schumacherGestern hatte einer der größten deutschen Sportler seinen Geburtstag, ohne dass er ihn erleben konnte. Mittlerweile wurden immer mehr Einzelheiten über den tragischen Unfall Michael Schumachers bekannt. BILD erfuhr, dass er nicht etwa im Geschwindigkeitsrausch zwischen Felsen umhergesaust sein soll, sondern einem Mädchen helfen wollte, das gestürzt war. Dabei sei er selber unglücklich gefallen, wobei sich auch die Bindung seines Leihskis nicht öffnete. Ich habe bei der gestrigen FREIHEIT-Kundgebung am Münchner Marienplatz auf Schumacher hingewiesen, da ich ihn im Sommer 1989 im Rahmen eines TV-Portraits kennenlernte (Foto) und finde, dass er mit seinem unbeugsamen Willen, seiner enormen Energie und seiner kompromisslosen Leistungsbereitschaft ein Vorbild für unsere Bevölkerung ist.

(Von Michael Stürzenberger)

Natürlich kann man, wie bei jeder prominenten Person, kontrovers diskutieren, was in dem gestrigen PI-Artikel auch bei bisher über 140 Kommentaren ausgiebig durchgeführt wurde. Mir gefällt beispielsweise auch nicht, dass Schumacher die Schweiz als seine Heimat bezeichnete. Er ist in Nordrheinwestfalen geboren und aufgewachsen, und es wäre schöner, wenn er sich zu dieser Heimat bekennen würde. Warum er sich – neben den Steuervorteilen – mehr zur Schweiz hingezogen fühlt, bleibt offen.

Nichts gegen die Schweiz: Ich bin selber ein Fan ihrer direkten Demokratie und des klaren Denkens des überwiegenden Teils ihrer Bevölkerung, was sich auch in den erfolgreichen Volksabstimmungen zum Minarettverbot und der Ausschaffungsinitiative zeigte. Die Schweizer Volkspartei ist ein leuchtendes Beispiel, wie man Politik mit gesundem Menschenverstand für seine Bevölkerung machen kann. Die Schweiz ist ein schönes Land mit sehr vielen netten und sympathischen Menschen.

Aber Heimat ist dort, wo man bei seinen Eltern aufwuchs, wo man tiefe Freundschaften schloss, wo man sich sozialisierte und wo man zusammen mit Menschen gleicher Mentalität geformt wurde. Doch all dies ist jetzt nebensächlich: Michael Schumacher befindet sich gerade in seinem schwersten Rennen, und wir hoffen sicher alle, dass er es erfolgreich durchsteht. Hier das Video von der gestrigen Kundgebung:

1989 habe ich ein TV-Portrait über Michael Schumacher gedreht, als er noch nicht in der Formel 1 war. Am Hockenheimring führte ich ein Interview mit ihm und es war schon damals zu spüren, welche Entschlossenheit in diesem Menschen steckt. Er fuhr noch in der Formel 3, hatte aber schon den Sprung in die Königsklasse des Motorsports im Visier, was er zwei Jahre später auch schaffte. Sein Bruder Ralf ist ihm sehr ähnlich. Auch ihn konnte ich in seiner Jugend portraitieren und zeigte ihn in dieser Reportage zusammen mit Michael:

Gute Besserung, Michael!

(Kamera München: Vladimir Markovic)

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86 KOMMENTARE

  1. Aber Heimat ist dort, wo man bei seinen Eltern aufwuchs, wo man tiefe Freundschaften schloss, wo man sich sozialisierte und wo man zusammen mit Menschen gleicher Mentalität geformt wurde.

    Wir haben leicht reden. Gilt das auch für Frauen in Afghanistan?

    Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt, und das kann sich immer wieder ändern. Ich würde auch lieber am Genfer See leben, wenn ich mir das leisten könnte.

    Soll jeder, der in Bochum geboren ist, sein Leben dort verbringen, um nicht als Abtrünniger zu gelten? Das ist doch Unsinn.

  2. Nicht Schumacher liegt falsch, wenn er sich in die Schweiz verpisst, sondern unser Steuersystem das solche Leute verjagt. Wenn unsere Reichen einmal alle gegangen sind, werden auch keine Armen mehr kommen, weil es nichts mehr zu holen gibt.

  3. …und finde, dass er mit seinem unbeugsamen Willen, seiner enormen Energie und seiner kompromisslosen Leistungsbereitschaft ein Vorbild für unsere Bevölkerung ist.
    ++++

    Gewiss – er hat viel großes geleistet.

    Aber nicht als Steuerzahler!

  4. Aber Heimat ist dort, wo man bei seinen Eltern aufwuchs….

    Heimat ist dort wo die eigene Familie lebt, wo man sich wohlfühlt, was man für sich selbst als Lebensmittelpunkt definiert.
    Das muss nicht dort sein wo man aufgewachsen ist oder die Eltern leben.
    Michael was soll das?

  5. Warum sollte er die Schweiz nicht als seine Heimat bezeichnen? Genau das wird doch hier öfters und zu Recht unseren Migranten vor geworfen. Gefühlsmäßig bis in die vierte Generation in Anatolien verhaftet und nur hier um die Vorteile ab zugreifen.

    Irgendwie unlogischer Artikel.

  6. Wenn einer der außergwöhnlichsten Menschen (und das ist man nun mal eben auch ein 6-facher Formel1-Weltmeister) von dem ich damals kein einziges Rennen versäumt habe aus dem Nicht ein solches Schicksal erleidet (und auch Milliarden nicht helfen können), dann geht mir das tiefer als eben der Tod des Baggerfahrers der gestern auch nicht damit gerechnet hat dass eine Bombe seinem Leben ein Ende setzen würde oder die junge Frau, die gestern in Erkelenz, wo ich jemanden kenne, durch eine Sturmboe ums Leben kam, als ich ebenfalls gar nicht wußte was auf einmal los war, so wie das urplötzlich rappelte. Und sogar näher als das Schicksal meiner Eltern, die nun gemeinsam mit fast 89 dement in einem Heim leben (müssen). (Letzteres ist „gelaufen“) Das ist nun mal so und wenn etwas so ist wie es ist, dann sage ich das ohne Abstriche. Mehr kann ich dazu nicht sagen, auch wenn ich sicher eine Theorie aufstellen könnte, warum das so ist. Aber nicht jetzt.

  7. Gott mit Dir, die Ärzte machen und tun, bist nicht der einzige.

    Was soll man sagen, halt am Leben fest, es gibt noch viel zu machen. Und wenn nicht, dann werde Dir Deiner selbst bewusst.

    Ich wünsche Dir das Leben, wie jeden anderen, der es verdient !

  8. Das Deutschland, wie es sich in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, ist definitiv nicht mehr meine Heimat – zumindest nicht mehr meine Geistige: Zuviel identitäre Selbstentfremdung, zuviel Selbsthass, akuter Niveauverlust, zu wenig Solidarität und ein immer schlechter werdender menschlicher Umgang lassen mich keinfalls wundern, warum soviele Menschen dieses Land mittlerweile verlassen…

  9. Ich mochte Schumi schon immer, auch wenn ich kein allzugroßer F1 Fan war/bin. Ich stehe auch auf seiner Seite, wenn er sein Geld vor unseren Volkszertretern in Sicherheit bringt, denn ich würde es genauso machen, wenn es sich für mich als einfachen Angestellen lohnen würde.

  10. auch von mir gute Besserung für Schumi.

    Ein menschliches Vorbild ist er aber leider auch mit Sicherheit nicht, er ist ein eiskalter, berechnender Typ, sonst wäre er auch kein 7-facher Weltmeister geworden.

    Die Darstellung, das er einem kleinen Mädchen beim Aufstehen helfen wollte, ist unglaubwürdig, die schweren Verletzungen holt man sich nicht durch einen kleinen Aufprall,sondern durch einen Aufprall mit erheblicher Geschwindigkeit, sonst platzt der Helm auch nicht auf, das ist Physik.
    Man fährt auch nicht zwischen Felsen herum, also die Story hinkt leider sehr.

    Verstehen kann ich Schumis Entscheidung, in der Schweiz zu leben, nur auf Grund seiner Kinder, obwohl andere Superreiche ja auch in Deutschland geblieben sind.

    Nur nützen ihm seine hunderten von Millionen Euronen nun auch nichts.
    An Gott glaubt er auch nicht, in einem Interview sprach er immer nur vom Schicksal, welches ihm auch eines Tages ereilen wird, gemeint war der Tod.

  11. Danke Herr Stürzenberger. Ich glaube auch, dass der Zeitgeist viele Neider hervor bringt. Viele hätten gerne die sagenumwobene Freiheit zu tun und zu lassen was man will. Schumi hat es geschafft. Nicht nur dafür bewundere ich Ihn. Er geht verantwortungsvoll mit seiner gewonnenen Freiheit um und hat dabei ein gutes, großes Herz. Er ist ein Mensch mit Emphatie und sozialem Gewissen. Zur Zeit Ihrer Reportage….da wußte man noch, wer Freund und wer Feind war. Sie wären bestimmt ein guter Sportreporter……Leider sind Sie durch die Umstände nun ein sehr guter Reporter des Untergangs unserer zivilisierten Welt geworden. Auch Sie kann man mit Schumi vergleichen. Sie riskieren, wie er auf dem Rennkurs, bei Ihrer Unterschrifteninitiative genauso Ihr Leben, sind genauso mutig, willensstark und unbeugsam. Ungleich riskieren Sie viel mehr als Schumi…nämlich nicht nur Ihr Leben, sondern Ihre Existenz, Ihre Gesundheit, Ihr Ansehen, Ihre Freundschaften – weil Sie ein echter deutscher Patriot sind. Dafür bewundere ich Sie, obwohl Schumi mal mein Idol war, noch mehr als Ihn.

