Syrische Flüchtlinge fordern Wohnungen

augsburgSie sind erst ein paar Wochen in Deutschland, wurden via „Invasionsluftbrücke“ eingeflogen, werden rundumversorgt, haben gegenüber allen anderen Asylwerbern Sonderstatus und dennoch wird gedroht und protestiert. Nun zeigen sich sogar schon die von Berufs wegen dauerbetroffenen Flüchtlingsbetreuer in Augsburg „befremdet vom Verhalten“ der Asylanten.

(Von L.S.Gabriel)

Mehr als 2 Millionen Flüchtlinge hat der Bürgerkrieg in Syrien bereits hervorgebracht. Deutschland hatte die Aufnahme von 5000 Personen zugesagt. Bei der Innenministerkonferenz Anfang Dezember einigten sich die Innenminister von Bund und Ländern darauf, im Frühjahr 2014 die Lage noch einmal zu prüfen und weitere 5000 Syrer aufzunehmen. Mehr als 23.000 sollen bereits 2011 nach Deutschland gekommen sein, berichtet die Welt. Das ist aber Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) viel zu wenig, er hatte gefordert, wenigstens 20.000 Flüchtlinge aufzunehmen. Natürlich hat auch „Pro Asyl“ dagegen protestiert und die Ergebnisse der Innenministerkonferenz als „unzureichend“ abqualifiziert.

Etwa 1500 Asylwerber wurden bereits per Flugzeug aus dem Libanon, wohin sie geflüchtet waren, ins „gelobte Deutschland“ geholt. Die Syrer genießen Sonderstatus unter den Flüchtlingen. Sie werden von den Jobcentern betreut, müssen kein Verfahren durchlaufen und bekommen höhere Sozialleistungen.

Einige Flüchtlingsfamilien wurden in der neu renovierten, großzügig ausgestatteten Gemeinschaftsunterkunft in der Augsburger Ottostraße untergebracht, die als die beste in Augsburg gilt. Aufgrund ihrer Privilegien dürfen die Syrer ja sofort arbeiten, das können sie aber nicht, weil sie damit beschäftigt sind, Deutschland zu erpressen. Im Libanon habe man ihnen Wohnungen in Deutschland versprochen und die wollen sie nun auch. Es ginge ja nicht an, dass eine siebenköpfige Familie auf zwei Zimmern untergebracht wäre, wenn da ein Kind krank werde, stecke es die anderen an. Ja natürlich! Das ist auch bei Familien, die in Einfamilienhäusern wohnen, schon vorgekommen, auch in Deutschland!

Die Augsburger Allgemeine berichtet:

Seit Wochen sorgen einige Familienväter für Ärger: Verbalattacken gegen Sozialarbeiter, Gebrüll, Sachbeschädigung. Ihr Argument: Im Libanon, wo sie zuvor waren, hätten ihnen Mitarbeiter der Vereinten Nationen versprochen, dass sie in Deutschland sofort Wohnungen bekommen. Am Montag eskalierte die Situation; drei Familien drohten, vor dem Rathaus zu nächtigen. (..)

Die Familien haben bis zu acht Kinder, die Erwachsenen sprechen kein Deutsch oder Englisch. Und einige von ihnen sind ziemlich rabiat. Da reichte es sogar denjenigen, die von Berufs wegen viel Verständnis haben. So sagt Wolfgang D. Friedel, Referatsleiter Migration der Caritas: „Das Verhalten ist sehr befremdend.“

Die syrischen Familien wohnen im Erdgeschoss, etwa 40 Leute, Scharen von Kindern rennen den Gang entlang. (..)Ahmed Safrani steht mittendrin und versucht zu erklären, wie schwierig es sei. „Die Großen können nicht in Ruhe Aufgaben machen.“ (..) Eine Rückkehr in den Libanon kommt nicht infrage. Er hofft, dass er in ein anderes Bundesland ziehen darf, wo es mehr Wohnungen gibt.

Bei so viel Dreistigkeit staunen sogar die Gutmenschen. Leider wird das weder ein Umdenken bewirken, noch an der hysterischen Aufnahmepolitik etwas ändern. Die Asylindustrie will gefüttert sein und deren mächtige Lobbyisten werden nicht zulassen, dass der Flüchtlingsstrom versiegt.