Als der syrische Bürgerkrieg im Jahr 2011 begonnen hatte, erschienen die Vorgänge als ein weiteres Beispiel des Arabischen Frühlings, den wir schon bald nach den Ereignissen, die zum Sturz von Oberst Muammar Gaddafi in Libyen und zum Sturz von Hosni Mubarak in Ägypten geführt hatten, als Arabischen Winter bezeichneten. Islamistische Terrororganisationen übernahmen von nun an die Herrschaft zur Re-islamisierung Ägyptens, bis das Militär die Ordnung wieder herstellte. In Libyen herrschen Stammesführer im Chaos und Niedergang des von der NATO zerbombten Landes. Das Ende der Herrschaft der Assads schien ebenso wahrscheinlich und einige Syrier, die weiterhin optimistisch waren, sahen dies als Chance für ein demokratisches säkulares Regime in Syrien, während westliche Staaten, Saudi Arabien und Katar die Islamisten und Terrorbanden weiter bewaffneten.

Jetzt, nach mehr als 100.000 Toten und Hunderttausenden, die aus ihrer Heimat vertrieben und entwurzelt wurden, und Zuflucht in der Türkei und Jordanien suchten, wird die verworrene Situation immer deutlicher. Mehrere Faktoren sorgen dafür, dass Bashar Al Assad nicht nur überleben wird, sondern weiterhin Syrien regieren wird.

(Weiter auf Pârse & Pârse)

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68 KOMMENTARE

  1. Wir können nur hoffen das Assad gewinnt, und nicht die von Katar und Saudi-Arabien finanzierten islamischen Terrorbrigaden.

    Einziges Problem ist, dass unsere naiven Politiker eben diese Sunniten nach Deutschland holen. Ziemlich dämliche Idee würde ich sagen.

  2. Ich hoffe, daß Assad den Krieg gewinnt!
    Alles andere wäre ein grauenhaftes Desaster,
    nicht nur für Syrien, sondern für die ganze Welt!

  3. Assad mag ein übler Zeitgenosse sein, einverstanden. Er ist kein Unschuldsengel. Ok. ABER: Er hat den syrischen Staat – seines Zeichens ein britisch-französisches Kolonialprodukt mit willkürlich festgelegten Grenzen – zusammengehalten und ein weitgehend friedliches Zusammenleben von Moslems aller Art und Christen. Auch ist mir nicht bekannt, dass Menschen ohne Glauben an Baukränen hochgezogen worden wären.

    Mehr sogar: Bis 2011 war Syrien ein Staat mit einem akzeptablen Bildungs- und Gesundheitssystem.

    Seitdem herrscht ein von außen angefachter Bürgerkrieg, der das Land verwüstet und verstümmelt hat. Hätte es den russischen und chinesischen Druck auf Frankreich, Großbritannien und das Regime von Obama gegeben*, so wäre Präsident Assad wohl bereits jetzt einem ähnlichen Schicksal wie Ghaddafi erlegen und Steinzeit-Menschen würden vollends ungehindert Massaker unter der Zivilbevölkerung anrichten.

    (* Auch das negative Votum des britischen Unterhauses sowie der Widerstand des amerikanischen Militärs zu einer Intervention sollen nicht vergessen werden. Was ist eigentlich aus den großspurig angekündigten Aktionen des Westentaschennapoleons Hollande geworden? Nachdem die USA und GB den Angriff abgeblasen hatten, stand der doch wie ein begossener Pudel da 😉 )

  4. Ich wusste am Anfang nicht wohin die Reise führen sollte und was der Westen für ein Vorteil aus dem Syrienkonflikt schlagen würde, aber mittlererweile bin ich mir ganz sicher das der Syrienkonflikt gezielt zur destabilisierung Syriens inszeniert wurde um Israel zu schützen.

    Ob Assad an der Macht bleibt oder nicht spielt keine Rolle. Syrien wird auf jeden Fall zu einer Marionette der USA werden und kann somit nicht mehr die Terrorbanden in Palästina im Kampf gegen Israel finanziell noch strukturell noch militärisch unterstützen.

    Al Quaida wird das Land noch Jahrzehnte nach dem Konflikt mit Anschlägen durchschütteln. An einen Aufbau von Infrastruktur ist dabei nicht mehr zu denken. Syrien ist somit mindestens für die nächsten 30 Jahre am Boden und handlungsunfähig.

  5. @#4 der dude (19. Okt 2013 16:54)

    Ganz so negativ würde ich das nicht sehen. Russland und China werden mit Sicherheit Mittel und Wege finden, um Syrien wieder zu stabilisieren.

    Ich muss es so formulieren, wie es halt ist: Ich bewundere die Standfestigkeit Putins und der Chinesen, die einen Angriff auf Syrien mit der Strategie der knallharten Abschreckung abgewehrt haben.

