Liebe Sibylle,

Schriftstellerdarstellerin Sibylle Bergich hab da mal eine Frage: Kann es sein, daß du gar keine Schriftstellerin bist, sondern eine Schriftstellerdarstellerin, die von S.P.O.N. wöchentlich ein paar hundert Euro zugesteckt bekommt, damit du exakt die Multikulti-Kampf-gegen-Rechts-schaffen-wir-die-Familie-ab-alle-Deutschen-sind-Nazis-Kacke, eigentlich das irre und total abgedroschene Gesülze der GRÜNEN JUGEND in witzig sein sollender Weise wiederkäust? Weißt du, Sibylle, Autoren zeichnen sich dadurch aus, daß sie hinter die Verhältnisse schauen, die auf den ersten Blick glasklar und plausibel erscheinen, aber es doch nicht sind, eben nicht blind die Sichtweise von Verfassern von Parteiprogrammen übernehmen. Deshalb wollen die Leute ja ihr Zeug lesen, weil es etwas anderes, etwas Überraschendes ist als das Übliche. Im besten Falle kommt dabei die Wahrheit ans Licht. Davon bist du allerdings Lichtjahre weit entfernt.

(Von Akif Pirincci)

Europa, 2013. Am Gorki-Theater zeigen Shermine Langhoff und Jens Hillje dem Erfinderland der Leitkultur, wie Internationalität funktioniert. Die Eltern vieler der hier arbeitenden Künstler kommen aus Wuppertal, der Türkei, aus dem Sudan oder – es ist vollkommen egal woher.

Jaja, Sibylle, im Gorki-Theater ist es ganz toll und alles zum Jauchzen multikulti, und alle springen vor lauter Einanderliebhaben im Sechseck. Aber weißt du, warum das in Wirklichkeit so ist? Rate mal. Weil dieses Theater und diese Es-ist-vollkommen-egal-woher-„Künstler“ samt und sonders von deutschen Steuergeldern ausgehalten werden. Du übrigens auch. Mal schauen, wie tolerant es dort zugehen würde, wenn das Rohr zur Staatsknete plötzlich gekappt wäre. Mal schauen, ob du den Türken oder den Sudanesen dann immer noch so herzlich umarmen würdest, wenn man dir sagte: Sibyllechen, du bekommst heute vom Staatskünstlerkuchen nix ab, sondern der Ali, weil „es ist vollkommen egal woher“ der Staatskünstler kommt.

Denn im Moment lebt man eben hier, vielleicht für immer, vermutlich, es ist unbedeutend.

Klar, heute hier, morgen dort. Dieses Land ist sozusagen eine Art Wärmestube, bis morgen die Sonne wieder scheint. Es gibt da nur ein Problem, Sibylle: Der Großteil derjenigen, von denen du da so generös und mit der edlen Geste des Weltbürgers sprichst, leben eben nicht „im Moment“ hier, sondern immer und ständig. Kannst dir denken, warum? Ebenfalls wegen der deutschen Staatsknete. Oder glaubst du wegen des tollen Wetters? Okay, zwischendurch fliegen sie in die Heimat und kontrollieren den Baufortschritt ihrer in Entstehung befindlichen Häuser, die mit eben dieser Art der Kohle finanziert werden.

In diesem Herbst marschieren Deutsche gegen ein Asylantenheim …

Was für Nazi-Schweine! Ich nehme an, du meinst das Asylantenheim, welchem du gegenüber wohnst, Sibylle? Wie, doch nicht? Ach so, hab’s ja ganz vergessen, du wohnst im feinen Zürich, bestimmt im renovierten Altbau mit Stuck und glänzendem Dielenboden, und gegenüber ist dieses weltberühmte Juweliergeschäft. Die Leute, die gegen das Asylantenheim „marschieren“ (Deutsche können nun einmal nicht richtig gehen), tun es bestimmt aus Jux und Dollerei, weil sie halt scheiße sind, und nicht weil die Asylanten ihre Frauen sexuell belästigen, mit Drogen handeln und ihren Gastgebern gegenüber völlig aggressiv und fordernd auftreten. Was für eine Brut, diese Deutschen!

Hier versammeln sich Herr Sarrazin und andere, die aus den dunklen Erdspalten unserer schlechten Träume gekrochen sind, um ihr Weltbild zu beschwören. Ich will es hier kurz zusammenfassen: Die Länder Europas müssen denen gehören, die am besten über tausend Generationen da geboren wurden. Für das Land der Leitkultur heißt das: ein Deutschland der deutschen Frau, dem deutschen Herd, dem deutschen Mann, dem Herrscher und Ernährer, der deutschen im Haus erzogenen Kinderschar. Weg mit all den italienischen Restaurants …

Da ich selber der schreibenden Zunft angehöre, Sibylle, durchschaue ich augenblicklich, mit welchen Tricks du arbeitest, was jedoch bei solch einer Phrasendrescherin wie dir nicht besonders schwer fällt. „Sarrazin“ und „… aus den dunklen Erdspalten … gekrochen.“ Ekelhafte Tiere, Geschlinge, Insektenartige halt. Vorsicht, hier verwendest du die gleichen Sprachbilder des Unmenschen, die du den Sarrazinartigen selber vorwirfst. „Die Länder Europas müssen denen gehören, die am besten über tausend Generationen da geboren wurden.“ Ja, was für ein Quatsch, daß man den Platz, wo man geboren wurde und aufgewachsen ist, seine Heimat nennt. Und dann noch die total absurde Vorstellung, daß man das Land, in dem schon seit Generationen die Ahnen beheimatet waren, als „meins“ bezeichnet. Dabei gehört es doch allen, auch demjenigen, der letzten Donnerstag hier aus dem Bus gestiegen ist. Kleiner Tipp, Sibylle: Flieg doch mal bitte in die Türkei und erzähle den Türken dort, daß die Türkei nicht den Türken gehört, sondern „allen“. Zieh dir aber vorher drei schußsichere Westen übereinander an. Sicher ist sicher.