  12. Dass man es einem gebürtigen Deutschen im Kleinsten übelnimmt dass ihm CH besser gefällt als zeugt doch von historischer Kleingeistigkei! Geht man so 5-600 Jahre zurück, da gab es diese nationalen Grenzen zwischen den „Teutschen Landen“ ja gar nicht mal. Da waren DE, CH, AT, und sogar die NL (!) ein Teil des damaligen „HL Röm. Reiches Teutscher Nation“. Sprachlich und kulturell konnte man sich da überall wohlfühlen.

  13. Für die Angehörigen sicherlich eine Tragödie, mich interessiert dieser Mensch keinen Deut mehr als jeder andere, dem so etwas passiert.
    Mein Kommentar nur wegen des Satzes:

    Aber Heimat ist dort, wo man bei seinen Eltern aufwuchs, wo man tiefe Freundschaften schloss, wo man sich sozialisierte und wo man zusammen mit Menschen gleicher Mentalität geformt wurde.

    , den ich für ziemlich falsch halte.
    Es gibt genügend Menschen, die bei ihren Eltern aufgewachsen sind und gerade daraus ihre Lehren gezogen haben: So nicht! Hier nicht! Ich muss irgendwohin, wo es mir gefällt, wo ich hineinpasse!
    Denn das mit der „gleichen Mentalität“ ist kompletter Schwachsinn — Menschen sind nunmal unterschiedlich –, und „geformt“ ist m.E. auch eine ziemlich blöde Vokabel, wenn es letzten Endes um die Erziehung (durchaus auch durch die Nachbarn etc.) geht.
    Dann wurde man sicherlich in seiner „Heimat“ sozialisiert — mit der Lehre, dass man besser woanders lebt. Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt.

  14. OT

    ich weiß, Hamburg ist weit weg von München, und deshalb kommen hier bei PI nur sehr vereinzelt Hamburger Themen auf die Tagesordnung, wer aber seine Solidarität mit den durch linksradikalen Terroristen verletzen Polizisten der Davidwache bekunden will, kann das auf Facebook tun, mehr als 50.000 Menschen haben sich bereits daran beteiligt.

    „NACH ANGRIFF AUF DAVIDWACHE
    Hamburg solidarisiert sich mit der Polizei

    Viele Hamburger zeigen sich unter anderem im Internet mit den Beamten der Davidwache nach dem Angriff auf die Polizisten solidarisch. Politiker fordern Ende der Gewalt. Auch Mordkommission ermittelt.

    St. Pauli. Es war ein beeindruckender Start, den die Facebook-Seite „Solidarität mit den Beamten der Davidwache“ hinlegte: Am Montagabend, nach nur einem Tag im Netz, hatten schon mehr als 19.000 Menschen ihre Solidarität per „Gefällt mir“-Knopf bekundet. Der digitale Protest richtet sich gegen die Angriffe auf drei Polizisten in der Nacht zum Sonntag auf St.Pauli. Die noch unbekannten Angreifer schleuderten einem Beamten aus nächster Nähe einen Stein ins Gesicht.

    Der Polizist erlitt einen Kieferbruch und einen Nasenbeinbruch und muss – wie sich am Montag herausstellte – noch einmal operiert werden. In die Ermittlungen stieg auch die Mordkommission ein. „Unterstützend“, heißt es im Polizeipräsidium. Die Ermittlungen führt die Staatsschutzabteilung der Polizei – mittlerweile kam zu dem Vorwurf des schweren Landfriedensbruchs auch versuchter Totschlag hinzu.

    In der Politik hat der Angriff auf die Polizisten scharfe Reaktionen hervorgerufen. „Der Angriff auf die Davidwache hat mich schockiert und macht fassungslos“, sagte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel. „Wer so etwas tut, ist ein Gewalttäter. Ich hoffe, dass die Täter dingfest gemacht und bestraft werden.“ Die „Irren von der Davidwache“, so Dressel, würden auch ihrem angeblichen Anliegen schaden. „Wir können über alles reden, streiten und diskutieren. Aber die Schwelle zur Gewalt darf dabei nie überschritten werden.“

    Verärgert zeigte sich Dressel darüber, dass Grüne und Linkspartei auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes aufwerfen: „Man darf Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Zu glauben, die Polizei habe angefangen, ist absurd.“

    Auch CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich verurteilte die Gewalttaten mit deutlichen Worten. „Die Hamburger haben die Schnauze voll von den Krawallen linksradikaler Chaoten. Hamburgs Polizistinnen und Polizisten sind Bürger unserer Stadt. Sie sind unsere Nachbarn, unsere Freunde, unsere Familienmitglieder“, sagte Wersich. Angesichts der jüngsten Angriffe auf Polizisten im Dienst sei es die Pflicht der Politik und aller Bürger, der Polizei den Rücken zu stärken. Ähnlich sieht das die FDP: „Die brutalen Überfälle auf Polizisten durch die linksautonome Szene müssen durch alle demokratischen Kräfte in der Bürgerschaft klar und deutlich verurteilt werden. Es reicht nicht, wenn die Linke vor Demonstrationen Anti-Gewalt-Appelle mitunterzeichnet, nach den schlimmen Übergriffen auf Polizisten aber schweigt oder sogar unterschwellige Sympathie erkennen lässt. Wer so handelt, sät neue Gewalt und verlässt die Solidarität der Demokraten“, sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion in der Bürgerschaft, Carl Jarchow. Er forderte den Senat auf, ein Handlungskonzept gegen linksradikale Gewalt vorzulegen.

    Konkrete Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Die Ermittlungen des Staatsschutzes sollen aber auch in Richtung der polizeibekannten „Reisegruppe Kiez“ gehen. Hinter dem Namen verbergen sich mehr als 100 Gewalttäter, die als FC St.-Pauli-nah gelten und unter dem Deckmantel des Fußballs Straftaten begehen. So tauchten sie in der Vergangenheit auch bei Krawallen im Schanzenviertel als Gewalttäter auf.

    Die Polizei hatte bereits nach dem ersten Angriff auf die Davidwache kurz vor Weihnachten reagiert. Das Konzept zur Eigensicherung wurde geändert. Mindestens vier Beamte sollen jetzt beim Einschreiten auf dem Kiez oder in der Schanze gemeinsam eingesetzt werden. Aber selbst das könnte nicht mehr ausreichen, befürchtet Freddy Lohse von der Deutschen Polizeigewerkschaft. „Am Wochenende wurde eine weitere Schwelle überschritten. Wir haben es mit einer neuen Dimension der Gewalt zu tun“, sagte Lohse. „Polizeikräfte müssen jetzt damit rechnen, dass sie jederzeit und völlig grundlos angegriffen werden.“

    Lohse fordert eine Anpassung der Polizeiausrüstung. Man habe zur Abwehr von Angriffen Pfefferspray, den Schlagstock oder, als letztes Mittel, die Schusswaffe. Lohse plädiert für eine Ausstattung, die die „Lücke“ zwischen den aus nächster Nähe einzusetzenden Mitteln und der Schusswaffe schließt. Taser (Elektroschockpistolen) seien nötig. Am 1. Januar will die Gewerkschaft während des Neujahrsempfangs des Bürgermeisters eine Mahnwache vor dem Rathaus abhalten. Dabei geht es um die Übergriffe, aber auch um die Beförderungssituation bei der Hamburger Polizei. Ein Zeichen wollen die Demonstranten damit auch gegen den – aus ihrer Sicht – wenig anerkennenden, internen Umgang mit Polizisten nach den jüngsten Krawallen mit verletzten Beamten in Hamburg setzen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert den Senat dazu auf, von weiteren Sparmaßnahmen abzusehen und Beförderungen nicht auszusetzen.

    Polizei demonstriert gegen Sparpolitik

    Artikel erschienen am 31.12.2013
    André Zand-Vakili und Andreas Dey

    http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article123421539/Hamburg-solidarisiert-sich-mit-der-Polizei.html

  15. Ich habe seinerzeit gelesen, dass Schumi und seine Frau, als sie anfangs in der Schweiz lebten und Schumi schon etliche Millionen verdient haben musste, immer Konfitüre auf Vorrat in Deutschland kauften, weil die in Deutschland viel billiger war als in der Schweiz.

    Darüber kann man jetzt denken, wie man will, aber eigentlich finde ich es ganz sympathisch, dass auch Millionäre preisbewusst einkaufen.

  16. Abgesehen von den exorbitanten Ste?ern in Deutschland dürfte für Schummi wichtig sein das er in der Schweiz recht unbehelligt leben kann!
    Könnte sich jemand vorstellen das Michael Schumacher in der Verbandsklasse mit seiner Amateurmanschaft als ganz normaler Spieler kickt ohne das hunderte Zuschauer kommen unr um ihn zu sehen ? Zumindest zu seiner aktiven Zeit unvorstellbar! Und für jeden Neidhammel: welcher Finanzbeamte waere denn bereit an Stelle Schumachers bei einem F1 Unfall zu sterben ? Also alles was ich sagen kann ist das ich ihm beste Genesung wünsche!