    So wahnsinnig waren dann Obama und Hollande dann doch nicht, sich auf einen Krieg mit diesen beiden Nationen einzulassen …

  6. Es ist ein Skandal, dass die westlichen Staaten den Krieg in alle Welt exportieren! Diese aggressive Kriegstreiberei nimmt langsam das Ausmaß der Verbrechen der Wehrmacht an. Eine Schande!

    Was gehen uns diese Konflikte an? Hier gilt es sich rauszuhalten!

  7. #5 miles

    Ganz so negativ würde ich das nicht sehen. Russland und China werden mit Sicherheit Mittel und Wege finden, um Syrien wieder zu stabilisieren.

    Wie wollen die Russen und Chinesen das machen?
    Islamisten (Moslems) aus aller Welt wurden in das Land gelassen in der Hoffnung das Land übernehmen zu können.
    Die sind jetzt im Land und glauben sie hätten ein Anspruch auf das Land weil sie dafür gekämpft haben. Die werden jetzt nicht so einfach die Koffer packen und sich verabschieden. Russland und China kann nur das übliche Massnahmenpaket gegen terror anwenden, aber ob das wirklich gegen kampferprobte Moslems hilfreich ist bezweifle ich.

  8. @ #4 der dude (19. Okt 2013 16:54)

    „Ich wusste am Anfang nicht wohin die Reise führen sollte und was der Westen für ein Vorteil aus dem Syrienkonflikt schlagen würde, aber mittlererweile bin ich mir ganz sicher das der Syrienkonflikt gezielt zur destabilisierung Syriens inszeniert wurde um Israel zu schützen.“

    Es geht ums Gas. Saudi Arabien will eine Gaspipeline durch Syrien und die Türkei bis nach Europa errichten. Bisher scheiterte das Vorhaben an dem islamisch moderaten Assad, der mit den Arabern keine Geschäfte machen mill.

    Fällt Assad, wird die Gaspipeline gebaut. Vorteile haben nicht nur die Araber, sondern auch die Türken. Die Türkei hat dann einen wichtigen Gashahn im Griff und verdient an der Durchleitung. Bis jetzt bezieht Europa das Gas zum allergrößten Teil aus Russland. Es gibt bisher keine einzige Pipeline nach Saudi Arabien. Die Araber wollten Putin einen Deal vorschlagen, damit dieser Assad fallen lässt, der lehnte aber aus Prinzip ab. Für manche ist Geld nicht alles und nicht jeder lässt sich kaufen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/31/schmutzige-deals-worum-es-im-syrien-krieg-wirklich-geht/#

  9. #4 der dude (19. Okt 2013 16:54)

    Tönt ziemlich realistisch.

    Jedermann fragt sich ja, was die Intention
    der USA etc., sein soll!?

    Aber in einem schiitischen Kontext gesehen, hat dies sehr viel Plausibilität!

    Denn: Ein starkes Syrien unter Assad ist immer in Versuchung, sich mit dem Iran zu verbünden. was aber nicht das Interesse Israels sein kann.

    Ich persönlich, stehe auch eher hinter Assad, obwohl ich mir nicht so ganz sicher bin, ob es da nicht noch ein paar „Hintertürchen“ zu bedenken gibt!

  10. Es ist ein Skandal, dass die westlichen Staaten den Krieg in alle Welt exportieren! Diese aggressive Kriegstreiberei nimmt langsam das Ausmaß der Verbrechen der Wehrmacht an. Eine Schande!

    Das sehe ich auch so. Trotzdem ist man hier pro amerikanisch, was ich nicht nachvollziehen kann. Jedesmal fangen die irgendwo Kriege an und die Flüchtlinge dürfen wir dann aufnehmen.

  11. OT

    Sprachpolizei in den USA

    Washington
    Redskins Zwischen Tradition und Rassismus

    17.10.2013 · In den Vereinigten Staaten wehren sich Indianer gegen fragwürdige Bezeichnungen von Profiklubs. Im Fall der Washington Redskins haben sie sogar den Präsidenten auf ihrer Seite…

    Das hat die Kontroverse nicht beendet. Im Gegenteil. Vor kurzem ließ sogar Präsident Barack Obama seine Haltung erkennen. Er würde zumindest über eine Namensänderung nachdenken, sagte er in einem Interview. Dazu wären die Redskins ohnehin gezwungen, sollten sie einen Prozess verlieren, den Amanda Blackhorse angestrengt hat. Die Angehörige des Stammes der Navajo aus Phoenix pocht auf das amerikanische Markenrecht, das den offiziellen Schutz von Warenzeichen untersagt, die Menschen herabwürdigen oder in einen schlechten Ruf rücken…
    Von Jürgen Kalwa, New York
    http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/washington-redskins-zwischen-tradition-und-rassismus-12622160.html

    Tritratrullalla, das Kasperle ist wieder da: „Zigeunerschnitzel, Negerküsse und Mohr im Hemd frisch auf den Tisch! Hmmm, locker-lecker! Zehn kleine Negerlein…“

  12. @ 7 der dude (19. Okt 2013 17:09)

    Dir Tschetschenen waren kampferprobt und trotzdem nahmen sie lieber One-Way-Ticket nach Deutschland als mit dem russischen Bär weiterhin zu „streiten“.