„… ein Deutschland der deutschen Frau, dem deutschen Herd, dem deutschen Mann, dem Herrscher und Ernährer, der deutschen im Haus erzogenen Kinderschar.“ Ekelhaft! Wie kann man nur eine deutsche Frau sein?! Und die Kinder werden auch noch im Haus erzogen, diese beschissenen kleinen Rassisten! Aber was meinst du mit „deutscher Herd“? Mit einer Nationalfahne daneben oder was? Dem deutschen Mann hast du schnell mal den Zusatz „Herrscher“ angedichtet, damit das nächste Wort „Ernährer“, wogegen niemand etwas haben kann, negativ aufgeladen ist. Nur, Sibylle, welcher deutscher Mann wähnt sich heutzutage und in dieser Gesellschaft noch als Herrscher? Oder hast du wieder mal zu viel gesoffen?

Am besten ist aber: „Weg mit all den italienischen Restaurants.“ Genau, hierin entzündet sich der deutsche Rassismus, an den italienischen Restaurants, wir wollen sie weg haben. Laß mal dein Kopf untersuchen!

Aus welchen persönlichen Angststörungen Rassisten, Homophobe und Rechtspopulisten auch agieren, sie werden von der Geschichte überrollt werden. Verstorben, vergessen irgendwann, mit ihren kleinen Hasspredigten, mit ihrem engen Verstand, aus dem nur dummes Zeug entspringt.

Nee, Sibylle, sie werden nicht von der Geschichte überrollt werden, sondern von der Tatsache, daß jeder Analphabet hier rein und eine Stunde später Stütze beziehen kann. Ach übrigens, die Nazi-Deutschen sind längst nicht mehr homophobe, sondern diejenigen mit dieser bestimmten Religion, weißt schon …

Es gibt die Welt, wie ihr sie wollt, nicht mehr. Mit rechts links, gut böse, Eingeborenen und Fremden, mit der Frau als Gebärmaschine, dem Patriarchen.

Interessant. Der böse Deutsche will also die Frau als Gebärmaschine. Aha! Sag mal, Sibylle, kann es sein, daß du die letzten Jahre ganz allein im Wald verbracht hast? Oder auf dem Mond? Liest du keine Zeitung? Kannst du mir mal verraten, welcher deutscher Mann eine Gebärmaschine haben möchte? Ich dachte, das Problem ist genau das Gegenteil davon, nämlich daß die Deutschen mittlerweile überhaupt keine Kinder mehr haben wollen. Und das mit dem „Patriarchen“ – geschenkt. Noch was, Sibylle, Frau als Gebärmaschine, Patriarch, ähm, hört sich eher nach „Südland“ an. Aber lassen wir das.

Eure Kinder, Enkel, in korrekten heterosexuellen Beziehungen erzeugt, werden irgendwann sitzen, friedlich nebeneinander. Unter künstlichen Himmeln, in künstlichem Klima, das perfekt ist, immer warm, das Meer künstlich, die Seen, die Berge, aber nicht minder schön, die Sonne geht unter. Sie sitzen auf einem künstlichen Rasen, Vögel-Avatare, und sehen sich im Lesegerät Dinge von früher an. Aus der Zeit der Großeltern.

Verstehe zwar nicht, was du da wieder halluzinierst, Sibylle, aber glaube ich herauszulesen, daß du einen ziemlichen Ekel gegen Menschen empfindest, die in „heterosexuellen Beziehungen“ und dann auch noch „korrekt“ (damit ist wohl spießig gemeint) gezeugt worden sind. Gut, kann man so sehen. Ähm, hast du da einen Gegenvorschlag, ich meine rein technisch? Vielleicht das Sperma mit der Spritze rein oder Befruchtung im Reagenzglas? Ganz nebenbei bemerkt würde mich interessieren, wie du gezeugt wurdest. Doch nicht … oh, ich glaube ich muß mich übergeben!

Sie werden sich wundern in einer Welt, in der alle gleich sind, es keinen Rassismus mehr gibt, keinen Sexismus, in der Frauen und Männer und Menschen des dritten Geschlechts lieben, wen sie wollen, sich nicht bekämpfen.

Jaja, das mit dem dritten Geschlecht ist sehr wichtig, weil es ja so verbreitet ist. Aber mach dir mal keine Sorgen, Sibylle, hier „bekämpft“ niemand niemanden. Alle sind im Tran und oder noch am Schlafen. Am besten legst du dich auch wieder hin.

