Bereits mehrfach hat der türkische Ministerpräsident Erdogan seine Eroberungs- und Islamisierungpläne für Europa angekündigt (mehr dazu im unteren Teil des Artikels). Seinen Worten scheinen jetzt Taten zu folgen. In Hessen ist in neun Städten die Gründung von Vereinen geplant, die Erdogans Partei AKP nahestehen, wie der Hessische Rundfunk berichtet:

Der Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) sagte, er fürchte durch die Gründung von Vereinen der „Union Europäisch-Türkischer Demokraten“ (UETD) in Hessen eine Polarisierung unter den hier lebenden Türken. Die meisten würden sich zuhause fühlen. „Erdogan ist für seinen polarisierenden Politikstil in der Türkei bekannt“, sagte Tipi. „Mit der Expansion treibt er einen Keil in unsere Gesellschaft.“

Die Vereine sollen nach Angaben des UETD-Landesvorsitzenden Muhsin Senol im politischen und sozialen Bereich Lobbyarbeit machen. Die UETD habe sehr gute Kontakte zur AKP-Regierung. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan möchte mittels der Neugründungen offenbar seinen Einfluss erweitern. In Kassel ist die Gründung des dortigen UETD-Ablegers bereits abgeschlossen. In Wiesbaden, Offenbach, Langen, Bad Homburg, Friedberg, Hanau, Wetzlar, Gießen und Darmstadt sind Gründungen geplant. Europaweit sollen mehr als 100 Ortsvereine gegründet werden, rund 80 davon in Deutschland.

„Deutschland Plattform für türkische Parteien“

Tipi betonte, die spaltende Wirkung der AKP-Offensive erwarte er vor allem für die im Sommer anstehenden Präsidentschaftswahlen und die Paramentswahlen 2015 in der Türkei. Aufgrund einer Änderung des Wahlgesetzes dürfen Türken, die außerhalb der Türkei leben, erstmals ihre Stimme in türkischen Einrichtungen wie Konsulaten abgeben. Die UETD verspricht sich wohl eine bessere Mobilisation türkischer Wähler durch die ortsnahen Vereine in Deutschland.

Der designierte Landtagsabgeordnete Turgut Yüksel (SPD) sieht in der Teilnahme an den Wahlen die Ausübung eines demokratischen Grundrechts, das selbstverständlich auch für die gelte, die keinen deutschen Pass haben. Allerdings sei die Ausweitung der Aktivitäten der AKP in Hessen nicht integrationsfördernd. „Durch die Wahlen wird Deutschland zu einer Plattform für die türkischen Parteien“, sagte Yüksel. Der Wahlkampf um die Stimmen würde sich dann auf den Straßen der europäischen Städte abspielen.

400 Zuhörer in Offenbach

Der Landesvorsitzende Senol widersprach der Einschätzung, die UETD sei der verlängerte Arm der AKP. „Wir betreiben keine Politik, wir sind nur der Vermittler. Wir vermitteln der hier lebenden türkischen Bevölkerung die Möglichkeit, dass Sie die türkischen Instanzen fragen können“, sagte Senol hr-iNFO.

Die UETD wurde 2004 in Köln gegründet. Bislang ist sie öffentlich vor allem durch die Organisation von Großveranstaltungen im Umfeld der AKP in Erscheinung getreten. Erst am vergangenen Wochenende waren Abgeordnete der AKP aus Ankara im Rahmen von UETD-Veranstaltungen in Europa unterwegs.

Im Oktober 2013 bezeichnete Erdogan das serbische Kosovo als türkisch. Im Oktober 2012 kündigte er auf einem Parteitag seiner AKP an „den Islam siegreich nach Westen führen zu wollen“. Im Februar 2010 rief er auf einem von ihm veranstalteten „Kongress für Auslandstürken“ seine aus Europa eingeladenen Landsleute dazu auf „die europäische Kultur mit der türkischen zu impfen“, um diese Länder zu „türkisieren“. Vor drei Jahren besuchte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu Bosnien-Herzegowina und hielt in Sarajevo eine aufsehenerregende Rede, in der er ankündigte, „das osmanische Reich wiederbeleben zu wollen“.

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27 KOMMENTARE

  1. In Deutschland ist soetwas möglich. Hier bekommt jeder augenscheinliche Verfassungsfeind erst einmal eine Chance. Erst nach jahrelanger Beobachtung wird ein Verbot überlegt. Während dieser Überlegungen wird der nächste Verein gegründet.
    So ähnlich werden auch Dönerbuden durch die Familie gereicht. Immer wenn das Finanzamt anklopft geht der Laden in die Insolvenz und es gibt eine „Neueröffnung“. Deutschland ist einfach zu gutmenschlich!