    Auch die USA und Frankreich wollen das heiße russische Eisen lieber nicht anfassen.
    Napoleon und gewisser GröFaZ aus Altmark haben sich die Fingerchen daran verbrannt.

    Wer die Geschichte nicht kennt, denn bestrafen die Bären 😉

  13. Die Zeiten sind gewesen wo die USA Weltpolizei spielt.

    Sie können es sich einfach nicht mehr leisten!

    Früher haben sie die UdSSR und den Warschauer Pakt zu Tode gerüstet und heute rüsten sie sich selber Tod und ihre Städte verfallen..
    (16 Billionen Dollar Schulden!)

    Ist nicht schön ist aber so..

  14. #10 elohi

    Dir Tschetschenen waren kampferprobt und trotzdem nahmen sie lieber One-Way-Ticket nach Deutschland als mit dem russischen Bär weiterhin zu „streiten“.

    Ja des ist schon richtig. Die Russen assozieren Krieg nicht mit Brunnenbauen. Sondern da gibts mal richtig was auf die Nüsse.
    Ich bezweifle aber ganz ernsthaft das die heutigen Moslems wirklich noch mit militärischen Mitteln erfolgreich zu bekämfen sind.
    Eher mit Geheimdienst und Aufklärung.
    Die sind wie eine Mafia, deren Strukturen man aufdecken und von innen heraus zerstören muss.

    Auch glaube ich nicht das Putin sich dazu bereit erklärt russische Streitkräfte da runter zu schicken.

  15. #10 elohi

    Die Tschetschen kontrolliert Putin jetzt auch durch eine Art stellvertretenden Warlord vor Ort der äusserst brutal gegen Aufständische und Kriminelle vorgeht. Eine andere Sprache scheinen die auch nicht zu verstehen.

    Das Problem ist die Hintertür nach Deutschland. Die sollten wir schnellstens zu machen wenn wir nicht syrische oder tschetschenische Verhältnisse haben wollen.

  16. Stichwort Syrien und Saudi-Arabien:
    Saudi-Arabien lehnt Sitz im Sicherheitsrat abDie Begründung ist:

    Die Tatsache, dass es dem aktuellen Regime in Syrien erlaubt wird, sein Volk zu morden und es mit Chemiewaffen vor den Augen und mit dem Wissen der Welt zu verbrennen, ohne dass abschreckende Sanktionen verhängt werden, ist ein klarer Beweis der Machtlosigkeit des Sicherheitsrats“

    Ja klar, wer die ach so sympathischen, demokratiebewussten und menschenfreundlichen „Rebellen“ aktiv unterstützt, der ist naturgemäß enttäuscht, wenn die UNO kein Mandat zur Beseitigung Assads erteilt.

  17. #12 der dude (19. Okt 2013 17:37)
    Ich bezweifle aber ganz ernsthaft das die heutigen Moslems wirklich noch mit militärischen Mitteln erfolgreich zu bekämfen sind.

    Richtig! Da braucht es unterdessen Zivilcourage
    des einzelnen Bürgers.

    Ein MILITÄR, als beauftragte Ordnungstruppe kann höchstens einen Ausnahmezustand managen!

  18. Man könnte es auch umgekehrt angehen: Was wenn Assad den Krieg nicht gewinnt, sondern die Islamisten? Dann gibt es Anarchie und Chaos, wie im Irak.

  19. @ #12 der dude

    Nun lassen Sie uns hier mal Klartext reden: In Syrien geht es nicht um Demokratie, Diktatur, Menschenrechte, das Volk und ähnliche Seifenblasen. Es geht auch nicht um Chemiewaffen. Es geht um eine uralte Geschichte, nämlich um Fressen und Gefressenwerden. Es geht um die Machtfrage auf dem Globus. Und wie hier bereits berichtet, kann und darf Russland diesmal nicht nachgeben, oder der gesamte Erdball ist verloren, einschließlich Russland und China selbst.

    Lesen Sie bitte weiter den Bericht von Gerhard Wisnewski.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/5-freiwilligee-nach-syrien-ruft-putin-zu-den-waffen-.html

  20. Der Bericht ist eine realistische Einschätzung der Situation in Syrien. Assad ist der Garant dafür, daß Syrien kein Islam-Terror-Staat wird.

