Hamburg: „Islamisten“ unterwandern Schulen

Immer mal wieder werden sogar die hier einzig vorhandenen linken Medien dazu genötigt, über den Fortgang der Islamisierung in Hamburg zu berichten. Seit dem 11. September 2001, als Hamburg durch seine dort rekrutierten islamischen Attentäter stark involviert war, islamisiert sich das Bild der Stadt stetig weiter, insbesondere in einigen Stadtteilen. So, wie fast überall in den Städten Europas.

(Von Alster)

Diesmal schreckte die „Hamburger Morgenpost“ (MOPO) auf:

Behörden-Papier – Islamisten unterwandern Schulen

In einem behördeninternen Papier heißt es, vor allem Mümmelmannsberg „scheint im Fokus organisierter islamistischer Aktivitäten“ zu stehen. Doch auch andere Stadtteile kämpfen mit dem Problem. Der MOPO liegt ein Hintergrundpapier des „Landesinstituts Lehrerbildung und Schulentwicklung“ (gehört zur Schulbehörde) vom Dezember 2013 vor. Titel: „Religiös gefärbte Konfliktlagen an Hamburger Schulen“. […]

Nun wird das uns sattsam bekannte Bild der Islamisierung beschrieben, das übrigens größtenteils im berüchtigten „Staatsvertrag“ mit den islamischen Verbänden freigestellt ist:

Schüler werden unter Druck gesetzt, wenn sie kein Kopftuch tragen oder am Schwimmunterricht teilnehmen. Lehrer berichten von religiös motivierter Gewaltandrohung, von Diskriminierung und ständigem Ärger wegen „des Essens, des Sportunterrichts, der Gebetsmöglichkeiten an Schulen“ sowie den Inhalten des Religionsunterrichts. Mädchen dürfen plötzlich im Unterricht der Grundschule weder tanzen noch spielen, Schüler fahren nicht mit auf Klassenreise, in Freundschaftsbüchern findet sich salafistische Propaganda, die besonders radikal ist. […]

Aha, es handelt sich um Salafisten, diese kleine radikale Gruppe, die den Islam einfach nicht moderat/staatsvertragsverträglich auslegen will.

[…] besonders schlimm ist es laut einem internen Papier der Schulbehörde offenbar in Mümmelmannsberg.

Am nächsten Tag schaute sich die MOPO vor Ort um:

[…] Viele Mädchen tragen traditionelle muslimische Kleidung. Sie sind zwischen 13 und 16 Jahre alt. Nur ihr Gesicht ist unverhüllt. Die Reporter sprechen sie auf islamistische und salafistische (besonders radikale Strömung) Propaganda an – sofort ist die Stimmung gereizt. „Salafisten sind eine Erfindung des Westens“, tönt einer. […] Einer betont, Muslime fühlten sich diskriminiert – Mädchen würden in der Schule als „Kopftuchschlampen“ beschimpft, ein Gebetsraum fehle. „Wir wollen unseren Glauben leben, das Kalifat und die Scharia einführen!“, ruft ein Junge. Eine andere Gruppe erzählt kurz darauf begeistert von mehreren Bekannten, die nach Syrien gefahren sind, um im Heiligen Krieg zu kämpfen. […] Montagabend tagt der Jugendhilfeausschuss in Mümmelmannsberg. Lothar Knode (Grüne) hebt das Thema auf die Tagesordnung. Er schlägt vor, Experten anzuhören. Die Probleme sind der Runde bekannt. Die Leiterin des Hauses der Jugend sagt jedoch, man wisse damit umzugehen. […]

Gewiss doch, man weiß die Fördergelder mit Dialog und Freizeitangeboten gut zu nutzen. Hier sind die ausgezeichneten Freizeitangebote in Mümmelmannsberg. Nun kommt selbstverständlich der „moderatere“, organisierte Islam zu Wort:

[…] Mohammed Basir, Vorstandsvorsitzender der Ibrahim Khalil Moschee in Billstedt: […] „Das radikale Verhalten ist überhaupt nicht in Ordnung und muss unterbunden werden“, sagt Basir. „Wichtig ist, dass Schulen uns einbinden, damit wir genau wissen, was passiert und entsprechend reagieren können.“

