Zigeunerhaus: Duisburger applaudieren Pro NRW

Am Samstag wollte ich die Gelegenheit nutzen und mir ein Bild von der Demo der Bürgerbewegung Pro NRW in Duisburg-Berheim, direkt vor dem mit Zigeunern bewohnten Problem-Hochhaus „In den Peschen“, machen. Die Demo sollte laut Ankündigung um 17 Uhr beginnen. Als ich um Punkt 17 Uhr an der Kreuzung, an der die Kundgebung stattfinden sollte, ankam, war von Pro NRW noch nichts zu sehen. Dafür waren aber mindestens 100 Anwohner und Bürger da (Foto oben), die Pro NRW unterstützen wollten.

(Von Nico F.)

Diese waren vorher wohl auf der von Pro NRW unabhängigen und von den Anwohnern organisierten Demo gegen Vermüllung und steigender Kriminalität in Duisburg ein paar Straßen weiter (siehe Flyer).

Was ich gut fand war, dass unter den anwesenden Bürgern viele Migranten waren. Man merkte, wie die Gegendemonstranten – also Linksextremisten, Gutmenschen und Altkommunisten samt Linken-, Piraten-, und Grünenflagge – deutlich irritiert und aufgescheucht wirkten aufgrund der anwesenden Bürger. Mit so einer hohen Anzahl hatte man wohl nicht gerechnet. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass die Gegendemo heute deutlich in der Unterzahl war. Ich schätze es waren ca. 50-100 Linke insgesamt. (Auf dem folgenden Foto sieht man den kleinen Pulk Linker. Alle Herumstehenden waren normale Bürger und Anwohner)

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Zählt man Pro NRW und die Bürger zusammen waren es um die 150 Teilnehmer. Im Laufe der Zeit traf noch ein halb vermummter SAntifa-Sturmtrupp mit einem Banner ein.

Irgendwann begann ein älterer Herr mit längeren weißen Haaren per Megaphon etwas in Richtung Gegendemo zu sprechen. Wie ich hinterher erfahren habe, handelte es sich wohl um einen Pfarrer aus Duisburg. Er wollte die Teilnehmer der Gegendemo wohl in „Stimmung“ bringen indem er etwas von „Nazis“ und „Rassisten“ faselte und den Protest der Anwohner des Problemshauses indirekt mit den NSU-Morden und dem Dritten Reich in Verbindung brachte.

Das ging einigen Anwohnern zu weit und sie machten sich sogleich deutlich bemerkbar, was wiederum die Linksextremen auf den Plan rief. Die Polizei musste zum ersten Mal eingreifen.

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Ab jetzt kristallisierten sich zwei Lager heraus, die durch eine Polizeikette getrennt wurden. Jetzt war das Kräfteverhältnis deutlich zu erkennen. Der Pfarrer wusste wohl auch nicht mehr, was er sagen sollte und skandierte nur noch „Natzies raus“ (die Betonung war belustigend) und „Wir wollen keine Rassisten“. Als sich ein älterer Bürger bei diesem Pfarrer beschwerte, dass dieser ihn als Rassist und Nazi beschimpfte, hat er sich wohl entschuldigt und war erst mal ruhig.

Man hat deutlich gemerkt, dass die Gegendemonstranten verwirrt waren aufgrund der Anzahl an Bürgern mit Migrationshintergrund, die sich in dem Pulk aus Anwohnern aufhielten. Tja, was soll man da auch noch sagen? Türken und Polen können ja irgendwie keine Nazis sein. Wie dämlich die Parolen der Linken waren wurde immer wieder durch aufkommendes Gelächter der Anwohner deutlich, als wieder mal „Nazis raus“ kam. Auch der ein oder andere Polizist konnten die Mundwinkel nicht unten lassen.

