Stuttgart (9): Dekan predigt an Heiligabend von Hetze und verlogenen Christus-Verteidigern

Der Stuttgarter Stadtdekan Msgr. Dr. Christian HermesDer Stuttgarter Stadtdekan Msgr. Dr. Christian Hermes (Foto) ist empört. In seiner Heiligabend-Predigt, die mehr einer politischen Rede ähnelt, teilt Hermes gegen all jene aus, die nicht so denken wollen wie er. Er nimmt Bezug zur Weihnachtsgeschichte, um an diesem Weihnachtsabend zwei Themen abzuarbeiten. Zum einen sprach er über die Flüchtlinge, die auch nächstes Jahr in großer Zahl nach Stuttgart kommen werden und zum anderen geht es um den Protest um die geplante multireligiöse Feier in der Friedenskirche.

Er missbrauchte in polemischer Art und Weise die diesjährige katholische Christmette dazu, um die friedlichen Protestler zu diffamieren.

Hermes wörtlich:

„Ebenso erfüllt es mich mit großer Sorge, welch ekelhafter Ausbruch von Ressentiments und Hetze einer Schule und Lehrern entgegengeschlagen ist, die, wie erfolgreich auch immer, nach einem Weg gesucht haben, das christliche Weihnachten in einer multireligiösen und multikulturellen Schülerschaft zu begehen. Wer will sich auf Christus berufen und sich als falscher Verehrer und verlogener Verteidiger entlarven lassen?“

Wir wollen noch einmal ins Gedächtnis rufen, was das „Verbrechen“ der Protestler war. Sie haben sich per Email, Brief oder am Telefon gegen die geplante Feier mit muslimischen Elementen in der katholischen Stuttgarter Liebfrauenkirche ausgesprochen.

Das Problem lag auch nicht darin begründet, dass Schüler aus anderen Kulturen und Religionen an der weihnachtlichen Feier als Gäste teilgenommen hätten. Der Grund des Protestes zielte darauf ab, dass islamische Glaubensinhalte in einer Kirche vorgetragen und praktiziert werden sollten. Was sich ja schließlich bei der ins Gottlieb-Daimler-Gymnasium verlegten Feier im Nachhinein auch zu 100% bestätigte.

Wie kann in Anbetracht des Wissens um die Inhalte der Feier ein Dekan solch ein Fest im Nachgang überhaupt noch für gut heißen? Um die Unvereinbarkeit von Islam und Christentum anhand des Koran zu demonstrieren, nachfolgend ein paar Suren zum Thema. Aussagen aus dem Koran, die so gar nichts weihnachtliches zum Inhalt haben. Christus, weswegen Christen überhaupt erst Weihnachten feiern, wird massiv abgelehnt und alle, die an ihn glauben, ebenso.

Zum Beispiel:

„Ungläubig sind, die da sprechen: Siehe Allah, das ist der Messias, des Sohn der Maria.“ Sure 5:17

Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist Christus, der Sohn der Maria“…Wer dem einen Gott andere Götter beigesellt, dem hat Gott von vornherein den Eingang in das Paradies versagt. Das Höllenfeuer wird ihn dereinst aufnehmen… Sure 5:72

Gott vergibt nicht, dass man ihm andere Götter beigesellt. Was darunter liegt d.h. die weiniger schweren Sünden vergibt er, wenn er es vergeben will. Wenn einer dem einen Gott andere Götter beigesellt (damit ist die Gottessohnschaft Jesu gemeint), hat er damit eine gewaltige Sünde ausgeheckt. Sure 4: 48

Ihr Leute der Schrift! Treibt es in eurer Religion nicht zu weit und sagt gegen Gott nichts aus, als die Wahrheit! Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er der Maria entboten hat, und Geist von ihm. Darum glaubt an Gott und seine Gesandten und sagt nicht von Gott, dass er in einem drei sei! Hört auf so etwas zu sagen! Das ist besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott. Gepriesen sei er! Er ist darüber erhaben ein Kind zu haben…172 Christus wird es nicht verschmähen, ein bloßer Diener Gottes zu sein, auch nicht die Gott nahestehenden Engel. Sure 4: 171

