Obwohl im Wort ‚Nationalsozialismus‘ klar ersichtlich das Wort ‚Sozialismus‘ enthalten ist und sich die Hitler-Partei freiwillig diesen Namen gegeben hat, schafften es die linken Geschichtsverdreher ziemlich erfolgreich, die Nazis als Kapitalisten hinzustellen, wodurch auch heute der Kapitalismus böse ist. In Wirklichkeit kommen Nazis und Sozis vom selben Stamm. Dies zeigt der im Jahre 2005 gehaltene Vortrag von George Reisman (Foto) am Mises-Institut, von dem jetzt eine deutsche Übersetzung von David Schah vorliegt, und zweitens, warum Sozialismus, verstanden als Wirtschaftssystem, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, immer eine totalitäre Diktatur benötigt. Volle Zustimmung!

Hier das Video des Vortrags von George Reisman:

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62 KOMMENTARE

  1. Schön, das mal so deutlich zu hören!

    Heute haben wir eine Herrschaft des Emotionalsozialismus.

  2. Betr.: Legenden um den „Röhm-Putsch“

    Wie Walker im einzelnen darlegt, begann die NSDAP im Gegenteil nach der Mordnacht, sich nach links zu bewegen:

    – Zwei Wochen nach der Blutnacht sagte ein hoher Beamter aus dem Wirtschaftsministerium, Graf von der Golz, vor Vertretern der Wirtschaft, jede Arbeitgeber- Organisation sei ab sofort verboten; wer sich nicht an das Verbot halte, werde strafrechtlich verfolgt werden.

    – Im Oktober 1934 wurde der Spitzensteuersatz von 40 auf 56 Prozent erhöht. Im Dezember 1934 wurde ein Aktiengesetz erlassen, das Aktionäre zwang, Dividende in Staatsanleihen anzulegen; diese wurden also faktisch enteignet.

    – So ging es weiter. 1936 wurden die Unternehmenssteuern von 20 auf 25 Prozent erhöht, vom Jahr 1937 an auf 30 Prozent. 1938 wurde für Unternehmensgewinne über 100.000 Reichsmark eine Sondersteuer von 35 Prozent eingeführt, von 1939 an von 40 Prozent. Im März 1939 wurde eine zusätzliche Reichensteuer eingeführt.
    Sie waren eben Sozialisten, die Nationalsozialisten.

    Röhm und seine SA wurden von Hitler am 30. Juni 1934 ausgeschaltet, weil sie ein Hindernis auf seinem Weg zur absoluten Macht waren; nicht, weil sie ihm zu links gewesen wären.

    http://zettelsraum.blogspot.com/2009/06/vor-75-jahren-die-mordnacht-vom-30-juni.html

  3. Es gibt lediglich zwei Unterschiede zwischen den braunen und den roten Sozen.

    Die Kriterien nach der eine Gruppe aussortiert wird, weil sie nicht in ihr krudes Gesellschaftssystem paßt. Bei den Nazis war das biologisch und bei den Kommis soziologisch.

    Und der Zweite Unterschied ist wie die Aussortierten dann ermordet wurden. Bei den Nazis hauptsächlich durch Gas, bei den Kommis durch Genickschuss.

    Der Sozialismus ist und bleibt eines der größten Verbrechen die je an der Menschheit begangen wurden

  4. Lieber Kewil, Du machts aber in deinem Text auch selber einen großen Fehler und benutzt das Wort „Nazi“. Genau diese Wort wird immer gerne von den linken Sozialisten verwendet um vom eigentlichen Begriff „Nationalsozialisten“ abzulenken. Deshalb sollte man sich immer die Mühe machen und von „Nationalsozialisten“ schreiben oder auch sprechen. NIEMALS das Wort Nazi/s verwenden!

  5. Hierzu auch passend der Dokumentarfilm „Die Sowjet-Story„, die genau diese Thesen ebenfalls darstellt.

    Besonders bezeichnend: die erste Forderung nach einem Völkermord (damals gefordert an den Basken, Serben, Bretagnern und Highland-Schotten) kam von Friedrich Engels, der es in seinen Thesen in Ordnung fand, jene Völker auszurotten, da sie dem Sozialismus im Wege stehen würden.

  6. #3 freundvonpi (05. Nov 2013 10:23)

    Noch besser ist es, einfach zwischen National– und International-Sozialisten zu unterscheiden 😉

  7. Selbstverständlich war der Nationalsozialismus Sozialismus und dem Geiste der heutigen Sozialisten nicht unähnlich. Die heutige linke ist genau so liberal wie die Nazis. Man muss nur auf der richtigen Seite des Zauns stehen.

    Was war denn der Ursprung des Judenhasses? Der kapitalistische Gedanke, das Weltjudentum und vor allem die Gemeinschaft, die man unter Juden pflegte.

    Will man ein sozialistisches Regime installieren, so ist eine Gruppe (Juden) die fest zusammenhält und zu dem kapitalistisch denkt, per se das Feindbild.

