Trümmerfrauen-Denkmal: Grüne massiv in Kritik – Republikaner & Freiheit legen Kranz nieder

denkmal-2Am heutigen Freitag, den 13.12.13 um 13 Uhr werden Mitglieder der Parteien Republikaner und Freiheit einen Kranz zu Ehren der Münchner Trümmerfrauen an das Denkmal auf dem Marstallplatz legen. Ein klares Zeichen, dass die aufopferungsvolle Arbeit dieser fleißigen Frauen gewürdigt wird. Gleichzeitig werden im Rahmen einer Kundgebung die antipatriotischen und linksextremen Tendenzen der Grünen aufgezeigt. Ein Gründungsmitglied dieser Partei aus dem Jahre 1979, jetzt bei der Freiheit, wird sich zu den verhängnisvollen Entwicklungen dort nach der Machtübernahme durch linke und linksextreme Gruppen äußern. Mittlerweile regt sich in München ein wahrer Proteststurm gegen die grüne Verhüllungsaktion (kleines Foto oben links), die den Trümmerfrauen pauschal eine „Nazi“-Nähe zuschieben wollte. Update:: Mittlerweile wurde Strafanzeige gegen die Grüne Katharina Schulze gestellt

(Von Michael Stürzenberger)

Es passt in das typisch grüne Verhaltensmuster, konservativ-bürgerlich Andersdenkende in die Nazi-Tonne zu treten. Eine übliche Methode dieser linken Meinungsfaschisten, ihnen widersprechende Ansichten damit mundtot machen zu wollen. Das nervt mittlerweile viele Bürger, wie der FOCUS berichtet:

Der Stein ist zwar inzwischen wieder sichtbar, doch ein Shitstorm gegen die Grünen verbreitet sich im Netz. Allein der Ursprungs-Artikel der „Abendzeitung“ wurde nach Angaben der Zeitung binnen wenigen Stunden 15.000 Mal geteilt. Viele Leser posteten wütende Kommentare. Viele verteidigten ihre Angehörigen, wie „Holly“: „Ich lasse meine Oma und meine Mutter, beide schon verstorben, von den Grünen nicht in den Dreck ziehen!“ Andere fordern Rücktritte oder sogar Parteiverbot, wie jemand, der sich „Der Wüterich“ nennt: „Wenn wir nach dem Krieg solche Pappnasen wie die grünen gehabt hätten, dann wäre Deutschland bis heute noch nicht aufgebaut. Verbot der Grünenpartei und Anklage wegen Volksverhetzung. SOFORT“. Bald bildete sich eine Facebook-Gruppe, die den Rücktritt der beiden Politiker fordert.

Hier die Facebook-Seite „Ehrt die Trümmerfrauen„, die als Reaktion auf die üble Verhüllungs-Aktion der Münchner Grünen ins Leben gerufen wurde. Die Abendzeitung berichtet über Mordaufrufe, die dort in den weit über 100.000 Kommentaren gegen Grüne gepostet worden seien. Bezeichnungen wie „Linksextreme Rotzgöre“ muten demgegenüber schon wie ein Kosename an:

„Entsorgt die Grünen!“
„Geht rein in die Geschäftsstellen der Grünen und macht das, wozu euch gerade zu Mute ist.“
„Am Reichstag aufhängen!“

Wir von PI lehnen selbstverständlich jede Form der Gewalt oder Aufrufe hierzu ab. Die Grünen sind argumentativ bloßzustellen. Update: Gegen die grüne „linksextreme Rotzgöre“ Katharina Schulze gibt es mittlerweile eine Strafanzeige von einem Immobilienmakler aus Miesbach:

Er wirft ihr vor, „das Andenken an die Trümmerfrauen zu verunglimpfen und sie in ihrer jeweiligen Persönlichkeit herabzusetzen.“ Damit habe sie Paragraf 189 des Strafgesetzbuches verletzt, nach dem die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener mit bis zu zwei Jahren Gefängnis oder Geldstrafe bestraft werden kann. Hinter der Strafanzeige steht ein Immobilienmakler aus Miesbach, Maurice I.

Im Kommentar der Abendzeitung bezeichnet Redakteur Timo Lokoschat die Verhüllungs-Aktion der Grünen als „geschmacklos und unsensibel„:

Trotzdem ist ihre Idee, eine Art beschrifteten Kartoffelsack über ein Denkmal zu stülpen, das an „Trümmerfrauen“ und darüber hinaus die „Aufbaugeneration“ erinnert, geschmacklos und unsensibel, ohne Not hochnotpeinlich; stellen sie damit doch die Leistung einer ganzen Generation unter Generalverdacht. (..)

