rotes kreuzRettungssanitäter sind dazu da, Menschen in gesundheitlichen Notsituationen zu helfen. Die meisten von ihnen verrichten diese nicht immer leicht zu verdauende Arbeit sogar unentgeltlich. Aber nicht jeder, der ein Leben rettet, bekommt dafür auch den gebührenden Dank.

(Von L.S.Gabriel)

Im Kreis Neustadt an der Aisch wurden die Rettungsassistenten Wolfgang Braungardt (Foto oben l.) und Werner Zurwesten (r.) zu einem besonders schweren Fall von Epilepsie gerufen. Ein Notarzt war beim Eintreffen der Retter nicht zur Stelle. Die Patientin krampfte seit mehreren Minuten, ein sehr gefährlicher Zustand, da während der Dauer des Anfalles die Blutversorgung des Gehirns möglicherweise nicht vollständig gewährleistet ist. Es geht also im Ernstfall um Minuten, die darüber entscheiden, ob ein Mensch danach wieder vollständig motorisch und geistig zurück ins Leben kommt, im schlimmsten Fall sogar um das Überleben an sich, so wie im vorliegenden Fall. Beide Helfer sind seit mehreren Jahren im Einsatz und haben schon mit vielen Ärzten zusammengearbeitet, ihre Kompetenz steht außer Frage und wird von Ärzten auch bestätigt.

Braungardt und Zurwesten schätzen die Gefahr für die Patientin ein und entscheiden sich, sofort einzugreifen. Sie verabreichen Midazolam, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Benzodiazepine, der krampflösend wirkt, und retten der Frau damit das Leben.

Dafür wurde ihnen nun vom Bayerischen Roten Kreuz fristlos gekündigt:

Diese Kündigung erfolgt, weil sie als Rettungsassistent, ohne dass die Voraussetzungen zur Ausübung von „Notkompetenz“ vorlagen, ärztliche Maßnahmen durchgeführt haben, schreibt das Rote Kreuz.

Nun dürfen natürlich grundsätzlich aus gutem Grund manche Medikamente nur durch einen Arzt verabreicht werden, aber es gibt auch die Aufforderung, dass sogar Laien im Notfall beherzt eingreifen sollen. Jeder Normalbürger darf und soll im Ernstfall Herzdruckmassage anwenden und auch den Defibrillator benutzen. Das Risiko liegt aber wohl auch da beim Helfer.

Braungardt sagt sinngemäß, er könne sich doch nicht, wenn er wüsste was zu tun ist, hinstellen, auf den Arzt warten und zusehen, wie jemand stirbt.

Viele Sanitäter im Kreis sind nun aufgrund dieser Reaktion des Roten Kreuzes verunsichert. Einige überlegen, ob sie nächstes Mal eben dann doch nicht eingreifen werden. Was das für die sich in akuter medizinischer Not befindlichen Menschen bedeuten kann, muss man nicht ausführen. Andere wollen gleich gar keine Einsatzfahrt mehr absolvieren.

Warum das Rote Kreuz seinen Mitarbeitern derart in den Rücken fällt, ist auch aus der Sicht vieler Ärzte nicht nachvollziehbar. Wolfgang Braungardt klagt nun auf Wiedereinstellung, sein Kollege erklärte, er werde nie mehr für das Rote Kreuz arbeiten.

Auszubaden haben diesen Skandal jedenfalls in letzter Konsequenz die Menschen, die künftig mit dem Tod ringen und neben denen vielleicht ein schwer verunsicherter und zur Tatenlosigkeit verdammter Helfer steht und auf den Notarzt wartet.

Hier ein Video des Bayerischen Rundfunks zum Vorfall:

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66 KOMMENTARE

  1. Unverschämtheit. Das Rote Kreuz meint also, dass die beiden Retter notfalls den Tod der Frau hätten in Kauf nehmen müssen? Das ist ein Fall für die Gerichte.

  2. Ja das passt zu Deutschland 2013!
    Unterlassene Hilfeleistung ist besser angesehen, als Handeln und eine sofortige Erstversorgung. Vorschriften sind wichtiger als Rettungsmaßnahmen.
    Wer diesem Haufen „DRK“ auch nur einen Euro spendet, dem ist nicht mehr zu helfen.

  3. Typische Lose-Lose-Situation. Sie konnten nur verlieren.
    Hätten sie die Patientin sterben lassen, wären sie wegen unterlassener Hilfeleistung vorm Richter gelandet.
    Verrückte neue Welt.