Und Zekeriya Altug, Vorsitzender der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) in Hamburg, Staatsvertrags-Partner des Senats

warnt davor, traditionsbewusste Muslime gleich als extrem abzustempeln. Es sei in Ordnung, dass muslimische Schüler, die bis nachmittags in der Schule seien, einen Raum zum Beten forderten. „Es muss kein Raum gebaut werden. Ein ruhiger Ort, der zugänglich bleibt, reicht.“

Heute nun warnt das Hamburger Abendblatt in seinem Leitartikel vor „Krieger auf Schulhöfen“ von Matthias Iken, es sind den linken Medien gemäß wie üblich nur Einzelfälle:

[…] An den Rändern der Stadt, wo der Hamburger ungerne genau hinschaut und hinhört, franst die demokratische Grundordnung aus. Wo aber Parallelgesellschaften toleriert werden, wuchert rasch die Intoleranz. Natürlich sind es Einzelfälle. Und es sind Einzelfälle einer radikalen wie radikalisierten Minderheit, die eben nicht die Mehrheit muslimischer Einwanderer stellt. […]

Aber sehr schnell und deutlich werden die eigentlichen Verantwortlichen benannt:

[…] Durch ihr radikales Tun schaden sie vielen Muslimen, die plötzlich von den Vereinfachern an den Stammtischen wieder an den Rand gedrängt und mit Vorurteilen konfrontiert werden. […]

Immer diese bösen Stammtische… Aber dann doch noch kurz ein gar nicht so übler Appell:

Daher sollten Christen, Atheisten und Muslime gemeinsam auf die Herausforderung der Extremisten reagieren. Viel zu lange war es viel zu vielen egal, was in den Brennpunkten passiert: Man hielt es für Toleranz, über das Treiben von Salafisten und religiösen Eiferern hinwegzusehen. Man hielt es für eine Marotte, wenn plötzlich kaum noch Mädchen im Schwimmunterricht erschienen. Man hielt es für ein nicht zu änderndes Ärgernis, wenn das Recht der Straße und der Scharia das Grundgesetz verdrängten. Und man hielt es für Religionsfreiheit, wenn Imame Hass predigten.

Aber dann geht es ans Eingemachte bzw. gegen die eigentlichen Krieger:

Ob Sozialarbeiter, Lehrer oder Stadtteilpolitiker, sie alle wussten um die Probleme, aber fürchteten, missverstanden zu werden, als intoleranter Kleingeist oder Nestbeschmutzer dazustehen. Keiner möchte Beifall von der falschen Seite, von Rassisten, Ausländerfeinden und Ewiggestrigen bekommen. Dieser Beifall ist Gott sei Dank in Deutschland in den vergangenen Jahren dünn geworden – er vermag aber trotzdem das Schweigen der Anständigen immer noch zu übertönen. Dieses Schweigen der Mehrheit ist das wahre Problem. Wer Augen und Ohren verschließt, ist kein toleranter Zeitgeistler, sondern Wegbereiter der Intoleranz.

Was denn nun? Die Islam-Aufklärer sind doch Rassisten, und die Sozialarbeiter, Lehrer und Stadtteilpolitiker, die keine Ahnung vom Islam haben und Islam-Vertretern in den Hintern kriechen bekämpfen uns doch…

Das interne Papier aus der Schulbehörde muss nun in Hamburg die breite Öffentlichkeit finden, die es verdient. Nur so fällt Licht auf die verdrängten Dunkelfelder, nur so wächst der Mut der durch religiöse Eiferer Unterdrückten, nur so entsteht Widerstand gegen Islamisten. „Wehret den Anfängen“, lautet die richtige und wichtige Reaktion, wenn sonst Extremisten ihre Intoleranz ausleben. Wehret den Anfängen, das gilt auch hier. Die Zeit des Wegschauens ist vorbei.

Versuchen wir es nochmal:

» briefe@abendblatt.de