  21. ZDF verbreitet salafistische Hassparolen

    Gestern im heute- journal: Unter dem Titel „Ein deutscher Salafist packt aus“, wird ein Fanatiker präsentiert, mit der sensationellen Mitteilung, es handle sich um das erste Interview eines aus dem Syrienkrieg zurück gekehrten Salafisten.
    Schon die Anmoderation trieft vor Verständnis. Zwar wird darauf hingewiesen, dass sich in Syrien inzwischen ein regelrechter Kriegstourismus entwickelt hat, auf dessen Schauplatz sich ausländische Söldner, auch aus Deutschland, tummeln, aber sie täten es auf der „Suche nach Sinnstiftung und Selbstbestätigung“ oder „Abenteuerlust“.
    Darf man jungen Männern solch elementare Bedürfnisse verübeln?
    Der ZDF- Journalist scheint jedenfalls schwer beeindruckt zu sein. Er stellt „Mustafa“ vor als jemand, „dessen Leben dem Islam gehört“ und der auch „dafür sterben würde“.
    Offenbar ist das Grund genug, Mustafas Ideale des „reinen Islam“ den Fernsehzuschauern näher zu bringen.
    Der Salafist darf seinem Millionenpublikum klar machen, dass es ein „klarer Faktor im Islam“ ist, dass „man den bewaffneten Kampf führt“ und seinen „Körper einsetzen muss“.

    etc….

    http://networkedblogs.com/Qd4JJ

  22. @#7 der dude (19. Okt 2013 17:09)

    Hm, ich meine, dass sich die Moslems nicht von der westlichen Art und Weise, Krieg zu führen, beeindrucken lassen.

    Russland hat einige Erfahrungen mit Moslems als Kriegsgegner. Den Krieg in Afghanistan hat die Sowjetunion vor allem deswegen verloren, weil die Taliban von den Amerikanern gepampert und aufgepäppelt wurden.

    Allerdings dürften sich Waffenlieferungen angesichts blanker US-Kassen nicht unbedingt als machbar erweisen.

    Im Übrigen geht China in Afrika nicht unbedingt zimperlich mit widerborstigen Konkurrenten um, sodass sich dort schon einige die ehemaligen Kolonialmächte zurückwünschen, denn „der Chinese“ legt einen anderen Maßstab an den Tag, als es „der weiße Mann“ in der Spätphase des Kolonialismus getan hat.

  23. Der Westen verhält sich eigentlich wie typische Gutmenschen. Nach außen hin Friede-Freude-Eierkuchen, grenzenlose Toleranz, alle haben sich lieb, und innerlich von nicht ausgelebten Aggressionen zerfressen, Aggressionen, die stellvertretend wahlweise auf die ewig bösen Nazideutschen verschoben oder im Kampf gegen Rechts zumindest verbal ausgelebt werden. Jeder echte, zwangsläufige, aus der Natur des Menschen resultierende Konflikt wird auf heuchlerische Weise deeskaliert, nämlich durch Verharmlosen, Verschweigen und Lügen verdrängt und unterdrückt. Dass die Gutmenschen am Ende sind, zeigen die Initiativen in EU und UN für ein strafbewehrtes Meinungsäußerungsverbot, das wir in dieser Art zuletzt in Nazideutschland und im Warschauer Pakt hatten. Aber Achtung! Was man verdrängt, das drängt. Die Wahrheit kommt früher oder später immer ans Licht. Nur eine rechte Gesinnung kann in Zukunft Wahrhaftigkeit im Miteinander der Menschen in Politik und Gesellschaft garantieren.

  24. #15 5to12 (19. Okt 2013 17:45)

    #12 der dude (19. Okt 2013 17:37)
    Ich bezweifle aber ganz ernsthaft das die heutigen Moslems wirklich noch mit militärischen Mitteln erfolgreich zu bekämfen sind.

    Richtig! Da braucht es unterdessen Zivilcourage
    des einzelnen Bürgers.
    —————-
    Zivilcourage ist immer gut, wenn man sich denn trauen tut!

  25. #17 Bonn (19. Okt 2013 17:48)
    Die ist auch meine Hoffnung!

    Und die Gefahr, dass sich Syrien unter Assad
    als „non-failed State“, sich an humanistische Gesetze halten wird, ist 10 mal höher als das Gegenteil zu Assad!

  26. #17 Bonn (19. Okt 2013 17:48)
    Dies ist auch meine Hoffnung!

    Und die Gefahr, dass sich Syrien unter Assad
    als „non-failed State“, sich an humanistische Gesetze halten wird, ist 10 mal höher als das Gegenteil zu Assad!

  27. Nachtrag zu #14 KDL: Dabei stellt sich natürlich die Frage, warum ausgerechnet das Terrorunterstützerland Saudi-Ar. einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat hätte kriegen können. Die 5 bisherigen Kommentare im von mir verlinkten Spon-Artikel sprechen eine eindeutige Frage.

  28. #20 Hirschhorn (19. Okt 2013 17:53)

    Das ist keine „rechte“ Gesinnung!

    Sondern eine liberal-normale Gesinnung, die
    Realität und Wunschdenken auseinanderhalten kann.