  4. Ich davhte das gäbe es nur in China. Wo das üblich ist und man versucht, dieses „Nichthelfen aus Angst vor Strafe“ abzuschaffen…

  5. Vor über 30 Jahren gab es mal ein verrücktes Urteil! Ein selbstloser Retter hatte einen Mann aus einem brennenden Auto gezogen und ihm somit das Leben gerettet. Leider war der Verunglückte dabei an der Wirbelsäule verletzt worden, dadurch jetzt querschnittgelähmt, und der Retter wurde zu vollem Schadenersatz von einem diesem neben der Kappe laufenden Richter verurteil.

    Dieses Urteil war damals verheerend. Wenige Monate später hat der ADAC auf der Schwarzwald-Hochstraße einen Test gemacht. Der ADAC hat einen Unfallwagen neben die Bundesstraße platziert und mit versteckter Kamera gewartet bis einer anhält. Stundenlang und mehre hundert Autos später hat sich keiner getraut anzuhalten um zu helfen.

    Die Gesetzeslage würde daraufhin geändert. Aber was lernt man daraus?

    Neben der Kappe laufende durchgeknallte irre Richter wird es im Gutmenschen-Land Deutschland immer geben. Wer es nicht glaubt der siehe die Urteile für Schein-Asylanten, Zigeuner-Harzt4, Sozialhilfeschmarozer, Sozialhilfetourismus aus dem Balkan, Sonderrechte für Islamisten, usw. und so fort! 😉

  6. Und wenn die Patientin verstorben wäre, hätte man die Rettungsassistenten womöglich wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt.

  7. Vor über 30 Jahren gab es mal ein verrücktes Urteil! Ein selbstloser Retter hatte einen Mann aus einem brennenden Auto gezogen und ihm somit das Leben gerettet. Leider war der Verunglückte dabei an der Wirbelsäule verletzt worden, dadurch jetzt querschnittgelähmt, und der Retter wurde zu vollem Schadenersatz von einem diesem neben der Kappe laufenden Richter verurteil.

    Dieses Urteil war damals verheerend. Wenige Monate später hat der ADAC auf der Schwarzwald-Hochstraße einen Test gemacht. Der ADAC hat einen Unfallwagen neben die Bundesstraße platziert und mit versteckter Kamera gewartet bis einer anhält. Stundenlang und mehre hundert Autos später hat sich keiner getraut anzuhalten um zu helfen.

    Die Gesetzeslage würde daraufhin geändert. Aber was lernt man daraus?

    Neben der Kappe laufende durchgeknallte irre Richter wird es im Gutmenschen-Land Deutschland immer geben. Wer es nicht glaubt der siehe die Urteile für Schein-Asylanten, Zigeuner-Harzt4, Sozialhilfeschmarozer, Sozialhilfetourismus aus dem Balkan, Sonderrechte für Islamisten, usw. und so fort!

  8. Dieses Verhalten der Rotkreuzführung ist mit ein Grund, warum dieser Verein von mir seit über 30 Jahren keinen Cent an Spenden bekommt.
    Ein herzliches Dankeschön und Respekt an die zwei Lebensretter!!!!
    Ich hoffe sehr, wenn ich mal in eine Notlage geraten sollte. dass jemand wie diese Zwei und kein Funktionärsa***sch und Schreibtischtäter zur Hilfe kommt.
    Ich bin sicher, andere Rettungsdienste stellen sie mit Freude ein….

  9. Das hat dasselbe Kaliber wie die allseits geforderte und rechtlich festgeschriebene „Zivilcourage/ Notwehrrecht/ Jedermannfestnahmerecht -> soll ausdrücklich „Zivilcourage“ fördern“, bei dem grundsätzlich der Helfer der Gekniffene ist, weil dieser totalverlotterte Staat ihn im Regen oder vor Gericht stehen (oder auf der Intensivstation liegen) läßt.

    Gefragt sind – wie die tägliche Praxis in diesem Land an allen Fronten zeigt – offensichtlich nur noch Leute, die gleichgültig und nasebohrend rumstehen und warten, daß irgendwer anderes schnelle Entscheidungen trifft und Leben rettet.

  10. Wenn dem so ist, dass bestimmte lebensrettende Medikamente nur vom Arzt verabreicht werden dürfen, da unter Umständen entstehende Nebenwirkungen dieses Medikamentes sehr schwer und nur durch den Arzt noch beherrschbar werden können, dann dürfte ein Notartzwagen NIEMALS ohne einen Arzt, also nur mit Hilfspersonalpersonal besetzt sein. Das Rote Kreuz handelt hier schwer fahrlässig.

