Wie weit links die deutsche Medienlandschaft inzwischen steht, zeigt exemplarisch ein aktueller Artikel in der „Oberhessischen Presse“. Deren Sportchef (!) Till Conrad (Foto) verunglimpft in dem Beitrag den seit 1881 bestehenden Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB) mit seinen immerhin 66 Mitgliedsbünden als „offen rechtsextrem“. Quelle für sein von abstrusen Behauptungen nur so wimmelndes Pamphlet ist eine Pressemitteilung der Autonomen Antifa Marburg. Dass die ideologisch getrübte Einschätzung von Linksextremisten, die den Staat bekanntermaßen für die eigentliche Wurzel des Faschismus halten, nicht unbedingt seriös ist, scheint Conrad nicht in den Sinn gekommen zu sein.

Um die Haltlosigkeit derartiger Diffamierungsversuche deutlich zu machen, lohnt es sich den Text einmal genauer anzusehen. Zu Beginn schreibt Till Conrad:

Die Burschenschaft Germania gehört dem Dachverband Deutsche Burschenschaft an, der als offen rechtsextrem gilt. Die Deutsche Burschenschaft diskutiert unter anderem den Ariernachweis als Voraussetzung für die Aufnahme in ihre Mitgliedsbünde.

Bereits dieser Absatz wirft mehr Fragen auf, als dass er beantwortet. Bei wem gilt die Deutsche Burschenschaft als „offen rechtsextrem“? Bei der autonomen Antifa Marburg? Auf die Bundesregierung und den Verfassungsschutz kann diese Formulierung jedenfalls nicht gemünzt sein. So antwortete die Bundesregierung auf die wiederholte Anfrage der Partei „Die Linke“ zur Verfassungskonformität der DB im Jahr 2007: „Die ganz überwiegende Zahl der Mitgliedsburschenschaften unterhält keine Kontakte zu Rechtsextremisten“. Und: „Auch zum jetzigen Zeitpunkt liegen hinreichende Anhaltspunkte für Bestrebungen, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet sind, nicht vor“.

Die von der Bonner Burschenschaft Raczeks geforderte Verschärfung der Mitgliedsvoraussetzungen – in der Presse als „Arierparagraf“ bezeichnet – wurde zurückgewiesen. Weiter schreibt Conrad:

Regelmäßig treten in dem Haus in der Lutherstraße Referenten aus dem rechtsextremen Spektrum auf. Der „Marburger Diskurs“ im Jahr 2012 setzt an dieser Tradition an. Am Samstag soll es ab 14 Uhr um das Thema „Alternativen zur EU“ gehen – aber das harmlos erscheinende Thema wird referiert von drei Referenten, die, so die Einschätzung der „Antifaschistischen Gruppe 5“, die auf die Veranstaltung aufmerksam macht, die „nicht ohne nationalistische,rassistische und antisemitische Ideologien auskommen“ werden.

Die Behauptung, dass bei der „Germania“ regelmäßig angebliche Rechtsextremisten auftreten würden, kommt wenig überraschend völlig ohne Belege aus. Wer damit gemeint sein könnte, bleibt unklar. Geradezu lächerlich wird es jedenfalls, wenn der Autor die Einschätzung einer linksextremistischen Autonomen-Gruppe als vermeintliche Expertenmeinung wiedergibt. Weiter heißt es:

Manuel Ochsenreiter ist Chefredakteur der neonazistischen Zeitschrift „Zuerst“. Kostproben aus der Ausgabe für Februar/März: „Zweierlei Maß – Urteil: das Bestreiten des Völkermords an den Armeniern ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Für den Holocaust gilt das nicht“. Oder, ähnlich widerlich: „Idyll der Illegalen – Lampedua: Die Bewohner fürchten die Ruhe vor dem nächsten Sturm.“

Damit erreicht die Fantasie von Qualitätsjournalist Till Conrad unzweifelhat einen neuen Höhepunkt. Die Zeitschrift „Zuerst!“ ist für ihn neonazistisch, weil sie die Ungleichbehandlung von Völkermorden kritisiert und sich Sorgen um die regelmäßig von illegalen Einwanderungswellen betroffenen Einwohner der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa macht. Wenn das mal nicht krass neonazistisch ist? Dass dem Verfassungsschutz sogar gerichtlich untersagt wurde, „Zuerst!“ in seinen Berichten aufzuführen – kein Wort davon. Stattdessen gibt es subjektive Wertungen wie „widerlich“. Weiter im Text:

Erik Lehnert ist Geschäftsführer des Instituts für Staatspolitik (IfS), das regelmäßig Kontakte zur NPD unterhält, und Redakteur der zugehörigen Zeitung „Sezession“. Das IfS gilt als „Denkfabrik“ der Neuen Rechten. Felix Menzel schließlich, der dritte Referent, ist Gründer und Chefredakteur des nationalistischen Jugendmagazins Narzisse und gehört ebenfalls zum Umfeld des IfS.

Mal abgesehen von der durch keinerlei Sachkenntnis getrübten Behauptung, die rechtskonservative Monatsschrift „Sezession“ sei eine Zeitung, kommt nun die Zeit der phrasenhaften Andeutungen: Neue Rechte, nationalistisches Jugendmagazin – was das konkret sein soll bleibt schwammig. Doch beim massenmedial-konditionierten Bundesbürger, dem bereits der Begriff „rechts“ einen Schauer über den Rücken jagen dürfte, bleibt wohl ein ungutes Gefühl zurück.

