Wer ohne Scheuklappen den Zug der Zeit über die muslimische Ein- und Unterwanderung und linke Politik in unserem Lande beobachtet, müsste erkennen, dass hier nur ein Vakuum gefüllt wird, das wir selbst geschaffen haben. Das ist eine unbequeme Tatsache, die niemand gern hören mag, der wir uns aber stellen müssen. Auch die Natur verabscheut das Vakuum, das weiß der Gärtner, denn sonst müsste er nicht ständig Unkraut jäten, um den Boden blank zu halten, und das weiß jeder, der die Gesetzmäßigkeiten der Osmose verstanden hat.

(Von Pythagoreer)

Im Bezug auf die Islamisierung und linksdekadente Strömungen ist nicht einfach das demografische Vakuum der autochthonen deutschen Bevölkerung gemeint, sondern das spirituelle Vakuum, das wir Christen selbst erzeugt haben. Äußere Kennzeichen: Die Kirchen sonntags (werktags sowieso) werden immer leerer, die Feiertage, die die Kirchen den Menschen beschert haben, werden für ausgeprägtes Langschläfertum, Kurzreisen, Sport und sonstige Freizeitaktivitäten genutzt, anstatt, dass sie ihrer Kernidee nach zur geistigen und geistlichen Erbauung, der inneren Reflexion und der spirituellen Festigung im Angedenken Gottes dienen. Urlaubsziele werden in muslimische Länder verlagert, die man als Christ aus Solidaritätsgründen mit den dort verfolgten Mitbrüdern meiden müsste, anstatt die Volkswirtschaften dort noch mit guten Devisen zu bereichern. Christliche Feste werden von den Christen selbst verweltlicht und verwässert, indem sie zu Trink- und Essorgien dekadieren und über die Bedeutung der Feste selbst eklatante Unkenntnis herrscht.

Die tragikomischen Ergebnisse der regelmäßigen Umfragen in Deutschlands geschäftigen Fußgängerzonen vor den Hochfesten geben ein beredtes Zeugnis vom Zustand des reinen Wissens um diese Dinge, sei man nun gläubig oder auch einfach nur gut allgemeingebildet. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen, kann kaum mehr jemand zwischen Advent und Weihnachten sauber trennen, stattdessen sind irgendwelche albernen Werbefiguren wie Weihnachtsmänner und Osterhasen im öffentlichen Raum omnipräsent. „Weihnachtssymbole“ schon ab Anfang September in jedem Supermarkt, und niemand unternimmt ernsthaft etwas gegen die Kommerzialisierung dieses christlichen Festes, eine Lethargie der Gewöhnung hat sich längst wie ein Leichentuch über das Land gebreitet. Verräterische Begriffe wie z.B. „Vorweihnachtszeit“ anstatt Advent (von lat. adventus = Ankunft) spiegeln eine tiefgreifende Unkenntnis elementarer spirituell-theologischer Inhalte der eigenen christlichen Wurzeln wider, die Spekulatius im September sind nur ein äußerlicher Auswuchs dieser tiefliegenden Bezugslosigkeit. Die Liste der Beispiele ließe sich bis ins Unendliche fortschreiben.

Ebenso wenig, wie grundlegende soziale Kernkompetenzen vom Bildungssystem eingefordert werden – man denke nur an die unsäglichen Diskussionen um die Einführung von Kopfnoten -, fordern die Kirchen ihren Gläubigen überhaupt noch irgendetwas ab, in der trügerischen Annahme, sie würden sie noch weiter vergrätzen, dabei wäre ganz sicher das Gegenteil der Fall. Es fehlen klare rote Linien, Orientierungspunkte, doch was erwartet man, wenn allerorten in den Kirchen schon ab 1. Advent Weihnachtsoratorien aufgeführt werden? Das Problem der deutlichen Ansagen und der roten Linien betrifft sowohl Inhalt als auch Praxis. Stillschweigend wird theologisch glatt gebügelt, was in den Inhalten der Bibel klar als Sünde und schädlich für die Seele gebrandmarkt wird, um bloß niemandem auf die Füße zu treten. So funktioniert seit Jahrzehnten die linke Zersetzung der christlichen Lehren und Tugenden, einhergehend mit tiefsten Verunsicherungen auf Seiten der Gläubigen bis hin zur Abwendung von einer Kirche, die inhaltlich keine klare Stellung mehr beziehen kann und daher als Richtschnur für das eigene Leben nicht mehr relevant sein kann. Das Boheme um Bischof Tebartz van Elst gibt ein beredtes Zeugnis davon, er ist gegen Homosegnungen eingeschritten, und schon bekommt er von ganz anderer Seite genau denjenigen Knüppel zu spüren, der bekanntlich immer beim sprichwörtlichen Hund liegt. Niemand, der mit beiden Beinen in der Kirche steht, tritt ernsthaft wegen eines Bischofs aus der Kirche aus, er ist vielmehr ein schon längst abgestorbenes Blatt am Baum, das der Sturm der Tage hinwegfegt. Und von diesen toten Blättern hängen noch ziemlich viele am Kirchenbaum, auch sie werden noch fallen, jedes wegen seiner eigenen kleinen Böe.

Ganz anders hier der Islam. Er stellt Forderungen an seine Gläubigen, die ultima ratio schwingt in fast jeder Sure mit, da wird nichts verwässert, relativiert, ausgedünnt, sozial verbrämt. Das ist seine Stärke, und sie trifft auf unsere Schwäche. Der Islam füllt dieses Vakuum, ist klare, einfache Richtschnur für schlichte Gemüter, gibt das Gefühl der Geborgenheit und der Stärke in einer großen Gemeinschaft. Man kann ihn im letzten nicht nachhaltig politisch verdrängen, denn das wäre eine rein äußerliche Makulatur, sondern nur aus einer inneren, kulturellen und spirituellen Stärke heraus. Die Politik kann nur die Voraussetzungen dafür schaffen. Wir müssen uns aber die unbequeme Frage stellen: Wo ist diese Stärke? Wo bleibt die geistige und geistliche Energie, und woher beziehen wir sie in Zukunft? Mit Selbstzerfleischungsdiskussionen um Zölibat ja oder nein, um Millionenprojekte von Bischöfen, um solche Diskussionen um des Kaisers Bart sicher nicht. Es steht nicht weniger als die Zukunft der kommenden Generationen auf dem Spiel, und mit ihr die Zukunft unserer christlich-abendländischen Kultur.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

114 KOMMENTARE

  1. Nein,mein Freund. Das kannst Du vllt. Marco von Aviano,Kewil oder WSD erzählen. Natürlich treten die Leut wg. verweichlichten, Gollum artigen Luxuswesen aus dem Verein aus. Das irgendwelche Anti-Konservativen Schreiber die Chance nutzen ist klar, widerspricht dem aber nicht.
    Ich pers. bin auch kein Christ, obwohl die Kirche dreistetweise meint durch die Taufe sei ich für immer mit ihr verbunden.
    Deine Religion biedert sich de jeweiligen Zeitgeist an, versetzt die Deutschen der absoluten Gutmenschelei und Wehrunfähigkeit und hat uns nur geschadet.
    Wenn Du glab st ein Gott bestünde irgendwie aus drei Teilen und sein Sohn müsste wg. irgendwas totgefoltert werden, dann geh mal zum Arzt. Diagnose: Verstand verloren wg. Ideologietransfer aus dem Nahen Osten

  2. Mittlerweile ist man mit der Islamhörigkeit schon ein ganzes Stück weitergekommen.
    So gibt es zum diesjährigen Weihnachtsmarkt in Nürnberg „strengere Regeln“
    Los Buden sind ab diesem Jahr verboten und Glühwein-Stände weiter reduziert
    Unter dem Deckmantel der Tradition wird hier aber Alkohol und Glückspiel zurückgedrängt damit sich unsere Moslems auf dem Weihnachtsmarkt nicht beleidigt fühlen.

  3. Das Problem orte ich nicht bei der Spiritualität, die meines Erachtens nur ein Konstrukt ist.
    Das Problem orte ich vielmehr in der mangelnden Vorstellungskraft: Bis jetzt ist alles gutgegangen, also wird immer alles gut gehen.

    So kann sich das Ständerecht wieder einschleichen, das wir mit aller Mühe abschafften – ja, das Ständerecht, denn nun hat eine Gruppe mehr Rechte als eine andere.

  4. Wir haben Religion Dank der Aufklärung durch Wissen und Forschung ersetzt.

    Über die Gefahr durch Religion wird auf diesem portal geschrieben.

  5. Ich finde die christlich-germanischen Feiertage schön für Kinder. Natürlich werden die Feiertage kommerzialisiert, man versucht herauszuholen, was herauszuholen ist.
    Bei LIDL gibt es gerade wieder die Fressedition, nachdem ich auf die Zutatenliste der „Delikatessen“ geguckt habe, ist mir ganz anders geworden. Und nur Fressen ist es auch irgendwie nicht. Okay, man kann seine Familie einladen, so man denn eine hat. Und die man dann auch noch ertragen kann, wenn man nicht völlig zertritten ist.

    Man kann diese ganzen stressigen Weihnachtseinkäufe manchen. Es sei denn, man hat sich verabredet „dieses Jahr schenken wir uns nichts.“
    Ist auch irgendwie doof. Die meisten haben ja schon alles. Man könnte einen Panzerfahrtgutschein schenken. Oder ein Hörbuch. Irgendwas Originelles.

    Ich bin nur froh, dass ich nicht mehr in die Stadt zum Einkaufen gehe. Kein Weihnachtsmarkt, keine Parfümabteilung, kein Anstehen zum Geschenkeeinpacken. War mal mit meinem Kleinkind in der Stadt, ein Weihnachtsmann sprach es an mit geöffnetem Sack. Es holte sich etwas heraus, der Weihnachtsmann sprach „das macht dann 5 Euro bitte“.
    Ich kaufe alles, wirklich alles aus dem Internet. Nebenbei muss ich mir auch nicht die Schar der deutschenfeindlichen Mitbürger beim Shoppen angucken.

    Ich habe kein spirituelles Vakuum, ich mache mir meine eigenen Gedanken, ohne linksextreme Pastoren, die mir was erzählen. Kirche muss ich nicht haben, die Musik finde ich schrecklich, der Klingelbeutel geht mir auf den Zeiger und Angst vor der Hölle habe ich nicht.

  6. Der heutige einzigartige Wert der abendländischen Zivilisation liegt darin, dass sie es als bisher einzige geschafft hat, sich von der Religion zu emanzipieren. Deshalb wäre es auch so schade um sie, sollte sie islamisiert werden.

    Hätte der Islam vor tausend Jahren in Europa das Christentum ersetzt, dann wäre bloß ein Unsinn gegen einen anderen ausgetauscht worden.

    Heute aber ist die Errungenschaft einer zivilen, nicht-religiösen Zivilisation bedroht.

    Diese Gefahr abzuwehren, sollte vor allem Aufgabe der Atheisten sein, denn gläubige Christen sind dabei nicht glaubwürdiger als Staubsaugervertreter, die auf ein Konkurrenzprodukt schimpfen.

  7. Ich bin gegen den Islam, weil er Scheisse ist. Das heisst aber noch lange nicht, dass das Christentum das Gegenteil bedeutet.
    ICH empfinde kein Vakuum, und wer auf den Verstand setzt, ebenfalls nicht.

  8. Der Pythagoreer hat völlig Recht. Seine Zeilen unterschreibe ich sofort. Bravo!

    Dass sich durch seine lobenswerten Zeilen all diejenigen auf den Schlips getreten fühlen, die einem Säkularismus und Profanismus frönen und die meinen, in einer religionslosen Gesellschaft liege das Heil der Menschen, ist auch klar. Gläubige sind immer Stein des Anstoßes für die, die sich überlegen dünken und glauben, dass sie nichts glauben. Schon darin liegt der Irrtum.

  9. Auch die Natur verabscheut das Vakuum, das weiß der Gärtner,…

    Da kann man natürlich noch viel tiefer gehen. Die Philosophen und Naturphilosophen waren ganz allgemein der Ansicht, dass die Natur das Vakuum scheue (horror vacui). Das schien sich auch zu bestätigen und Evangelista Torricelli stellte das erste vermeintliche Vakuum her. Die moderne Physik weiß aber heute, dass im sonst leeren Raum immer noch strahlung (oder so zurückbleibt) und dass im Vakuum ständig sog. virtuelle Teilchen entstehen und verschwinden. Ich bin ja der Meinung,das sich die Prinzipien der physischen Natur auch auf allen anderen „Ebenen der Realität“ wiederholen. So das Prizip der Polarität in höchster Ausformung in den Geschlechtern usw.
    So ist die heutige Gutmenschenideologie natürlich auch nur eine virtuelle Vakuumfluktuation und wird wieder verschwinden. Aber eine solche Fluktuation kann ja nach Energie mit der sie ausgestattet ist verschieden lange dauern.´Ich meine je geringer die Energie desto länger die Zeitspanne, aber das weiß ich jetzt nicht, da seh ich nachher mal wieder nach. Das Problem bei der Gutmenschenideologie wäre also: da ihrer Substanz bei nahe Mull liegt (ganz Null gibts ja nicht), dass die extrem lange dauern könnte. Andererseits ist es im Bereich der Idologien wohl nicht so starr wie in der Natur. So dass die Gutmenschenideologie sicher bald abgelöst wird. Das Frage ist nur welche Ideologie das sein wird. Leider kommt nur der Islam in Frage. Denn die großkapitalistische „Ideologie“ taugt als Ideologie nicht. Und es ist einfacher ein Zwangssystem über eine Ideologie aufrechtzuerhalten, als über ein rationales Terrorsystem. Das dürfte auch (wenn es sie denn geben sollte) die Fehlkalkulation der Finanzkapitalisten sein. Deren Militär- und Polizeimacht ist dem Islam weit unterlegen, wenn, ja wenn sie nicht mit einer echten Ideologie (also z. B. dem Christentum usw. unterfüttert ist.

