Es ist schon skurril: Das Handelsblatt, „Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung“, macht eine Wochenendausgabe mit der wie immer rot kostümierten Sahra Wagenknecht auf, neben sich eine güldene Büste von Ludwig Erhard und der Frage: „Die Linke und die Marktwirtschaft – Wem gehört Ludwig Erhard?“ So weit sind wir in der gesellschaftspolitischen Debatte in Deutschland gekommen, dem Land, in dem in einem vierzigjährigen Praxisversuch zwei konkurrierende Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme ihre unterschiedliche Leistungsfähigkeit doch anschaulich bewiesen haben!

Die Linke Wagenknecht, mit ihrer Partei politische Erbin der maroden SED-Staatswirtschaft, stilisiert sich heute als Wahrerin ordoliberaler Positionen und zitiert nur zu gern deren Köpfe wie Walter Eucken, Wilhelm Röpke oder eben Ludwig Erhard. Unternehmer und Wirtschaftsverbandsvertreter beklatschen ihre gut bezahlten Vorträge, die Wirtschaftspresse hofiert sie und sie besitzt eine Dauerkarte in den TV-Talks.

Es ist ein Stück aus dem Tollhaus des linken Zeitgeistes, der sich spätestens mit Ausbruch der Finanz- und Bankenkrise 2008 endgültig manifestiert hat. Kapitalismuskritik gehört zum guten Ton – von der FAZ bis zum Papst!

(Fortsetzung bei der Achse!)

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43 KOMMENTARE

  1. Als junger Mensch habe ich sogar noch mit dem Sozialismus sympathisiert. Für so Sachen wie Gerechtigkeit, Gleichheit, usw. war ich total aufgeschlossen. Ich habe mir sogar ein selbst gemaltes Bild von Che Guevara in mein Zimmer gehängt!

    Aber bei meinem ersten Besuch Ende der Siebziger Jahre im real existierenden Sozialismus bin ich auf dem Boden der Realität angekommen. Da war alles grau in grau. Man konnte die Einschusslöcher der Roten Armee in den Seitenstraßen sehen. Die Regale in den Kaufhäusern waren gähnend leer und die Stasi-Mitarbeiter auf der Straße konnte man schon am arroganten und beobachtenden Blick erkennen.

    Da hat doch tatsächlich bei mir Realität gegen Ideologie gewonnen. Und heute bin ich dankbar, dass ich mir das mal persönlich angesehen habe und dass der Kommunismus damals nicht die Weltherrschaft übernommen hat!

    So „sozialistische“ Typen wie z.B. Wagenknecht oder dem ehemaligen Vorsitzenden der Linken gehört der Hummer und der Porsche weggenommen, den sie so gerne verspeisen und fahren! 😉

  2. Wem gehört Ludwig Erhard?

    Erhard stand für den Begriff „Soziale Marktwirtschaft“.
    Sozial meinte Erhard aber nicht in dem Sinne wie wir es jetzt verstehen.
    Daher ist die Marktwirtschaft von Erhard auch treffender als „Rheinische Marktwirtschaft“ bezeichnet.
    Das ist in der Tat eine ganz eigene Form von Marktwirtschaft – keine freie oder gar staatlich gelenkte Marktwirtschaft.
    Hintergrund ist der historisch gewachsene Verbund von Kaiserreich und einem Establishment der Hochfinanz, hervorgegangen aus der Wandlung früherer Fürstenhäuser zu dann Geldhäusern (Banken, Privatiers, Konzernen).
    Wer das genau verstehen will, lese sich bitte bspw. in die Geschichte der Energie- und/oder Chemieunternehmen ein.
    RWE ist ein moderner Konzern – stimmt, die gab es aber auch schon zu Kaisers Zeiten!
    Bayer und Konsorten desselben.
    Übrigens: Es war diese Hochfinanz, die Hitler an die Macht brachte, die ihn anfeuerte kleine Staaten zu vereinnahmen und die schließlich mit angstgeweiteten Augen zur Kenntnis nehmen musste, dass Hitler Russland angreifen würde.
    Zurück ins Heute:
    Warum nun „Die Linke“ Erhard für sich vereinnahmen sollte, ist nicht zu erklären – der Begriff „sozial“ aus „soziale Marktwirtschaft“ wird wohl, wie von Erhard auch, gründlich mißverstanden.
    Vielleicht reserviert sich die FDP unter Westerwelle demnächst Robin Hood, aus lauter Gefallen an Freiheit und Strumpfhosen, wer weiss.