In rechten Blogs und auf Facebook bewirbt etwa Menzel die Veranstaltung, zum Beispiel mit der zynischen Bemerkung, dass die Germania „ob ihrer im Rahmen des Marburger Diskurses gezeigten Freiheitlichkeit im Visier der Antifa“ sei.

Was daran „zynisch“ sein soll, zitiert er doch selbst die Diffamierungen der autonomen „Antifa“, weiß wohl nur der Qualitätsjournalist Till Conrad. Wer diesem möglichst sachlich die Meinung sagen will, kann dies unter Telefon: 06421 / 409-363 (Direktdurchwahl) oder per E-Post an tillconrad@op-marburg.de tun.

» Sezession: „Europäische Visionen in Marburg: Lehnert, Menzel, Ochsenreiter

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67 KOMMENTARE

  1. Jeder, der nicht unter der Deutschlandphobie leidet, ist rechtsextrem! So geistig arm sind diese Leute gestrickt. Und was Antidemokratische Faschisten schreiben, sollte doch von vorn herein als geistiger Offenbarungseid eingestuft werden!

  2. Ah ja , da Karl Marx Mitglied einer schlagenden Verbindung war macht ihn also auch zum Ur-Nazi !

  3. Die Linken und Linksextremen scheinen sich nicht daran zu stören, dass ihre Aushängeschilder Mao, Lenin, Stalin und Pol Pot die größten Massenmörder der Geschichte sind. Da braucht man den nationalen Sozialisten A.H. noch nicht einmal mitzurechnen.

    Fühlen sich als Gutmenschen, sind in dieser Ignoranz aber Menschenverächter. Alles, was von Linken ermordet wurde, scheint für sie i. O. zu sein. Allenfalls ein Schönheitsfehler, mehr nicht.

  4. Ist in Deutschland überhaupt noch etwas nicht “ RECHTSEXTREM „, wenn jemand anderer Meinung ist wie dieses DUNKELROT-ROT-GRÜNE GESOCKSE ???
    Ich glaube kaum, deshalb ist es mir eine Ehre zu verkünden : JA ich bin RECHTSEXTREM mit jeder Faser meines Körpers und ich bin stolz darauf.

  5. Altbekannte linke Propaganda, zum Glück wacht der Michel langsam auf…und das macht diesen Spinnern unheimliche Angst!

  6. Ausländervereine dürfen die fremde Ethnizität als Bedingung für die Aufnahme in ihrem Verein machen. Deutschen ist diese Bedingung verwehrt. Das ist offener Rassismus gegen Inländer, eine Benachteiligung der autchthonen deutschen Ethnie.

    Dauert nicht mehr lang, dann gibt es auch keine reinen Männerchöre mehr, weil die Aufnahmebedingung „Mann“ „natürlich“ Frauen benachteiligt. Umgekehrt ist es weniger denkbar, weil Frauen ja vor den Männern geschützt werden müssen bzw. sich selbst schützen dürfen.

    Irrenhaus BRD!

  7. Klar, alle die nicht dem politischen Meinungbild einer multikulturellen, islamfreundlichen und integrationsunkritischen Gesellschaft folgen sind Rechstextremisten oder Nazis.

    Dummerweise regiert gerade die Kanzlerin, die einer Partei angehört, die sich auch dem Verdacht des Rechtsextremismus nicht entziehen kann.

    Panorama hatte hierzu eine ganz erstaunliche Sendung produziert, die man sich hier anschauen kann: http://daserste.ndr.de/panorama/media/cdu100.html

    Und dann hatte in der Regierungszeit unter der CDU der deutsche Bundestag ein Rückkehrhilfegesetz amm 28. November 1983 verabschiedet.RückHG:http://www.gesetze-im-internet.de/r_ckhg/BJNR113770983.html

    In dieser Partei wird heute von Willkommenskultur für Leute geheuchelt, die man gestern noch aus Deutschkand verabschiden wollte.

    Soviel zum Thema Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus.

  8. “Wir können nur ein Ziel haben: Wir müssen die Menschen in diesem Land in einem Klima der Offenheit und des Respekts gegenüber allen Merkmalen – und eben auch gegenüber den Merkmalen der sexuellen Orientierung – erziehen.”

    Kultusminister Andreas Stoch (SPD) am 23.01.2014 im Landtag von Baden-Württemberg

    Ich lasse mich nicht von Roten Faschisten und links-grünen Demagogen erziehen.
    Also bin ich dann wohl Räääächts!
    —————————————

    Bildungsplan zu sexueller Vielfalt spaltet Landtag weiter

    Soll die Akzeptanz sexueller Vielfalt stärker als bisher Unterrichtsthema werden? In dieser Debatte prallten die Vorstellungen von Grün-Rot und Schwarz-Gelb im Landtag unversöhnlich aufeinander.

    http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/bildungsplan-zu-sexueller-vielfalt-spaltet-landtag-weiter–79940134.html

  9. auch der hat das Recht auf unbegrenzte Blödigkeit und Niedertracht. Linke und ihre Claqeure sind strunzdumm und sägen mit rattenhafter Wut (Böll) an dem Ast auf dem auch sie, obs ihnen paßt oder nicht, sitzen. . Die Bezieher dieses Schweinsblättchen haben die Möglichkeit durch Abbestellung den roten Sumpf trocken zu legen.