Ungläubig sind diejenigen, die sagen:“Gott ist einer von dreien“…Und wenn sie mit dem, was sie da sagen, nicht aufhören haben sie nichts Gutes zu erwarten…75 Christus, der Sohn der Maria, ist nur ein Gesandter…77…folgt nicht…Leuten…die schon früher irregegangen sind und viele irregeführt haben und vom rechten Weg abgeirrt sind! (siehe in diesem Zusammenhang auch die mehrmals täglich gebetete Sure 1) Sure 5: 73

…und die Christen sagen:“Christus ist der Sohn Gottes.“ Das sagen sie nur so obenhin. Sie tun es mit ihrer Aussage denen gleich, die früher ungläubig waren. Diese gottverfluchten Leute. Gott bekämpfe sie! Wie konnten sie nur so verschroben sein! 31 Sie haben sich ihre Gelehrten und Mönche sowie Christus, den Sohn der Maria, an Gottes statt zu Herren genommen…32 Sie wollen das Licht Gottes ausblasen. Sure 9: 30

Diejenigen von den Leuten der Schrift und den Heiden, die ungläubig sind, werden dereinst im Feuer der Hölle sein und ewig darin verweilen. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe. Sure 98: 6

Jesus […] doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen. Sure 4:157

Nazarener […] Feindschaft und Hass […] bis zum Tag der Auferstehung. Sure 5:14

Es sprechen die Nazarener: Der Messias ist Allahs Sohn. […] Allah schlag sie tot! Sure 9:30

Um es noch einmal klar und deutlich zu betonen. Kein Christ hat ein Problem damit, wenn Andersgläubige oder schlicht Andersdenkende einen Gottesdienst besuchen. Sei es zu Weihnachten, Ostern oder zu sonst einer Zeit. Es ist aber wiederum nicht hinnehmbar, wenn Vertreter einer Religion, die das Christentum zutiefst verachten, einen Gottesdienst mitgestalten darf. Ob dem Dekan der Unterschied zwischen Nächstenliebe und Selbstaufgabe bekannt ist?

Ein Armutszeugnis für einen Dekan, wenn er angesichts dieser Fakten nicht erkennen will, was der Islam für uns alle bedeutet. Viele Christen, Atheisten, Agnostiker, etc. sind da bedeutend weiter! Schlimmer noch, dass er damit seine Gemeinde über die wahren Inhalte hinweg täuscht. Was passiert, wenn Muslime korankonform handeln, kann man auch in diesen Tagen erleben.

Und falls es dem Herrn Dekan noch nicht aufgefallen sein sollte. Die „Islamisten“ und die „Muslime“ lesen alle im gleichen Koran. Ob vielleicht deshalb den „Islamisten“ von Seiten der „moderaten“ Muslimen kein nennenswerter „Widerstand“ entgegengesetzt wird, wenn Christen abgeschlachtet werden?

Wie schon eingangs erwähnt, war auch die aktuelle Flüchtlingspolitik Thema in der Christmette. In einer Metapher bezeichnete er all jene als Menschen mit paranoiden Sicherheitsbedürfnissen und in ihrer Entwicklung stehen geblieben, die sich scheinbar nicht seinen Gedanken anschließen wollten. Diese Menschen möchten „sich in ihren politischen oder religiösen Schutzräumen einbunkern oder in ihren Komfortzonen einigeln“, so Dekan Hermes.

„Unsere Stadt wird im kommenden Jahr über tausend Flüchtlinge aufnehmen müssen.“ Dann auf die Tränendrüse drückend folgender Satz: „Wer will sich hier Christ nennen und wie die Herbergswirte von Betlehem diesen Menschen die Tür vor der Nase zuschlagen?“

Dass mittlerweile sogar Menschen in der Region Stuttgart ihre Wohnung für Flüchtlinge räumen müssen, war natürlich kein Thema.

Kontakt:

Dr. Christian Hermes
Stadtdekan von Stuttgart
Königstraße 7
70173 Stuttgart
T + 49 (0)711. 70 50 510
F + 49 (0)711. 70 50 501
stadtdekan.stuttgart@drs.de

(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)

PI-Beiträge zum Thema:

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