  10. Natalie, es gibt ja kaum Schimpfe von den Kirchführern.
    Deren Chefideologen sind ja offensichtlich der Meinung die
    Gexellschaft brauche mehr Religiösität. Und zwar EGAL welche.

  11. Ich finde den Artikel sehr gut.
    Schon die ersten Kommentare hier zeigen mir, dass der Verfasser den Nagel auf den Kopf trifft.
    Ich glaube, auch in unserer „modernen“ Zeit kann keine Gesellschaft dauerhaft ohne irgendeine Religion überleben.
    Aber die Wenigsten sind bereit bis an den Kern des Problems zu denken.
    Wahrscheinlich schaffen wir uns deshalb auch diverse Ersatzregilionen (Klima etc.)

  12. Sehr richtig! Die Suche nach dem verlorengegangenen Geist führte aber nicht wieder in den Schoß der feudalistischen, ikonoklastischen Kirche, sondern über Kant, Goethe und Nietzsche zur Erkenntnis, daß allein Freiheit Religion sein kann, also Kunst. Diese aber ist ein individueller Auftrag zu einer Tathandlung die frei von jeder moralischen Fremdbestimmung ist. Das Fazit nach Anwendung dieser universellen Methode auf die Suche nach der Hauptursache für das Hauptproblem in Deutschland ist: Das Hitler – Regime hat aus Herrschaftsgründen die Juden rassistisch verfolgt. Das BRD – Regime verfolgt als Spiegelbild rassistisch das indigene Volk der Deutschen zur Herrschaftsstabilisierung. Es handelt sich in beiden Fällen um Sozialfaschismus, um moderne, politreligiöse, auf Apartheid beruhende Sklaverei.

  13. Das ist mal ein wichtiger Text zum 1. Advent. Wer das spirituelle Vakuum bei sich selbst fühlt und eine Antwort darauf sucht, dem sei wirklich der Text von Papst Franziskus empfohlen: Evangelii Gaudium..
    In Punkt 63 spricht der Papst vom Eindringen religiöser Bewegungen in eine Leere, die der laizistische Rationalismus hinterlassen hat.
    Es lohnt sich wirklich, diesen Text genau zu lesen. Er ist nicht nur an Katholiken oder Kirchgänger gerichtet, sondern an Menschen , die den Christengott suchen. Ein missionarischer Text, eine Antwort auf die Gottvergessenheit des Abendlandes.
    Die Festigkeit der eigenen Überzeugung ist die Grundlage des Dialogs.
    Interreligiöser Dialog und Evangelisierung schließen sich nicht aus.

  14. @Miles Christi
    Deine Grundannahme,Nichtchristen hätten nur ein Vakuum zu bieten, ist aroogant. Diese Mensche denken nur etwas objektiver nach und kommen zu dem Schluss,dass sie nichts genau wissen. Agnostiker sind einfach ehrlich und hängen nicht irgendwelchen Büchern hinterher.
    Präses Kurschuss von ddr EKD/EinwanderungsKoordinierungsstelleDeutschland hat einen Brief losgelassen, liegt in jeder Kirche. Holt ihn euch. Ein aktueller Beweis,was das Christentum uns antut.

  15. Die Analyse ist grundsätzlich richtig.

    Nur,

    wer den klaren Regeln, Vorgaben und Anweisungen für das Wohl seiner Seele der Kirche in früheren Jahrhunderten nicht geglaubt und womöglich noch widersprochen hat, war vom Teufel besessen und landete in vielen Fällen auf dem Scheiterhaufen.

    Dass die alleinseligmachenden Märchen der Kirchen vorbei sind, ist gut und nur zu begrüßen.

    Das darf allerdings kein Freifahrtschein für den Islam sein, hier seine ebenso mittelalterlichen Vorstellungen von Himmel und Hölle zu manifestieren, dem Deutschland dank der Aufklärung entwachsen ist.

  16. Kurzgefasst : Nazischergen schüchtern Flüchtlinge ein, betet,daß die Flüchtlinge unser Land nicht wieder durch Gewalt verlassen müssen etc. Blabla

  17. Diese EKD ist der FEIND unserer Kinder. Und Franziskus ist nicht besser. Auch wenn er es gut meint. Der Vorhof zur Hölle ist mit gut(menschlichen) Absichten gepflastert.

  18. Oh yeah! wieder die alte Leier. Meine fixe Idee ist die einzig wahre, die einzig selig machende fixe Idee. Wenn das nur endlich alle begreifen würden.
    Kann man sie nicht irgendwie zwingen. Mit Umerziehungslagern, mit Scheiterhaufen und Folterkellern. Mit Scharia oder Hexenhammer, mit dem kommunistischen Manifest oder dem §130 StGB. 🙄

  19. #8 Tramp (01. Dez 2013 09:41)

    ICH empfinde kein Vakuum, und wer auf den Verstand setzt, ebenfalls nicht.

    Ja. Das Vakuum empfinde ich eher bei Menschen, die in ihrer Unwissenheit das Christentum ohne wenn und aber als Gottes alleiniges Werk verteidigen.

    Etwas Bildung (z.B. durch Lesen) täte vielen Menschen gut.

  20. Wo bleibt die geistige und geistliche Energie, und woher beziehen wir sie in Zukunft?
    ————————-

    Es kann sie, gezielt erzeugt nicht mehr geben. Nur noch durch einen Neuanfang nach dem Zusammenbruch. (Aber die Ersetzung durch eine Kombination aus Islam und Finanzkapitalismus ist zunächst wahrscheinlicher) Sie kann sich per Zufall in einigen Individuen (und dann auch wieder nur ganz individuell, also nicht verallgemeinerbar) erhalten, aber das ´kann nicht weiter vermittelt werden, da diese Individuen nicht verstanden werden (und eben als Individuen auch keine Ideologie anzubieten haben). Es ist nur die Frage, wie lange gehts noch gut, so dass man als Individuum im Kernbereich noch unbehelligt leben kann. Im Kontakt mit dieser Gesellschaft ist das eh nicht mehr möglich.

  21. An #13 Katalysator, Sie schreiben, es „… sei … der Text von Papst Franziskus empfohlen: Evangelii Gaudium.“ Aber: Darin steht auch, dass Franziskus „demütig“ (!) die Gesellschaften der christenverfolgenden Länder „bittet“, die Verfolgung, Niederbrennen der Kirchen usw., sein zu lassen, er sieht den Islam als verwandte Friedensreligion. Für mich ist das Ignoranz und Appeasement, welche die Adressaten nur noch sicherer machen wird, dass sie es mit Schwächlingen zu tun haben.

  22. oha,
    wieder diese uralten Verstandesdünkel.
    Seit tausenden von Jahren versucht der angebliche Verstand sich durch zu setzen und hinterlässt nicht wenige Millionen Tote.

    Dieser Gott der Juden und Christen behauptet, dass die Ewigkeit, also die Sehnsucht nach dem ungewissen Füllen des Vakuums, in jedem Menschen verborgen ist.
    Und das der, welcher ihn sucht , auch finden wird.
    Also, wo ist das Problem?
    Die tolle Errungenschaft der Aufklärung ist, dass sogenannte Verstandesmenschen nicht mehr suchen wollen und für alles eine kluge Erklärung haben, natürlich auch für Gulags, KZs und Internierungslager der UHESSAH.
    Eiskalte Wirtschaftsrechner und Strategen, gefühllose Personalmanager und Zahlenakrobaten
    suchen in ihrer Freizeit bei Homöopathie, Reiki, Bachblüten und fernöstlichen Praktiken ihre Besserung.
    Da wird nach freier Raumenergie und Wasser auf dem Mars geforscht, dass die Heide wackelt.
    Da werden Umerziehungs-, Umvolkungs- und Durchmischungsideen verfolgt, von einem Heer von Sozialpädagogen und Gesellschaftsforschern.
    Alles durch Leute, mit gehobenem Verstand, also durch die, die hier wieder einmal über die Sehnsucht nach Gott gestellt werden.
    Die Leute mit Verstand ziehen euch das Ersparte aus dem Säckel, zwingen euch zu Zwangsgebühren, damit ihr, wenn schon bezahlt, auch die ausgeklügelte Propaganda anschauthört.
    Diese Ausgeburten an Verstand zwingen euch zur Toleranz, so dass ihr auch noch den letzten Widerling bereit seit aufzunehmen und zu versorgen.
    Diese Verstandeswunder erklären euch von der Kanzel herab, dass man aufhören soll, an einen wirklichen Gott zu glauben, und das alles durch Transzendenz erklärt werden kann und muss, alle ist nur eine Parabel.
    Und das Beste, diese Verstandesprotze kriegen es fertig, dass eine riesen Masse an Menschen ihnen auf den Leim der Klimalüge und der damit verbundenen Geldausdemsackstehlerei gehen.
    Es werden Giftlampen unter das Volk gestreut, Sparstudien angefertigt, die einem zuletzt noch die Menge an Fressen und Scheißen vorschreiben.
    Alles durch Verstandesbestien, die auf ihren 2000€ Sessel sitzen, und sich vor Arbeitslosigkeit Gedanken machen, wie sie die <Leute unter Kontrolle bringen und aussaugen können.
    DAS bringt auch der Verstand fertig, losgelöst von aller Ethik und Moral.
    Nein danke, ich bleibe bei dem alten Jahweh, der hat einen noch nie verschaukelt und gewehrt Gnade dem, der sich demütigt und Buße tut(umkehrt).

  23. Begreift endlich, daß Kant das Christentum mit der Wissenschaft und der Kunst zu einem Ganzen verbunden hat. Der alte Offenbarungsglaube ist damit zum Aberglauben geworden. Nicht irgendein äußeres Moralgesetz, sondern allein der kategorische Imperativ ist seit Kant die einzige, für alle Menschen sittliche Instanz. Nur die Achtung vor dem vernünftigen Wesen in uns ist der rechtmäßige Widerstand gegen die ikonoklastischen, grundgesetzwidrigen Zumutungen des BRD – Regimes.

  24. “ Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen“

    Außer dem ´Verstand gibt es auch noch ein Herz, nicht die Pumpe, sondern der Sitz des inneren Menschen, der Gnade gewährt, Barmherzigkeit übt auch gegen seine Feinde.
    was der Verstand verwirft, dass greift das Herz auf.
    Jeder Oldtimerfreak,ob Traktor, LKW, Motorrad oder andere Technik kennt das.
    Das alte verrostete, mit Spinnweben und Staub umhüllte Teil wird liebevoll gereinigt, und wieder so nah wie möglich an den Neuzustand gebracht.
    Es wird Zeit, Geld, Kraft und Liebe hinein gesteckt, wofür?
    Aus–LIEB—HABEREI—
    Liebhaberei.
    Liebe.
    Barmherzigkeit-Dinge tun, die dem Verstand widersprechen, ungefragt und uneigennützig Dinge tun, die niemand fordert oder sich zu fordern traut.
    Den Feinden Gutes tun(segnet eure Feinde) und, wie es das alte Testament beschreibt, ihnen glühende Kohlen auf das Haupt legen.
    Ein Mutterherz oder Vaterherz bringt Taten hervor, dass der Verstand niemals würde, nicht könnte, sondern würde.
    „Gott legt dass Maßband nicht um den Verstand , sondern um das Herz“
    (Weisheit aus der Rheinzeitung)

  25. Das Boheme um Bischof Tebartz van Elst gibt ein beredtes Zeugnis davon, er ist gegen Homosegnungen eingeschritten, und schon bekommt er von ganz anderer Seite genau denjenigen Knüppel zu spüren,

    Tebartz möchte keine Homos „segnen“, die Moslems auch nicht…..

    “Weihnachtssymbole” schon ab Anfang September in jedem Supermarkt, und niemand unternimmt ernsthaft etwas gegen die Kommerzialisierung dieses christlichen Festes, eine Lethargie der Gewöhnung hat sich längst wie ein >b>Leichentuch über das Land gebreitet.

    Ein Leichentuch über dem Land, weil man im November Schoko-Nikoläuse kaufen kann?! Keine Übertreibungen bitte. Oder sollen jetzt wie in islamischen Ländern die Religionswächter in die Supermärkte einfallen und die Haram-Ware vernichten? Das würde sich der ein oder andere hier sicher wünschen.

    Ganz anders hier der Islam. Er stellt Forderungen an seine Gläubigen, die ultima ratio schwingt in fast jeder Sure mit, da wird nichts verwässert, relativiert, ausgedünnt, sozial verbrämt.

    Ja, da herrscht noch Zucht und Ordnung; da kann man wirklich neidisch werden.

    Fazit:

    Christliche und islamische Fundamentalisten haben mehr Gemeinsames als Trennendes und bekämpfen einander, weil sie Konkurrenten sind. So wie Kommunisten und Nationalsozialisten oder zwei verschiedene Waschmittelsorten, die einander vom Markt zu verdrängen versuchen.

  26. Wir müssen uns aber die unbequeme Frage stellen: Wo ist diese Stärke? Wo bleibt die geistige und geistliche Energie, und woher beziehen wir sie in Zukunft?

    Der Artikel benennt ein Problem, allerdings nur teilweise, aber nicht die Lösung.