  10. Die dümmliche Deutschtümelei in den Burschenschaften muss man nicht gutfinden. Schon gar nicht die Pseudo-Elitären Seilschaften. Dumm bleibt dumm.

  11. Die Oberhessische Presse ist eine Zeitung in der Gesinnung alles ist. Bis etwa in die späten 70er Jahre hinein war sie bürgerlich Konservativ. Heute ist sie bürgerlich Links.
    Marburg ist von Konservativ-Bürgerlich zu muffig links und Spiesbürgerlich geworden.
    Die Verantwortlichen der Stadt denken sie wären modern, sie sind aber kleingeistig und intolerant

  12. Die Oberhessische Presse ist eine Zeitung in der Gesinnung alles ist. Bis etwa in die späten 70er Jahre hinein war sie bürgerlich Konservativ. Heute ist sie bürgerlich Links.
    Marburg ist von Konservativ-Bürgerlich zu muffig links und Spiesbürgerlich geworden.
    Die Verantwortlichen der Stadt denken sie wären modern, sie sind aber kleingeistig und intolerant

  13. Eine solche Hysterie wird es nicht einmal zur Zeit der Inquisition und Hexenverfolgung gegeben haben.

  14. Na,mal schön langsam mit den Burschenschaften!!!
    99,9% der PI-ler wären da nie Mitglied geworden. Nicht, weil sie nicht national genug denken, sondern weil der Daddy nicht auch schon drin war und Du den falschen „Stallgeruch“ hast, nicht die richtigen Leute kennst, kurz, nicht zur Elite gehörst.

  15. #8 Rabiator (24. Jan 2014 16:11)

    Ausländervereine dürfen die fremde Ethnizität als Bedingung für die Aufnahme in ihrem Verein machen. Deutschen ist diese Bedingung verwehrt. Das ist offener Rassismus gegen Inländer, eine Benachteiligung der autchthonen deutschen Ethnie.

    Dauert nicht mehr lang, dann gibt es auch keine reinen Männerchöre mehr …
    —————–
    Direkt existenzbedrohlich wird es dann aber auch für die Frauenärzte! 😉

  16. #11 + 12 Falkenstein

    Das Stimmt aber nicht: Die Universitätsstadt Marburg ist „ein Ort der Vielfalt“ 😥

    Für die Universitätsstadt Marburg nahmen Stadtrat Jürgen Rehlich und Ljubov Nikonjuk vom Vorstand des Deutsch-Osteuropäischen Integrationszentrums DOIZ e.V. als sichtbares Zeichen der Anerkennung der Marburger Aktivitäten zur Integration ein Schild mit der Aufschrift „Marburg – Ort der Vielfalt“ bei der Preisverleihung in Berlin entgegen.

  17. Ich verachte die dt. Politiker.

    In vielen Länder der Erde (Neuseeland, Australien, Südafrika u.a.) muss man als Ausländer Geld, Straffrei sein, Sprachkenntnisse und Qualifikation mitbringen. Nur Deutschland nimmt jeden Kriminellen, Moslemverbrecher und anderen Dreck auf ohne jede Forderung. Und der dt. Bürger muss diesen Dreck bezahlen, durchfüttern und damit leben.
    ————————————-

    Britischer Premier will „Einwanderung reduzieren“

    David Cameron lädt auf dem Weltwirtschaftsforum Unternehmer ein, in Großbritannien zu investieren. Ausländer ohne Geld sind dagegen nicht willkommen. Das Ziel des Premiers: „Einwanderung reduzieren“.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article124187049/Britischer-Premier-will-Einwanderung-reduzieren.html

    Klasse von den Briten!

  18. OT: “ Neues Projekt “ ™

    soll Straftätern Weg in die Freiheit erleichtern … „Die Rückfallquote ist bei kurzen Haftstrafen besonders hoch“,
    sagte Justizsenatorin Jana Schiedek (SPD)

    http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Aus-dem-Land/Neues-Projekt-soll-Straftaetern-Weg-in-die-Freiheit-erleichtern

    wie waers, statt kurzer freiheitsstrafen
    plus teurer bewaehrungshelfer_Innen-nachbegleitung dirch die gerichte eine
    lange „suehnearbeit fuer die opfer“ zu verhaengen ?

    spart dem staat kosten, zeigt den straftaeter_Innen folgen ihrer straftat
    und hilft den opfern.

  19. Als „Sportchef“ gibt der Mann keinen guten medialen Eindruck. Der sollte sich lieber erst mal seinen unsportlich aussehenden Wanst und Doppelkinn abarbeiten bevor er sich politisch betätigt.

  20. Vielleicht wollte er einmal Mitglied werden und wurde abgelehnt. Soll ja schon vorgekommen sein.

  21. Die Burschenschaften entstanden doch so nach 1815 im Kampf gegen das System Metternich.Sie traten für die Einheit und Freiheit Deutschlands
    zb.Hambacher Fest 1832 und auch für Demokratie.Die linken Saubermänner und Demagogen sind doch Deutschfeinde.Toll wenn die Antifa als Informationsquelle gilt.Die Polizistenschläger,Hausbesetzer,Ayslmissbrauchfreunde,Steinewerfer,Autoanzünder usw.