(Im Original erschienen auf der Facebook-Seite von Akif Pirincci)




FAZ übt sich in Diffamierungsjournalismus

In der FAZ-Ausgabe vom 30. September 2013 ist auf Seite 10 ein Artikel von Justus Bender unter dem Titel „Putschversuche“ abgedruckt, der sich mit den Konflikten der „Alternative für Deutschland“ in Hessen beschäftigt. In dem Artikel, zu dessen journalistischer Seriosität und Tendenz einiges kritisch anzumerken wäre, werde auch ich namentlich in folgenden zitierten Passagen erwähnt:

(Von Wolfgang Hübner)

Hübner war früher Mitglied der Freien Wähler, bis ihm deren Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger ein Parteiausschlussverfahren androhte, weil er sich verharmlosend über den NSU-Terror geäußert haben soll. Hübner hatte gesagt, dass nicht der NSU-Terror, sondern kriminelle Ausländer das Problem seien. Hübner verließ die Freien Wähler und blieb nur Mitglied der des gleichnamigen Vereins, für den er Stadtverordneter in Frankfurt ist.

Ich stelle richtig und fordere die FAZ-Redaktion auf, diese Richtigstellung zu veröffentlichen, andernfalls ich den Deutschen Presserat anrufen werde und mir rechtliche Schritte vorbehalte:

1. Hübner ist immer noch Mitglied der Freien Wähler, nämlich des in Frankfurt eingetragenen Vereins Freie Wähler e.V. Er ist aber seit Anfang März nicht mehr Mitglied der Bundespartei (Bundesvereinigung) FREIE WÄHLER, weil er diese Partei freiwillig verlassen hat.

2. Hübner war also noch weitere 5 (fünf) Monate (!) nach der Androhung von Herrn Aiwanger Mitglied der Bundespartei FREIE WÄHLER – ohne dass in dieser Zeitspanne auch nur ein Ausschlussverfahrens eingeleitet worden ist. Folglich hat Hübner nicht wegen der halt- und folgenlosen Androhung von Herrn Aiwanger diese Partei verlassen. Sein Grund dafür war vielmehr der Entschluss, in die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) einzutreten. Mitglied zugleich in zwei Parteien wollte Hübner nicht sein, obwohl das noch geltender Regelung übrigens möglich gewesen wäre.

3. Hübner hat nie den NSU-Terror verharmlost oder relativiert. Sein Artikel vom 5. November 2012 beginnt mit folgender Feststellung: „Zur Klarstellung: Die Mordserie an zehn Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland ist eine schändliche Tat, die mit allen Konsequenzen aufgeklärt und mit aller Härte bestraft werden muss.“

4. Hübner hat in dem Artikel, der wegen seiner Argumentation große Zustimmung fand, keineswegs behauptet, dass „nicht der NSU-Terror, sondern kriminelle Ausländer das Problem seien“. Vielmehr hat Hübner geschrieben: „Niemand in den Massenmedien, niemand in der Politik wagt es, die Morde als das zu bezeichnen, was sie mutmaßlich waren: Die verabscheuungswürdigen Taten von gesellschaftlichen Außenseitern, die in einem Staat sozialisiert wurden, der „Antifaschismus“ als Daseinsgrundlage hatte, aber selbst eine Diktatur mit faschistischen Zügen war.“ Und Hübner gelangt zu der Feststellung: „ Millionen und Abermillionen Menschen in Deutschland sollen mit dem „NSU“-Trommelfeuer in den Massenmedien und der Politik dahin gebracht werden zu glauben, das größte und gefährlichste Problem sei der Rechtsextremismus in seiner mörderischen Variante. Das aber entspricht so wenig der Realität von Millionen und Abermillionen Menschen in Deutschland, speziell in den von massiver Schwerkriminalität aus ganz anderer Quelle heimgesuchten Großstädten, dass der propagandistische Aufwand für diese Botschaft in holzhammerartige Dimensionen gesteigert werden muss.“

5. Hübner hat sich von keiner Zeile seines damaligen Artikels trotz aller Angriffe und Drohungen, insbesondere aus linksextremen Kreisen, distanziert und tut das auch jetzt und in Zukunft nicht. Er ist nicht ohne Grund Mitglied in einer Partei geworden, die den Wahlkampf 2013 unter dem Motto „Mut zur Wahrheit“ bestritt. Es gehört sicher Mut dazu, hinsichtlich der politischen Instrumentalisierung des verabscheuungswürdigen NSU-Terrors einige nicht dem informellen Diktat der „Politischen Korrektheit“ verpflichtet Anmerkungen zu machen. Doch die Demokratie und die grundgesetzlich verbürgte Meinungsfreiheit leben davon, von diesem Mut zur Wahrheit auch dann Gebrauch zu machen, wenn dieser Mut manchen als Zumutung gilt.

6. Der FAZ-Verfasser Justus Bender hat keinerlei Versuch unternommen, Hübner selbst zu den schwerwiegenden Anwürfen gegen ihn zu befragen. Das ist ein eklatanter Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht, von journalistischer Ethik ganz zu schweigen. Damit wird aber nicht nur dem Ansehen eines langjährigen, zweimal wiedergewählten Kommunalpolitikers Schaden zugefügt, sondern auch dem Ansehen der FAZ als seriöse Zeitung und meinungsbildende publizistische Institution in Deutschland.