  11. Das ist eindeutig das Falsche Signal!
    In den Anfangszeiten als noch täglich in der „BILD“
    eine Aids Hysterie verbreitet wurde, hat in unserer
    Schreinerei niemand mehr Erste Hilfe bei Unfällen Geleistet!

  12. Sie retteten das Leben der Frau – ja hallo und dafür sollen sie noch bestraft werden, nur weil gerade kein Arzt in der Nähe war, der ihr das Medikament verabreichen hätte können ? Ja wie gestört ist das denn ? Sollen sie daneben stehen und warten bis die Frau tot ist !? Natürlich gibt es die Regel, dass bestimmte Medizin nur ein Arzt verabreichen darf – doch wenn Leben gerettet werden kann – muss es doch Ausnahmen geben. Ausnahmen bestätigen die Regeln. Und es ist traurig, wie in unserem Land noch Leute entlassen werden, die sich für das Wohlergehen anderer Menschen einsetzen. Sie sind engagiert bei ihrer Arbeit und werden dann noch bestraft. Armes Deutschland !

  13. OT

    Wer das wohl wieder war?

    Aus Spaß verkleidete sich ein 37-Jähriger aus Hohenschönhausen anlässlich der Weihnachtsfeier seines Betriebes als Frau. Als er gegen 3.50 Uhr auf dem Weg nach Hause war, wurde er von vier Unbekannten angegriffen. In der Konrad-Wolf-Straße auf Höhe der Simon-Bolivar-Straße schlugen und traten die Männer im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren auf ihr Opfer ein. Bereits zuvor, in der Straßenbahn M5, hätten sie ihn homophob beleidigt, sagte das Opfer aus.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-hohenschoenhausen-als-frau-verkleideter-mann-nach-weihnachtsfeier-verpruegelt/9185218.html

    Kommt wahrscheinlich wieder aus dem Kulturkreis, in dem Männer in Nachthemden rumlaufen, sich zur Begrüßung küssen und sich zum Flüchten nach Straftaten gerne mal als Frau im schwarzen Sack verkleiden.

  14. Da sind verbeamtete Polizeieinsatzleiter wie in Köln und München schon weiter. Die passen sich da schneller an.

    Die haben erkannt, dass Sie sich gegen jeglichen Verstand an die Seite der Gefährder zu stellen bzw. wegzusehen haben, wenn der Mainstream es von Ihnen verlangt.

    Das kann man den vielen Ehrenamtlichen natürlich nicht so schnell einpflanzen.

  15. #14 BePe (07. Dez 2013 12:40)
    OT: Grüne erreichen neuen antideutschen Höhepunkt.

    München:

    Grüne verhüllen Trümmerfrauen-Denkmal !!

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.protest-in-der-altstadt-gruene-verhuellen-truemmerfrauen-denkmal.957c68bd-dc35-47fb-a582-ff73281a2270.html

    die antideutschen Grünen sollte man wie die NPD verbieten.
    ————————
    „Sonntagsfrage“ Wenn am Wochenende Wahl wäre..
    Grüne: ca 10%. (Manipuliert durch Forschungsgruppe Wahlen)
    Idiot bekommt, was Idiot will und baucht.
    Kein Mitleid.

  16. In solchen Fällen ist der offizielle „Kündigungsgrund“ zumeist nur der lang gesuchte Anlass, die wahren Gründe bleiben dem außen stehenden zumeist verborgen.

    Wie auch immer, in unserer Zeit der Personalführung nach der Apparatschik-Methode geht der Schuss für das RK mit ziemlicher Sicherheit nach hinten los. Man wird zwar 2 Mitarbeiter, die man schon länger los werden wollte, los, aber die Schäden durch Rufbeeinträchtigung sind bestimmt größer. Den/die dafür Verantwortlichen sollte man nun feuern!

  17. Hat der verkommene Typ, der das entschieden hat, denn weder Gewissen, Gefühle noch Verantwortung für seine (langjährigen) Mitarbeiter ?!?!? Es ist unglaublich und nicht zu fassen: Wie schon geschrieben das absolut FALSCHE Signal: Jetzt werden die vielleicht 2% die noch helfen und anhalten und Zivelcourage zeigen, eher noch mehr verunsichert und es wird noch schlechter für Opfer ( Epilepsiepatienten, Unfallopfer..) werden in Sachen schneller notwendiger Hilfe! Überall wird über Ärztemangel geklagt, jetzt hat man mal einen wie ich aufgrund des Alters vermute, extrem erfahrenen Rettungssanitäter der sicher mehr Praxiserfahrung wie ein junger 23-jähriger Dr. med. hat und der wird für seine tatkräftige Hilfe noch abgestraft und rausgeschmissen. Was ist das Rote Kreuz nur für ein Sch****verein ?!?