  22. Die A-Faschisten verehren die Gewalt und Morde der RAF:
    http://www.antifa.de/cms/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=107

    Das ist nicht verwunderlich, weil es um die Ideologie des Kommunismus geht, bei der schon über 100 Millionen Menschen ermordet wurden (Stalin, Mao, …).

    Diese Links-Faschisten müssen erstmal ihre Vergangenheit aufarbeiten und sich von Gewalt und Mord trennen.

    Der Kampf „gegen Rechts-Faschismus“ ist nur Tarnung, damit im Hintergrund ihr Links-Faschismus wachsen kann.

    Und unsere Medien unterstützen das!

    (Ich bin gegen jeglichen Faschismus, egal ob von Marx, Mohammed oder Mussolini…)

  23. Dieser Trollo Till sagt ja gar nichts von der guten alten „Scharnierfunktion“, oder habe ich das überlesen, oder steht das irgendwo im Gesamt-Text? (Den tue ich mich aber nicht auch noch an.) Na, ja, er kommt halt aus dem Sport, da hat er das Desinformations- und Verleumdungsvokabular vielleicht doch nicht so drauf. Also, Conni, aufgemerkt, das nächste Mal schreibst du: „Die Burschenschaften üben eine Scharnierfunktion zur rechtsextremen Szene aus, und von da führt eine direkte Linie nach Auschwitz.“ Capito?

    Diese „Scharnierfunktion“ war nämlich jahrelang eine rechte (im Sinne von: richtige) Allzweck- und Wunderwaffe. Die JF übte, und das kam unter Garantie, danach konnte man sozusagen die Uhr stellen, auf wundersame Weise eine „Scharnierfunktion“ aus zur extremen Rechten, zur NPD und was weiß ich alles. Mit demselben Recht könnte man natürlich auch sagen, die SZ übe eine „Scharnierfunktion“ zum Stalinismus aus, aber was soll`s.

    Das wurde eben einfach so behauptet – und basta. – Bei dieser Gelegenheit soll wieder einmal daran erinnert werden, wie intellektuell unterbelichtet dieses ganze politkorrekte Dummschwätzerpack im Grunde ist – und „uns“ unterlegen. Wie in vieler anderer Hinsicht ja auch: ethisch, charakterlich … höre jetzt auf, sonst wird es zu lang. 😉

    Hey, Conni, und das nächste Mal schreibst du lieber wieder von der Sechstliga-Begegnung zwischen dem VfB Marburg und den Sportfreunden Biedenkopf (*), da gehörst du nämlich hin: in die sechste Liga.

    (*) Sorry, liebe Hockeyspielerinnen im Landkreis Marburg-Biedenkopf, das war nicht gegen euch gerichtet. :mrgreen:

  24. Der recht fette rote Apparatschik Till Conrad ist schon öfters aufgefallen. U. a. als unermüdlicher Agitator gegen 1. WK-Denkmäler.

    1923 errichteten Angehörige der 1910 gegründeten Kameradschaft Marburger Jäger aus Spenden das Denkmal für die über 4000 Jäger, die im 1. Weltkrieg 1914/18 gefallen sind. Auch für dieses Denkmal übernahm die Stadt die dauerhafte Pflege. Dieses Denkmal fällt den Bürgern immer dann auf, wenn es von oben bis unten beschmiert worden ist.

    Es ist der damaligen Redaktion der Oberhessischen Presse zu danken, dass sie am 31.08.1974 in einem Bericht auf den schlechten Zustand des 1872 im Waldtal errichteten Denkmals hinwies. (…) Mit Unterstützung der Stadt Marburg und nach erfolgter Baugenehmigung wurde das Denkmal 2011 in Bortshausen aufgestellt. Gegen seine Aufstellung bildete sich eine Bürgerinitiative „Kein Kriegsdenkmal in Bortshausen“, Gegen seine Aufstellung bildete sich eine Bürgerinitiative „Kein Kriegsdenkmal in Bortshausen“, die gegenüber der Kameradschaft bisher in Gestalt eines Mitgliedes aufgetreten ist. Die Marburger Linke unterstützt diese Bürgerinitiative.

    Sie erreichte, dass in der Stadtverordnetenversammlung ohne vorherige Aussprache, mit den Stimmen der SPD, der Grünen und der Linken eine Entschließung verabschiedet wurde, in der u.a. der Oberbürgermeister aufgefordert wird, die Beseitigung dieses Denkmals zu veranlassen!

    Der Redakteur der Oberhessischen Presse, Till Conrad, hat in seiner Kommentierung
    dieses Vorgangs die Terminologie der Linken übernommen und dieses Denkmal wiederholt
    als „Kriegsdenkmal“ bezeichnet.

    http://www.xn--11erjger-4za.de/Sonderausgabe.pdf

  25. Ich betrachte den DGB als von Sozialisten (100 Millionen Tote lassen grüßen) durchsetzt und damit Linksextrem. Man sollte deshalb diese Linksextreme Gruppierung sofort verbieten und alle Mitglieder wegen linksextremer Umtriebe anklagen.

    Weiters sind alle SED Anführer und Mitläufer sowie die der Nachfolgeorganisationen zB Die Linke zu inhaftieren und deren Vermögen zugunsten der Opfer des Kommunismus einzuziehen.

