Wolgograd: Konvertitin sprengt Bus in die Luft

WolgogradHeute gegen 14 Uhr Ortszeit erschütterte eine Explosion die russische Stadt Wolgograd, das ehemalige Stalingrad. Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich eine sogenannte „Schwarze Witwe“ aus der Kaukasusregion Dagestan in einem Bus in die Luft gesprengt haben. Etwa 40 Passagiere, darunter viele Studenten, befanden sich in dem Bus, der auch an der „Volgograd State University“ hält. Sechs Tote und 33 Schwerverletzte ist die bisherige Bilanz des Terroranschlages.

(Von L.S.Gabriel)

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Die Wucht der Detonation war so groß, dass Fenster und Türen des Busses nach Außen gedrückt wurden. Bei der Attentäterin handelt es sich um die 30-jährige Islamkonvertitin Naida Asiyalova (kleines Foto oben l.), die Ehefrau des Islamistenführers Dmitri Sokolow, der sich durch seine Kenntnisse im Bombenbauen in der Szene einen Namen gemacht hat. Laut Behörden war das der blutigste Anschlag der vergangenen Jahre in dieser Region.

Nur wenige Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi, das nahe der Unruheregion Nordkaukasus liegt, wird die Sicherheitslage dort weltweit mit Sorge beobachtet. Doku Umarow, der Terroristenchef der Region Nordkaukasus, hatte damit gedroht mit „maximaler Gewalt“ die Spiele verhindern zu wollen.

Hier ein Video des feigen Anschlags: