Eine gute Beobachtung! Michael Miersch sprach mit Manfred Haferburg (Foto), der schon in der DDR ein Experte für Kernkraftwerke war. Frage: Es ist ja nicht nur die Kernenergie, die von vielen so vehement abgelehnt wird. Auch andere Technologien sind verpönt. Warum ist das so? Antwort: Weil wir eine reiche Gesellschaft sind. Wir können uns das leisten. Menschen, denen es sehr gut geht, wollen keinen Fortschritt. Sie möchten, dass alles bleibt, wie es ist. (Habe die Überschrift leicht abgeändert. Das ganze Interview aus der aktuellen WELTWOCHE finden Sie hier!)

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40 KOMMENTARE

  1. Linksgrüne sind oftmals wohlstandsverwahrloste Nichtsnutze, die nichts Richtiges gelernt haben und somit auf sinnlosen Versorgungsposten des öffentlichen Dienstes herumschmarotzen, aber vom BIP-schaffenden Facharbeiter mit viel zu hohen Steuern versorgt sein wollen, wie aktuell VolkskammerpräsidentIn und StudienabbrecherIn Claudia Fatima Roth.

    Diese Absolventen der Heitmeyer- und Leggewie-Studiengänge sind im Prinzip Sklavenhalter, denn die richtigen Techniker und der Ingenieure müssen wettbewerbsfähige Produkte herstellen, damit der viel zu hohe Lebensstandard der linksgrünen Nichtsnutze finanziert werden kann.

    Und das Paradoxe ist, dass linksgrüne Nichtsnutze durch ihre Technikfeindlichkeit am Ast sägen, auf dem sie sitzen!

  2. naja, aber es bleibt ja gerade NICHT alles so wie es war. Es geht doch so schnell wie noch nie, zumindest mit optischen Veränderungen.
    – Die Verspagelung der Umwelt durch Vogel- und Fledermaus-ShrederInnen.
    – Die Monokultivierung durch Versprittung von Mais, Korn und Raps.
    – Die Vollpflasterung von Dächern und Feldern mit Solarpanel.
    – Die grossflächige Schwammzucht in/an allen Häuserfassaden.
    – Die Lichtfarbveränderung durch ausschliesslichen Einsatz von Sondermüll-Lichtquellen.
    – Die Versiegelung der freien Fläche durch Mutantenzüchtungsreaktoren (vlg. Biogasanlagen)

  3. Diese Diskussion Kernkraft ja/nein geht am Thema vorbei. Das eigentlich Problem sind die 10-Kind-Familien der Kulturbereicher. Gäbe es die nicht, könnten wir alle mit Bio-Diesel fahren und heizen.

  4. Noch mehr Fortschritt, als wir ihn haben, geht ja wohl auch kaum noch, es sei denn wir richten uns so zwischen Maschinen ein, dass wir uns gar nicht mehr bewegen müssen. Durch die daraus resultierende Verfettung und Verkalkung der Arterien und Gelenke werden wir dann auch keine hohe Lebenserwartung mehr haben.
    Der bedingungslose Fortschrittsglaube einiger „Konservativer“ ist alarmierend.

  5. #4 Narrenschiff

    In einem technischen Beruf arbeiten sie gewiss nicht, denn ihre Ahnungslosigkeit bezüglich technischen Fortschritts bewegt sich auf dem Level Null.

  6. @4 Narrenschiff

    Sie stellen völlig aus der Luft gegriffen einen Zusammenhang zwischen Fortschrittsglaube und ungesunder Lebensweise her, der in dieser Form ganz sicher nicht existiert.
    Technischer Fortschritt ist von jeher das Zugpferd für den zivilisatorischen Fortschritt gewesen und für die zunehmende Freiheit des Individuums.
    Eine ungesunde Lebensweise zeugt dagegen eher von mangelndem Interesse und Trägheit des Denkens. Mir scheint es sogar einen Zusammenhang zu geben zwischen Bildung und Fettleibigkeit – natürlich umgekehrt proportional.