  17. OT

    leider geht es auch im neuen Jahr mit dem unseligen NSU Prozess weiter. Hier mal ein interessanter Artikel , welcher sich mit dem Thema Polizisten Mord in Heilbronn auseinander setzt. Lesenswert, weil eben auch auf die vielen offenen Fragen hingewiesen wird.

    „MICHÈLE KIESEWETTER
    Das größte Rätsel des NSU-Terrors

    Warum wurde die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet? Wieso endete die NSU-Mordserie danach abrupt? Im NSU-Prozess soll der damals schwer verletzte Beamte Martin A. aussagen. Doch der hat Angst.

    Wenn er die Wahl hätte, Martin A. würde am 16. Januar wohl nicht nach München fahren. Er habe Angst, so heißt es im Umfeld des Polizisten. Aber der Kommissar hat keine Wahl, er muss zur Aussage vor dem Münchner Oberlandesgericht bei der Verhandlung gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) antreten.

    Er ist sogar Nebenkläger, denn er wurde selbst zum Opfer. Das baden-württembergische Innenministerium als sein Arbeitgeber hoffte zeitweise, dass der 31-Jährige wenigstens durch eine Maske geschützt werden könne vor neugierigen Blicken im Zuschauerraum oder dass er per Videoübertragung vernommen werden könne wie jüngst die alte Nachbarin von Beate Zschäpe.

    Doch beides erscheint eher unwahrscheinlich. Klar ist nur: Die Vernehmung von Martin A. ist eine der spektakulärsten Befragungen im gesamten Prozess – auch wenn er nur ganz wenige Erinnerungen hat. Denn A. ist vermutlich der einzige Mensch, der einen aus nächster Nähe verübten Mordanschlag des NSU durch eine Schusswaffe überlebt hat.

    ER KÄMPFTE SICH DURCH DIE REHABILITATION

    Mit seiner jungen Kollegin Michèle Kiesewetter wurde der damals 24-Jährige am 25. April 2007 mittags gegen 14 Uhr in Heilbronn überfallen. Während er schwer verletzt mit einer Kugel im Kopf überlebte und sich durch eine monatelange Rehabilitation ins Leben zurückkämpfte, starb die 22-jährige Beamtin durch die Schüsse auf sie. Bisher hat Martin A. noch nie öffentlich ausgesagt.

    Das Innenministerium hat den Mann, der mittlerweile als Kommissar im Innendienst arbeitet, systematisch abgeschottet vor Anfragen. Laut „Stuttgarter Zeitung“ hat der Polizist auch schriftlich bei seinen Vorgesetzten darum gebeten, man möge ihn nicht „der Öffentlichkeit preisgeben“.

    Ob er sich vor Racheakten Rechtsextremer fürchtet oder Angst hat vor einer wiederkehrenden Traumatisierung, wenn er das Drama nochmals durchleben muss, ist unklar. Aber offenbar hat sich seine mentale Verfassung seit Auffliegen des NSU deutlich verschlechtert. Daher verzichtete sogar der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages auf eine Vorladung von A. Und das, obwohl der Mord an Kiesewetter und der versuchte Mord an A. die mit Abstand rätselhafteste Tat in der Mordserie des NSU ist.

    KEINE RÜCKSICHTNAHME MÖGLICH

    Im Gericht in München jedoch war eine solche Rücksichtnahme nicht länger möglich. Als Nebenkläger muss A. sich am 16. Januar, einem Donnerstag, den Fragen von Richter Manfred Götzl, der Verteidigung, Bundesanwaltschaft und den Nebenklägern stellen.

    Allerdings kann A. sich nur bruchstückhaft erinnern. Einiges holten Experten unter Hypnose aus dem Gedächtnis des Polizisten heraus. Doch unter solchen Bedingungen erstellte Aussagen sind bei Gericht nicht zulässig. Und da der Fall Kiesewetter beim Berliner Untersuchungsausschuss auch eher marginal behandelt wurde, kann nun auch das Gericht in München nicht auf so ausführliche Akten zurückgreifen wie in den bisherigen Fällen.

    In dem seit Mai laufenden NSU-Prozess wurden bisher die neun Morde an Kleinunternehmern mit ausländischen Wurzeln behandelt, außerdem der Brand in der Zwickauer Frühlingsstraße, der letzten Wohnung des NSU-Trios.

    GERICHTSTERMINE BIS WEIHNACHTEN 2014

    Jetzt wendet sich das Gericht also dem letzten und seltsamsten Mordfall zu, jenem an Michèle Kiesewetter. Danach geht es dann an die Brandanschläge in Köln, jene Taten, bei denen mehrere Dutzend Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

    Im Anschluss werden dann noch die zahlreichen Banküberfälle zu verhandeln sein, die Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Lauf der Jahre begangen haben sollen, um ihr alltägliches Leben, ihre Hobbys und ihre Campingurlaube zu finanzieren. Schon jetzt sind Gerichtstermine bis kurz vor Weihnachten 2014 angesetzt, bis zum Sitzungstag 189. Verhandelt wurde bisher 71 Mal.

    Fast sicher geht der NSU-Prozess also bis ins Jahr 2015. Allerdings gibt Richter Manfred Götzl ein durchaus ambitioniertes Tempo vor, um die Verhandlung nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Das hat allerdings den Nachteil, dass die Pläne allzu oft wieder umgeworfen werden müssen, denn es dauert nun einmal seine Zeit, bis Richter, Verteidiger, Bundesanwälte und mehr als 50 Nebenklagevertreter ihre Fragen gestellt haben.

    Das dürfte auch im Mordfall Kiesewetter wieder so sein. 27 Zeugen will Götzl in nur drei Tagen aufrufen, darunter Martin A. Das kann schlicht nicht funktionieren. Zumindest für die Mutter des toten NSU-Beteiligten Uwe Mundlos jedoch ist Ende Januar ein ganzer Tag reserviert.

    DAS „PHANTOM VON HEILBRONN“

    Der Öffentlichkeit war der Mord an Michèle lange Zeit unter ganz anderen Schlagzeilen vertraut, als nämlich mit großem Aufwand das „Phantom von Heilbronn“ gejagt wurde. DNA-Spuren von der Heilbronner Theresienwiese, dem Tatort, waren überall in der Republik aufgetaucht, was schließlich sogar einen Verdacht auf durchs Land ziehende Sinti und Roma gelenkt hatte.

    Schließlich kam aber zutage, dass lediglich die Wattestäbchen der Tatortermittler verunreinigt gewesen waren. Erst am 4. November 2011 wurde plötzlich klar, dass Kiesewetter und A. offenbar von Rechtsextremisten angegriffen worden waren. Im ausgebrannten Wohnmobil, in dem Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gefunden wurden, fanden sich die Dienstwaffen von Kiesewetter und Martin A.

    In der ausgebrannten Wohnung lagen die Handschellen der Polizistin und eine Jogginghose, an der Blutspuren von Kiesewetter gefunden wurden. In der Tasche der Sporthose steckte noch ein Papiertaschentuch mit DNA-Spuren von Uwe Mundlos. Außerdem wurden zwei in der Wohnung entdeckte Waffen, eine Tokarew TT 33 und eine Radom, als jene identifiziert, mit denen auf Kiesewetter und A. geschossen worden war.

    GEGENSTÄNDE ALS TROPHÄEN

    Warum die Neonazis die Tatkleidung und die Polizeiausrüstung all die Jahre aufbewahrten, ist unklar. Möglicherweise, so eine Hypothese der Ermittler, behielten sie die Gegenstände als Trophäen. Zu guter Letzt hatte sich das NSU-Trio in seinem Bekennervideo auch noch der Tat gerühmt.

    Zu sehen sind Nachrichtenbilder vom Tatort und von der Trauerfeier für Kiesewetter. Wie eine Trophäe wird die Dienstwaffe ihres Kollegen präsentiert. Nahe Heilbronn wurde außerdem knapp 40 Minuten nach dem Mord bei einer Ringfahndung ein Wohnmobil registriert, das offenbar von Uwe Böhnhardt gemietet worden war.

    Damit sollte der Fall eigentlich klar sein – ist er aber nicht. Denn mehrere Zeugen berichten übereinstimmend von weiteren Menschen, die sie am Tatort gesehen haben wollen. Eine Frau berichtete der Polizei von einem Mann mit blutbeschmiertem Arm, der über die Kreuzung lief, ein weiterer Zeuge gab an, drei Verdächtige unterhalb der Theresienwiese gesehen zu haben, zwei Männer und eine Frau mit weißem Kopftuch. Er habe deutlich gesehen, dass einer der Männer Blut an den Händen hatte und sich die Hände im Neckar wusch.

    Ein anderer Mann hat ein Auto warten sehen, auf das eine Person zurannte und hineinhechtete, ebenfalls mit blutbeschmiertem Arm. Das Landeskriminalamt stellte 2009 die Hypothese auf, an der Tat seien womöglich bis zu sechs Personen beteiligt gewesen. Es wurden auch zahlreiche Phantombilder erstellt, doch nie wurde mit einem von ihnen gefahndet. Die Ermittler hielten die Angaben für unglaubwürdig.