Wolfgang Hübner, 30. November 2013 (FAZ-Abonnent)




Das ist Deutschland: Chemnitz, Limbacherstraße

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(Zugesandt von Elena)




3sat-Expertin Schultz: Künstliche Befruchtung der Deutschen ist rassistisch

In der 3sat-Sendung nano spezial vom 28. November 2013 ging es unter anderem um die Kinderlosigkeit in Deutschland, den demographischen Wandel, künstliche Befruchtung etc. Dabei kam unter anderem die Politikwissenschaftlerin Susanne Schultz vom „Gen-ethischen Netzwerk e.V.“ zu Wort, die ernsthaft der deutschen Gesellschaft Rassismus vorwarf, da deutsche Paare nur eigene Kinder im Rahmen einer künstlichen Befruchtung haben wollen. Sie kritisierte, dass künstliche Befruchtungen möglicherweise von Seiten des Staates finanziell unterstützt werden sollen. Unsere Expertin sieht darin (dass deutsche Eltern ihre eigenen Kinder wollen und keine Migrantenkinder/ausländische Waisen) und in dem Verweigern, die Grenzen zu öffnen, eine „rassistische Konstellation“.

Geschickt eingebettet in die tendenziösen Aussagen aus dem Off von 3sat-Reporterin Sigrid Lauff sagte Schultz wörtlich:

„Da bin ich sehr skeptisch, weil ich denke, das ist eine Rückkehr zu einer alten Bevölkerungspolitik, die wir ganz lange in Deutschland nicht haben wollten, aufgrund der Geschichte des Nationalsozialismus, wo es auch darum geht bestimmte Kinder haben zu wollen und andere nicht.

Ich würde aber fragen, ob es auf Teufel komm raus, das eigene biologische Kind sein muss, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt, mit Kindern zusammen zu leben und ob diese Gesellschaft nicht eher ein Problem hat mit einer extremen Individualisierung, die eben dazu führt, dass sozusagen die einzige Lösung ein kollektives Leben zu führen, das eigene biologische Kind ist.

Also, wenn man sich sehr genau diese Zahlen anguckt, dann sieht man, dass da mit Prognosen gearbeitet wird, die einfach problematisch sind. Also, man kann weder Nettomigrationsraten voraussagen für die nächsten 10, 15, 20 Jahre, noch kann man Geburtenraten eindeutig voraussagen.

Ich denke, die Reproduktionsmedizin ist eine Medizin, die gerade jetzt zur Zeit in der Demographiedebatte sehr stark in Kontext gestellt wird mit einer Steigerung der deutschen Geburtenrate und wenn das jetzt steuerfinanziert werden soll, dann ist es, finde ich, ein großes Problem, dass da behauptet wird wir wollen gerade die deutschen Kinder, wir wollen keine Migration, wir wollen keine Öffnung der Grenzen und wir wollen international weiter eine Senkung des Bevölkerungswachstums. Und das ist, finde ich, eine rassistische Konstellation weiterhin.“

Die Deutschen sollten also ihren „rassistischen“ Wunsch nach eigenen Kindern gegen eine entsprechende Willkommenskultur tauschen. Das ist, finden wir, eine sehr deutschenfeindliche Konstellation.

Hier das Video des Berichts:

Die ganze 3sat-Sendung gibts hier zu sehen.

Kontakt:

» susanne.schultz@gen-ethisches-netzwerk.de
» info@3sat.de

(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)




Michael Klonovsky über WK I und Eurorettung

2014 steht das nächste Jubiläum für unseren in journalistische Zeitzonen gegliederten Erinnerungsbetrieb an: Im August vor hundert Jahren brach der Erste Weltkrieg aus. Wahrscheinlich werden die großen Magazine ihre Artikel wie immer verfrüht publizieren, und man wird neben ausgiebigen Schilderungen des Schreckens der Materialschlachten gewiss sehr viel moralisieren und von Schuld reden, von deutscher selbstredend (unsere tägliche Schuld gib uns heute).

Speziell die alten Tanten beiderlei Geschlechts bei der Zeit werden zumindest sie selber erschütternde Kontinuitäten zwischen Kaiserreich und Drittem Reich bloßlegen, der Spiegel wird vermutlich nassforsch den Ersten als Probelauf für den Zweiten Weltkrieg präsentieren, vielleicht erstmals mit dem jungen Hitler auf dem Titel, und ganz sicher wird Frau Merkel, die Soubrette der Alternativlosigkeit, unter dem beifälligen Nicken von Bundesfreiheitsbuffo Gauck und verbreitet von allen Sendeanstalten der EU als Retterin, ja Erlöserin von der mörderischen europäischen Zwietracht und dem deutschem Hegemonialstreben in angemessen schlechtem Deutsch ihr Lob trällern, die Kontinuität der Schande von Ludendorff bis Zschäpe dabei hoffentlich wenigstens andeutend.

Was dagegen höchstwahrscheinlich nicht zu hören sein wird, dürfte der Hinweis auf gewisse ganz andere Kontinuitäten deutschen Wesens bzw. Unwesens sein. Mich erinnert zum Beispiel die Politik des Kaiserreiches in ihrer Wirklichkeitszurechtbiegerei, ihrer Realitätsblindheit und grandiosen Sturheit im Fortsetzen des nun einmal eingeschlagenen Weges sehr an Merkel-Schäubles Eurorettungspolitik. Die merkwürdige Konstante deutscher Politik seit dem Tode Bismarcks besteht in ihrem Illusionismus, ihrer Wunschweltenbesiedelung und ihrer aggressiven Besserwisserei.