    Das Kernproblem ist die Kirche selbst, die den Aufruf, Buße zu tun, also sich selbst radikal zu bessern, durch „theologisches“ Geblubber umgelenkt hat zu wirkungslosen magischen Sakramenten, die Hoffnung auf eine Welt der selbstverantwortlich gelebten Nächstenliebe umgelenkt hat in eine Unterwerfung unter eine Priesterkaste mit ihren angemaßten Sakramenten und Weihen usw., ohne die der Mensch angeblich durch seine unvermeidliche Schlechtkeit gerade noch so gerettet werden können. Sie haben das Evangelium umgebogen und damit das Christentum getötet!

    Was aber ist das Christentum? Buße tun!, also: Lieben, vergeben, Freiheit, sich befreien von allen Vorurteilen, spiritelle Intelligenz erwerben und leben. So einfach, wenn auch nicht ohne eine gewisse innere Mühe zu erwerben. Das ist die kleine Tür, durch die man gehen muss, wenn man sich und die Welt retten will. Nicht das dogmatische, theatrale und magische Brimborium der Kirche.

    Und ja, der Islam hat sich zum Ziel gesetzt, die Werte auch zu leben. Die wurden zwar auch theologisch von den Imamen verbogen, aber immerhin ist da ein Drive, den die unterworfenen und unterwürfigen Christen erst wiedergewinnen müssen.

    Das spirituelle Vakuum ist in der Kirche selbst! Mögen ihre Anhänger, und auch alle anderen, wieder die unabhängige spirituelle Dynamik finden, also Buße tun auf die oben genannte Weise. Das ist der spirituelle Inhalt, der das Vakuum füllen wird. Nichts sonst.

  27. Korrektur: […] ohne die der Mensch aufgrund seiner angeblich unvermeidlichen Schlechtkeit gar nicht mehr gerettet werden könne, obwohl er eben gottesebenbildlich das GUTE in sich als Basis hat.

  28. #26 Natalie (01. Dez 2013 10:51)

    Nein Natalie!

    Nicht das Gemeinsame verbindet, sondern das Trennende trennt!

    Dass die Prioritäten aktuell verdreht gesetzt werden ist schändlich für die Christen. Bei Anti-Religiösen erwarte ich allerdings nicht anderes…

    Es verbindet mich auch sehr viel mit anderen Männern! Das reicht aber noch lange nicht, um auf der gleichen Seite zu stehen…

  29. #7 Natalie

    Große Klasse – ein Kommentar nach meinem Herzen!

    Eigentlich wollte ich mich an der Diskussion nicht wieder beteiligen, da ich als Agnostiker irgendwie das Gefühl hatte, in den letzten Diskussionen um das Thema Religion sei meine Meinung nicht gut gelitten gewesen.

  30. Äh… nein, das können Sie so nicht verallgemeinern. Als ob jeder, der nicht mehr ans Christentum glaubt, nach ideologischen Strohhalmen greifen würde! Das täte Ihnen so passen, hat man den Eindruck. Ich jedenfalls fühle kein spirituelles Vakuum, nur weil ich fest in der Wissenschaft ruhe und statt in irgendeinem antiken oder neumodischen esoterischen Glauben. Im Gegenteil, die Erfahrungswelt ist viel reicher, wenn man ein erkenntnisoffenes Weltbild hat gegenüber dem, der alles was einem begegnet in ein tradiertes Korsett einpassen muß. Wünsche trotzdem eine besinnliche Adventszeit, es besteht ja immer Hoffnung daß den einen oder anderen noch der Geistesblitz trifft. Wenn die Zeit kommt, hilft kein Beten mehr, sondern Energie und Stahlgewitter.

  31. Dieser Artikel ist für PI-Verhältnisse, aus einer anderen Perspektive gesehen, ziemlich gut.
    Man muß nur den Kommentarbereich von PI mit dem Kommentarbereich der Sezession vergleichen; und sich endlich Klarheit verschaffen über die eigene Seele.
    Wer nur an seinem Verstand hängt, wird dieses Jahrhundert nicht überleben; dann hat der Islam so gut wie gewonnen; denn wer seine eigene Kultur demographisch nicht verteidigen kann, der kann auch den Islam nicht abwehren.
    Der Mensch ist sterblich, wird nur zu oft vergessen, und was bleibt nach seinem Tod
    übrig – eine Geldkarriere?
    Das deutsche Volk ist in seiner Identität tief verletzt worden. Der Unverstand hat die ganze deutsche Identität zerpflückt, dekonstruiert, und jetzt soll wieder alles gut werden. Nicht ohne eigene selbstlose
    Opferbereitschaft.
    Christentum und Germanentum ist kein Widerspruch, auch wenn manche, in diesem schwierigsten Bereich der deutschen Seele, einen Kriegszustand sehen.
    Finden wir den Weg aus der Selbstzerstörung? Hier wird jeder in die Pflicht genommen; zuallererst von Gott, danach sichtbar durch die Geschichte.

  32. @ 25 Nahc
    Ja, dass mit dem demütig habe ich auch gelesen.
    Man sollte sich daran nicht aufhängen. Der ganze übrige Text bietet aber unzählige Stellen, selbstbewußt auf den Islam zu reagieren.
    Man kann das ‚demütig‘ als diplomatische Formulierung verstehen.
    Ansonsten ist es ein selbstbewußter und missionarischer Text . Kein Kniefall vor dem Islam.
    Einfach mal die entsprechenden Passagen herausstellen.

  33. Apropos:

    Bringt PI noch einen Beitrag über das Referendum der Kroaten für die Ehe von Mann und Frau, so wie sie göttlichem und natürlichem Recht entspricht?

  34. OT:
    Aber es geht ja hier um Werte! Im Doppelpass wird gerade die Frage gestellt, was die Bayerb stoppen könnte. Ich trete mit der Gesellschaft nicht gerne direkt in Kontakt. Obwohl dass die einzige Sendung im TV ist in der es rational, leistungsorientiert (sogar 100%) und ehrenhaft zugeht. Ich bin mal gespannt ob jemand auf die Lösung kommt: Die Bayern sind zu stoppen, wenn es Leute wie Uwe Seeler gibt, die nicht nach einer Million, 2 Millionen in der Reserve verdienen wollen, sondern in der Mannschaft bleiben, für die sie wertvoll sind und in die sie hineinpassen. Sonst muß man auf den Zufall hoffen. Mal sehen wie es um die Werte in der Gesellschaft bestellt ist. Was den Fußball anbelangt, ist ja noch einiges vorhanden.

  35. Das Christentum ist der erklärte Feind aller, die das Paradies auf Erden wollen. Bei diesem Ziel sind sich die Moslems und alle andern, die Hegel nachplappern einig. Wenn das Haus des Friedens da ist, dann kann auch der jüngste Tag endlich kommen, offenbart uns Mohammed. Bei den andern geht es schlicht und einfach darum, dabei tatkräftig mitzuhelfen, koste es, was es wolle, das erhabene Werk der Geschichte zu vollenden. Was kann schöner sein? Mag es auch noch so schwer sein, denn wie sagte schon Kant, schließlich der größte Aufklärer, auf jeden Fall der Deutschen :“um den Menschen in den Griff zu bekommen, bräuchte man Gesetze, die sogar eine Horde von Teufeln zur Raison bringen würden.“ Aber die Geschichte mit der tatkräftigen Hilfe der Aufgeklärten wird es schaffen, den Menschen zur wahren Tugend zu führen, nämlich. …“ die Individualität aber als das Verkehrte und Verkehrende zu wissen, und daher die Einzelheit des Bewußtseins aufopfern zu müssen, ist die Tugend.“ (Hegel, II. 284).

  36. Vielen Dank für diesen Text zum Ersten Advent!
    Diese eintönigen gleichlautenden Kommentare dazu beweisen nur die tiefe Geringschätzung unserer eigenen Wurzeln und eine grundlegende Unfähigkeit des modernen übersättigten Menschen, sich auf eine spirituelle Ebene einzulassen. Anstelle dessen macht sich Kitsch und Budenzauber breit, die kurze Verfallszeit verlangt schnell nach noch größerer Ablenkung.
    Erst wenn es dem eigenen Ende zugeht, wird aus dem verächtlichen Verhalten tiefe Demut und die Frage nach dem Sinn gestellt.

  37. Vielen Dank für den Beitrag.

    Man muss immer wieder betonen, dass es nicht die stärke des Islams oder gar die der Linken ist, die uns in Bedrängnis bringt, es ist unsere eigene Schwäche.

    Unabhängig, vom Kulturellen Wert und Gegengewicht zum Islam, bleibt eben auch für jeden Menschen, die Frage der eigenen Sterblichkeit.

    Davor kann man natürlich die Augen verschließen, unterm Strich, ist es, so denke ich, ein menschliches Bedürfnis, eine Vorstellung, von einem Leben nach dem Tode zu entwickeln.

    Ich habe auch der Vermutung, dass viele, in der Moderne grassiernde, Neurosen, auf eine unerarbeitete Vorstellung vom Leben nach dem Tod zurückgehen.

    http://pius.info/
    http://www.katholisches.info/

    Einen gesegneten ersten Advent – Gelobt sei Jesus Christus.

  38. Eine absulut zutreffende Beobachtung! Es gibt kein Vakuum in der Natur, kein Niemandsland: Wo der eine zurückweicht, muß der andere vor, so weit er kann. Schön zu sehen, als die Mauer an einer Stelle durchlässig wurde. Ein Haarriß – und die Sollbruchstelle gab nach. Die SED-Führung konnte nicht verhindern, daß die DDR ausblutete und zusammenbracht.

    Alles, was uns verbindet, soll zerstört werden: Sprache, Kultur, Identität, gemeinsame Ideale, Ziele, Werte und Normen. Die Gesellschaft wird atomisiert bis in ihre Einzelbestandteile (individere = unteilbar). Die Kirchen beteiligen sich an dieser vermeintlichen „Liberalisierung“ nach Kräften. Ich vergleiche das Christentum hierzulande mit einem hohlen Zahn, der uns gezogen wurde. Hohl, weil durch die linken Weltverbesserer wie von Karies untergraben und ausgehöhlt.

    Da ihre „Sinnstiftungsbemühungen“ offenbar nicht mehr ausreichen, um junge Menschen ideologisch zu faszinieren und zu binden, tritt nun quasi aus minderwertistgem Zement das billige, steinharte Islam-Implantat an die Stelle des Christentums. Es ist und bleibt ein in unseren Breitengraden ein vorsteinzeitlicher Fremdkörper. Der nur abgestoßen werden könnte, wenn szs. ein eigener, gesunder und kräftiger Zahn nachwüchse (wie beim Hai oder Krokodil). Wenn wir uns unserer Wurzeln wieder bewußt würden, aus denen sich alles speist – letztlich wir selber kamen.

    Prof. Norbert Bolz über den Verfall christlich-abendländischer Kultur und Werte:

    http://www.tubechop.com/watch/1695980
    http://www.tubechop.com/watch/1695951
    http://www.tubechop.com/watch/1695972

    Wir wurden zu wurzellosen Kosmopoliten und Großstadtbewohnern „umgemodelt“, umgemauschelt, zu Mammonsknechten, dem schnellen Erfolg hinterherhechelnd, der Karriere, dem „Spaß“ als einzigem Sinn in der gähnenden Leere verpflichtet, der schnellen Gelegenheit, der Chance, möglichst reibungslose Befriedigung ohne Beteiligung und persönlichen Einsatz zu erreichen. Wir stehen auf der Entwicklungsstufe eines narzißtischen Kleinkinds (Michael Winterhoff).

    Was aber mindestens bedeutsam ist wie die fehlende Sinnversorgung und Identitätsstiftung: Die Nationen in der durch die Zuwanderung geschwächten und destabilisierten Peripherie Europas warten an und für sich darauf, daß Deutschland bei der Zurückdrängung des Islam von abendländischem Boden eine entscheidende Rolle übernimmt. Daß es als klassischer Wirtschaftsmotor und Kulturgenerator seine Verantwortung wahrnimmt und die Herausforderung der Zukunft erkennt. Doch es taucht weg und schielt nach den anderen, nach den Kleinen.

    Deutschland wie ein kleiner vaterlos „aufwachsender Junge (Väter seien nach WW2 als Autorität ein „Auslaufmodell“), der unter dem Faltenrock seiner „alleinerziehenden“ Mutti (Angie) Asyl (Hotel Mama) sucht, weil er Angst vor der großen weiten Welt hat. Es hat sich geistig-emotional zurückentwickelt, besitzt keine Persönlichkeit. Deshalb auch die grassierende Kommissionitis, die „runden Tische“ usw. Verantwortung ist ein Wanderpokal, ein Kelch, an an einem vorübergehen soll. Toll, ein anderer machts (TEAM).

    Man will keine Pferde scheu machen, keine schlafenden Hunde wecken. Der kleine Junge (oder alte kranke Mann, je nachdem) hält die Hände vor die Augen in der Hoffnung, daß der (Schulden)Berg von alleine verschwindet. Mutti wird’s schon richten! Mutti weiß, was gut und richtig ist! Deutschland „fürsorglich belagert“, entmündigt, zur Hilflosigkeit, Unselbstständigket umerzogen. Wirtchaftlicher Riese, polit. Zwerg. Muß „gebändigt“ werden, liegt festgezurrt am Boden wie Gulliver. Zähne und Krallen gezogen, kastriert. Wie ein Elefant, der sich seiner Kräfte nicht bewußt ist, und sich abrichten, versklaven und zur Frohnarbeit verdammen läßt.