    ES MÜSSTE ALLES DURCHLEUCHTET WERDEN

    Doch wie mittlerweile klar ist, haben sie so viele Fehler gemacht, dass eigentlich alles noch einmal durchleuchtet werden müsste. So wurde darauf verzichtet, die persönlichen Mails von Michèle Kiesewetter zu sichten. Dabei hatte angeblich ihr Patenonkel, ein Polizist aus Thüringen, acht Tage nach dem Mord an der jungen Frau zu Protokoll gegeben, seiner Meinung nach gebe es einen Zusammenhang mit den „Türkenmorden“.

    Mittlerweile will der Mann zu dieser Aussage nicht mehr Stellung nehmen – und dazu, wie er so kurz nach der Tat diesen ungewöhnlichen Zusammenhang herstellte. Weitere Fragen werfen Kontakte eines Vorgesetzten von Michèle Kiesewetter in die rechte Szene auf: Der Polizist war zeitweise Mitglied in einem schwäbischen Ableger des rassistischen Ku-Klux-Klan (KKK). Und die beiden ganz großen Fragen sind: Warum endete die Mordserie des NSU abrupt nach dem Fall Kiesewetter? Und warum wurde die junge Frau, eine Deutsche, überhaupt angegriffen?

    Der Obmann der CDU im Untersuchungsausschuss des alten Bundestags, Clemens Binninger, hatte im Oktober gemahnt: „Wir haben uns im Ausschuss nur zweieinhalb Tage mit dem Fallkomplex Heilbronn beschäftigt. Da sind so viele Fragen offengeblieben. In anderen Bundesländern werden die in Untersuchungsausschüssen der Landtage geklärt.“ Einen Untersuchungsausschuss lehnt das SPD-geführte Innenministerium von Baden-Württemberg aber vehement ab.

    Artikel erschienen am 04.01.2014
    Hannelore Crolly
    http://mobil.abendblatt.de/politik/deutschland/article123521793/Das-groesste-Raetsel-des-NSU-Terrors.html?cid=politik

  18. #18 Made in Germany West (04. Jan 2014 11:11)

    …eigentlich finde ich es ganz sympathisch, dass auch Millionäre preisbewusst einkaufen.

    ———————————-

    Ich habe mal Selbiges von Bill Gates gelesen, obwohl der sogar Super-Milliardär ist. Vielleicht ist man „vernünftig“ wenn man in der Lage ist sich „seins“ (Seriöses) selbst zu erarbeiten und es auch tut.

  19. Ich verstehe Michael Schumachers entscheidung die Schweiz als seine Heimat zu betrachten voll und ganz.
    Da ich Väterlicher seitz von Donauschwaben abstamme die wärend des Krieges ihre Heimat verlassen mußten und in BW eine neue heimat gefunden haben um so mehr.
    Aber auch das gebaren unserer Politiker und meiner Landsleute geht mir zuhnehmend auf den Seier.
    Auch ich könnte mir vorstellen die Schweiz als Wahlland zu nehmen.
    Und wenn ich die Möglichkeiten eines M. Schumachers hätte, würde ich es ihm gleichtun.
    Ich bin deswegen aber nicht neidisch auf ihn.
    Es währe schön wenn er Genesen würde, hier muß man abwarten.
    Aber gerade wegen des Roten Mobs in DE wünsche ich mir die volle Genesung um so mehr.

  20. Ich meine, dass man den Begriff Heimat durchaus weiter fassen kann. Natürlich bleibt der Ort an dem ich aufgewachsen bin meine alte Heimat.

    Aber wenn die Liebe, der Job und/oder eigene Kinder mich an einen anderen Ort verschlagen, dann bin ich gerne bereit, diesen neuen Ort zu meiner Heimat zu machen.

    Heimat kann flexibel sein.

  21. Wer den Globalismus will, der wird sich dadurch einhandeln, dass Leistungstraeger und Vermoegenswerte emigrieren. NRW hat kein Potential zum Wohlfuehlen, ganz unabhaengig vom Steuersatz. Die Zuwanderung wird der Region in den naechsten Jahren ohnehin den voelligen Rest geben. So wie die Generation der deutschen Grundschueler sich bereits was anderes suchen muss, wird sich dieser Trend schliesslich auf alle Altersgruppen ausweiten.

    Was anderes: Der Hammer ist doch, dass jetzt einfach die Legislaturperiode auf 5 Jahre erweitert wird. Die Begruendung lautet, die Koalitionsverhandlungen dauern so lange und die Regierungen brauchen mehr Zeit um gewisserweise frei vom Waehlerwillen ihre „Reformen“ zu etablieren. Dabei sind Koalitionsverhandlungen und Koalitionsvertraege gar nicht vorgesehen im GG. Genau genommen sind sie verfassungswidrige unerlaubte Absprachen, ein Form der Korruption. Das ist so, wenn ein Fusballspiel nicht nach festgesetzten Regeln ablaueft sondern nach einem vertragswerk, dass die Mannschaften vor Spielbeginn vereinbaren. Auch soll in der Demokratie verhindert werden, dass Regierungen zu lange dran sind, damit der Waehler ggf. Fehlentwicklungen stoppen und rueckgaengig machen kann. Welcher Waehler moechte denn immer seltener waehlen? Die Irrenanstalt BRD schafft alles ab und mindert es ins wertlose. Die einzigen die das wollen, sind die die fuer Posten aufgestellt wurden. Die Initiative ging wohl von Gabriel aus. Unfassbar, wie gierig der direkte unmittelbare Vorteil wahrgenommen wird.

  22. „Sein Bruder Ralf ist ihm sehr ähnlich“

    Das bestreite ich… ein krebskranker Bekannter erzählte mir vor einigen Jahren, das die Brüder Michael + Ralf das Krankenhaus im Rahmen einer PR-Aktion besuchten. Während Ralf sich verzog als die Kameras weg waren, interessierte sich Michael (subjektiv) wirklich für die Krebspatienten.

    Ralf ist bekanntlich homosexuell und nur mit dem Boxenluder verheiratet worden, um den Schein der Formel 1 – Welt aufrecht zu halten. Ein Bekannter von mir (in der „Szene“ der Reichen + Schönen unterwegs…) erzählte mir, das der Lebensgefährte von Ralf wohl in Süddeutschland zu Hause ist…

    …nur so als Information…

  23. Dazu ein nachdenklicher Leserkommentar in der FR:

    04.01.2014
    10:37 Uhr
    Pohlemil sagt:
    Vorgestern starb ein Baggerfahrer, als er eine Bombe in einem Schutthaufen barg. Kennen wir den Namen? Nehmen die Medien teil am Schicksal seiner Familie? Die Bombe gab es, weil Deutsche einen Krieg begannen. Ihm schulden wir Anteilnahme und allen, die sich in Zukunft dem gleichen Risiko aussetzen, Respekt. Sie riskieren ihr Leben nicht für Ruhm, sondern für die Gemeinschaft und für einen bescheidenen Unterhalt. Vom hart verdienten Lohn zahlen sie Steuern – Steuern in ihrem Land. S i e sind die Patrioten, die wir brauchen und um die wir trauern sollten.

    http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-zu-michael-schumacher-wir-schumachers,1472602,25786142.html

    Den reflexhaften Hinweis auf „deutsche Schuld“ am Krieg übersehe ich jetzt mal. Ansonsten stimme ich dem Leser zu.

  24. Wer um Himmels Willen nochmal ist dieser Michael Schumacher und was genau hat er mit PI zu tun?

  25. #4 Eule53 (04. Jan 2014 10:37)

    …und finde, dass er mit seinem unbeugsamen Willen, seiner enormen Energie und seiner kompromisslosen Leistungsbereitschaft ein Vorbild für unsere Bevölkerung ist.
    ++++

    Gewiss – er hat viel großes geleistet.

    Aber nicht als Steuerzahler!

    Wenn ich das schon höre…

    Ich persönlich würde als Steuerzahler gerne mehr, oder aber auch gerne weniger leisten.

    Kommt darauf an, wie der Staat die sauer verdienten Kröten verwendet.

    Aktuell verwendet der Staat MEIN GELD UND DAS ALLER LEISTUNGSTRÄGER mitnichten im Sinne des deutschen Volkes und derjenigen Zuwanderer, welche dieses schöne Land als Chance und nicht als Anspuch sehen.

    Wenn ich also die Chance sehen würde, durch meine Abgaben nicht mehr ein System finanzieren zu müssen, das an der Abschaffung der Identität meiner und meiner Nachfahren arbeitet, so würde ich diese ergreifen.

    Jede andere Reaktion zeugt von Blödheit.

    Übrigens: Jedem in diesem Land, der identitäre Probleme hat, empfehle ich einen Besuch des Deutschen Museums in München. Nirgendwo sonst wird so vor Augen geführt, was dieses Volk ausmacht, was dieses zu leisten vermag, seine Rolle und Bedeutung für die Weltgemeinschaft.
    Klar wird aber auch, dass dieses Land mit dem derzeitigen, zerbrechlichen Wohlstand, gerade einmal seit 40 Jahren gesegnet ist, dieser nicht vom Himmel fiel, sondern von den Vorfahren erarbeitet wurde.
    Was aktuell passiert, zeigt schon wieder in die Gegenrichtung: Schulden werden auf Teufel komm raus gemacht, 150 Millionen Euro in der Eurozone pro Stunde (!!!)
    Selbst wer nur mit mathematischen Grundkenntnissen gesegnet ist weiss, dass dieser Dämmerzustand, in welchem dieses Volk aktuell sediert gehalten wird, schon bald einem bösen Erwachen weichen wird.