  8. Mich wundert, das dieser Abschnitt noch in Wikipedia zu finden ist.

    Der junge Goebbels verstand sich als Sozialist. Er verherrlichte den Arbeiter und wollte sich innerlich mit ihm verbunden fühlen. Sein Abscheu galt dem „Bourgeois“: Dies war nicht nur der Kapitalist, sondern auch der Kleinbürger. An Kommunisten gefiel ihm ihr revolutionärer Eifer und der Hass auf das Bürgertum. Sozialdemokratie und Liberalismus waren die gemeinsamen Gegner. Trennend war für ihn die internationale Ausrichtung des Kommunismus, während er selbst einen „nationalen Sozialismus“ zu errichten gedachte. Als er 1926 Gauleiter in Berlin wurde, sah er jedoch in den Kommunisten erbitterte Gegner.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels#Sozialismus

  9. Ein in der Nachbarschaft lebender, mittlerweile 86 jährig gewordener Deutscher, der beide Systeme erlebt hat, pflegt sich jeweils so auszudrücken: Einen grossen Unterschied zwischen den braunen Nationalsozialisten und den roten Sozialisten bestand eigentlich kaum. Beides waren totalitäre Systeme, die einen haben die Missliebigen in den Gaskammern und die anderen in den Gulags verrecken lassen.

  10. #8 Achot (05. Nov 2013 10:40)

    Auch Volksgerichtshof-Richter Roland Freisler soll zunächst Bolschewist gewesen. Hitler soll ihn mal als „alter Bolschewik“ bezeichnet haben, wie aus Goebbels Tagebüchern hervorging

  11. Über Roland Freislers kommunistische Vergangenheit schrieb 2005 die Zeit:

    „Seltsamerweise bleibt er noch zwei Jahre in der jungen Sowjetunion, nachdem die Gefangenenlager gleich 1918 aufgelöst sind. Es heißt, er, der inzwischen fließend russisch spricht, sei überzeugter Bolschewist und Kommissar für Lebensmittelversorgung gewesen. Dokumente über diese Zeit, Schriftliches gar von eigener Hand, sind nicht bekannt. 1932 brachte ein Sozialdemokrat die russische Episode in der Stadtverordnetenversammlung von Kassel zur Sprache und fragte Freisler, wie viel Bauern er in Russland habe erschießen lassen. Freislers Antwort: »Schade, daß Sie nicht dabei waren.«“

  12. …und zweitens, warum Sozialismus, verstanden als Wirtschaftssystem, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, immer eine totalitäre Diktatur benötigt.

    ————————

    Also das weiß ich weit 1977. Die genaue Argumentation ist mir aber entfallen, deshalb lese ich das jetzt mit Vergnügen noch mal nach.

  13. Ich bin nicht müde darauf hinzuweisen,dass Sozialisten und Nationalsozialisten gleiche soziale Wurzeln haben. Anno 33 sind abertausende Kommunisten und Sozialisten in die Nazipartei geströmt, das war ihr eigentliches Zuhause, einige aufrechte Sozialdemokraten nehme ich aus.Andererseits ist es an der Zeit,mit dem Märchen aufzuräumen,dass die Sozialdemokraten in die SED reingeprügelt wurden. Das Gegenteil ist richtig, auch da sind sie reingeströmt,aufrechte Sozialdemokraten nehme ich aus. Und da macht sich jeder wie das im politischen Leben, ist seine eigne Wahrheit.

  14. Deshalb wurde von der KPDSU bereits während des WK2 und später von der durch die KPDSU aufgebauten SED ganz bewußt die Begriffe „Faschismus“, „Kampf gegen den Faschismus“ und „Antifaschismus“ gepflegt und in die Köpfe gehämmert (was korrekt nämlich nur auf Mussolini und die sanftere, italienische Spielart zutraf), und nicht der im Fall Deutschlands korrekte Begriff „Nationalsozialismus“ – weil man unbedingt vergessen machen wollte, daß es sich beim roten und brauen Totalitarismus um zwei Varianten des Sozialismus handelt.

    Wie das in langen Strategiesitzungen allen Kadern immer wieder ins Bewußtsein gehämmert wurde, beschreiben u.a. Sergej Tjulpanow und Wolfgang Leonhardt.

  15. #4 Tuerkenlouis_1683 (05. Nov 2013 10:28)

    Hierzu auch passend der Dokumentarfilm “Die Sowjet-Story“, die genau diese Thesen ebenfalls darstellt.

    Korrekt. Der sehr erschütternde Film – von Kindern und Zartbesaiteten fernhalten – räumt gründlich auf mit der These, daß nationaler Sozialismus eine „rechte“ Erscheinung gewesen sei, und konstatiert, daß es sich bei nationalem und internationalem Sozialismus „um zwei verfeindete Brüder derselben Ideologie“ handelte, die bis zum Einmarsch in die Sowjetunion direkt zusammengearbeitet hatten; wesentliche Elemente der NS-Diktatur sind von dort aus noch „befruchtet“ worden. Die Idee des „guten linken“ Sozialisten und „bösen rechten“ Nationalsozialisten geht im Grunde auf diesen, von der heutigen Linken gern gehüteten Irrtum zurück; Hitler, Goebbels und andere haben aus ihrer Herkunft aus der linken Ideologie vor allem in der ersten Zeit kein Hehl gemacht.

    Die Bezeichnung „Nazi“ erzeugt im Grunde eine Täuschung über diesen Fakt, weswegen die Linke ihn auch so gerne benutzt, nicht zuletzt auch, um bürgerliches und demokratisches Gedankengut in den Dreck zu ziehen.