Politisch gesehen ist das an Instinktlosigkeit kaum zu überbietende Manöver für die Partei nämlich eine Katastrophe. Die wackere Sabine Nallinger, die in wenigen Monaten als Münchner Oberbürgermeisterin kandidiert, kann einem leid tun, wenn das die Wahlkampf-Unterstützung der Landesgrünen sein soll.

Treibende Kraft bei der Errichtung des Trümmerfrauen-Denkmals war übrigens Stadtrat Reinhold Babor, Chef der CSU-Seniorenunion und stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Dank und Gedenken der Aufbaugeneration, insbesondere der Trümmerfrauen e.V.“. Er ist bekanntlich auch sehr islamkritisch eingestellt und machte 2011 seinen Widerstand gegen Imam Idriz und sein geplantes Europäisches Islamzentrum in München öffentlich. Bevor er von der Münchner CSU einen Maulkorb umgehängt bekam, nannte er es einen „Hort der Islamisten“. Babor setzte die Initiative für das Denkmal über den Freistaat Bayern in Gang, nachdem die rotgrüne Stadt München gegen das Projekt gemauert hatte. Als der Gedenkstein im Mai enthüllt wurde, war neben Kirchenvertretern auch Münchens CSU-Chef Ludwig Spaenle vor Ort, der in der Süddeutschen Zeitung zu Wort kommt:

Der stand daher bei der Grünen-Aktion am Donnerstag besonders in der Kritik. Und zeigt sich darüber empört. Schließlich habe er, Spaenle, bei seiner Rede explizit auf die deutsche Verantwortung für die Shoah hingewiesen und eine klare Einordnung der historischen Situation vorgenommen. „Wir wissen um die Verantwortung“, steht auf dem Gedenkstein – ein Satz, den der Historiker Spaenle seiner eigenen Intervention zuschreibt. Es sei „aberwitzig“, diese geschichtspolitische Einschätzung nun in Frage zu stellen. Die Aktion der Grünen sei „ziemlich plump“ und zeuge von „Oberlehrer-Mentalität“.

Interessanterweise ertönt auch aus den Reihen der Grünen selber Kritik, beispielsweise von Wolfgang Leitner, der bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 für den Münchner Stadtrat kandidiert:

„Meine Oma hat in den Münchner Nachkriegsjahren sechs Kinder großgezogen, sehr oft unter schwersten Bedingungen und auch wenn sie bei den großen Räumaktionen nicht dabei war und vielleicht nie einen Ziegelstein in der Hand hatte – sie gehört zur Generation der ‚Trümmerfrauen‘, zumindest aber zur Aufbaugeneration.

Wer nur das Bild sieht, wie Ihr ein Banner über das Denkmal zieht, das pauschal von Alt-Nazis spricht, wird sich fragen, wen Ihr damit meint. Eine ganze Generation? Alle MünchnerInnen, die die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut haben?“

Denk(t)-mal nach!“

Über twitter schrieb er gar:

„Was für eine schwachsinnige Aktion! Rechthaberei um jeden Preis.“

denkmal

In der Welt wird mit der Geschichtslüge der Münchner Grünen aufgeräumt:

Volksmund tut Wahrheit kund – jedenfalls manchmal: Zum „Rama dama“ hatte Münchens Oberbürgermeister Thomas Wimmer im Oktober 1949 aufgerufen. Tausende Münchner, Männer wie Frauen, folgten ihm und schaufelten Trümmer von den Straßen.

Das oberbayerische „Rama dama“ bedeutete auf Hochdeutsch so viel: „Aufräumen tun wir!“ Dieser Ausdruck wird bis heute in München verwendet und immer verstanden: Es geht um gemeinsames Zupacken. (..)

Wer sich jenseits der einseitigen Interpretation von Zeitgeschichte mit der Schuttbeseitigung und dem deutschen Symbol „Trümmerfrauen“ beschäftigt, erkennt jedoch schnell: Schulze, Dürr und ihre Unterstützter zielen mit solcher Kritik weit an der Realität vorbei.

