Fotobericht: Sommerurlaub in der Schweiz 2013

Wunderschöne Landschaften, freundliche, zuvorkommende und höfliche Menschen. Viele verbringen deshalb gerne ihren Urlaub in der Schweiz. Ein Land, dessen Menschen in der Art zurückhaltend sind, aber selbstbewusst in Bezug auf die Verteidigung ihrer Werte. So haben wir die Schweizer bei ihrem Votum zum „Minarett-Verbot“ erleben können.

(Von Tourist)

Bei unserem diesjährigen Sommerurlaub in der Schweiz konnte ich in einem Museum diese orientalische Figur entdecken. Ein Besucher befreite die Figur wohl von ihrem angeklebten Schleier. Schweizer waren eben schon immer etwas deutlicher in dem Bemühen ihre Anliegen durchzusetzen.

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Dass die Schweiz trotz ihrer Sonderrolle in Europa dennoch keine Insel der Glückseligen ist, zeigen die folgenden Bilder. Die Attraktivität des Landes zieht eben auch diejenigen an, die gerade in ihren eigenen Ländern weder solche Freiheiten, noch solche Landschaften, noch solche Menschen finden können, wie sie die Schweiz vorzuweisen hat.

An einem Sommertag in Interlaken, im Berner Oberland, konnten Urlauber teilweise arabisch anmutende Straßenszenen beobachten.
Reiche Araber gehen mit ihren Frau(en) und Kindern im Schlepptau flanieren. Auf der Straße fährt währenddessen eine Frau mit Kopftuch auf einem Rad vorbei.

Auf einer Bank erholen sich zwei Frauen ganz in schwarze Schleier verhüllt, während sie auf ihren iPhones einen Blick in eine für sie unerreichbare freie Welt genießen.

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Immer wieder kommen größere Gruppen von asiatischen Urlaubern die Bürgersteige entlang. Meist freundlich kichernd und stets darum bemüht, nicht allzu sehr aufzufallen.

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Dann kommen wieder Araber mit ihren Frauen den Weg entlang. Der Fußweg erscheint den stolzen Besuchern aus dem Morgenland, obgleich seiner Breite, doch selten breit genug. Der gegenläufige Besucherstrom hat Mühe, nicht zu kollidieren.

Der Mann: sommerlich, luftig gekleidet. Die Frau: ihre „Reize“ verborgen unterm Schleier und weiter, meist dunkler Kleidung. Keine Frage, wer hier seinen Spaß beim Bummeln hat und wer weniger.
Aber auch die Geschäftswelt reagiert auf die neue Kundschaft in den Zentren des Tourismus.

In einem Schweizer „Schoki-Laden“:

In den Zentren trifft man immer wieder auf sonderbar anmutend, schwarz verhüllte Gruppen. In der Nähe spürt der aufmerksame Betrachter sofort, wer hier frei ist und wer Befehle entgegen nehmen muss.

Schweiz Sommer 2013, 21

Fernab der Städte, in touristisch erschlossenen und daher noch gut erreichbaren Gegenden, stößt der erholungssuchende Urlauber auch immer wieder auf in Rudeln auftretende Gruppen, die mehr Stoff tragen, als es die Temperaturen erfordern (natürlich mit Ausnahme der Männer).

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Der „Chef“ passt auf!

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Eine surreal anmutende Szene. Im Hintergrund Familien mit ihren Kindern in sommerlicher Kleidung und im Vordergrund eine komplett verhüllte Frau, gefangen in ihrem Stoffkäfig. Der Mann auch hier im Gegensatz zu ihr, natürlich sommerlich leicht gekleidet.

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Über Grindelwald eröffnet sich dem Besucher ein herrlicher Blick auf die Landschaft.

