Daniel Siefert: Kein Mord und kein Totschlag!

danielbruderAm 14. März 2013 wurde der damals 25-jährige Daniel Siefert in Kirchweyhe von einer Türkenbande grundlos totgetreten (PI berichtete). Die einzige noch verbleibende Hoffnung der Familie auf Gerechtigkeit wird nun auch noch zerschlagen. Es wird keine Verurteilung wegen Mordes oder Totschlags geben, verkündete der Vorsitzende Richter Joachim Grebe am Verdener Landgericht.

Die Kreiszeitung berichtet:

Verden – Im Prozess um den Tod von Daniel S. am Bahnhof Kirchweyhe wird es keine Verurteilung wegen Mordes oder Totschlags geben. Das Gericht kann dem Angeklagten einen Tötungsvorsatz nicht nachweisen

Wie der Vorsitzende Richter Joachim Grebe am Verdener Landgericht am Mittwoch verkündete, wird das Urteil wegen Körperverletzung mit Todesfolge nach Jugenstrafrecht gesprochen. Dieser Schuldspruch würde ein Strafmaß von sechs Monaten bis zu zehn Jahren nach sich ziehen.

Das Urteil gegen den Angeklagten Cihan A. wird vermutlich noch im Februar gesprochen, so Grebe weiter. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Richter angekündigt, er wolle den Prozess nun „zügig beenden“.

In dubio pro reo! – Im Zweifel für den Angeklagten. Das ist die Formel, die eigentlich im Zweifel Unschuldige schützen soll. Leider schützt sie immer öfter Angeklagte wie Cihan A. Vielleicht liegt es ja daran, dass in solchen Fällen immer öfter Zeugen bedroht und eingeschüchtert werden oder aber schlicht und ergreifend daran, dass Ausländergewalt möglichst unter den Teppich gekehrt werden soll.