  18. Wenn jemand schnell eingreift und hilft, egal was für Vorschriften gelten, dann müsste ihm Respekt zugeteilt werden und nicht die Entlassung.Wollen wir nur noch Leute, die Dienst nach Vorschrift ausführen und nicht mal auch sich darüber hinausbewegen !? Gerade wenn Leben in Gefahr. Für mich stehen Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und Notärzte auf dem obersten Plätzen meines Respektes. Ich könnte das nicht, was sie leisten. Politiker sind ganz unten, weil sie arrogante Schnösel und Besserwisser sind. Leute, die den Bezug zur Realität verloren haben. Die gewissenlos sind.

  19. Na super. Hilft man wem ohne entsprechendes Zeugnis, fliegt man. Lässt man das, weil man nicht darf ohne entsprechendes Zeugnis, kommt man bei Todesfall in den Knast, weil man ja das nötige Wissen hatte und daher unterlassene Hilfeleistung vorliegt.

  20. @#22 arminius arndt (07. Dez 2013 13:01)

    In solchen Fällen ist der offizielle “Kündigungsgrund” zumeist nur der lang gesuchte Anlass, die wahren Gründe bleiben dem außen stehenden zumeist verborgen.

    Genau das habe ich mir auch gedacht. Die beiden wollte man abschießen und hat nun den passenden Grund gefunden.

  21. #14 BePe

    „OT: Grüne erreichen neuen antideutschen Höhepunkt.

    München:

    Grüne verhüllen Trümmerfrauen-Denkmal !!“

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.protest-in-der-altstadt-gruene-verhuellen-truemmerfrauen-denkmal.957c68bd-dc35-47fb-a582-ff73281a2270.html

    Das liegt mir auch seit gestern ganz schwer im Magen.
    Ein widerwärtiger Akt gegen die Generation unserer Mütter und Großmütter, die nach dem Krieg vor einem riesigen Trümmerhaufen standen, nicht aufgaben, stattdessen die Trümmer beseitigten und das Land neu aufbauten.
    Und uns damit ein (bis vor kurzem) relativ sorgenfreies Leben ermöglichten.
    Auch die grünen VollpfostInnen verdanken diesen Frauen ihre Existenz. Und wenn mir gegenüber einer äußert da sei auch nur ein Türke dabei gewesen kriegt er eine sehr direkte Antwort.

  22. Das Rote Kreuz ist (zu mindestens in Deutschland) eine verlogene Gutmenschenorganisation die zwar offiziell non-Profit ist, wo sich aber die höheren Funktionäre knallhart bereichern. Auf Plakaten wird Werbung gemacht man solle Blut spenden (ohne Gegenleistung) weil das keine Ware sei und man das nicht kaufen könne, sie selber machen aber einen schwunghaften auch internationalen Handel mit Blutkonserven. Die vom roten Kreuz betriebenen Pflegeheime sind auch nicht die besten, mal freundlich formuliert…

  23. Genau aus diesem Grund bekommen die von mir keine Spenden (in welcher Art auch immer) mehr !

    Heuchlerbande die den eigenen Leuten in den Rücken fallen, wenn sie mal Eier zeigen !

    Die Vorgesetzten der beiden Sani´s wissen aber schon, was im § 323c StGB (Unterlassene Hilfeleistung) steht ?!

  24. #1 Rex…

    Das Rote Kreuz meint also, dass die beiden Retter notfalls den Tod der Frau hätten in Kauf nehmen müssen?

    Dann hätte man sie wegen unterlassener Hilfeleistung gefeuert und ggf. angeklagt. Buntland ist derart krank!

  25. Deutsches Leben retten ist verboten!

    Beihilfe zur illegalen Einwanderung erlaubt!

    vor einiger Zeit war ein DRK-Werber bei mir, den habe ich mit Hinweis auf diese Praxis (s. Zitat i. Link) in Sachen illegaler Einwanderung rausgeschmissen. Wer es nicht glaubt lese hier

    Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität

    Zwischen etwa 100.000 und 400.000 Menschen leben in Deutschland in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität– zum Teil unter desolaten Bedingungen ohne Zugang zur Gesundheit und zum Arbeitsmarkt. Eine unübersichtliche Rechtslage macht es öffentlichen Einrichtungen schwer, diesen Menschen zu helfen. Hier schafft die dritte aktualisierte und vollständig überarbeitete Auflage des Handbuchs Abhilfe, das Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Deutscher Caritasverband erarbeitet haben.

