mtvAm 29. Januar strahlte München TV in seiner Senderiehe „Stadtgespräche“ die Diskussionsrunde „Kleine Parteien“ aus. Der Moderator Jörg van Hooven, gleichzeitig Chefredakteur von München TV, hatte hierzu die OB-Kandidaten neuer Parteien eingeladen, die gerade um die Unterstützungsunterschriften zur Zulassung an der Teilnahme zur Stadtratswahl kämpften. „Alle“ waren da: „Hut“, „Piraten“, „Partei der Vernunft“ und die „Unabhängige Junge Liste“. Der Herr van Hooven hatte doch glatt „vergessen“, die AfD und die FREIHEIT einzuladen. Dieses journalistische Alzheimer-Syndrom ist momentan symptomatisch für den Zustand der quasi gleichgeschalteten linksverdrehten Medienlandschaft in München.

Auf der Internetseite von München TV war zu lesen:

„Besonders kritisch für die restlichen Parteien: Die rechtsradikale Freiheit wird wählbar sein.“

„Das größte Schreckgespenst: Mit Freiheit und BIA auf dem Stimmzettel könnten zwei oder gar drei Sitze an rechtsextreme Gruppierungen gehen.“

Erst nach Beschwerde mit Androhung einer Verleumdungsanzeige hat München TV diese üblen Texte abgeändert.

An der belanglosen Quasselrunde durfte die „Partei der Vernunft“ teilnehmen, die in vier Wochen ganze 11 Unterstützungs-Unterschriften sammeln konnte. Aber die AfD, die bei der letzten Bunstagswahl aus dem Stand satte 4,7 % schaffte, sowie DIE FREIHEIT, die zur Stadtratswahl 1268 Unterstützer vorweisen kann, wurden nicht eingeladen.

Der selbstauferlegte Zwang zur „politischen Korrektheit“ gilt also offensichtlich auch bei einem privaten Lokalsender. Zum Chefredakteur Jörg van Hooven berichtet ein Münchner Bürger, der der PI-Redaktion bekannt ist und Mitglied einer großen bayerischen Partei ist:

Im Sommer 2013 traf ich am Rande einer Freiheit-Kundgebung an der Münchner Freiheit am dortigen Bus-Bahnhof zufällig den München TV-Chefredakteur Jörg van Hooven. Ich sprach ihn an und sagte, den im Hintergrund mit Megaphon sprechenden Herrn Stürzenberger sollte er mal als Gast in eine seiner Sendungen einladen. Ich kann das nachfolgende, etwa fünfminütige Gespräch so detailliert wiedergeben, weil ich seinerzeit bereits einigen Bekannten per E-Mail von der Begebenheit berichtet hatte. Jörg van Hooven fragte:

„Wer ist das denn?“

„Stürzenberger von der Partei Die Freiheit“

„Was macht der da?“

„Ein Bürgerbegehren gegen das geplante Islamzentrum“

„Wissen Sie, es gibt nach rechts hin eine gewisse Grenze, jenseits der bei mir keine Leute in die Sendung kommen“.

Ich habe sodann nach seinem Verständnis und seiner Definition von „rechts“ bzw „rechtsextrem“ nachgefragt. Nachdem keine klare Antwort kam, wollte ich von ihm eine grobe Definition anhand Nationalismus, Ausländerfeindlichkeit, mangelndem Demokratieverständnis usw bekommen. Ich begründete ihm, dass „Die Freiheit“ in diesem Sinne völlig unbedenklich sei. Da wurde er recht unsicher, und gab zunächst zu:

„Ich muss sagen, dass ich da zu wenig Bescheid weiß über Stürzenberger und Die Freiheit“

„Deswegen wäre es ja gut, ihn einzuladen. Und über 10.000 Münchner haben das Bürgerbegehren schon unterschrieben. Das würde sicher viele Zuschauer interessieren.“

„Ja. Ich weiß, das ist ein ganz heißes Eisen. Wie gesagt, ich weiß darüber zu wenig. Aber nach allem, was ich über Stürzenberger und Die Freiheit von anderen gehört habe…“

Der Bürger schrieb an Jörg van Hooven als Reaktion auf die Nicht-Einladung der FREIHEIT zu der Diskussionrunde folgende email:

In der kürzlich von Ihnen gesendeten Gesprächsrunde der zur Kommunalwahl im März möchtegern-antretenden Kleinparteien fehlte ein Vertreter der „Freiheit“, die im Gegensatz zu so manchem Ihrer eingeladenen Gesprächspartner die zum Wahlantritt erforderliche Unterstützung der Münchner durch weit über 1000 Unterschriften erfahren hat. Und das Bürgerbegehren der „Freiheit“ haben mittlerweile etwa 35.000 Münchner unterschrieben. Vielleicht überlegen Sie es sich vor diesem Hintergrund ja noch, bis zum Wahltermin am 16.03.2014 die eine oder andere Gesprächsrunde demokratie-adäquat zu besetzen.

Aber das erscheint mehr als unwahrscheinlich. Stürzenberger kennt beispielsweise auch einen anderen Reporter von München TV, den er vor etwa 20 Jahren zu einem Fußballspiel mit Deep Purple eingeladen hatte. Jener kickte dabei nicht nur mit, sondern berichtete darüber auch in einem netten Fernsehbericht für München TV. Kurz vor Weihnachten traf ihn Stürzenberger zufällig und fragte ihn, ob er im Rahmen seiner Interviews auch einmal etwas über das Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum machen wolle. Er war interessiert, musste aber später ablehnen, da der Chefredakteur dies nicht wünsche.

Kontakt:

» vanhooven@muenchen.tv
» redaktion@muenchen-tv.de

(Videobearbeitung: theAnti2007)

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83 KOMMENTARE

  1. Den Grünen ging es anfangs ähnlich, heute läuft keine politische Sendung ohne die und die bestimmen sogar wer mitspielen darf. Schlimm ist auch, dass die Grünen sich von der Demokratie verabschiedet und die eigene Vergangenheit vergessen haben.