    Die Lager der SS sind im Grunde nichts anderes als eine Kopie des sowjetischen Gulag-Systems, wenn auch auf technisch höherem Niveau; auch die Gestapo hat wesentliche „Erkenntnisse“ über Foltermethoden von der berüchtigten Tscheka (der Geheimpolizei) des NKWD (des sowj. Innenministeriums) erhalten (so auch der vormalige Ex-Kommunist und Blutrichter Roland Freisler, der wegen solcher Erkenntnisse eigens nach Moskau gereist war). In ihren Verbrechen gegen die Menschlichkeit nehmen sich beide Systeme vom Prinzip her nichts; sie haben dieselbe Natur; die Verbrechen Stalins sind sogar noch wesentlich umfassender gewesen, Stichwort „Holodomor“ (7 Millionen Tote in der Ukraine durch absichtlich herbeigeführten Hunger durch Raub aller verfügbaren Lebensmittel) und andere Verbrechen, die gegen ganze Millionenvölker sich richteten; es sind ganze Ortschaften ausgerottet worden, weil sie in Stalins und auch schon in Lenins Vorstellungen „einfach nur übrig“ waren.

    Ideen von Völkermord und Euthanasie gab es bereits bei Marx („Völkerabfälle“), Shaw und anderen Vordenkern seiner Zunft. Das entschuldigt nichts. Aber man sollte wissen, daß die braunen Verbrecher von den roten Originalen ihrer Zunft im Grunde fleißig abgekupfert haben.

    Den DVD-Film des Letten Edvin Snore (den die ARD auszustrahlen nach Anfrage sich weigerte) gibt es bei Kopp mittlerweile in deutscher Synchronisation für knapp 10 Euro, und es lohnt sich – eine umfassende Dokumentation für einen Schnäppchenpreis.

  16. #3 freundvonpi

    National-Sozialisten nenne ich explizit auch so.

    Das Wort „Nazi“ benutze ich dennoch sehr gerne. Erstens inflationär gegen Alles und zweitens spezifisch gegen Korannazis, Grüzis und den Nazis von den selbsternannten „Anti“-Faschisten.

  17. #12 Lausbub (05. Nov 2013 11:01)

    Ich bin nicht müde darauf hinzuweisen,dass Sozialisten und Nationalsozialisten gleiche soziale Wurzeln haben. Anno 33 sind abertausende Kommunisten und Sozialisten in die Nazipartei geströmt…

    … und für Tausende von ihnen ging es nach dem Kriege wieder zurück, „heim ins Reich“ sozusagen, in die damals neu gegründete SED.

  18. #5 Tuerkenlouis_1683

    „International-Sozialisten“ sind genauso „Nazis“. Nur der Nationalbezug ist anders, als etwa bei deutschen, türkischen oder islamischen Nazis.

  19. …eine deutsche Übersetzung von David Schah…

    Ist das unser Bonner David Schah? Nun ist er deutschlandweit etwas prominenter. Gut so! Weiter so!

  20. Die Nzional Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) von Hitler war eine linke Arbeiterbewegung gegen das konservative (rechte) Bürgertum.
    Somit ideologisch die direkte Vorgängerin der heutigen SPD, der Linken und allen selbsternannten „Antifaschisten“.
    Die totalitäre Ideologie der nazionalen Sozialisten steht in Demokratiefeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit auf Augenhöhe mit den totalitären Ideologien Kommunismus und Islam.
    Leider ist das Bildungswesen dieser Bunten Republik seit Jahrzehnten von genau solchen Sozialismen unterwandert. Rote und grüne Kommunisten haben seit 68 im Auftrag des ehemaligen sowjetischen Geheimdienstes ganze Arbeit geleistet. 70% der Lehrer, 80% der Journalisten und gefühlte 120% der öffentlichen Medien sind sozialistisch.
    Es gibt nur wenige Bürger die sich die Mühe machen selbst nachzudenken und sich aus nicht verseuchten Quellen zu informieren.
    Deshalb ist die Aufklärungsarbeit von PI so ungemein wertvoll und wichtig!

  21. …und zweitens, warum Sozialismus, verstanden als Wirtschaftssystem, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, immer eine totalitäre Diktatur benötigt.

    Oder eine Gleichschaltung und Einordnung von privatwirtschaftlichen und (selbst internationalen) Konzerninteressen ins System, wie dies unter den Nationalsozialisten weitgehend der Fall war. Ich denke, wir sollten uns von dem Gedanken verabschieden, daß Sozialismus in jedem Falle eine Verstaatlichung von Produktionsmitteln beinhalten müsse.

  22. Zu den verwendeten Begriffen:

    Das Gegenteil von Kapitalismus (Produktionsmittel in Privatbesitz) ist der Kommunismus (Verstaatlichung von Produktionsmitteln). Hier geht es also um die Produktionsebene.

    Sozialismus (gelenkter Güteraustausch) ist das Gegenteil der Marktwirtschaft (freier Güteraustausch). Hier geht es also um die Verteilung.

  23. Der Staat muss die Menschen sogar veranlassen, sich vor ihren langjährigen Bekannten, ja sogar Freunden und Verwandten zu fürchten, welche ja auch Informanten sein könnten.

