MauerfallBeinahe jeder Deutsche weiß, wo er in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 gewesen ist. Die Antwort auf die Frage eines Journalisten während einer Pressekonferenz veränderte nicht nur das Leben vieler Menschen, sondern ein ganzes Land. Günter Schabowski vom Politbüro der SED hatte eben neue DDR-Reisebestimmungen verlesen und antwortete auf die Frage, ab wann das neue Gesetz denn in Kraft treten würde: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ Er schrieb damit Geschichte.

Schon lange zeichnete es sich ab, dass dieser Tag kommen musste. Zu viel Leid, zu viele Tote und plötzlich genug Mut zum Widerstand gegen die SED Diktatur und ihren Staatskerker.

„Wir sind das Volk!“

Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Reisefreiheit. Im Grunde ging es um die Freiheit des selbstbestimmten Lebens schlechthin.

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Die erste sogenannte Montagsdemonstration fand am 4. September 1989 in Leipzig, nach einem der traditionellen Friedensgebete statt. Schon lange bestehende Bürgerbewegungen und Gruppierungen forderten einen grundlegenden politischen Wandel. Es war der Beginn der Herbstrevolution in der DDR, die erst mit dem Fall der Mauer in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 ihr Ziel fand.

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Nach der Pressekonferenz pilgern sofort die ersten Menschen zur Mauer. Noch ist der Grenzübergang für DDR-Bürger ohne gültiges Visum geschlossen. Im Laufe des Abends wächst die Menschenmenge am Grenzübergang Bornholmer Straße aber an. Ab ca. 21.00 Uhr fordert die Menge nachdrücklich und laut mit: „Tor auf! Tor auf!“, die sofortige Öffnung der Grenze. Die Soldaten haben aber keinen derartigen Befehl. Gegen 22.30 entscheidet der ranghöchste Diensthabende:

„Es ist nicht mehr zu halten. Wir müssen die GÜST (Grenzübergangsstelle) aufmachen. Ich stelle die Kontrollen ein und lasse die Leute raus.“

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Gegen 00.00 Uhr werden alle Übergänge geöffnet. Ein Volk ist frei, die DDR-Diktatur  Geschichte.

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Die mutigen Bürger des DDR-Widerstandes hatten bewiesen, dass Widerstand gegen Unterjochung, welcher Art auch immer, sich am Ende lohnt. Freiheit beginnt immer im Geist.

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59 KOMMENTARE

  1. Ich habe heute seit langem mal wieder durch die hiesigen Nachrichtensendungen gezappt und dieses historische Ereignis wurde nirgendwo erwähnt.
    Ein Grund mehr, keine Nachrichten mehr zu sehen.

  2. Für die Alt 68-er ist dies der schlimmste Tag ihrer Geschichte. Für uns ist es ein BEISPIEL niemals AUFZUGEBEN und sich gegen jede Form der Unterdrückung zu wehren!!!

  3. Schon lange zeichnete es sich ab, dass dieser Tag kommen musste. Zu viel Leid, zu viele Tote und plötzlich genug Mut zum Widerstand gegen die SED Diktatur und ihren Staatskerker.

    Sie wurden vom Volk hinweggefegt. Leider glauben unsere Politclowns, dass ihnen das nicht passieren kann.

  4. #2 DerAntisozi (09. Nov 2013 23:13)
    Für die Alt 68-er ist dies der schlimmste Tag ihrer Geschichte. Für uns ist es ein BEISPIEL niemals AUFZUGEBEN und sich gegen jede Form der Unterdrückung zu wehren!!!

    Ich würde eher das Gegenteil behaupten.
    Nach den anfänglichen Zicken-Kriegen und Stuten-Beissereien zwischen den SED-Linken aus dem Osten und den West-Altlinken holte man sich aus dem Osten das ideologische Rüstzeug und rhetorische Knowhow, das die SED zu bieten hatte und es fand ein zweiter Marsch durch die Institutionen statt – nur dieses mal nicht unter dem Deckmantel der grünen Ersatzreligion und Vermeidung aller Verbindungen zur Hammer-und-Sichel-Ideologie, sondern jetzt manchmal mehr, manchmal weniger unverhohlen mit dem marxistisch-sozialistischen Dogma.