  26. #31 Felix Austria (24. Jan 2014 17:04)

    Alle Linken sind seit Jahrzehnten tollwütig dagegen, daß es in (West-) Deutschland seit 1918 Namens-Denkmäler gibt, die in Dörfern und Städten die im 1. WK getötete Bürger dieser Dörfer und Städte namentlich auflisten. Jedes deutsche Dorf kann (von den linken Initiativen und Schmieranten) ganze Choräle singen.

  27. #14 M.Teran (24. Jan 2014 16:21)

    Die dümmliche Deutschtümelei in den Burschenschaften muss man nicht gutfinden. Schon gar nicht die Pseudo-Elitären Seilschaften. Dumm bleibt dumm.
    —————————–

    Und dümmliche linke U-Boote hier auch nicht!

  28. #35 Babieca

    Wahrscheinlich ist TILL mit Zeller befreundet.

    Hans-Joachim Zeller (DIE LINKE)

  29. #31 Felix Austria (24. Jan 2014 17:04)

    Tilli gehört eben zur abschreibenden Zunft.
    Nicht zu verwechseln übrigens mit Palmolive-Tilly:
    https://www.youtube.com/watch?v=dRznUl4di8A

    Ein echter Quickie: kurz und geil (31 sec.)
    Wer das nicht guckt, ist selbst schuld. Und wer`s kennt: immer wieder schön. Kaum zu glauben, daß es 1981 noch so liebenswert-altmodische „Reklame“ gab.

  30. #37 Felix Austria (24. Jan 2014 17:15)

    Das würde ich nicht ausschließen. Und Diverses andere auch nicht: Wann immer sich fette staatstragende Funktionäre von rechts und links mit schlanken Maiden und Blumensträußen feiern lassen – um dann anschließend genau gegen diese Bräuche als „reaktionär“ zu hetzen – bin ich immer sehr mißtrauisch.

    Bild 7 ist aufschlußreich:

    http://www.myheimat.de/marburg/blaulicht/till-conrad-von-der-oberhessischen-presse-mit-den-volleyballerinnen-aus-wetter-im-hintergrund-m944810,260665.html

  31. Aha, Manuel Ochsenreiter. Der war mal bei der JUNGEN FREIHEIT. Die JF war über mehrere Jahre der einzige Lichtblick, Rettungsanker für mich, abgesehen von Auftritten Arnulfs Barings in Talkshows, auch, in Teilen Peter Scholl-Latours, und vereinzelten Artikeln in der FAZ, vorzugsweise von Lorenz Jäger.

    Da wußte ich noch nichts von politischen Blogs im Netz, obwohl ich schon seit Jahren das Internet kannte. Kennengelernt habe ich diese Blogs erst durch ein Interview in eben dieser JF. Und zwar in der online-Ausgabe, Print war mir zu umfangreich, das konnte ja kaum ein Mensch alles lesen, und so etwas ist immer unbefriedigend (habe da eine Meise). Die neue online-Ausgabe erschien immer donnerstags, und das war immer Pflicht.

    Oft eine traurige Pflicht, denn was man da las, war oft deprimierend. Es war eben die Realität, die anderswo beharrlich verschwiegen wurde und wird, oder beschönigt, oder zurechtgelogen, das kennt ja jeder hier. Und die Realität in diesem Land war und ist nun mal deprimierend. Dieses besagte Interview war eins mit Stefan Herre, dabei war natürlich von PI die Rede – und auch von Kewils „Fakten-Fiktionen“. Das war irgendwann im Sommer 2007.

    Da nun die JF vorher mein einziger richtiger Bezugspunkt war, und ich Blogs und das Kommentieren dort noch nicht kannte, wollte ich mich dort auch mal „irgendwie einbringen“. Ich rief da mal an, kriegte eben Manuel Ochsenreiter an die Strippe und sagte in etwa: „Tolle Zeitung macht ihr da. Ihr sollt wissen, daß viele Leute so denken wie ihr und ich, weiter so!“ Ich wollte denen also „Mut machen“. Sagte aber auch, was mir weniger gefiel, das war vergleichsweise wenig, aber immerhin.

    Es war ein sehr erfreuliches Gespräch mit M. O. Was er mir zu meiner Kritik sagte und worin sie bestand, eigentlich war es nur ein einziger Punkt, gebe ich hier nicht wieder, das wäre indiskret.

  32. Dieser „Journalist“ ist Sportredakteur? Na dann kann ja nichts Gutes bei rauskommen. Ich erinnere nur an den Sportreporter Reinhold Beckmann, der sich als Talkmaster versucht hat (gibt es die Sendung „Beckmann“ eigentlich noch?) und diese unsägliche Sendung, wo Tilo Sarrazin gegen 4 andere + Beckmann kämpfen musste.

  33. ein afghanischer Freund von mir, den ich seit meiner Kindheit kenne, kannte ein paar Burschen aus seiner Studienzeit und meinte selber die Burschenschaft sind nicht rechtsradikal, sondern konservativ.

    Übrignes ist dieser afghanischer Freund bestens integriert. Wieso? Hatte nur deusche Freunde, wollte nichts mit Türken zu tun haben (schlechter Ruf hätten die), nahm am christl. Religionsunterricht teil in der Schule. Gab vor mir zu an Allah nicht zu glauben.

    Ja, Islam vergiftet die Herzen der Menschen.

    Es gibt viele Ex-Moslems da draußen, die klar denken können.

  34. Dass die Einführung eines „Arierparagraphen“ überhaupt diskutiert wurde in der DB, ist doch völlig abartig. Geht das niemandem ausser mir quer runter?