  2. Der selbstauferlegte Zwang zur “politischen Korrektheit” gilt also offensichtlich auch bei einem privaten Lokalsender

    Gerade die sind – wie auch Lokalblättchen – die Schlimmsten. Die flöhen wie die Bekloppten die „Leitmedien“, um zu sehen, was gerade Thema ist und was sie zu denken haben (und um als Redakteur in der eigenen Themenkonferenz nicht ohne Thema dazustehen). Dann wird das ganze, wie mal in einem Seminar „Lokaljournalismus für Blöde“ gelernt, auf das Lokale „runtergebrochen“ bzw. „übertragen“.

    Raus kommt der übliche Einheitsquark.

  3. Der will eben auch keinen Ärger mit dem „breiten Bündnis“ um Ude haben. Angst ist der Motor – wie im Islam.

  4. Wir erleben die letzten Tage Europas. Nicht im physischen, eher im philosophisch-metaphorischen Sinne. Ich habe die Live-Übertragung der Feier zur Übergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union gesehen, live im Fernsehen, der ARD sei Dank. Ich hatte gerade einen Nachtflug von Washington nach Frankfurt hinter mir und war noch ein wenig benommen. Aber diese Art von Benommenheit schärft die Sinne, man sieht zwar alles ein wenig undeutlich, hört aber die feinen Zwischentöne viel klarer. Ich nehme an, ich bin der einzige in diesem Chat, der diese Feier gesehen hat. Denn sie fand zu einer Zeit statt, da normale Menschen arbeiten und nur allein erziehende Mütter, königliche Hoheiten und die Angehörigen der Brüsseler Bürokratie es sich leisten können, vor dem Fernseher zu sitzen, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie sie die GEZ-Gebühr bezahlen sollen. Also, ich verfolgte die Verleihung des Friedensnobel-Preises an die EU und wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Die EU auszuzeichnen, weil sie den Frieden in Europa bewahrt habe, ist so albern, als würde man die Heilsarmee dafür auszeichnen, dass sie nicht in das Geschäft mit Alkohol, Drogen, Nutten und Waffen eingestiegen ist. Oder als würde man das Internationale Rote Kreuz dafür ehren, dass es keine Konzentrationslager betreibt. …

  5. Wenn es irgendwann in naher Zukunft zu einer juristischen Aufarbeitung des Geschehenen Unrechts unter dem BRD-Regime/EUdSSR kommt, werden vermutlich mehr Journalisten als Politiker auf den Anklagebänken sitzen.

  6. Diese Typen haben genau das was sie anderen immer vorwerfen:

    Ein gestörtes Demokratieverständnis! 😉

  7. Der kalte Atem der SED Diktatur weht teilweise durch das Land, wer seine Meinung öffentlich verbreiten darf, bestimmen die Blockparteien und ihre Handlanger in den Medien. Aber nicht das Volk bestimmt in Deutschland die Politik, sondern die Wirtschaft und die Wirtschaft ist Profitorientiert und nicht Volksorientiert.

  8. Die Medien schiessen sich immer weiter ins Knie. Nur Deppen merken die Dressurversuche nicht.

    Das Thema ist ja auch:

    Kleine und ganz kleine Parteien.

    Dazu gehören die Freiheit und die AfD ja gar nicht. 😉

  9. Wer oder was ist „Hut“? Eine Melonenpartei reicht doch. Na ja. Das war wohl mehr der verzweifelte Versuch, die unentschlossenen Vielleichtwähler einzufangen und von AfD/Die Freiheit wegzulotsen.

  10. Vielleicht gehört München TV einem gewissen Emir aus Katar?

    Mit Pedrodollars kann man alles und jeden kaufen!

    Siehe Scharia-Ude!

    😆

  11. Der Marktanteil dieses Lokalsenders dürfte ja für sich sprechen. Und diese sog. Journalisten, die hier oder in den anderen Lokal-Werbeblättchen schreiben, sind wahrscheinlich frustriert nicht in einem „richtigen“ Medium zu arbeiten. Deshalb sind ihre Beiträge so schlecht und marginal – allenfalls als Bewerbungsschreiben für die MSM zu deuten.

  12. #1 My Fair Lady (07. Feb 2014 13:28)
    Also bitte!
    Die sogenannten Grünen sind von Anbeginn an unterste Schublade!!!
    Was ich über die denke, darf ich nicht mal hier schreiben!

  13. IST DAS KUNST, ODER KANN DAS(BEIDES) WEG?

    LINKE KULTUR UND UNKULTUR

    GRAFFITI-SCHMIERFINKEN

    „Berliner Kurier“, Ex-DDR-Blatt:

    „“Über 30 Jahre hat es gehalten – jetzt ist ein Stück DDR-Kunst zerstört. Zum 10. Parteitag der SED malte Künstler Lutz Brandt ein Giebelgemälde in der Warschauer Straße – jetzt ist es unter einer Schicht Farbe versteckt. Geschändet von Graffiti-Vandalen!…““
    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/maler-lutz-brandt-geschockt-schmierfinken-haben-mein-wandgemaelde-zerstoert-,7169128,26110712.html

  14. Der Münchner Rotfunk ist wohl noch korrupter als der Berliner? Der Berliner Rotfunk hatten zur letzten Landeswahl wenigstens auch Udo Vogts von der NPD und den Chef von Pro Deutschland in Berlin zur Runde der kleinen Parteien mit eingeladen. Dabei gab es feste Antwortzeit zu vier Fragen, die jeder Parteivertreter gestellt bekam. Das war ungewöhnlich fair für den RBB.

  15. München TV sperrt AfD und FREIHEIT aus
    ++++

    Keine Überraschung für mich!
    Die TV-Sender sind der Büttel der verkommenden Politiker-Mafia von CDU/CSU/SPD/SED/Grünen.