  7. Die Medienpropaganda, die in Dt ab 2011 betrieben wurde, hat in unserem Wohlstandsland wirklich schon seltsame Reaktionen und Denkweosen hervorgerufen. Es gibt doch Menschen, die tatsächlich der Meinung sind, die Nutzung der Atomenergie sollte sofort eingestellt werden, obwohl das technisch ansich gar nicht möglich ist. Soviel hat die Medienysterie schon angerichtet. Das ist ein Problem. Wobei die Atomenergie uns ja als rückständig verkauft wird, während diejenigen, die auf Seiten der regenerativen Energien sind als progressiv und umweltbewusst gelten.

  8. In Schweden ist man nun auch endlich dahinter gekommen das Multikulti gescheitert ist,und man es doch eigentlich mit „Einwandern in die Sozailsysteme“ zu tun hat.Ungewohnt offen wird darüber berichtet.
    Und dort scheinen genauso verblendete Politiker zu regieren,denn die Vorgehensweise,insbesondere bei den Kritikern ist genauso wie hier in Deutschland.Alles Rassisten 🙂
    Man kann wirklich nur noch beten das es bald einen massiven Rechtsruck in Europa gibt,damit dieses sozialistische DDR-Getue beendet wird:

    http://www.bayernkurier.de/zeitung/report/report-einzelansicht/ansicht/10908-multikulti-verhindert-integration.html

  9. @ #9 Haremhab

    „Gegen
    -Atomkraft
    -Gentechnik
    -Stromtrassen
    -Bahnhofsbau
    usw sind grüne.“

    Das ist ja wohl arg vereinfacht. Und alle anderen sind dann dafür – und zwar ganz pauschal, in jedem Fall? Solches Schwarz-weiß-Denken führt nicht weiter. Fortschritt in der Technik ist dringend notwendig, aber er sollte immer einen Sinn haben und zu wirklichem Fortschritt für unser Land und seine Menschen führen. Alles muss Sinn und Zweck, Maß und Ziel haben. Konservativ sein, heisst auch, das zu bewahren, was bewahrenswert ist. Es geht nicht darum, alle größenwahnsinnigen Ideen bestimmter Poltiker und Lobbiisten zu erfüllen, es geht darum, dass wir alle etwas vom Fortschritt haben.

  10. Auch sehr interessant fand ich die Randbemerkung,“wir leben heute den Lebensstandard römischer Cäsaren“.
    Das empfinde ich schon lange. Wer, sagen wir mal ein mittleres Einkommen hat, braucht sich um seine Energierechnung (noch) keine Sorgen machen. Er wird selbst im heftigsten Winter hier in Deutschland jeden Tag kochen, backen, heizen können bis zum Abwinken.
    Doch dank Merkel, Grüne und Konsorten werden demnächst wieder altrömische Zustände hergestellt. Das heißt, komfortables Leben und Wohnen nur noch für die Cäsaren der Neuzeit 🙁

  11. Das System ist auf die Ausbeutung von Leistungsträgern hin ausgerichtet.

    Sagt einer der 5 Patente hat, plus 16 weitere Anmeldungen.

    Die träge Masse lässt sich mitziehen.
    Und dann gibt es noch die, die sich darauf spezialisieren andere über den Tisch zu ziehen.

    Ausnahmen sind löblich und selten. Umso mehr weiß man sie zu schätzen.

  12. Mir ist kein anderes Land/Volk auf dem Planeten Erde bekannt, welches mit solch einem masochistischen Eifer die fade Kunst der Selbsterniedrigung und die pseudoreligiöse Anbetung des grünen Götzen zelebriert…!

    Der gesunde Menschenverstand hat gegenüber der in unserem Land dominierenden Kaste der besserwisserischen Klimahysteriker und Öko – Bio Nachhaltigkeitsapostel ausser rationalen Argumenten und Fakten nichts entgegen zu bringen.
    Ideologisch verblendete „Kämpfer für eine bessere Welt“ erreicht man damit aber leider nicht.
    Ähnlich der heiligen Inquisition im Mittelalter würden sie uns am liebsten als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrennen sofern wir uns ihrer „Religion“ nicht unterwerfen…!
    Wer einst die Erde als Kugel beschrieb und dafür mit seinem Leben bezahlen musste, wird heute in Deutschland mit sozialer Ächtung bestraft, wenn er es wagt die Atomenergie zu
    befürworten…!
    Und so halten nun fast alle die Schnauze in „unserem“ Land, da sie nicht in Ungnade fallen wollen! Mut definiert sich anders…