    Das war übrigens die Aussage von Günter Maschke, der ja als APO-Linker damals nach Kuba flüchtete. Die schlimmste Erfahrung sei gewesen, dass er ´bis zum Schluß (bis er Kuba wieder verließ), sich bei seinen engsten „Freunden“ nicht sicher war, wer ein Spitzel war. Das hat ihn dann wohl vom Sozialismus geheilt und zu einem führenden Konservativen gemacht. (Das war damals nachzulesen in einem RoRoRo Büchlein zum (wohl) 10 jährigen Jubiläum der 68-er Revolte.

  24. Kriegswirtschaft ist IMMER komunistisch und sozialistisch, weil die Industrie auf Kriegsproduktion umgestellt wird und die Güterverteilung vom Staat gelenkt wird.

  25. Eine Umgehung des Plans durch Arbeiter und Manager, die Materialen und Vorräte abzweigen, um für den Schwarzmarkt zu produzieren, muss ein sozialistischer Staat logischerweise als Akt der Sabotage seines nationalen Wirtschaftsplans ansehen.

    Das war damals (1977) meine ich die Argumentauion die mir unterkam. Also einer eher ökonomische Argumentation für die Notwendigkeit eines totalitären Staatswesens für ein Planwirtschaft. Das war für sich genommen eigentlich noch eindrucksvoller, als die hier zusätzlich gegebene „Stasi-Argumentation“. Eine Planwirtschaft als solche, also ein betimmtes Wirtschaftssystem fordert notwendig einen totalitären Staat.

  26. Emotionalsozialismus, Irrationalsozialismus.

    Das bitte anmelden zum Unwort des Jahres. Aber nicht vergessen, das Spiel heißt „dividae et impera“.

  27. Stalin konnte ans Ruder kommen, weil seine ungewöhnliche Entschlossenheit und Schläue in der Anwendung von Terror jene besonderen Eigenschaften darstellten, die man als sozialistischer Herrscher für den Machterhalt am meisten braucht. Er gelangte an die Spitze durch einen natürlichen Prozess sozialistischer Selektion: Die Auslese der Übelsten.

    Möglicherweise findet die jetzige Transformation in ein totalitäres System ohne einen Stalin statt. Auf so was war ich immer fixiert und sah deshalb grundsätzlich keine Gefahr. Momentan sind wir noch in einer sehr milden Phase des Totalitarismus. Die Übelsten sind momentan zugleich ziemlich dumm und Witzfiguren (Merkel, Claudia Roth, Göring-Eckart, Matrtin Schlz. Westerwelle, Gabriel usw.). Aber das istz nur ein schwachewr Trost, wenn auch ein übler Mensch mit Schläue bzw. Cleverness viel gefährlicher wäre. Aber die Transformation läuft wahrscheinlich grundsätzlich anders ab als bisher.

  28. @#24 Walter Flex (05. Nov 2013 11:11)

    @ #1 QuercusRobur

    Ich würde sogar noch weiter gehen:

    Wir haben einen “Irrationalsozialismus”.

    Das ist gut! Genau so ist es! 🙂

  29. #22 Der boese Wolf (05. Nov 2013 11:09)

    #5 Tuerkenlouis_1683

    “International-Sozialisten” sind genauso “Nazis”. Nur der Nationalbezug ist anders, als etwa bei deutschen, türkischen oder islamischen Nazis.

    Exakt das wollte ich damit ausdrücken

  30. Es gibt braune Nazis und es gibt rote Nazis!

    Heutzutage sind die roten Nazis viel schlimmer und gewalttätiger als die braunen Nazis!

  31. #38 GrundGesetzWatch (05. Nov 2013 13:12)

    Darf ich noch den Spiegel aus dem Jahr 1968 empfehlen:

    Politischer Soldat

    Zitat:

    „Hitler selbst verglich, ehe er die Verschwörer vom 20. Juli dem Volksgerichtshof zur Aburteilung überließ, den Präsidenten des Tribunals mit dem Ankläger der Sowjet-Union zu Zeiten der stalinistischen Säuberung: „Freisler wird „das schon machen, das ist unser Wyschinski.“ Und schon vordem hatte Hitler eher verächtlich befunden, Freisler sei „in seiner ganzen Art ein Bolschewik“.

    Das war mehr als eine Anspielung: Freisler war tatsächlich Bolschewik gewesen. Der aus dem niedersächsischen Celle stammende Sohn eines mährischen Diplomingenieurs kam als Fahnenjunker 1914 in russische Gefangenschaft, fand Gefallen an Marx und Lenin und stellte sich den Bolschewiki zur Verfügung. 1917 war er roter Kommissar.

    Unter Berufung auf einen deutschen Kriegsgefangenen, der Freislers rote Karriere in der Sowje-Union verfolgen konnte, schreibt Buchheit: „Eines Tages soll ihm eine Lebensmittelschiebung vorgeworfen worden sein, so daß er es vorzog, so rasch wie möglich die Sowjet-Union zu verlassen.““

  32. Und wer hat Hitler im Sozialismus bzw. zum Sozialisten ausgebildet?

    Die SPD!!!

    Wers nicht glaubt, bitte sehr:

    Ein Gefangener erzählt mir, er sei dem österreichischen Anstreicher Adolf Hitler in den ersten Monaten der Republik in einer Münchener Kaserne begegnet. Damals hätte Hitler erklärt, er sei Sozialdemokrat. Der Mann sei ihm aufgefallen, weil er »so gebildet und geschwollen« dahergeredet hätte, wie einer, der viel Bücher liest und sie nicht verdaut.