    Im Gegensatz zu Multikulti-Predigern und ähnlichen Zeitgenossen!

  29. Ich halte auch nicht viel von der ständigen Anti-Assad Propaganda. Wenn man sich mal mit medienverblödeten Durchschnittsbürgern unterhält und fragt, was Assad denn vor diesen Kämpfen, bei denen er ja der Angegriffene war und sich quasi nur verteidigt, schlimmes gemacht haben soll, dann kommen so Sprüch wie: „Na ja, er ist doch grausam und ein Diktator“

    Komisch das viele Syrer das anders zu sehen scheinen. Antonia Rados lief neulich mal in einer kurzen RTL Reportage in Damaskus herum und wunderte sich über das „Phänomen“ das gerade viele junge Menschen sich als Anhänger von Assad bekannten. Die befragten machten auf mich persönlich einen intelligenten und gebildeten Eindruck. So schlecht scheint es unter Assad gar nicht gewesen zu sein.

    Erinnert mich an den ach so „bösen“ Schah von Persien. Auch der war angeblich ein ganz schlimmer Diktator. Schaut man sich aber mal Filmdokumente aus der Zeit des Schahs an, sieht man überall wohlgenährte, gutgekleidete und modern aussehende Menschen herum laufen die keineswegs einen verängstigten Eindruck machten sondern meist scherzten und lachten. Man vergleiche das mal mit der heutigen Situation

  30. Überlegungen zum rechten und zum falschen Weg:

    Rechts im Zusammenhang mit der politischen Orientierung bedeutet angesichts des Linksrutsches aller Parteien in der Hauptsache Nicht-Links!

    Im Zusammenhang mit Gesinnung und Handeln ist das Adjektiv rechter,-e,-es mit Begriffen wie richtig, Recht und Gerechtigkeit verwandt und durch sie definiert. Durch Hinzufügen der Vorsilbe un- wird schnell klar, wogegen die Eigenschaft „recht“ abzugrenzen ist.

  31. Und natürlich darf so ein „heiliger Krieger“ ganz unbehelligt wieder in dem vielfältigen und bunten Deutschland zurück kommen,sich frei bewegen und freudestrahlend Interviwes geben in denen er Deutschland auch noch droht:

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Q9ZjjP0Iaa0

    Natürlich geht es dortr den Islamisten nur um „humanitäre“ Hilfe^^
    Und standesgemäss beschreiben unsere Journalisten das als „Abenteuerlustige,junge Männer“ und es darf ide Lobpreisung des Islams nicht fehlen in dem man in Anschluss einen Ex-Islamisten aus Dänemark als gutes Beispiel zeigt.

    Und das zeitgleich wenn man Beate Zschäpe ohne Beweise und ohne Verurteilung als eine rechtsextremistische Mörderin präsentiert.

  32. #25 5to12 (19. Okt 2013 18:02)

    #20 Hirschhorn (19. Okt 2013 17:53)

    Das ist keine “rechte” Gesinnung!

    Genau das wollte ich aufzeigen: Dass eine rechte Gesinnung oder rechte Haltung nicht zwingend politisch rechts meint, sondern auch aufrecht, geradlinig oder einfach richtig bedeuten kann, was aber durch die propagandistische Fixierung auf den Kampf gegen Rechts schon fast völlig aus unserem Sprachgebrauch verdrängt worden ist. Hier ist ein Wort mit einer ursprünglich positiven Konnotation zu einem Unwort gemacht worden. Das geschieht nicht oft.

  33. #19 miles

    Hm, ich meine, dass sich die Moslems nicht von der westlichen Art und Weise, Krieg zu führen, beeindrucken lassen.

    Da könntest du recht haben.
    Ich errinnere mich an mehrere Berichte wo ich nicht wusste ob es zum lachen oder zum Weinen ist.
    Da hat die Bundeswehr zum Beispiel einen Afghanen an einen Wachposten abgestellt mit einer bis zum Rand vollen Hütte (ca 4m x 4m) voll mit Munition und Waffen. Als die Soldaten am nächsten Morgen aufkreuzten war die Hütte leer und der Afghane meinte nur achselzuckend: Die Taliban hätten alles mitgenommen.

    Ich selber glaube er hat alles verkauft

    Oder auch eine gute Story:
    Ein Afghane schleicht jeden Tag mehrere stunden um einen kleinen Aussenposten der Us- Streitkräfte herum. Immer wenn es Alarm gibt und die Soldaten ausrücken scheint der Feind immer einen schritt voraus zu sein. Irgendwann kommt den Soldaten der Verdacht. Sie locken den herumstreunenden Afghanen in eine Falle und töten ihn.
    Die Soldaten wurden daraufhin vor einem Kriegsgericht verurteilt weil sie die Spionage nicht nachweisen konnten.

    Ich denke alles in allem sind da die Russen etwas unempfindlicher.