  5. #3 Fischelner (09. Nov 2013 23:20)

    Sie wurden vom Volk hinweggefegt. Leider glauben unsere Politclowns, dass ihnen das nicht passieren kann.

    Man darf die „Politclowns“ nicht unterschätzen. Auch die haben dazugelernt, wie man „den Proleten“ in Schach halten kann.
    sicher gibt es heute keine Mauer, keine Arbeitslager, keine Stasi und keinen Knast in Bautzen mehr.
    Man bedient sich heute der suggestiven Meinungskrake und drohender materieller und sozialer Existenzvernichtung gegen diejenigen, die nicht beim verordneten Meinungs-Singularismus
    mitmachen wollen.

  6. Es ist wohl mehr als bezeichnend, das im deutschen Wikipedia der Fall der Mauer nicht wichtig genug ist um unter was geschah… zu erscheinen …im englischen wikipedia aber schon.

  7. Die mutigen Bürger des DDR-Widerstandes hatten bewiesen, dass Widerstand gegen Unterjochung, welcher Art auch immer, sich am Ende lohnt. Freiheit beginnt immer im Geist.
    —————————–

    Leider gibt es mittlerweile eine neue Mauer im Kopf der Deutschen: Die Mauer der politischen Korrektheit, die uns jetzt alle unterjocht. Wann wird die durchbrochen werden?

  8. #9 peter pan (09. Nov 2013 23:50)

    Es ist wohl mehr als bezeichnend, das im deutschen Wikipedia der Fall der Mauer nicht wichtig genug ist um unter was geschah… zu erscheinen …im englischen wikipedia aber schon.

    Was für ein erbärmlicher, trauriger Haufen die deutsche Wikipedia ist, kann man sich alleine schon an der Diskussionsseite zur AfD anschauen. Seit Monaten wird täglich mit einer unglaublichen Energie versucht, die AfD in die rechte Ecke zu schubsen und sich dabei auch noch den Anstrich der Seriosität zu geben – einfach widerlich – oder lächerlich, oder beides!

    Was mich dabei immer wütender macht: ich weiß, wieso die die Zeit und die Energie dazu aufbringen können und ich nicht. Denn ich studiere nicht Soziologie im 29. Semester – Ich muss für meinen Lebensunterhalt arbeiten!

  9. ..und der Gaukler labert nur wieder was von den armen Ausländern die in Deutschland gejagt werden!
    Er will nie wieder Judenhaß in Deutschland zulassen, hat aber wieder mal vergessen ,wer in diesem Land jüdische Mitbürger bepöbelt und angreift! Kein Wort dazu, natürlich!
    Weil???

  10. Leider wurden keine Konsequenzen gezogen aus diesem Datum: die SED ist nicht verboten worden und nach wie vor bei der Arbeit, die Stasi sitzt im deutschen Bundestag, im Landtag Brandenburg dieser Abschaum ganz offen und bestimmt mit, Stasiopfer Leiden immer noch, Stasimörder rennen kackfrech frei herum, nichts zu feiern gab es gestern.

    „Die Bürger der ehemaligen DDR schienen erreicht zu haben was sie wollten: das Ministerium für Staatssicherheit (die „Stasi“) war aufgelöst, die DDR auch, ein paar leitende Funktionäre im Gefängnis und die DDR jetzt BRD. Und jetzt kommen wir zu den Schönheitsfehlern dieser Operation.“

    Stattdessen wurden wir nach der Wende auf dem PC Altar geopfert und an dem „Europäischen Gedanken“ geopfert.

