Die SZ und ihr Umgang mit Thilo Sarrazin

Wie PI bereits berichtete erscheint demnächst Thilo Sarrazins neues Buch „Der neue Tugendterror“. Die SZ klärt im Vorfeld in ihrer Printausgabe vom 22./23. Februar schon einmal im Geiste der politischen Korrektheit auf. Dabei hat man nicht wirklich das Gefühl, daß sich der Autor Joachim Käppner (Foto l.) mit den Inhalten des neuen Buches auseinandergesetzt hat. Vielmehr mit der Strategie, wie man einem schwach informierten Leser ein Bild vermittelt, um ihn vom Lesen abzuhalten. Käppner braucht keine Analyse. Das, was er als Analyse vorgibt, sei hier genauer beschrieben.

(Von media-watch)

Die Strategie: Käppner verfällt ähnlich wie in den allabendlichen GEZ-Rundfunk- und Fernsehmoderationen, wenn es um Thilo Sarrazin geht, in eine abwertende und verunglimpfende Haltung, indem er versucht, ein Bild eines ewig Gestrigen zu vermitteln. Da genau diese Art von Auseinandersetzung mit elementaren Themen im Zeitgeist geradezu medial „gleichgeschaltet“ und immer wieder nach demselben Schema abläuft, wird die Beteiligung des Volkes an den für das Volk wichtigen Themen wie Zuwanderung, Islamisierung, Bildung und identitäre, wertegebundene Themen auf breiter Front unterdrückt. Das Programm diffamierender Berichterstattung läuft geradezu generalstabsmäßig. Im Geiste einer Gleichschaltung, in Erinnerung an die DDR-Medien. Es lebe die politisch korrekte Einheitsmeinung.

SZ-Artikel Teil 1:

Darum geht es Sarrazin. Die Meinungsfreiheit wird sowohl von den Mainstreammedien als auch von unseren Politikern permanent mit Füßen getreten. Es wird lediglich das Bild von Pluralismus und Meinungsvielfalt vorgegaukelt. Also eine Art simulierte Meinungsvielfalt, die in Wirklichkeit keine ist. Die Realität ist vielfältige Einfalt mit vorgegebener Einheitsmeinung. Frei denkende Abweichler, Kritiker und wirklich unabhängige Querdenker werden in den Redaktionen von Rundfunk und Fernsehen konsequent eliminiert. Freie Meinung am System wird erstickt.

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Doch im Alltag erfahren wir Denk- und Redeverbote. An aktuellen Beispielen fehlt es nicht: Ausübung von Druck auf die Münchner Wirte, um die Redefreiheit der Bürgerrechtsbewegung der FREIHEIT einzuschränken. Politisch angeordnet von OB Christian Ude, medial ausgeführt von SZ, Münchner Merkur, AZ, TZ, u.a. Oder die Darstellung der Münchner OB-Kandidaten in der Presse. Als gäbe es nur Bewerber der etablierten Parteien. Daß die FREIHEIT mit Rückhalt aus der Bevölkerung einen OB-Kandidaten stellt, nämlich Michael Stürzenberger, wird im Online OB-Check des Münchner Merkurs einfach weggelassen. Die DDR lässt grüßen!

SZ-Artikel Teil 2:

So betreibt unsere deutsche und süddeutsche Medienwelt Politik. Nebenbei wird deutlich, was die Redaktionen (in ihrem vermeintlichen Kampf gegen Rechts) vom Volk halten. Zu DDR-Zeiten oder vor 1945 hätte man von Zensur gesprochen. Weiteres Beispiel: Michel Friedmans Gebaren mit Bernd Lucke in seiner Sendung, ihm permanent das Wort abschneidend und unterbrechend, bis es Lucke zu dumm wurde und die Sendung verließ. Man gewinnt den Eindruck, viele Rundfunkjournalisten werden generalstabsmäßig darin gedrillt, bestimmte Antworten zu erzwingen und Interviewpartnern aus dem konservativen Lager möglichst wenig Redezeit einzuräumen. Die Stilmittel sind immer dieselben: Ins Wort fallen, beleidigende Interpretationen des eben Gesagten, Wort abschneiden, Verunglimpfungen.

Dieser neue deutsche Journalistenstil führt letztendlich zu Meinungskonformismus. Thilo Sarrazin analysiert in seinem neuen Buch genau diesen grassierenden Meinungskonformismus. Wer Dinge ausspricht, die nicht ins gerade vorherrschende Weltbild der Redaktionen passen, wird als Provokateur oder Nestbeschmutzer ausgegrenzt.

SZ-Artikel Teil 3:

Doch zurück zu Käpper. Der SZ-Autor arbeitet in seinem Artikel die intellektuelle und geistige Ausgrenzung regelrecht ab. Mit Bildern wie Schreck, Gespenst, Kettenrasseln, hinkenden historischen Bezügen und Aneinanderreihung von Platitüden zum Themenkomplex Politische Korrektheit, lenkt er den flüchtigen Leser gezielt ab. Er mündet schließlich am Ende seines Beitrages in der Schublade, Sarrazin als Obskurtanten zu bezeichnen. Also wieder eine völlig substanzlose Herabsetzung.

Thilo Sarrazin ist Jahrgang 1945 und promovierter Volkswirtschaftler. Er war bei der Deutschen Bundesbahn, erfolgreicher Berliner Senator für Finanzen und Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank. Seine Frau Ursula ist (bzw. war) Lehrerin, die den Zeitgeist aus dem Bildungswesen genau kennt. Beide sind also bodenständige „Praktiker“, die wissen, wovon sie reden. Im Gegensatz zu Joachim Käppner schreibt Thilo Sarrazin völlig ungefiltert und ohne Redaktionszwang. Beim Lesen des SZ-Beitrages wird man jedoch den Eindruck nicht los: Joachim Käppner versucht den scharfsinnigen Analysen Thilo Sarrazins einfach aus dem Wege zu gehen, ohne dabei die genau analysierten Misstände Sarrazins mit einem Wort zu erwähnen. Nennt man sowas Qualitätsjournalismus, Herr Käppner?