  3. #2 Powerboy (24. Feb 2014 14:32)
    Als junger Mensch habe ich sogar noch mit dem Sozialismus sympathisiert. Für so Sachen wie Gerechtigkeit, Gleichheit, usw. war ich total aufgeschlossen. Ich habe mir sogar ein selbst gemaltes Bild von Che Guevara in mein Zimmer gehängt! …

    „Wer mit 18 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 immer noch Sozialist ist, hat kein Hirn“, dieser Spruch wird Winston Churchill zugeschrieben, der bei den Torys, den Liberalen und wieder bei den Torys war, bevor er Premier wurde.

  4. Oswald Metzger, gebürtiger Schweizer, Parteienwechsler, Klingelputzer, Messe- und Kongressredner!

    Ein Schwafelbaron, wie er im Buche steht!

  5. Wann geht das endlich mal in sozialistische Hirne, es gab noch nie einen sozialen Sozialismus. Sozial war immer nur der Kapitalismus und das aus mehreren Gründen, nicht etwa weil die Menschen da besser sind. Unter anderem weil Angst vor dem Sozialismus bestand oder auch weil Arbeitskräfte dann mehr und besser funktionieren, wenn man die anständig behandelt und bezahlt. Das braucht der Sozialismus alles nicht, es gehört ja alles allen. Es sind halt nur ein paar von den Sozialisten gleicher als die anderen.

  6. #5 Müsliphobiker (24. Feb 2014 14:34)

    Haha! Exemplarisches, gutes Beispiel: In freien Gesellschaften können solche totalitären Genossen für ihre Ideologien jederzeit frei werben (und dabei mit ihrem blutroten Fahnenzinnober von Zirkus bis Rap alles aus dem Füllhorn des verhaßten Westens grabschen), ohne die geringste Angst haben zu müssen.

    In totalitären, ununterbrochen Banner- und Fahnenschwenkenden Staaten des Kommunismus und des Islams können Individuen mit eigenen Symbolen/Fahnen mitnichten ähnliches, geschweige denn mit echten Fahnen, aufführen, die der Mehrheitsfahne widersprechen – z.B. „Freiheit, Demokratie, Sch… auf Islam/Kommunismus“ ist lebensbedrohlich; während dieselbe Schau bei totalitären Linken und Moslems in freien Gesellschaften Beifall und Talkschaueinladungen erntet.

    Fahnen/das Versammeln unter Bannern sind übrigens was urmenschliches (siehe u.a. Japan, Rom, Feldzeichen): Noch was, was man durch Gender und „Friedenserziehung“ partout nicht aus Homo sapiens rauskriegt.

    Aber Deutschen soll es gerade selektiv (Schwarz-Rot-Gold = schlecht – Antifa/Kommunismusrot, Islamgrün, Jihadschwarz = gut“) – abdressiert werden….

    Klappt nicht!

  7. Wer den Nerv aufbringt, sich durch Ayn Rand’s „Altlas shrugged, deutsch: Wer ist John Galt“, durchzufressen und sich nicht von der ,vielleicht trivialen, Hintergrund Story ablenken lässt, der wird durch grandiose Szenarien vom „Kampf“ zwischen Kreativität (Kapital) und Parasitismus (Sozialismus) belohnt.

    Sarah Wagenknecht ist eine Ideologin vom Kaliber Merkel. Das sollte bei den jeweiligen Biographien auch nicht verwundern. Sie würde in einem Multiple-Choice Marxismus-Leninismus Test sicher alles richtig machen (Doktorarbeit magna cum laude). Ob sie eine Ahnung davon hat, wie die Welt funktioniert, kann ich natürlich nicht wissen, aber bei ihrem ideologischen Lastfaktor wohl eher nicht.