    Die mögen die AfD und DIE FREIHEIT natürlich nicht!

    Schließlich muss das Volk weiter vera*scht werden und soll bezahlen für die Verfehlungen der:

    – Zuwanderungspolitik,
    – Energiepolitik,
    – sogenannte “Klimarettung”,
    – sogenannten Eurorettung!

    Noch fragen, Kienzle?

  16. 80% der Journalisten sind linksgrün.

    Natürlich versuchen die 24 Stunden am Tag, mit Lügen oder Verschweigen die Menschen zu beeinflussen.

  17. Wir leben in der
    NEUEN DEMOKRATISCHEN DIKTATUR !!! NDD !!!

    Von der DIALÜG Kanzlerin IM Erika M.
    zu dem gefählich, hochexplosiven ISSLAM Thema
    ( Bombengefahr, Bürgerkrieg etc. )
    keinen Muks. ( Ton )
    Was ist das für eine verantwortungslose Politik,
    was für ein impertinentes Verhalten dem deutschem Volk gegenüber

    Dekadente Gauckler und Deppen …
    Feige, verlogene, unterworfene MSM Jornallie

  18. Ja liebe Leute, ich bin immer so erstaunt: Was erwartet ihr denn???? Also die Entrüstung kommt mir doch etwas naiv vor. Mit rechten Schmuddelkindern spricht man nicht, und was rechts ist bestimmt die Presse im Auftrag des Großen Bruders, im Zweifel das, was nicht eindeutig links ist. Das Bild des Rechten ist durch stiefeltragende Glatzköpfe belegt, und man kann dieses Bild nicht dadurch gefährenden, dass Vertreter einer als rechts titulierten Bewegung plötzlich sich als ganz normale Bürger outen. Das darf nicht sein, und daher gibt es folgende Rezeptur: Erstens Kontakt meiden, nicht einladen.. Wenn das nicht ganz zu vermeiden ist, dann Nähe zum Klischeebild des Rechten herbeiführen, im Zweifel durch unterstellet Kontakte zur echten Szene oder wozu auch immer, wenn das nicht geht dann die „Wolf im Schafspelz“ Strategie bzw. „der Nazi im Nadelstreif“…und als letzte Waffe sog. Wissenschaftler an der Hochschule, der wie der Häusler durch die Institutionen gegen Bezahlung tigert und seine Sprüchlein loslässt..Vielleicht gelingt es ja auch zu kriminalisieren? Das alles kann man lernen, wenn man die Berichterstattung der Kölner DuMontpresse zu den pro-Bewegungen verfolgt..
    Warum sollte es in München anders ein???
    Also nicht so naiv tun!

  19. Diese Journalisten wollen nicht anders, und sie dürfen auch nicht anders, weil es der Verlag, der allgemeine Konsens und die political correctness nicht erlauben. Da kann keiner von denen ausbrechen. Schließlich müssen sie von ihrer Arbeit leben, da kann die Unabhängigkeit, die Freiheit des Gewissens und die journalistische Sorgfaltspflicht schon mal auf der Strecke bleiben. Der Versuch, da etwas zu erreichen, ist zwecklos.

    So gesehen sind diese Journalisten vielleicht arme Schweine. Aber das ändert nichts daran, daß sie mit Schuld sind an den Fehlinformationen und letztlich auch an den Fehlentwicklungen.

  20. Stürzenberger kann sich schon mal bei Stadtrat Richter (BIA) informieren, was Medien und Stadtrats-„kollegen“ bei einem Einzug in das Münchner Rathaus mit ihm vorhaben werden – das reicht von Büroverweigerung über generelle Anträgeablehnung bis Totschweigen.

  21. Also ich finde jetzt übertreibt ihr!

    Wie man auf dem Bild erkennen kann gibt es einfach nicht genügend Stühle im Studio, hätte Herr Stürzenberger denn die ganze Sendung über stehen sollen?

    – Ironie aus –

  22. Auf der Ebene der Geschäftsführung der Medien herrscht Existenzangst.
    Vor Jahren fragte ich den Geschäftsführer eines privaten Rundfunksenders: „Was passiert, wenn Du einen Werbespot der Partei x schaltest?“

    Antwort: „Dann bekämen wir Schwierigkeiten – unser Image wäre dahin. Und wir bekommen keine weiteren Werbespot-Aufträge unserer kommerziellen Kunden.“

    Groß ist auch die Furcht vor sozialer Ausgrenzung, die eintritt, wenn man die Gewalt gegen Deutsche thematisiert. Der Durchschnittsjournalist wägt ab: Es ist sicherer für ihn, sich dem üblichen Jargon anzupassen als am Arbeitsplatz aufzumucken.

    In den meisten Fällen handelt es sich um intellektuelle Prostituierte, die Angst vor dem Stellenabbau oder um den nächsten Auftrag haben. Also bemühen sie sich, den Erwartungen zu entsprechen und sie möglichst noch überzuerfüllen. Das fällt besonders bei den Online-Redaktionen auf. Neue Mitarbeiter stellen sich den Lesern zumeist vor, indem sie „rechte Umtriebe“ entlarven. Das scheint ein Initiationsritual zu sein.

    Dazu paßt die brandneue Studie – das komplette Gehirnwäsche-Programm der Demokraten und Medien, das auch die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung und NLP berücksichtigt:

    „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“

    Zusammenfassung: http://www.gsm-grunwald.de/Gehirnwaesche_Zsfg.pdf http://www.gehirnwaesche.info/

  23. Naja, zu den von Egon Krenz (Die LINKE) im Mai 1989 gefälschten Kommunalwahlen in der „DDR“ hatte man beim „DDR-Fernsehen“ aus Adlershof auch nicht das Neue Forum eingeladen.

    Ein halbes Jahr später war das Neue Forum nicht mehr zu verschweigen gewesen!