  26. Ja, 1989 – war das noch eine herrliche Zeit. Damals war die Bedrohung durch Moslems, Orientalen und Osmanen noch nicht allgegenwärtig, wenn natürlich auch schon latent vorhanden.

    Schumacher verdient, dass man ihm gute Genesung wünscht. Nichtsdestotrotz bleibt er wie auch Beckenbauer und andere ein Steuerflüchtling und begeht damit Verrat am Vaterland. Ohne die riesige Fan-Gemeinde in Deutschland wären sie nicht so extrem reich geworden.

  27. Bin weiß Gott kein Formel 1 Fan und auch keiner von Michael Schumacher (trotzdem tut es mir natürlich leid)…aber wenn immer und immer wieder auf dessen „Steuerflucht“ hingewiesen wird: WER von uns würde es nicht tun…dahin gehen, wo man seine Kohle behalten kann und selbst bestimmen kann, WER und WAS von seinem Geld profitiert?
    Ich hätte nichts gegen meine Steuernachzahlung von 2 Monatseinkommen in von 2012, wenn ich bestimmen könnte, wo das Holz hingeht. Würde ich wissen, davon wird eine Schule mit Fachkabinetten ausgestattet oder wirklich Hochbegabte erhalten davon Förderung, dann könnte ich damit leben, wenn auch nicht jubeln. So aber stinkt mich das immer an, wenn ich Jahr für Jahr einen dicken Batzen ans Finanzamt überweisen muss.

  28. Vor allem ist Michael Schumacher in den letzten Jahren sehr großzügig gewesen, hat viele Millionen u.a. für Elbe-Flutgeschädigte, Tsunami-Opfer und die Clinton-Stiftung gespendet. (Er sprach nicht darüber.) Das soll man bitte auch im Hinterkopf behalten, wenn man über den vermeintlichen Steuerflüchtling redet.
    #getwellschumi

  29. Irgendwie erscheint mir das Ganze etwas undurchsichtig.

    Es hiess, er fuhr auf einer gesperrten Piste oder gar abseits der Piste. Wer das Risiko sucht, wird es früher oder später finden.

  30. #27 Johann
    Ganz ähnlich sehe ich das auch. Allerdings habe bei dem Hype um Schuhmacher (mit Massen von Fans vor dem Krankenhaus) nicht nur an den Baggerfahrer und andere Arbeitsunfälle gedacht, sondern vor allem an die zahllosen totgeschwiegenen Opfer von Kopftretern, die genauso ein schweres Schädelhirntrauma erlitten haben wie Schuhmacher und oft ihr Leben lang behindert bleiben. Diese Männer waren auf dem Heimweg von der Arbeit und benutzten die umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel. Sie verpesteten nicht mit sinnloser Raserei die Luft. Sie sind oft Handwerker, die einer für uns alle nützlichen Tätigkeit nachgehen. Dennoch werden sie als Kassenpatienten sicher nicht so intensiv betreut wie die sogenannten VIPs. Keiner geht für sie auf die Strasse. Ich empfinde das als beschämend und geradezu obzön.

  31. #16 Ritter der Schwafelrunde (04. Jan 2014 11:05)

    #28 rene44 (04. Jan 2014 12:00)

    danke stimme ihnen beiden zu!!!

    #27 johann (04. Jan 2014 11:37)
    ja, dagegen ist der hype der um diesen im kreisfahrer getrieben wird, einfach nur peinlich.
    der konnte nur „leistung“ bringen, weil irgendjemand mal das auto erfunden hat, weil tausende von fans ihr sauer verdientes geld für eintrittskarten, fanartikel, etc. investiert haben.

  32. Es ist schon erstaunlich, wie dressiert ein Großteil der Deutschen ist. Und das scheint leider auch für viele PI Leser zu gelten. Der deutsche Staat hat noch niemals so viele Steuern eingenommen wie im abgelaufenen Jahr. Noch nie wurde der Steuerbürger so lückenlos überwacht, ausgeschnüffelt per Kontenabfrage und Zollkontrollen. Noch nie war die Steuerquote so hoch. Die Bundesländer überbieten sich im Wettlauf, wer die Grunderwerbssteuer als schnellstes anhebt.

    Gleichzeitig wurden die Steuereinnahmen selten zuvor sinnloser verballert. Die Einnahmen kommen weder der Infrastruktur noch den (Bio-)Deutschen zugute. Stattdessen wird das Geld verbraten, um unsere Freunde aus Osteuropa oder Lampedusa durchzufüttern. Und wenn dann noch was bleibt, werden halt ein paar Gender-BeraterInnen eingestellt.

    Wenn es nun jemand wie Michael Schumacher schafft, diesem Moloch zu entkommen, sollte man ihm eigentlich Anerkennung zollen. Nicht so der deutsche Kleinbürger. Statt dass sich der Frust gegen die unersättliche Gier des Fiskus richtet, beschimpft er Schumacher als Vaterlandsverräter und Steuerflüchtling. Das ist so, als würde man jemanden verurteilen, nur weil er sich vom Taschendieb nicht hat bestehlen lassen. In dieser Eigenschaft unterscheidet sich der Durchschnittsdeutsche ganz erheblich vom Rest Europas. Es gibt wohl auch kein zweites Land, in dem erfolgreich Wahlkampf mit Steuererhöhungen betrieben wird. Warum hat „der Deutsche“ nur so einen an der Waffel, fragt man sich unausweichlich.

  33. Kontrovers…ich sehe es genau so…wie viele andere hier…er hat ein Vermögen von über 500 Millionen Euro..und verpisst sich, aus Deutschland…Beantragt aber sogar, in der Schweiz lebend…Kindergeld….von unseren Steuergeldern…mein Mitleid hält sich in Grenzern….

  34. Heimat ist da wo man sich wohlfühlt.

    Ich bin kein Fan von Michsel Schumacher, zolle ihm aber Respekt und wünsche ihm stellvetretend für die vielen anonymen Unfallopfer gute Genesung.

    Wäre ich so reich, ich wüßte nicht ob ich meine Steuern in Deutschland zahlen würde. Deshalb breche ich auch nicht den Stab über Leute die dem Deutschen Steuergesetz legal entfliehen.

    Die Deutsche Politik gefällt mir überhaupt nicht.

  35. Das was sich die meisten Menschen an Mut mühsehlig antrainineren müssten, hat St. Michael halt als Tugend, als Talent so mitbekommen.

    Dieser Mut ist ganz selten, vor allem im politischen Deutschland…

  36. @ 36 J_B

    ….Das ist so, als würde man jemanden verurteilen, nur weil er sich vom Taschendieb nicht hat bestehlen lassen…..

    Hervorragend 😀

  37. Wenn ich könnte, würde ich diesem gesinnungsdiktatorischen linksgedrehten Buntland keinen Cent Steuern zahlen. Als Angestellter ist es jedoch nicht möglich. Ich bin mir sicher, 99% der Bevölkerung würden es auch tun, wenn sie könnten. Alles andere ist Heuchelei, Neid und Lüge…
    Respekt und meine besten Wünsche an Schumi, der sich mit eisernem Willen, Talent und Durchhaltevermögen zum Spitzensportler und Vorbild für Leistungswillige hochgearbeitet hat. Ich hoffe und bete für ihn, daß er voll genesen kann.

  38. @#37 Elmar Vogel (04. Jan 2014 13:11)

    >>>>…..Beantragt aber sogar, in der Schweiz lebend…Kindergeld….von unseren Steuergeldern…mein Mitleid hält sich in Grenzern….<<<<<
    Hat er das wirklich gemacht? Schon mit den Milllionen im Rücken" Oder als er noch jung war und das Bankkonto klein?
    Gibt es Quellen oder Belege für den Kindergeldantrag?

  39. So Leid es mir tut und bei allem Mitgefühl für Herrn Schumacher – aber einen Menschen, dessen ‚Beruf‘ es ist, in einem Automobil unablässig im Kreis herum zufahren, als „Sportler“ zu bezeichnen, ist doch wohl ein bisschen stark.

  40. So Leid es mir tut und bei allem Mitgefühl für Herrn Schumacher – aber einen Menschen, dessen ‘Beruf’ es ist, in einem Automobil unablässig im Kreis herum zufahren, als “Sportler” zu bezeichnen, ist doch wohl ein bisschen stark.

    So leid es mir tut, aber wenn man keine Ahnung hat … Menschen wie Ihnen, bar jeglichen sportlichen Verständnisses, würden die G – Kräfte wahrscheinlich schon in Runde 1 des Garaus machen.

  41. Hamm: „Südosteuropäische“ Räuber überfallen Jugendlichen (wie immer ist die vollständige Täterbeschreibung nur im Polizeibericht):

    HAMM – Attackiert, in einen Hinterhof gezerrt, zu Boden getreten, durchsucht und schließlich beraubt – das musste am Freitagabend ein 17-Jähriger auf der Hammer Meile erleben. Die Täter sind flüchtig.