  8. Hey Moddi, moderier mal schneller, oder dauert das „nihil obstat“vom „Gremium“ so lange?

    MOD: Was meinst, was hier alles aufläuft…….. 🙂

  9. #9 Babieca (24. Feb 2014 15:03)

    Fahnen/das Versammeln unter Bannern sind übrigens was urmenschliches (siehe u.a. Japan, Rom, Feldzeichen): Noch was, was man durch Gender und “Friedenserziehung” partout nicht aus Homo sapiens rauskriegt.

    In der DDR wurde weit häufiger auf National gemacht als in der kapitalistischen BRD. Würde man gegeneinander aufrechnen, wie oft in welchem System die Nationalhymne gesungen wurde, die DDR wäre der weit überlegene Gewinner.

    Und wenn man sowas die die FDJ in der BRD gehabt hätte, das Geschrei von wegen Hitlerjugend wäre niemals verstummt. Heute haben wie die FDJ-Funktionärin als Kanzlerin.

  10. # babieca 15:03

    In totalitären Staaten dürfte er auch nicht diese dort nicht korrekte Kniekehlen Hose und diese verranzte Frisur tragen.
    Ich bin ein einem aufgewachsen und habe miterlebt wie jeden Morgen der Direktor des Gymnasium die erscheinenden Schüler begutachtete und die mit der falschen Jeans, dem falschen Parka oder dem falschen Aufnäher ( Schwerter zu Pflugscharen) wieder nach Hause schickte. Oder etwa: “ Ranzen auf den Tisch, Kontrolle nach ‚ Schund und Schmutzliteratur‘ “ , damit waren auch Mikimaushefte gemeint 😀

  11. Im Osten verdient man immer noch weniger als im Westen! Erst wenn der letzte, der zu Zeiten der DDR gearbeitet hat in Rente geht kann Deutschland auch statistisch geeint werden. Denn die Einkommensunterschiede beziehen sich auf das Einkommen gerechnet auf die Lebensarbeitszeit – derselbe statistische Fehler der immer gemacht wird wenn Frauen behaupten sie bekämen weniger Stundenlohn als Männer für die gleiche Arbeit, was falsch ist, es ist der kalkulatorische Stundenlohn auf die gesamte Lebensarbeitszeit gesehen, von dem der Verdienstausfall durch Kinderbetreuung den Lohnunterschied der Geschlechter ausmacht.

  12. Die Vereinnahmung der Sozialen Marktwirtschaft durch Linke ist ein moderner Gag der Vertuschung. Man tut so als ob man sich gewandelt hätte, in Wirklichkeit möchte man alles, was nach Marktwirtschaft riecht, in den Boden stampfen. Eine clevere Komödie zur Verwirrung des Volkes. Innerlich hat sich bei diesen Typen nichts geändert. Sie wollen an die Macht mit allen Mitteln, kein Unterschied zum Islam.

  13. # 12 Friedrich Shalom

    „Khans Buch hat den Zorn traditionalistischer Muslime hervorgerufen. Sie sehen es als schlimme Beleidigung an, konnten es aber trotz lautstarker Proteste nicht verhindern oder durch Gerichte verbieten lassen.“

    In Deutschland darf man manchmal noch seine Meinung frei äussern, genau deshalb wollen wir hier keine Sharia Herr Shalom.

  14. #10 Müsliphobiker (24. Feb 2014 15:11)

    Ja, das auch. Dabei gehe ich dabei noch weiter: Schwarz-Weiß-Rot sind einfach Farben mit maximalem Kontrast. Deshalb tauchen sie regelmäßig in Fahnen auf; deshalb wählen sie Graphiker regelmäßig als Stilelement und auch für Buchumschläge. Alle drei Sarrazin-Bücher hatten die Farben „Schwarz-Weiß-Rot.
    Dito die Titel „Die Stunde Null in Deutschland“, Arthur Haileys „Reporter“, Günther Wallraffs „Der Aufmacher“, Peter Köpfs „Die Burdas“ , Sebastian Haffner „Anmerkungen zu Hitler“ in der Ausgabe von 1978

    http://thumbs.ebaystatic.com/d/l140/m/mSk2jN2WlAcG6PC74_plBkA.jpg

    und später wieder Schwarz-Weiß-Rot:

    http://i.ebayimg.com/t/Anmerkungen-zu-Hitler-Sebastian-Haffner-1981-/00/s/MTIwMFgxNjAw/z/~ZoAAOxygPtS3sB3/$_35.JPG

    sind Beispiele. Interessanterweise ist die Farbgebung in den weiteren Ausgaben von Haffner komplett geändert (nochmal: 1978 den Sarrazin-Buchentwürfen sehr ähnlich, Graphiker sind auch nur Menschen).