  2. Ja wenn ich Türke wäre,würd ich das auch so machen.
    Die Deutschen sind doch einfach zu dumm,lassen sich sowas gefallen,jammern dann ne Runde und zucken mit den Achseln.
    Solche Vereine müssten verboten werden.Wer die AKP so geil findet,kann ja in die Türkei ziehen und die dort unterstützen,aber ausländisch faschistisch-islamistische Parteien haben hier nix zu gründen.

  3. Der Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) sagte…

    Ein wichtiger und guter Mann (Mensch)!!!

    Hört sich jetzt blöd an, aber wäre er Bio-Deutsch, würde er geächtet werden, wie Stürzenberger…

    Da würde auch kein CDU-Parteibuch mehr helfen…

    Es ist wirklich beschämend!

  4. Europaweit sollen mehr als 100 Ortsvereine gegründet werden, rund 80 davon in Deutschland.

    Tja und jeder Ortsverein wird es locker schaffen 1000 Leute zusammenzubringen für irgendeine Wahl in irgendeinem Rathaus ne Unterschrift zu leisten!!!

  5. Erdogan will

    “die europäische Kultur mit der türkischen zu impfen”

    Welche Kultur soll das sein? Wie erleben wir die Türkei? Türkei, ist das Zwangsheirat, Ehrenmord, Kopftreten und Kriminalität in allen denkbaren Farben?
    Oder ist es das Land, aus welchem grandiose Erfindungen, Patente, Verbesserungen in klugen Köpfen gedeihen? Ist das Heer der Nobelpreisträger ist in der Türkei beheimatet?

    Jeder möge sich selbst die Fragen beantworten

  6. Einfach 1 Mio. Chinesen nach Deutschland holen, dann gibt es in 30 Jahren keinen Satansanbeter mehr in Europa, nur noch Buddhisten.

  7. #4 Aktiver Patriot (16. Jan 2014 21:49)
    Hier bekommt jeder augenscheinliche Verfassungsfeind erst einmal eine Chance.

    Vorausgesetzt er kommt von der richtigen Seite.
    ———————-

    Es ist eine Frage von 10-15 Jahren dann findet hier eine Machtübernahme durch die Moslems statt.
    Erdogan bräuchte dank obiger Vereine, die das auslands- Türkentum stärken, nur mit dem Finger schnippen und er hätte Millionen Türken mobilisiert.
    Die aller meisten Türken der 2.-3. Generation betrachten sich nach wie vor als Türke; selbst wenn sie aus Mischehen (deutsch-türkisch) entstanden sind.

    Der Islam kann sich nicht integrieren, geschweige denn assimilieren. Es sei denn der Moslem wird zum Atheisten, Agnostiker, Buddhisten… oder Christen; erst dann wird eine Integration überhaupt möglich. Das bedeutet aber auch, dass der Moslem seine Identität als solcher aufgeben müsste. Er müsste Religion, Kultur und Sitten ablegen; – aber abgesehen davon, dass für einen orientalischen bzw. vorderasiatischen Moslem eine Religion wie z.B. der Buddhismus völlig wesensfremd ist, sind Konversionen im Islam sowieso nicht erlaubt. Durch ihre Abstammung sind sie im Religions- und Identitäten Wechsel nicht so geübt wie der westliche Wohlstandsmensch, der in Identitätslosigkeit, Relativismus und Synkretismus erst völlig aufzugehen scheint. (Das muss ich jetzt mal Moslems zu Gute halten).

    Während in Europa Identität, Zugehörigkeitsgefühl, Solidarität mit dem eigenen Volk, Tradition, Kultur und Moral zerstört wurden, ist eine Mobilisierung der Türken in Deutschland nur noch ein Leichtes. Sie werden auf keinen bedeutenden Widerstand treffen, solange die Bevölkerung durch Politik, Medien und Erziehungswesen klein, weich und dumm gehalten wird.
    Eine Mobilisierung der Türken würde früher oder später mit der Mobilisierung aller Moslems in Deutschland einhergehen – denn unter Moslems herrscht eine größere Solidarität als unter Deutschen.

  8. Wie integrationswillig die UETD ist, sieht man bereits beim Aufruf ihrer Webseite: Während die Homepage früher noch zweisprachig (türkisch/deutsch) war, ist jetzt anscheinend alles nur noch auf türkisch: http://www.uetd.de/

    Die UETD hat ihren Hauptsitz in Köln-Porz, in der Concordiastraße. Sie hat dazu eine alte große denkmalgeschützte Fabrikatenvilla erworben (und auch anstandslos von der Stadt Köln erhalten) mit einem größeren Grundstück mit altem Baumbestand. Danach wurde in unmittelbarer Nähe eine größere Moschee gebaut. Villa nebst Moschee sind ein weiterer Stützpunkt der Islamisierung und Türkisierung.