    Wann und wo leben solche Dummbeutel denn? Im Heute ja wohl kaum.

  35. Im rechtsradikalen Greifswald beherbergte im Jahr 2000 die rechtsextreme Buschenschaft „Alemannia“ sogar einen rechtsextremistisch religiösen, weil katholisch, Medizinstudenten, der allerdings als Schwarzafrikaner keinen Ariernachweis erbringen konnte.
    “ Heute kann er sich ein Leben in Greifswald ohne die Verbindung nicht vorstellen. Wenn er die Verbindungsfarben trägt, die „Couleur“, fühlt er sich „sicher“, „dann weiß ich, ich bin nicht allein“. Auch die Disziplin und das Leben in Hierarchien gefällt ihm, sagt er, denn das bereite auf später vor: „Ich lerne hier, zu führen und geführt zu werden.““

    Führen und geführt werden! Nazialarm!!! 😉

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/afrikaner-in-studentenverbindung-ich-bin-nicht-allein-a-73752.html

  36. Eigentlich wollte ich jetzt was Lustiges zum Thema Sportreporter bringen. (Michael Stürzenberger war übrigens auch Sportreporter, es gibt eben, wie überall, solche und so`ne.)

    Eigentlich wollte ich also sagen: Ist ja eh ein eher lustiger Thread hier, diesen Clown Till C. kann man sowieso nicht ernst nehmen, und was dieser füllige Zausel zum Thema Burschenschaften sagt, kann einem auch am Arsch vorbeigehen.

    Aber es ist nicht lustig. Denn er verbreitetet seinen miesen Propagandaschrott immerhin über die OP – und dann animiert er am Schluß des Artikels mehr oder weniger unverblümt zu „Protestaktionen“. Und wie so was bei der Antifa aussieht, ist ja hinlänglich bekannt:

    Bis Donnerstagabend gab es nach OP-Informationen noch keine Planungen für Protestaktionen gegen das Auftreten der Rechtsextremen in Marburg.

    Und wie so was bei der Antifa aussieht, ist ja hinlänglich bekannt.

  37. FDP statt NPD
    Grünen-Chef entschuldigt sich für „Schandfleck“

    Grünen-Chef Cem Özdemir hat sich bei der FDP dafür entschuldigt, dass er die Partei in einer Rede als „Schandfleck“ bezeichnet hat. Das sei ein Versehen gewesen. „Selbstverständlich war die NPD mit ‚Schandfleck‘ gemeint. Im Eifer des Gefechts habe ich offenbar an der entsprechenden Stelle ‚FDP‘ gesagt“, teilte Özdemir auf seiner Facebook-Seite mit.

    Özdemir hatte am vergangenen Freitag bei einem Grünen-Landesparteitag in Leipzig gesagt: „Wir wollen in Sachsen die letzte schwarz-gelbe Koalition Deutschlands endlich beenden.“ Und weiter: „Die FDP braucht niemand, wenn es darum geht, Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Autonomie und Emanzipation zu vertreten.“

    Unterbrochen von Applaus fügte er hinzu: „Und schließlich wollen wir dafür sorgen, dass dieser Schandfleck FDP verschwindet.“

    „Natürlich tut mir das leid“

    Özdemir bedauerte die Sache: „Natürlich tut mir das leid. Die FDP ist für mich Mitbewerber, Konkurrent, manchmal Ärgernis, wie sicher auch umgekehrt, aber unter keinen Umständen ein Schandfleck. Das ist die NPD! Die gehört raus aus dem Landtag von Sachsen.“

    Bei den Liberalen bezweifeln manche aber, dass es sich um einen Versprecher handelt. „Erst beleidigt Cem Özdemir uns Liberale und dann will er uns offensichtlich auch noch für dumm verkaufen. Seine Entschuldigung nehme ich ihm nicht ab“, sagte der Chef des FDP-Nachwuchses Julis, Alexander Hahn.

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_67517950/cem-oezdemir-verwechselt-fdp-und-npd-entschuldigung-auf-facebook.html

  38. Als Marburger kann man sich nur noch schämen.

    Noch ein „Schmankerl“ aus Marburg, in Ägypten sind die Muslimbrüder verboten und einer Terrororganisation gleichgestellt, in Marburg dürfen die Muslimbrüder in Person Ibrahim Farouk El-Zayats eine neue Moschee bauen.

    Im stillen Gedenken an Samuel Fischer

    http://www.unser-samuel.de/Samuel.html

  39. Wenn ich richtig informiert bin, wurden die Burschenschaften im 3.Reich verfolgt, von daher ist es nicht korrekt, sie als rechtsextrem zu titulieren. Sie sind konservativ, das muss man wohl unterscheiden können. So elitär und abgehoben, wie vielfach vermutet, geht es da übrigens gar nicht zu.Feier-und trinkfreudig sind sie schon, aber Neue sind da sehr willkommen,leider werden die Burschenschafter an gewissen Uni`s regelrecht diskriminiert.