    Schwarz-Weiß-Rot brüllt einen an. Unabhängig vom Inhalt. (ja, liebe Sozialklempner, hat was mit „angeboren“ zu tun, nicht mit „anerzogen“). Genau deshalb sind die Kampfbanner der Antifa auch Schwarz-Weiß-Rot.

  15. #9 Babieca (24. Feb 2014 15:03)

    PS: „He can’t be all four“ (ha ha, les ich jetzt erst). Die Aggro-Mucke baaierend auf zwei Akkorden (mehr gibt das linke Spielerhirn nicht her) hätte mich stutzig machen müssen. Abgesehen davon, daß der Gestalter/Uploader des Videos geradezu beweist daß es geht, fehlt im dann doch die Phantasie, sich vorzustellen, daß es geht: typische linke Schizophrenie. Ude beweist auch, daß man gleichzeitig Kapitalist, Rotlackierter, Nazinachkomme und Muslim sein kann.

  16. #13 My Fair Lady (24. Feb 2014 15:16)

    Das fand ich auch immer bemerkenswert. In der DDR sammelte sich unter SED-Fahnen die kampfbereite Friedenskampfjugend (übrigens gehörten parteiorganisierte Fackelmärsche durch Berlin regelmäßig dazu) und hier kriegte die (von der DDR finanzierte) „Friensbewegung“ einen Herzkasper, wenn sie eine deutsche Fahne oder eine Fackel beim Osterfeuer sah.

  17. Polizei schlug am Morgen zuHassprediger Sven Lau unter Terrorverdacht verhaftet

    Reuters Der deutsche islamistische Prediger Sven Lau (l.) mit Pierre Vogel, der der Salafistenszene nahe steht

    Der radikal-islamische Salafist Sven Lau wurde seit Monaten von deutschen Staatsschützern beobachtet. Am Morgen schlugen sie zu und nahmen den Hassprediger in U-Haft. Der Vorwurf: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/polizei-schlug-am-morgen-zu-hassprediger-sven-lau-unter-terrorverdacht-verhaftet_id_3638975.html

  18. OT:
    unbedingt den Tatort von gestern ansehen(23.02)Da sieht man nicht das was einem blüht, sondern eher die Saat, die aufgegangen ist.Das ist leider die Realität-momentan-Nur heißen sie in Realität nicht Abu -Nidal sondern z.B Abu Chakker. Aber derer gibts viele.

    Und der Deutsche sieht feige zu.Dank Linksgrüner und Blockparteien. Eigentlich ist das ja Evolution.Die Schwachen gehen unter und die Brutalen überleben.Es sei denn!! die Schwachen besinnen sich wieder auf Ihre Stärken. ALSO ANSCHAUEN

  19. #28 Müsliphobiker (24. Feb 2014 15:46)

    😀 Danke für die vielen Zusatzinfos zum Video – von Rudimentär-Musik bis Herkunftsland.

    #15 lemon (24. Feb 2014 15:22)

    Auch danke. Das können sich die in Freiheit nach Unfreiheit sehnenden Spacken überhaupt nicht vorstellen, daß dann als erstes Schluß mit ihrem privaten Lotterklassenkampf ist.

  20. Bremer Sozialistinnen Verbrecher?
    http://www.bild.de/news/inland/miri-clan/miri-clan-bremen-grossfamilie-34814194.bild.html

    Die Miris gehören zu den Mhallamiye-Kurden. Sie kamen vor mehr als 20 Jahren als Asylbewerber aus der Südtürkei nach Bremen. Seit der Zeit haben sie ungestört von Politik und Justiz ihre Verbrecher-Organisation aufgebaut. Sie leben völlig abgeschottet, in einer Parallelgesellschaft. Gerade ist ein Projekt der Sozialbehörde in der Mhallamiye-Hochburg Grohner Düne gescheitert.