  34. #18 Wilhelmine

    Der ZDF-Beitrag ist der Hammer, die bieten dem Salafisten eine Bühne für seine Sali-Propaganda. Das einzig gute daran, die Deutschen können nicht mehr sagen sie hätten nichts gewußt, und man hätte ja nicht ahnen können, und das islamische Terroristen einmal 500 Kilo-Bomben in den deutschen Städten hochgehen lassen. Aber solange wir Deutschland schön weiter dem Islam anpassen wird schon nichts passieren.

    Hier das Salafisten Video ab Minute 3:50
    http://networkedblogs.com/Qd4JJ

  35. @#43 BePe (19. Okt 2013 18:22)

    Durchschnittsmichelchen träumt nach wie vor weiter in den Armen von Mutti …

  36. #28 Hirschhorn (19. Okt 2013 18:07)

    Völlig richtig!
    Das wollte ich ja auch andeuten!

    „Rechte“ werden heute mehr diffamiert als Angehörige der kannibalischen Korowai-Waldnomaden in der Provinz Papua Neuguinea.

    ich verstehe mich nicht als Rechter (weil „der Gerechte“ natürlich heute schon als übergriffiger Kapitalist, Kolonialist, weisser Herrenmensch usw, stigmatisiert ist!

  37. #38 elohi
    Der Artikel ist gut.
    Die Frage wäre was daraus entstehen würde.

    Es würde nichts dabei rauskommen einen halbherzigen Krieg mit ein paar freiwilligen Söldnern zu führen. Man muss Syrien flächendeckend besetzen. An jedem kleinen Dorf und in jeder grossen stadt Soldaten aufstellen.
    Und die Bewohner dazu auffordern Auffälligkeiten zu melden. Es müssen grosse Razzien geführt werden und in den Moschee muss jeden Tag einer abgestellt werden der berichtet was dadrin vonstatten geht.

    Wenn China, Russland und Syrien zusammenarbeiten dann würde vielleicht was gehen.

  38. Also im Abendland hat es in letzter Zeit immer funktioniert – nach oder ganz ohne Krieg – die Menschen mit Geld, Gut, Aufbauhilfe und Popkultur zuzuschmeißen, z.B. Westdeutschland ist nach dem Krieg mit US-Hilfe und -Kultur überschüttet worden.
    Mit Ostdeutschland hat der große Sowjetbruder das gleiche versucht, unter kommunistischen Vorzeichen. Hat nicht ganz geklappt, hehehe! Mit dem Konsumangebot haperte es, die sozialistischen Phrasen waren übertrieben verlogen…
    Nur Moslems lassen sich nicht zu friedlichen vollen Bäuchen umerziehen. Sie konsumieren zwar auf Teufel komm raus auf unsere Kosten(Hartz4 u.ä.), aber an ihnen kleben der kriegerische Koran und Massenmörder Mohammed wie Pech und Schwefel.

  39. Ich schalte TV ein ZDF HEUTE und sehe C. Roth und Grüne ohne Ende, als wären sie wichtig.

    Bashar al Assad wird nicht scheitern.
    Nach all dem Frühlingsdesaster hat er Schutz von Putin und das ist verlässlich.

    Der Wind dreht, Freunde von gestern sind Feinde von heute.

  40. @ #48 der dude

    Es gibt da eine viel billigere Variante um das Ziel zu erreichen. Sie wurde bereits von der US-Armee erfolgreich getestet und die Ergebnisse lassen sich sehen.

    Ihnen ist sicherlich der Name John Joseph Pershing genannt „Black Jack“ bekannt.

  41. „Freunde“ gibt es in der Politik ohnehin nicht. Es gibt nur Interessen. Die können sich ändern.

    Die Amerikaner solidarisieren sich wieder einmal mit denen, welche die USA am liebsten tot sehen würden:
    – Mit Chomeini gegen den säkularen, westorientierten Schah,
    – mit den Muslimbrüdern gegen den säkularen westorientierten Mubarak,
    – mit den Taliban gegen die säkulare russische Besatzung und Ordnungsmacht,
    – mit den Muslimbrüdern gegen den geläuterten, säkularen Ex-Terroristen Ghadafie,
    – mit den tunesischen Muslimbrüdern gegen eine Regierung, welche zumindest aus nordfrikanischer Sicht „beinahe demokratisch“ zu nennen war,
    – mit den bosnischen Muslimen gegen die orthodoxen Serben,
    – mit dem islamischen Nato-Partner Türkei gegen das atheistisch-orthodoxe Russland,
    – schließlich mit den fundamental-islamischen Mord-Banden und den al-Kaida-Terroristen Syrien`s gegen den moderaten Aleviten Assad.

    Es ist nicht die pure Dummheit, welche Obama und seinen Anhang treibt. Es ist eine kurzsichtige Beurteilung von scheinbaren Interessenlagen. Die Amerikaner können nicht in Epochen denken und handeln.
    Hierzulande folgt man mit wenig Ausnahmen (Schröder) ihrem Diktat, obwohl man es besser wissen sollte.