    Das Handbuch „Aufenthaltsrechtliche Illegalität“ bietet Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzten, Arbeitgebern, Standesämtern und Beratungsstellen juristisch fundierte Empfehlungen für die Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Gleichzeitig schafft es einen Überblick über Rechtslage und Verwaltungspraxis in den Ländern und Kommunen.

    Es gibt differenzierte Antworten auf Fragen wie: „Ist es möglich, eine Geburtsurkunde für ein Neugeborenes zu erhalten?“ „Darf mein Kind zur Schule gehen?“ „Sind Ärzte verpflichtet, meine Daten an die Ausländerbehörde zu vermitteln?“ oder „Machen sich Personen strafbar, die einen Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität beschäftigen?“

    Die Neuauflage berücksichtigt insbesondere neue Entwicklungen beim Zugang zu Kita und Schule. Grund hierfür ist die Aufhebung aufenthaltsrechtlicher Übermittlungspflichten für Bildungs- und Erziehungseinrichtungen.

    http://www.drk.de/angebote/beratung-fuer-migrant-innen/integrationsangebote.html

    hier kann man das Handbuch zur illegale Einwanderung direkt runterladen.

    https://www.drk-wb.de/download-na.php?dokid=19382

  26. #16 freitag (07. Dez 2013 12:40)

    krasser Kommentar dazu von

    Ölauge sagt:
    4. Dezember 2013 um 21:22

    Ich verstehe nicht, warum wir krankhaft versuchen, unser Dasein in Deutschland zu verargumentieren und zu verteidigen. Denn nichts anderes hat dieser Artikel im Sinn. Sogar wenn wir für die toitschen keinen Nutzen haben sollten, ist es unser gutes Recht hier zu leben, ob es den Deutschen passt oder nicht! Sie werden wohl oder übel mit uns auskommen müssen. Etwas mehr Selbstbewusstsein würde uns gut tun.

  27. Das BRK schoss ohne Maß und Mitte einfach aus formellen Gründen übers Ziel. Hoffentlich steht einmal vor einem Angehörigen dieser Kündigungskaste ein Rettungssanitäter und wartet (vergeblich!) auf den Notarzt.Schon jetzt: Friede dessen Asche!

  28. Wir sollten auch langsam anfangen, eine Parallelgesellschaft zu etablieren und attraktiv zu sein für Leute, die der medieninduzierte Creutzfeldt-Jakob noch nicht ganz zu Mainstream-Zombies gepolt hat. Mit eigenen Gerichten, eigener Polizei und jetzt auch eigenen Rotkreuz-Helfern.

    Wenigstens bleibt den beiden dadurch später mal die Mitarbeit im Roten Halbmond erspart.

  29. Ich verstehe es einfach nicht: da gibt es Menschen, die für andere Menschenleben ihre Freizeit opfern und dann ist es auch nicht recht 🙁

    Hebammen werden ja auch drangsaliert.

  30. Einer der größten Schweinsvereine in Dummland ist dieses blutrote Kreuz:
    Ein Leserbrief nachte schon im Juli auf Maffiöse Methoden aufmerksam,dort führte sich das Ekel Kreuz bedenklich im Flutgebiet Fischerdorf auf:
    Leserbrief aus Fischerdorf zum Thema:
    Audi spendete dem Kreuz 1 Million Euro für Flutopfer:

    Wenn ich´s schon lese: „Empfänger in Deutschland: – Bayrisches Rotes Kreuz“
    Wer ist denn den Flutopfern sowie den helfern in Fischerdorf erst nach ca. 10 Tagen Chaos zur Hilfe „geeilt“? Wer wollte die Essenausgabe des Restaurants „Mundart“ verbieten lassen?
    Wurden doch die Mithelfer des Restaurants nicht tatsächlich vom Roten Kreuz gefragt,ob sie eine offizielle Erlaubnis eingeholt haben, den Leuten Essen KOSTENLOS !!! auszuhändigen! Die Krone hat dem ganzen dann noch folgendes statement aufgesetzt:“Sie können gerne bei uns im Namen des Roten Kreuzes weiterhelfen“ !!!!
    Die freiwilligen Helfer waren ca. 1 1/2 Wochen vor dem Roten Kreuz da,wurden anschließend „gebeten“ diese Tätigkeit einzustellen, da Sie jetzt hier wären. Darüber hinaus wurde vom Roten Kreuz sogar noch Geld fürs Essen verlangt….
    Und jetzt bekommen Sie eine hohe Spendensumme gestiftet ?
    Verrückte Welt….

    http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/858561_Audi-spendet-1-Million-Euro-fuer-die-Flutopfer.html?em_cnt=858561&em_comment=1

    Das Rote Kreuz profitiert auch massiv an den Flüchtlingsströmen und gerade wurde „beschlossen“ natürlich über alle Köpfe der Bürger hinweg das nochmal 5000 Syrer kommen sollen
    Innenministerkonferenz zu Flüchtlingen
    Deutschland nimmt 5000 Syrer mehr auf
    http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-aus-syrien100.html

    stellt alle Spenden ein,denn sie schaden uns mehr,als sie nutzen!