  21. @ PI-Team:

    Liebes PI-Team,

    in Ihrem Blog nennen Sie es „Leitlinien“; in anderen Blogs wird es „Netiquette“ genannt.

    Ergänzen Sie doch bitte Ihre Leitlinien um folgende Punkte:

    -Groß- und Kleinschreibung sollte beachtet werden
    -auf korrekte Interpunktion (Zeichensetzung) sollte geachtet werden
    -auf die richtige Rechtschreibung in bezug auf „daß“ und „das“

    Viele PI-Kommentatore echauffieren sich über Bildungsmißstände, dem Verfall deutscher Werte und der deutschen Sprache:

    packt euch diesbezüglich mal an eure eigene Nase…

    Grüße aus Gelsenkirchen,

    Lichtspacko

  22. ICH HASSE DEN SOZIALISMUS!! Der gehört auf den Müllhaufen der Geschichte und aus den Köpfen der Menschen!!

  23. Metzger, Wanderer zwischen den Parteien von Grün bis CDU, die ihm ganz offensichtlich nie extrem genug sein konnten, ist zu den Wagenknechtschen Sozialismus-Phantasien lediglich das gegenteilige Extrem und von daher für eine soziale Marktwirtschaft nicht zu gebrauchen. Der Mann ist eher kontraproduktiv.

  24. #37 Tom62 (24. Feb 2014 17:11)

    Metzger, Wanderer zwischen den Parteien von Grün bis CDU, die ihm ganz offensichtlich nie extrem genug sein konnten, ist zu den Wagenknechtschen Sozialismus-Phantasien lediglich das gegenteilige Extrem und von daher für eine soziale Marktwirtschaft nicht zu gebrauchen. Der Mann ist eher kontraproduktiv.
    ——————
    Die Schwaben selber haben für solche Besserwisser einen eigenen Namem: „Schlaule“.

  25. Der Wagenknecht muß man doch nur mal genau
    zuhöhren.
    Sie redet doch schon wieder von Verstaatlichung.
    Erst sollen die Banken ran, dann wahrscheinlich
    die Post und die Bahn.
    Wenn man dann genug Macht hat geht man dann
    zum „Mittelgroßen“ über usw. usf.
    In der Ex-DDR wurde ja auch nicht alles auf
    einen Schlag verstaatlicht.
    Man ging schrittweise vor.

  26. #15 lemon

    „Ich bin ein einem aufgewachsen und habe miterlebt wie jeden Morgen der Direktor des Gymnasium die erscheinenden Schüler begutachtete und die mit der falschen Jeans, dem falschen Parka oder dem falschen Aufnäher ( Schwerter zu Pflugscharen) wieder nach Hause schickte. Oder etwa: ” Ranzen auf den Tisch, Kontrolle nach ‘ Schund und Schmutzliteratur’ ” , damit waren auch Mikimaushefte gemeint 😀 “

    Auch an meinem Gymnasium waren Mickymaus & Co. verpönt. Und unser Direktor war ein ganz scharfer, gefürchteter Typ. Ich hatte ihn 2 Jahre in Englisch, ich weiß das. Und eines Tages – so Mitte der Sechziger – war er weg vom Fenster, wie man damals so schön sagte. Seine Nazivergangenheit hatte ihn eingeholt.

    Warum ich das schreibe: Na, weil nicht jeder Staat, in dem Lehrer Mickymaushefte konfiszieren und Kleiderkontrolle machen, gleich totalitär sein muss.

  27. #33 Babieca (24. Feb 2014 15:52)

    Keine Ursache 😉

    Deutsche Zustände. Die Wahrheit:

    Die Nazis: Sie sind wieder da. Sie nennen sich jetzt Antifa.

    „Alerta Alerta Antifascista“: Der Satan hält das Land fest in der Kralle, führt es mit seinen Lügen bis zur Selbstauslöschung in die Irre.

