie stimmte mir zu, dass diese Tat wohl untergehen werde, wünschte mir Glück und informierte mich darüber, dass diese Art von Verbrechen nicht zu den Prioritäten der Polizei zählen würde und auch sehr selten aufgeklärt werden. Aber ich habe zwei Zeugen, die alles sahen so, na ja, vielleicht …

Einige Wochen später wurde Erik Björkman mitgeteilt, dass die Polizei trotz der beiden Zeugen, die Suche nach den Tätern einstellen werde.

Ein Arzt hatte Erik gewarnt, dass, sollte er sich auch nur den Kopf noch einmal stoßen, das seinen Tod bedeuten könnte. Am 4. Oktober starb Erik Björkman, die Autopsie steht noch aus.

Ja, wir wiederholen seine Frage: Warum geschieht so etwas? Was hat sich verändert?

Unsere Gesellschaft steuert auf eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes zu und weder Politik noch Medien nehmen sich in angemessener Art und Weise dieser Entwicklung an. Nicht nur die brutalen Invasoren Neueuropäer vergehen sich an der Bevölkerung, sondern auch all jene, die die Macht zur Veränderung dieser Situation hätten und nichts, aber auch schon gar nichts unternehmen, um uns, unsere Werte, unsere Freiheit und unser Leben zu schützen. Es bleibt jedem selbst überlassen zu entscheiden, wer die schlimmeren Verbrecher sind.