So gleicht die Unfähigkeit des Reichs, Anfang oder Ende 1916 einen Kompromissfrieden zu schließen – ja überhaupt die Notwendigkeit dafür zu erkennen, weil man sich immer noch in der Offensive und kurz vor dem Durchbruch wähnte –, der ideologiefixierten Unfähigkeit der heutigen Bundesregierung, aus dem Euro-Abenteuer auszusteigen, weil man sich ebenfalls in der Offensive und kurz vor dem Durchbruch glaubt. Das strategisch längst in die Defensive gedrängte Kaiserreich gestand sich die tatsächliche Lage nicht ein und verbiss sich in die durch keinerlei Realität gestützte Theorie, auch einen Abnutzungskrieg länger durchhalten zu können als die Entente, die Bundesregierung beharrte und beharrt, durch die Schuldenkrise des gesamten europäischen Südens unbelehrt und unter Einsatz des Privatvermögens der deutschen Untertanen, auf dem ESM. Der ja typischerweise auch quasi auf dem Generalstabswege, an der parlamentarischen Schwatzbude vorbei, durchgedrückt wurde. Wichtig ist immer der anstehende Durchbruch und der feste Glaube an jede Art Endsieg! Durchbruch wohin? Es sind die ewigen Streber aus der Provinz, die Anschluss an die „Welt“ suchen, indem sie alles besser machen wollen, ohne zu sehen, dass man andernorts ihre Provinzvorstellungen von Weltbeglückung nicht teilt und ihren Provinzlerehrgeiz belächelt bzw. ausnutzt.

Einzusehen, dass ein Ziel unerreichbar geworden ist, das ist nicht deutsch. Deutsch ist vielmehr, bis zuletzt stramm in der Illusion zu verharren und, wie wir von einem großen deutschen Philosophen wissen, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun; sollte sich die Wirklichkeit indes gegen die Illusion spreizen, dann ist das, mit den bekannten Worten eines anderen großen deutschen Philosophen, desto schlimmer für die Wirklichkeit. Neben der Euro-Rettung sollen hier die Stichworte Energiewende („Klimarettung“ statt Pragmatismus), Familienpolitik („buntere“ Lebensformen statt Kindern) und Einwanderung („Willkommenskultur“ nach allen Seiten statt Anwerbung von Fachkräften) genügen, das Schema ist ja klar. Die Politik der Merkelschen Bundesrepublik ist so alternativlos, das heißt sturheil korrekturresistent, wie seinerzeit der Schlieffen-Plan.

Ich will aber die Behauptung von Kontinuitäten nicht übertreiben: Die deutschen Truppen besaßen 1914-17 immerhin reelle Chancen, den Krieg zu gewinnen, und in Sachen kultureller Prägekraft, Optimismus, Liberalität und geistiger Freiheit war das Kaiserreich der späten Bundesrepublik alles in allem doch schon recht weit voraus.

(In einem Punkt muß Klonovsky widersprochen werden: Die jungen Hühner und Hähnchen bei der rotgrün versifften ZEIT sind mindestens gleich bescheuert wie die älteren Hennen und Gockel!)




Antisemitische Fluglinie sponsert FSV Frankfurt

Die saudi-arabische Fluglinie „Saudia Airlines“ nimmt grundsätzlich keine Israelis mit. Diese skandalöse Geschäftspraxis wurde jetzt durch einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen bekannt, nachdem der Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt die Saudis als neuen Werbepartner bekanntgegeben hat.

Auf der FSV-Webseite wurde der neue Sponsor noch am 22.11. euphorisch angekündigt (der Artikel ist inzwischen gelöscht und nur noch im Cache verfügbar):

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat mit der Fluggesellschaft Saudia Airlines eine Partnerschaft geschlossen. Als FSV-Partner beinhaltet die Partnerschaft neben einem Flugzeugmodell im Stadioninnenbereich auch Business-Seats im Frankfurter Volksbank Stadion. Darüber hinaus wird intensiv an einer zukünftigen Erweiterung der Zusammenarbeit gearbeitet.

„Der FSV Frankfurt ist ein sehr interessanter Club, dessen familiäre Atmosphäre und Verantwortliche wie Geschäftsführer, Trainer und Mannschaft wir als sehr angenehm empfinden und daher unterstützen wollen. Wir fühlen uns sehr wohl im Frankfurter Volksbank Stadion“, so Fikry Altowayan, Manager Saudia Airlines Germany, Austria & Czech Republic.

„Der FSV Frankfurt freut sich, dass er diese große, renommierte Airline, die in der ganzen Welt zuhause ist, als neuen Partner gewinnen konnte“, erklärte Clemens Krüger, Geschäftsführer Finanzen des FSV Frankfurt.