    Deutschland will nicht herausragen, wird keine „herausragende“ Rolle übernehmen. Will nicht anstößig sein, keine Denkanstöße liefern. Hat sich fürs „Experiment“ der Massenzuwanderung entschieden und sich – historisch erpreßbar – willenlos in sein Schicksal ergeben. Die Bevölkerung trägt durch ihre Wahlentscheidung den Wahnsinn mit. Wir sind aber kein „Experimentierfeld“. Was ist, wenn das Experiment danebengeht, dann können wir die vielen Ausländer nicht wieder zurückschicken? solche Fragen stellt sich aus Gründen der unseligen „politischen Korrektheit“ niemand in Regierungsverantwortung.

  39. @Natalia
    „Hätte der Islam vor tausend Jahren in Europa das Christentum ersetzt, dann wäre bloß ein Unsinn gegen einen anderen ausgetauscht worden.“

    Mit Verlaub, dann würdest du hier das Maul nicht so weit aufreißen und den Islam kritisieren können. Wer so wenig unterscheiden kann, sollte sich nicht so laut äußern.
    Si tacuisses philosophus mansisses

  40. Der Pythagoreer hat völlig recht. Dieses spirituelle und geistliche Vakuum wird uns den Hals brechen. Dem Islam haben wir innerlich nichts entgegenzusetzen.
    Unsere Kultur hat eine sehr starke christliche Wurzel. Da beißt keine Maus einen Faden ab, das solltet ihr Meckerer hier auch wissen.
    Nehmt nur das christliche Menschenbild, nach dem jeder einzelne Gottes Ebenbild ist, d.h. einen unendlich hohen Wert besitzt. Das hat ja wohl mit den Menschenrechten etwas zu tun, auch wenn die etablierten Kirchen damals erst der Menschenrechtsidee Widerstand entgegensetzten.Gott ist sowieso mehr als die Kirchen.
    Wenn ihr nicht endlich merkt, daß man dem Islam nur mit einem ungeheuchelten, nicht linksorientierten, sondern echten christlichen Glauben, wie Jesus ihn meinte, was entgegensetzen kann, dann könnt ihr ja im kommenden Scharia-Staat gern die Rolle von minderwertigen Dhimmis spielen (Kuffar). Viel Spaß dann in der neuen Rolle.
    Übrigens haben alle Moslems eine tiefe Angst in die Hölle zu kommen. Kein Wunder, Allah macht denen keine Garantiezusagen fürs ewige Leben.Der ist wie ein orientalischer Despot, eben unberechenbar.
    Völlig anders Jesus: Wer echt an den glaubt, ihm sein Leben übergeben hat, der hat von ihm die Garantie, in die Ewigkeit einzugehen. Wer noch eine Bibel hat, schaue nach: Johannesevang., Kap.5,Vers 24.

  41. @7 Natalie ,

    … und das Aussterben der einst christlichen Nationen bildet den logischen Gipfel der Emanzipation.

    Wenn Sie nach Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen suchen,dann werden Sie darauf stoßen, dass bei aller Unterschiedlichkeit im Äußeren, die islamische und die jüdische Weltsicht einschließlich des Rechtsverständnisses einander viel näher stehen als diese beiden Religionen dem Christentum.

    Auf diese Verwandtschaft lassen sich auch die jüdisch moslemischen Bündnisse im Rahmen der kulturpluralistischen Transformation unserer westlichen Nationen erklären, die von Außen betrachtet, zumal durch den Streit um Israel, so unlogisch erscheinen.

    Aus den bekannten Gründen ist in deutscher Sprache nicht allzu viel Interessantes dazu zu finden und es ist Ratsam im englischen Sprachraum zu suchen.

    Nur so viel, die Gleichheit vor dem Recht unabhängig von der Herkunft des Einzelnen ist keine aus den Traditionen des Islam oder des Judentums entwickelte Idee auch wenn wir zumeist annehmen, diese westliche Vorstellung sei allgemein die Grundlage der Konstruktion von Gesellschaften.Sie ist es nicht und wir sind sehr sichtbar und spürbar dabei diese westliche Errungenschaft zu verlieren.

    Während wir die Wurzeln unserer einzigartigen geistesgschichtlichen Herkunft negieren, verlieren wir das, was wir als „normal“ anzusehen gelernt haben – unsere Freiheit.

  42. @ Arjan

    Und die Vernunft ist aus dem Nichts entstanden? Kant war ein Kind seiner Zeit, also der Phase nach den großen konfessionellen Kriegen in Europa. Religion galt unter den „modernen Geistern“ als pfui, weshalb man alles auf den Mensch selbst zu beziehen bemüht gewesen ist. Das ist ein typisches „Strom kommt aus der Steckdose“-Denken.

  43. Drogen, verwarloste Jugend, Parasiten in Banken und Palästen, Import von Schmarotzern und Verbrechern, die ausser Geld nichts von uns annehmen…. Alles nur Symptome! Das Problem ist, dass wir die abendländischen Werte, die wir nach der Aufklärung hatten, vergessen haben. Wir wissen nicht mehr, was richtig und falsch ist. So einfach. Das fing in den sechziger Jahren an, als alles (zum Teil auch zu Recht) in frage gestellt wurde. Heute ist einfach alles nur beliebig.

  44. Aus dem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium (Die Freude der Frohen Botschaft) von Papst Franziskus (und danke an #15 Katalysator (01. Dez 2013 09:59) für den wertvollen Hinweis!):

    61. Wir evangelisieren auch dann, wenn wir versuchen, uns den verschiedenen Herausfor???????derungen zu stellen, die auftauchen können. Manchmal zeigen sie sich in echten Angriffen auf die Religionsfreiheit oder in neuen Situationen der Christenverfolgung, die in einigen Län- dern allarmierende Stufen des Hasses und der Gewalt erreicht haben. An vielen Orten handelt es sich eher um eine verbreitete relativistische Gleichgültigkeit, verbunden mit der Ernüchterung und der Krise der Ideologien, die als Reaktion auf alles, was totalitär erscheint, eingetreten ist. Das schadet nicht nur der Kirche, sondern dem Gesellschaftsleben allgemein. Geben wir zu, dass in einer Kultur, in der jeder Träger einer eigenen subjektiven Wahrheit sein will, die Bürger schwerlich das Verlangen haben, sich an einem gemeinsamen Projekt zu beteiligen, das die persönlichen Interessen und Wünsche übersteigt.
    62. In der herrschenden Kultur ist der erste Platz besetzt von dem, was äußerlich, unmittelbar, sichtbar, schnell, oberflächlich und provisorisch ist. Das Wirkliche macht dem Anschein Platz. In vielen Ländern hat die Globalisierung mit der Invasion von Tendenzen aus anderen, wirtschaftlich entwickelten, aber ethisch geschwächten Kulturen einen beschleunigten Verfall der kulturellen Wurzeln bedingt. Das haben in mehreren Synoden die Bischöfe verschiedener Kontinente zum Ausdruck gebracht. Die afrikanischen Bischöfe haben zum Beispiel in Anknüpfung an die Enzyklika Sollicitudo rei socialis vor einigen Jahren darauf hingewiesen, dass man oftmals die Länder Afrikas zu bloßen »Rädern eines Mechanismus, zu Teilen einer gewaltigen Maschinerie« umfunktionieren will. »Das geschieht oft auch auf dem Gebiet der sozialen Kommunikationsmittel: Weil diese meistens von Zentren im Norden der Welt aus geleitet werden, berücksichtigen sie nicht immer in gebührender Weise die eigenen vorrangigen Anliegen und Probleme dieser Länder, noch achten sie deren kulturelle Eigenart.« In gleicher Weise haben die Bischöfe Asiens »die von außen auf die asiatischen Kulturen einwirkenden Einflüsse« hervorgehoben. »Neue Verhaltensformen kommen auf, die auf den übertriebenen Gebrauch von Kommunikationsmitteln […] zurückzuführen sind […] In direkter Folge sind die negativen Aspekte der Medien- und Unterhaltungsindustrie eine Gefahr für die traditionellen Werte.«
    63. Der katholische Glaube vieler Völker steht heute vor der Herausforderung der Verbreitung neuer religiöser Bewegungen, von denen einige zum Fundamentalismus tendieren und andere eine Spiritualität ohne Gott anzubieten scheinen. Das ist einerseits das Ergebnis einer menschlichen Reaktion auf die materialistische, konsum- orientierte und individualistische Gesellschaft und andererseits eine Ausnutzung der Notsituation der Bevölkerung, die an den Peripherien und in den verarmten Zonen lebt, die inmitten großer menschlicher Leiden überlebt und unmittelbare Lösungen für die eigenen Bedürfnisse sucht. Diese religiösen Bewegungen, die durch ihr subtiles Eindringen gekennzeichnet sind, füllen innerhalb des herrschenden Individualismus eine Leere aus, die der laizistische Rationalismus hinterlassen hat. Außerdem müssen wir zugeben, dass, wenn ein Teil unserer Getauften die eigene Zugehörigkeit zur Kirche nicht empfindet, das auch manchen Strukturen und einem wenig aufnahmebereiten Klima in einigen unserer Pfarreien und Gemeinden zuzuschreiben ist oder einem bürokratischen Verhalten, mit dem auf die einfachen oder auch komplexen Probleme des Lebens unserer Völker geantwortet wird. Vielerorts besteht eine Vorherrschaft des administrativen Aspekts vor dem seelsorglichen sowie eine Sakramentalisierung ohne andere Formen der Evangelisierung.
    64. Der Säkularisierungsprozess neigt dazu, den Glauben und die Kirche auf den privaten, ganz persönlichen Bereich zu beschränken. Außerdem hat er mit der Leugnung jeglicher Transzendenz eine zunehmende ethische Deformation, eine Schwächung des Bewusstseins der persönlichen und sozialen Sünde und eine fortschreitende Zu- nahme des Relativismus verursacht, die Anlass ????????geben zu einer allgemeinen Orientierungslosigkeit, besonders in der Phase des Heranwachsens und der Jugend, die gegenüber Veränderungen so anfällig ist. Während die Kirche auf der Existenz objektiver, für alle geltender moralischer Normen besteht, gibt es, wie die Bischöfe der Vereinigten Staaten von Amerika zu Recht festgestellt haben, »solche, die diese Lehre als ungerecht bzw. als mit den menschlichen Grundrechten unvereinbar darstellen. Diese Argumentationen entspringen gewöhnlich aus einer Form von moralischem Relativismus, der sich – nicht ohne inneren Widerspruch – mit einem Vertrauen auf die absoluten Rechte des Einzelnen verbindet. In dieser Sichtweise nimmt man die Kirche wahr, als fördere sie ein besonderes Vorurteil und als greife sie in die individuelle Freiheit ein.« Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die uns wahllos mit Daten überhäuft, alle auf derselben Ebene, und uns schließlich in eine erschreckende Oberflächlichkeit führt, wenn es darum geht, die moralischen Fragen anzugehen. Folglich wird eine Erziehung notwendig, die ein kritisches Denken lehrt und einen Weg der Reifung in den Werten bietet.
    65. Trotz der ganzen laizistischen Strömung, die die Gesellschaft überschwemmt, ist die Kirche in vielen Ländern – auch dort, wo das Christentum in der Minderheit ist – in der öffentlichen ????????Meinung eine glaubwürdige Einrichtung, zuver lässig in Bezug auf den Bereich der Solidarität und der Sorge für die am meisten Bedürftigen. Bei vielen Gelegenheiten hat sie als Mittlerin gedient, um die Lösung von Problemen zu fördern, die den Frieden, die Eintracht, die Umwelt, den Schutz des Lebens, die Menschenrechte und die Zivilrechte usw. betreffen. Und wie groß ist der Beitrag der katholischen Schulen und Universitäten in der ganzen Welt! Es ist sehr positiv, dass das so ist. Doch wenn wir andere Fragen zur Sprache bringen, die weniger öffentliche Zustimmung hervorrufen, fällt es uns schwer zu zeigen, dass wir das aus Treue zu den gleichen Überzeugungen bezüglich der Würde der Person und des Gemeinwohls tun.
    66. Die Familie macht eine tiefe kulturelle Krise durch wie alle Gemeinschaften und sozialen Bindungen. Im Fall der Familie wird die Brüchigkeit der Bindungen besonders ernst, denn es handelt sich um die grundlegende Zelle der Gesellschaft, um den Ort, wo man lernt, in der Verschiedenheit zusammenzuleben und anderen zu gehören, und wo die Eltern den Glauben an die Kinder weitergeben. Die Ehe wird tendenziell als eine bloße Form affektiver Befriedigung gesehen, die in beliebiger Weise gegründet und entsprechend der Sensibilität eines jeden verändert werden kann. Doch der unverzichtbare Beitrag der Ehe zur Gesellschaft geht über die Ebene der Emotivität und der zufälligen Bedürfnisse des Paares hinaus. Wie die französischen Bischöfe darlegen, geht sie nicht hervor »aus dem Gefühl der Liebe, das definitionsgemäß vergänglich ist, sondern aus der Tiefe der von den Brautleuten übernom- men Verbindlichkeit, die zustimmen, eine umfassende Lebensgemeinschaft einzugehen.«
    67. Der postmoderne und globalisierte Individualismus begünstigt einen Lebensstil, der die Entwicklung und die Stabilität der Bindungen zwischen den Menschen schwächt und die Natur der Familienbande zerstört. Das seelsorgliche Tun muss noch besser zeigen, dass die Beziehung zu unserem himmlischen Vater eine Communio fordert und fördert, die die zwischenmenschlichen Bindungen heilt, begünstigt und stärkt. Während in der Welt, besonders in einigen Ländern, erneut verschiedene Formen von Kriegen und Auseinandersetzungen aufkommen, beharren wir Christen auf dem Vorschlag, den anderen anzuerkennen, die Wunden zu heilen, Brücken zu bauen, Beziehungen zu knüpfen und einander zu helfen, so dass »einer des anderen Last trage« (Gal 6,2). Andererseits entstehen heute viele Formen von Verbänden für den Rechtsschutz und zur Erreichung edler Ziele. Auf diese Weise zeigt sich deutlich das Verlangen zahlreicher Bürger nach Mitbestimmung – Bürger, die Erbauer des sozialen und kulturellen Fortschritts sein wollen.