    Stirb endlich, Birne!

    http://politikindermitte.wordpress.com/die-familie-stasi-im-landtag/

    http://www.nierenspen.de/og_eing.htm

  11. Nötig war der Tag, aber was danach kam war ein Gemetzel am gesunden Vieh, um das eine Kranke zu finden, welches noch nicht einmal in derselben Herde war

  12. Der bewegendste Tag für Deutschland, ich habe es live im Fernsehen gesehen die Pressekonferenz, mir floßen die Tränen. aber schon 3 Monate zuvor als der Bericht über die ungarischen Grenzschützer in den Nachrichten kamen die mit Bolzenschneidern den Stacheldraht zu Österreich zerschnitten sagte ich zu meiner Mutter. Das ist der anfang vom Ende des komm Systems in Osteuropa, das es dann aber so schnell ging hätte ich auch nicht gedacht.
    Der 9.Nov. 1989 ist der eigentliche Feiertag der Deutschen nicht der künstliche 3.Oktober

  13. Dieser Tag wird bewusst missnutzt bereits wieder von linken Typen auf H4, von Leuten, die nicht ein Quentchen beitragen zum Sozialprodukt, sondern den Staat aussaugen und bekämpfen.

    Ist es denn nicht mal einem! Bundesland möglich, diese sozialerpresserischen Typen in die Schranken zu verweisen ?

    #10 ridgleylisp

    Ja, die Mauer der PC ist das Schlimmste.

    Wir sind ein Volk und die Wessies gibt es schon lange nicht mehr.

    Ich wünsche mir seit langem mutige Ossies, die sich der Islamisierung und der Flutung durch Zigeuner entgegensetzen.

    Ich bin bei Euch, Ihr habt meine Hochachtung in Hellersdorf.

    Wir sollten da vielleicht mehr Solidarität demonstrieren, denn die „Nahtzies“ in Hellersdorf sind verflixt allein (gelassen).

  14. #1 Das_Sanfte_Lamm (09. Nov 2013 23:08)

    Ich habe heute seit langem mal wieder durch die hiesigen Nachrichtensendungen gezappt und dieses historische Ereignis wurde nirgendwo erwähnt.
    Ein Grund mehr, keine Nachrichten mehr zu sehen.

    Stimmt nicht! Sogar Günther Jauche hat heute „Stolpersteine“ geputzt. Er will ein großes, leuchtendes, nachahmenswertes Vorbild sein – schon für die Kleinsten. „Erinnerungskultur“ (mal ganz ohne „Willkommenskultur“, obwohl sich beide natürlich zutiefst bedingen) live und in Farbe!

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/9–november-pogromnacht-buerger-putzen-stolpersteine,10809148,24982984.html

    Was mich daran etwas, na ja, „stört“, ist, daß diese „verstörende“ „Demutsgeste“ in Stil und Diktion doch frappierend der Geste der Demütigung ähnelt, der diese angeblich „gedenken soll“…

    http://return13.soup.io/post/89640968/Juden-wurden-auf-offener-Stra-e-gedem

  15. Im Sommer 1989 fand ich die Situation in der Prager Botschaft gut. Genscher hat die Ausreise verkündet.

  16. #1 Das_Sanfte_Lamm (09. Nov 2013 23:08)

    PS: Übrigens hat der ehrenwerte Herr Graumann gestern behauptet: „Es war nicht allein Massenmord, sondern Massenraubmord.“

    http://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/Berlin-Es-war-nicht-allein-Massenmord-sondern-Massenraubmord;art154776,2840811

    Das erklärt natürlich alles, sogar den Untergang unseres Volkes. In letzter Konsequenz braucht man das nicht ausbuchstabieren, die Demografie-Statistik spricht ihre eigene eindeutige Sprache.

    Dann können wir die „Akte Deutschland“ ja endlich schließen und die „Deutschlandfrage“ wäre endlich beantwortet wie ein Problem in Salzsäure.

  17. #17 bergwanderer

    Ich war zu dieser Zeit im Ausland, besser gesagt nicht in Deutschland. Habe aber genau wie Sie alles im Fernsehen verfolgt, auch das mit den Ungarischen Grenzer,

    Ich habe gesehen wie die Ostdeutsche Grenzer nichts anderes mehr konnten als auf zu machen.

    Ich habe gesehen wie die Menschen in Berlin die Mauer abgebrochen habe, und habe geweint.

