Stuttgarter Gymnasium: „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“ statt Adventsgottesdienst

Die Abschaffung bewährter und schöner Traditionen treibt in Deutschland mitunter wundersame Blüten. Ein Gymnasium im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt feiert zum Schulabschluss am 20. Dezember eine „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“ anstatt wie herkömmlich einen Adventsgottesdienst. Ausgerechnet die katholische Liebfrauengemeinde stellt für diesen Ethik-Mumpitz auch noch ihre Kirche zur Verfügung. Anstatt des 4. Advents wird ein Fest unter dem Motto: „Der 4. Faden, was macht uns frei?“ begangen. Initiator ist die Ökumenische Fachschaft der Religion und der Ethik.

In dem Einladungsschreiben des Gottlieb-Daimler Gymnasiums an die Eltern, das PI übermittelt wurde, heißt es (zum Vergrößern aufs Bild klicken):

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So ist man logischerweise auch ganz dolle gegen Rassismus und brüstet sich damit, dass Cem Özdemir höchst selbst eine Anti-Rassismus-Plakette überreicht hat: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Überhaupt stellt sich die Schule sehr liberal dar, denn man konnte einen albernen Kurzfilm, einen Ju-Jutsu-Kurs oder einem Lerngang durch Stuttgart gegen Rassismus machen. Also unschätzbar wertvolle Lehrplanbereicherungen, ohne die die zukünftigen geistigen Eliten unseres Landes mit Sicherheit nicht gesellschaftsfähig und schon gar nicht politkorrekt erzogen würden.

Wir fragen uns, wo denn die viel bemühte Courage den eigenen christlichen Traditionen gegenüber bleibt. Warum hat man keine Courage, sich unumwunden dazu zu bekennen, anstatt christliche Tradition durch irgendwelche ethischen Beliebigkeitsveranstaltungen zu ersetzen? Warum muss alles in einem Heile-Welt-Einheitskladeradatsch vermischt werden, anstatt Profil zu zeigen?

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Schulleiterin Verena König
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