  45. #2 Nee klar :
    Wie heisst der passende Spruch nochmal?
    „Wer keine Ahnung hat, einfach die Klappe halten!“
    @Pythagoreer: Danke, eine gute und treffende Analyse der Zustände. Zum Glück sind „die Kirchen“ nicht mit dem christlichen Glauben identisch. Wer wirklich glaubt, muss diese unterwürfigen und esoterisch, sozialistisch und politisch korrekt verseuchten Vereine meiden.

  46. @43 Laxepeter,

    der Widerstand der katholischen Kirche gegen die „Menschenrechte“ ruhte auf der Einsicht, dass die unter Ausschluss Gottes formulierten „Menschenrechte“ verhandelbar, relativ und in der Konsequenz potenziell menschenvernichtend sind.

    Das in den UN diskutierte „Menschenrecht“ auf Abtreibung und das in der EU diskutierte „Menschenrecht“ auf Euthanasie für Kinder und Alte bestätigen diese ablehnende Haltung.

    Wie Sie richtig schreiben hat das, was wir für den „Normalzustand“ halten tiefe Wurzeln in der Geistesgeschichte die in Europa christliche sind. Indem der Westen diesen Zusammenhang negiert und sich scheinbar stolz emanzipiert,nimmt er sich selbst die Grundlage und damit die Freiheit das von den Mächtigen ausgehandelte und durchgesetzte „Menschenrecht“ zu kritisieren, dass uns, wie wir immer deutlicher erkennen können zu bloßen Untertanen der jeweils herrschenden Ideologie, zu einer austauschbaren Biomasse oder zu triebgesteuerten Tieren herabwürdigt.

    Das Zurückdrängen des christlichen Denkens gefährdet nicht nur Christen, es raubt auch Atheisten die Bedingungen der Freiheit, die sie als menschengemacht und dennoch seltsamerweise als „ewig“ ansehen. Ein Irrtum für den kommende Generationen teuer bezahlen werden.

    Ein Blick auf die Zusammensetzung der Gremien, die unsere „Rechte“ festschreiben, sollte genügen Angst und Schrecken zu verbreiten.

  47. Ein kleiner Nachtrag zu JJ 47 (Bündnisse) – Sie können entscheiden, ob Sie lachen oder weinen:

    http://www.emisco.eu/fra-surveys-on-hate-crimes-against-jewish-muslim-and-lgbt-groups-in-eu/

    Wenn es darum geht in der kulturpluralistischen Gesellschaft die eigene Macht auszubauen, sind die absurdesten Bündnisse willkommen.Ob die der Mehrheitsgesellschaft aufgezwungenen Regeln anschließend in der eigenen „Community“ befolgt werden steht auf einem anderen Blatt.

    Dazu auch:

    http://www.moshekantor.com/en/projects/ectr/

  48. Was wir selbst tun können?
    Zum Beispiel können wir verkaufsoffene Sonntage, dieses Jahr insbesondere am 8. Dezember, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis, boykottieren.

  49. Ach so, jetzt hat die Kirche nichts mehr mit dem Christentum zu tun. Und der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun, gell. Beides sind Kulte aus dem Nahen Osten importiert und nicht hier beheimatet. Der eine war etwas früher da, hat unsere kulturellen Wurzeln aufs gründlichste zerstört und nimmt diese jetzt pratzig für sich in Anspruch. Und jetzt sollen wir Hurra schreien, weil er uns vor der Eroberung durch den anderen bösen Kult bewahren würde. Von mir aus können sie sich bekriegen bis die Sonne verlischt. Ohne die Erfahrung von rauchenden Trümmern nimmt der Mensch keine Vernunft an, solange jeder meint seine eigene Version vom Himmelreich sei für alle verbindlich. Aber erst kommt nochmal der Weihnachtsmann, vielleicht auch mehr als einmal. Macht es nett für die Kinder, in ein paar Jahren werden sie nichts mehr zu feiern haben.

  50. Sehr guter Beitrag. Danke!
    KEINE Gesellschaft hat in der Geschichte der Menschheit ohne Religion und Spiritualität überlebt. Schon mit dem Auftauchen des Homo sapiens fing dieser als erstes an, irgendwelche primitiven Erdheiligtümer zu errichten. Jeder Versuch, das Universum und unser Dasein nur mit der Ratio erklären zu wollen, endete immer in einem Blutbad. Genau in der fehlenden Spiritualität liegt die Ursache des derzeitigen Dilemmas. Was haben wir dem Islam wirklich noch entgegen zu setzten?
    Schon 1996 hat dies Ratzinger in „Salz der Erde“ klar erkannt und auch benannt:
    >i>Das ist eigentlich heute das Gefühl der moslemischen Welt: Die westlichen Länder können keine moralische Botschaft mehr verkünden, sondern haben der Welt nur Know-how anzubieten; die christliche Religion hat abgedankt, die gibt es als Religion eigentlich gar nicht mehr; die Christen haben keine Moral und keinen Glauben mehr, da sind nur noch Reste irgendwelcher moderner Aufklärungsideen; wir aber haben die Religion, die standhält.
    So haben die Moslems jetzt das Bewußtsein, daß doch eigentlich der Islam am Ende als die lebenskräftigere Religion auf dem Plan geblieben ist und daß sie der Welt etwas zu sagen haben, ja, die wesentliche religiöse Kraft der Zukunft sind. Vorher war Scharia und all das schon irgendwie weitgehend abgetreten, jetzt ist der neue Stolz da. Damit ist auch ein neuer Schwung, eine neue Intensität erwacht, den Islam leben zu wollen. Das ist die große Kraft, die er hat: Wir haben eine moralische Botschaft, sie ist ungebrochen seit den Propheten da, und wir werden der Welt sagen, wie man leben kann, die Christen können es sicher nicht. Mit dieser inneren Kraft des Islams, die gerade auch akademische Kreise fasziniert, müssen wir uns auseinandersetzen.>/i>

  51. @ #41 mvh (01. Dez 2013 11:24)

    Diese eintönigen gleichlautenden Kommentare dazu beweisen nur die tiefe Geringschätzung unserer eigenen Wurzeln und eine grundlegende Unfähigkeit des modernen übersättigten Menschen, sich auf eine spirituelle Ebene einzulassen.

    Was vielen Autoren dieser eintönigen gleichlautenden Kommentare in Wirklichkeit fehlt ist
    Mut zur Demut – der Königsweg zu wahrer Größe

  52. Der Katholikentag 2014 in Regensburg ist auch ganz heftig auf Öko bedacht.
    Am besten gefällt mir der letzte Absatz:

    Keine Großveranstaltung kann jedoch gänzlich ohne klimaschädliche Emissionen auskommen. Die Maxime: vermeiden, verringern und wo dies nicht möglich ist, kompensieren.

    Schon die An- und Abreise der Gäste belastet die Umwelt. Der Katholikentag bittet alle Gäste, ihre Anreise klimaneutral zu gestalten. Die entstehende Kohlenstoffdioxidbelastung berechnet bereits jetzt der Klimarechner des Katholikentags – individuell nach Verkehrsmittel und Reiseweg: http://www.katholikentag.de/klimaneutral. Der vorgeschlagene Kompensationsbetrag ist natürlich freiwillig und geht vollständig an das Ausgleichsprojekt der Klima-Kollekte „Solarlampen für Indien“.

  53. Einen schönen 1. Advent euch auch, bei uns in Ffm ist gerade herr-liches Wetter 😉

    Mit was könnte man den ein Vakuum füllen- betrifft dieses nur ein religiöses zwischenhaften verschiedener Dinge oder auch rein sozial-kulturuelle Sachen?

  54. @ JeanJean

    Aus christlicher Perspektive ist menschliche Selbstbezogenheit ein schwerer Verstoß gegen das erste Gebot des Dekalogs. Aus menschlicher Selbstbezogenheit entsteht unweigerlich Selbstvergottung. Die Selbstvergottung führt schließlich zur Anmaßung, sich zum Herr über Leben und Tod erheben zu wollen.

  55. #58 elohi_23 (01. Dez 2013 12:35)

    Was vielen Autoren dieser eintönigen gleichlautenden Kommentare in Wirklichkeit fehlt ist
    Mut zur Demut – der Königsweg zu wahrer Größe

    Islam sagt genau dasselbe in grün. Welches Schweinderl hätten’s denn gern? Und dann wundern sie sich wieder warum sie keiner ernst nimmt. Egal, jedem sein Hobby. Ich hör jetzt auf damit für heute.

  56. Wir haben kein Problem mit Vakuum, wir haben ein Problem mit zu vielen kaputten Ideen die in den Köpfen spuken.
    Und kein Betroffener will es wahr haben.
    Christentum ist Freiheit
    Islam ist Frieden und
    Sozialismus ist Gerechtigkeit.
    Also alles in bester Ordnung.

  57. Christliche Feste werden von den Christen selbst verweltlicht und verwässert, indem sie zu Trink- und Essorgien dekadieren und über die Bedeutung der Feste selbst eklatante Unkenntnis herrscht.

    Ausgezeicheter Beitrag, sehr gute Analyse! Es bleibt als Fazit leider die Feststellung, dass wir das Vakuum selbst verursacht haben, in welches jetzt der Islam vorstösst.

  58. @ wolfi_1

    Der Handel mit Ablässen ist seit 1570 in der katholischen Kirche strikt untersagt. Was diese Leutchen vom „Katholikentag“ da machen, ist die pseudoreligiöse Neuauflage ebendieses Ablaßhandels. Gegen Knete soll „klimaneutral“ gereist werden, um sich ein gutes Gewissen verschaffen zu können. Dafür gibt es nur ein Wort: Bigotterie!

  59. @ Freies Land

    Im Islam wie auch im Sozialismus gilt das Motto: „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich dir die Rübe ein!“ Wo finden Sie das in den Lehren des Christentums?

  60. #43 Izmir Übül (01. Dez 2013 11:26)

    „Wir wurden zu wurzellosen Kosmopoliten und Großstadtbewohnern “umgemodelt”, umgemauschelt, zu Mammonsknechten, dem schnellen Erfolg hinterherhechelnd, der Karriere, dem “Spaß” als einzigem Sinn in der gähnenden Leere verpflichtet, der schnellen Gelegenheit, der Chance, möglichst reibungslose Befriedigung ohne Beteiligung und persönlichen Einsatz zu erreichen.“

    Konsumrausch und materielle Kurzzeitbefriedigung bis zum Erscheinen des nächsten Gerätes ersetzt geistige und spirituelle Festigkeit im Glauben, einen Halt, einen Fixpunkt im Leben.
    Wenn der Sinn des Lebens nur noch im nächsten Eifon und im nächsten tollen Auto liegt, ist der Untergang dieser degenerierten Spaßgesellschaft nicht mehr aufzuhalten.

  61. Die Realität lehrt uns die Unmöglichkeit des Laizismus. Wenn man Gott aus der Mitte der Gesellschaft entfernt, werden goldene Kälber an Seiner Statt errichtet. Deswegen ist dem Beitrag zuzustimmen, dass unser Elend von der Verbannung Gottes und den goldenen Kälbern herrührt. Die Liberalen hier werden sich freilich bis zu ihrem endgültigen Untergang dieser Binse widersetzen und ihren Realitätsverweigerungskult verteidigen.

  62. @ #2 Nee klar (01. Dez 2013 09:18), welcher schrieb:
    „“Wenn Du glab st ein Gott bestünde irgendwie aus drei Teilen und sein Sohn müsste wg. irgendwas totgefoltert werden, dann geh mal zum Arzt. Diagnose: Verstand verloren wg. Ideologietransfer aus dem Nahen Osten““

    Ich frage Sie:
    Sind Religionen, die aus dem Abendland stammen allein deshalb besser, weil das Christentum „nur“ aus dem Morgenland zu uns kam???

    Etwa die keltischen und germanischen Menschenopferkulturen???

    „“Knochenfunde an keltischen Opferstätten der Frühzeit belegen, wie auch antike Berichte aus dem 1. Jhdt. vor Christus von entsprechenden Handlungen. Brand- und Schnittspuren an menschlichen Knochen in Schacht- und Spalthöhlen Oberfrankens belegen, dass hier Frauen, Männer und Kinder im Rahmen religiöser Handlungen geopfert und anschließend vielleicht auch (rituell) verspeist wurden…““
    http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Material/Opfer.htm

    „“Beim Menschenopfer wird dem Gott das edelste Mitglied der Gemeinschaft dargebracht, bei der rituellen Tötung kann es sich um den Verursacher einer Störung der kosmischen Ordnung handeln, die durch die Tötung wieder hergestellt werden soll, ohne dass an einen göttlicher Empfänger zu denken ist.

    Die bei der Beerdigung eines Häuptlings getöteten Menschen waren keine Opfer, sondern wurden den Toten zur Bedienung im Jenseits mitgegeben. In frühskandinavischer Zeit scheint es bei Häuptlingen durchaus üblich gewesen zu sein, dass seine Ehefrau oder Lieblingsfrau als Witwe mit ihm beerdigt wurde…

    Archäologische Funde zeigen, dass Babys im Zuge von Baumaßnahmen geopfert und in den Löchern für die tragenden Balken vergraben wurden, hin und wieder offenbar sogar lebend…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nordgermanische_Religion#Opfer

  63. @ #69 etsi (01. Dez 2013 13:25)

    Deutschland ist ein säkularer Staat, kein laizistischer! Die Roten und Grünen wollen einen laizistischen deutschen Staat bei Bevorzugung des Islams, als Übergangsstufe zum Kommunismus.