    Und jetzt, jetzt zeigt sich wie sehr man verraten und verkauft ist und könnte wieder weinen, aber nicht vor Freude.

  18. Ehrlich gesagt ich habe auch nicht dran gedacht und es hat mich auch keiner draufaufmerksam gemacht. Ich habe heute 4 Tageszeitungen durchgelesen und in allen war etwas drin über die Nazies und wie das mit den Juden war vor 75 Jahren.
    Dann müsste ja spätestens nächstes Jahr was ganz groß aufgezogenes folgen denn dann ist Silberhochzeit ( ne – aber 25 Jahre ist Grund genug ).

  19. Bevor es andere tun, den Nachsatz „aller Zeiten“ kann ich nicht belegen.
    Aberdie Enteignung und Deportation betraf immerhin über eine Million Menschen. Die Mehrheit der osteuropäischen Juden wurde nicht enteignet und deportiert, sondern in ihren Wohnorten erschossen.

  20. #10 ridgleylisp

    Leider gibt es mittlerweile eine neue Mauer im Kopf der Deutschen: Die Mauer der politischen Korrektheit, die uns jetzt alle unterjocht. Wann wird die durchbrochen werden?

    Wenn man dumm vor ihr stehenbleibt, nie.

    Man muß einfach nur Stein für Stein rausreißen. Da sind wir ja gerade dabei.

  21. Leider wird der Preis, den wir für dieses geeinte Deutschland bezahlen (nicht in €) noch total unterschätz. Schließlich mussten wir unsere Freiheit nach Europa verkaufen, da ein geeintes D ohne EU ein zu große Gefahr darstellte!!!
    Ich habe damals Freudentränen geweint, heute kommen mir die Tränen auch wieder, wegen dieser korrupten, sozialistischen EU-Diktatur 🙁

  22. #29 lieschen m (10. Nov 2013 01:30)

    Damit trifft Graumann den Nagel auf dem Kopf.
    Natürlich war der Holocaust nicht nur, aber auch der größte Raubmord aller Zeiten.

    Natürlich! (Wer wollte das bezweifeln: Nur Tick, Trick und Track, die keine Ahnung von Geschichte haben!)

  23. Heute gehen die Leute immer noch.

    Seit der Wiedervereinigung habe rund 1 Mio. Deutsche ihre Heimat verlassen!

    Natürlich geben die Schabowskis heute ihre Kontrolle deswegen nicht mehr ab. Im Gegenteil, sie fördern es und verschweigen die Fakten…

  24. Der unvergeßliche Tag: Kam um 22.15 von der Uni. Wurde im Studiheim von meinen Mitbewohnern überfallen mit „Die Mauer ist auf!“ Erst Unglaube: „Wollt ihr mich ver****? Sprung vor die Glotze. Dann drei Freunde geschnappt, ins Auto gesprungen und von Kiel nach Berlin gedüst. Waren gegen 2:00 da. Menschenmassen. Parkplatz gefunden, hin zur Grenze am Brandenburger Tor. Das erste Geräusch, das wir hörten, was aber zunächst keiner deuten konnte, war das scharfe „Tick, Tick, Tick“ der Mauerspechte, die schon eifrig dabei waren, auf die Betonklötze einzuhämmern. Den Rest der Nacht einfach nur in den Menschenmengen aus West- und Ost treiben lassen. Es war unglaublich. Keiner konnte richtig fassen, was hier gerade geschah, obwohl alle mittendrin steckten. Im Morgengrauen zurück.

    Welch eine Nacht!

  25. Also eigentlich weiß ich es nicht wo ich war (Bei Mondlandung und 9/11 weiß ich es). Was ich weiß ist, dass ich morgens als ich zur Arbeit kam, mal sagte:
    „Wir sind wieder vereinigt“. Da weiß ich, in welchen Hotel ich wohnte und wer das als Aushilfe bei der Arbeit war usw. Aber ich weiß nicht, in welchem Stadium des Prozesses ich diese Aussage machte, aber es war 89 und es muß so Richtung Weihnachten gewesen sein.

  26. #36 Babieca (10. Nov 2013 08:40)

    nach Berlin gedüst.