„In der ganzen Welt zuhause“ klingt nach weltoffen und tolerant. Das Gegenteil ist der Fall. Die FAZ schreibt:

„Deutschland ist zurecht stolz darauf, eine Demokratie zu sein. Das heißt, die Menschenrechte zu respektieren, die in Saudi-Arabien mit Füßen getreten werden. Der FSV verkauft diese Grundsätze für billiges Sponsorengeld“, sagte Michel Friedman, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Weiterhin betonte er: „Und Frankfurt ist stolz darauf, eine weltoffene Gesellschaft zu sein. Der Sponsor vom FSV drückt mit seinem Boykott, Israelis Flugtickets zu verweigern, eine zutiefst antisemitische und politisch hochproblematische Haltung aus. Saudi-Arabien ist eine Diktatur, Israel eine Demokratie im westlichen Sinne – ist das alles dem FSV gleichgültig?“

Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie ehemalige Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, sagt: „Sportvereine in Deutschland sollten generell darauf achten, mit welchen Partner sie zusammenarbeiten. Sport steht für Fairness, Weltoffenheit und Toleranz im Kampf gegen Ausgrenzung.“ Der FSV Frankfurt sucht derzeit mit Hochdruck nach neuen Geldgebern. Aus Vereinskreisen heißt es, dass man froh über jeden Sponsor sei.

Inzwischen rudert der Fußball-Zweitligist in einer Stellungnahme zurück:

Vor einer Woche hat Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt die Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Saudia Airlines vermeldet. Dabei war dem FSV Frankfurt nicht bewusst, dass der neue Partner laut Pressebericht vom 29.11.2013 in www.faz.net eine diskriminierende Haltung einnimmt und offenbar keine israelischen Staatsbürger transportiert.

Der FSV Frankfurt steht für politische Neutralität, Vielfalt und Toleranz und würde nie wissentlich eine solche Partnerschaft eingehen. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wird das Vertragsverhältnis seitens des FSV Frankfurt selbstverständlich unverzüglich beendet werden.

Da braucht sich nichts zu „bewahrheiten“. Die FSV-Funktionäre hätten sich vor der Vertragsunterzeichnung einfach mal den Wikipedia-Artikel zur saudischen Fluglinie genau durchlesen müssen. Dort heißt es unter dem Punkt „Kritik“:

Personen, die ausschließlich einen israelischen Pass haben, können bei Saudia keine Flüge buchen. Diese Vorgehensweise wurde durch den amerikanischen Bürgerbeauftragten der Stadt New York, Bill de Blasio, öffentlich gemacht und kritisiert. Da Saudia Flüge zum New Yorker Flughafen John F. Kennedy International Airport durchführt, verstößt sie damit gegen geltendes US-amerikanisches Recht. Dieses verbietet Diskriminierung gegenüber Passagieren wegen Herkunft, Religion, Heimatland, Hautfarbe oder Geschlecht. Für israelische Staatsbürger würde diese Praxis bei der Einreise nach Saudi-Arabien zu Problemen führen. Saudia rechtfertigt diese Vorgehensweise mit der fehlenden politischen Beziehung zwischen Israel und Saudi-Arabien.

» Kontakt: info@fsv-frankfurt.de

(Foto oben: Bei der Vertragsunterschrift im Frankfurter Volksbank Stadion v.l.n.r.: Fikry Altowayan, Saudia Manager Germany, Austria & Czech Republic – Julius Rosenthal, FSV-Präsident – Abdullah Al-Ghanmi, GM Advertising & Promotion und Clemens Krüger, FSV-Geschäftsführer Finanzen)




Genmais-Studie samt Ratten zurückgezogen

Letztes Jahr um diese Zeit machten grüne NGOs und die grünversiffte deutsche Presse ein Riesengeschrei um eine französische „Studie“, in der eine unseriöse Forschergruppe um Prof. Gilles-Eric Séralini (Foto) von der Universität Caen berichtete, daß der gentechnisch veränderte Mais NK603 des Herstellers Monsanto bei Ratten Krebs verursache. Hei, war das ein Fest. Es gab aber auch Kritik aus der Wissenschaft. Darüber wurde aber nur klein berichtet. Jetzt hat das Fachmagazin «Food and Chemical Toxicology» die Studie zurückgezogen, weil sie eben nicht stimmt! Natürlich wird auch diese wichtige Richtigstellung nicht groß publiziert. Die Leute unseriös anlügen, das kann die Presse einfach besser als die Wahrheit sagen!




Berlin: 23-Jährige brutal zusammengetreten

Der Vorfall liegt schon ein halbes Jahr zurück, aber erst jetzt gelangt der brutale Angriff zweier türkischer und bosnischer Jugendlichen auf eine 23-jährige Rostocker Studentin an die Öffentlichlichkeit.

Das Rostocker Journal berichtet:

Lena* (*Name geändert) war in den frühen Morgenstunden am Kurfürstendamm auf dem Weg nach Hause, als sie ‘aus dem Nichts heraus’ mutmaßlich von zwei Jugendlichen, dem Deutsch-Türken Merat* (18, *Name geändert) und dem Bosnier Amin* (19, *Name geändert) angegriffen und verletzt wird.

Lena kommt aus Rostock und studiert in Berlin. Die 23-Jährige freute sich sehr über ihre Studienzulassung und auf die Hauptstadt. Schnell fand die lebensfrohe junge Frau Anschluss, neue Freunde, ein neues Umfeld.

Doch seit diesem Morgen im Mai ist ihr Leben nicht mehr, wie es war. Als sie die Bilder aus einer Überwachungskamera, die den Übergriff dokumentiert hatte, noch einmal sah, kam die Angst schlagartig zurück: Sie zitterte, sie weinte.

Die Bilder aus der Überwachungskamera sind ein Schock. Aus einer Gruppe von Jugendlichen löst sich Merat und rennt auf die entgegenkommende Lena zu. Mit einem heftigen Faustschlag ins Gesicht und mit massiven Fusstritten gegen den Oberkörper prügelt er die junge Frau zu Boden.