    Das 17-jährige Opfer hatte am Freitagabend gegen 21.40 Uhr vor einer Gaststätte an der Südstraße gestanden. Dort wurde er von vier Tätern attackiert und in den Hinterhof des Marienhospitals gezerrt.

    Die jugendlichen Täter verlangten die Herausgabe von Wertgegenständen. Als sich der junge Mann verweigerte, wurde er ins Gesicht geschlagen und getreten. Am Boden liegend, wurde das Opfer durchsucht. Die Täter nahmen ihm eine geringe Menge Bargeld und ein Smartphone ab.

    Sie flüchteten nach der Tat in Richtung Caldenhofer Weg. Eine Fahndung verlief zunächst erfolglos. Die vier Täter sind etwa 16 bis 17 Jahre alt.

    Der Jugendliche wurde bei der Tat leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381/9160 zu melden.

    http://www.wa.de/lokales/hamm/stadt-hamm/brutal-attackiert-hinterhof-marien-hospital-hamm-ausgeraubt-3298188.html?cmp=defrss

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65844/2632417/pol-ham-strassenraub-in-der-innenstadt

  42. #30 Mountainarcher (04. Jan 2014 12:04)

    Nichtsdestotrotz bleibt er wie auch Beckenbauer und andere ein Steuerflüchtling und begeht damit Verrat am Vaterland.

    Nehmen Sie es mir nicht übel aber das sehe ich etwas anders.

    Im Jahre 2014 und dem vorherrschenden Zustand unseres Vaterlandes unter in Betrachtziehung von welchen Vaterlandsverrätern Deutschland regiert wird, ist jedes Zahlen von auch nur einem Euro an Steuerern eher eine Unterstüzung von Vaterlandsverrätern und damit echter Verrat am Vaterland.

    Sie verstehen?

    Es ist ein Akt von Widerstand Steuer zu vermeiden wo es nur geht um den Volksvernichtern die Möglichkeit zu ihrem Handeln zu entziehen!
    (Natürlich nur wenn man es aus dieser Überzeugung heraus macht. Ansonsten ist es nur blanke Geldgier oder Egoismus!)

  43. #37 Elmar Vogel

    „Kindergeld beantragt“

    ich weiß nicht ob es stimmt, aber selbst wenn er es macht, warum nicht! Die halbe Welt zahlt im BRD-Buntland keine Steuern, bezieht aber im Ausland Kindergeld für angebliche dort lebende „deutsche“ Kinder.

    Fragen sie mal z.B. bei der BRD-Botschaft in Pakistan nach, deren Hauptbeschäftigung ist es mittlerweile, die wachsende „deutsche“ Minderheit in Pakistan zu betreuen! Die Europäer sind wohl dem Wahnsinn anheim gefallen, bevor sie anfingen jedem dahergelaufenen Asylbetrüger die Staatsbürgerschaft hinterherzuwerfen. Wenn ich 500 Mio. auf dem Konto hätte würde ich auch abhauen, und meine Kohle nicht den unsere Steuergelder verschwendenden sozialistischen Buntland-Politikern in den Rachen werfen, und schon gar nicht, den schwarz-rot-grünen Kryptokulturmarxisten in NRW. Meinen Landsleuten in NRW käme meine Steuerkohle eh nicht zu gute, die NRW-Politiker würden es nur für den Aufbau des Kalifats oder ähnlichen selbstzerstörerischen sozialistischen Unsinn verschwenden (siehe Armutseinwanderung in Duisburg od. Dortmund).

  44. #43 Haudraufundschlus (04. Jan 2014 13:52)

    „So Leid es mir tut und bei allem Mitgefühl für Herrn Schumacher – aber einen Menschen, dessen ‘Beruf’ es ist, in einem Automobil unablässig im Kreis herum zufahren, als “Sportler” zu bezeichnen, ist doch wohl ein bisschen stark.“

    Sie saßen wohl noch nie in einem Rennwagen oder in einem Kart. Das was Sie im Kreis fahren nennen, ist Hochleistungssport. Beim Rennsport wirken extreme Kräfte (G-Kräfte) auf den Körper ein. Fahren Sie mal eine Stunde mit solchen Geschwindigkeiten durch die Kurve. Dann merken Sie wie anstrengend das für Körper und besonders auch für ihren Kopf und Nacken ist. Ein Formel Fahrer verliert im Rennen bis zu 3 Kilogramm an Gewicht.

    Außerdem haben wir der Formel 1(Rennsport insgesamt) vieles zu verdanken, was auch unsere stinknormalen Autos heute sicherer macht.

    Weiterhin alles Gute Michael Schumacher.

  45. Die meisten von uns werden niemals in ihrem Leben in der Lage sein,sich den Tentakeln des Fiskus zu entziehen,außer man begibt sich auf das niedrigste noch verbliebene Niveau im Niedriglohnsektor oder bezieht gleich Hartz4.Die Bürde,einen Großteil seines Einkommens in die Verschleuderungsmaschenerie unserer Regierung dahinschwinden zu sehen,läßt schnell Neid gegenüber den wenigen Privelegierten aufkeimen,die selbst entscheiden können,wieviel und wem sie etwas zukommen lassen.Mich persönlich schmerzt jeder Cent den ich erwirtschafte und an die rollende Zeitbombe zwangstransferiere.Nicht weil ich geldgierig bin.Nein!Weil mein sauer verdientes Geld regelrecht verbrannt wird.Die Steueroasen sind nicht Lichtenstein oder Schweiz.Sie heißt Finanzministerium.
    Achja.Alles Gute Schumi.Ich hoffe Du packst das.

  46. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand die Schweiz (oder irgend ein anderes Land) als seine Heimat bezeichnet.

    Ich habe auch ncihts dagegen, wenn jemand wegzieht, um nicht Steuern an unserern Staat zu zahlen.

    Aber dann bitte richtig. Deutsche Staatsbürgerschaft abgeben und die des neuen Landes annehmen.

    Wogegen ich etwas habe ist, weiterhin Deutscher sein zu wollen (also die Rechte haben) aber nicht zu leisten (sich vor den Pflichten drücken).

  47. Leider schwappt der Boulevard jetzt auch bei PI rein, sehr bedauerlich.
    Und so bedauerlich jeder Unfall ist, kann ich den Hype um einen Sportler nicht nachvollziehen, dessen Leistung darin bestand, mit schnellen Autos im Kreis zu rasen und damit Millionen abzukassieren, von verdienen will ich jetzt mal nicht reden. Hätte er wenigstens den Anstand besessen und hier Steuern gezahlt, wäre es noch ok. Aber so kann ich die Vorbildfunktion dieses Michael Schumacher nirgends erkennen. Trotzdem wünsche ich ihm gute Besserung.

  48. Ich mache Stürzenberger keinen Vorwurf,daß er seine Symphatie f. Sch. raushängen lässt.
    Ich mache Scheich Mohammed aus Dubai keinen Vorwurf,dass er Sch. eine 5 Millionen € Insel schenkt.
    Ich mache Sch. keinen Vorfurf,daß er sich mit dem Erlös aus Brot und Spiele in eine Steueroase absetzt.
    Aber ich mache ihm einen Vorwurf ,wenn er meint kluge Ratschläge an Deutschland geben zu müssen.
    Aber ich mache vor allem solchen Schleimhaufen wie Merkel einen Vorwurf,wenn sie meint es sei ihre Aufgabe Sch. zu allem möglichen öfftl. zu gratulieren oder ihm gute Genesung zu wünschen.
    Sch. ist hier raus sus dem Rennen, sein gutes Recht, aber er ist dann raus.
    Eine bodenlosr Frrchheit der Stasi Merkel kein Wort ueber inen steuerzahlenden, wirklich arbeitenden Baggerfahrer zu verliern,derbstirbr ,und gleichzeitig einem Opfer eines Freizeitunfalls mit eigens eingeflogenem Hirnspezialisten auch noch extra vor laufender Kamera gute Besserung zu wünschen.
    Ein verkommenes Land. Passt ja auch zur Geburtstagsparty von Merkel f. Josef Ackermann

  49. ach soooo, das ist ein Rennfahrer.
    Da wird einiges klarer.
    Sport ist ja ein Massenphänomen.

    Eierlaufmarathon, Schnitzeljagdolympiade- bitte sehr, von mir aus. Wettbewerbswahn, er war 0,000051 Millisekunden vor der erwarteten Zeit da, Wahnsinn.Und nach der Statistik der erste, der nach 1963 diese Bestmarke erzielte, wie aufregend. Wer das verpasst, ist bedauernswert weit weg vom Leben.
    Im Grunde von den Medien gepusht, um von Problemen abzulenken. Wer sich daran erfreut, soll es tun.

    Dass man daraus eine Religion machen muss, ist unumgänglich, aber wenn die dazu führt, dass man den Bezug zu PI an den Haaren herbeierfinden muss macht das schon nachdenklich.
    Jetzt auch noch systemkonforme Berichterstattung auf PI ????
    Soll ich mir die BILD holen?

    Man hirnt sich ab nach einem Hintergrund, der um sieben Ecken rum doch irgendwie PI sein könnte, dabei zeichnet sich PI eben angenehm dadurch aus, dass es unbedeutende Themen erst gar nicht bringt.