  31. Das ist eine Riesensauerei, aber paßt zu diesem „Verein“. Keiner sollte auch nur noch einen Cent spenden. Die beiden Sanitäter sollten zu einem der beiden anderen Kreuze wechseln, da steht Leben retten noch an erster Stelle.

  32. Das ArbG Koblenz hat diese Frage mit Teilurteil vom 07.11.2008 – 2 Ca 1567/08 bereits entschieden. Der Rettungsassistent (das ist etwas anderes als ein Rettungssanitäter!) hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht (Strafrecht!) eine entsprechende Handlung entgegen arbeitsrechtlichen Vorgaben vorzunehmen. Eine Kündigungsschutzklage der beiden Mitarbeiter wird also vermutlich mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolg haben.

    Eine ganz normale unrechtmäßige Kündigung also.

  33. Midazolam hat in der Praxis sehr überschaubare Risiken.
    Es ist extra auch in Form von Tabletten, die sich im Mund auflösen erhältlich, um Epileptikern – selbst Säuglingen ab 3 Monaten – durch Angehörige zu Hause verabreicht zu werden und wird routinemäßig bei jeder einfachen Magenspiegelung u.ä. von niedergelassenen Ärzten zur Sedierung gegeben. Sogar als bloßes Schlafmittel für den Hausgebrauch ist es zugelassen (wobei es da eher nur bei den schweren Fällen zum Einsatz kommt).
    Dass ausgebildete Rettungssanitäter es in einem solchen Notfall eigenmächtig verabreichen, halte ich für völlig legitim.

    Ich persönlich habe auch Angst davor, dass ich bei einem Unfall o.ä. bis zum Eintreffen des Notarztes quälend lange irrsinnige Schmerzen erleiden muss, besonders wenn schon Rettungsdienstler vor Ort sind und die Medikamente dabei haben, aber schlicht nicht handeln dürfen.
    Daher habe ich für den Fall, dass ich selbst noch handlungsfähig bin, meine Hausapotheke entsprechend ausgestattet, um mir bis zum Eintreffen eines Arztes selber Linderung verschaffen zu können.
    Das ist auch nützlich im Sinne der Vorsorge für größere Krisenlagen (z.B. Weltuntergang) oder um ggf. unsere Katze narkotisieren/einschläfern zu können, falls der mal etwas passiert – Notärzte für Tiere sind noch wesentlich rarer in Deutschland (und das obwohl die nicht durch gesetzliche Krankenversicherungen kurz gehalten werden).
    Wo der Staat versagt, muss sich der mündige Bürger eben selber helfen. Zumindest wenn ihm ein netter (Tier-)Arzt die nötigen Rezepte ausstellt.
    Einem anderen Menschen etwas zu verabreichen ist als Laie aber keine gute Idee, rechtlich gesehen jedenfalls.

  34. #16 freitag

    Migazin

    was erwartest du, da machen Linke für andere linke od. Chauvi-Ausländer Leser ein Magizin.

    #37 johann

    Ist doch schön, er sagt offen was er denkt. Wir Deutsche haben demnach angeblich kein Recht auf unser Land. Würde gerne wissen, was der sagt, wenn das Loch aus dem er stammt von Ungläubigen bereichert wird. Obwohl, der Typ könnte auch ein Linksextremer sein.

  35. Bisher wurde immer gesagt, jeder MUSS erste Hilfe leisten, ohne Angst, dass er etwas falsch macht.
    Denn jede Hilfe ist besser als keine.

    Wenn diese Position geändert wurde, muss man die Bevölkerung informieren.

  36. #16 freitag

    der Satz im Migazin ist echt lustig:

    „Eigentlich Zeit, um Danke zu sagen, anstatt die Mär von der Armutseinwanderung immer wieder aufzugreifen. “

    Danke sagen? Wofür! Für bisher durch Armutseinwanderung aufgelaufene Schulden von 1 Billion Euro? Da müssen die paar eingewanderten Akademiker lange schuften bis die Billion zurückgezahlt wurde. Wie wäre es, wenn sich die Migranten endlich mal bei uns Deutschen bedanken würden. Und die Panik-Mache mit den sinken Arbeitskräften zieht auch nicht, alles was wir brauchen its eine geringe Arbeitsquote mehr nicht. Und wenn dann 2050 nur noch 20 Mio. Arbeitskräfte vorhanden sind ist es auch egal, denn Autos werden dann nur noch mit Robotern geabaut.