    Den Islam als Rammbock gegen Christentum und Demokratie, in der Hoffnung, den Islam nicht an der Macht beteiligen zu müssen, wie damals in der UdSSR oder heute noch in China und Nordorea. Aber es kann auch so ausgehen wie 1979 im Iran, daß der Islam stärker ist, als die Sozialisten oder so, wie der Arabische Frühling voll in die Jauchegrube Islam fährt.

  64. #67 Bonn (01. Dez 2013 13:12)

    @ Freies Land
    Im Islam wie auch im Sozialismus gilt das Motto: “Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich dir die Rübe ein!” Wo finden Sie das in den Lehren des Christentums?

    Woher soll ich wissen womit Christen es gerechtfertigt haben, Gottesleugner oder Hexen zu verbrennen, zu ersäufen oder einfach in Stücke zu reißen. Das mußt Du Dich mal selbst fragen, nicht mich. Du lügst Dir doch die Taschen voll, nicht ich.

  65. Wer nach Kant immer noch einer vom Menschen vollkommen abgetrennten und ihn moralisch fremd bestimmenden Macht abergläubig anhängt, der hat den nächsten Kulturschritt zur absoluten Freiheit hin noch nicht vollzogen und befindet sich noch unter der Herrschaft des Naturgesetzes! Er ist damit kein Befürworter der Herrschaft durch Freiheit!

    #48 Bonn (01. Dez 2013 11:47)

    @ Arjan

    Und die Vernunft ist aus dem Nichts entstanden? Kant war ein Kind seiner Zeit, also der Phase nach den großen konfessionellen Kriegen in Europa. Religion galt unter den “modernen Geistern” als pfui, weshalb man alles auf den Mensch selbst zu beziehen bemüht gewesen ist. Das ist ein typisches “Strom kommt aus der Steckdose”-Denken.

  66. #74 Freies Land ® (01. Dez 2013 13:45)

    Wo wurden denn Hexen verbrannt? Im Heidentum oder im Christentum? Bitte zunächst sachkundig machen, dann posten …

  67. @ #55 Religion_ist_ein_Gendefekt (01. Dez 2013 12:21), welcher schrieb:
    „“…Christentum… Und der Islam… Beides sind Kulte aus dem Nahen Osten importiert und nicht hier beheimatet. Der eine war etwas früher da, hat unsere kulturellen Wurzeln aufs gründlichste zerstört und nimmt diese jetzt pratzig für sich in Anspruch…““

    Christentum ist pfui, weil aus dem Orient, gell!

    Europäische Religionen sind gut, weil von hier, toll!

    Ob Kelten und Germanen sich von unzähligen fordernden Göttern terrorisieren ließen oder nicht. Hauptsache Häuptlings- Ehrenmord, Blutrachekultur, Schlachtopfer Menschen und Tiere sind im Abendland entstanden!

    „“Während für Taranis Kriegsgefangene in riesigen Weidenkörben verbrannt wurden, mussten für Esus die Menschen an heiligen Bäumen aufgehängt oder erstochen werden.““
    http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Material/Opfer.htm

    „“Ob es zur späten Wikingerzeit noch Menschenopfer gegeben hat, ist unsicher, wenn auch wahrscheinlich. Adam von Bremen berichtet davon beim großen „blot“ in Uppsala. Dort wurden neun männliche Individuen von allem Lebenden, auch Menschen, geopfert und in einem Hain, der den Tempel umgab, aufgehängt. Auf einem Bildteppich aus dem Osebergfund ist ein großer Baum mit daran hängenden Menschen abgebildet. Es dürfte sich um ein Odinsopfer gehandelt haben, da Odin auch an einem Baum hing und Odin ein Hauptgott in Uppsala war. Man geht auch davon aus, dass die Riten der Kulthandlungen in Skandinavien genauso wie die Begräbnissitten regional sehr unterschiedlich waren,[70] so dass sich allgemeine Aussagen nicht treffen lassen. Thietmar von Merseburg berichtet von einem Opferfest, das vor der Christianisierung alle neun Jahre in Lejre abgehalten wurde. Dabei sollen 99 Menschen, ebenso viel Pferde, Hunde und Hähne geopfert worden sein.

    Daraus wurde geschlossen, dass es sich um ein Odinsopfer handele.[72] Andere meinen, dass es sich um einen Brauch an Kriegsgefangenen handelte, der in sich selbst kein Opfer dargestellt habe.[73] Die gleiche Vorgehensweise schildert Saxo Grammaticus bei der Gefangennahme König Hellas von England durch Siward und Biorn…““ (Wikipedia)

    „“Germanischer Götterkult: Das Geheimnis der geopferten Armee

    Von Angelika Franz

    Grausiger Fund von Studenten in Dänemark: Hunderte zerschlagener Skelette lagen unter den Wiesen eines idyllischen Tals – Überreste besiegter Soldaten, die Germanen den Göttern geopfert hatten. Archäologen wollen nun herausfinden, woher die fremde Armee kam…““
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/germanischer-goetterkult-das-geheimnis-der-geopferten-armee-a-647876.html

  68. Der Autor hat ja mit dem Bild des Vacuums so sehr recht.
    Das Problem, auch für diejenigen, welche das Vacuum bedauern und die ziemlich unvermeidbare Konsequenz seines Fehlens befürchten, liegt darin, dass die Aufklärung den „kantschen“ Menschen geschaffen hat, welcher den Mut hat, seiner Vernunft und nicht religiösen Phantasien, bzw. nicht beweisbaren Vorstellungen zu vertrauen.

    Der Autor schreibt „Der Islam füllt dieses Vakuum, ist klare, einfache Richtschnur für schlichte Gemüter,…“

    Nun sind die „schlichten Gemüter“, d. h. die Dummköpfe, in den westlichen Kulturen, welche in die Bildung ihrer jungen Bürger investierten, sicher weniger geworden.
    Kann die Lösung denn nur darin liegen, dass die einen „schlichten Gemüter“ es nicht zum Vacuum kommen lassen, auf dessen Ausfüllung die konkurrierenden „schlichten Gemüter“ drängen.
    Brauchen wir wieder mehr kritiklose Dummköpfe, um die Invasion der „schlichten Gemüter“ abzuwehren?
    Müssen wir jetzt auch unserer Jugend von den Paradiesen erzählen, welche sie erwarten, wenn sie in der Abwehr des aggressiven Konkurrenten zugrunde gehen? Das wurde zwischendurch ja schon mal zur Motivierung der Kreuzzügler versucht.
    Brauchen wir einen Kreuzzug im eigenen Land?
    Ist es ein darwinsches Naturgesetz, dass primitive, aber vitale Kulturen, grundsätzlich dazu ausersehen sind, hochentwickelte Kulturen zu besiegen und zu verdrängen? Die Geschichte liefert dazu leider höchst beängstigende Beispiele.

  69. # 52 Jean Jean

    Bzgl. Menschenrechte
    Natürlich sind die Menschenrechte und die Menschenwürde für den Christen zunächst nicht verbindlich, jedenfalls nicht so wie sie die Vereinten Nationen dekretiert haben. Aber, da der Mensch das Ebenbild Gottes ist, können die Menschenwürde und damit die Menschenrechte von daher abgeleitet werden; ist so aber eben nur für den Gläubigen maßgeblich. Abgesehen davon basiert die ganze Konzeption dieser Rechte auf angelsächsischem und nicht kontinentalem Rechtverständnis und hat z. B. im Strafrecht der BRD Probleme verursacht. Vor allem aber: wo sind die Gesetze, aus denen sich die Menschenwürde und die Menschenrechte herleiten? Evidenz, wie der Sklavenhalter Thomas Jefferson meinte, geht nicht als Grund, weil es keine objektive Evidenz gibt. Als Begründung taugen nur nicht kontingente Gesetze, wie die lex naturalis eines ist. Aber danach sucht man in der Erklärung der UN von 1948 vergebens. Man kann sich auch nicht auf die absolute Vernunft eines Kant berufen, denn wie soll diese nicht kontingente Gesetze entwickeln, wenn sie unfähig war, dies bzgl. der Gesetzlichkeiten der Logik, Mathematik oder der lex naturalis zu tun; die wurden gefunden. Glaubt man nicht an die Ebenbildlichkeit Gottes oder akzeptiert die lex naturalis nicht, was einander nicht ausschließt (vgl. den Republikaner Thomas v. Aquin), ist man mit den Menschenrechten gegenüber dem Islam, der beides nicht anerkennt, in einer schlechten Position. Da nützt die ganze Aufklärung wenig. Gegen eine wesentlich fanatische Religion steht man mit einem sich anbiedernden Christentum und einer Vernunft, die beim Verstand stehen geblieben ist, schlecht da.

  70. @80 Porphyr ,

    richtig – womit wir beim 2. Vatikanischen Konzil landen, das nicht nur die Kirchen leer geräumt , sondern das Christentum nachhaltig und zwangsläufig zersetzt hat.

    Ein Unheil nicht nur für Christen, wie ich weiter oben darzustellen versucht habe.

  71. @ Freies Land ®

    Sie spielen auf die Anwendung von „Gottesurteilen“ an. Diese werden vom Lehramt der katholischen Kirche verworfen. Nach Ihrer Denkart müßte man auch jedem gottlosen „Humanisten“ ähnliche Absichten wie Stalin oder Mao unterstellen. Auf der Schiene der vormodernen Verfolgung von „Hexen“ und Ketzern zu kommen, ist unter den Religionsfeinden eine der liebsten Methoden, mittels Halb- und Unwissen Stimmung zu machen.

    @ Arjan

    Mal an die Gottebenbildlichkeit des Menschen in der Bibel gedacht? Sie gehen vom Irrglauben eines Gottes aus, der tyrannisch über die Menschen herrscht. Das mag auf das Bild Allahs im Mohammedanismus zutreffen, aber Angehörige anderer religiöser Gemeinschaften würden Ihnen energisch widersprechen. Sie mögen in Ihrer philosophischen Verkürzung die „absolute Freiheit des Menschen“ erblicken, richtiger ist hier aber der Begriff der Selbstvergottung.

    @ Silvester42

    Auch für einen Kant galt, Gott könne mit menschlichem Verstand endgültig weder bewiesen noch verneint werden. Der Materialismus, der im „Westen“ vom späten 19. bis ins späte 20. Jahrhundert Mode gewesen ist, gilt heutzutage als überholt. In der Physik ist es mittlerweile Wissen, daß der Aufbau aller menschlich meßbaren Materie und Energie letztlich in geordneter Information seinen Ursprung hat. Woher soll diese geordnete Information stammen? Aus dem großen Nichts?

  72. Liebe Leute, uns wird keiner, auch nicht der transcendente Gott helfen, wenn wir nicht eigenverantwortlich und jenseits von Gut und Böse allein auf unsere Vernunft vertrauend die notwendigen kulturellen und politischen Schlüsse ziehen. Nach zwei verlorenen Kriegen und der erfolgreichen Gehirnwäsche können sich die meißten einen aktiven Widerstand nicht mehr vorstellen, obwohl wir doch selbst tagtäglich die Opfer von Kriegshandlungen sind.

  73. #30 Natalie (01. Dez 2013 10:51) „Das „Boheme“ um Bischof Tebartz van Elst“

    Ähem, Sie meinen vermutlich das, korrekt, der Bohai (lautmalerisches Kunstwort)

    Das, korrekt, die Boheme, war eine konsumkritische intellektuelle Strömung im Frankreich des 20. Jahrhunderts.

  74. Wenn mit Vakuum gemeint ist, dass sonntags nicht jeder verpflichtet ist in die Kirche zu gehen oder so zu tun, als ob man glaubt, damit man sozial nicht isoliert ist, heißt das eigentlich, dass nur islamische Länder keinen Vakuum haben. So wie wir jetzt leben ist die Folge davon, dass die Religion keinen mehr zwingt dazu zu gehören. Kritisiert der Autor etwa diese Freiheit? Jedem ist selbst überlassen, ob er Glauben in seinem Leben braucht oder nicht.
    Muslime halten sich für etwas besseres.
    Es scheint mir, dass der Autor die Christen(inklusive sich selbst) auch für etwas besseres hält, wenn er denjenigen, die keinen Glauben und gläubige Rituale braucht, eine Leere unterstellt.Im Leben gibt es so viel mehr als nur die (eine) Religion, vor allem für diejenige, die keinen religiösen Zwängen unterliegen.

  75. @ Arjan

    Was Sie dort umschreiben, ist der Fatalismus. Keine Religion, die es mit der Logik ernst meint, weist ihre Gläubigen an, den eigenen Verstand auszuschalten und sich nur noch passiv von Gott lenken zu lassen.

  76. Leider verwechseln Sie das Mittel mit dem Zweck. Der Mensch ist nicht das bloße Mittel für einen heteronomen Zweck. Das vernünftige Wesen in uns ist Zweck an sich selbst. Der absolute Zweck des menschlichen Einzelwesens ist also die von jeder moralischen Fremdbestimmung befreite Kunst, die in der individuell gegebenen Situation absolut selbstbestimmte und dann umgesetzte Maxime.

    #82 Bonn (01. Dez 2013 15:12)

  77. #86 Waterlilly (01. Dez 2013 15:39)

    Wenn mit Vakuum gemeint ist, dass sonntags nicht jeder verpflichtet ist in die Kirche zu gehen oder so zu tun, als ob man glaubt, damit man sozial nicht isoliert ist, heißt das eigentlich, dass nur islamische Länder keinen Vakuum haben. So wie wir jetzt leben ist die Folge davon, dass die Religion keinen mehr zwingt dazu zu gehören. Kritisiert der Autor etwa diese Freiheit? Jedem ist selbst überlassen, ob er Glauben in seinem Leben braucht oder nicht.