    Ah, du auch?

    Wir hatten die interessante Idee, in Gegenrichtung zu laufen und zu schauen, was auf dem Alex so los ist.

    War ne ziemlich blöde Idee, nix war los, alle auf dem Weg in den Westen. Also wieder zurück zum Übergang Lehrter Strasse. Dort wurde ich dann – als vermeintlicher Ossi(!) – von irgendeinem lateinamerikanischen Fernsehsender interviewt. Grins!

  27. Der 9.Nov. 1989 ist der eigentliche Feiertag der Deutschen nicht der künstliche 3.Oktober

    Stimmt. Bloß ist der 9.11. halt auch der Tag der Reichskristallnacht. Da wollte man nicht unbedingt einen Feiertag draus machen 😉

  28. Meinungsfreiheit steht heute auch im wiedervereinten Deutschland auf der Kippe, man denke nur an die Rufmordkampagnen gegen Eva Hermann oder Thilo Sarrazzin, angeführt von der immer noch aktiven Verbrecherpartei SED, die sich nun als „DIE LINKE“ einen neuen Namen für ihren Faschismus mit menschlichem Wandlitz gegen hat!

    Der Schoß ist fruchtbar noch!

    Berlin, DDR, Samstag, 4. November 1989

    Auf dem Alexanderplatz findet die größte Demonstration in der Geschichte der linksfaschistischen “DDR” statt, die SED-Eliten stehen mit dem Rücken zur Wand, Honecker wurde durch Krenz abgelöst und eine Woche später fiel der Eiserne Vorhang.

    Die Gunst der Stunde nutzen einige perfide SchergInnen des System, darunter General Markus Wolf, der einen Snowden in seinen Reihen auch unter Ströbeles Protest als Verräter hingerichtet hätte.

    Aber noch ein Systemprofiteur stand auf der Tribüne, zeigte Taqyyia-Reue wollte nun ganz “demokratisch” sein.

    Er ist der Sohn eines “DDR”-Ministers, privilegiert aufgewachsen, zum Studium der Rechte zugelassen, ein hohes Privileg, denn in der ganzen “DDR” gab es insgesamt nur 600 Rechtsanwälte, soviel wie etwa Bremen.

    Er vertrat auch Regimekritiker wie Robert Havemann, würde die “DDR”-Führung da nicht?

    Halt, das ist durch den Systemzögling vor bundesdeutschen Strafgerichten verboten worden zu behaupten, der Systemzögling konnte schnell auf das Recht des Klassenfeindes umschalten!

    Heute ist der Systemzögling umjubelter Talkshow-Star, der aber lieber in der Opposition bleibt, denn als Wirtschaftssenator hat er versagt und trat 2002 aus „gesundhelitlichen Gründen“ zurück.

    Heute wirkt Gregor Gysi recht gesund, Verantwortung mag der Systemzögling wohl nicht!

    Die SED aber lebt und zerstört Deutschland jeden Tag ein Stück weiter, dennoch, liebe linke Nichtsnutzen, wenn wir diesmal Pleite gehen, wird kein Franz-Josef Strauß Milliardenkredite nach „drüben“ schicken können, diesmal wird Euch keiner die Datscha retten können, wie Margaret Thatcher schon vor Jahrzehnten erkannte:

    The problem with socialism is that eventually you run out of other people’s money

  29. Nach der Wiedervereinigung sagte Kohl zu Mitterand: „Ihr habt es gut, Ihr habt die Atombombe“. Mitterand erwiderte: „Ihr habt es gut, Ihr habt die D-Mark“!

    Frankreich hat die Bombe noch….

    Der Euro ist der Kollateralschaden des 9. November 1989 und wird uns nun versaillisieren!

  30. #38 Stefan Cel Mare (10. Nov 2013 09:15)

    Früher verprügelten Volkspolizisten am Alex, heute sind es Rechtgläubige!

  31. #2 DerAntisozi (09. Nov 2013 23:13)

    Für die Alt 68-er ist dies der schlimmste Tag ihrer Geschichte.