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/3538/17

    und wer sagte das?

    Niemand anderes, als Hitlers Gegenspieler, der Kommandant der Roten Armee Bayerns 1919 Ernst Toller und diesr Kommunist Ernts Toller ist ein Linker und Linke lügen ja nie, das tun ja immer nur „Rechte“, oder?

    Und weil es hierauf im Weltbild der linksfaschisten keien Antwort gibt wird der, dier diese FAkten erwähnt diskreditiert und die ganze Angelegenheit sonst totgeschwiegen, denn sie paßt nicht so ganz in die linksfaschistische Lügenwelt.

  33. Rote Buchstaben Suppe & Gemein Sam Keiten

    SDAP

    http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/innenpolitik/sdap/index.html

    Sozialdemokrat, Nationalsozialist, Katholisch-Konservativer: Josef Prantl (1891-1983)

    Nach dem Austritt aus der SDAP sei er mit der NSDAP „nicht in Fühlung gewesen“ und sei ihr daher erst nach dem „Umbruch“ beigetreten. Dabei hätten zum einen sein Wunsch nach beruflicher Wiedereingliederung eine Rolle gespielt. Zum anderen habe das soziale Programm und die durch die Propaganda herausgestellten Leistungen der NSDAP in Deutschland „einen gewissen Eindruck“ auf ihn gemacht.

    http://www.horstschreiber.at/texte/josef-prantl-sozi-nazi-katholischkonservativer-josef-prantl-18911983

  34. Der Artikel bringt es auf den Punkt. Danke.

    Sozialismus ist eindeutig links… Und da steht einfach noch ein „National“ davor.

    Die Sozis denken jedoch, dass der „Pöbel“ nicht lesen und verstehen kann.

    Deshalb versuchten und versuchen sie schon jahrzehntelang die „National“-Sozialisten in die rechte Ecke zu stellen.

    Ablenkungsmanöver hoch zwei. Wer schlägt das den Linken, den Grünen und der SPD mal um die Ohren??

    Aber wie man weiss, sind die lernresistent…

  35. Um das Wort Nationalsozialismus zu vermeiden, benutzen Linke gerne den Begriff „Faschismus“.

    „Faschismus“ war aber die Selbstbezeichnung der italienischen Bewegung unter Mussolini- Punkt.

    In D hieß es Nationalsozialismus und nicht Faschismus.

    +++++++

    Von daher dienen Bezeichnungen wie „antifaschistischer Schutzwall“, „Antifa“ etc. einzig der Verschleierung der gemeinsamen Komponente Sozialismus.

    +++++++

    #6 Tuerkenlouis_1683

    „Noch besser ist es, einfach zwischen National- und International-Sozialisten zu unterscheiden“

    Die Abkürzung Internazi ist auch nicht zu verachten. Das tut den International-Sozialisten richtig weh.

  36. Genau so verhält es sich auch mit den Begriffen „links“ und „rechts“.

    Das beschreibt für mich nur zwei Seiten der selben Medaille. Ohne Bezugspunkt sind diese Begriffe völlig sinnlos.

    Auf die Ideologie kommt es nämlich an!

    Es gibt linke und rechte Sozialisten. Das sind Antidemokraten und damit hat es sich.

    Es gibt aber auch linke und rechte Demokraten. Ich selber habe kein Problem damit, als rechter Demokrat bezeichnet zu werden.

  37. Wer wie ich (als Schülerin) 1945 das Ende der braunen Verbrecher in der Sowjetzone erlebt hat, konnte nach wenigen Monaten feststellen: Wir hatten nur die Farbe gewechselt – und es gab fast nichts mehr zu essen.(Bezüglich der Hungersnot bewahrheitete sich der Spruch: „Genießt den Krieg, der Frieden wird fürchterlich!“)

  38. Das ist so, die NSDAP ist von der Zuordnung im Politikspektrum her, eine LINKE Partei gewesen. Und die heutigen Linken pflegen eine Form des pro-aktiven Judenhasses , welcher als „Israel-Kritik“ getarnt wird.

  39. Millionen Fliegen fressen Scheisse, können Millionen Fliegen irren ?
    Auch wenn es hier auf PI immer wieder und wieder gebetsmühlenhaft wiederholt wird die beiden totalitären Ideolgien oder Regime des 20 Jh. hätten die selbe historische Wurzel ! Nein und drei mal nein.
    Die Idee des Sozialismus /Kommunismus fusst auf der aufklärischen Philosophie des 18 Jh, dem Radikalismus der bürgerlichen Revolution ab 1789 den deutschen Philosophen Hegel, Fichte, Feuerbach, Karl Marx. (letzeter war übrigens Jude). In all diesen Werken ist nirgens von Rassenhaß aber auch nicht von Klassenhaß die Rede. Wohingegen der Nationalsozialismus geradezu antiaufklärerisch ist und auf dem bürgerlichen Antisemitismus des 19. Jahrhunderts beruht alos von Anfang an „böse“ war. Es gibt kluge Bücher zu diesme Thema der falschen Gleichsetzung der beiden Ideologien, die genau freilegen warum trotz der Gleichheit der realen Machtausübung durch die komm. Parteien und faschist. Parteien des 20 Jahrhunderts (KZ, Gulag, NKWD, Gestapo, Personenkult, gleich fast ident Ästhetik in Kunst und Kultur, Führerkult et etc) es elemantare Unterschiede zwischen beiden Ideologien gibt und vor allem beide auf völlig unterschiedlichen philosophischen Grundlagen beruhen. Wer das nicht sieht will es nicht sehen aus welchen Gründen auch immer.