    Das ist nunmal der soziale Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält und dazu befähigt, unabhängig vom persönlichen Vorteil, gemeinsam zu handeln.

    Du nennst es Freiheit, welche Freiheit? die Freiheit Sonntags auszuschlafen? Welchen Preis bezahlen wir für diese Freiheit?

  78. #82 Bonn (01. Dez 2013 15:12)

    @ Freies Land ®

    Sie spielen auf die Anwendung von „Gottesurteilen“ an. Diese werden vom Lehramt der katholischen Kirche verworfen. Nach Ihrer Denkart müßte man auch jedem gottlosen „Humanisten“ ähnliche Absichten wie Stalin oder Mao unterstellen. Auf der Schiene der vormodernen Verfolgung von „Hexen“ und Ketzern zu kommen, ist unter den Religionsfeinden eine der liebsten Methoden, mittels Halb- und Unwissen Stimmung zu machen.

    So war das nicht gemeint, es geht darum, daß auch christliche Gesellschaften nicht in der Lage sind solche Exesse zu verhindern. Deshalb sind sie auch nicht die Lösung. Sie werden immer zur Hölle für alle, die etwas anderes glauben oder denken. Gilt für Islam und Sozialismus genau so.

  79. @ #88 Arjan (01. Dez 2013 15:49), welcher schrieb:

    „“Der absolute Zweck des menschlichen Einzelwesens ist also die von jeder moralischen Fremdbestimmung befreite Kunst, die in der individuell gegebenen Situation absolut selbstbestimmte und dann umgesetzte Maxime.““

    Das kann ein religionsloser Vergewaltiger, Räuber oder Mörder auch von sich sagen, daß er nicht fremdbestimmt handele, sondern gemäß seines Herzens!

  80. DIE THESE STIMMT NICHT.

    Es wird nicht das spirituelle Vakuum gefüllt, sondern die traditionellen Werte, die jeder gesunde Mensch hat (Heimat, Nation, Patriotismus usw.) aktiv verdrängt und durch die Ideologie des globalisierten Kapitalismus ersetzt.

    Das geschieht mit dem massiven Einsatz der staatlichen und privaten Mittel im Interesse der Wirtschaft.
    DAS ZIEL: die Schaffung der widerstandsschwächen multiethnischen Masse der Arbeitssklaven, die durch internationale Organe regiert werden, auf die sie keinen Einfluss haben (die Großkonzerne schon).

    Nun, eine gesunde Gesellschaft würde dem Vorhaben einen instinktiven Widerstand leisten. Eine (altersbedingt) degenerierte Ethnie lässt jedoch mit sich alles machen.

    Mehr dazu siehe
    http://www.pi-news.net/2011/11/ist-der-niedergang-europas-noch-zu-stoppen/

    Das Vorhaben ist nicht neu.
    So versuchte z.B. die Sowjet Union aus vielen Nationen ein einziges sozialistisches Volk zu formen, auch Jugoslawien versuchte es.
    SOLCHE VERSUCHE SCHEITERN MEISTENS (mehr oder weniger blutig).

    In der Sowjet Union / Jugoslawien scheiterte das Vorhaben, obwohl die Voraussetzungen viel besser waren als in der Buntenrepublik – alle Nationen waren nach heutigen Maßstäben perfekt integriert (alle beherrschten die Hauptsprache und hatten Arbeit, Nationalismus wurde verfolgt).

    Es spricht also überhaupt nichts dafür, dass in der Buntenrepublik der Versuch gelingt.
    Und nicht weil die geschwächten Deutschen aufstehen werden, sondern weil die eingewanderten Nationen aufeinander losgehen, sobald die Deutschen den Laden nicht mehr zusammenhalten können werden.

  81. Was die zwei deutschen „christlichen“ Hauptkirchen anbelangt.

    Sie sind sogar noch weiter degeneriert als der Rest der Gesellschaft.
    Sie sind ein Hort des gutmenschlichen Wahnsinns und ein Teil der Propagandamaschinerie.
    Ob diese Kirchen als nützliche Idioten agieren oder gekauft sind (wahrscheinlich beides) ist für die Praxis ohne Bedeutung.

    Es macht überhaupt keinen Sinn mehr, dorthin zu gehen / sie zu unterstützen.
    Sie sind nicht reformierbar und werden aussterben.
    Das sind halbverweste Leichen, die unser Leben vergiften.
    Und mit christlichem Glauben haben sie nur äußerlich etwas zu tun, aber nicht inhaltlich.

    Man soll lieber über Alternativen nachdenken.

  82. #36 Volkskunde (sagt):

    „Wer nur an seinem Verstand hängt, wird dieses Jahrhundert nicht überleben“

    Unabhängig davon, woran wir hängen, wenn es nicht gerade eine Mutterbrust ist, dann dürfte gesichert sein, dass wir dieses Jahrhundert nicht überleben! – ganz gleich ob vernunftfokussiert oder irgendwie anders ausgerichtet.
    Für wenigstens 95% aller Leser hier ist dieses Jahrhundert das zweite und letzte Jahrhundert.

    Aber wir wollen nicht Haare spalten – wenn Sie meinten, der Islam als (Un-)Kultur sollte zurückgedrängt werden, dann sind wir uns einig (jahrhundert-übergreifend).

  83. Unter unserem Himmel Adventsingen in Irsee

    heute, 01.12.2013
    19:00 bis 19:45 Uhr

    Video demnächst in der Mediathek verfügbar

    Bayerisches Fernsehen

    Das Adventsingen des Bayerischen Fernsehens findet auch heuer an einem ganz besonderen Ort statt: in der Basilika der ehemaligen Benediktinerabtei Irsee, die zu den schönsten Barockkirchen Bayerns zählt und einen ungewöhnlichen Blickfang bietet: eine gewaltige Schiffskanzel. Warum man sie ausgerechnet in einer Gegend gebaut hat, in der es nicht einmal einen größeren See gibt, weiß heute keiner mehr, und so kann sich der Schriftsteller Gerd Holzheimer seine eigenen Gedanken darüber machen, die wunderbar zur Adventszeit passen: Advent kommt nämlich vom lateinischen „advenire“, das heißt „ankommen“. Vorgetragen werden die Texte, die zwar zum Nachdenken anregen, aber fern von vorweihnachtlichen Klischees und Rührseligkeiten sind, vom Schauspieler und BR-Sprecher Peter Weiß. Ein besonderes musikalisches Programm bieten namhafte Sänger und Musikanten aus Schwaben und dem Allgäu, die auch althergebrachte Lieder und Weisen der Region in die Sendung einbringen. Die musikalische Leitung hat auch 2013 Otto Dufter, selbst Volksmusikant und Leiter der Musikschule Unterwössen im Chiemgau, die als Volksmusik-Talentschmiede gilt.(br-tv)

  84. Eine sehr gute Analyse!
    Wenn man den Islam aus verständlichen Gründen ablehnt, muss man auch etwas haben, was wahrer, reicher, schöner und wirklicher ist;-)

    Le Chaim!

  85. @ Natalie – gute gewählte Worte !

    Es gibt in unserem schönen Land weit mehr als Religion, die zu verteidigen ist. Wobei unsere Kirchen uns bereits verraten haben und eine Verteidigung derer unseren Tod bedeutet.
    Was ist mit unseren Werten, die wir versuchen, unseren Kindern und Enkeln zu vermitteln? Dafür brauche ich keine Kirche und keine Religion.
    Und solange die Kirchen den Islam hofieren und nicht versuchen, ihre eigene Existenz zu retten, können sie auch keine Unterstützung erwarten.
    War es nicht auch im 3. Reich so? Haben die Kirchen sich nicht immer, wie ein Fähnchen im Wind dem politischen Willen untergeordnet? Das ist jetzt nicht anders und wird auch nicht anders werden. Sie fürchten um ihr Vermögen und die Gelder vom Staat (unser aller Geld!).

  86. Ich habe alle eure Kommentare mit Interesse gelesen und danke für die positive und die negative Kritik. Leider nur habe ich bei der negativen Kritik nicht viel Konstruktives gefunden, eher viel Halbwissen.
    Niemand, oder zum wenigsten nicht ich, verlangt oder erwartet von irgendjemand anderem, Mitglied einer christlichen Kirche zu sein. Nur: Wer Mitglied einer Glaubensgemeinschaft ist, hat mit seinen Mitgläubigen bestimmte stillschweigende Werteübereinkünfte, die für das Funktionieren einer Gesellschaft zwingend erforderlich sind, Stichwort: christliche Leitkultur. Lest mal das neue Buch von Manfred Kleine-Hartlage: „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende.“ Dort werden in analytischer Vollendung die inneren Funktionsmechanismen einer Gesellschaft dargelegt. Das hat zunächst überhaupt nichts mit pro oder contra Kirche zu tun, sondern mit allgemeingültigen Werten, dem kleinsten gemeinsamen Nenner sozusagen, auf den sich durchaus Christen und Freidenker, zu denen ich mich trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass ich mündige Christin bin, zähle (s. Pseudonym), einigen können.

    Kein mündiger Christ glaubt an einen

    Gott, der irgendwie aus drei Teilen besteht

    . So etwas ist entweder billige Polemik oder aber reine Uninformiertheit.

    Anbiederung an den Zeitgeist

    ,

    Gutmenschelei

    sind perverse Auswüchse der derzeitigen Kirchenpolitiker, die damit die Botschaft des Evangeliums verraten und verkaufen. Bitte verwechselt nicht die Qualität des „Bodenpersonals“ mit der zeitlos gültigen Lehre, die es eigentlich verkünden und leben sollte. Die Kirche besteht nun mal aus fehlbaren Menschen und nicht aus unfehlbaren Halbgöttern, auch wenn sie es gern so darstellen. Was kann der Entdecker der Kernspaltung dazu, wenn irgendwann die Atombombe geworden wird?

    Es ist unsachlich, den Christen heute noch die Kreuzzüge und die Hexenverbrennungen vorzuwerfen, das haben sie lange überwunden (der Islam hingegen steckt derzeit genau mitten in dieser historischen Phase fest). „

    Wissen und Forschung

    sind sinnvolle und kostbare, ja notwendige Ergänzungen einer ernstzunehmenden Religion, nicht etwa ihre Feinde oder ihre Antagonisten, gewissermaßen zwei Seiten derselben Münze. Mir ist unklar, weswegen da gewaltsam ein Widerspruch konstruiert wird.

    Dass Dumme sich leichter regieren lassen als Kluge, ist eine alte Weisheit, und den Amtskirchen sind die Dummen vordergründig sicher lieber, weil sie unkritisch sind und man es sich so behaglich einrichten kann. Allerdings lässt sich von dieser Vorliebe keine Präferenz der christlichen Lehre an sich ableiten, die in ihr selbstangelegt wäre. Ohne die großen Denker des Christentums würden heute noch ernsthaft Leute an den alten Mann mit dem weißen Rauschebart glauben. Das Christentum braucht kluge Köpfe, die die Bibel zeitgemäß interpretieren, es lässt aber eben auch den schlichten Gemütern ihren alten Mann mit dem langen weißen Bart. Jeder erfasst eben das, was er erfassen kann. Die größten Wissenschaftler sind heute häufig überzeugte Christen.
    Es gibt sicher tausend Alternativen zu den Amtskirchen, aber es gibt kaum eine Alternative zu den Grundwerten einer christlich geprägten Gesellschaft, und die sind in weiten Teilen identisch mit dem Grundgesetz der BRD. Alles andere sind Feinheiten. Wenn aber niemand mehr die Herkunft dieser vermeintlichen Selbstverständlichkeiten kennt, nämlich den alttestamentlichen Dekalog, werden diese Selbstverständlichkeiten nach und nach in Frage gestellt und uminterpretiert, und genau an dieser Stelle befinden wir uns gerade. Welcher der Väter unseres Grundgesetztes hatte wohl beim Paragraphen der Religionsfreiheit an Minarette einer religiös verbrämten totalitären Ideologie gedacht? Sie hatten noch den unsäglich Genozid an den Juden vor Augen. Niemals aber hatten sie daran gedacht, dass die Werte der christlichen Leitkultur in Frage gestellt werden, allen voran die Menschenrechte.

  87. Was hat der Untergang des Christentums mit dem Islam zu tun?

    Die Kirchen und die Pfarrer sind doch nicht mehr glaubwürdig und ernstnehmen kann man sie schlich nicht. In den 70ern konnte man mit ein bisschen Liebe noch Leute für sich gewinnen, das geht heute nicht mehr. Die heutigen Kirchen sind nur noch die Todesverwalter des Christentums. Aber man kann auch die Christliche Kultur leben ohne in der Kirche zu sein. Ein Eintritt kommt eigentlich für mich persönlich nicht mehr in Frage, die sind mit zu arrogant und zu weit weg von meinem Leben.

  88. Die „rote Linie“ die aufgezeigt werden „müsste“, gibt es vielerorts zu kaufen. Sie heißt BIBEL.

    Dort steht alles schon drin. Wir Deutsche haben aber zum größten Teil das Problem damit, es SELBST zu lesen, anstatt sich immer von „oben“ es erzählen zu lassen, wie es zu sehen ist, was die Bibel einem jeden vorschlägt um ein Leben so zu führen wie es Gott für alle Menschen möchte.