  40. Als Marburger kann man sich nur noch schämen.
    #50 MR-Zelle (24. Jan 2014 18:55)

    Dann tut es Ihnen vielleicht wohl, von mir zu hören, daß ich die schönsten Erinnerungen an Marburg habe. 😉 Habe da mal ein Semester studiert, und mit Burschenschaften, also mit einer, hatte ich da auch zu tun. Deshalb bin ich in diesen Thread ja auch so vernarrt.
    🙂

    Die Fächer: Germanistik und Geschichte. Aber die Marburger Uni war schon damals ein linkes Loch, worin sie sich andererseits kaum von anderen unterschieden haben dürfte. Da war z. B. der berüchtigte altlinke Politologe Abendroth. Auch die Germanistik war linksversifft bis ins Mark. Das ging mir sehr schnell, obwohl noch sehr jung und ziemlich dumm (noch dümmer als heute!), auf den Wecker. Die hatten da einen Vulgärmarxismus drauf, zum Weglaufen.

    Außerdem ging mir diese ewige Laberei dieser Fächer auf den Zeiger (den Ausdruck gab es damals allerdings noch nicht), und so habe ich nach nur einem Semester umgesattelt und bin woanders hingegangen. Geschichte hat mich im Prinzip schon damals interessiert, aber ich war noch zu dumm, Einzelheiten interessant zu finden, wie zum Beispiel die „Geschichte des polnischen Königtums“ irgendwann anno Tobak. Einer von denen hieß zum Beispiel „Boleslav Schiefmaul“ oder so ähnlich.

    Mit einer Burschenschaft oder auch „Verbindung“ bin ich in Kontakt gekommen, weil in meinem Studentenbudenhaus noch andere aus dem Laden waren. Das zog sich über mehrere Wochen hin und war auch sehr nett, zum Teil prima Jungs. Aber wenn ich eingetreten wäre, hätte ich (zweimal in der Woche, glaube ich) zur „Fuxenstunde“ kommen müssen, und zwar morgens um sieben.

    Das war nichts für mich, ich war nämlich (was heißt: war?) ein fauler Hund – und deshalb war es ja auch eine so schöne Zeit! Und das Städtchen war klasse! Studiert habe ich sehr, sehr maßvoll. Geil war auch, daß ich in Marburg endlich AFN hören konnte. Morgens um zehn oder elf gab es die „Roger-Carroll-Show“, und die habe ich gern im Bett gehört. Naja, es war ein Wintersemester. 😀

    The Los Angeles Times voted his show “The Best Popular Music Show in Southern California.”

    http://www.hollywoodhillsgroup.com/roger-carroll/

  41. #52 Biloxi (24. Jan 2014 20:35)

    Wie lange ist das her?

    Und das Städtchen war klasse!

    Marburg ist und war schon immer eine besondere und wunderschöne Stadt, wenn da so manche Leute nicht wären.

  42. #53 MR-Zelle (24. Jan 2014 21:01)

    Das war vor mehr als vier, aber weniger als fünf Jahrzehnten. Wobei in diesem Fall die alte Weisheit gilt: Weniger ist mehr. Soll heißen: näher an vier als an fünf. 🙂

  43. Für Corporierte, ob in einer Burschenschaft oder in einem anderen Bund, sind diese Anwürfe ein alter Hut. Es gehört längst zur Feuertaufe dazu, damit umgehen zu lernen. Es ist alles nur Gekrächze… Prost die Herren, und falls in dem Semester jemand nochmal raus muß, natürlich Waffenschwein! Z!Z! (L! im CC)

  44. Und wieder n`Sau durchs Dorf getrieben.
    Irgendwie müssen die Etablierten wohl immer
    ein Süppchen am Kochen halten,
    um von ihren eigenen Scheiß abzulenken.

  45. Marburg. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) empfindet es als Provokation, dass die als offen rechtsextrem geltende Burschenschaft Germania rechtsextreme, teilweise NPD-nahe Publizisten nach Marburg einlädt (die OP berichtete). „Marburg lebt als Universitätsstadt von internationalem Ruf und Bekanntheit in der ganzen Welt auch von ihrer Weltoffenheit, von ihrer Toleranz und vom Miteinander der Menschen mit 144 unterschiedlichen Nationalitäten“ ( http://www.pi-news.net/2013/03/kirchweyhe-burgermeister-verbietet-trauerzug/ ), sagte der OB am Freitag. Daher hätten alle in der Stadt seine Unterstützung, die sich gegen rechtsextreme Ideologen, ob hier lebend oder auf der Durchreise, wenden. „Bei aller Toleranz gegenüber Andersdenkenden: Offen rechtsextreme Gruppierungen, Ideologen, die den Holocaust politisch instrumentalisieren, sind in Marburg nicht willkommen“, betonte Vaupel. Sie schadeten dem Ansehen Marburgs in Deutschland und darüber hinaus.

    Asta: Studentenwerk muss Werbung unterbinden

    Der Marburger Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) ist „entsetzt“ über die Ankündigung der Marburger Burschenschaft Germania, drei Vertreter der deutschen rechtsextremen Szene eingeladen zu haben, und dafür in der Mensa der Philipps-Universität Marburg Werbung gemacht zu haben. Der Asta kritisiert weiter, dass die Germania dafür in der Mensa Werbung machen durfte.

    „Wir fordern die Marburger Burschenschaft Germania dazu auf, die Veranstaltung umgehend abzusagen. Das Studentenwerk fordern wir dazu auf, nach Mitteln und Wegen zu suchen, um in Zukunft verhindern zu können, dass extremistische Vereinigungen die Mensa der Philipps-Universität für ihre Zwecke und als Werbeplattform missbrauchen können“, schrieb der Asta in einer Pressemitteilung.