Verzweifelt versucht sich Lena zu wehren, benutzt ein mitgeführtes Pfefferspray, es hilft nichts. Schlimmer noch, aus der Gruppe kommt der Amin hinzu, auch er tritt zu, trifft die junge Frau mehrfach.

Mehrere Male wird die am Boden kauernde Frau von Fußtritten in Bauch und Nieren getroffen. Besonders erschütternd werden die Bilder an dem Punkt, als Merat zu einem heftigen Tritt ausholt und den Kopf der 23-Jährigen nur um Millimeter verfehlt. Der Schwung war so heftig, dass Merat selbst das Gleichgewicht verliert.

Nicht auszudenken, wenn dieser Tritt getroffen hätte!

Ein Zeuge sagt zudem später aus: “Einer der beiden hatte bereits ein Messer gezogen.” Erst als ein Wachschützer und ein Taxifahrer der Frau zur Hilfe eilen, lassen die Angreifer von ihrem Opfer ab, laufen davon.

Die vom Wachschutz arlamierte Polizei ist wenig später vor Ort und kann die beiden mutmaßlichen Täter am Einlass der Diskothek “Q-Dorf” stellen. Hier ist es wiederum Merat, der ausrastet und nunmehr die Beamten beleidigt.

“Du Hurens…!”, “Ich f….. Deine Mutter, Du Bastard!” usw. stehen im Polizeibericht, der dem ROSTOCKER JOURNAL vorliegt.

Als Merat die Polizeibeamten dann auch noch bedroht, ist deren Geduld endgültig am Ende. Die Handschellen klicken, der “aggresive und unkooperative Verdächtige” findet sich sich im Einsatzwagen wieder.

Bei seiner Durchsuchung finden die Beamten dann allerdings kein Messer. Später stellen mehrere Polizeibeamte Strafanzeige wegen “Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte”, “Beleidigung” und die junge Frau wegen “gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung”.

Bei dem anschließenden medizinischen Test wird bei Merat 1,36 Promille Blut-Alkohol und der Konsum von Cannabis nachgewiesen.

Bis heute leidet die 23-jährige Rostockerin an Angst-Attacken. Sobald es dunkel wird, verlässt sie kaum noch das Haus. Von ihrem Nebenjob an einer Hotel-Rezeption, mit dem sie sich als Studentin etwas dazu verdient, fährt sie nur noch mit dem Taxi nach Hause. Das nimmt ihr die Angst, obwohl ihr das Taxi-Geld an anderer Stelle jetzt fehlt.

Ein Einzelfall? Zumindest nicht für Merat und Amin, der in Deutschland Asyl genießt. Beide sind bereits mehrfach vorbestraft.

Abgelegt unter Bereicherung™ und Islam ist Frieden™…

(Foto oben aus der Überwachungskamera: Merat (weiße Kleidung) nimmt Anlauf, um die am Boden kauernde Lena zu treffen)




Zahl der Salafisten sprunghaft angestiegen – „Hilfskonvois“ schmuggeln Waffen nach Syrien

Nach Angaben von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen ist die Zahl der Salafisten in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren von 3800 auf 5500 gestiegen. Alleine in Nordrhein-Westfalen gebe es mittlerweile 1500 radikalislamische Salafisten, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) der Westfalenpost. Auch die Zahl derer, die als Kämpfer ins Ausland, vor allem nach Syrien reisen, nehme zu. Laut Recherchen des Bonner Generalanzeigers und der Stuttgarter Nachrichten (Franz Feyder) schmuggeln die Salafisten dabei Waffen und Munition in ausrangierten Krankenwagen in das Kriegsgebiet.

Der General-Anzeiger schreibt:

BONN/STUTTGART. Ein Zusammenschluss ultrakonservativer muslimischer Hilfsorganisationen schmuggelt auch Waffen und Munition an Al-Kaida-nahe Gruppen im syrischen Kriegsgebiet. Das haben Recherchen von Redakteuren des General-Anzeigers und der Stuttgarter Nachrichten ergeben.

Demnach werden zwar mit dem bei Spendengalas zugunsten notleidender Menschen in Syrien gesammelten Geld auch Medikamente, Babykleidung und Nahrungsmittel gekauft. Die Hilfskonvois der Salafisten transportieren aber auch Waffen und Munition in ausrangierten Krankenwagen in das Kriegsgebiet.

Auffällig ist, dass die Lieferungen von Vereinen, die die Sicherheitsbehörden als extremistisch einstufen, vor allem im Nordwesten Syriens verteilt werden. Die Region wird von Kämpfern dreier Dschihad-Gruppen beherrscht, die sich mit dem Al-Kaida-Ableger Jabhat-al-Nusra erst kürzlich verbündet haben.

Nachdem am 3. Oktober in Köln eine Benefizveranstaltung mit Salafistenpredigern stattgefunden hat, ist für diesen Sonntag erneut eine solche Spendengala geplant. Der genaue Veranstaltungsort soll wie üblich erst kurz vor Beginn bekanntgegeben werden, damit Saalvermieter und Sicherheitsbehörden den Veranstaltern keinen Strich durch die Rechnung machen können.