    Das ist das „engstirnige“ daran. Man müsste sich einer Obrigkeit unterordnen die man nicht einmal sehen kann. Aber der deutsche Michel ist es gewohnt sich von sichtbaren „Obrigkeiten“ alles „erklären“ zu lassen.
    Die monatlichen Steuerabgaben an diese „Erklärer“ dienen als eine Art „Versicherungsschutz“, das man „Qualität“ geliefert bekäme, um die man sich selbst nicht kümmern müsse.

    So läuft diese Spiel seit gut zwei Tausend Jahren. Und somit auch die Ausuferungen die es dahin brachten, das Menschen sogar glauben durch reine Säuglingszwangstaufe und braven Kirchensteuerabgaben „Christ“ zu sein, ohne die Bibelstellen dazu zu kennen, die beweisen, das ein Christ sich selbst dafür entscheidet. Nicht ein paar Tropfen Wasser, ohne zu wissen was man da tut, oder es äußern könnte das man Buße tut (siehe NT, z.B. Römer Brief).

    Noch eine Bemerkung zu Weihnachtsmärkten: weder Glühwein, Losbuden noch „Engel“, Sterne oder sonstiger Tant, repräsentieren das Evangelium, um das es doch angeblich gehen soll. Je mehr solche „Märkte“ stattfinden, desto leerer werden Kirchen. Schon was gemerkt?

  89. @ #16 Nee klar:

    … nicht das Christentum, sondern die Verräter des Christentums, die Mietlinge – Joh. 10;12-14, die Wölfe im Schafspelz – Mt. 7;15 sind die, die welche den Verrat üben!

    Atheisten machen sich generell leicht, alles was einen christlichen Anschein hat, in einen Topf zu werfen.
    Dieses kommt offenbar ihrer Arroganz und NachDenk-Faulheit sehr zupass, da sie daraus ihren bitteren ‚Nektar‘ saugen, um das Christentum zu verunglimpfen.

    Als Widerständler gegen den Islam, machen wir uns notgedrungen mit den Ideen dieser ‚Religion‘ vertraut, um treffliche Argumente dagegen formulieren zu können.
    Atheisten scheinen darüber erhaben zu sein, sich mit dem Gedankengut des Christentums, wie es die Bibel bezeugt, zu befassen.
    Ihnen ist ihre persönliche Antipathie ausreichend, um etwas zu verunglimpfen, dem wir im Grunde genommen den Bestand unserer westliche Zivilisation zu verdanken haben.
    Die unvoreingenommene Beschäftigung mit der Heiligen Schrift müßte eigentlich jedem aufmerksamen Leser klarmachen, daß die Auswüchse des institutionalisierten ‚Christentumes‘, d.h. der Kirche, niemals den Weisungen des Neuen Testamentes entsprechen!
    Das Christentum lebt nicht in den von Menschen formierten Organisationen, sondern in der ‚unsichtbaren‘ Gemeinde CHRISTI, die sich allein vom Heiligen Geist leiten läßt.

  90. Euch allen einen schönen, ersten Advent!

    Habe einmal einen -wie ich finde- schönen Satz gelesen:

    „Seid dankbar für eure Feinde – denn Sie zeigen euch eure Schwächen auf“

  91. Auch wenn ich mit der römisch-katholischen Ansicht nicht einverstanden bin, weil evangelisch, zeigen die Kommentare die Relevanz des Artikels doch deutlich. Auch der neuere Artikel mit den Kölner Leuten, die von der Pozilei nicht geschützt wurden scheint zu verdeutlichen – was mir nicht in den Kopp will – dass Deutschland längst wieder ein Missionsland geworden ist.

  92. Der Glaube gehört zum Menschen wie das Atmen und der Drang nach Fortschritt. Und in der Tat wir haben uns der Illusion hingegeben, dass Wissenschaft alle unsere Probleme lösen kann und dass Gott nicht mehr benötigt wird.
    Aber die Mutter der Philosophie und der Naturwissenschaften ist allein Er. Durch den Glauben wurde unsere aufgeklärte Welt erst möglich und zu glauben Erkenntnis hätte nichts mit Gott zutun ist ein gefährlicher Schritt hin zu dem Weg der uns bis hierher geführt hat.
    Es ist leicht Gott zu verlachen, aber er gab uns die Freiheit zu entscheiden woran wir glauben wollen und der dem der Großteil der Menschen heute folgt, gibt niemandem solche Freiheiten, und wie ihr ihn auch immer nennen wollt Allah, Satan, Faschismus oder Kommunismus, es ist immer Derselbe, dem ihr folgt. Wenn ihr euch von Gott abwendet.
    Der Teufel will uns glauben machen ihn. und Gott gibt es nicht und darin ist er verdammt gut.

  93. #30 Natalie

    Christliche und islamische Fundamentalisten haben mehr Gemeinsames als Trennendes und bekämpfen einander, weil sie Konkurrenten sind.

    Was hast du denn gedacht worum es uns Christen geht?
    Meinst du wir glauben nicht an unseren Gott? Meinst du wir glauben nicht an die Wahrheit seiner Worte?
    Meinst du wir versuchen nicht seine Gebote zu halten?
    Meinst du uns ist alles egal?
    Nein, Nein und Nein. Natürlich wollen wir, dass so viele Menschen wie möglich an Gott glauben, es ist sogar ein Befehl von ihm.
    Der Unterschied zwischen Islam und Christentum ist ein ganz einfacher. Das hat „Königreich der Himmel“ gut erklärt in zwei Sätzen:
    „Allah sagt: Glaube an mich! Jesus sagt: Entscheide dich!“
    Da liegt der Unterschied, wenn du dich partou vom Himmel abwendest wird er nicht mehr auf dich zu kommen, niemand wird dich mehr belästigen und keiner wird dich zwingen. Oder meinst du die Welt wäre so im Eimer, wenn wir die Leute zum Glauben zwingen würden?
    Er sagt: Entscheide dich!, aber damit geht auch einher, dass du die vollen Konsequenzen deines Handelns, für dich und für andere trägst.
    Dieser Aspekt wird heute oftmals vernachlässigt in unsere Gesellschaft, persönliche Verantwortung, staatsbürgerliche Verantwortung, Pflichten.
    Jeder kennt seine Rechte, aber niemand mehr seine Pflichten.
    Gott lehrt uns Verantwortung und Rückgrat und alle Fortschritte die du heute siehst, die jetzt nach und nach rückgängig gemacht werden, basieren auf ihm.
    Gott ist persönliche Verantwortung und ein hartes Leben voller schwieriger Entscheidungen die Klöten brauchen. Gott ist Erkenntnis, er will dass du deinen Verstand entwickelst um Wahrheit zu suchen, die du nur stückweise erlangst und unter großem Zeitaufwand.
    Gott ist Verzicht und Entbehrung um ein besserer Mensch zu werden.
    Gott ist Prüfung und das Wissen das derjenige neben dir dreimal soviel wert ist wie du.
    Gott ist Aufopferung und Verantwortung für ganze Völker auf die eigenen Schultern zu laden.
    Der Teufel trägt deine Verantwortung für dich und sagt: mach es doch einfach!
    er wird dir stets alles abnehmen und dir genau sagen was du zu machen hast. Er ist ein einfaches Leben, ohne Sorgen und Nöte, in absoluter, gehirngewaschener Sklaverei. Die absolute Korruption, die absolute Dummheit und Ignoranz.
    Gott ist das Streben und der Antrieb.
    Der Teufel ist Lustlosigkeit und Lethargie.

  94. Zu Ostern und Weihnachten gibt es bei uns immer je einen Pfarrbrief, ein Heft mit ca. 30 Seiten, Hochglanzpapier, Din A5.
    Sämtliche Priester des Pastoralverbundes mit einem Beitrag, die PastoralreferentenInnen geben auch an, die Gottesdienstzeiten für Weihnachten, Silvester und Neujahr, Vorbereitung, Basteln, Einkleidung, Aussendung der Sternsinger, eine Kinderseite, Nachlese, Jubiläen und Vorschau, bunte Bildchen usw. Aufstellung der Wunschbäume. Da können bedürftige Kinder und Senioren einen Wunsch bis 25 Euro von Kirchgängern erfüllt bekommen.

    Unser Chef-Krawattenpriester(meist trägt er nicht mal eine Krawatte, sondern geht hemdsärmlig außerhalb der Messe. Bei so einem kann man doch nicht beichten gehen!) gibt gleich auf Seite zwei seinen Sermon ab: sozialistische Phrasendrescherei, wobei er in drei aufeinanderfolgenden Sätzen von der gleichen Würde aller Menschen spricht, natürlich im Zusammenhang mit Lampedusa. Später greift er zum vierten Mal die Worte „gleiche Würde für alle Menschen“ auf, mit der Gott jeden ausgestattet habe.
    Die Westlichen Länder beuteten die sogenannten Länder der Dritten Welt aus und daher möchte er die billigen Arbeitskräfte erwähnen. Wo denn, bei uns? Jedenfalls fordert er einen Mindestlohn in ungenannter Höhe.

    Nun, die überwiegend wohlgenährten männlichen Abenteuer-Asylanten, die ihre Kutter absichtlich leck schlagen, wenn sie ein europäisches Schiff, Fischerboote oder Land wahrnehmen und dann als Nichtschwimmer ins Mittelmeer springen, die die wenigen mitgeführten Frauen während der Seereise vergewaltigen, Kinder dem Meer zur Besänftigung ihrer Götter opfern, planen sich in die Wohlfahrtsnetze Europas zu hängen, obwohl schon verheiratet weiße Frauen heiraten, sämtliches Geld z.B. der deutschen Frau nach Afrika verschieben, selber nicht arbeiten, sondern alles zumüllen, faul herumgammeln, Drogen verticken, stehlen, rauben, messern, vergewaltigen und von ihrem Mondgötzen Allah faseln, haben längst selbst ihre Würde verspielt!

  95. #85 lieschen m (01. Dez 2013 15:32)

    #30 Natalie (01. Dez 2013 10:51) “Das “Boheme” um Bischof Tebartz van Elst”

    Ähem, Sie meinen vermutlich das, korrekt, der Bohai (lautmalerisches Kunstwort)

    lieschen m, ich das ist mir sehr wohl bewusst. Ich habe lediglich den Originalbeitrag zitiert, den du offensichtlich gar nicht gelesen hast, denn sonst wäre dir das aufgefallen. Wieso kommentierst du denn hier überhaupt, wenn du die Texte gar nicht liest?

  96. Ein in alle Richtungen denkender Blog wie dieser sollte eine solche Meinungsäußerung aushalten.
    Wenn nur eine geringe Chance besteht, daß Überlegungen in eine bestimmte Richtung der Lösung eines so brennenden Problems wie der Islamisierung unseres Landes nahekommen, sollte man ohne „Feuerspeien“ tiefer darüber nachdenken und diskutieren können, ohne gleich abzublocken.
    Ich persönlich habe klare Sympathien für diesen speziellen Artikel.

  97. Beschäftigt euch bitte mit eurer eigenen Kultur. Findet heraus woher sie kommen – und geht nicht den Geschichtsfälschern auf dem Leim die vor 100 Jahren so ziemlich alles „germanisierten“ und sogar Ostara erfanden.

    Das Christentum ist eine Religion, der Islam ein Kult. Weil niemand hier das mehr erkennt, ist der Islam dabei einzudringen. Der Westen kann dies nicht mehr unterscheiden hat er doch seine eigenen Wurzeln vergessen.

  98. @#6 Christian F.
    Sie sollten sich mal über das Wesen der Sowjetunion informieren. Der Kern dieser Monströsen Diktatur war Aufklärung und Vernunft. Übrigens auch bei der Französischen Revolution.

    Der Mensch ist nicht allein „Vernünftig“.

  99. #7 yxcvbnm (01. Dez 2013 09:33)

    „Kirche muss ich nicht haben, die Musik finde ich schrecklich, der Klingelbeutel geht mir auf den Zeiger und Angst vor der Hölle habe ich nicht.“

    Die Musik finden Sie schrecklich? All die großartigen jahrhundertealten Werke genialer Komponisten, voller gewaltiger Größe und erhabener Schönheit scheinen Sie nicht einmal zu kennen.
    Sie sind ein armseliger Mensch, Sie tun mir leid. Für Leute wie Sie wurde Dieter Bohlen erfunden.

  100. Die Kirche von Heute ist voller verlogener Leute die keine Christen sind sondern nur noch Vereine mit Christlichen Anstrich.

    Die beste Predigt habe ich in einem Piusbrudergottesdienst gehört – auch wenn ich mit ihnen nicht Sympathisiere – dort sprach der Priester mit donnernder Stimme, klar und deutlich von Leid, Kummer, Lüge, Hass, Gier, Ungerechtigkeit und von Gerechtigkeit, Freiheit, dem Himmel und co.

    Die Hölle ist nicht einfach nur ein Ort, es ist auch ein Zustand. Ein Zustand der Ablehnung des Guten. Der Mensch leidet und kann nicht heraus aus der Situation – Drogensüchtige, Vergewaltigte, Geldsüchtige und co sind unter anderem damit gemeint. Zynische Leute die nur noch den Untergang an die Wand malen gehören auch dazu. Wie köstlich ist doch die Hoffnung dagegen. Die Hoffnung beflügelt und wer sich mal mit Theologie und Philosophie beschäftigt hat – DIE RICHTIGE, nicht die von den Lügnern und Bibelfälschern konstruierte „Theolügie“ – der weiss wie befreiend es ist.

    Man verliert sehr sehr sehr viel Angst. Man erblüht. Denn die Ewigkeit ist gratis. Man muss nur lieben. Besser geht es nicht.

  101. DIE WAHREN FESTE DER BUNTEN REPUBLIK SCHLAND

    1.Valentinstag

    2.CSD Tag

    3. Halloween
    Der Rest sind Brückentage

Comments are closed.