Bei insgesamt 74 Bombardements der Alliierten zwischen Juni 1940 und Ende April 1945, davon 66 Großangriffen, wurde etwa jedes zweite Gebäude der bayerischen Hauptstadt schwer beschädigt oder zerstört, in der Innenstadt sogar neun von zehn Bauten. Nach Schätzungen gab es fünf Millionen Kubikmeter Schutt mit einem Gewicht von mehr als sieben Millionen Tonnen.

Nach der Auslegung der Stadtarchiv-Recherchen durch Schulze und Dürr hätten 1500 Menschen diese immensen Schuttberge beseitigen müssen. Das ist natürlich absurd, denn zunächst ging es den amerikanischen Besatzungstruppen wie in allen anderen deutschen Städten nur darum, die Straßen soweit wie möglich freizumachen. (..)

Man darf auch nicht nur auf die offiziell bei Schuttbeseitigung beschäftigten Frauen schauen. Sicher mehr als hunderttausend Mütter in der 1945 auf eine knappe halbe Million Menschen geschrumpften Bevölkerung Münchens leisteten im Kleinen Aufbauarbeit, indem sie für ihre Kinder und sich halbwegs bewohnbare Quartiere improvisierten. Diese Tätigkeiten gehört zum Bild der „Trümmerfrau“ ebenso wie das Beladen und Schieben von Schmalspurwaggons und das sprichwörtliche Steinklopfen, also das Nutzbarmachen von Ziegeln zerstörter Gebäude.

Ohnehin zielt der Münchner Gedenkstein keineswegs nur auf die tatsächlich symbolisch überhöhten Schutträumerinnen im offiziellen Auftrag. Deshalb ist das Denkmal „den Trümmerfrauen und der Aufbaugeneration“ gewidmet. Denn es waren überwiegend die Frauen der Jahrgänge 1895 bis 1925, die in den ersten Nachkriegsjahren die schwer getroffene Gesellschaft am Laufen hielten.

Heute um 13 Uhr werden die Republikaner zusammen mit der Freiheit einen Kranz am Denkmal niederlegen, um den Trümmerfrauen Dank auszusprechen und die Grünen mit ihrem schon fast pathologischen „Kampf gegen Rechts“-Wahn, ihrem notorischen Anti-Patriotismus und ihrer linksideologischen Verbohrtheit bloßzustellen.

Zum Thema ein Kommentar von PI-Gastautor Pythagoreer:

Die Grünen und ihr Feindbild: Das Volk

Es zeigt sich immer wieder, wie verwundert die Grünen über das Bürgerecho sind, wenn sie mal wieder in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung völlig an der Sache vorbeigelaufen sind. Da verhüllten sie und schändeten damit ein Denkmal zu Ehren der Münchner Trümmerfrauen und ernteten einen Sturm der Entrüstung, vor allem übers Internet. Die Grünen-Politiker Katharina Schulze und Sepp Dürr können das natürlich überhaupt nicht nachvollziehen, sie wollten doch nur auf die Geschichte aufmerksam machen und ein richtiges (?) Bild von der Aufarbeitung der Geschichte mahnend in Erinnerung rufen.

Viele Bürger fühlten sich und vor allem ihre inzwischen verstorbenen Angehörigen, die am Wiederaufbau nach dem Krieg beteiligt waren, hingegen diffamiert und reagierten entsprechend mit heftigen Mails und Facebookeinträgen. Auch wurde zu diesem Zweck eine eigene Facebookseite gegründet, die innerhalb kürzester Zeit über 19.000 Likes registrierte.

Nun ist sogar von einem „Nazi-Shitstorm“ die Rede, aber wir kennen ja die alte Leier: Alles, was den Grünen und der Gutmenschpresse nicht gefällt, wenn es um die Aufarbeitung historischer Fakten geht, ist grundsätzlich braun, so spart man sich die Argumente. Die Grünen sollten, wie übrigens alle Politiker, mal lieber dem Volk mehr aufs Maul schauen und sich für seine Interessen einsetzen anstatt es zu beschimpfen, denn sie geben ja vor, genau diese Volk zu vertreten und werden von ihm gut bezahlt.

Stattdessen ängstigen sie sich nun vor einem angeblichen großen braunen Sumpf. Aber es werden sogar Stimmen nach Parteiverboten der Grünen laut: Grün hat abgewirtschaftet.

Freitag, 13-14:30 Uhr, gemeinsame Kundgebung der Republikaner und der Freiheit in der Alfons-Goppelstraße am Marstallplatz in München. Anschließend Kranzniederlegung.