Unterstützt wird die Veranstaltung erneut von dem umstrittenen Sprecher des Bonner Rats der Muslime, Karim Lakhal. Er hatte bereits zu Ostern und Anfang Oktober Veranstaltungen mitorganisiert. Daraufhin hatte sich auch Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch irritiert gezeigt und den Rat der Muslime um rasche Klärung gebeten. Diese ist bis heute nicht erfolgt.

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Schweiz: Roger Köppel warnt vor Staatsstreich

Justizministerin Simonetta Sommaruga [Foto] und ihre Kollegen im Bundesrat probieren alle Tricks und Winkelzüge, um die verhasste «Ausschaffungsinitiative» der SVP nicht durchzusetzen. Der von Volk und Ständen deutlich angenommene Vorstoss zielt darauf ab, rechtskräftig verurteilte ausländische Kriminelle auf der Grundlage eines genau bestimmten Deliktkatalogs auszuweisen.

Die Fakten: Im Jahr 2010 haben 52,3 Prozent der Stimmenden sowie zwanzig Kantone der Ausschaffungsinitiative zugestimmt. Gleichzeitig wurde der von Bundesrat und Parlament favorisierte Gegenvorschlag abgelehnt. Daraufhin präsentierte der Bundesrat eine Umsetzungs­variante, die dem verworfenen ­Gegenvorschlag entsprach. Dies wiederum ­beantwortete die ­düpierte SVP mit einer ­erfolgreichen ­Unterschriftensammlung zur «Durchsetzungsinitiative», die den Bundesrat auf den Wortlaut der Ausschaffungsinitiative verpflichten will. Der Bundesrat konterte letzte Woche, indem er Teile der Durchsetzungsinitiative mit Verweis auf angeblich zwingende völkerrechtliche Bestimmungen für ungültig erklären möchte. Der Ball liegt jetzt beim Parlament.

Die Sachlage ist eindeutig: Die Obrigkeit weigert sich mit dubiosen Tricks, den direktdemokratisch ermittelten Volkswillen durchzusetzen. Konkret unternimmt sie alles, um das Problem krimineller Ausländer in der Schweiz nicht zu lösen. Warum? Höchstwahrscheinlich deshalb, weil auch die Landesregierung dem Ideal einer narzisstischen, auf Zustimmung getrimmten Schaufenster-Moral entsprechen möchte, der es einzig darum geht, öffentlich gut dazustehen, unbesehen der Konsequenzen. Dahinter steckt weder Substanz noch echte Gesinnung. Man will einfach auf keinen Fall die strahlend weisse Weste, das Image makelloser Wohlanständigkeit, durch den Vorwurf angeblicher Ausländerfeindlichkeit beschmutzen. Ironischerweise züchtet ­jedoch gerade der gegen Ausländerkriminalität untätige Staat jenen «Rassismus», den er eigentlich vereiteln möchte.

Speziell unlauter am Vorgehen des Bundesrates ist die anmassende Selbstgerechtigkeit, mit der hier das höchst unscharfe und zwiespältig definierte «zwingende Völkerrecht» gegen den Volkswillen in Stellung gebracht wird. Das als «zwingend» betrachtete Völkerrecht ist nirgends verbindlich festgeschrieben, es existiert ein gewisser Konsens darüber, dass Folter, Sklaverei und Völkermord völkerrechtlich zwingend geächtet werden sollen, beim Thema Todesstrafe zum Beispiel aber gibt es heftige Meinungsunterschiede zwischen ­Europa und den USA. Niemand bestreitet den harten Kern des Völkerrechts, und auch die SVP betonte stets ihren Willen, das zwingende Völkerrecht zu berücksichtigen. Indem der Bundesrat jetzt willkürlich gegen die SVP-­Initiative festschreibt, was an «zwingendem Völkerrecht» der Verfassung überzuordnen sei, stellt er sich in grober Verletzung der Gewaltentrennung selber über den Verfassungsgeber, das sind Volk und Stände.

Hat da jemand «Staatsstreich» gesagt?

(Aus Editorial WELTWOCHE 48/2013. In der Tat wird in der Schweiz der Volkswille in den letzten Jahren immer öfters von den Linken und Grünen in Regierung, Parlament, Justiz und Verwaltung mit allen Tricks und hinterlistig und undemokratisch abgewürgt!)




Justiz: Castor-Blockieren „völlig in Ordnung“

Ein Amtsgericht in Mecklenburg-Vorpommern hat zwei Blockierer eines Castor-Transports von 2011 freigesprochen. Ihnen war vor dem Gericht in Ribnitz-Damgarten Nötigung vorgeworfen worden. Es sei aber «völlig in Ordnung» gewesen, was die 35 und 26 Jahre alten Männer gemacht hätten, fasste der Richter am Donnerstag seine Urteilsbegründung zusammen. Die Blockade sei weder als Nötigung noch als Störung des öffentliches Betriebs zu interpretieren.

Der Richter sah es als «logisch und konsequent» an, dass die Männer mit ihrer Aktion Aufmerksamkeit und Medieninteresse erregen wollten. Mit einem Plakat am Rande der Bahnstrecke hätten sie das nicht erreicht. «Sie trauen sich etwas, was andere sich nicht trauen.»

Kompiliert aus Gießener Allgemeine! Solche grenzdebilen linken Richter sind es, die den Rechtsstaat vor die Hunde gehen lassen! (Dank für Tipp an Luigi!)