  24. #22 Tierra Libre (07. Feb 2014 13:55)
    Journalisten sollten ihren Beruf noch einmal erlernen !
    Note 6 setzen !
    ++++

    Der weitaus größte Teil der sogenannten Journalisten hat Journalismus überhaupt nicht studiert!
    Das sind überwiegend irgendwelche Flachpfeifen, die man woanders nicht gebrauchen konnte!

  25. #20 Heisenberg73 (07. Feb 2014 13:51)
    80% der Journalisten sind linksgrün.
    Natürlich versuchen die 24 Stunden am Tag, mit Lügen oder Verschweigen die Menschen zu beeinflussen.
    ++++

    Es bleibt nicht nur bei den Versuchen!

    Sie schaffen es tagtäglich!

  26. #15 Esper Media Analysis (07. Feb 2014 13:44)
    Das war wohl die Pekinger Runde
    ++++

    Vermutlich eher die Runde aus Pjöngjang!

  27. #5 Uschi Obermayer (07. Feb 2014 13:33)
    Wenn es irgendwann in naher Zukunft zu einer juristischen Aufarbeitung des Geschehenen Unrechts unter dem BRD-Regime/EUdSSR kommt, werden vermutlich mehr Journalisten als Politiker auf den Anklagebänken sitzen.
    ++++

    Das glaube ich weniger!

    Weil die dann schon alle tot sind!
    Geistig sind sie bereits heute schon tot!

  28. #4 GG vs. Verfassungsschutz (07. Feb 2014 13:33)
    Wir erleben die letzten Tage Europas.
    ++++

    Stimmt!

  29. #3 Pazifaust (07. Feb 2014 13:31)
    Der will eben auch keinen Ärger mit dem “breiten Bündnis” um Ude haben. Angst ist der Motor – wie im Islam.
    ++++

    Ist Ude eigentlich schon Mufti geworden?

  30. Wenn wir die linksversiffte Medienmacht nicht brechen können, sehe ich schwarz für Deutschland!

    ALLE POLITIKER UND RICHTER SCHIELEN NACH DEN MEDIEN!

    Unsere größten Feinde sind die MSM. Ist deren Macht hinüber, werden automatisch unsere Politiker deutschlandfreundlicher.

  31. #2 Babieca (07. Feb 2014 13:30)
    Gerade die sind – wie auch Lokalblättchen – die Schlimmsten.
    ++++

    Stimmt!
    Ich hatte vor einiger Zeit mal in Anwesenheit diverser Lokalzeitungsschmierer auf einer Weihnachtsfeier zu unserem Stadtpressechef gesagt, er sollte mal abfragen, wer hier am Tisch alles Abitur hat.
    Meiner Schätzung nach weniger als 50 %!
    Das Ergebnis war: 25 %!

    Noch weitere Fragen?

  32. Und während in München Oppositionelle ausgesperrt werden, wird in Berlin wieder getürkt.

    Diesmal werden keine migrantischen TaschendiebInnen von Schauspielern nachgestellt sondern Vorzeigemigranten:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/werbung-mit-echten-geschichten-und-falschen-gesichtern-moechtegern-migranten/9444050.html

    Werbung mit echten Geschichten und falschen Gesichtern Möchtegern-Migranten

    Die Integrationsbeauftragte warb mit erfolgreichen Migranten für eine Bewerberkampagne. Dafür wurden Fotos von Werbe-Models benutzt

  33. Eisenhower prägte einst den Begriff vom sogenannten „militärisch-industriellen Komplex“, heute kann man einen gleichen Begriff auf die Verflechtung von Medien, Wirtschaft und Politik anwenden.

  34. “ Journalist “ ist kein Beruf, sondern nur eine Bezeichnung. Herbert Frahm,genannt Willy Brandt, z.b.war auch “ Journalist „. Irgendwie mußte man ja seine beruflosigkeit kaschieren.Auf meiner nach unten offenen Skala stehen diese Kreaturen mittlerweile an letzter Stelle ganz, ganz unten.

  35. München TV und München 2 ist für die Fische.
    Absolut hochbrissante Themen und vor allen topaktuell. Erst Anfang dieser Woche wieder ein gaaanz neuer Bericht aus dem Tierheim München. War so ca. die 20te Wiederholung.
    Kurioserweise war das Tierheim richtig verschneit. Wann war das noch, als in MUC eine geschlossene Schneedecke lag? 😉
    Den „Polizeireport 110“ kannst in die Tüte kloppen. Ist alles sooo wahnsinnig aufregend. Einzig und alleine, die „München Meldungen“ sind einigermaßen OK.
    Die beiden Sender sieht in München kaum einer.
    Trotzdem eine Sauerei wie hier wieder in typischer Münchenmanier korrekt informiert wird.

  36. Die Aktuelle Kamera gibts halt a in Minga.

    Wie sie jetzt „vergessen“ werden die Parteien vorzustellen die es geschafft haben trotz Manipulation und Udes Kopftuchpolizei im Rathaus beim Eintragen in das Wahlregister kann man demnächst in München TV verfolgen.

    Des wiad a Gaudi 🙂

  37. Was in München läuft, ist ekliges Schmierentheater. Aber ist schon mal aufgefallen, daß auch in die politischen Fernsehrunden bei Will, Illner, Plasberg usw. kein AfD-Politiker eingeladen wird, während von der FDP, die ja mit der AfD bei der Wahl im September fast gleichauf lag, immer jemand in der Runde sitzt? Kubicki, Lindner und andere FDPler sind feste Größen in diesen Shows.