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In den Bergen gibt es auch immer wieder die Gelegenheit, mehr als nur zu Wandern. Eine Möglichkeit ist, per Sommerrodelbahn durch die Landschaft zu fahren und sich dabei vom Fahrtwind erfrischen zu lassen. Beim Anstehen am Kassenhäuschen standen auch zwei Saudis (?) in der Reihe. Westlich gekleidet aber mit antiwestlichen Vorstellungen im Kopf, was sich durch ihr Verhalten mehr als deutlich zeigte. Ich stand hinter ihnen, als sie an der Reihe waren. „Give me the tickets!“, raunte einer der beiden herrisch. Keine Reaktion der Frau, die sich auf der anderen Seite der Glasscheibe befand. Sie schaute dem Herren nur tief in die Augen. Der wiederholte seinen „Befehl“. Dann kam sehr deutlich eine Reaktion der resoluten Dame. Sie machte ihm unmissverständlich klar, dass hier das Wort „Bitte“ mit zum Vokabular gehört und forderte ihn auf, seinem Satz ein „Bitte“ anzuhängen, da er sonst kein Ticket bekommen würde. Das hatte gesessen. Zunächst sagte er gar nichts mehr. Die beiden Wüstensöhne sahen sich an, erkannten, dass es ohne dieses „Bitte“ nichts mit der ersehnten Fahrt werden würde und einer der Beiden wiederholte den Satz zähneknirschend mit einem deutlichen „Please“.

Dass sich die beiden auch weiter schwer damit taten, die Regeln ihres Urlaubslandes zu beachten, zeigten sie dann durch Missachtung aller möglichen Vorschriften innerhalb der Anlage. Letztendlich flog der dickere der Beiden in einer scharfen Kurve aus der Bahn und schürfte sich den Arm auf.

Ob im Urlaub oder zuhause, die „Akteure“ sind doch immer wieder die Gleichen. Spaß gemacht hat die Fahrt natürlich trotzdem und lustig war es obendrein, trotz und auch wegen der Beiden. Wie man in der Kurve bleibt sieht man hier 😉

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Bei der Abfahrt ins Tal erwartete uns an der Talstation ein sonderbares Empfangskomitee. Zunächst ein Bild, wie man es als Tourist in der Schweiz erwarten würde.

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Wer aber ohne Scheuklappen und mit weitem und wachem Blick in die Welt schaut, konnte an diesem Tag, in eben diesem Moment, deutlich mehr erkennen.

Links von der auf dem oberen Bild zu sehenden Station blockierte eine arabische Sippe mit ihrem Van nicht nur die Zufahrt zu weiteren Parkplätzen. Eine Person breitete ihren Gebetsteppich aus, ein anderer hielt den Koran (?) in die Höhe, um daraus zu lesen. Eine verhüllte Frau und ein weiterer Mann bildeten ebenfalls das „Empfangskomitee“.

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Die Szenerie im Einzelnen:

Wer von solchen Bildern verschont bleiben will, muss dahin gehen, wo es ursprünglich ist, wo dem Urlauber etwas körperliche Leistung abverlangt wird. Dort findet man die häufig doch sehr gut genährten Wüstensöhne und ihren Anhang meist weniger. Dort, wo sie nicht mehr nur kaufen können, wo sich weniger „Dienerschaft“ findet, wo eben selbst etwas geleistet werden muss, ist man mit der Schweizer Bergwelt und ihren erdverbundenen Menschen wieder unter sich und kann die Seele baumeln lassen. In einem Land, das wohl zurecht zu den schönsten unseres Planeten gezählt werden kann.

Ob Bilder, wie zuletzt gezeigt, den Urlaubern auch in Zukunft prägend in Erinnerung bleiben werden und nicht die zuerst gezeigten, wird davon abhängen, wie wir alle bereit sind, für unsere Kultur in ganz Europa einzustehen. Eine ganz einfache und zugleich wunderbare Möglichkeit wäre zum Beispiel, in der Schweiz seinen Urlaub zu verbringen, statt sein Geld in Tunesien oder der Türkei auszugeben. Das würde den Schweizer Tourismus dann auch weniger anfällig für eine Hinwendung an arabische Gäste machen. Übrigens: die Schweiz kann günstiger sein als man gemeinhin denkt. Eine gute Planung im Vorfeld ist dabei die halbe Miete!