    Der ganze Artikel im Migazin ist doch an den Haaren herbeigezogen.

  37. Die kriege ich blanken Hass, wenn ich sowas lesen muss !!
    Ich wünsche dem/oder den Verantwortlichen, die
    die beiden Sanis entlassen haben, alles erdenklich schlechte.
    Diese dummen Kleingeister wissen anscheinend nicht mal annähernd, was sie damit für einen Schaden anrichten.
    Ich kann nur hoffen, dass diejenigen auch mal in so eine Lage kommen und das letzte was sie
    dann sehen werden in ihrem beschi**enen Leben, ist das Gesicht eines Sanis, der sich nach vorne beugt und sagt:
    „Tut uns leid, wir dürfen Sie nicht retten, es ist kein Arzt da“!
    Die beiden Sanis haben meine absolute Hochachtung. Sie haben ehrenvoll gehandelt und entgegen irgendwelcher dämmlicher Vorschriften ein Menschenleben gerettet !

  38. 1. Soviel Stuss habe ich noch nicht gelesen.
    2. Unabhängig, ob Rettungssanitäter oder Rettungsassistent, beide haben Probleme Medikamente intravenös zu verabreichen. Dies darf nur von einem Arzt oder im Beisein eines Arztes geschehen.
    3. Ein Cerebraler Krampfanfall führt nicht automatisch zum Tod. Es ist zwar eine Notfallsituation, aber es gibt auch andere Möglichkeiten – bessere – zur Hilfe. Viele Menschen erleiden cerebrale Krampfanfälle ohne dass eine Hilfe in der Nähe ist.
    4. Tabletten oder Flüssigkeiten während eines Krampfanfalls über den Mund zu verabreichen, zeugt von Dummheit.
    5. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen können ohne Gefahr im Notfall Rectiolen mit Diazepam verabreicht werden. Diese müssten auf jedem Rettungsfahrzeug vorhanden sein.

  39. Fürchterlicher Büroktaismus des Roten Kreuzes. Gibt es da eine Adresse? Denen muss geschrieben werden dass ihnen die Ohren wackeln!

  40. Um es klar zu sagen :
    Das Rote Kreuz hat sicherlich den beiden nicht gekündigt, weil sie geholfen haben. Sie hätten sicherlich auf Grund ihrer Erfahrung die Notsituation besser einschätzen und das Richtige tun müssen.
    Sie haben das falsche Medikament verabreicht !!!!!

  41. Ach so.. Das bayerische Rote Kreuz… Ich dachte schon, eine glückliche Tochter Allahs war im NAW, bekam nen epileptischen Anfall, Brüder waren beim Zäpfchenverabreichen nicht dabei und nun ist Sippenährä weg.

  42. Die werden schon ihre Gründe haben, warum sie die entlassen haben. Und, wenn nicht, dann wird das Gericht diese Entscheidung korrigieren.

    Wo soll das hinführen, wenn hier jeder Menschen möglicherweise totspritzt wie er es für richtig hält. Das ist kein Kinderspiel.

    Dieses Mal hatten sie eben Glück gehabt und der Patient hat überlebt.

  43. Das DRK sollte sich wirklich schämen! Nicht in der Lage einen Notarzt zu schicken, aber einen Haufen Kohle abkassieren. Und dann die Lebensretter feuern. Nicht zu fassen…

  44. Beide Rett-As. sofor wieder einstellen.
    Dem Geschäftsführer des Kreisverbands und evtl. auch dem Leiter Rettungsdienst FRISTLOS kündigen.

