Linke: Wir missbrauchen Rumänen und Bulgaren

Wenn es mit der Volksverdummung durch die Linksguten hinten herum nichts wird, dann muss es eben vorn herum mit der Brechstange gehen: Im vorauseilenden Gehorsam warnt die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Foto) vor dem Missbrauch der Bulgaren und Rumänen durch Deutsche als billige Arbeitskräfte. Es gäbe in dieser Gruppe auffällig viele Aufstocker.

Diese hochqualifizierten Fachkräfte verdienen nach ihrer kruden Theorie häufig so wenig Geld, dass es ohne Hartz IV nicht ginge, denn sie seien überdurchschnittlich häufig gar nicht arbeitslos und hätten aufgrund ihres geringen Verdienstes einen Rechtsanspruch auf Aufstockung. Die ausländischen Leistungsbezieher treiben also keinen Leistungsmissbrauch, sondern sind selbst die Opfer, weil wir sie zu Dumpinglöhnen malochen lassen.

Auf den Trichter, dass manch einer absichtlich nur eine Teilzeitbeschäftigung annimmt, um möglicherweise für kriminelle Umtriebe oder Schwarzarbeit genügend viel Zeit zu haben, kommt sie natürlich erst gar nicht. Diese einträglichen Geschäfte können dann in aller Legalität mit deutschen Sozialleistungen aufgestockt werden.

Nach einer von Zimmermann bei der Bundesagentur für Arbeit in Auftrag gegebenen Sonderauswertung bezogen im Juni 2013 rund 27.000 Rumänen und Bulgaren Hartz IV. Knapp 36 Prozent von ihnen waren erwerbstätig. Nach Angaben der Thüringer Allgemeinen (über dpa) waren Mitte 2013 nur 60 Prozent der Bulgaren und Rumänen im erwerbsfähigen Alter auch tatsächlich in Arbeit. Über den Rest schweigt sich die Zeitung aus, denn die waren natürlich nicht arbeiten, weil es sich um Alte, Kinder, Arbeitslose usw. handelt.

Sozialleistungen beziehen sie auf die ein oder andere Weise, aber in aller Regel trotzdem, werden eben nur nicht im Zusammenhang mit einer Arbeitslosen-Statistik erfasst; darin liegt der Trick des Statistik-Frisierens. Die Illegalen sind da gar nicht mitgerechnet, weil die von Statistiken gar nicht erst erfasst werden können. Allerdings haben nach derselben Quelle 46 Prozent der Bulgaren und Rumänen, die nach 2007 zugewandert sind, überhaupt keine in Deutschland anerkannte abgeschlossene Berufsausbildung. Soviel also zur viel beschworenen Hochqualifikation („Ärzte und Ingenieure“). Wir aber sind immer die Täter, die Rumänen und Bulgaren die Opfer.