Gegen ca. 18:30 Uhr traf dann Pro NRW mit einem Reisebus ein. Es stiegen ca. 30 Personen unterschiedlichen Alters aus. Unter ihnen Jörg Uckermann, Tony Fiedler und Dominik Rösler. Diese drei hielten dann auch abwechselnd die Reden. Bei einem weiteren Sprecher muss es sich um einen Politiker von Pro NRW Duisburg gehandelt haben. Den Namen habe ich nicht verstanden (sorry für die schlechte Bildqualität).

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Die Gegendemo, falls man es jetzt noch so nennen konnte, war schon mächtig ausgedünnt und es kamen auch nur noch sporadisch irgendwelche dämlichen Rufe wie „Nazis raus“, „Ihr habt den Krieg verloren“ oder „Kein Mensch ist illegal“. Was sehr lustig mitanzusehen war, war die Tatsache, dass immer, wenn ein Pro NRW-Sprecher gute Argumente und fundierte Fakten vortrug, die Linken hyperventilierend wie von der Terantel gestochen auf die applaudierenden Zuhörer schauten und der Mikrofonpfarrer so laut er nur konnte und mit hochrotem Kopf „Rassisten raus“ brüllte. Ich war sehr erfreut und auch erstaunt, dass die Lautsprecheranlage von Pro NRW sehr gut und laut eingestellt war (wird ja schon mal willkürlich von der Polizeileitung bewusst leiser gedreht, damit die Trillerpfeifen und Buhrufe lauter sind), so dass bis weit in die Straßen hinein alles zu hören war und viele Anwohner an den Fenstern und auf der Straße die fundierten Fakten mitbekamen. Dass von der Gegenseite kein einziges Gegenargument außer „Nazis raus“ und „Halt die Fresse“ kam, muss ich wohl nicht extra betonen.

Was mich auch freudig gestimmt hat, war die Tatsache, dass im Laufe der Kundgebung immer mehr Applaus für Pro NRW auch von umherstehenden Passanten kam, die sich wohl am Anfang nicht so recht „getraut“ haben. Nach ca. einer dreiviertel Stunde beendete Pro NRW die Kundgebung, indem sie sich bei den Bürgern und der Polzei bedankt haben. Es folgte das Abspielen der deutschen Nationalhymne und der Hinweis auf die Europawahlen 2014.

Auch der Pfarrer, der während der Demo so unumwunden und so eifrig ins Mikrofon geschrien hatte, hatte noch etwas zu sagen, nämlich dass die Linksextremen doch bitte die Bürger in Ruhe nach Hause gehen lassen sollen und den Bürgern nicht auflauern sollen (kein Scherz). Damit spielte er wohl auf die vor einigen Monaten passierten Geschehnisse an, nachdem Linksextremisten im Anschluss an eine Bürgerversammlung wehrlosen Bürgern auflauerten und zusammen schlugen.

Für mich war damit ein spannendes Schauspiel zu Ende mit der Erkenntnis, dass viele Bürger kompromisslos die Wahrheit gesagt bekamen und das Kräfteverhältnis sich langsam aber sicher zu Gunsten der Bergheimer Bürger verschiebt. Duisburg-Bergheim hat die Schnauze voll!

Fazit: Eine gelungene Kundgebung, die den Steuerzahler aufgrund der eigentlich überflüssigen Polizeipräsenz (wären nicht gewaltbereite Linksfaschisten anwesend) Tausende von Euros kosten wird. Außerdem gibt es ein zunehmendes Engagement der Duisburger Bürger, die endlich mal auf die Straße gingen und mit Fakten von Pro NRW versorgt wurden. Heute steht natürlich in der WAZ wieder, dass gaaaaaanz Duisburg ein starkes Zeichen gegen „rechts“ und 15 Pro NRW Teilnehmer gesetzt hat und die pösen Duisburger den Rächtspopulisten sogar aplaudiert haben (Sowas unverfrorenes aber auch).

Aber zum Glück gibt’s ja PI 😉

Videos:

» PRO NRW: Politischer Dammbruch im Ruhrgebiet
» Bilder der Fünffach-Demo