  45. Nachdem ich selbst über 10 Jahre im RD tätig war, kann ich nur sagen: „Blöd gelaufen!“ Auf Grund der gesetzlichen Regelungen steht jeder RD-Mitarbeiter immer quasi mit einem Fuß im Gefängnis. Zur Notfallkompetenz steht in den entsprechenden Richtlinien der Bundesärztekammer: „Ist der Rettungsassistent am Notfallort auf sich alleine gestellt und ist rechtzeitige ärztliche Hilfe nicht erreichbar, so darf und muss er, aufgrund eigener Befunderhebung und Entscheidung, die Notfallmedikamente geben, die zur unmittelbaren Abwehr von Gefahren für das Leben oder die Gesundheit des Notfallpatienten dringend erforderlich sind.“ Wie man sieht heißt es sogar MUSS! Allerdings an zwei Bedingungen verknüpft. Zum einen „rechtzeitige“ ärztliche Hilfe nicht erreichbar und zum Anderen „dringend erforderlich“.
    Es ist ein klassischer „Kaugummiparagraph“! Was ist denn nun „rechtzeitig“, was „dringend erforderlich“?
    Nachdem in der Sendung nicht gesagt wurde, was und wann die beiden RAs etwas gemacht haben, vor allem WIE sie das Medikament appliziert haben, kann das Ganze zum Problem werden. Nachdem es eine wahre Kunst ist, in einen zappelnden Patienten eine Nadel zu popeln, nehme ich einmal an, daß sie eine Rektiole verwendet haben, obwohl im Film gezeigt wurde, wie das Medikament in einer Spritze aufgezogen wurde.
    Wobei man auch (leider) immer sagen muß, daß die meisten Beschwerden diesbezüglich nicht von den Patienten kommen, sondern von den Notärzten, die sich „übergangen“ fühlen und in ihrer „Kompetenz“ beschnitten. Denn wenn der NA die Maßnahme absegnet ist eben auch wieder alles in Butter.

  46. Benzodiazepine, zu denen auch das bekannte Valium gehört, sind in keiner Weise dosierungskritisch. D.h. falls einer Person aufgrund einer falschen Diagnose das Medikament gespritzt wird und vielleicht auch noch überdosiert, so ist nach 24 Std. alles wieder im grünen Bereich. Zur „Beruhigung und bei kleinen Psychoproblemchen“ wurden Medikamente wie Valium über viele Jahre wie Bonbons verschrieben. Davon ist man heutzutage abgekommen, da bei lang währender Einnahme ein Suchteffekt auftritt. Ansonsten sind diese sog. Tranquilizer eben krampflösend.

  47. #32 EasyChris

    Das ist nicht nur beim Roten Kreuz so, sondern bei Hilfsorganisationen allgemein üblich: die Managergehälter sind jenseits von gut und böse. Wer effektiv helfen will, darf sich nicht auf Spendensiegel o.ä. verlassen, sondern sollte den zu sponsernden Laden selber ein bisschen näher kennen lernen: besuchen, Fragen stellen etc. Ich weiß, wovon ich rede.

  48. Danke an die beiden Retter!
    Da wird der gesunde Menschenverstand einsetzt,ein Leben gerettet, und das DRK kündigt
    wegen ?

    Werde diese Information im Norden der Republik verteilen.
    Sebstverständlich wird auch die Mitgliedschaft beim DRK gekündigt!

  49. Gerade hat das Bayrische Rote Kreuz einen neuen Vorstand gewählt, der sogleich den zunehmenden Personalmangel beklagte. Sicher ist dieses Vorgehen in diesem Sinne eine zielführende Maßnahme…

    Übrigens kam mir bei der Berichterstattung über die Wahlveranstaltung der BRK die Galle hoch, da man doch den Roten Halbmond auf der aufgezogenen Flagge gleich mit abbildete, als sei das selbstverständlich in Deutschland.

  50. auch #32 EasyChris; Das RK egal ob D, B oder was es sonst noch gibt kann man eh komplett vergessen. In meiner Münchner Zeit war ich öfters mal beim Blutspenden, das wurde von der Stadt organisiert. Je nachdem wo man hinging, bekam man entweder 30DM (Zentrale) oder ein Fresspaket, das auch etwa den Wert hatte.
    Beim BRK durfte man sich aus irgendwelchem Plunder (Shampu, Zahnpasta, Billigstspielzeug) was aussuchen was bei viel gutem Willen mal nen €uro wert war. Aber verkauft werden die Spende für 120€, mittlerweile wahrscheinlich noch deutlich mehr. Sicher ist das nach wie vor noch eine Spende, aber a bissi a Anerkennung will man doch dafür haben.

    #44 Holy_Pig; Mir hat mal so ein R.Assi. erklärt ein R.Sani ist nix anderes als der Fahrer. Der Assi. dagegen ist schon ein halber Arzt.

    Mein Vater hat denen gern mal was gespendet, mir war der Verein schon immer etwas suspekt.
    Noch dazu, weil in der Gegend wo ich herkomme, zufällig ein Klassenkamerad nen privaten Rettungsdienst aufgemacht hat. Gegen den wurde vom BRK aus allen Kanonen geschossen, solange, bis mal jemand gestorben ist, weils das RK nicht auf die Reihe gebracht hat, rechtzeitig vor Ort zu sein.

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