  9. OT: Nicht vergessen: Pierre Vogel kommt am kommenden

    Samstag, 18. Januar, um 14 Uhr auf dem Marktplatz nach Pforzheim

    um uns über die Vorteile eines kommenden Scharia-Gottesstaates in Deutschland zu berichten, wo Andersgläubige Menschen zweiter Klasse sind, Frauen die Rechte von Haustieren und Atheisten nicht mal ein Lebensrecht haben.

  10. @6 WahrerSozialDemokrat :
    „Der Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) sagte…

    Ein wichtiger und guter Mann (Mensch)!!!“

    ….hoffentlich bleibt er auch der neuen Regierung erhalten, nachdem Boris Rhein sein Amt abgegeben hat und sich jetzt „Wissenschaftsminister “ nennen darf…..

    …glaube auch , dass Tipi ein wahrer Segen und tatsächlich eine Bereicherung für unser Land ist.

    Es hat schon soviele brauchbare Wahrheiten von sich gegeben,,,,

  11. Die sind wie die Heuschrecken:
    Einfallen, alles fressen und weiter geht’s. Was übrig bleibt ist verarmtes und verwaistes Land.
    Wer es nicht glaubt, schaue sich doch in muslimisch geprägten Ländern um. Kein Fortschritt, kein Wohlstand, nur Leute auf der Flucht, die auch danach an Prinzipien festhalten, die zu ihrer Flucht geführt haben.

  12. Mmmh,
    ich glaube, das mit den Chinesen ist gar nicht so eine schlechte Idee, müssen wir halt nur aufpassen, das die nicht die Uiguren hier entsorgen.

  13. #11 IslamShit (16. Jan 2014 22:08)
    Einfach 1 Mio. Chinesen nach Deutschland holen, dann gibt es in 30 Jahren keinen Satansanbeter mehr in Europa, nur noch Buddhisten.

    – – – – –

    Ihr Beitrag ist der Beste, den ich hier je gelesen habe!
    Man könnte hinzufügen: China wird in Europa verteidigt!

    http://www.directupload.net/file/d/3505/l7v62sl6_jpg

  14. Ja haben unsere Politiker denn noch alle Tassen im Schrank? Das gehört doch sofort unterbunden!!! In der Türkei wird Pastoren und Priestern der Kopf abgeschnitten und die können hier ungestört ihre islamfaschistischen Organisationen gründen? Organisationen, die das Land noch mehr von innen her zersetzen? Versuch du mal, in der Türkei 80 christliche Vereine zu gründen ==> Baukran!
    Wie bescheuert kann man denn nur sein? Warum schenken diese xxxxxxxx unser schönes Land nicht gleich den Türken?

  15. Dass hier lebende Türkische Staatsbürger zur Wahlteilnahme in ihrer Heimat durch Aktivitäten hiesiger Ableger der dort zugelassenen Parteien ermuntert werden, ist legitim. Und solange die Parteien wie die AKP, die uns vielleicht nicht gefällt, bzw. ihr hiesiger Ableger hier nicht verboten sind, sehe ich darin nicht das große Problem. Die Probleme liegen doch nur in folgendem: Das unsere Mainstream Politik zu viel Zuwanderung aus unserer Kultur fernen Weltregionen zulässt (Mengenproblem)und selbst Problemfälle wie kriminelle oder dauerhafte Sozialgeldempfänger hier bleiben lässt (Qualitätsproblem). Gegen die ordentliche Türken habe ich nichts. Und die sollen auch Kontakte zu „ihren Parteien“ haben um an den Wahlen ihres Vaterlandes teilnehmen zu können.

  16. Man will es einfach in der Politik dieses Landes entweder beharrlich nicht glauben und widersetzt sich dem gesunden Menschenverstand und auch dem Willen des eigenen Volkes, oder man weiß es durchaus und tut nichts dagegen, weil man es genau so will und bekämpft, beschimpft und diskreditiert lieber diejenigen, die schon seit Jahren vor so eine Entwicklung hinweisen.
    „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“.
    Altes Sprichwort

  17. Es existieren keine Türkischen Demokraten:

    „Es kann keinen Frieden oder Koexistenz zwischen dem islamischen Glauben und den nicht-islamischen sozialen und politischen Institutionen geben.“
    (Izetbegovich, Islamische Deklaration)

    Das Grundgesetzt heißt Koran und Scharia.
    Etwas anderes existiert für Mönche und Nonnen nicht.

    @#11 IslamShit

    In der Tat sind die Muslime wissenschaftlich nachweisbar IBLIS-Anbeter. Aber sie wissen es nicht. > IBLIS-DADDSCHAL-ALLAH
    Der Höllen-Imam Ibn Wahab hat 177x den Iblis ud´Sa(….) in Mekka-III befreit.

  18. 2 historische Gemälde:

    Gemälde 1 – Exakte Lage des Verlies des Iblis.
    Gemälde 2 – Befreiung des Iblis durch ibn Wahab.

  19. In Anlehnung an ein bekanntes RotzGrünes Unwort:
    Auf Türkentümelei können wir verzichten.

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