Ahlen: Türke überfällt Spielhalle

Ahlen_Spilothek_ÜberfallAuch die westfälische Provinz bleibt von der südländischen Bereicherung nicht verschont. Wieder einmal hatten es bewaffnete Täter auf eine Ahlener Spielothek abgesehen: Nach dem Überfall an der Gerichtsstraße war diesmal eine Spielhalle an der Südstraße betroffen. Ob die Taten in Zusammenhang stehen, ist unklar. Die beiden Männer erbeuteten Geld.

Die Ahlener Zeitung schreibt:

Die Serie bewaffneter Raubüberfälle, die insbesondere auf Tankstellen und Spielotheken im Stadtgebiet betrifft, reißt nicht ab: Am Montagabend war eine Spielhalle an der Südstraße betroffen – die Täter flüchteten mit einer Geldbeute. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

Nach Angaben der Ermittler geschah der Überfall um 21.20 Uhr. Zwei maskierte Täter betraten die Spielothek und bedrohten die 33-jährige Angestellte mit einem Messer und einem Revolver und verlangten die Herausgabe von Bargeld. Mit dem erbeuteten Bargeld flüchteten die Täter zu Fuß in unbekannte Richtung.

Einer der Täter ist etwa 1,75 Meter groß und hat eine normale Statur. Er trug eine dunkelgraue Jacke mit Kapuze, eine dunkle Hose und ebenfalls dunkle Wollmaskierung. Der Angestellten fiel ein ausländischer Akzent auf. Vermutlich ist der Mann türkischer Herkunft. Er war bewaffnet mit einem schwarzen Revolver.

Der zweite Täter ist ebenfalls 1,75 Meter groß und von normaler Statur. Er trug eine schwarze Jacke, eine hellblaue Jeans und schwarze Schuhe sowie dunkle Wollmaskierung. Bewaffnet war der Mann mit einem Messer.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Wache am Südberg unter der Telefonnummer 96?50, zu melden.

Zur Erinnerung: Erst am 18. Dezember 2013 ereignete sich der Überfall auf die Spielothek an der Gerichtsstraße (ehemalige Stadtsparkasse). Ob die Taten in Zusammenhang stehen, ist unklar.

Liebe Westfalen, es wird Zeit, dass die Bereicherung auch in den ländlichen Regionen immer weiter Fuß fasst. Bislang hattet ihr noch weitgehend Schonfrist, deshalb wolltet ihr den Städtern nicht glauben, wenn sie vor den „Südländern“ gewarnt haben. Vielleicht wirken sich derartige Szenarien ja auch mal irgendwann auf das Wahlverhalten aus.