  42. Assad hat den Großteil der Bevölkerung hinter sich, er hat mächtige Verbündete und nichts zu verlieren, deshalb ist er entschlossen bis Ende zu kämpfen.
    Gegen diese Kombination ist schwer, etwas anzurichten.

    Die einzige reale Chance, Assad zu stürzen, hätte Einmarsch von USA / NATO.
    Dazu wird es aber nicht kommen.
    Denn westliche „Eliten“ haben für einen langen Krieg weder Mut noch Geld.

    Außerdem hat westliche Bevölkerung durchschaut, dass solcher Krieg nur Scheichs nutzen würde, und dafür hat wirklich niemand Lust.
    Denn Scheichs mit ihrem Islam sind so beliebt wie die Pest.

    Scheichs können nur mit korrupten westlichen „Eliten“ rechnen (sogar übliche nützliche Idioten stehen für Krieg nicht bereit).
    Die können aber bloß eigene Länder durch Masseneinwanderung ruinieren, für mehr sind sie nicht in der Lage.

    Die Zeit arbeitet jedoch gegen Araber.
    Sobald das arabische Öl zu Ende ist, werden sie keine „Freunde“ mehr haben.

  43. #53 Silvester42 (19. Okt 2013 20:17)

    Die Amerikaner solidarisieren sich wieder einmal mit denen, welche die USA am liebsten tot sehen würden:…

    Es ist immer der gleiche „Spaß“, den sich Amerikaner erlauben:
    immer wieder in die gleiche Grube zu stolpern und sich blutige Nase zu holen.

    Warum sie trotz reichlicher Erfahrungen bisher nicht gelernt haben, dass der Feind meines Feindes nicht immer mein Freund ist, kann man in Europa nicht verstehen.
    Wahrscheinlich handelt es sich um einen mentalen Defekt – Unfähigkeit langfristig zu denken.

    Vielleicht ist aber die Lösung einfacher und ist auf Kontoauszügen mancher Politiker zu suchen.

    Auf jeden Fall soll man sich von dieser selbstmörderischen Politik möglichst fern halten.

  44. Gut, dass die Russen Assad unterstützen!
    Sonst hätten die Nato-Staaten schon längst zugunsten der Al-Qaida in Syrien eingegriffen!

  45. #1 BePe (19. Okt 2013 16:33)
    Wir können nur hoffen das Assad gewinnt, und nicht die von Katar und Saudi-Arabien finanzierten islamischen Terrorbrigaden.

    Einziges Problem ist, dass unsere naiven Politiker eben diese Sunniten nach Deutschland holen. Ziemlich dämliche Idee würde ich sagen.

    Ein Gutes hat die Sache. Damit begehen System und Scheinelite mittelfristig Selbstmord. Die Fachkräfte sind nicht so lethargisch, und schafsdumm wie die Michels. Die werden diese Bonzokratie sicher nicht länger schützen, stützen und nähren. Die werden die abservieren.

    Alleine schon der Gedanke, man werde als Einheitsparteien-Herrenkaste, als unions-links-grüne Schickeria über Fachkräftistan so weiter herrschen können wie bisher und werde weiterhin sicher und privilegiert als Bussi-Bussi-Schickeria im Friede-Freude-Eierkuchenland im Wohlstand schwelgen können zeigt wie dumm unsere „Elite“ doch ist.

  46. Wer in der EU eines Tages den „Reichs-Vegetariertag“ bricht, wird als „Feind der Menschheit“ gebrandmarkt.

    Ein Massenmörder der sich mit dem Emblem „Islam“ schmückt, ist ein „Suchender“, für den man Verständnis haben muss. Auch wenn er Frauen und Kinder im Namen Allahs abschlachtet.

    Aus dem Drehbuch: Eine Welt dreht durch.

  47. #40 Hirschhorn (19. Okt 2013 18:16)
    #25 5to12 (19. Okt 2013 18:02)

    #20 Hirschhorn (19. Okt 2013 17:53)

    …Hier ist ein Wort mit einer ursprünglich positiven Konnotation zu einem Unwort gemacht worden. Das geschieht nicht oft.

    Oh doch, das geschieht sehr oft und das geschieht niemals „zufällig“.

    Beim Besetzen und Umdeuten von Begriffen ist uns der Gegner um Welten voraus.

  48. Nun ja,
    der Putin ist nicht gerade mein Lieblingspolitiker.
    Aber er ist besser als all die Anderen.
    So ein Putin wäre vielleicht auch in manchen Sachen in Deutschland nicht das schlechteste.

  49. #52 elohi_23

    Ihnen ist sicherlich der Name John Joseph Pershing genannt „Black Jack“ bekannt.

    Ja über den habe ich gerade gelesen auf wiki.
    Was ist mit dem?