  38. Die gleichgeschalteten Journalisten sind die 1. Macht im Staate, nicht nur die 4.
    Die bestimmen, was Politik ist, wer regiert, was gesagt und was gedacht werden darf.
    DIe Politiker haebn nichts zu melden. Die werden nach belieben einfach „kaputtgeschrieben“. Siehe Wulff.
    Konservative Politiker werden von den Medien gar nicht an die Öffentlichkeit gelassen, so daß sie eine Chance auf politische Einflußnahme hätten. Abweichende Meinungen auch von etablierten Poltikern, werden höchstens vorgeführt mit Sätzen wie „Fischen am rechten Rand!“, „krude Thesen“, „Lufthoheit über den Stammtischen!“

    Diese Medienmacht muss gebrochen werden.

  39. #45 Zwiedenk (07. Feb 2014 14:27)
    Auf meiner nach unten offenen Skala stehen diese Kreaturen mittlerweile an letzter Stelle ganz, ganz unten.
    ++++

    Auf meiner auch!
    Auf meiner nach unten offenen Skala stehen Klofrauen, die das WC sauber halten, rangmäßig noch klar höher als diese sogenannte „Journalisten“!

    Da hatte ich in der Kneipe mal ein Gespräch mit einem dieser Lokal-Journalisten.

    Er sagte zu mir:

    „Mein Gott, was führst Du nur für ein tristes Leben!
    Gehst täglich ins Büro und machst irgendeinen Scheiß, der für’s Autobauen wichtig ist. Baust ein Haus, zeugst Kinder und die machen dann später das Gleiche wie Du.“

    Ich antwortete:

    „Was machst Du denn Großes? Du schreibst darüber, wenn ein Baum im Sturm auf den Zaun des Bürgermeisters gekippt ist oder wer neuer Schützenkönig im Ortsteil geworden ist.
    Das Gruppenfoto kannst Du vom Vorjahr nehmen und es würde niemandem auffallen! Deine einzige Sorge ist, dass Du Deine zugewiesene Fläche im Lokalteil voll bekommst!“

    Danach hat er ganz starr vor sich hingeschaut, ein Schluck Bier getrunken und zu mir gemeint:

    „Das Schlimmste ist, dass Du recht hast! Ich weiß nicht mehr, worüber ich schreiben soll. Willst Du nicht mal wieder einen Leserbrief schreiben, damit unser Lokalteil voll wird!“ 😉

  40. Was macht die Münchener AfD? Ich bin Nord-AfDler und totaler Freiheitsympatisant und Pro-D ebenfalls. Ich erwarte da was!
    Wie will sie sich Gehör verschaffen? Gleiche Frage natürlich auch an die Freiheit! Wie politisch korrekt sind die Piraten und die „HUT“ Leute, dass sie dieses nicht anmerken. Wäre ein Zeichen von Größe.

    Die Pi Nachrichten heute sind schlimm, mir tut es richtig weh. Wohin auswandern? 🙁

  41. TA

    Weil es so „schön“ ist und einen unmittelbaren Eindruck vom derzeitigen Qualitätsniveau (zwangsfinanzierter) öffentlicher-rechtlicher Medien vermittelt – es trifft mal wieder ZDF online, wo man offenbar schon mit 4 Jahren Grundschule arbeiten darf:
    Silvana Koch-Mehrin (FDP) bekommt ihren Doktortitel nicht zurück. Knapp zwei Jahre nach Entzug des akademischen Grades lehnte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg den Antrag der 43-jährigen EU-Abgeordneten auf Berufung gegen ein Urteil der Vorinstanz ab. Die Universität Heidelberg hatte Koch-Mehrin im Juni 2011 den Doktorgrad wegen Plagiaten entzogen. […]

    So positiv diese Meldung auch ist, kribbelt es mich auf der Haut angesichts dieser journalistischen Peinlichkeit.

    TA Ende

    *** Extra-Lob an PI: Na endlich mit Vorschau! Hoffentlich nutzen sie viele ***

  42. Erst war er sicher, die Freiheit im allgemeinen und Herrn Stürzenberger im besonderen im rechts(-radikalen/-extremistischen) Lager verorten zu können, dann wußte er zu wenig über diese Leute.

    Linke, verlogene Schmierfinken!

  43. #28 Wolfgang R. Grunwald

    Groß ist auch die Furcht vor sozialer Ausgrenzung, die eintritt, wenn man die Gewalt gegen Deutsche thematisiert. Der Durchschnittsjournalist wägt ab: Es ist sicherer für ihn, sich dem üblichen Jargon anzupassen als am Arbeitsplatz aufzumucken.

    Deshalb grenze ich solche Journalistenverbrecher sozial aus. Es sind antideutsche, antiweisse Rassisten und zugleich noch Kriminalitätsverharmlosend und Fakten vertuschend. Wenn Toleranz Verbrechen toleriert, wird Toleranz zum Verbrechen.

    Wenn auf solche Verbrecher immer mehr Menschen mit dem Finger zeigen, haben diese „Journalisten“ berechtigten Grund zur Angst vor sozialer Ausgrenzung und werden sich überlegen, weiter zu lügen und zu vertuschen.

  44. Die aktuelle Kamera diesmal mit einem Bericht aus München: Die Kandidaten der nationalen Front in offener und herzlicher Diskussion mit der Bezirksparteileitung, den Kandidaten für den ersten und zweiten Sekretär, Volkskammerabgeordneten und Vertretern des FDGB, der DSF, der Volkspolizei und weiterer staatlicher Organe!

  45. GG vs. Verfassungsschutz

    „Die EU auszuzeichnen, weil sie den Frieden in Europa bewahrt habe, ist so albern, als würde man die Heilsarmee dafür auszeichnen, dass sie nicht in das Geschäft mit Alkohol, Drogen, Nutten und Waffen eingestiegen ist. Oder als würde man das Internationale Rote Kreuz dafür ehren, dass es keine Konzentrationslager betreibt. …“

    Den Vergleich hätte ich so nicht gezogen. Hier besteht doch eher die Bock-Gärtner-Konstellation. Etwa: Chamberlain auszeichnen, weil er Hitler das Sudetenland überlassen hatte und damit den 2. Weltkrieg verhinderte. Für acht Minuten.