    Gleich 2, in Worten: zwei Artikel auf PI, und überall dieselbe Gretchenfrage, ob es nun für ihn angemessen ist, Steuern zu umgehen oder nicht.
    Als ob das irgendeiner nicht machen würde, der Gelegenheit dazu hat. Und das sind tausende.
    Als ob das nicht längst abgehakt wäre, jeder weiß es.

    Alles Gute für alle Verletzten, mögen sie genesen und wieder zu Kräften kommen, aber alles andere ist nichts als ein Sack Reis, der in China steht und nicht mal umgefallen ist.

    Wo ist er denn, der neue Josef Schindler, der Juden und Christen vor der Abschlachtung rettet?
    Hat der König des Kreisverkehrs je seinen Namen dazu benutzt, um auf die Missstände in Deutschland hinzuweisen? Sollte er ja nicht. Wegen der Polarisierung, Fanpflege.

    Nein, ob er Schumacher oder Vettel heißt, ein netter Kerl ist oder nicht, er ist und bleibt unbedeutend, ganz einfach weil er im Kreis fährt..

  50. #29 Poli Tick (04. Jan 2014 12:03)
    Ich persönlich würde als Steuerzahler gerne mehr, oder aber auch gerne weniger leisten.
    Kommt darauf an, wie der Staat die sauer verdienten Kröten verwendet.
    ++++

    Zustimmung!

    Und wenn der „Staat“ denn nun eine vernünftige Ausgabenpolitik betreiben würde, dann sollte auch bitteschön ein gerechte Besteuerung durchgeführt werden.
    Was unsere linken Vögel im Bundestag und in den landes- und kommunalen Plenen machen, kommt einer Enteignung des Mittelstandes und der „Oberschicht“ gleich!
    Insofern kann ich Schumi wenigstens teilweise verstehen!

  51. #28 rene44:

    Wer um Himmels Willen nochmal ist dieser Michael Schumacher und was genau hat er mit PI zu tun?

    Michael Schumacher hat mit PI zu tun, weil Michael Stürzenberger Michael Schumacher 1989 interviewt hat und daher aus aktuellem Anlass einen seiner allseits beliebten „Ich über mich“-Artikel platzieren kann.

  52. Gestern hatte einer der größten deutschen Sportler seinen Geburtstag …

    Er ist KEIN DEUTSCHER Sportler.
    Er fuhr ja FERRARI, also für ITALIEN.
    Von der Steuerflucht in die Schweiz ganz zu schweigen.

    Schumacher hat sich schon längst in allen Belangen von Deutschland freiwillig verabschiedet.
    Daher ist es nicht ersichtlich, warum er hier verehrt werden soll.

    Und was das Fahren im Kreis auf lärmenden und stinkenden Kisten mit SPORT zu tun hat, ist mir auch ein Rätsel.

    Kümmern wir uns lieber um Tausende hier lebende Deutsche, die nach dem orientalischen Kopftreten im Krankenhaus landen,
    als um einen Steuerflüchtigen, der schon längst mit uns nichts zu tun haben will.

  53. @#58 Heta (04. Jan 2014 15:58)

    Du enttäuschst mich Heta. 😀

    Du interessierst dich für Schumacher (wie Du in einem anderen Thread geschrieben hast).
    Von einer intelligenten Frau wie Du, erwarte ich, dass du diese billige Show (Fahren im Kreis) zutiefst verachtetest.

    Ich hoffe, dass Du dich besserst.
    😀 😀 😀

  54. BILD erfuhr, dass er nicht etwa im Geschwindigkeitsrausch zwischen Felsen umhergesaust sein soll, sondern einem Mädchen helfen wollte, das gestürzt war. Dabei sei er selber unglücklich gefallen, wobei sich auch die Bindung seines Leihskis nicht öffnete.

    ach nööö, wirklich?

    Wie BILD jetzt nachträglich erfuhr !
    Nachdem man alle Schneeflocken einzeln befragt hatte!

    also das ist – das unterstelle ich – eine PR-Erfindung, damit man nicht auf die Idee kommt zu fragen, worin denn diese heldenhafte Vorbildfunktion besteht.

    Der Leihski war schuld, ja ja, und Schumi vom Kreisverkehr hat sein Leben für die Rettung eines armen, kleinen Mädchens riskiert, das sich mitten im Sperrgebiet verlaufen hatte.. Es hätte auch ein Schaf sein können, Schumi wär sofort losgegangen.

    Wäre dem so, hätte man das gleich von Anfang an gewusst, ebenso wie man wusste, dass es ein Felsen war, an den er unglücklich gestoßen war.

    Liebe BILD! Blöd ist anders.
    Der gute Mann ist im gesperrten Gebiet gefahren, um seiner Abenteuerlust zu frönen, und um seinem Nachwuchs zu zeigen, was er immer noch für ein toller Hecht ist. Er hat die Filme von einsamen Ski-Künstlern gesehen, die die unberührte Natur durchpflügen, ab und zu mal ein Salto dabei.

    Volks-Helden wie Schuhmacher definieren sich durch Bestätigung im Sport, nicht durch selbstlose Rettung von Schafen.

    Ihm beste Genesung und auf dass er hoffentlich wieder ganz gesund wird.
    Damit endlich Ruhe ist 🙂

  55. @#55 rene44 (04. Jan 2014 15:28)

    Richtig.

    Schumacher, Fußball-Idole usw. sind Teile der Medien-Verblödungsmaschinerie.
    Man soll Saufen, Glotze gucken und nicht zuviel aus dem Fenster schauen, da auf der Strasse die Leute multikulturell zusammengeschlagen werden.
    Solange die Invasoren noch nicht in die Wohnung gewaltsam einbrechen und das Fernsehen läuft, sei die Welt in Ordnung.

    Ähnlich wie im alten Rom:
    Barbaren besetzten schon Italien,
    Plebs sitzt aber im Zirkus und jubelt dem neuen Gladiator zu.

  56. Hier auf PI wurde ja auch – zu Recht – das „Event von Weyhe“ groß behandelt. In seiner gesellschaftlichen Dimension im einzelnen sowie in seiner politischen Ausprägung im ganzen.

    Nun kann ein Herr S¹. über Herrn S². schreiben, was er mag. Ich habe mit Herrn S¹. mal (im Bendlerblock) auch ein paar nette Worte sprechen dürfen – mir würde aber nie einfallen, während dieser komatös betüddert wird, mich damit zu profilieren – auch nicht gegen & schon garnicht für die Yellow-Press. Das eine ist gesellschaftlicher und politischer Auftrag – das andere privat.

    Viel wichtiger ist – finde ich – die Diskrepanz des Verschweigens (Weyhe) der Boulevardistischen-Ausschlachtung (privater selbstverschuldeter Größenwahn) in Form von Gutmenschen-Propaganda herauszuarbeiten. Zeilenhonorare sind nicht illegal aber das hier??? Daniel R.i.P.!

  57. #13 zarizyn (04. Jan 2014 10:59)
    auch von mir gute Besserung für Schumi.

    Ein menschliches Vorbild ist er aber leider auch mit Sicherheit nicht, er ist ein eiskalter, berechnender Typ, sonst wäre er auch kein 7-facher Weltmeister geworden.

    Die Darstellung, das er einem kleinen Mädchen beim Aufstehen helfen wollte, ist unglaubwürdig, die schweren Verletzungen holt man sich nicht durch einen kleinen Aufprall,sondern durch einen Aufprall mit erheblicher Geschwindigkeit, sonst platzt der Helm auch nicht auf, das ist Physik.
    —————————-
    Warst Du dabei???
    Und wenn die Aufprallfläche sehr klein war, genügt auch eine geringere Aufprallgeschwindigkeit, um den Helm zum Platzen zu bringen. Eventuell hatte dieser auch einen Materialfehler. Werden wir wohl nie erfahren….

  58. #52 Digitaaal (04. Jan 2014 15:13)
    Ich habe nichts dagegen, wenn jemand die Schweiz (oder irgend ein anderes Land) als seine Heimat bezeichnet.

    Ich habe auch ncihts dagegen, wenn jemand wegzieht, um nicht Steuern an unserern Staat zu zahlen.

    Aber dann bitte richtig. Deutsche Staatsbürgerschaft abgeben und die des neuen Landes annehmen.

    Wogegen ich etwas habe ist, weiterhin Deutscher sein zu wollen (also die Rechte haben) aber nicht zu leisten (sich vor den Pflichten drücken).
    ——————
    aber das ist doch hier in Schland normal und „politisch“ erwünscht- siehe gewollte doppelte Staatsbürgerschaft für eingeschleppte Zuwanderer—

  59. Möge Gott Michael Schumacher schützen und ihn weiterhin segnen wie er bislang in seinem Leben getan hat.

    Wenn sich dein Kindheits-und Jugendidol in Lebensgefahr befindet, dann macht ein sowas besonders betroffen. Sollte er wirklich langfristig mit Einträchtigungen leben müssen oder gar Schlimmeres erfahren, würde sich auch ein Teil von mir verabschieden.

    Schumi steht für Ehrgeiz, Disziplin, Härte und unbändigen Siegeswillen in seinem Beruf.
    Hätten wir in Deutschland ein mehr an Schumacher, Michael und ein weniger an Schumacher, Kurt, dann wären wir deutlich weiter in unserem Land.
    Dieses Rumgejammere einiger Individuen auf der unteren Einkommensskala ist nicht zum Aushalten. Wer die Probleme in seinem Leben lösen will, soll einen Blick in den Spiegel werfen. Erwarte aber bitte nicht, dass andere Menschen außerhalb der Familie für einen finanziell einstehen.