    Die Marburger Burschenschaft Germania, wertet der Asta, möchte einseitigem und offen rechtsextremistischem Gedankengut eine Plattform geben – und zwar nicht im privaten Rahmen, sondern möglichst in der Öffentlichkeit. Letzteres zeigten nicht zuletzt die Werbe-Anstrengungen der Burschenschaft.

    „Wer in verantwortungsloser Art und Weise offen rechtsextremen, rassistischen, nationalistischen, antisemitischen sowie anti-europäischen Positionen 🙄 hofiert, so wie es die Marburger Burschenschaft Germania tut, der verhöhnt in unerträglicher Art und Weise die Opfer des deutschen Faschismus und des Zweiten Weltkrieges“, schreibt der Asta in seiner Erklärung…

    http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Widerstand-gegen-rechtsextreme-Redner

  46. #56 MR-Zelle (24. Jan 2014 22:24)

    Hmm, ich weiß nicht, ich weiß nicht … 😀
    Also, es waren bei mir, von heute an, mehr als 40 und weniger als 45 Jahre. Wobei die Zahl übrigens – Zusatzinformation! – bedeutend näher an 45 liegt als an 40. 😉

  47. #46 Adrena Lin

    Dass die Einführung eines “Arierparagraphen” überhaupt diskutiert wurde in der DB, ist doch völlig abartig. Geht das niemandem ausser mir quer runter?

    Wann und wo leben solche Dummbeutel denn? Im Heute ja wohl kaum.

    ++++++++++++

    Ein Arier-Paragraph wurde in der Deutschen Burschenschaft nie diskutiert, da sind sie mindestens einer Lüge Till Conrads aufgesessen.
    In der Deutschen Burschenschaft wurde darüber diskutiert, wer Mitglied werden kann und wer nicht. Also was man unter Deutsch versteht, ob sich jeder Deutscher nennen kann oder ob die ethnische Herkunft (=Abstammungsprinzip) als Aufnahmekriterium mit einbezogen werden sollte. Wie gesagt, es wurde diskutiert, aber nicht umgesetzt.

    Diese Diskussion um die Frage des Abstammungsprinzips wurde von der Presse dann meist polemisch als Diskussion um „Arierparagraph“ skandalisiert. Allerdings war in der Diskussion der Burschenschafter nie vom Arier-Paragraph die Rede, den es im Dritten Reich gab. -> http://de.metapedia.org/wiki/Blutschutzgesetz

    P.S.: Der Link dient nicht zur Verherrlichung des entsprechenden Inhalts, sondern nur zur Aufklärung, was Arier-Paragraph im Dritten Reich (bzw. für Neu-Nationalsozialisten) bedeutete.

  48. Alles, was nach Zusammenhalt in der Bevölkerung aussieht und nicht Pro-Staat denkt,kann dem Staat gefährlich werden – und deswegen „zerstört“ der Staat solche Strukturen direkt mit System!
    Burschenschaften, Rechte, Rocker, Ultras etc.
    Selbst kleine Kneipen werden ausgerottet durch das Nichtraucherschutzgesetz – damit du dich nach Feierabend nicht mehr dort triffst und dich auskotzt und Bestätigung findest, sondern brav nach Hause gehst und „DschungelCamp“ guckst.

    Jeder Bürger soll nur für sich sein, sein eigenes egoistisches Leben führen und arbeiten gehen – der perfekte Sklave…

  49. Zustimmung! Damit hat sich auch Bettina Röhl in diesem großartigen Artikel befaßt:

    Und das Bewusstsein ist auf Beliebigkeit gestellt. Beliebigkeit wirkt allerdings besonders destruktiv, wenn gleichzeitig tradierte Werte gezielt zerstört werden …

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-das-bewusstsein-ist-auf-beliebigkeit-gestellt/9226806-3.html

    Auf Seite 4 kommt sie dann richtig zur Sache:

    Die vertikale, teils sogar territoriale Zerlegung des Gemeinwesens in Parallelgesellschaften zeitigt irreversible Zerstörungen des Staates, den es zunehmend nicht mehr gibt.

    Die Zerlegung der Gesellschaft in gendernde Frauen und gegenderte Männer zerstört nicht nur die Familien und Familienverbände, fördert und perpetuiert das ohnehin schon gigantische Singletum in der Gesellschaft, sondern verstört viele Menschen auch in ihrem eigenen Inneren.

    Weiter auf Seite 5:

    Auf diese Weise wird die Gesellschaft vertikal atomisiert. Schichten und Klassen innerhalb der Gesellschaft werden bekämpft, und gleichzeitig werden neue Schichtungen und Klassifizierungen geschaffen. In eine solchen Gesellschaft, die in Wahrheit in einem zerrütteten Zustand ist, nistet sich jetzt als Führungsclique die große Koalition ein.

  50. Als Marburger Student kann ich ein Lied davon singen, wie linksextrem es in der Uni zugeht..
    Und ne Wand in der Öffentlichkeit ohne einen Antifa- oder Feministinnenaufkleber findet man auch nicht so ohne weiteres.

  51. #29 Mosaik (24. Jan 2014 16:59)

    ich denke, würden die raf-stammheimer noch leben, sie sässen über die linken heute in parlamenten.

  52. ruhig weiter so, links-ultra entwickelt sich zu rechts, und die rechten rücken dadurch in die mitte. bast scho.

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