  40. Danke Kewil!

    Wieder einmal ein sehr guter und wichtiger Beitrag.
    Es ist wichtig und sicherlich wird es noch Jahre brauchen, das der linke Ursprung der Nazis der breiten Masse bekannt wird. Nazis sind linke Sozialisten.

  41. #48 bergwanderer (05. Nov 2013 16:03)
    In all diesen Werken ist nirgens von Rassenhaß aber auch nicht von Klassenhaß die Rede.

    Schau Dir mal den Film „Sowjet-Story“ an, da wirst Du aber glatt eines Besseren belehrt.

    Georges Watson, Historiker an der Universität Cambridge, bringt diese These im Film auf denPunkt: „Ich denke, dass nur wenige wissen, dass im 19. und 20. Jahrhundert ausschließlichSozialisten offensichtlich für den Genozid plädierten.“

    vom “Völkerabfall“

    Friedrich Engels schreibt von Hegels Dialektik Serben, Basken, Bretonen,schottischen Hochländer sind geschichtlich rückständig und auszurotten, da sie einem sozialistischem Europa durch ihre Rückständigkeit im Wege stünden.

    Polen hat kein Recht zu existieren – zu vulgäre Slaven – moderner Völkermord notwendig

    Das stammt alles von den ach so guten Sozialisten-Urvätern. Nix mit philosophischem Heile-Welt-Sozialismus.

  42. Das Wort „Sozialismus“ steckt ja im Wort Nationalsozialismus drinnen. Aber linke Kräfte begreifen das nicht. Und Nazis verfolgten und töteten Juden – auch aus dem Hass auf den Kapitalismus heraus. Juden waren wirtschaftlich erfolgreich, sie brachten es zu Wohlstand.
    Und was machen Linke heute ? Sie hassen Leute, die es zu Wohlstand gebracht haben.
    Und in ihrem Hang zum Totalitären, gibts doch kaum Unterschiede, zwischen Nazi und Sozi: Sie befürworten beide die Gleichschaltung. Und mal ist das Hemd braun, mal blau – die DDR war da genauso totalitär.

  43. #48 bergwanderer (05. Nov 2013 16:03)

    Ein notwendiger Einwand. Die Gleichsetzung Nazis = Kommunisten, wie sie hier immer wieder betrieben wird, geht auch mir entschieden zu weit (ungeachtet meines #2 05. Nov 2013 10:18). Richtig an der Gleichsetzung ist, daß es sich in beiden Fällen um totalitäre, anti-individualistische, kollektivistische, alles und jeden vergesellschaftende ( = sozialistische!) Phänomene handelt.

    Aber der Kern der Nazi-Ideologie ist ein biologischer: das biologische Kollektiv, und nicht das soziale Kollektiv wie bei den Kommunisten. Und das ist ein fundamentaler Unterschied.

    Betrachtet man die heutigen Kommunisten, wird die Gleichsetzung völlig widersinnig: deren Besessenheit, das deutsche „Volk“ im biologischen (und kulturellen) Sinne abzuschaffen, steht ja gerade im denkbar größten Gegensatz zur Rassenpolitik der Nationalsozialisten.

  44. Wann wurde Krupp verstaatlicht, IG Farben und Degussa, Deutsche und Dresdner Bank? Wieso haben Industrie und Banken Hitler bzw seine Partei finanziert? Fragen über Fragen …

  45. Das Wort “Sozialismus” steckt ja im Wort Nationalsozialismus drinnen. Womit dann auch bewiesen ist, dass die DDR demokratisch war, die SPD auch noch sozial und die CDU christlich. Trösten wir uns damit, dass die NPD demokratisch ist.

  46. @ Babieca #17:

    Deshalb wurde von der KPDSU bereits während des WK2 und später von der durch die KPDSU aufgebauten SED ganz bewußt die Begriffe “Faschismus”, “Kampf gegen den Faschismus” und “Antifaschismus” gepflegt und in die Köpfe gehämmert (was korrekt nämlich nur auf Mussolini und die sanftere, italienische Spielart zutraf), und nicht der im Fall Deutschlands korrekte Begriff “Nationalsozialismus” – weil man unbedingt vergessen machen wollte, daß es sich beim roten und brauen Totalitarismus um zwei Varianten des Sozialismus handelt.

    In der Sowjetideologie war „Faschismus“ (nach Dimitrow) definiert als die „aggressivste Form des Imperialismus“, der selber (nach Lenin) die „höchste Stufe des Kapitalismus“ bildete.

    Den Nationalsozialismus als „Faschismus“ oder, noch häufiger, als „Hitlerismus“ zu bezeichnen, entkoppelte ihn somit sprachlich – und damit auch gedanklich – vom „Sozialismus“, der schließlich positiv zu werten war. Im Polnischen hat sich übrigens „hitleryzm“ bis heute gehalten.

    Nur die politische Rechte, die gegen alle Spielarten des „Sozialismus“ antritt, benutzt die sprachlich korrekte Übersetzung „narodowy socjalizm“ und sieht den NS politisch als „links“ und keinesfalls als „rechts“.