  60. Da muss ich ihnen widersprechen,Herr Stürzenberger:

    Heimat ist da, wo dein Herz ist. (Nicht das in der Brust : DDDD)

  61. #68 george walker (04. Jan 2014 18:59)

    Wenn sich dein Kindheits-und Jugendidol in Lebensgefahr befindet, dann macht ein sowas besonders betroffen.

    Einem Kind kann man ein solches Idol verzeihen,
    als Jugendliche soll man aber schon etwas klüger sein.

    Schumi steht für Ehrgeiz, Disziplin, Härte und unbändigen Siegeswillen in seinem Beruf.

    Seit wann nennt man das sinnlose Fahren im Kreis BERUF?

    Hätten wir in Deutschland ein mehr an Schumacher, Michael und ein weniger an Schumacher, Kurt, dann wären wir deutlich weiter in unserem Land.

    An Idolen herrscht im bunten Zirkus wahrlich kein Mangel:
    Schumi, Boris, Heidi, Katze(nberger), RTL-Superstar-Clowns, Dschungelcamp-Insektenfresser, Wetten-Dass-Akrobaten usw.
    Ohne Verblödung funktioniert ja das Bunte System gar nicht.

  62. #69 martyharry (04. Jan 2014 19:43)

    seid ihr ganz sicher , daß schumi , an den wir denken, uns nicht als drecksnazis bezeichnen wuerde???

    Wenn die Medien ihm dafür genug zahlen, dann macht er das.

    Ein Nichtsnutz kann sich die Gunst der Medien auch nicht verscherzen – er lebt ja nur vom Rummel um seine Person.

  63. #26 Moralist (04. Jan 2014 11:32)

    “Sein Bruder Ralf ist ihm sehr ähnlich”

    Das bestreite ich… ein krebskranker Bekannter erzählte mir vor einigen Jahren, das die Brüder Michael + Ralf das Krankenhaus im Rahmen einer PR-Aktion besuchten. Während Ralf sich verzog als die Kameras weg waren, interessierte sich Michael (subjektiv) wirklich für die Krebspatienten.

    Ralf ist bekanntlich homosexuell und nur mit dem Boxenluder verheiratet worden, um den Schein der Formel 1 – Welt aufrecht zu halten. Ein Bekannter von mir (in der “Szene” der Reichen + Schönen unterwegs…) erzählte mir, das der Lebensgefährte von Ralf wohl in Süddeutschland zu Hause ist…

    …nur so als Information…

    Ja, diese Info ist in ihrer Verlässlichkeit ja nur knapp hinter ner Homestory aus Bild der Frau 😀

    Ansonsten versteh ich nicht, wieso sich PI des Themas annimmt, zumindest völlig unkritisch. Michael ist ein Steuerflüchtling und daher so patriotisch wie ein Döner.

  64. „Aber Heimat ist dort, wo man bei seinen Eltern aufwuchs, wo man tiefe Freundschaften schloss, wo man sich sozialisierte und wo man zusammen mit Menschen gleicher Mentalität geformt wurde.“

    Da muss ich eindeutig widersprechen. Heimat ist dort, wo man sich Zuhause fühlt.

    Genau das ist doch auch das Problem mit den üblichen Verdächtigen, um die es sich bei PI nahezu täglich dreht. Diese sind zwar hier geboren, aufgewachsen usw. aber fühlen sich hier nicht Zuhause.

    Im Gegenzug gibt es Zugezogene, die völlig ironiefrei das Wort „Bereicherung“ verdienen und die nach einen Jahren mit Recht und voller Ehrlichkeit dieses Land als ihre Heimat bezeichnen.

  65. #68 george walker
    Volle Zustimmung. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ganz meine Meinung.

  66. Sollen die Deppen in Deutschland selber Steuern zahlen. Hauptsache die Deppen kaufen Funartikel, Skyabo, Energydrinks usw. Nein, wir sitzen nicht in einem Boot.

  67. Ein Held ist jemand der Leben rettet und nicht sinnlos gefährdet. Warum werden z.B. Wissenschaftler, Ärzte oder Ingenieure nicht gefeiert?

  68. Was hat der Schumacher für die Menschen getan, die ihn so vergöttern?

    Also ich wünsch ihm zwar gute Besserung und Gesundheit, aber mehr auch nicht…
    .. genau so ein Mensch wie der andere!

  69. @3 My Fair Lady

    Kann Dir nur zustimmen. Schumacher und viele andere, nämlich die Zuwanderer, ziehen aus unseren (Steuer-)gesetzen nur die richtige Konsequenz.

    Wenn ich bei meinem 10-Std.-Arbeitstag plötzlich das 10fache Gehalt geboten bekäme, und zwar ohne zu arbeiten, z.B. in den USA, würde ich auch meine Konsequenzen ziehen.

    Wir können das nicht den Zuwanderern vorwerfen, sondern nur der Politik, die auch bei einem Steuersatz von 100% nicht genug hätte. Je mehr ich das Finanzspektakel beobachte, um so mehr bin ich davon überzeugt, dass ein Staat nicht genug kriegen kann. Ein Staat saugt seine Bürger so lange aus, bis er platzt. Da capo.

  70. 61 Schüfeli (04. Jan 2014 16:19)
    @#58 Heta (04. Jan 2014 15:58)

    Du enttäuschst mich Heta. 😀

    Du interessierst dich für Schumacher (wie Du in einem anderen Thread geschrieben hast).
    Von einer intelligenten Frau wie Du, erwarte ich, dass du diese billige Show (Fahren im Kreis) zutiefst verachtetest.

    Ich hoffe, dass Du dich besserst.

    ————————————————–

    Heta interessiert sich wie jede normale(!) Frau für starke Männer bzw. für die, die tatsächlich oder vermeintlich erfolgreich (für die Hände dürfen Frauen sich auch interessieren) sind. Das ist völlig in Ordnung, wenn man auch gegenüber einigen Männern (Jauch, Augstein) mehr Abstand erwarten sollte. Aber bei Michael Schuhmacher finde ich das (auch wenn man ihn kritisieren kann, er hat ja auch im Beruf einige (auch unreife) Nickeligkeiten begangen) völlig in Ordnung. Obwohl das Kinn von Michael Schuhmacher ist unter Männlichkeitsgesichtspunnkten nicht markant genug. Das sieht man und die Frauen auch und das ist wissenschaftlich gesichert.

  71. Klasse, Michael. Meine Achtung vor dir als Journalist ist wieder um (noch) einiges gestiegen, denn du warst „dabei“, du weißt, wovon du redest, jederzeit und überall. Nicht nur, daß du große Musiker getroffen hast und mit ihnen befreundet bist, auch Rennfahrer (und wer weiß, wen noch alles).

    Daß so jemand, der so fein und geradlinig formulieren kann, zum allseits geächteten „Islamkritiker“ geworden ist, sollte (nicht nur uns) allen zu denken geben. Du siehst den Crash unserer Gesellschaft deutlich voraus wie ein Omen, wie Schumi einen Unfall, weil du einen sehr tiefen Instinkt für die Fehler und die Falschheit des Zeit (und des unseligen „Zeitgeists“) besitzt.

    Ich denke, im „Dritten Reich“ wärst du tatsächlich Mitglied der Weißen Rose gewesen. Ein Held wie du ist „zu spät gekommen“ und wacht just im „4. Reich“ auf. Anders formuliert: MitgliederInnen der damaligen Weißen Rose wären heute (mit ziemlicher Sicherheit) „Islamkritikerinnen“. Nein: sie wären einfach erbitterte Feinde der Unfreiheit!

    Danke dir!

  72. PS: Wenn ich die zeitlose Melodie vom „Lucifer“ („Monitor“) höre, muß ich an den wunderbaren Eric denken. Was für einzigartige, wunderbare Menschen, die von Moslems als „Hunde und Schweine“ bezeichnet werden. All das wird der Islam abtöten. Mit „Eye in the Sky“ war übrigens nicht Gott gemeint, sondern die „absolute Kontrolle“ a la Big Brother…

  73. ..ach nein (ganz wichtig für Moslems!): Es waren ja „Affen und Schweine“…

    Mein Gott Michael (mein Gott Menschheit): Wenn das „Platz nimmt“ sich ausbreitet, dann sei uns der Herr (den sie alle ablehnen und verleugnen) gewogen.

  74. Wer heute noch seinen Sohn von zarten 8 Jahren im Arm hält, kann ihn morgen (mit 20) schon beerdigen – totgetrampelt vom „Bereicherern“?

  75. Meine zweifache Kritik an dem infamen Gewäsch von Kewil würde gelöscht.
    Gleichwohl möchte ich, auf die Wahrscheinlichkeit hin, dass auch dieser Kommentar gelöscht wird, Michael Stürzenberger für seinen ausgewogenen Bericht danken.
    Die Beschämung über den Artikel von kewil und vor allem über die gewählte Überschrift, wird damit nicht neutralisiert.
    Bin neugierig, ob der PI-Diktator, welcher Kritik partout nicht vertragen kann, wieder zuschlägt.

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