    Das ist so einfach leider nicht. Ein nicht unwesentlicher Teil derer, die heute durch ideologische „Political Correctness“ auffallen, hatten in den DDR-Oppositionsgruppen, die vor allem in der ev. Kirche in der DDR Unterschlupf gefunden hatten, ihr Dasein; fast alle waren „links“ oder „grün“ strukturiert und
    hatten auch Verbindungen zu solchen Gruppierungen in den Westen.

    Freiheit ist ein hohes Gut, aber auf sich gestellt ist sie nicht alles. Wenn sie mit Falschem gefüllt wird, oder man Falsches darunter versteht, gerät sie in Gefahr, wiederum zur Knechtschaft zu werden.

  32. Solange noch Zeitzeugen leben, kann die Geschichte nicht gefälscht werden. Später steht in allen Büchern: Türken haben die Mauer geööffnet.

  33. Unser hoch geschätzter Buntespräsident Gauck kann es einfach nicht lassen und scätzt die wahren Gefahren für unsere Gesellschaft völlig falsch ein. In seiner Rede zum 9. November sagt er u.a. folgendes:

    Eindringlich warnte Gauck vor der aktuellen Gefahr an, die noch immer von rechtem Gedankengut ausgeht. „Wir müssen verhindern, dass Neonazis ihr Unwesen in unseren Städten und Dörfern treiben können“.(..)
    Menschen dürften nicht in wertvolle und weniger wertvolle Menschen eingeteilt werden. „Wir wollen ein Land sein, das offen ist.“

  34. Sie wurden vom Volk hinweggefegt. Leider glauben unsere Politclowns, dass ihnen das nicht passieren kann.
    #3 Fischelner (09. Nov 2013 23:20)

    Solche mutmachenden Parallelen zur späten DDR werden hier ja immer wieder gezogen. Dabei wird aber übersehen, daß es sich in der DDR um ein ethnisch homogenes „Wir sind das Volk!“ handelte, das nur einen Feind hatte: die eigene Obrigkeit.

    Inzwischen haben die Deutschen aber nicht nur ihre eigene Obrigkeit zum Feind, sondern auch noch Millionen anderer Feinde im Land, vor allem Erdogans Fünfte Kolonne. Ein einheitlicher Wille gegen „die da oben“ läßt sich überhaupt nicht mehr so organisieren wie vor einem Vierteljahrhundert in der DDR. Und im Ernstfall werden sich „die da oben“, vor allem die Anti-Deutschen im Lager der Linken, mit diesen Feinden im Inneren verbünden. Sie sorgen ja schon jetzt dafür, daß es immer mehr werden.

    4. Die ethnische Transformation beschleunigen
    Die politischen Folgen der Demographie lassen sich durch die Multikulturalisten deutlich früher nutzen, wenn sie die ethnische Transformation beschleunigen. Systematisches Wegschauen bei illegalen Eindringlingen, gefolgt von Amnestie, die Einführung der Visafreiheit für Länder des Vorderen Orients, die EU-Mitgliedschaft der Türkei oder die hinter den Türen bereits laufenden EU-Beitrittsgespräche mit Marokko: all diese Schritte werden den prozentualen Bevölkerungsanteil der Deutschen noch schneller absenken, als dies durch den Rückgang der Geburten ohnehin bereits der Fall ist. Die Schickeria wäre daher dumm, wenn sie diese sich ihr bietenden Möglichkeiten nicht ausgiebig nutzt.

    http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/1317-die-multikulti-schickeria-in-der-sackgasse-%E2%80%93-ein-zehn-punkte-sofortprogramm

  35. Ein Sieg der Freiheit über die Unterdrückung. Ein Staat der der Menschen einmauert, durch die Nachbarn oder am Arbeitsplatz über Inoffizielle Mitarbeiter ausspähen ließ, kritische Bürger die an öffentlichen Plätzen von der Stasi angegriffen und verhaftet wurden. Videokameras überall. Dem Jubel über die Vereinigung wich aber auch der Realität. Kohl’s blühende Landschaften die keine Steuerhöhungen fordern erhalten noch heute Entwicklunsghilfe aus Steuermitteln. Linke romantisieren über die ehemalige DDR.