  47. Edit: die letzten 3 Absätze sind kein Zitat, irgendwas ist beim Formatieren schief gelaufen. Bitte um Entschuldigung!

  48. #53 Alfred Heerhausen (05. Nov 2013 18:32)

    Wann wurde Krupp verstaatlicht, IG Farben und Degussa, Deutsche und Dresdner Bank? Wieso haben Industrie und Banken Hitler bzw seine Partei finanziert? Fragen über Fragen …

    Eine Verstaatlichung ist hierzu nicht zwingend notwendig. Eine Gleichschaltung genügte vollkommen; beide Seiten profitierten; der Staat war der größte, sicherste und zugleich der beste Abnehmer, und er lieferte auf Anforderung die Zwangsarbeiter mit Wachmannschaften gleich mit, eigene Lager inclusive.

    #54 Alfred Heerhausen (05. Nov 2013 18:37)

    Das Wort “Sozialismus” steckt ja im Wort Nationalsozialismus drinnen. Womit dann auch bewiesen ist, dass die DDR demokratisch war, die SPD auch noch sozial und die CDU christlich. Trösten wir uns damit, dass die NPD demokratisch ist.

    Das „offenbart“ sogar als Satire noch eine krude Logik.

  49. DANKE #biloxi,
    erhellene Argumente von Ihnen wie z.B.das „daß es sich in beiden Fällen um totalitäre, anti-individualistische, kollektivistische, alles und jeden vergesellschaftende ( = sozialistische!) Phänomene handelt.“ Sehe ich auch so.
    Ich habe mich oft gfragt was hinter diesen falschen Gleichsetzung steht . Dies las man z.B auch in der Zeit der Kanzlerschaft von Brandt oder in dem berühmten Wahlplakat der CDU von 1953 (?) „Alle Wege des Sozialismus führen nach Moskau“ Ich glaube den Leuten die diese unsinnige Gleichsetzung machen vor allem nachdem der Sozialismus/Kommunismus 1989 global zusammengebrochen ist, geht es darum die demokratischen „linken“ Partein wie SPD zu dämonisieren. Das steckt dahinter. Oder alle sozialen Errungschaften die seit Bismarks Gesetzen peu a peu installiert wurden wieder reaktonär zurückzudrehen.

  50. #54 Alfred Heerhausen

    Ich verstehe nicht, warum Sie jetzt Gemeinplätze bedienen müssen. Solch eine seltsame Emotionalität kennt man ansonsten nur von den Sozialisten, die das Wort „Faschismus“ benutzen, um den Begriff „Nationalsozialismus“ zu vermeiden.

    Aus der Sicht eines Demokraten ist es doch völlig legitim zu fragen: Wie viel Sozialismus steckte im Nationalsozialismus?

    Ursprung der Bewegung/des Namens, Flügelkämpfe, Gemeinsamkeiten – Unterschiede, Entwicklung, Strömungen etc. – alles das kann man ganz selbstverständlich einmal genauer beleuchten.

    Die einzigen, die etwas dagegen haben könnten, sind sozialistische Antidemokraten und deren Sympathisanten, und die können sich, mit Verlaub #48 bergwanderer, ihre „guten Bücher“ dahin stecken wo die Sonne nicht scheint.

    Es geht auch nicht um die Gleichsetzung von Sozialisten und Nationalsozialisten. Es geht lediglich darum, sie in einen Bezug zu setzen. Minus mal minus ergibt nämlich nur in de Mathematik plus, Herr bergwanderer, und die Sozialisten ohne nationale Komponente waren nicht die Guten – auch wenn sie uns heute etwas anderes erzählen wollen.

  51. Der Grund, warum Sozialdemokraten nicht den Sozialismus einführen, wenn sie an die Macht kommen, ist der, dass sie nicht willens sind zu tun, was der Sozialismus eigentlich erfordern würde. Die Einführung des Sozialismus als Wirtschaftssystem bedarf eines massiven Diebstahlaktes – die Produktionsmittel müssen ihren Eigentümern entwendet und dem Staat zugeführt werden. Eine solche Enteignung würde ganz sicher den erbitterten Widerstand der Eigentümer provozieren, der sich nur durch massive Gewalt eindämmen ließe.

    Da sollte man sehr vorsichtig sein.
    Die Sozialdemokraten können den Sozialismus nicht von heute auf morgen einführen, weil ihnen der dafür erforderliche Gewaltapparat fehlt.

    Aber sie arbeiten seit nunmehr 40 Jahren langsam darauf hin.

    Als erstes bemächtigten sie sich der Einrichtungen, mit denen man die Meinungen manipulieren kann: Schulen, Universitäten, Medien.

    Das war ein schleichender Prozeß. Der Beamtenstatus schützte zwar davor, die Lehrerschaft von einem Tag auf den anderen auszuwechseln. Aber er verhinderte nicht, daß sie bei Neueinstellungen ihre Gesinnungsgenossen bevorzugen konnten.
    Das Referendariat ist nämlich so strukturiert, daß die Fachkompetenz so gut wie nichts zählt. Es zählen Unterrichtsbesuche und Lehrproben, für die allerdings nirgends verbindliche Bewertungskriterien festgeschrieben sind. Die Benotung ist willkürlich, die guten Noten bekommen diejenigen, die die „richtige“ Gesinnung zeigen.