  46. #55 Urviech (07. Feb 2014 15:02)

    „Die aktuelle Kamera diesmal mit einem Bericht aus München: Die Kandidaten der nationalen Front in offener und herzlicher Diskussion mit der Bezirksparteileitung, den Kandidaten für den ersten und zweiten Sekretär, Volkskammerabgeordneten und Vertretern des FDGB, der DSF, der Volkspolizei und weiterer staatlicher Organe!“

    ..umringt von rhythmisch onanierenden Thälmann-Pionieren („hoch – die – innnternationale – Solllidarität!“).

  47. Vorwärts und heraus zu neuen Taten! München soll schöner werden! Bürger, bringt Losungen und Parolen an eure Häuserwände, die den unaufhaltsamen Sieg des Sozialismus verkünden:
    „Gestern lag Schnee, heut baun wir die Moschee!“
    „Den Sozialismus in seinem Lauf- hält kein Rechtspopulist auf!“
    „Halbmond statt Freiheit!“
    „Unserem verdienten Genossen Ude ein dreifaches Hoch!“
    „Bunt, blöd und tolerant- wir haben`s in der Hand!“
    „Sozialismus statt Meinungfreiheit!“
    Nach Belieben weiterführen!

  48. “Wissen Sie, es gibt nach rechts hin eine gewisse Grenze, jenseits der bei mir keine Leute in die Sendung kommen”.

    Aaangst!!!
    Es ist die Unterlippen-schlotternde Scheißangst, sich eine Laus einzufangen. Wenn das ruchbar wird! „Habt ihr schon gehört? Im Münchner TV wurde ein Rechtsradikaler eingeladen! Dann muss dieser Sender selbst rechts sein!“

    Diese normative Kraft des Gerüchts gedeiht doch nur auf gut gedüngtem Boden. Nur wenn die befürchteten Folgen absehbar sind, weil es schon reale Beispiele gibt, kann ein Gerücht, eine noch so durchscheinende üble Nachrede Wirkung entfalten.
    Nichts da mit Männerstolz vor Königsthronen!
    Was für eine erbärmliche Gesellschaft!
    Schiller würde sich im Grabe wenden.

  49. Sorge bereitet auch die Angst: in Fernsehstudios und in Redaktionsstuben, wo Medienschaffende nur deshalb ihr karges Dasein fristen können, weil sie aus Schiss vor den Folgen die Wahrheit Tag für Tag verdrehen und totschweigen.

  50. Manche Namen, Richter, Institutionen, Medien und sonstige Verantwortliche für den jetzigen Zustand muss man sich einfach merken. Es war schon immer so, zur Verantwortung wurden sie alle gezogen, wenn auch Jahre später.

    Undemokratische Politiker und Medien, welche ihren eigentlichen Auftrag hinter ihrer politischen Gesinnung stellen, gibt es genug – das Internet vergisst jedoch nicht, denn der Umbruch in vielen Ländern IST auch dem Internet geschuldet – man wehrt sich halt gegen Lügen und gegen Unterdrückung – langsam auch in Deutschland!

  51. #1 My Fair Lady (07. Feb 2014 13:28)

    Den Grünen ging es anfangs ähnlich, heute läuft keine politische Sendung ohne die und die bestimmen sogar wer mitspielen darf. Schlimm ist auch, dass die Grünen sich von der Demokratie verabschiedet und die eigene Vergangenheit vergessen haben.
    ————–
    „Vergessen“?

  52. #62 November (07. Feb 2014 15:28)

    Sorge bereitet auch die Angst: in Fernsehstudios und in Redaktionsstuben,

    Genossen Redakteure, Fernsehschaffende, Journalisten und Moderatoren!
    Vorwärts zum Kampf gegen den revanchistischen Rechtspopulismus!

  53. Das prädestiniert Jörg van Hooven auch und ganz besonders für den Posten als ADAC-Kommuniationschef bzw. als Chefredakteur der ADAC-Motorwelt.

    Die Medienstadt München, ein Eldorado für Schummel-Journalisten?

  54. #33 Eule 53

    Ach sooo,
    jetzt ist mir alles klar !! 🙂 🙂

    Journalisten sind,
    Dilletanten, Ungelernte, Lügner, Zensoren, Manipulierer, Volksverdummer, Volksverräter,
    ISSLAMkollaborateure etc. pp….

  55. #67 Tierra Libre (07. Feb 2014 15:47)

    #33 Eule 53
    Ach sooo,
    jetzt ist mir alles klar !! 🙂 🙂

    Journalisten sind,
    Dilletanten, Ungelernte, Lügner, Zensoren, Manipulierer, Volksverdummer, Volksverräter,
    ISSLAMkollaborateure etc. pp….
    ++++

    Zumindest überwiegend! 😉

  56. #45 Zwiedenk (07. Feb 2014 14:27)

    „Journalist ” ist kein Beruf, sondern nur eine Bezeichnung. (…) Irgendwie mußte man ja seine beruflosigkeit kaschieren.Auf meiner nach unten offenen Skala stehen diese Kreaturen mittlerweile an letzter Stelle ganz, ganz unten.“

    Auch Stürzenberger ist Journalist.

  57. Dirk2013: Ja, merken, Listen führen, Dossiers anlegen. Sichere Kopien anlegen und verteilen. Niemand soll nach der Wende vergessen werden und behaupten, er hääte nur seine Pflicht getan

  58. ich hoffe, daß diese Herren Journalisten nach der Wahl krampfhaft nach Ausreden suchen müssen, warum die beiden neu in die Parlamente eingezuogenen Parteien, -aus Versehen natürlich- zu der Sendung nicht eingeladen wurden. Der schuldige Mitarbeiter wurde natürlich schon zur Rechenschaft gezogen. Wetten dass?