    Und heute? Videoüberwachung überall, Soziale Netzwerke und Mobilfunk ermöglichen absolute Kontrolle. Kritische Bürger werden heute mit den subtilen Methoden einer politisch korrekten Berichterstattung oder bunter bürger ebenso verleumdet wie einst die DDR-Bürger. Linke Faschisten wollen Deutschland in der jetzigen Form beseitigen ebenso wie Teile der Umma. Kritiker werden auf offener Strasse angegriffen, mit dem Tode bedroht. Die Demokratie wird einem Meinungsdiktat unterworfen, Grundrechte nicht mehr ernst genommen.

  36. Wieder mal eine historische Chance verpasst!
    Wenn der Bimbes -Kanzler ein wenig weitsichtiger
    gewesen wäre, hätte er die Rest- Welt damals
    locker davon überzeugen können, auf absehbare Zeit,keine weiteren Migranten in das Land zu
    lassen!Die finanziellen Probleme der Wiedervereinigung und der absehbare Stellenabbau im Osten hätte wohl auch der Dümmste verstanden,
    ohne Nazi zu rufen!
    Leider wollte man,wie bisher, lieber dem Rest der Welt gefallen.
    Das Deutschland nach dem 2 Weltkrieg nie
    eigenständig und selbstbestimmt regiert wurde,
    konnte man nie besser sehen, als nach dem
    Mauerfall!
    Wenigstens habe ich nun die Möglichkeit,
    in ein paar Jahren, nach Meck-Pom in’s Exil
    zu gehen!
    Da die Prognose davon ausgeht ,das ein wirtschaftlicher Höhenflug in der ehemaligen
    DDR ausbleiben wird,bin ich mir ziemlich sicher, das die Bereicherer mich dort, nicht
    in Divisionsstärke heimsuchen werden!
    Wie hieß es 1989 doch gleich:
    Deutschland ist jetzt das glücklichste Land der Welt!

  37. Stasi Denunzianten dürfen heute hochdotierte Professorenposten bekleiden und obwohl diese enttarnt wurden, immer noch an Ort und Stelle, z.B.:

    Heute Professor, früher Stasi-Spion
    Von Rainer Erices

    Mitte Januar enthüllte das RBB-Magazin „Kontraste“ den spektakulären Fall: Ein heute an der Universität Jena angestellter Professor hatte früher für die DDR-Auslandsspionage gearbeitet. Für die Uni kam der Fall überraschend. Kurz nach der Wende hatte sie sämtliche Mitarbeiter auf einstige Stasi-Mitarbeit überprüft, ein großer Teil der Professorenschaft wurde wegen seiner DDR-System-Nähe entlassen. Zum Mathematiker Thomas R. fand die Stasi-Unterlagenbehörde damals keine Akten. Auch bei der obligatorischen Befragung jedes Mitarbeiters durch die Uni fiel der Forscher nicht auf. Im Jahr 2003 überprüfte die Uni noch einmal ihre Mitarbeiter auf einstige Stasi-Tätigkeit, wieder kam kein Verdacht auf.

    Jahrelang behauptete die Hochschule, dass sie ihre DDR-Vergangenheit gründlich aufgearbeitet hatte. Bis sie im Januar dieses Jahres erstmals wieder mit einem eigenen Stasi-Fall konfrontiert wurde.

    http://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/spion106.html

    Email-Adresse:
    thomas.runst@uni-jena.de
    Telefon-Nr.:
    ++49-3641-9-46123
    Arbeitszimmer:
    Ernst-Abbe-Platz 2, Zimmer 3540
    Adresse:
    Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Mathematisches Institut
    07737 Jena

    http://users.minet.uni-jena.de/~runst/

  38. Stasi Denunzianten dürfen heute hochdotierte Professorenposten bekleiden und obwohl diese enttarnt wurden, immer noch an Ort und Stelle, z.B.:

    Heute Professor, früher Stasi-Spion
    Von Rainer Erices

    Mitte Januar enthüllte das RBB-Magazin “Kontraste” den spektakulären Fall: Ein heute an der Universität Jena angestellter Professor hatte früher für die DDR-Auslandsspionage gearbeitet. Für die Uni kam der Fall überraschend. Kurz nach der Wende hatte sie sämtliche Mitarbeiter auf einstige Stasi-Mitarbeit überprüft, ein großer Teil der Professorenschaft wurde wegen seiner DDR-System-Nähe entlassen. Zum Mathematiker Thomas R. fand die Stasi-Unterlagenbehörde damals keine Akten. Auch bei der obligatorischen Befragung jedes Mitarbeiters durch die Uni fiel der Forscher nicht auf. Im Jahr 2003 überprüfte die Uni noch einmal ihre Mitarbeiter auf einstige Stasi-Tätigkeit, wieder kam kein Verdacht auf.

    Jahrelang behauptete die Hochschule, dass sie ihre DDR-Vergangenheit gründlich aufgearbeitet hatte. Bis sie im Januar dieses Jahres erstmals wieder mit einem eigenen Stasi-Fall konfrontiert wurde.

    http://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/spion106.html

    Email-Adresse:
    thomas.runst@uni-jena.de
    Telefon-Nr.:
    ++49-3641-9-46123
    Arbeitszimmer:
    Ernst-Abbe-Platz 2, Zimmer 3540
    Adresse:
    Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Mathematisches Institut
    07737 Jena
    users.minet.uni-jena.de/~runst/

  39. Die Mauer war weg aber welchen enormen Preis haben wir dafür bezahlt ?

    – die EU – Diktatur mit der fortschleichenden Aufgabe der deutschen Souveränität,
    – den Verlust der DM,
    – die ungesteuerte Einwanderung der Süd- und Osteuropäer mit der damit einhergehenden Plünderung unserer Sozial- und Rentenkassen,
    – die Einführung der p.c.

    War es das Wert ? Ich habe schon 1990 geahnt daß das alles nicht gut gehen kann und den Wiederaufbau der Mauer gefordert. Natürlich entsprechend weiter östlich. Es war nicht alles schlecht damals.

  40. Zitat von
    #33 wassollnurwerden (10. Nov 2013 02:30)

    Leider wird der Preis, den wir für dieses geeinte Deutschland bezahlen (nicht in €) noch total unterschätz. Schließlich mussten wir unsere Freiheit nach Europa verkaufen, da ein geeintes D ohne EU ein zu große Gefahr darstellte!!!
    Ich habe damals Freudentränen geweint, heute kommen mir die Tränen auch wieder, wegen dieser korrupten, sozialistischen EU-Diktatur

    ———————————

    ist das der Preis der Freiheit, wofür die Bürger gekämpft haben?

    Es ist der Preis der politisch korrekten Unfreiheit,
    um eine EU-Demokratur zu inSTALlINieren.

    Es erinnert mich an Ägypten und an die MUSRI-Brüder

  41. Wir sind vom Regen in die Jauche gekommen.

    In der DDR waren wir das Volk, heute sind wir die Bevökerung.

  42. @#4 Das_Sanfte_Lamm

    Zustimmung!

    Man sollte auch nicht vergessen, dass das politkorrekte Glaubenssystem und die Linkswende der BRD erst im Gefolge der Wiedervereinigung auftauchten. Ich sage ganz offen, dass es uns ohne die Wiedervereinigung heutzutage besser gehen würde.

  43. Weitere 9. November, die noch nicht erwähnt wurden:
    1914 – Vernichtung des Kleinen Kreuzers „EMDEN“ bei North Keeling Island.

    1918 – Scheidemann (und Liebknecht) rufen in Berlin die Republik aus.

    1923 – Marsch auf die Feldherrnhalle in der jetzt „bunten“ Stadt.

  44. #58 canario
    So weit ich weiß wird das Andenken an die legendäre „Emden “ von den Einheimischen respektvoll bewahrt und weitergegeben- ob das hier mit der Wiedervereinigung in 100 Jahren auch so sein wird?

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