    Die Lehrpläne wurden abgeschafft und durch „Rahmenpläne“ ersetzt. Diese enthalten keine verbindlichen Inhalte mehr, sondern nur noch stichwortartige Floskeln, die beliebig interpretierbar sind. Wie diese zu interpretieren sind, das bekommen Lehrer in sogenannten „Fortbildungsveranstaltungen“ beigebracht. Die Anleitungen zur Indoktrination werden im geheimen vermittelt, ohne sie offen in die Lehrpläne zu schreiben.

    Fachinhalte und logisches Denken wurden nach und nach abgebaut, subtile Manipulation mit linken Ideen hat deren Platz eingenommen.

    Heute lernen Schüler beispielsweise, daß die Meinungsfreiheit „Grenzen“ haben müsse, die es im Grundgesetz gar nicht gibt.

    Und wir sind heute schon so weit, daß wieder Menschen im Gefängnis sitzen, weil sie ihre Meinung gesagt haben. Richter sind zu feige, die entsprechenden Gesetze für verfassungswidrig zu erklären.

    In einer langsamen Gehirnwäsche wird unseren Kindern eingepflanzt, daß der Sozialismus notwendig kommen müsse, das sei „wissenschaftlich erwiesen“.

    Auch die Enteignung der Produktionsmittel wird nicht schlagartig kommen. Sie ist bereits in vollem Gange!

    Das geschieht über die Konzerne. Die Produktionsmittel werden nicht direkt verstaatlicht, sondern nach und nach von einigen wenigen Konzernen vereinnahmt, die nach außen nach wie vor einen „Kapitalismus“ vorgaukeln. Der Effekt ist aber derselbe wie bei der Verstaatlichung: Die Produktionsmittel werden in wenige Hände konzentriert, die damit ihre Macht ausüben können.

    Schaut man sich die Politik von heute an, wird man feststellen, daß praktisch alles dazu ausgelegt ist, die Konzerne zu stärken, und den Mittelstand, das freie Unternehmertum zu zerschlagen.

    Beispiel Frauenquote: Konzerne können sich die paar Quotenfrauen leisten, aber ein Kleinunternehmer geht daran zugrunde, wenn er Frauen bezahlen muß, ohne daß dafür eine brauchbare Gegenleistung kommt.

    Selbiges gilt für die anderen „Antidiskriminierungsgesetze“: Konzerne haben fähige Juristen, die wissen, wie man Personalentscheidungen rechtssicher formuliert. Ein Kleinunternehmen kann durch so einen Prozeß in den Ruin getrieben werden.

    Oder Mindestlöhne: Konzerne wissen, wie man sie umgeht. Kleinunternehmer gehen daran zugrunde.

    Nebenbei bemerkt: Selbstverständlich wollen wir wieder anständige Löhne haben. Aber das erreicht man nicht durch Preisdiktat von oben, sondern durch einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Die Zuwanderung von kulturfremden Billigarbeitern muß gestoppt werden. Aber das traut sich wieder kaum jemand zu sagen, weil die linke Gehirnwäsche uns beibringt, daß man sowas „nicht sagen darf“.

    Man darf also die Sozialdemokratie niemals verharmlosen. Sie ist deswegen besonders gefährlich, weil sie unsere Gesellschaft so langsam zugrunderichtet, daß es kaum bemerkt wird.

  52. #48 bergwanderer (05. Nov 2013 16:03)

    In all diesen Werken [d. i. Marx, Engels, frühere, etc. pp.) ist nirgens von Rassenhaß aber auch nicht von Klassenhaß die Rede. Wohingegen der Nationalsozialismus geradezu antiaufklärerisch ist und auf dem bürgerlichen Antisemitismus des 19. Jahrhunderts beruht alos von Anfang an “böse” war.

    Sie sollten Sich schon mit dem Schriftgut beschäftigen, dessen durchaus vorhandenen Inhalt Sie hier als angeblich nicht existierend darstellen vorgeben wollen. Sie verwechseln im Übrigen Nationalsozialismus mit bürgerlichem Nationalismus. Beides ist auf sich gestellt noch nicht dasselbe. Auch wenn in diesem, wie in fast allen Schichten, Antisemitismus weithin verbreitet und „salonfähig“ war, steht das mit der Erkenntnis, daß es sich bei braunem und rotem Sozialismus um „verfeindete Brüder derselben Ideologie“ handelt, nicht im Widerspruch, wobei hinzuzufügen ist, daß das Ausschlußkriterium im nationalen Sozialismus sowohl rassistisch als auch „gegen das Besitzbürgertum (O-Ton Goebbels) gerichtet“ war, während der internationale Sozialismus als das ältere Original dieses Kriterium vor allem auf der „Klassen“-Schiene“ begriff; spätestens beim „Besitzbürgertum“, das die Nazis zudem als „jüdisch“ verstand und entsprechend diffamierte, von ihren roten Pendants gemeinhin als „Bourgeoisie“ bezeichnet, treffen sich beide wieder.

    Der Rest ist im Grunde so unwesentlich, daß es dieser Bewertung, zu der im Übrigen auch die im Kommentarstrang mehrfach beworbene Dokumentarfilm „The Soviet Story“ des lettischen Filmemachers Edvin Snore kommt (die ich auf diesem Wege auch Ihnen hierzu wärmstens empfehlen möchte), kaum ernsthaft etwas entgegenzusetzen hätte.

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