  59. 71 Berggeist (07. Feb 2014 17:49)
    ich hoffe, daß diese Herren Journalisten nach der Wahl krampfhaft nach Ausreden suchen müssen, warum die beiden neu in die Parlamente eingezuogenen Parteien, -aus Versehen natürlich- zu der Sendung nicht eingeladen wurden. Der schuldige Mitarbeiter wurde natürlich schon zur Rechenschaft gezogen. Wetten dass?
    ++++

    Das glaube ich weniger!
    Der „schuldige Mitarbeiter“ bekommt wahrscheilich das Bundesverdienstkreuz, weil die AfD und DIE Freiheit sonst doppelt so viele Stimmen erhalten hätte!

  60. #69 Wolfram von Speyer (07. Feb 2014 16:54)
    #45 Zwiedenk (07. Feb 2014 14:27)
    Auch Stürzenberger ist Journalist.
    ++++

    Ist in seinem Fall nicht so schlimm! 😉

  61. Dieses journalistische Alzheimer-Syndrom ist momentan symptomatisch für den Zustand der quasi gleichgeschalteten linksverdrehten Medienlandschaft in München.
    ——————————

    „Syndrom“ ist noch viel zu höflich ausgedrückt – „linke, gehirnzerfressende Seuche“ wäre angebrachter!

  62. „Demokratie“ nach deutscher Art.

    Jedes mal, wenn diese ewlenden Heuchler vom hohen Gut der Meinungsfreiheit und Demokratie schwadronieren, müsste ihnen ein Blitz in den Hintern fahren.

    Um es mal mit einer, in unserem Land als Aussätzige behandelte, Band zu sagen…

    „Ein trostloser Haufen, der uns regiert, der Gesetze verstümmelt und nur für sich interpretiert.“

    Klar, dass man auf alle möglichen Abschusslisten landet, wenn man diese Wahrheit millionenfach an den Mann bringt.

  63. #27 Peter Blum (07. Feb 2014 14:02)

    Also ich finde jetzt übertreibt ihr!

    Wie man auf dem Bild erkennen kann gibt es einfach nicht genügend Stühle im Studio, hätte Herr Stürzenberger denn die ganze Sendung über stehen sollen?

    Klar, ist er doch so gewohnt! :mrgreen:

  64. http://www.preussische-allgemeine.de/zeitung/nachrichten/artikel/qualifizierte-lohndruecker-gesucht.html

    Qualifizierte Lohndrücker gesucht?
    Die Wirtschaft fordert Fachkräfte aus dem Ausland, doch offenbar spielt deren Herkunft eine wichtige Rolle
    Interessierter Blick nach Deutschland: Spanien hat zwar seine Vorzüge, doch bei einer Jugendarbeitslosigkeit von derzeit 42,8 Prozent bietet das Land vielen keine Zukunft. Bild: laif

    Wirtschaft und Politik betonen immer wieder, dass Deutschland aufgrund der demografischen Ent- wicklung und der guten Konjunktur Fachkräfte aus dem Ausland brauche. Doch merkwürdigerweise blicken sie dabei immer in die Ferne, statt direkt in die europäischen Nachbarländer zu schauen.