    Ob’s nun die ungebremste Einwanderung und deren Schmarotzertum und Kriminalität aufkosten unserer Bevölkerung, oder die Linken Randalierer sind, die immer brutaler werden. In der Bergpredigt JESU hieß es:

    Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.

  28. Und die Wagenknecht ist auch nicht „Made in Germany“. Schaut sie euch genau an, die hat was von einem Mohammedaner.

  29. #40 Herr Volldemokrat, als Bahn und Post noch staatlich waren, waren sie noch pünktlich und bezahlbar…

  30. #43 Midnightsun (24. Feb 2014 20:30)

    Und die Wagenknecht ist auch nicht “Made in Germany”. Schaut sie euch genau an, die hat was von einem Mohammedaner.
    —————-
    Eventuell auch Sinti?

  31. Leider verpasst bzw. zu spät eingeschaltet:

    Monika Maron über den Islam und die Islamdebatte

    Montag, 24. Februar 2014, 23.15 Uhr

    Monika Maron

    Die Schriftstellerin befragt von Frank A. Meyer
    Monika Maron – 1941 in Berlin geboren, aufgewachsen in der DDR. Ihr erster Job war Fräserin in einem Flugzeugwerk. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften, unterrichtete sie an der Berliner Schauspielschule, arbeitete als Journalistin bevor sie als Schriftstellerin tätig wurde.Die Erfahrungen im Arbeiter- und Bauernstaat prägen Marons Werk bis heute. Da keines ihrer Bücher in der DDR verlegt wurde, verliess sie das Land noch vor dem Mauerfall. In zahlreichen Schriften und Essays hat Maron seither das deutsch-deutsche Verhältnis kommentiert und analysiert. Für eine Debatte sorgten kürzlich ihre Äusserungen zum Islam. Maron wünschte sich, im säkularen Staat von Religionen nicht behelligt zu werden. Ihr bisher letzter Roman „Zwischenspiel“ erschien 2013 und changiert leichtfüssig zwischen individuellen Erlebnissen, Imagination und historisch-politischem Kontext.

    http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/visavis/175174/index.html

    Falls jemand das Gespräch von heute abend irgendwie auftreiben kann, unbedingt hier bringen!

  32. #43: Bei Wikipedia steht unter anderem dazu:

    „Wagenknecht ist Tochter einer Deutschen und eines Iraners. Sie lernte ihren Vater nur kurz kennen, da er in ihrem dritten Lebensjahr aus West-Berlin in den Iran ausreisen musste. Seither ist nichts über sein weiteres Leben bekannt…….“

  33. Unser erfolgreiches marktwirtschaftliches Modell lebt nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis unserer mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur vom Leitbild des ehrbaren Kaufmanns. Man ist stolz auf das eigene Produkt oder die angebotene Dienstleistung. Mitarbeiter und Kunden erfahren eine Wertschätzung, die sie langfristig an das Unternehmen binden. Gewinne verbleiben häufig und überwiegend im Unternehmen. In schwierigen Phasen stehen Unternehmer und Mitar-beiter zusammen. Im Fall des Scheiterns tragen alle Akteure ihre Last in jeweils eigener Verantwortung.

    Das war einmal.
    In der gesegneten Zeit der sozialen Marktwirtschaft.

    Heute setzt die deutsche Wirtschaft auf Leiharbeit, Masseneinwanderung, Niedriglöhne usw.
    Die sinkende Qualität wird im Kauf genommen.

    Zusätzlich werden vom Staat Rabatte, Subventionen und sogar die Zahlung des Großteils des Lohns (Kombilohne) verlangt.
    Ganz geschweige davon, dass für Export-Erfolge der deutsche Steuerzahler haften muss und durch Euro-Rettung sie sogar bezahlen.

    Das alles hat mit Marktwirtschaft wenig zu tun, eher mit orientalischem Bazar, wo jeder jeden verarscht.
    „Diebstahl im Kapitalismus“ betrifft nicht nur Finanzwirtschaft, sondern die ganze Wirtschaft.

    Angesichts dessen ist es gar nicht skurril, dass die rote Sahra „als Wahrerin ordoliberaler Positionen“ erscheint.
    Verglichen mit dem irren Treiben des Raubkapitalismus klingt sogar sie vernünftig.

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