Vitus Huonder – mehr solche Bischöfe bitte!

Der Churer Bischof Vitus Huonder (Foto) läßt zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember ein Bischofswort von den Kanzeln verlesen mit dem Titel «Gender – die tiefe Unwahrheit einer Theorie», und er fordert die Gläubigen darin auf, auch politisch gegen den Genderismus aktiv zu werden. Natürlich ist dieser Bischof nicht nur in der Schweiz schon länger unter Beschuß der Schwulenlobby und des verlogenen politkorrekten Klüngels. Genau solche Bischöfe bräuchten wir aber auch in Deutschland zur Diskussion und als Gegengewicht gegen die Verdummung der Bevölkerung bei manchen Themen. Aber unsere Oberhirten sind mehrheitlich feige kriechende Schlappschwänze vor dem Zeitgeist. Einen Löwen von Münster gibt es nicht mehr. Huonder-Auszug:

Der Genderismus schadet dem Kind

Das Kind muss sich in der stabilen Ehe seiner (biologischen) Eltern entfalten können. Die Zerstörung von Ehe und Familie durch den Genderismus führt bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger zu psychischen Störungen. Man schafft staatliche Ersatzstrukturen, die Kindern und Jugendlichen aber niemals die gleiche Liebe und Geborgenheit geben können, wie dies in der Familie der Fall ist. Die Auslieferung von Kindern an gleichgeschlechtliche Paare beraubt sie der Grundlage einer gesunden psychischen Entwicklung. Eine unmoralische sexuelle Aufklärung zerstört in den Heranwachsenden jedes Feingefühl.

Der Genderismus nimmt totalitäre Züge an

Mit großer Sorge sieht die Kirche, dass in öffentlichen Diskussionen und in den Medien mehr und mehr nur noch die Argumente des Genderismus toleriert werden. Wer anders denkt, wird gesellschaftlich ausgegrenzt und muss mit juristischen Sanktionen rechnen. Auf diese Weise werden die Grundrechte des Menschen bezüglich Religion und freier Meinungsäußerung zunehmend beschnitten.

Um das wieder einmal klarzustellen, es geht bei diesem Artikel nicht gegen Schwule, es geht aber gegen die Gleichstellung der Schwulenehe samt steuerlichen Privilegien für eine Paarbeziehung, die keine Kinder erzeugt, und nur das kann das Interesse des Staates und des Steuerzahlers sein. Außerdem ist es eine Frechheit, Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptieren und aufziehen zu lassen. Welches kleine Kind will freiwillig im „Ehebett“ zwischen zwei (fremden) halbnackten Männern liegen und von denen noch gestreichelt werden? Haben unsere charakterlosen Politiker eigentlich noch alle Tassen im Schrank? (Hier die NZZ dazu und hier der Hirtenbrief im Original!)