  13. Aber riskante Experimente lieben sie durchaus, diese Menschen, denen es zu gut geht, zum Beispiel die „Energiewende“. Von riskanten gesellschaftlichen Experimenten gar nicht zu reden:

    Das Wunder der späten, liberal aufgebrochenen Zivilisationen […] bedeutet die Möglichkeit, daß eine gegebene Population ihrer Reproduktionsfähigkeit, ihrer didaktischen Techniken und der Attraktivität ihres Lebensmodus hinreichend gewiß geworden ist, um es sich leisten zu können, auf die althergebrachte Unterdrückung von unwillkommener Variation zu verzichten und sich statt dessen zu dem neuen, riskanten Habitus breiter Variationstoleranz zu bekennen.

    Daraus ergeben sich die typischen Spätkulturprobleme, die uns heute täglich beschäftigen – sie erwachsen aus der nicht-friedensfähigen Koexistenz von variationsfeindlichen und variationsfreundlichen Gruppen innerhalb einer zivilisatorisch ungleichzeitigen Staatsbevölkerung.

    Wen oder was mag Peter Sloterdijk damit bloß meinen?

  14. Die Leute versuchen sich verzweifelt so eine Art ewiges Leben auf der Erde einzurichten.

    Als Christ ist man da wesentlich entspannter.

  15. #5 Narrenschiff (11. Nov 2013 15:35)

    Noch mehr Fortschritt, als wir ihn haben, geht ja wohl auch kaum noch, es sei denn wir richten uns so zwischen Maschinen ein, dass wir uns gar nicht mehr bewegen müssen..

    ..Der bedingungslose Fortschrittsglaube einiger “Konservativer” ist alarmierend.

    Dein Statement ist eine einzige Anklage gegen das bundesdeutsche Bildungssystem.

  16. @#8 Rucki (11. Nov 2013 15:51)

    In einem technischen Beruf arbeiten sie gewiss nicht, denn ihre Ahnungslosigkeit bezüglich technischen Fortschritts bewegt sich auf dem Level Null.

    Danke für die Blumen. Dann bin ich ja beruhigt. 🙂
    Mir war nicht bewusst, dass ich in meinem Beitrag irgendeinen technischen Zusammenhang hergestellt hätte, aus dem technische Kompetenzen herzuleiten wären, aber schön, wenn Sie das so empfinden, werden Sie mich sicherlich erhellen können. Das war nur ein Gedankenexperiment. Ein Mensch, der irgendwann nur noch vor dem PC verschimmelt, während ihn Schläuche mit Nahrung und Flüssigkeit versorgen. Dieses Bild hatte ich vor Augen.

    #10 dw-seneca (11. Nov 2013 15:53)

    @4 Narrenschiff

    Sie stellen völlig aus der Luft gegriffen einen Zusammenhang zwischen Fortschrittsglaube und ungesunder Lebensweise her, der in dieser Form ganz sicher nicht existiert.

    Keineswegs aus der Luft gegriffen. Die Korrelation zwischen Zivilisation und Fettleibigkeit ist wohl augenfällig. Es kann kein Zufall sein, dass die zivilisiertesten Völker auch die höchsten Quoten an Übergewichtigen haben, von den Palästinensern mal abgesehen (die allerdings auch von einem technisch hochentwickelten Staat genährt werden). Technischer Fortschritt entsteht ja vor allem aus dem Antrieb, den Alltag zu vereinfachen.
    Und das war der Gedanke hinter meinem, zugegeben, polemischen Zwischenruf. Ich bin nicht gegen Fortschritt, Technik, Forschung, wissenschaftliche Neugier et al. Im Gegenteil. Aber auf einer pragmatischen Basis, bitteschön.
    Mir stellt sich eben die ‚Quo vadis?‘-Frage. Wie viel mehr Erleichterung im Alltag brauchen wir denn noch wirklich?