  50. Da wird unter dem amerikanischen Volk eine Geschichte erzählt, er habe die moslemischen Terroristen auf den Philippinen nicht politisch korrekt behandelt.

    Aber lesen sie selbst in Englisch.

    http://www.freerepublic.com/focus/f-bloggers/2817135/posts

    Hier eine kurze Zusammenfassung:

    General John J. Pershing war 1911 für die US Truppe auf den Philippinen verantwortlich. Seine Soldaten wurden immer wieder Opfer von Islamischen Terroristen. Pershing hat nicht eine „road map“ erstellt. Auch hat er keine Spionagegruppe gebildet, um zu erfahren wieso die Moslems die Amerikaner hassten. Er hat keine „Freundschaftlichen Gesten gezeigt.“ Eine große Mauer um die Moslems fernzuhalten hat er auch nicht bauen lassen. Stattdessen hat er fünfzig Muslimische Terroristen gefangen genommen. Er hat sie ihr eigenes Grab schaufeln lassen. Dann hat er alle an die Wand gestellt, und fünfzig Gewehrkugeln in Schweineblut eingetaucht.

    Moslemische Mörder haben kein Problem ihre Hände in Jüdischem, Christlichem oder Sonstigen Blut zu waschen, aber unter KEINEN UMSTÄNDEN wollen sie irgend etwas mit der Haut, dem Blut oder der Eingeweide eines Schweines zu tun haben. Kommen sie in irgendeiner Weise mit diesen Elementen in Berührung, kommen sie in die Moslem Hölle, anstatt ins Moslem Paradies!

    Alle fünfzig Moslems wurden erschossen, bis auf einen. Ihre Körper wurden darauf in Schweinehaut eingewickelt und in die Gräber geschmissen. Auch die Eingeweide der Schweine wurden ins Grab geworfen, und was sonst noch übrig war. Der überlebende Moslem wurde freigelassen und zu seinen ‚mujahedin‘ Freunden geschickt, um denen zu berichten was er gerade erlebt hatte. Die nächsten 42 Jahre fand nicht ein einziger Terrorakt von Moslems auf den Philippinen statt!

  51. #63 elohi

    Die Geschichte finde ich gut.
    Wir bräuchten mehr von solchen Generälen heutzutage und das Moslemproblem wäre ein für alle mal gelöst.

    Dieser Mann zeigt das wenn man nur ein paar muslimische Terroristen richtig tötet das es das Leben tausender unschuldiger Menschen schonen kann.

    Ich bin sicher die Russen werden wissen wie dieser Mann einzuordnen ist.

  52. @28,
    37,
    40 Hirschhorn:

    das Meinungsäußerungsverbot durchbrechen, heißt sehr richtig, aufrecht zu sein.

  53. Was die Obama-Administration und die anderen Kriegstreiber in der EU (insbesondere unter den üblichen Verdächtigen in Deutschland) geflissentlich übergehen, ist der Umstand, daß sich hier – auch – ein Stellvertreterkrieg aufbaut aus der westlichen Allianz + Islamisten auf der einen und der russischen Sphäre auf der anderen. Der Syrienkrieg hat also durchaus das Potential, die Welt in einen Flächenbrand zu versetzen, der wesentlich gefährlicher ist, als die alten Machtblöcke in der Zeit des Kalten Krieges es haben jemals vermuten lassen.

    Ich teile wohl mit den allermeisten hier die Aussage, daß Assad kein Waisenknabe ist. Dennoch wünsche ich, daß er die Oberhand behält, so daß das Morden endlich aufhört und das Land zur Ruhe kommt. Hinzu kommt die entsprechende Einfärbung der Medien hierzulande; deren Behauptungen hinsichtlich Assad sind auf jeden Fall mit äußerster Vorsicht zu behandeln; vieles davon ist entweder unbewiesenes Wunschdenken oder widerlegt.

    Die Zeitgleichheit der Unruhen in den arabischen Ländern, die den Islam letztlich gestärkt hat, hat somit ihr ganz eigenes Geschmäckle; es fällt schwer, hier nicht an eine aus dem Ausland heraus geschürte und zumindest zum Teil gesteuerte „konzertierte Aktion“ zu denken.

    Insofern wäre es auch den deutschen Streitkräften dringendst anzuraten, ihr Engagement in der Türkei abzubrechen; unser Land wird durch solche Engagements, gegen den Willen des eigenen Volkes, sonst endgültig zur Kriegspartei. Es wäre auch in deutschem Interesse, sich hier wieder mehr an Rußland zu orientieren; der Kalte Krieg ist lange zu Ende, und die alten Machtblöcke spielen lange nicht mehr die Rolle, die sie in dieser Zeit noch innehatten; ihre Zeit ist vorbei. Andererseits kann eine weitere Brüskierung Rußlands lebensgefährlich werden. Der Feind ist heute der, der von den europäischen Regierungen am meisten hofiert wird.

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