    „Kommen Sie nach Deutschland“, so die in Deutsch geschriebene Überschrift eines Artikels in der größten spanischen Tageszeitung „El País“. Und nicht nur sie beschäftigte sich Anfang dieses Monats mit der möglichen Auswanderung von spanischen Hochschulabsolventen nach Deutschland. Anlass war keineswegs nur der Spanienbesuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, sondern auch eine Meldung, die Mitte Januar im „Spiegel“ erschienen war, hatte die Aufmerksamkeit der „El País“-Redaktion und wenige Tage später zahlreicher anderer spanischer Medien erlangt: „Fachkräftemangel: Union will junge Europäer anwerben“, hatte das Hamburger Nachrichtenmagazin vermeldet. „Es gibt im Süden und Osten Europas viele arbeitslose Jugendliche, die dringend einen Job suchen“, wurde darin der Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs zitiert. „Es ist besser, Arbeitskräfte aus Europa zu holen, als erneut das Zuwanderungsgesetz für Migranten aus anderen Weltregionen zu ändern“, setzte der CSU-Sozialpolitiker Max Straubinger nach.
    Diese Äußerungen fanden in Spanien sofort Gehör. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 42,8 Prozent hat man dort ein drängendes Problem. Viele der jungen Leute sind sogar gut ausgebildet, haben einen Studienabschluss in der Tasche, doch es gibt keine Jobs. Aber Berufspraxis ist dringend notwendig. Da wäre ein Job, zumindest auf Zeit, in Deutschland durchaus interessant. Zwar gibt es die bekannten Sprachprobleme, aber die wären zu bewältigen und so lieferten spanische Medien Reportagen über Spanier, die in Deutschland ihr Glück versucht haben.
    Zwar warnen Kritiker vor einem Verlust der Qualifizierten, sollte es zu Massenauswanderungen wie in den 60er Jahren nach Deutschland kommen, doch grundsätzlich werden die Möglichkeiten, die Deutschland den Spaniern bieten könnte, positiv gesehen.
    Merkwürdigerweise ist die Resonanz in Deutschland auf die in Spanien lebhaft geführte Debatte gleich Null. Dabei würde dies doch eine schnelle und durchaus attraktive Lösung des von der Wirtschaft seit geraumer Zeit beklagten Facharbeitermangels darstellen. Laut „El País“ soll es bereits Gespräche zwischen den beiden Arbeitsministerien geben, doch beim deutschen Arbeitministerium weiß man von nichts. Bereits als die PAZ im Dezember 2010 aus eigenem Antrieb anfragte, warum, so es denn den von der Wirtschaft beklagten Fachkräftemangel gäbe, Politik und Wirtschaft nicht in den europäischen Nachbarländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit Fachkräfte anwerben würden, hieß es nur, sie könnten doch wegen der EU-Freizügigkeit jederzeit kommen, wenn sie wollten. Und auf den Hinweis, dass das vermutlich nicht jedem bewusst sei und dass Politik und Wirtschaft die Anwerbung durch Werbemaßnahmen und Sprachkurse des Goethe-Instituts direkt an den Universitäten flankieren könnten, hieß es nur, wer solle das bezahlen.
    Da stellt sich nicht nur dem CSU-Sozialpolitiker Max Straubinger die Frage, ob die Klage über den Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft denn wirklich so ernst gemeint sei, wie immer behauptet. Denn wenn sie ein ernsthaftes Interesse an Fachkräften hätte, dann wäre sie doch auch bereit, alles dafür zu tun, um diese Leute anzuwerben. „Ich habe nicht den Eindruck, dass die Wirtschaft wirklich so erpicht darauf ist“, so der seit 1994 im Bundestag sitzende Politiker. Er ist überzeugt, dass es mindestens eine Million Bewerber unter den etwas über drei Millionen Arbeitslosen gibt, die ohne weitere Qualifikation auf offene Stellen passen würden.
    Doch von Seiten der Wirtschaft und auch des Wirtschaftsministeriums wird immer wieder betont, dass sich in Deutschland Fachkräften aus dem ferneren Ausland öffnen solle. Aber mit Gastarbeitern aus Ländern außerhalb Europas hat man in Deutschland schlechte Erfahrungen gemacht. Noch heute ist man trotz intensiver, kostenträchtiger Bemühungen weit davon entfernt, Immigranten aus der Türkei oder anderen muslimischen Ländern auch nur annähernd in die deutsche Gesellschaft integriert zu haben, wie die aktuelle Debatte um die Thesen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazins bewiesen hat.
    Doch das schöne Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen, wenn die Lösung liegt so nah“ gilt nicht nur für die Widersprüchlichkeiten bei der Anwerbung der angeblich benötigten Fachkräfte, es gilt auch für deren Auflösung. Ein Blick in die Gehaltstabellen zeigt nämlich: Ein deutscher Maschinenbauingenieur verdient als Berufseinsteiger etwa 50000 Euro brutto, sein spanischer Kollege freut sich bereits über 30000 Euro. Trotzdem ist anzunehmen, dass sich sein aus Marokko extra angeworbener Berufsgenosse schon bei weit weniger
    glücklich schätzen würde.
    In Spanien weiß man jedoch nicht, dass die Begeisterung auf deutscher Seite über spanische Fachkräfte bei Politik und Wirtschaft verhalten ist. Laut „El País“ steht die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Kontakt mit der spanischen Arbeitsverwaltung. Doch das konnte man bei der BA auf PAZ-Anfrage nicht bestätigen. Aber es gäbe ja das Eures-Netzwerk aller europäischen Arbeitsverwaltungen, wo offene Stellen gemeldet würden. Allerdings konzentriert sich die BA derzeit auch zu Recht auf eine andere Region in Europa: Im Mai fallen die Beschränkungen für Arbeitnehmer aus Osteuropa. Bevor man nicht weiß, welche Auswirkungen diese neue EU-Freizügigkeit auf den deutschen Arbeitsmarkt hat, wird man sich in Nürnberg kaum um weitere Arbeitsmigranten bemühen. Rebecca Bellano

    Veröffentlicht am 09.02.2011
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  65. Wenig geehrter Herr van Hooven,

    im Stadtgespräch, das Ende Januar bei München-TV ausgestrahlt wurde haben Sie ihr Zuschauer böswillig getäuscht. Sie suggerieren, dass hier alle Parteien, die zur Wahl stehen, ihre Position darstellen können. Das war nicht der Fall. Die Parteien FREIHEIT und auch die ultra-nationalistische BIA wurden von Ihnen nicht eingeladen.

    Statt dessen haben Sie Parteien eingeladen, die keinerlei Aussicht hatten überhaupt an der Wahl teilzunehmen. Die PdV hatte in München nicht einmal 20 Unterschriften bekommen und das waren vermutlich die wenigen Parteimitglieder. Wieso laden Sie solche Pseudo-Parteien ein, während Sie andere Parteien mit starkem Rückhalt in der Münchner Bevölkerung aussperren? Die FREIHEIT hat weit über 35000 Unterstützungsunterschriften gesammelt, wollen Sie alle ihre Unterstützer für verrückt und blöd erklären? Wollen Sie nicht, dass demokratischer Wettbewerb stattfindet? Es sieht ganz so aus, denn Sie sind nicht bereit sich mit den Argumenten von echten Oppositionsparteien auseinanderzusetzen.

    Herr van Hooven, was Sie sich da geleistet haben ist einfach nur schäbig. Meinungsfreiheit gilt für alle und alles. Meinungsfreiheit ist die Grundlage einer jeden Demokratie. Und wenn Sie als Medienvertreter Parteien und deren Meinungen ausschließen, dann zeigt das, dass Sie eine pluralistische Demokratie ablehnen und ein DDR-ähnliches Blockparteiensystem wünschen.

    Mit wenig freundlichen Grüßen

  66. #51 Miss (07. Feb 2014 14:52)

    Wohin?
    Hm, nach Uruguay vielleicht?
    Wär ich ganz gern, kann aber kein Spanisch…

  67. Das sind die letzten verzweifelten Versuche der Systemparteien, gegen wirklich freie Meinungsäußerung und echte Politvielfalt.

    Wenn sie jetzt schon so offen Angst haben, vor Parteien, wie der AfD oder FREIHEIT- dann können wir uns freuen, wie die VOLKSVERRÄTERparteien SPDCDUCSUGRÜNENLINKE ins schwitzen, verleumden und rotieren kommen, wenn die echten Volksparteien ( AfD – FREIHEIT )dann in Landtage und den Bundestag einziehen 🙂

  68. München ist bunt (rot+grün=braun).
    Da passt weiss-blau nicht in das Konzept der lokalen Medien.

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