    Auch die ungehaltene Reaktion von Westerwaelder verstehe ich nicht ganz. Offenbar sind Fortschrittsgläubige ebenso dogmatisch und hysterisch wie Öko-Aktivisten, wenn jemand es wagt, ihre heilige Kuh in Frage zu stellen.

  17. Wie ich später aus den Akten er-fahren habe, war ich das Objekt einer so genannten Zersetzungsmaßnahme. Das heißt, am Arbeitsplatz und im Privatleben wurde ein Netz um mich gesponnen, um mir in jeder Hinsicht Misserfolge zu bereiten. An dieser Zersetzungsmaßnahme ar-beiteten zeitweise 30 Leute

    Also wenn das hier so harmlos wird, dann würde mir das eher Spaß machen. Denn ich brauch nur ein Dach über dem Kopf, Kartoffeln, eine Hantelbank, ein Fahrrad, unbegrenzten Zugriff auf Wissen und Informationen und möglichst einen Top-Gesprächspartner. Könnte noch was dabei sein, aber muß nicht sein. Daran und am Rest der lauten Lust der Menschen sollen sich die spitzelnden Pisser und Scheisser und die Mitläufer ergötzen. Aber ich befürchte, dass die DDR harmlos war gegen das was uns erwartet.

  18. Dazu kommt die katastrophale Kommunikation der Energieversorgungsunternehmen. Die haben sich über Jahrzehnte so ungeschickt angestellt, dass sie heute unglaubwürdig erscheinen, egal was sie sagen.

    Ja das wollten und wollen Führungskräfte sein.

  19. Die ganzen Probleme, die wir hier diskutieren sind reine Luxus-(oder Dekadenz-)probleme. Oder kann sich jemand vorstellen, dass eine Partei wie die Grünen in einem Entwicklungsland auch nur 0,01% der Stimmen erreicht? Oder, dass dort funktionierende Kraftwerke abgeschaltet werden?

    In meinem Religionsbuch aus den 60ern stand „Zu satt macht matt!“. Obwohl ich mir aus Religionen nichts mache, habe ich mir diesen Spruch eingeprägt.

  20. Lesen Sie das Buch von Manfred Haferburg “ Wohn-Haft“ ! Eine erschütternde Beschreibung des Lebens in der DDR! Dem Autor gebührt großer Dank für diesen Roman!

  21. #5 Narrenschiff (11. Nov 2013 15:35)

    Also es gab mal ernsthaft diese Zukunftsvorstellung, dass der Mensch immer bequemer würde. Aber so sehr nun unsere Gesellschaft ein Horror ist. In dieser Hinsicht weicht sie doch zumindest teilweise positiv ab. Sportstudios, Jogging etc. sind doch in Mode. Eben weil man sich bei der Arbeit zu wenig bewegt. Das will der Mensch nun doch nicht so. Ich mach das alles privat, aber die Sport Studios sind sicher nicht schlecht. Und beim Radfahren laufen mir viele Jogger, vornehmlich Frauen über den Weg. Das ist eine positive Abweichung von der ansonsten düsteren Entwicklung.

  22. #30 Narrenschiff

    Die Korrelation zwischen Zivilisation und Fettleibigkeit ist wohl augenfällig. Es kann kein Zufall sein, dass die zivilisiertesten Völker auch die höchsten Quoten an Übergewichtigen haben,

    Ich stelle eine Korrelation von Fettleibigen und der Anzahl der Ernährungsberater_Innen und eine Korrelation von Fettleibigen und Diäten fest.

  23. Ich kenne genug „Grüne“. Den meisten geht es materiell sehr gut und man kann sie schlichtweg als Lifestyle-Grüne bezeichnen. So lange in ihren dicken Häusern auf Knopfdruck die Bude warm wird und man immer Strom hat, ist alles okay. Natürlich alles per Windkraft und ohne böse Technologie, vielleicht nicht direkt bei ihnen selbst, aber so global wäre das schon toll. Man sollte ihnen Storm und Technologie nehmen, das hätten diese Schwätzer verdient. Und dann sollte man ihnen noch das Konto leerräumen und das Haus wegnehmen, um es den armen Afrikanern zu geben.

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